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DE1265372B - Spiessbratvorrichtung - Google Patents

Spiessbratvorrichtung

Info

Publication number
DE1265372B
DE1265372B DE1959O0006997 DEO0006997A DE1265372B DE 1265372 B DE1265372 B DE 1265372B DE 1959O0006997 DE1959O0006997 DE 1959O0006997 DE O0006997 A DEO0006997 A DE O0006997A DE 1265372 B DE1265372 B DE 1265372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skewer
spit
heating surface
gear box
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959O0006997
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Frederick Oatley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OATLEY TECHNICAL DEV
Original Assignee
OATLEY TECHNICAL DEV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OATLEY TECHNICAL DEV filed Critical OATLEY TECHNICAL DEV
Priority to DE1959O0006997 priority Critical patent/DE1265372B/de
Publication of DE1265372B publication Critical patent/DE1265372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/04Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits
    • A47J37/041Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits with food supports rotating about a horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Spießbratvorrichtung Die Erfindung betrifft Spießbratvorrichtungen, bei welchen der elektromotorisch angetriebene Bratspieß um eine zu ihm parallele Achse gegenüber der Heizfläche verschwenkbar und in verschiedenen Abständen von der Heizfläche feststellbar ist und mit einem Ende in einer Antriebsvorrichtung, mit dem anderen Ende hingegen in einem Spießhalter gelagert ist.
  • Bei den verschiedenartigen bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen dieser Art wird die Verstellung des Spießes gegenüber der Heizfläche, die zur Einstellung der Heizwirkung dient, entweder durch Einhängen des Spießes in verschiedene Rasten der seitlichen Gehäusewände der Vorrichtung erreicht oder - soweit ein solches Gehäuse insbesondere bei Einrichtungen für große Fleischmengen nicht vorhanden ist - durch Verstellung eines über der Feuerstelle errichteten Lagerbocks bewerkstelligt. Der Antrieb des Spießes erfolgt bei den bekannten elektrischen Vorrichtungen vornehmlich mittels Ketten, wobei die Drehachse der Antriebsräder für diese Ketten mit der Schwenkachse des den Spieß in Rasten aufnehmenden Gestells der Vorrichtung zusammenfällt.
  • Gegenüber den aufwendigen Kettenantrieben stellen die weiteren ebenfalls bekannten Vorschläge bereits eine Verbesserung dar, bei welchen der elektrische Antrieb, gegebenenfalls gemeinsam mit einem Untersetzungsgetriebe, in einem etwa blockförmigen Gehäuse vereinigt ist, das als Baueinheit bei Aufstellung des Gerätes an dessen Gehäuse eingehakt wird und dessen Abtriebsrad mit dem vorzugsweise durch eine Kupplung mit dem Spieß verbundenen Antriebsrad unmittelbar im Eingriff steht. Bei diesen Einrichtungen ist jedoch nachteilig, daß durch die Lage des Antriebsblockes am Gehäuse die Verstellbarkeit des Spießes gegenüber der Heizfläche zumindest sehr eingeschränkt ist, da bei dieser Ausbildung nur die ebenfalls bereits vorgeschlagene Möglichkeit besteht, den Spieß in einer konzentrisch zur Antriebsachse liegenden Nut zu verstellen.
  • Die Nachteile der beschriebenen bekannten Vorrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Antriebsvorrichtung, welche, wie an sich bekannt, die Form eines den Elektromotor aufnehmenden Getriebekastens aufweist, im Bereich des von der Antriebswelle für den Bratspieß entfernten Endes des Kastens im Gehäuse der Spießbratvorrichtung schwenkbar gelagert ist, Durch die Spießbratvorrichtung nach der Erfindung ist gewährleistet, daß der Spieß gegenüber der Heizfläche in weiten Grenzen verstellt werden kann, ohne daß dabei nachteilige Rückwirkungen bezüglich des Spießantriebes auftreten oder aber eine so aufwendige Art des Antriebes, wie sie bei den kettengetriebenen Vorrichtungen vorliegt, erforderlich wird. Die Erfindung eignet sich weiterhin besonders für zusammenklappbare Bratvorrichtungen und verbindet die Vorteile des einfachen Antriebes mit jenen des Schutzes der Antriebsvorrichtung gegen Verschmutzen.
