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DE1264360B - Diffusor fuer Stroemungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkruemmer fuer Wasserturbinen - Google Patents

Diffusor fuer Stroemungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkruemmer fuer Wasserturbinen

Info

Publication number
DE1264360B
DE1264360B DEV26155A DEV0026155A DE1264360B DE 1264360 B DE1264360 B DE 1264360B DE V26155 A DEV26155 A DE V26155A DE V0026155 A DEV0026155 A DE V0026155A DE 1264360 B DE1264360 B DE 1264360B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diffuser
diffuser according
flow
undercut
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV26155A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Michael Strscheletzky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Neyrpic SA
Original Assignee
JM Voith GmbH
Neyrpic SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH, Neyrpic SA filed Critical JM Voith GmbH
Publication of DE1264360B publication Critical patent/DE1264360B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B11/00Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
    • F03B11/02Casings
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Diffusor für Strömungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkrümmer für Wasserturbinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Diffusor für Strömungsmaschinen und insbesondere in seiner Anwendung als Saugrohr bzw. Saugkrümmer für Wasserturbinen, vorzugsweise für Kaplanturbinen.
  • Diflusoren dienen zur Umwandlung von Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie. Zum Beispiel verläßt die in Wasserturbinen verarbeitete Flüssigkeit das Laufrad mit einer Geschwindigkeit, die noch eine erhebliche kinetische Energie darstellt. Diese wird in einem als Diffusor ausgebildeten Saugrohr zum Teil in Druckenergie umgesetzt. Der zulässige größte Erweiterungswirtkel eines solchen Saugrohres beträgt bei drallfreier Strömung etwa 9Q. Ein etwa bis zu 2' größerer Erweiterungswinkel kann dann gewählt werden, wenn die strömende Flüssigkeit mit einem Drall behaftet ist. Bei einem zur Verringerung der Länge des Saugrohres gewählten größeren Winkel würde die Grenzschicht der Strömung nicht mehr den, Wänden. des. Saugrohres folgen, sondern sich-. von ihnen ablösen. Dies führt zu unzulässigen. Verlusten-, d. h. der Wirkungsgrad der Umsetzung von kinetischer Energie in Druckenergie würde> zu schlecht. Da außerdem auch die Wandreibung zu Verlusten führt, nimmt der Wirkungsgrad der Energieumwandlung auch mit der Länge eines Diffusors ab. Bei den bei Wasserturbinen aus baulichen Gründen an Stelle eines geraden Saugrohres meist verwendeten sogenannten Saugkrümmern treten durch die Umlenkung noch zusätzliche Verluste auf, abgesehen von der Tatsache, daß die Reibungsverluste bei Saugkrümmern ohnehin, größer sind als bei geraden Saugrohren, Bei den immer mehr zunehmenden Leistungen und damit größer werdenden Dimensionen derartiger Anlagen schlägt sich naturgemäß jede auch nur geringfügige Verkürzung der Bauhöhe eine-s solchen Saugkrümmers in einer wesentlichen Verringerung der Baukosten nieder, da,. abgesehen von dem geringeren Materialbedarf für das Saugrohr, beträchtliche Einsparungen an Erd- und Felsarbeiten erzielt werden können. Das Bestreben geht deshalb dahin, durch geeignete Maßnahmen unter Aufrechterhaltung des Wirkungsgrades, die Baulänge bzw.. -höhe derartiger Saugrohre oder Saugkrümmer zu verringern" d. h. auf einer kürzeren Strecke die gleichen beträchtlichen kinetischen Energien bei gleichbleibendem Wirkungsgrad in Druckenergie umzusetzen.
  • Zu diesem Zweck ist bereits die Maßnahme bekannt, größere Erweiterungswinkel zu wählen und zur Verhinderung der Ablösung und. Wirbelbildung die Grenzschicht durch die Wandung. hindurch, z. B, durch Schlitze, oder porös ausgebildete Wandungsiteile abzusaugen, Solche, Schlitze bzw. poröse Rohrwandungen setzen sich jedoch trotz. entsprechender Vorkehrungen relativ schnell mit Fremdkörpern zu und- verlieren damit ihre Wirkung.
  • Es ist ferner bekannt, den in divergenten Kanälen vorhandenen. statischen Druckunterschied zur selbsttätig wirkenden Absangung der abgebremsten Wandschichten durch öffnungen an'der Wand, wo, die Strömung sich ablöst, und zur Wiedereinführting der abgesaugten Flüssigkeit durch die öffnungen an der gegenüber der Ablösungswand liegenden Wand zu benutzen. Merbei geht jedoch die direkt aus der Hauptströmung genommene Energie dem Hauptstrom verloren.
  • Man hat deshalb auch schon als Einrichtung zum Anblasen der Grenzschicht an der Wand des Diffusors einen oder mehrere tangential zur Huuptströmung mündende Schlitze: vorgesehen, die mit dem Unterwasserraum durch kurze, strömungsgünstig ausgebildete Kanäle in Verbindung stehen.
