[go: up one dir, main page]

DE1265047B - Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung - Google Patents

Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung

Info

Publication number
DE1265047B
DE1265047B DE1965S0101198 DES0101198A DE1265047B DE 1265047 B DE1265047 B DE 1265047B DE 1965S0101198 DE1965S0101198 DE 1965S0101198 DE S0101198 A DES0101198 A DE S0101198A DE 1265047 B DE1265047 B DE 1265047B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
arrangement according
lamp
storage
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0101198
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfdietrich Guenther
Knut Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0101198 priority Critical patent/DE1265047B/de
Publication of DE1265047B publication Critical patent/DE1265047B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/48Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers
    • B65G47/49Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers without bodily contact between article or load carrier and automatic control device, e.g. the destination marks being electrically or electronically detected
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/50Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems
    • B65G47/503Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems the system comprising endless moving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Anordnung zur Zielsteuerung in Förderanlagen mit einer Nachbildung In der Fördertechnik ist es bekannt, dem zu sortierenden Gut oder seinem Transportmittel die Adresse mitzugeben, so daß das Sendegut damit selbsttätig die Weichen in einem Transportsystem betätigen oder sonstige, seinen Weg festlegende Steuerungen vornehmen kann.
  • Ein weiteres System bedient sich einer Nachbildung der wirklichen Anlage in einer Zentrale und vermeidet damit alle Probleme, die mit der Ausbildung von Abfrageeinrichtungen am Transportsystem selbst zusammenhängen. An Stelle der Adressenmitgabe auf der Förderanlage wird dieser Nachbildung die Adresse mitgegeben. Die mechanische Ausführung solcher Nachbildungen und die mechanische Eingabe einer Adresse scheitern aber sehr bald, wenn die Zahl der Informationen eine gewisse Anzahl überschreitet. Ganz abgesehen von der räumlichen Unterbringung und der sehr begrenzten Erweiterungsfähigkeit leidet auch die Betriebssicherheit. Verschleiß, Wartung und Geräuschbildung sind außerdem weitere Unannehmlichkeiten der mechanisch aufgebauten Nachbildungen.
  • In der Siemens-Zeftschrifi, 1961, H. 9, S. 628 bis 632, ist eine Paketförderanlage mit kontaktloser Ziel-Steuerung in einem Großversandhaus beschrieben.
  • Verwendung findet dabei ein magnetischer Zielspeicher in Form einer Kopierwerktrommel. Am Umfang der Trommel sind Hall-Generatoren als Abfrageköpfe hinter den Beschriftungsköpfen angeordnet.
  • Der USA.-Patentschrift 3 012 628 liegt eine fotoelektrische Speichereinrichtung zugrunde, die vorzugsweise zur Sortierung von Eiern Verwendung findet. Diese Einrichtung umfaßt ein langsam umlaufendes Rad, an dessen Umfang Bohrungen zur Aufnahme von Stiften vorgesehen sind, die pneumatisch verstellt werden. Mit diesen Stiften wird eine Information gespeichert, die nach dem Ausführungsbeispiel durch eine fotoelektrische Abtastung wiedergewonnen werden kann. Bei diesem bekannten Mitlaufwerk handelt es sich um einen reinen mechanischen Speicher, zu dessen Einstellung eine mechanische Bewegung mit allen Nachteilen, wie Reibung, Verschleiß, Funktionsunsicherheit und Verschmutzung, gehört. Mit diesem Speicher, der eine besondere Lichtquelle nur zum Lesen der gespeicherten Information erfordert, ist außerdem ein codeförmiges Speichern nicht möglich.
  • In der deutschen Patentschrift 1 109423 ist eine Schaltung, die das Vorliegen einer bestimmten Binärzahl registriert, beschrieben und dargestellt. Bei dem Gegenstand dieser Patentschrift wurde von der Aufgabenstellung ausgegangen, die einzelnen Stellen der binären Zahl durch das Leuchten oder Nichtleuchten von Lichtquellen darzustellen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Emitter eines Transistors über einen kleinen Widerstand an den Pluspol und über einen großen Widerstand an den Minuspol der speisenden Spannungsquelle angeschlossen. Die Basis dieses Transistors liegt über einen großen Widerstand an dem Pluspol und über einen kleinen Widerstand an dem Minuspol einer speisenden Spannungsquelle.