  • Zur Erleichterung der Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß dem Getriebekasten, der unter dem Einfluß einer ihn von der Heizfläche wegziehenden Feder steht, eine Sperre zugeordnet ist, welche aus einem auf der Schwenkachse des Getriebekastens befestigten Zahnsegment und einer am Gehäuse der Spießbratvorrichtung gelagerten, mit zwei einander gegenüberliegenden Zähnen versehenen Schaltklinke besteht, von denen immer ein Zahn mit dem Zahnsegment im Eingriff steht. Diese Schaltvorrichtung zur schrittweisen Weiterschwenkung des Getriebekastens aus seiner Ruhestellung, bei der er vorzugsweise in einen die zusammengeklappte Vorrichtung aufnehmenden Gehäuseteil eingeklappt ist, gewährleistet die schnelle überführung der Vorrichtung in die gewünschte Betriebsstellung und macht damit die Vorrichtung nach der Erfindung einfach benutzbar.
  • Bei Spießbratvorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art, bei welchen der Spießhalter mehrere zur Aufnahme des Bratspießes dienende Ausnehmungen aufweist, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung jeder Ausnehmung des Spießhalters ein Zahn im oberen Teil des schrittweise verstellbaren Zahnsegmentes zugeordnet, so daß bei überführung des Zahnsegmentes mit Hilfe des Schaltwerkes in eine der Betriebsstellungen für die Aufnahme des dem Antrieb bzw. der Antriebskupplung gegenüberliegenden Endes des Spießes eine Ausnehmung vorhanden ist, derart, daß der Spieß in jeder Betriebsstellung die erwünschte Lage parallel zur Schwenkachse einnimmt.
  • Zur Sicherung gegen unerwünschtes Einschalten des Bratspießantriebes kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung bei Vorrichtungen, an deren Gehäuse ein im Stromkreis des Elektromotors liegender Schalter angeordnet ist, an dem Getriebekasten ein Riegel vorgesehen sein, der bei in die Ruhestellung zurückgeschwenktem Getriebekasten den in der Ausschaltstellung befindlichen Schalter blockiert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. F i g. 1 zeigt die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Spießbratvorrichtung in Betriebsstellung; F i g. 2 stellt einen vergrößerten Teil der Ansicht nach F i g. 1 dar, wobei die Deckwand vor dem Spießantrieb und den Gasleitungen und dem Gashahn für den Brenner der Vorrichtung abgenommen ist; F i g. 3 zeigt den Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1 und gibt den Spießantrieb in Seitenansicht wieder; F i g. 4 zeigt die Schaltvorrichtung zum schrittweisen Verstellen oder Ausschwenken des Spießantriebes; F i g. 5 gibt den Schnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 1 wieder und zeigt das Gestänge zum Heben der Heizfläche sowie zum Ausschwenken des Spießhalters; F i g. 6 ist ebenfalls die Ansicht eines Schnittes längs der Linie 5-5 der F i g. 1, doch ist die Vorrichtung in diesem Fall geschlossen, in Ruhestellung; F i g. 7 ist eine Vorderansicht des in den F i g. 5 und 6 dargestellten Teiles der Vorrichtung, d. h. des Heizflächengestänges und Spießhalters; F i g. 8 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus der Ansicht nach F i g. 6.
  • Die Spießbratvorrichtung, die gemäß F i g. 1 ein selbständiges Aggregat bildet, kann ebensogut in Augenhöhe oberhalb der Heizplatte eines Kochgerätes angeordnet werden. Die Vorrichtung besitzt eine Tragkonstruktion 11 in Form eines Blechgehäuses, das einen Hohlraum 10 umschließt, in welchem eine Heizfläche 14 drehbar gelagert ist, so daß sie Schwenkbewegungen um eine waagerechte Achse Y-Y zwischen einer- waagerechten Betriebsstellung und einer Ruhestellung ausführen kann, in welcher die Heizfläche von dem Hohlraum 10 aufgenommen wird. Eine Tragplatte 32 für das zu grillende Gut ist in der Nähe ihrer Unterkante mit der Tragkonstruktion 11 gelenkig verbunden und verschließt den Hohlraum 10, wenn sie ihre Ruhestellung einnimmt. Auf einer Seite des Hohlraums 10 ist eine Antriebsvorrichtung 12 zum Drehen eines Bratspießes 13 angeordnet, der unterhalb der Heizfläche 14 in waagerechter Lage herausnehmbar angeordnet ist. Die Antriebsvorrichtung 12 ist auf einem Gestell 15 angeordnet und ist normalerweise von dem Gehäuse 16 der Tragkonstruktion 11 umschlossen.
