DE1264793B - Schnittzeichengeraet fuer stereophotogrammetrische Auswertegeraete - Google Patents
Schnittzeichengeraet fuer stereophotogrammetrische AuswertegeraeteInfo
- Publication number
- DE1264793B DE1264793B DEO8011A DEO0008011A DE1264793B DE 1264793 B DE1264793 B DE 1264793B DE O8011 A DEO8011 A DE O8011A DE O0008011 A DEO0008011 A DE O0008011A DE 1264793 B DE1264793 B DE 1264793B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- gear
- rack
- writing
- carriage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 title claims description 12
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 10
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
GOIc
Deutsche Kl.: 42 c -10/02
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1264793
O8011IXb/42c
22. April 1961
28. März 1968
O8011IXb/42c
22. April 1961
28. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Schnittzeichengerät für stereophotogrammetrische Auswertegeräte mit einem
in zwei zueinander senkrechten Führungen verschiebbaren Schreibschlitten, dessen Bewegung in einer
Richtung mit der Verschiebung des Kreuzschlittens in einer gewählten Schnittrichtung der Grundrißebene
und in der anderen Richtung mit der Höhenverstellung des Basiskörpers gekoppelt ist und dessen Führungen
eine raumfeste Orientierung haben.
Ein derartiges Gerät, das auf einem neben dem Stereoauswertegerät angeordneten Zeichentisch arbeitet,
gestattet die automatische Darstellung der Profillinien, die sich bei Abtastung des Raumbildes
des Geländes in einer beliebig gewählten Schnittrichtung ergeben. Ein bekanntes Gerät dieser Art
sieht hierzu einen Zeichenschlitten an einer parallel zu der gewählten Schnittrichtung einstellbaren Führungsschiene
vor, der mit dem durch zwei Handräder in der X- und Y-Richtung antreibbaren Kreuzschlitten
des Auswerters starr durch eine hohle Stange verbunden ist. Bei Bewegung des Kreuzschlittens
in der gewählten Schnittrichtung bewegt sich somit der Schreibschlitten mit. Die Höhenverstellungen
des Basiskörpers werden durch die hohle Verbindungsstange so übertragen, daß sie entsprechende
Parallelverschiebungen der Führungsschiene des Schreibstiftes bewirken.
Da die Zwangsführung des Schreibschlittens in der gewählten Schnittrichtung eine entsprechende Bewegung
des Kreuzschlittens vorschreibt, wird bei dem bekannten Gerät die Bewegung des Kreuzschlittens
mittels zweier Spindeln, von denen dann nur noch eine frei beweglich sein kann, äußerst schwierig.
Nachteilig ist ferner, daß das Profil zwangläufig im gleichen Längenmaßstab, wenn auch mit veränderbarem
Überhöhungsverhältnis, gezeichnet wird, und schließlich, daß das Profil auf dem Zeichenblatt
notwendigerweise in der zur gewählten Schnittrichtung parallelen Richtung eingezeichnet wird, es
also nicht möglich ist, beispielsweise mehrere Profile in verschiedenen Schnittrichtungen auf einem fest
eingespannten Zeichenblatt parallel zueinander aufzuzeichnen.
Es ist ferner bereits ein stereophotogrammetrisches
Auswertegerät mit Mitteln zur Erfassung von Geländeprofilen vorgeschlagen worden, bei dem den
Schreibstift bewegende Antriebsaggregate elektrisch mit den Bewegungen des Kreuzschlittens bzw. des
Basiskörpers gekoppelt sind, so daß eine von der jeweiligen Schnittrichtung unabhängige, raumfeste
Orientierung der Führungen des Schreibschlittens möglich ist. Hierzu ist jedoch ein aufwendiges System·
Schnittzeichengerät
für stereophotogrammetrische Auswertegeräte
Anmelder:
Officine Galileo S. ρ. Α.;
Ermenegildo Santoni, Florenz (Italien)
Ermenegildo Santoni, Florenz (Italien)
ίο Vertreter:
Dr, W. Koch
Dr, W. Koch
und Dr. R. Glawe, Patentanwälte,
8000 München 22, Liebherrstr. 20
8000 München 22, Liebherrstr. 20
Als Erfinder benannt:
Ermenegildo Santoni, Florenz (Italien)
ao Beanspruchte Priorität:
Italien vom 23. April 1960 (7283)
as von miteinander gekoppelten Antriebsaggregaten
erforderlich, welches die Vorrichtung verteuert und störanfällig macht. Ferner wird auch bei diesem
Gerät die Bewegung des Kreuzschlittens in der Grundrißebene durch zwei senkrecht zueinander
angeordnete Spindeln bewirkt, wobei zur Bewegung des Kreuzschlittens längs einer gewählten Schnittrichtung
ein weiteres, die Bewegungen der beiden Spindeln koppelndes Antriebsaggregat erforderlich
ist.