  • Von den im Strahlungsbereich von Lichtquellen liegenden und über Vorwiderstände von der Spannungsquelle gespeisten Fotodioden sind diejenigen, die beim Vorliegen der bestimmten Binärzahl nicht angestrahlt werden, über Dioden zwischen den beiden Widerständen am Emitter angeschlossen und diejenigen, die beim Vorliegen der bestimmten Binärzahl angestrahlt werden, über Dioden zwischen den beiden Widerständen an der Basis angeschlossen. Diese bekannte Schaltung stellt aber lediglich eine Lesestelle dar, da sie nur zur Abtastung von Zielkennzeichen gedacht ist. Ferner handelt es sich bet der möglichen Anwendung dieser Schaltung auf eine Kreisförderanlage auch nicht um ein Mitlaufwerk, sondern um die Abtastung von mit dem Fördergut mitgeführten Zielkennzeichen. Aus dieser Patentschrift ist es jedoch bekannt, zur Zielsteuerung von Kreisförderanlagen Glühlampen als Speicherelemente zu verwenden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine Anordnung zur Zielsteuerung in Förderanlagen mit einer synchron mit der Anlage laufenden Nachbildung zu schaffen, bei der die Zielkennzeichen des Fördergutes mittels Glühlampen als Speicherelementen codeförmig gespeichert sind.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Glühlampen in der Mantelfläche einer Trommel vorgesehen sind und jede Glühlampe mit einem Fotowiderstand in Serie geschaltet ist, der von außen zu belichten und mit der Glühlampe in einem Gehäuse so angeordnet ist, daß die Lampe den Fotowiderstand beleuchten kann. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß sie wenig Raum beansprucht und geringere Kosten als die bekannten Anordnungen verursacht. Sie kann getrennt von einer Förderanlage angeordnet oder auch, wie bei rotierenden Verteilmaschinen, gegebenenfalls auf derselben Achse angeordnet werden.
  • Ein weiterer Vorteil der Anordnung nach der Erfindung liegt darin begründet, daß sie große mechanische Toleranzen zuläßt und keine schwierigen Einstellvorgänge erfordert.
  • Unter der Annahme, daß eine Einheit zum Speichern eines Kennzeichens aus zehn Speicherelementen besteht, enthält diese Einheit zehn Glühlampen mit den zugeordneten Fotowiderständen. Die Einspeicherung der Zielkennzeichen erfolgt von außen über zehn schaltbare Lichtquellen, von denen entsprechend dem - verwendeten Code wahlweise z. B. zweimal zwei aus fünf Lampen eingeschaltet werden.
  • Dabei ist der Lichtstrahl dieser Glühlampen so geführt, daß er den jeder Glühlampe auf dem Kennungsträger zugeordneten Fotowiderstand trifft und damit die Glühlampe einschaltet. Ein Teil des Lichtes der so eingeschalteten Glühlampen fällt auf den Fotowiderstand zurück, so daß die Glühlampen nach einmaligem Einschalten durch Fremdlicht weiterleuchten.
  • Zum Einstellen der Speicherelemente wird eine Lichtquelle benötigt, die unter Umständen schnell ein- und ausschaltbar sein muß. Da normale Glühlampen diese Bedingung nicht erfüllen, können sie für diesen Zweck nicht Verwendung finden, es sei denn, daß sie dauernd brennen und beispielsweise durch Schablonen mechanisch abgedeckt werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind zum Einstellen der Speicherelemente schnell ein- und ausschaltbare Lichtquellen, wie Glimm-, Stroboskop-oder Blitzlampen, vorgesehen.
  • An der Lesestelle erfolgt das Lesen durch Fotowiderstände, die entsprechend der Codekombination in Reihe geschaltet sind und direkt auf die angeschlossenen Auswertemittel einwirken. Darunter sind beispielsweise in Briefverteilanlagen der die Tasche öffnende Auslösemagnet oder auch Weichen zur Einstellung des Förderweges zu verstehen.
  • Das Löschen der eingestellten Glühlampen erfolgt beispielsweise durch Unterbrechen des Lichtstrahls zwischen Glühlampe und Fotowiderstand oder nach einer Weiterbildung der Erfindung mittels einer Nullstellschaltung, bei der der Widerstand der Fotowiderstände als Kriterium für den Ausschaltvorgang ausgewertet wird.
