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DE1265264B - Einsaeulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung - Google Patents

Einsaeulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1265264B
DE1265264B DE1966L0053728 DEL0053728A DE1265264B DE 1265264 B DE1265264 B DE 1265264B DE 1966L0053728 DE1966L0053728 DE 1966L0053728 DE L0053728 A DEL0053728 A DE L0053728A DE 1265264 B DE1265264 B DE 1265264B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disconnector
individual
switched
earthing
post insulator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966L0053728
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Heimerdinger
Erwin Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1966L0053728 priority Critical patent/DE1265264B/de
Publication of DE1265264B publication Critical patent/DE1265264B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/34Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching
    • H01H31/36Contact moved by pantograph
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • H02B5/01Earthing arrangements, e.g. earthing rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Einsäulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Einsäulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung, dessen drehbar gelagertes Erdungstrennmesser zwecks Erdung den Stützisolator überbrückt, während es im ausgeschalteten Zustand etwa waagerecht ausgestreckt ist. Zur Betätigung des Trennmessers ist ein Antrieb vorgesehen, welcher am erdseitigen Flansch des Stützisolators angeordnet ist und das Erdungstrennmesser an seinem Ende trägt. Um das Erdungstrennmesser bei Trennschaltern für höhere Spannungen zu betätigen, werden dabei erhebliche Antriebskräfte benötigt, welche insbesondere beim Beginn des Einschaltvorganges und beim Ausfahren des Erdungstrennmessers aus dem Gegenkontakt auftreten. Damit wird der erforderliche Antrieb in seinen Abmessungen besonders groß, was wiederum die wirtschaftliche Bemessung der übrigen Bauteile beeinträchtigt. Ferner sind parallel zum Stützer verschiebbare, durch eine Reservekraft schnell einschaltbare Erdungsmesser, auch mit Vielfachkontaktgabe und entsprechend verringerter Antriebskraft bekannt. Sie erfordern jedoch immer noch eine Kraft zum Heben der Kontaktteile und benötigen zum Teil Hohlsäulen als Isolatoren.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine im Aufbau einfache Erdungsvorrichtung zu schaffen, die durch Vermeiden von anzuhebenden Gewichten und Kleinhalten des Trägheitsmomentes ein schnelles Erden des Trennschalters unabhängig vom Haupttrennmesser ermöglicht, wobei die Antriebskraft entsprechend klein gehalten werden kann.
  • Dies wird nun dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß das Erdungstrennmesser in an sich bekannter Weise in mehrere mittig gelagerte Einzeltrennmesser unterteilt ist und daß die Einzeltrennmesser so an Flansche des mehrteiligen Stützisolators gelagert sind, daß sie im ausgeschalteten Zustand in etwa waagerechten Ebenen übereinanderliegen, während sie im eingeschalteten Zustand eine den gesamten Stützisolator überbrückende Verbindung zur Erde bilden.
  • Dabei ist es insbesondere bei Trennschaltern für Spannungen von beispielsweise 380 kV und mehr zweckmäßig, daß der Stützisolator in eine gerade Zahl von Einzelisolatoren unterteilt ist und die als Doppeltrennmesser ausgebildeten, gemeinsam angetriebenen Einzeltrennmesser so bemessen sind, daß sie jeweils zwei Einzelisolatoren im eingeschalteten Zustand überbrücken. Durch diese Maßnahme ist beim Einschalten des Erdungstrennmessers lediglich ein Drehmoment durch den Antrieb aufzubringen, welches die Reibung in den Lagern der Einzeltrennmesser, deren relativ kleines Trägheitsmoment und die Kontaktgegenkräfte überwindet und welches somit wesentlich kleiner als das für ein einseitig gelagertes Erdungstrennmesser benötigte, zusätzlich ein Gewicht hebende, ein größeres Trägheitsmoment überwindende Einschaltdrehmoment ist. Es ist in einfacher Weise möglich, die Einzeltrennmesser über ein gemeinsames Antriebsgestänge mit einem gemeinsamen Antrieb zu verbinden.
