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DE1264689B - Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen - Google Patents

Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen

Info

Publication number
DE1264689B
DE1264689B DEV26220A DEV0026220A DE1264689B DE 1264689 B DE1264689 B DE 1264689B DE V26220 A DEV26220 A DE V26220A DE V0026220 A DEV0026220 A DE V0026220A DE 1264689 B DE1264689 B DE 1264689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
membrane
valve
opening
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV26220A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Medizintechnik Leipzig VEB
Original Assignee
Medizintechnik Leipzig VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Medizintechnik Leipzig VEB filed Critical Medizintechnik Leipzig VEB
Priority to DEV26220A priority Critical patent/DE1264689B/de
Publication of DE1264689B publication Critical patent/DE1264689B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/71Suction drainage systems
    • A61M1/78Means for preventing overflow or contamination of the pumping systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung für Sekretpumpen Damit der Sammelbehälter bei den bekannten Absaugevorrichtungen nicht übermäßig mit Sekret gefüllt und ein Übertritt in die vom Sammelbehälter zur Pumpe führende Leitung vermieden wird, hat man vor dem Anschluß der zur Pumpe führenden Leitung ein Schwimmerventil angebracht, welches abhängig von der Flüssigkeitshöhe diese Leitung freigibt oder absperrt. Diese Sicherung hat den Nachteil, daß mit Beendigung der Evakuierung des Luftraumes über der Flüssigkeit im Sammelbehälter der zunächst noch vorhandene Unterdruck einen Sekretzufluß ermöglicht, bis dieser Luftraum eine Größe aufweist, wo sein Druck gleich dem der freien Atmosphäre ist.
  • Es ist eine Absaugevorrichtung mit einem vom Unterdruckraum ins Freie mündenden Absperrventil bekannt (deutsche Auslegeschrift 1085 299), das mit einer Steuervorrichtung verbunden ist, die beim Unterschreiten eines bestimmten Druckes im Unterdruckraum das Absperrventil öffnet. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß nach dem Schließen des Schwimmerventils bzw. der Saugleitung eine Öffnung freigegeben wird, durch welche atmosphärische Luft in den unter Druck stehenden Luftraum des Sammelgefäßes einströmen kann, womit das weitere Einströmen von Sekret verhütet werden soll. Die Steuervorrichtung besteht aus einer Membran, deren eine Seite vom Unterdruck des Sammelbehälters und deren andere Seite vom Unterdruck der Absaugevorrichtung sowie vom Druck einer diesem Unterdruck entgegenwirkenden Feder beaufschlagt ist. Dabei ist das ins Freie mündende Absperrventil an der mit dem Unterdruckraum des Sammelgefäßes verbundenen Membrankammer angeordnet, und sein beweglicher Ventilkörper steht mit der Membran in unmittelbarer Verbindung. Durch diese Ausführungsform werden zwar die eingangs beschriebenen Nachteile gemindert, jedoch nicht restlos beseitigt. Die Ursache besteht im wesentlichen darin, daß der von außen zugängige Teil des Ventilkörpers vom atmosphärischen Druck belastet wird und somit für den Verschluß des Absperrventils die in der oberen Membrankammer angeordnete Druckfeder notwendig ist. Bei Verschluß des Schwimmerventils muß also erst durch weiteres Absinken des Druckes in der oberen Membrankammer die wirksame Federkraft überwunden werden, ehe das Absperrventil geöffnet wird und Außenluft einströmen kann. Im dazwischenliegenden Zeitraum bleibt der saugfähige Unterdruck im Sammelbehälter erhalten, wodurch der Flüssigkeitsspiegel über die vorbestimmte Höhe hinaus ansteigt.
  • Die Erfindung erstrebt, die Nachteile der bekannten Sekretpumpe zu vermeiden und ist im Patent- anspruch 1 angegeben. In Weiterbildung der Erfindung besitzt die vom Ventilkörper verschlossen gehaltene Öffnung einen größeren Querschnitt als die Düse. Durch diese im bestimmten Verhältnis gewählten Querschnitte besteht bei abgehobenem Ventilkörper zwischen diesem und der Düse eine Ejektorwirkung, die im hinteren Raumteil einen Unterdruck entstehen läßt und das Membranventil in Offenstellung hält. Der in einem Korb untergebrachte Schwimmer steht mit einem in der Saugleitung geführten Stab in ständiger Berührung, der bei Erreichung der eingestellten Füllgrenze gegen den Ventilkörper drückt.
  • Es ist weiterhin zweckmäßig, den Stab und die Käfig anordnung verstellbar auszubilden. Durch die so geschaffene Einstellmöglichkeit kann bereits vor Beginn der Absaugung die Menge des Sekretflusses bzw. die zu erwartende Flüssigkeitshöhe bestimmt werden.
  • Weitere Einzelheiten einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, die schematisch einen Schnitt zeigt.
  • Im Korb 1 ist ein Schwimmer 2 so gelagert, daß er beim ansteigenden Flüssigkeitsspiegel 3 auf einen in der Saugleitung 4 geführten Stab 5 einwirkt, der seinerseits einen Ventilkörper 6 von einer Öffnung 7 abhebt. Durch diesen Vorgang wird der Zustrom von Außenluft in den Sammelbehälter 8 ausgelöst, so daß die mit 9 angedeutete Absaugpumpe den Luftraum 10 des Sammelbehälters nicht weiter evakuieren kann.