  • Zur taktgerechten Betätigung des Einstellsatzes kann ein Signal verwendet werden, das nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung mit einer zusätzlichen Einspeicherlampe und einem zusätzlichen Fotowiderstand gewonnen wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der Figuren erläutert.
  • Es zeigt F i g. 1 eine Anordnung nach der Erfindung in der Draufsicht, F i g. 2 die Schaltung einer Lesestelle, F i g. 3 die Nullstellschaltung.
  • In Fig. 1 ist eine im Uhrzeigersinn umlaufende Speichertrommel 1 dargestellt, an deren Umfang nebeneinander mehrere Lesestellen 2 angeordnet sind. In teilweise geschnittener Ansicht ist ein Speicherelement3 einer Speicherspalte gezeigt, das aus einer Glühlampe 4 und einem Fotowiderstand 5 besteht. Unter einer Speicherspalte ist die Anordnung mehrerer Speicherelemente in einer Mantellinie der Speichertrommel zu verstehen, die zur Kennzeichnung eines Zieles Verwendung finden. Die ein Speicherelement bildenden Bauteile, d. h. Glühlampe und Fotowiderstand, sind jeweils in einem Gehäuse 6 für sich so angeordnet, daß die Lampe den Fotowiderstand beleuchten kann. Eine Speicherspalte kann beispielsweise aus zehn übereinander angeordneten Speicherelementen bestehen.
  • Der Lesefotowiderstand ist in der F i g. 1 ebenfalls geschnitten dargestellt und mit 7 bezeichnet. Die Versorgungsspannung für die Speicherelemente wird über eine Schleifringanordnung 8 an die drehbar gelagerte Trommel zugeführt. Die Gehäuse, die die Speicherelemente enthalten, haben zur Trommelaußenseite hin eine Bohrung 9, damit die Fotowiderstände von außen her zum Anschalten der Speicherlampe beleuchtet und die gespeicherten Informationen gelesen werden können.
  • Am Umfang der Trommel befinden sich ferner ein Einstellsatz 10 und eine Nullstellanordnung 11.
  • Unter der Voraussetzung, daß die Lesestellen fest miteinander verbunden sind, ist nur eine Fremdlichtabschirmung 12 zwischen der Nullstellung und dem Einstellsatz einerseits und dem Einstellsatz und den Lesestellen andererseits erforderlich.
  • Die Anordnung nach der Erfindung kann beispielsweise als Zielspeicher für rotierende Briefverteilanlagen verwendet werden. In diesem Fall dreht sich die Trommel mit konstanter Drehzahl. Die Anzahl der Speicherelemente auf einer Mantellinie der Trommel wird durch den verwendeten Code bestimmt. Die von einem Einstellsatz eingespeicherten Informationen bleiben, wie aus der Fig.1 zu ersehen ist, etwa für einen Umlauf der Trommel gespeichert und werden dann wieder gelöscht. Während dieses Umlaufs werden die Informationen gelesen und zur Zielsteuerung ausgewertet.
  • Durch Beleuchten der einzustellenden Speicherelemente beim Passieren des Einstellsatzes wird der Fotowiderstand der entsprechenden Speicherelemente niederohmig und schaltet die zugeordnete Lampe ein.
  • Diese verlöscht nicht, da sie jetzt den Fotowiderstand weiter beleuchtet und sich dadurch selbst hält. Der Fotowiderstand begrenzt beim Einschalten den Lampenstrom, was sich günstig auf die Lebensdauer der Lampen auswirkt.
  • Zum Einstellen der Speicherelemente wird im Einstellsatz eine Lichtquelle benötigt, die schnell ein-und ausschaltbar sein muß. Diese Forderung erfüllen beispielsweise Glimm-, Stroboskop- oder Blitzlampen. Da der Fotowiderstand und die Glühlampe jedes Speicherelements eine gewisse Trägheit besitzen, vergeht eine bestimmte Zeit, bis die Speicherlampe voll aufleuchtet und sich über den Fotowiderstand selbst hält. Die Beleuchtungsstärke zum Einstellen der Speicherelemente muß mindestens so groß sein, daß der Fotowiderstand auf beispielsweise 3 kQ abnimmt. In diesem Grenzfall ist eine Beleuchtungszeit von über 100 Millisekunden notwendig. Die Einspeicherzeit läßt sich aber bei Verwendung von Lichtblitzen entsprechender Stärke auf etwa 0,5 Millisekunden herabsetzen, weil die Speicherlampe aufleuchtet, ehe der Fotowiderstand auf Grund seiner Trägheit seinen Wert wieder auf 3 kQ erhöht hat. In diesen Grenzen sind nun beliebige Kombinationen zwischen Beleuchtungsstärke und Beleuchtungsdauer denkbar.