Ausgehend von einem derartigen Gerät liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Auswertegerät
mit angekoppeltem Schnittzeichengerät zu schaffen, bei dem einerseits der Schreibschlitten mit
dem Kreuzschlitten und dem Basiskörper mechanisch gekoppelt ist, andererseits aber die Nachteile der
obengenannten Geräte mit mechanischer Ankoppelung des Schreibschlittens vermieden werden. Insbesondere
soll die Zwangsführung des Schreibschlittens in der gewählten Schnittrichtung keine Bedienungserschwerung
des Auswertegerätes bedeuten, die Längen- und Höhenmaßstäbe des bezeichneten Profils
sollen frei wählbar sein, und die Schnittzeichenvorrichtung soll in einer beliebigen Stellung des
Kreuzschlittens an diesen einkuppelbar sein, so daß zunächst mit dem Kreuzschlitten ein gewünschter
Ausgangspunkt des zu zeichnenden Profils in der Grundrißebene ausgewählt werden kann und dann
809 520/126
die gesamte Zeichenbreite des Schnittzeichners zum Zeichnen des Profils zur Verfügung steht.
Dies wird gemäß der Erfindung bei einem Schnittzeichengerät der beschriebenen Art dadurch erreicht,
daß der Kreuzschlitten eine am sich bekannte pantographische Steuerung aufweist, daß eine mit dem
Kreuzschlitten verbindbare, parallel· zur gewählten Schnittrichtung einstellbare Zahnstange zur Drehung
eines ortsfesten Zahnrades sowie ein von diesem
weise dargestellten Transmissionen 36a und 38 a betätigt, um die Bewegungen der Schlitten 1 und 2
mit zu vollziehen.
Der Schlitten 1 ist mit einer Kupplungsvorrich-5 tungl' versehen, die nach Wunsch des Operateurs
eingeschaltet wird und die weiter unten beschrieben wird, derart, daß ein zweiter Schlitten 8 den dem
Schlitten 1 und 2 erteilten gekreuzten Bewegungen folgen kann. Dieser Schlitten 8 ist mit einer kreisangetriebenes
Getriebe zum Antrieb des Schreib- io förmigen Platte 9 versehen, die am Rand mit einer
Schlittens vorgesehen ist. Gradeinteilung versehen ist und einen diametralen
Vorteilhafterweise ist die Zahnstange an einem Führungsausschnitt mit parallelen Rändern 10 beparallel
zum Kreuzschlitten verschiebbaren und in sitzt. Diese Vorrichtung ist so angeordnet und dimenbeliebiger
relativer Lage mit diesem verbindbaren sioniert, daß die Platte 9 sich frei in der Ebene
Hilfsschlitten vorgesehen, wobei dieser Hilfsschlitten 15 bewegen kann, wobei sie jedoch ihre Orientierung
vorzugsweise aus einer ferromagnetischen Platte be- beibehält. Die Platte 9 (s. insbesondere den Schnitt
steht, die mit dem Kreuzschlitten mittels eines an der A b b. 3) ist in einer zu der Achse A-A normalen
diesem angeordneten Elektromagneten verbindbar ist. Ebene drehbar. Sie wird durch einen Kugelkranz 11
Weitere vorteilhafte Ausführungsmöglichkeiten des geführt und kann in ihrer Lage durch die Klammer 9'
Schnittzeichengerätes bestehen darin, daß die Zahn- 20 blockiert werden, die sich mit dem Schlitten 8 bewegt,
stange in einer Schlitzführung einer in dem HiKs- Außerdem ist die Platte 9 mit einer Zahnstange 12
schütten drehbar und feststellbar gelagerten, am versehen, die parallel zur Achse B-B des Führungs-Rand
vorzugsweise mit einer Gradeinteilung ver- ausschnitts 10 angeordnet ist. Sie steht im Eingriff
sehenen Scheibe angeordnet ist und daß das vom mit dem Ritzel 13, das über die kleine Welle 14 fest
Zahnrad angetriebene Übertragungsgetriebe als 25 mit dem Gelenk 15 verbunden ist, das dann, wie in
Über- oder Untersetzungsgetriebe zur Veränderung der Folge beschrieben, mit dem Bewegungsmechanisdes
Zeichenmaßstabes ausgebildet ist.