  • Auch hier besteht die Gefahr, daß sich die relativ engen Schlitze. durch. Verunreinigungen des Wassers zusetzen, Außerdem ist diese Konstruktion für größere Anlagen sehr, kompliziert und aufwendig.
  • Der Erfindung liegt. die Aufgabe zugrunde, einen Diffusor für Strömungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkrümmer für Wasserturbinen, vorzugsweise für Kaplantarbinen, zu schaffend der die kinetische EnenIlie in Druckenergie auf einer möo,-lichst kurzen Strecke umsetzt und der die aufgezeigten Nachteile der bekannten Einrichtungen nicht hat.
  • Bei der Lösung dieses Problems ging der Erfinder von der Erkenntnis aus, daß die physikalisch möglichen Begrenzungen strömender Medien, wie etwa von Flüssigkeiten, sowohl aus festen Wänden als auch aus sogenannten' freien Trennflächen oder Trennschichten bestehen können. Diese trennen eine Hauptströmung von den übrigen Gebieten des vorhandenen Kanals, die zwar mit derselben Flüssigkeit Crefüllt sind, aber außerhalb der Hauptströmung liegen. Das Verhalten der Flüssigkeit in einem solchen Nebengebiet hängt sowohl von der Form der freien Trennflächen oder -schichten als auch von der Struktur der Trennschicht selbst ab. In einer dickeren Trennschicht wird die örtliche Geschwindigkeit der anliegenden Außenströmung weitgehend vermindert, so daß in einem durch eine, freie dicke Trennschicht begrenzten Nebengebiet, dessen Abmessungen zur Dicke der Trennschicht relativ groß sind, nur geringe Bewegungen auftreten.
  • Eine dünne Trennschicht dagegen überträgt den größten Teil der örtlichen Geschwindigkeit der anliegenden Hauptströmung an die im Nebengebiet eingeschlossene Flüssigkeit. Dadurch entsteht dort eine sogenannte Walze, d. h. eine rotierende Nebenströmung. Bei genügend großer örtlicher Geschwindigkeit an der Trennschicht zwischen der Hauptströmung und dem Nebengebiet weist die Trennschicht eine Stabilität ihrer-Form auf, die auch der Hauptströmung einen stabilen Verlauf verleihen kann.
  • Weiterhin folgt bekanntlich jede Hauptströmung stets ihrer freien Begrenzung. Die freien Begrenzungen ermöglichen eine wesentlich stärkere Verzögefung der Hauptströmung, deren Druckgradient somit Wesentlich größer sein kann als der größtmögliche Druckgradient derselben Strömung mit festen Be-,grenzungen.
  • Basierend auf dieser Erkenntnis besteht die Erfindung nun darin, daß die Diffusorwand innen mindestens eine an sich bekannte, sich vorzugsweise über den gesamten Umfaüg erstreckende plötzliche stufenförmige Erweiterung #aufweist ' die sich an einen in Strömungsrichtung geraden oder stetig gekrümmten Flächenteil mit einer das Ablösen der Grenzschicht des strömenden Mediums vermeidenden Neigung gegenüber der Mittelachse des Diffusors anschließt, und daß ferner der die Wandteile des Diffusors vor und hinter der stufenförmigen Erweiterung verbindende Wandteil hinterschnitten ist und eine in Strömungsrichtung lippenförmig verlängerte Austrittskante bildet. Dabei stellt sich am Beginn der Erweiterung ansetzend durch die Strömung eine freie Trennschicht zwischen der Strömung und der hinter der Erweiterung auftretenden Nebenströmung ein, deren mittlere Neigung gegenüber der Mittelachse größer ist als die Neigung des geraden bzw. stetig gekrümmten Flächenteils.
  • Die Erfindung kommt besonders vorteilhaft bei Saugkrüm-rnern für Kaplanturbinen zur Geltung, bei denen sich die Grenzschicht leicht von der Wandoberfläche des Saugkrümmers ablöst, da die Austrittsströmung aus den Kaplanlaufrädern in einem sehr großen Bereich des Kennfeldes drallfrei oder zumindest dr-a-Harm ist-.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Saugkrümmer für Kaplanturbinen kann wesentlich stärker erweitert und damit kürzer ausgebildet werden als dies bisher möglich war. Dies wiederum hat geringere Erd- und Felsarbeiten und damit eine erhebliche Kostensenkung zur Folge. Die Reibungsverluste in der jeweiligen Trennschicht sind wesentlich geringer als diejenigen in der entsprechenden Grenzschicht an der festen Wand.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit, anstatt die baulichen Dimensionen des Krümmers zu verringern, bei einer vorgegebenen Tiefen- bzw. Längenerstrekkung des Krümmers den Wirkungsgrad der Umsetzung der kinetischen Energie in Druck durch seine entsprechende Ausbildung gemäß der Erfindung zu verbessern.