  • Das Abtasten der eingestellten Speicherlampen geschieht ebenfalls mit Fotowiderständen. Wenn es erforderlich ist, bestimmte Kombinationen eingestellter Speicher herauszulesen, lassen sich ohne zusätzlichen Aufwand mehrere Fotowiderstände in Serie schalten, die entsprechend der Kombination außerhalb der Trommel angeordnet sind, wie auch aus der Fig. 1 zu ersehen ist. Der Dunkelwiderstand eines Fotowiderstandes beträgt z. B. 10 MQ und der minimale Hellwiderstand etwa 100 Q. Die Unterscheidung zwischen diesen Werten ist mit Sicherheit zu beherrschen.
  • F i g. 2 zeigt die vollständige Schaltung einer Lesestelle. Je nach der verwendeten Kombination sind als Abtastglieder ein oder mehrere Fotowiderstände 7 vorgesehen. Wenn sie durch Beleuchten von den Lampen der Speicherelemente niederohmig werden, bekommt der Transistor 13 Basisstrom und kann durchsteuern. Mit 14 ist schematisch eine Auswerteanordnung dieses Schaltzustandes dargestellt, über die beispielsweise eine Weiche gestellt oder bei einer Briefverteilmaschine ein Auslösemagnet erregt wird, der eine Tasche der Briefverteilmaschine zur Abgabe des mit dem Zielkennzeichen versehenen Briefes öffnet.
  • Die notwendige Lesezeit für ein gespeichertes Zeichen wird durch die Trägheit der Fotowiderstände 7 bestimmt. Die Schaltgeschwindigkeit wächst mit der Beleuchtungsstärke, also der Lichtstärke der Speicherlampen bei sonst gleicher Anordnung und dem Strom, der von den Lese-Fotowiderständen geschaltet werden muß. Wenn durch positive Basisvorspannung ein zusätzlicher Strom durch den Fotowiderstand erzwungen wird, dann sind mit der gegebenen Anordnung sehr kurze Empfangszeiten möglich.
  • F i g. 3 zeigt die Schaltung, mit der durch Beleuchten aller auf einer Mantellinie der Trommel befindlichen Speicherelemente von außen die gespeicherten Zeichen gelöscht werden können. Wenn man das Speichersystem z. B. als Durchlaufspeicher verwendet, genügt eine kleine, ständig eingeschaltete Leuchtstofflampe für die Nullstellung der Speicherelemente. Wenn die Trommel n-Elemente auf einer Mantellinie enthält, so können maximal n- 1 Speicherlampen bei der Einspeicherung eingeschaltet werden.
  • Der Transistor T1 schaltet den Strom der Speicherlampen 4. Wenn alle Lampen ausgeschaltet und die Fotowiderstände 5 auch von außen abgedunkelt sind, hat der Transistor T 1 durchgesteuert. Es können jetzt Informationen durch den Einstellsatz eingespeichert werden. Solange noch wenigstens ein Fotowiderstand abgedunkelt ist, liegt Pluspotential über dem durchgesteuerten Transistor T 1 und die nicht eingeschalteten Lampen 4 an mindestens einem der PunkteM1...Mn. An P liegt damit nur eine geringe Spannung, die sich aus dem Spannungsteiler mindestens einer nicht eingeschalteten und damit niederohmigen Lampe zu dem hochohmigen Widerstand R 1 ergibt. Die eingeschalteten Lampen bleiben wegen der Dioden D unwirksam. Um den Transistor T 2 durchzusteuern und dadurch den Transistor T 1 zu sperren, muß P aber auf Grund der Zenerspannung der Zenerdiode 15 beispielsweise auf mindestens 24 Volt angehoben werden. Das geschieht durch Beleuchten auch des letzten Fotowiderstandes.