Während die Bewegung des Kreuzschlittens durch
eine pantographische Steuerung erfolgt, kann zui
Höhenverstellung des Basiskörpers eine Welle vor- 30
gesehen sein, die gleichzeitig auch die Verschiebung
des Schreibschlittens in der von der Bewegung des
Kreuzschlittens unabhängigen Richtung bewirkt.
Ferner kann vorteilhafterweise an dem üblicherweise
an einem Zeichentisch angeordneten Schreibschlitten 35 dem Teleskopstück 21c — betätigt über das Gelenk für den Grundriß ein Goniometer zur Bestimmung 22 ein zweites Ritzel 23, das in eine Zahnstange 24 des an der Zahnstangenscheibe einzustellenden eingreift, die zu einer Brücke 25 gehört. Dieses Winkels vorgesehen sein. Ritzel 23 bewegt die Platte 33, die eine Zeichen-
eine pantographische Steuerung erfolgt, kann zui
Höhenverstellung des Basiskörpers eine Welle vor- 30
gesehen sein, die gleichzeitig auch die Verschiebung
des Schreibschlittens in der von der Bewegung des
Kreuzschlittens unabhängigen Richtung bewirkt.
Ferner kann vorteilhafterweise an dem üblicherweise
an einem Zeichentisch angeordneten Schreibschlitten 35 dem Teleskopstück 21c — betätigt über das Gelenk für den Grundriß ein Goniometer zur Bestimmung 22 ein zweites Ritzel 23, das in eine Zahnstange 24 des an der Zahnstangenscheibe einzustellenden eingreift, die zu einer Brücke 25 gehört. Dieses Winkels vorgesehen sein. Ritzel 23 bewegt die Platte 33, die eine Zeichen-
An Hand der Zeichnungen wird eine Ausführung^- vorrichtung 33' mit einer Schreibspitze von geeigneter
form der Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt 40 Art trägt. Die Brücke 25 ist auf eigene Führungen 26,
Fig. 1 schematisch in perspektivischer Ansieht die die mit einem Zeichentisch27 verbunden sind, beweglich.
Die longitudinalen Translationsbewegungen dieser Brücke 25 auf diesen Führungen 26 werden
durch eine aus einem Muttergewinde 28 und einer 45 Spindel 29 gebildete Transmission gesteuert, wobei
diese letztere über eine entsprechende kinematische Verbindung 30 und die Welle 31 durch ein Handrad
32 in Drehung versetzt werden kann. Das Handrad 32 steuert, während es — wie schon gesagt — die
Bewegungen in der Z- und Γ-Richtung ausgestattet 50 Brücke 25 längs der Führungen 26 verschiebt, gleichist.
Diese Bewegungen werden durch die panto- zeitig über eine Transmission 43 a und 43 δ die
graphische Steuervorrichtung 3 herbeigeführt, die in 4 vertikalen Verschiebungen der Brücke 43, die die
an der Grundplatte 5 angelenkt ist. Der Operateur Niveauunterschiede des Geländes mittels der ge·^
betätigt diesen Pantographen 3 über einen Knopf 6 steuerten Kollimation der stereoskopischen Marken
und steuert dabei über eine nicht dargestellte stereo- 55 mißt.
skopische Vorrichtung, welche die beiden Photo- Auf dem Zeichentisch 34, der zu dem Stereogramme?