  • Die Antriebsvorrichtung besitzt im wesentlichen die Form eines rechteckigen Klotzes, innerhalb dessen eine Antriebskupplung 17 in der Nähe eines Endes auf einer Seite der Vorrichtung angeordnet ist; die Antriebsvorrichtung ist nahe ihrem entgegengesetzten Ende an dem Gestell 15 angelenkt, so daß sie Schwenkbewegungen um eine waagerechte Achse 28 ausführen kann. Um die Antriebsvorrichtung in die Betriebsstellung zu bringen, kann man das mit der Antriebskupplung versehene Ende aus seiner Ruhestellung nach außen schwenken, so daß es durch eine Öffnung 18 des Gehäuses nach außen vorsteht.
  • Gemäß F i g. 3 ist eine Zugfeder 19 vorgesehen, die bestrebt ist, die Antriebsvorrichtung nach außen in die Betriebsstellung zu schwenken. Um die Antriebsvorrichtung in ihrer Ruhestellung festzuhalten und ihre Bewegung in die gewünschte Betriebsstellung zu beeinflussen, ist, wie aus F i g. 4 ersichtlich, ein Druckknopf 21 vorgesehen, der über ein Gestängeglied 22 eine bei 24 auf dem Gestell 15 gelagerte Schaltklinke 23 verstellt. Die Schaltklinke trägt Rastflächen 25 und 26, die mit den Zähnen eines Zahnsegmentes 30 zusammenarbeiten, welches an der Antriebsvorrichtung konzentrisch mit dessen Drehachse 28 befestigt ist. Die Rastfläche 25 wird durch einen vorspringenden Teil der Schaltklinke gebildet, während die Rastfläche 26 an einem Vorsprung 27 einer Hilfsklinke ausgebildet ist, die auf dem Hauptteil der Schaltklinke bei 24 drehbar gelagert ist und durch eine Feder 29 gegen das Zahnsegment 30 sowie gegen einen Fortsatz 62 des Hauptteiles der Schaltklinke 23 gedrückt wird. Wie in F i g. 4 gezeigt, steht die Rastfläche 25 normalerweise im Eingriff mit einem Zahn des Zahnsegmentes, während die andere Rastfläche 26 durch den Fortsatz 62 außer Eingriff mit dem Zahnsegment gehalten wird; das Antriebsaggregat wird somit entgegen der Kraft der Feder 19 festgehalten. Durch das Eindrücken des Druckknopfes 21 wird die Rastfläche 25 aus dem betreffenden Zahn des Sperrades ausgerastet, und die Rastfläche 26 wird in eine solche Stellung gebracht, daß sie an einem Zahn des Sperrades angreift, um so eine dem Abstand zwischen zwei Zähnen entsprechende Winkelbewegung der Antriebsvorrichtung unter dem Einfluß der Feder 19 zu ermöglichen.
  • Wenn der Druckknopf 21 mehrmals nacheinander betätigt wird, kann sich die Antriebsvorrichtung somit nacheinander in die in F i g. 3 bei a, b, c und d angedeuteten Stellungen bewegen, die mit strichpunktierten Linien wiedergegeben sind; bei jeder weiteren Stellung wird der senkrechte Abstand zwischen der Strahlungsheizfläche 14 und dem Spieß 13 vergrößert. Um die Antriebsvorrichtung in ihre Ruhestellung zurückzuführen, braucht man sie lediglich entgegen der Kraft der Feder 19 nach innen zu drücken; hierbei gleiten die Rastflächen 25 und 26 ungehindert über die Zähne des Zahnsegmentes 30 hinweg. Eine Feder 31 hält die Schaltklinke 23 in der richtigen Stellung, so daß die Rastflächen das Zahnsegment mit Hilfe seiner Zähne in der richtigen Lage halten.
