DE1264393B - Heizwand fuer Verkokungsofenbatterien - Google Patents
Heizwand fuer VerkokungsofenbatterienInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B29/00—Other details of coke ovens
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Description
- Heizwand für Verkokungsofenbatterien Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizwand für ;Verkokungsofenbatterien mit senkrechten Heizzügen.
- Die Steigerung der Leistung von Verkokungsofenbatterien durch Vergrößerung der Höhe der Ofenkammern ist begrenzt durch die Standfestigkeit der Kammerwände, deren Wandstärke zur Erzielung eines guten Wärmeübergangg 100 bis 125 mm nicht überschreiten soll.
- Eine Verkürzung der Garungszeit durch Steigerung der Heiztemperatur findet ihre Grenze in der Feuerfestigkeit der gewöhnlich die Ofenwände bildenden Silikasteine. Aus diesem Grunde darf die Beheizungstemperatur 1500° C nicht überschreiten. Bei dieser Temperatur erfolgt auch eine schnelle Rekristallisation in dem die Silikasteine miteinander verbindenden Mörtel, der dadurch eine feste Bindung mit den Steinen eingeht. Da die Temperatur vom Heizzug zur Ofenkammer abfällt, ist auch die Mörtelbindung mit den Steinen nach der Ofenkammerseite nicht so innig wie die an der Heizzugseite.
- Die Erfindung besteht darin, die Läufersteine an der Heizzugfläche mit Aussparungen zu versehen, die an die Ober- und an die Unterseite bzw. an die senkrechten Endflächen angrenzende waagerechte bzw. senkrechte Rippen bilden.
- Dadurch wird eine wesentlich bessere Wärmeübertragung an den infolge der Aussparung eine geringere Stärke aufweisenden Stellen der Steine erzielt, ohne daß die Standfestigkeit der Wände geschwächt wird. Diese wird vielmehr durch die die Aussparungen begrenzenden Rippen aufrechterhalten. Ferner kann die hohe Temperatur der Heizzüge von den an die Fugen angrenzenden Rippen in größerer Tiefe der Wand an den Mörtel herankommen und so eine weitergehende feste Bindung des Mörtels durch Verglasung bewirken.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind auch die Hammerkopfsteine des die Heizzüge bildenden Steinverbandes am übergang vom Läuferteil zum Binderteil beidersteis mit einer schlitzförmigen Aussparung versehen, die eine obere und eine untere waagerechte Rippe bilden.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
- F i g. 1 ist eine perspektivische Darstellung von Läufer- und Bindersteinen der erfindungsgemäß ausgebildeten Heizwand; F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Heizwand entsprechend Linie II-II der F i g. 3; F i g. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der F i g. 2. Die Heizwand, durch die die Beheizung der Ofenkammern vorgenommen wird, besteht aus senkrechten Heizzügen 10, die von Längswänden 11 und Querwänden 12 gebildet werden. Die Längswände 11 bilden die Begrenzungswand der nicht dargestellten Ofenkammer.
- Die Längswände bestehen aus Läufersteinen 13 und Hammerkopfsteinen 14. Die Querwände 12 werden von Bindersteinen 15 und dem Binderteil 14a der Hammerkopfsteine 14 gebildet.
- Die Bindersteine 15 liegen mit einem verjüngten Ansatz-16 des einen Endes in einer entsprechenden Aussparung der Enden der in einer Fuge 17 gegeneinanderstoßenden Läufersteine 13. Das andere Ende der Bindersteine 15 stößt in einer Fuge 18 gegen den Binderteil 14 a des Hammerkopfsteines 14.
- Der Hammerkopfstein 14 der einen Querwand 12 liegt in der einen Längswand 11, und der Hammerkopfstein der anderen Querwand 12 liegt in der anderen, gegenüberliegenden Längswand 11. In der nächsten Steinlage ist der Steinverband umgekehrt angeordnet.
- Die Läufersteine 13 sind auf ihrer waagerechten Oberfläche mit einer Längsnut 19 und auf ihrer Bodenfläche mit einem Längsvorsprung 20 (Feder) versehen. Die senkrechten Endflächen sind ebenfalls mit einer Nut 21 und einer Feder 22 versehen.