und T abtastet, die Lage der Marke, die auswertegerät gehört und auf dem normalerweise
einen Teil der stereoskopischen Prüfungsvorrichtung die Höhenkurven gezogen werden, kann auch zeitfür
die Photogramme 7 und 7' bildet. Der gleiche weise das Goniometer 35 a mit Alhidade 35 b so verKnopf
6 steuert über die Schlitten 1 und 2 gleichzeitig 60 wendet werden, daß deren Drehachse koaxial zu der
die Lage der Zeichenvorrichtung auf dem Zeichen- auf der Zeichenachse C liegenden Schreibspitze ist.
tisch 34, der normalerweise der Auswertevorrichtung Wenn man die Alhidade in der Richtung SS des
beigegeben ist. Diese Vorrichtung besitzt einen gewünschten Schnittes orientiert, mißt man den
Läufer 35, der ein Goniometer 35 α mit Alhidade 35 b Winkel α, den dieser Schnitt mit der Achse Y des
trägt. Diese Vorrichtung wird durch eine Spindel 36 6g Tisches einschließt.
betätigt, die bereits von einem auf einer Spindel 38 Die Funktionsweise ist folgende: Nachdem man
beweglichen Schlitten 37 getragen wird. Die beiden den Winkel α, der durch den gewünschten Schnitt 5
Spindeln 36 und 38 werden durch die andeutungs- gebildet, wird, gemessen hat, erteilt man der mit Nut
mus des Zeichentisches 27 verbunden ist. Diese kleine Welle 14 wird von der mit der Grundplatte 5 des
Apparates fest verbundenen Stütze 16 getragen.
Die obige Getriebekette — bestehend aus der Teleskopwelle 17, dem Gelenk 17 a, dem Wellenstück
176 mit fester Achse, der Getriebegruppe 18, der Welle 19, der Getriebegruppe 20, der Welle 21 mit
Stück 21 a mit fester Achse, dem Gelenk 21 b und
wesentlichen kinematischen Einrichtungen des Schnittzeichengerätes,
Fig. 2 im Grundriß ein ausgedehnteres Schema
der Vorrichtung und
Fig. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 im Schnitt.
In F i g. 1 und 2 sind mit 1 und 2 die Schlitten bezeichnet, mit denen das Stereoauswertegerät für
versehenen Scheibe 9 mittels der auf dieser befindlichen Gradeinteilung den gleichen Winkel oc. Die
Platte 9 wird dann mit der Klammer 9' blockiert. Man nehme jetzt an, daß der Operateur die Vorrichtung
Γ betätige, die den Schlitten 1 mit dem Schiitten 8 verbindet. Die Bewegungen, die durch die Bewegung
des Manövrierknopfes 6 bewirkt werden können (Koordinaten X und Y), sind auf eine Verschiebung
beschränkt, die parallel ist zum Ausschnitt 10, innerhalb dessen das Ritzel 13 unter entsprechender
Verschiebung rotiert.
Es ist zu beachten, daß im allgemeinen die zwangläufigen Bewegungen nach der Resultierenden, die
durch die Neigung der Führungen 10 bestimmt wird, von der Achse A-A der kleinen Welle 14 aus ausgeführt
werden können, die praktisch der Zeichenachse C der dem Zeichentisch 34 heigegebenen
Schreibvorrichtung entspricht. In diesem Fall können die relativen Bewegungen des Ritzels und damit
auch der Schreibvorrichtung 33 auf dem zusätzlichen ao Tisch 27 symmetrisch nach der einen und der anderen
Seite des Zentrums 9 in der Nut ausgeführt werden. Es ist jedoch auch möglich, daß die Nut sich von
Anfang an zur Gänze nach rechts oder nach links von diesem Ritzel verschoben befindet, wodurch sich
der für die Bewegung zur Verfügung stehende Bereich entsprechend ändert.
Auf dem zusätzlichen Zeichentisch 27 wird die Schreibspitze 33, die durch das Handrad 32 über die
Brücke 25 bewegt wird, die Werte von Z ergeben, während die Werte der horizontalen Koordinate des
Schnittes X' durch die relative Bewegung zwischen der Zahnstange 12 und dem Ritzel 13 gegeben werden.