  • Die Tragplatte 32 für das Grillgut ist an der Tragkonstruktion 11 mit Hilfe eines Lagerbolzens 33 drehbar befestigt; dieser Lagerbolzen wird von der Tragkonstruktion durch hier nicht gezeigte Halterungen gehalten. Um die Heizfläche 14 aus ihrer Ruhestellung in die Betriebsstellung zu bringen, wird die Tragplatte 32 nach außen und unten in eine waagerechte Stellung geschwenkt. Ein auf dem Bolzen 33 drehbar gelagerter Arm 34 bildet einen Teil eines Gestänges, das außerdem ein Verbindungsglied 36 umfaßt, mittels dessen die Heizfläche 14 nach oben in ihre Betriebsstellung geschwenkt wird. Ein Ausschnitt 37 des Armes 34 ermöglicht einen gewissen toten Gang, so daß das Gestänge erst dann zur Wirkung kommt, wenn die Tragplatte 32 in ihre in F i g. 5 bei e angedeutete Stellung nach unten geschwenkt worden ist. In diesem Augenblick greift ein nach innen gerichteter Flansch 38 der Seitenwand der Tragplatte 32 an der Kante 39 des Ausschnittes 37 an. Beim weiteren Absenken der Tragplatte 32 wird der Arm 34 um den Lagerbolzen 33 gedreht, so daß sich das andere Ende 40 des Armes nach oben bewegt; dieses Ende ist an dem unteren Teil 41 des Verbindungsgliedes 36 angelenkt. Die Heizfläche 14 ist mit Hilfe seitlicher Arme 43 zwischen der Seitenwand 44 und der Trennwand 45, welche den Hohlraum 10 an seinen Enden begrenzen, um Lagerbolzen 35 drehbar gelagert. Der obere Teil 42 des Verbindungsgliedes 36 ist an einem der seitlichen Arme 43 angelenkt. Wenn das Ende 40 des Armes 34 gehoben wird, wird das Verbindungsglied 36 senkrecht nach oben bewegt, und der obere Teil 42 des Verbindungsgliedes schwenkt die Heizfläche aus ihrer senkrechten Ruhestellung nach F i g. 6 nach außen und oben in ihre waagerechte Betriebsstellung. Eine Zugfeder 46, die mit einem Ende an einer mit der Tragkonstruktion 11 fest verbundenen Platte 47 befestigt ist, während ihr anderes Ende mit dem unteren Teil 41 des Verbindungsgliedes 36 verbunden ist, hält die Heizfläche 14 in ihrer waagerechten Stellung fest.
  • Der Hubmechanismus schwenkt nicht nur die Heizfläche in ihre Betriebsstellung, sondern er bewegt auch einen gebogenen Spießhalter 48 für den Spieß, der bei 49 an der Platte 47 angelenkt ist, aus seiner in F i g. 6 gezeigten Ruhestellung, in der er sich vollständig in dem Gehäuse der Tragkonstruktion befindet, in eine Stellung, aus der er leicht in seine aus F i g. 5 ersichtliche Betriebsstellung geschwenkt werden kann. Dies wird durch einen Vorsprung 50 am unteren Teil 41 des Verbindungsgliedes 36 bewirkt, der aus der senkrechten Ebene des Verbindungsgliedes herausgebogen ist, um einen seitlichen Fortsatz 51 zu bilden, der an dem Halter 48 für den Spieß angreift, wenn das Verbindungsglied 36 nach oben bewegt wird, so daß der Spießhalter, von dem in F i g. 8 ein Teil mit gestrichelten Linien angedeutet ist, gerade so weit bewegt wird, daß sein freies Ende 52 ein kleines Stück durch einen Schlitz 61 des Gehäuses nach außen ragt. In dieser Stellung läßt sich der Spießhalter mit Daumen und Zeigefinger erfassen und kann bis zum Anschlag nach außen geschwenkt werden. Eine weitere Auswärtsbewegung aus der Gebrauchsstellung wird durch einen an der Platte 47 vorgesehenen Anschlag 53 verhindert. Um den Spieß drehbar zu unterstützen, ist der Spießhalter 48 mit an einem Ende offenen schrägen Ausnehmungen 54, 55, 56 und 57 versehen. Die Ausnehmungen sind so angeordnet, daß der Spieß jeweils auf gleicher Höhe mit der Antriebskupplung 17 des Spießantriebs 12 unterstützt werden kann, wenn letzterer irgendeine der Stellungen a, b, c und d nach F i g. 3 einnimmt. Die offenen Enden der Ausnehmungen sind nach oben gerichtet, wenn der Spießhalter nach vorn in seine Betriebsstellung geschwenkt worden ist.