  • Die Transistoren Tl und T2 haben in dieser Anordnung Kippcharakteristik. Beim Abdunkeln aller Fotowiderstände sinkt die Spannung am Punkt P gemäß des sich ausbildenden Spannungsteilers aus dem WiderstandR und der Parallelschaltung aller Lampen zur Parallelschaltung der Fotowiderstände und des Widerstandes R 1 wieder ab. Unterschreitet die Spannung am Punkt P den angenommenen Spannungswert, so sperrt der Transistor T2, wodurch T 1 durchsteuert. Auch bei diesem Zurückschalten besteht ein Kippverhalten, da der Transistor T2 den am Spannungsteiler beteiligten Widerstand R überbrückt.
  • Beim Trommelspeicher wird der Informationsträger bewegt, der nur beim Einspeichern und Löschen geschaltet wird. Damit liegt die Lebensdauer dieser Anordnung wesentlich höher als bei bekannten Anordnungen mit Schieberegistern. Die Lagerung der Trommel bereitet keine Schwierigkeiten, da selbst geringe Höhen- und Seitenschläge die Funktion des Speichers nicht beeinträchtigen könnten. Der Platzbedarf der einzelnen Speicherelemente auf dem Mantel der Trommel ist außerdem gering.
  • Über eine zusätzliche Einspeicherlampe und einen zusätzlichen Fotowiderstand, die beispielsweise zwischen der letzten Lesestelle und der Nullstellung angeordnet sind, kann ein Signal gewonnen werden, über das der Einstellsatz taktgerecht zu steuern ist.
  • Nach dem Passieren der letzten Lesestelle ist es nämlich ohne weiteres möglich, den eingestellten Code zu verfälschen und ein zusätzliches Kriterium in jeden Kennungsträger einzuschieben, das durch einen zusätzlichen Fotowiderstand ausgewertet wird. Wenn der Raum zwischen letzterer Lesestelle und Nullstellung für die Unterbringung einer derartigen Anordnung nicht ausreicht, ist es aber auch möglich, die erforderlichen Bauelemente in der vorletzten und letzten Lesestellung unterzubringen. Bei dieser Lösung wird dann durch die zusätzliche Lampe in jedem Kennungsträger der vorletzten Lesestellung eine Speicherspur beaufschlagt, die in deren Code für die letzte Lesestelle nicht benötigt wird und statt dessen durch den zusätzlichen Fotowiderstand ausgeweret wird. Mit dem auf diese Weise gewonnenen Signal wird der Einstellsatz so gesteuert, daß beispielsweise der Blitz immer genau dann gezündet wird, wenn ein Kennungsträger dem Einstellsatz genau gegenübersteht.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Zielsteuerung in Förderanlagen mit einer synchron mit der Anlage laufenden Nachbildung, in der die Zielkennzeichen des Fördergutes mittels Glühlampen als Speicherelemente codeförmig gespeichert sind, zu deren Auswertung den Empfangsstellen zugeordnete Lesestellen aus Fotowiderständen dienen, d adurch gekennzeichnet, daß die Glühlampen (4) in der Mantelfläche einer Trommel (1) vorgesehen sind und jede Glühlampe mit einem Fotowiderstand(5) in Serie geschaltet ist, der von außen zu belichten und mit der Glühlampe in einem Gehäuse (6) so angeordnet ist, daß die Lampe den Fotowiderstand beleuchten kann.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Speicherelemente schnell ein- und ausschaltbare Licht quellen, wie Glimm-, Stroboskop- oder Blitzlampen, vorgesehen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aller Fotowiderstände(5) einer Speicherspalte als Kriterium für das Löschen des Zielkenuzeichens dient.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten der Glühlampen (4) einer Speicherspalte durch kurzzeitiges Abschalten der Stromversorgung ein Transistor (T 1) vorgesehen ist, der durchsteuert, solange nicht alle Fotowiderstände (5) beleuchtet sind, und daß ein zweiter Transistor(T2) vorgesehen ist, der in Verbindung mit einer Zenerdiode (15) und einer Diodenanordnung das Abschalten einleitet, wenn alle FotowiderständelS: beleuchtet sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden mit der Stromaustrittsseite über die Zenerdiode (1S) an die Basis des zweiten Transistors (T2) angeschlossen sind.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum ersten Transistor (T 1) ein Widerstand (R) vorgesehen ist, über den nach Wegfall der Fremdbeleuchtung mit Hilfe der hochohmigen Fotowiderstände und der Zenerdiode (15) der Steuerstrom des zweiten Transistors (T2) abgeschaltet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Sperren des zweiten Transistors (T2) der erste Transistor (tal) wieder durchsteuert und damit die Lampenanordnung (4) einspeicherbereit macht.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer zusätzlichen Einspeicherlampe und einem zusätzlichen Fotowiderstand ein Signal erzeugt wird, das zur taktgerechten Betätigung des Einstellsatzes (10) verwendet wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einspeicherlampe dauernd eingeschaltet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1109 423; USA.-Patentschrift Nr. 3 012 680; Siemens-Zeitschrift, 1961, H. 9, S. 628 bis 632; »Fördern und Heben«, 1964, H. 11, S. 783 bis 787.