Auf diese Weise wird diese Spitze 33' den gewünschten Schnitt aufzeichnen, und zwar in dem
durch den Spielraum des Ritzels 13 längs der Zahnstange 12 gegebenen Bereich, die parallel zur
Achse B-B des Ausschnitts 10 und damit auf Grund der Einstellung parallel zu dem Schnitt S-S auf dem
Haupttisch ist. Es ist klar, daß der Operateur, beim Betätigen des Knopfes 6, gefühlsmäßig vorgehen und
sich durch den Widerstand leiten lassen muß, der von diesem Führungsauschnitt einer Bewegung entgegengesetzt
wird.
Die obenerwähnte Kuppelvorrichtung 1' besteht gemäß der Erfindung aus einem Elektromagneten,
der die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schlitten 1 und 8 bewirkt. Die Steuerung dieser
elektromagnetischen Kupplung kann nach einer vorzugsweisen Ausführungsform mit einem an dem
Knopf 6 angeordneten Schalter erfolgen. Die Zuführungskabel dieses Schalters werden dann von der
pantographischen Vorrichtung 3 getragen.
Es ist ferner vorgesehen, daß die erhaltenen Werte von IX' und von Z1 die die Verschiebung des Schiittens
33 bestimmen, über einen besonderen elektrischen Übertrager in ein zum Stereoauswertegerät
gehöriges Registriergerät eingegeben werden können.
Claims (7)
1. Schnittzeichengerät für stereophotogrammetrische Auswertegeräte mit einem in zwei zueinander
senkrechten Führungen verschiebbaren Schreibschlitten, dessen Bewegung in einer Richtung
mit der Verschiebung des Kreuzschlittens in einer gewählten Schnittrichtung der Grundrißebene
und in der anderen Richtung mit der Höhenverstellung des Basiskörpers gekoppelt ist
und dessen Führungen eine raumfeste Orientierung haben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreuzschlitten (1) eine an sich bekannte
pantographische Steuerung aufweist und daß eine mit dem Kreuzschlitten (1) verbindbare, parallel
zur gewählten Schnittrichtung einstellbare Zahnstange (12) zur Drehung eines ortsfesten Zahnrades
(13) sowie ein von diesem angetriebenes Getriebe zum Antrieb des Schreibschlittens (33)
vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (12) an einem
parallel zum Kreuzschlitten (1) verschiebbaren und in beliebiger relativer Lage mit diesem verbindbaren
Hilfsschlitten (8) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschlitten (8) aus einer
ferromagnetischen Platte besteht, die mit dem Kreuzschlitten (1) mittels eines an diesem vorgesehenen
Elektromagneten verbindbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnstange in
einer Schlitzführung einer in dem Hilfsschlitten (8) drehbar und feststellbar gelagerten, am Rand
vorzugsweise mit einer Gradeinteilung versehenen Scheibe (9) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Zahnrad
(13) angetriebene Übertragungsgetriebe als Überoder Untersetzungsgetriebe zur Veränderung des
Zeichenmaßstabes ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Welle (31), deren
Drehung über entsprechende Übertragungsgetriebe (43 a, 43 b und 30, 29) sowohl die
Höhenverstellung des Basiskörpers (43) als auch die Verschiebung des Schreibschlittens (33) in der
von der Bewegung des Kreuzschlittens (1) unabhängigen Richtung bewirkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem insbesondere an einem Zeichentisch (34) angeordneten Schreibschlitten
(35, 37) für den Grundriß ein Goniometer (35 a) zur Bestimmung des an der Scheibe (9) einzustellenden
Winkels α vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 361155, 654 933;
deutsche Auslegeschrift Nor. I 018 633;
A. Buchholz, Photogrammetrie, Berlin, 1954, S. 104, 105;
Schweizerische Zeitschrift für Vermessung, Kulturtechnik
und Photogrammetrie, 1958, Nr. 11, Separatdruck des Aufsatzes von H. Kaspar.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 234 035.