  • Der Grillbrenner 60 ist mit einem derart ausgestalteten Gashahn 59 (F i g. 2) versehen, daß erst dann Gas zu dem Brenner strömen kann, wenn die Heizfläche 14 ihre Betriebsstellung einnimmt; ferner kann die Heizfläche erst dann in ihre Ruhestellung zurückgeschwenkt werden, wenn die Gaszufuhr unterbrochen worden ist. Der Brenner ist zusammen mit der Heizfläche um seine Achse zwischen der Ruhestellung und der Betriebsstellung drehbar. Bei der Betriebsstellung des Brenners fluchtet die Mündung 64 des Brenners mit einem Hahnküken 65, das in dem Hahngehäuse drehbar ist. Der Brenner wird dadurch in seiner Betriebsstellung gehalten, daß ein unter Federspannung stehender Stift 66, der in das Hahngehäuse eingebaut ist, in eine hier nicht gezeigte Öffnung im Ende des Brenners eingreift. Ein Hebel 67 ermöglicht es, die Gaszufuhr durch Drehen des Hahnkükens 65 zu regeln. Nur wenn sich der Brenner in der Betriebsstellung befindet, kann der Hebel 67 quer zur Zeichnungsebene der F i g. 2 in einem Schlitz 68 des Gehäuses der Tragkonstruktion bewegt werden, um das Hahnküken z. B. zwischen der Stellung »Aus« und der Stellung »Ein« zu drehen. Bevor die Heizfläche in ihre Ruhestellung geschwenkt werden kann, muß der Stift 66 aus der Öffnung im Ende des Brenners herausgezogen werden, und dies kann nur dann geschehen, wenn sich der Hebel 67 in der Stellung »Aus« befindet. Wenn der Hebel in der Zeichnungsebene der F i g. 2 um den Lagerbolzen 72 seitwärts bewegt wird, berührt er einen hier nicht gezeigten Kopf des Stiftes 66 und zieht den Stift aus der Öffnung heraus. Nach Verschwenken der Heizfläche in ihre Ruhestellung ist der Hebel 67 in der Ausschaltstellung des Gashahnes blockiert, bis die Heizfläche erneut in ihre Betriebsstellung geschwenkt wird und der Bolzen 66 in die zugehörige Öffnung eingreifen kann. Die gegenseitige Blockierung der Bewegungen der Heizfläche und des Hahnkükens ist in der britischen Patentschrift 703 155 beschrieben.
  • Ein den Motor der Antriebsvorrichtung steuernder Kippschalter 70 ist gemäß F i g. 1 auf dem Gestell 15 oberhalb der Antriebsvorrichtung vorgesehen. Ein am oberen Ende der Antriebsvorrichtung angeordneter Riegel 71 greift an dem Schalter an, wenn die Antriebsvorrichtung in ihre Ruhestellung zurückgeschwenkt ist, und hält den Schalter gemäß F i g. 3 in seiner Ausschaltstellung. Wenn die Antriebsvorrichtung nach außen in ihre Betriebsstellung geschwenkt wird, kann der Schalter in seine Einschaltstellung gebracht werden. Sollte der Benutzer vergessen, den Motorschalter nach dem Gebrauch der Vorrichtung auf »Aus« zu stellen, dann geschieht dies automatisch, sobald der Riegel 71 am Schalter angreift, wenn die Antriebsvorrichtung in Ruhestellung zurückgeschwenkt wird.
  • Die Tragplatte 32 ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß ihr Boden verstellbar ist, so daß die Tragplatte beim Grillen eines großen Fleischstücks oder von Geflügel über die geschlitzten Führungen 58 nach unten bewegt werden kann, damit unterhalb des Spießes ein größerer Raum zur Verfügung steht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Spießbratvorrichtung, bei der der elektromotorisch angetriebene Bratspieß um eine zu ihm parallele Achse gegenüber der Heizfläche verschwenkbar und in verschiedenen Abständen von der Heizfläche feststellbar ist und mit einem Ende in einer Antriebsvorrichtung, mit dem anderen Ende hingegen in einem Spießhalter gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (12), welche, wie an sich bekannt, die Form eines den Elektromotor aufnehmenden Getriebekastens aufweist, im Bereich des von der Antriebswelle für den Bratspieß (13) entfernten Endes des Kastens (12) im Gehäuse (16) der Spießbratvorrichtung schwenkbar gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Getriebekasten (12), der unter dem Einfluß einer ihn von der Heizfläche wegziehenden Feder (19) steht, eine Sperre zugeordnet ist, welche aus einem auf der Schwenkachse (28) des Getriebekastens befestigten Zahnsegment (30) und einer am Gehäuse (16) der Spießbratvorrichtung gelagerten, mit zwei einander gegenüberliegenden Zähnen versehenen Schaltklinke (23) besteht, von denen immer ein Zahn mit dem Zahnsegment im Eingriff steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Spießhalter mit mehreren zur Auflage des Brat-Spießes dienenden Ausnehmungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausnehmung (54 bis 57) des Spießhalters (48) ein Zahn im oberen Teil des Zahnsegmentes (30) zugeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, an deren Gehäuse ein im Stromkreis des Elektromotors liegender Schalter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Getriebekasten (12) ein Riegel (71) vorgesehen ist, der bei in die Ruhestellung zurückgeschwenktem Getriebekasten den in der Ausschaltstellung befindlichen Schalter (70) blockiert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 487 467, 897149; USA.-Patentschriften Nr. 1085 671, 1554 645, 2 505 976, 2 511594, 2 512 223, 2 608190, 2 619 026, 2 720158, 2 797 633, 2 815 707.
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