DE1965S0101198 1965-12-28 1965-12-28 Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung Pending DE1265047B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965S0101198 DE1265047B (de) 1965-12-28 1965-12-28 Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965S0101198 DE1265047B (de) 1965-12-28 1965-12-28 Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1265047B true DE1265047B (de) 1968-03-28

Family

ID=7523596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965S0101198 Pending DE1265047B (de) 1965-12-28 1965-12-28 Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1265047B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109423B (de) * 1960-03-22 1961-06-22 Licentia Gmbh Schaltung, die das Vorliegen einer bestimmten Binaerzahl registriert
US3012680A (en) * 1959-06-08 1961-12-12 Richard B Mulvany Photoelectric memory device

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3012680A (en) * 1959-06-08 1961-12-12 Richard B Mulvany Photoelectric memory device
DE1109423B (de) * 1960-03-22 1961-06-22 Licentia Gmbh Schaltung, die das Vorliegen einer bestimmten Binaerzahl registriert

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1239512C2 (de) Vorrichtung zum Auswerten von auf Foerdergut angebrachten Markierungen
DE10114124A1 (de) Schaltungsanordnung
DE2105914A1 (de) Mit ultraviolettem Licht arbeitendes Abtastgerat
DE1265047B (de) Anordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen mit einer Nachbildung
DE3714324A1 (de) Optischer sensor fuer eine automatische naehmaschine
DE588926C (de) Schalteinrichtung fuer optische Zeichen, insbesondere fuer die Haltanzeigevorrichtung von Kraftfahrzeugen
DE2218704C3 (de) Vorrichtung zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse
DE718797C (de) Vorrichtung zum Auswerten von durch Marken dargestellten Zahlenangaben durch photoelektrische Abtastung
DE2315279A1 (de) Vorrichtung zum drucken oder schreiben von mustern in form konzentrischer sektoren auf ein aufzeichnungsmedium
DE2406266C3 (de) Blinkanlage für Notrufgeräte, Kennzeichen von Gefahrenstellen und dergleichen
DE3026627A1 (de) Bekleidungsstueck mit beleuchtungseinrichtung
AT214680B (de) Kennzeichnung von Sortiergut
DE2052255C3 (de) Kamera mit einer photometrischen Schaltung
EP2173934A1 (de) Fadenliefergerät mit elektronischer fadenbruchanzeige
DE531462C (de) Verfahren zum Sortieren von Gegenstaenden nach ihrer auf ein lichtempfindliches Organ ausgeuebten Wirkung
DE2644407C2 (de) Magnetbandgerät mit optischen Anzeigemitteln
DE1863257U (de) Lichtelektrische abtasteinrichtung.
DE1083583B (de) Aufdruck auf Aufzeichnungstraegern, wie Briefen od. dgl., zur nachfolgenden automatischen Sortierung
DE1524998C3 (de) Signalspeichereinrichtung und diese verwendende xerografische Vervielfältigungsanlage
DE620358C (de) Waegevorrichtung mit beleuchteter Anzeigevorrichtung
DE910662C (de) Vorrichtung zur Pruefung und Justierung von Signal-Einrichtungen, insbesondere des Eisenbahn-Sicherungswesens
SU98705A1 (ru) Устройство дл управлени работой полиграфической ниткошвейной машины
DE1034685B (de) Lichtelektrische Abtasteinrichtung mit einem Abtastkopf aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten lichtelektrischen Zellen
DE1116582B (de) Vorrichtung an Verkehrslichtsignalen
CH511069A (de) Einrichtung zum Auswerten von auf einer Etikette angebrachten Informationen