Deutsches Patent Nr. 1 234 035.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 520/126 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1264793X | 1960-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1264793B true DE1264793B (de) | 1968-03-28 |
Family
ID=11434219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO8011A Pending DE1264793B (de) | 1960-04-23 | 1961-04-22 | Schnittzeichengeraet fuer stereophotogrammetrische Auswertegeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1264793B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE361155C (de) * | 1922-10-10 | Johannes Heyde | Auftrageapparat in Verbindung mit zwei Bildmesstheodoliten | |
| DE654933C (de) * | 1935-12-15 | 1938-01-04 | Zeiss Carl Fa | Geraet zum Herstellen des Lageplanes eines Gelaendes |
| DE1018633B (de) * | 1954-02-20 | 1957-10-31 | Zeiss Carl Fa | Stereoskopisches Auswertegeraet mit bewegtem Bildtraeger |
| DE1234035B (de) * | 1958-10-09 | 1967-02-09 | Zeiss Carl Fa | Stereophotogrammetrisches Auswertegeraet mit Mitteln zur Erfassung von Gelaendeprofilen |
-
1961
- 1961-04-22 DE DEO8011A patent/DE1264793B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE361155C (de) * | 1922-10-10 | Johannes Heyde | Auftrageapparat in Verbindung mit zwei Bildmesstheodoliten | |
| DE654933C (de) * | 1935-12-15 | 1938-01-04 | Zeiss Carl Fa | Geraet zum Herstellen des Lageplanes eines Gelaendes |
| DE1018633B (de) * | 1954-02-20 | 1957-10-31 | Zeiss Carl Fa | Stereoskopisches Auswertegeraet mit bewegtem Bildtraeger |
| DE1234035B (de) * | 1958-10-09 | 1967-02-09 | Zeiss Carl Fa | Stereophotogrammetrisches Auswertegeraet mit Mitteln zur Erfassung von Gelaendeprofilen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2332001A1 (de) | Verbesserungen an maschinen zum beschneiden und abkanten von brillenglaesern | |
| DE668315C (de) | Zeichenvorrichtung | |
| EP0074484B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Speichern ausgewählter Punkte einer Sollformlinie bei einer Projektionsformenschleifmaschine | |
| DE2404467C3 (de) | Zeichenmaschine | |
| EP0248184A2 (de) | Bearbeitungsvorrichtung mit einem in drei zueinander senkrechten Koordinaten verschiebbaren Werkzeugträger | |
| DE2045244B2 (de) | fräsmaschine zum Einfräsen von Ausnehmungen in Profilstücke für Türoder Fensterrahmen | |
| DE1091835B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Gegenstaenden mit unregelmaessigen Oberflaechen | |
| DE1264793B (de) | Schnittzeichengeraet fuer stereophotogrammetrische Auswertegeraete | |
| DE2848602A1 (de) | Nachformfraeseinrichtung | |
| DE1288874B (de) | Kurvenfraesmaschine | |
| DE670502C (de) | Werkstueckhalter zum Anschleifen einer zylindrischen Flaeche von einstellbarem Radius und beliebiger Neigung nach allen Richtungen an einem Werkzeugstahl | |
| DE890298C (de) | Gesenkfraesmaschine | |
| DE849070C (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Rohren beliebigen Durchmessers | |
| CH181302A (de) | Koordinaten-Bohrmaschine. | |
| DE856058C (de) | Verfahren zur Bestimmung des Standortes bewegter Koerper | |
| DE1502077C3 (de) | Programmgesteuerte Fräsmaschine | |
| DE2243933C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen einer kegelförmigen Oberfläche auf einer Werkzeugmaschine | |
| AT129438B (de) | Schablonenkopiervorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Schnittschablonen für Schuhwerkteile. | |
| DE605284C (de) | Schablonenlineal zum Steuern des Werkzeuges an Maschinen zum Schleifen gekruemmter Flaechen | |
| DE667801C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Kohlen von Kinobogenlampen | |
| DE953673C (de) | Handrad mit in den Handradkoerper eingebautem Skalensystem | |
| DE591706C (de) | Setzwaage | |
| DE1234035B (de) | Stereophotogrammetrisches Auswertegeraet mit Mitteln zur Erfassung von Gelaendeprofilen | |
| DE149294C (de) | ||
| DE379908C (de) | Winkelmessgeraet (Richtkreis, Rundblickfernrohr o. dgl.) |