  • Bis zum Zusammenfall des Unterdruckes im Luftraum 10 strömt über die Sekretabsaugleitung 11 das Sekret in den Sammelbehälter 8 ein.
  • An die vom Sammelbehälter zur Absaugpumpe führende Saugleitung 4 ist über zwei Öffnungen 7, 12 die Steuereinrichtung 13 angeschlossen. Die während des Sekretzuflusses von dem Ventilkörper 6 dichtgehaltene Öffnung 7 mündet in einen Raum, dessen Mittelteil 15 schmal ausgebildet ist und der eine zur Außenluft zugängige Düse 16 besitzt. Von einer Membran 17 wird dieser Raum in zwei Räume 14,18 unterteilt, wobei der Raum 18 ein oder mehrere nach außen führende Durchbrüche 19 aufweist. Das in den Luftraum 10 des Sammelbehälters ragende und mit dem Korb 1 verbundene Ende der Saugleitung 4 ist mit seitlichen Bohrungen 20 versehen, durch die mit Beginn des Saugvorganges im Sammelbehälter 8 der Unterdruck erzeugt wird.
  • Solange dem Sammelbehälter Sekret zufließt, wird durch die Verbindung der Räume 14, 18 mit der Außenluft die den Raum 14 begrenzende Membranseite und die außerhalb der Öffnung 12 liegende, den Raum 18 begrenzende Membranfläche vom atmosphärischen Druck und die mittlere, die Öffnung 12 verschließende Membranfläche vom Unterdruck in der Saugleitung 4 belastet. Ist die vorbestimmte Flüssigkeitshöhe im Sammelbehälter 8 erreicht und durch den Schwimmer 2 mittels Stab 5 der Ventilkörper 6 von der Öffnung 7 abgehoben, dann strömt durch die Düse 16 und die Öffnung7 Außenluft in den zum Luftraum 10 führenden Teil der Sangleitung 4 ein. Gleichzeitig wird durch die Ejektorwirkung zwischen Düse 16 und Offnung 7 die im Rauml4 vorhandene Luft abgesaugt und infolge des bestehenbleibenden Druckes im Raum 18 die Membran 17 von der Öffnung 12 weggedrückt. Die hier beschriebene Reihenfolge verläuft so schnell, daß man annehmen könnte, die beiden Öffnungen 7, 12 werden gleichzeitig geöffnet. Die nunmehr auch über die Offnung 12, Saugleitung 4 und Bohrungen 20 in den Luftraum 10 einströmende Außenluft beseitigt den Unterdruck, so daß schließlich der Druck im Raum 10 gleich dem der Atmosphäre ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung für Sekretpumpen mit einem den Zugang vom-Unterdruckraum nach außen verschließenden Absperrventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil als federloses Membranventil ausgebildet ist, bei dem die Membran (17) zugleich den Verschlußkörper bildet und als Ventilsitz ein in den von dieser Membran begrenzter ins Freie mündender Raum (18) ragender Vorsprung an der Saugleitung (4) dient, und daß die dem Ventilsitz abgewendete Fläche der Membran (17) einen Raum (14) begrenzt, dessen mittleres Teil (15) zur Erzielung einer Ejektorwirkung im vorderen der Membran (17) abgelegenen Raumteil schmal ausgebildet ist, zugleich aber das vordere Raumteil eine ins Freie führende Düse (16) und einen ihr gegenüberliegenden, eine die Saugleitung (4) mit diesem Raumteil verbindende Öffnung (7) verschließenden, fast masselosen Ventilkörper (6) aufweist, der mittelbar durch den Schwimmer (2) in Aufstiegsrichtung betätigt wird und die öffnung (7) freigibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Ventilkörper (4) verschlossen gehaltene Öffnung (7) einen größeren Querschnitt als die Düse (16) besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Saugleitung geführter Stab (5) und ein Korb (1) für den Schwimmkörper (2) verstellbar ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (16) und die Öffnung (7) so vor dem Mittelteil (15) angeordnet sind, daß bei sich abhebendem Ventilkörper (6) am Mittelteil (15) eine Ejektorwirkung und im von der Membran (17) begrenzenden Raum (14) ein Unterdruck entsteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1085299.
DEV26220A 1964-06-22 1964-06-22 Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen Pending DE1264689B (de)

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DEV26220A DE1264689B (de) 1964-06-22 1964-06-22 Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen

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DEV26220A DE1264689B (de) 1964-06-22 1964-06-22 Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1264689B true DE1264689B (de) 1968-03-28

Family

ID=7582498

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DEV26220A Pending DE1264689B (de) 1964-06-22 1964-06-22 Druckgesteuerte Sicherheitsvorrichtung fuer Sekretpumpen

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DE (1) DE1264689B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085299B (de) * 1959-06-16 1960-07-14 Draegerwerk Ag Sekretpumpe

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085299B (de) * 1959-06-16 1960-07-14 Draegerwerk Ag Sekretpumpe

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