- In der senkrechten Heizzugfläche der Läufersteine 13 sind rechtwinklige Aussparungen 23, 24 angeordnet, die sich in einer Tiefe von etwa einem Drittel der Wandstärke des Läufersteines in diesen erstrekken. Die Aussparungen bilden waagerechte Rippen 25, 26 und senkrechte Rippen 27, 28, 29. Dadurch bleiben die Ober- und die Unterfläche der Steine für eine größtmögliche Mörtelbindung voll erhalten.
- Durch die Aussparungen wird eine bessere Wärmeübertragung durch die Wand zur Verkokungskammer erzielt. Ferner erhält der Mörtel zwischen den Steinen infolge der besseren Wärmeübertragung durch die Rippen 25, 26 eine größere Festigkeit und wird stärker mit den Steinen eingebunden. Ebenso wird auch der Vorsprung 16 -des Bindersteines 15 infolge der besseren Wärmeübertragung durch die Rippe 29 stärker mit den Läufersteinen 13 eingebunden.
- Der Ansatz 14a des Hammerkopfsteines hat auf seiner Oberfläche eine längs zu den Läufersteinen 13 verlaufende Nut 30 und auf seiner Unterseite eine Feder 31. Nut und Feder der Hammerkopfsteine 14 greifen in Nut und Feder 35, 36 der Bindersteine 15 ein, die in den einzelnen Lagen übereinander und gegeneinander versetzt angeordnet sind.
- In der durch die Linie A-A bestimmten senkrechten Ebene, also am übergang vom Läufer- zum Binderteil, sind die Hammerkopfsteine 14 beiderseits-mit je einer schlitzförmigen Aussparung 32 bzw. 33 versehen, die sich im wesentlichen in der gleichen Tiefe in den mit den Läufersteinen 13 eingebundenen Kopfteil erstrecken wie die Aussparungen 23, 24. Die Aussparungen 32; 33 werden von waagerechten Rippen 34 begrenzt, die - eine zusätzliche Fläche für die Mörtelfuge der darüber- und darunterliegenden Bindersteine 15 und eine Verstärkung für die Verbindung zwischen dem den Läuferteil bildenden Kopf und dem den Binderteil 14 a bildenden Fuß des Hammerkopfsteines 14 bilden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Heizwand für Verkokungsofenbatterien mit senkrechten Heizzügen, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufersteine (13) an der Heizzugfläche mit Aussparungen (23, 24) versehen sind, die an die Ober- und an die Unterseite bzw. an die senkrechten Endflächen angrenzende waagerechte bzw. senkrechte Rippen (25, 26 bzw. 27, 28,29) bilden.
- 2. Koksofenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammerkopfsteine (14) am Übergang vom Läuferteil zum Binderteil beiderseits mit schlitzförmigen Aussparungen (32, 33) versehen sind, die eine obere und eine untere waagerechte Rippe (34) bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1264393XA | 1964-03-25 | 1964-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1264393B true DE1264393B (de) | 1968-03-28 |
Family
ID=22424838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK55553A Pending DE1264393B (de) | 1964-03-25 | 1965-03-16 | Heizwand fuer Verkokungsofenbatterien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1264393B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53121005A (en) * | 1977-03-26 | 1978-10-23 | Bergwerksverband Gmbh | Horizontal coke oven and refractory stone |
| FR2519015A1 (fr) * | 1981-12-24 | 1983-07-01 | Koppers Co Inc | Paroi de chauffage de four a coke |
| WO1994016031A1 (de) * | 1992-12-30 | 1994-07-21 | Lichtenberg Feuerfest Gmbh | Formstein für die zustellung von koksofenkammern |
-
1965
- 1965-03-16 DE DEK55553A patent/DE1264393B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53121005A (en) * | 1977-03-26 | 1978-10-23 | Bergwerksverband Gmbh | Horizontal coke oven and refractory stone |
| FR2519015A1 (fr) * | 1981-12-24 | 1983-07-01 | Koppers Co Inc | Paroi de chauffage de four a coke |
| WO1994016031A1 (de) * | 1992-12-30 | 1994-07-21 | Lichtenberg Feuerfest Gmbh | Formstein für die zustellung von koksofenkammern |
| AU672664B2 (en) * | 1992-12-30 | 1996-10-10 | Lichtenberg Feuerfest Gmbh | Shaped brick for lining coke oven retorts |
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