  • Bei dreipoligen Drehtrennschaltern ist es bereits bekannt, die mittig gelagerten Trennmesser in der Aus-Stellung elektrisch miteinander zu verbinden und an Erde zu legen. Bei z. B. ausfahrbaren Trennschaltern ist es ferner bekannt, ein am Isolatorkopf angebrachtes Trennmesser und ein an dessen Fuß angebrachtes Erdungsmesser zum Erden so miteinander zu verbinden, daß die beiden Messer den Isolator überbrücken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der Zeichnung in F i g. 2 schematisch dargestellt. Dabei zeigt F i g. 1 einen Einsäulentrennschalter mit angebautem Erder üblicher Bauart.
  • In F i g. 2 besteht der gesamte Stützisolator aus einer geraden Zahl von Einzelisolatoren 1 bis 4, welche durch Flansche 5 bis 7 miteinander verbunden sind und wobei der gesamte Stützisolator an seiner Unterseite vermittels eines Flansches 8 auf einer geerdeten Tragsäule 9 befestigt ist und vermittels eines Flansches 10 auf seiner Oberseite ein Scherensystem 11 trägt. An den Flanschen 5 und 7 ist jeweils ein Doppeltrennmesser 12, 13 mittig gelagert und über eine Antriebsscheibe 14, 15 und ein Antriebsgestänge 16, 17 mit einem Schubantrieb 18, z. B. einem einfachen Kolbenantrieb, verbunden. Die Doppeitrenninesser 12, 13 liegen im ausgeschalteten Zustand etwa waagerecht und in zwei paraHelen Ebenen zueinander. Zwecks Erdung des Scherensyste.ms 11, dessen Antrieb in der Zeichnung nicht weiter dargestellt ist, sind an den Flanschen 8, 9 und 10 Gegenkontakte 19 bis 22 angeordnet, in welche beim Einschalten die Doppeltrennmesser 12, 13 in der angegebenen Pfeilrichtung einschlagen. Damit wird der gesamte Stützisolator überbrückt und das Scherensystem 11 über eine an den Gegenkontakt 19 angeschlossene, nicht weiter dargestellte Erdungsleitung mit Erde verbunden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche-. 1. Einsäulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung, dessen drehbar gelagertes Erdungstrennmesser zwecks Erdung den Stützisolator überbrückt, während es im ausgeschalteten Zustand in etwa waagerechter Lage ausgestreckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdungstrennmesser in an sich bekannter Weise in mehrere mittig gelagerte Einzeltrennmesser (12, 13) unterteilt ist und daß die Einzeltrennmesser so an Flanschen (5, 7) des mehrteiligen Stützisolators (1 bis 4) gelagert sind, daß sie im ausgeschalteten Zustand in etwa waagerechten Ebenen übereinanderliegen, während sie im eingeschalteten Zustand eine den gesamten Stützisolator überbrückende Verbindung zur Erde bilden.
  2. 2. Einsäulentrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützisolator in eine gerade Zahl von Einzelisolatoren (1 bis 4) unterteilt ist und die als Doppeltrennmesser ausgebildeten, gemeinsam angetriebenen (14 bis 17) Einzeltrennmesser (12, 13) so bemessen sind, daß sie jeweils zwei Einzelisolatoren (1, 2) im eingeschalteten Zustand überbrücken. 3. Einsäulentrennschalter nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Trennmesser (12, 13) in der Schließstellung in Festkontaktstücke (19 bis 22) an weiteren Flanschen (8, 6, 10) des mehrteiligen Stützisolaters einschlagen. ln Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 422 951, 876 859; deutsche Auslegeschrift Nr. 1171067-2 Patentschrift Nr. 11525 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ostberlin; USA.-Patentschriften Nr. 2 891129, 3 036 184.
DE1966L0053728 1966-05-28 1966-05-28 Einsaeulentrennschalter mit angebauter Erdungsvorrichtung Pending DE1265264B (de)

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Publications (1)

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DE1265264B true DE1265264B (de) 1968-04-04

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Country Status (1)

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Citations (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE11525C (de) * O. ZOBEL in Schmalkalden Korkrundschneidemaschine
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DE1171067B (de) * 1961-12-27 1964-05-27 Josef Richtr Schnell-Kurzschliesser fuer Hoch- und Hoechstspannungsnetze

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