  • Die dünne freie Trennschicht bildet sich aus dem nicht abgelösten Grenzschichtinaterial der Strömung entlang der festen Begrenzung. Um eine wirklich dünne Trennschicht zu erhalten, darf sich die Grenzschicht an der festen Begrenzung auf keinen Fall vor der stufenförmigen Erweiterung ablösen, da sich sonst eine unwirksame dicke Trennschicht bilden würde.
  • Durch die Hinterschneidung wird die Bildung von rotierenden Nebenströmungen wesentlich begünstigt. Die Form dieses hinterschnittenen Wandteiles kann konkav, vorzugsweise halbkreisförmig, ausgerundet sein. Es kommen jedoch auch andere Formen in Frage. Aus fertigungstechnischen Gründen kann dieser Wandteil beispielsweise im wesentlichen als ebene Fläche ausgebildet oder aus zwei zueinander im Winkel stehenden Flächen gebildet sein.
  • Besonders günstig ist es hierbei, die lippenförmig verlängerte Austrittskante mit einer gleichförmigen Dicke auf einer Länge von etwa 0,2- bis 1,0-, vorzugsweise 0,6mal dem Radius der an sie nach hinten anschließenden halbkreisförmigen Ausrundung auszubilden.
  • Durch diese Gestaltung der stufenförmigen Erweiterung und durch die erwähnte Dimensionierung der verlängerten Austrittskante wird ein paralleler Verlauf der Grenzstromlinien der Hauptströmung und der Nebenströmung dicht hinter dem Ende der Austrittskante erzielt, wobei die örtlichen Geschwindigkeiten der genannten Grenzstromlinien fast gleich bzw. nur wenig voneinander verschieden sind.
  • Wird der durch die Hinterschneidung und die verlängerte Austrittskante gebildete abgeteilte Raum aus fertigungstechnischen Gründen im wesentlichen mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet, was auch noch zu recht brauchbaren Ergebnissen führt, so erhält der rechteckige Querschnitt zweckmäßigerweise in Strömungsrichtung eine Seitenlänge, die etwa 1,1- bis 1,5-, vorzugsweise jedoch 1,3mal der Tiefe der stufenförmigen Erweiterung entspricht.
  • Der Abstand zwischen mehreren stufenförmigen Erweiterungen soll auf jeden Fall von einer Größe sein, die gewährleistet, daß eine Ablösung der Strömung von der festen Begrenzungswand keinesfalls vor der Erweiterung eintritt. Diese Bedingung kann dazu führen, daß beispielsweise bei mehr als zwei stufenförrnigen Erweiterungen diese voneinander verschiedenen Abstand haben. Desgleichen kann aus diesem Grund der Abstand zwischen ihnen entlang dem Umfang verschieden groß sein, wie z. B. an solchen Stellen des Krümmers, an denen die Strömung sich auf gegenüberliegenden Seiten in unterschiedlichen Höhenabständen ablösen würde, wie etwa ün Bereich der Krümmung, an deren Außenseite die Strömung von vornherein weniger zum Ablösen neigt, als an deren Innenseite. Deshalb ist es in diesem Bereich gegebenenfalls auch zweckmäßig, die stufenförmige Erweiterung sich nicht über den gesamten Umfang des Saugkrümmers erstrecken zu lassen, sondern nur über einen allerdings noch wesentlichen Teil des-,selben, wie z. B. über den halben Umfang.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Darin zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Wand eines Diffusors im Bereich einer stufenförmigen Erweiterung, F i g. 2 bis 4 mögliche weitere Formen einer solchen stufenförmigen Erweiterung und F i g. 5 ein Beispiel für die Anwendung bei einem Saugkrümmer für eine Kaplanturbine.
  • An Hand von Fig. 1 ist das prinzipielle hydraulische Verhalten der Strömung bei einem Diffusor mit einer stufenförmigen Erweiterung gemäß der Erfindung beschrieben. Die Mittelachse des von links nach rechts durchströmten Diffusors ist mit 1 bezeichnet. Die feste Begrenzungswand 2 des Diffusors ist gegenüber der Mittelachse 1 zur Erzielung der Diffusorwirkung geneigt angeordnet, wobei der Neigungswinkel gerade so groß gewählt ist, daß mit Sicherheit ein Anliegen der Strömung 3 an der festen Begrenzungswand 2 gewährleistet ist und kein Ab- lösen eintreten kann. Die feste Begrenzungswand 2 endet in einer lipppnförmig verlängerten Austrittskante 5 und ist mit der Begrenzungswand 4 über den hinterschnittenen Wandteil 6 verbunden, dessen Hinterschneidung halbkreisförmig ausgerundet ist.
  • Die Strömung 3 verläßt die feste Begrenzungswand 2 am Ende der Austrittskante 5. Dabei entsteht die dünne Trennschicht 7 als freie Begrenzung zwischen der Strömung 3 und einer unter der Wirkung der dünnen Trennschicht 7 gebildeten rotierenden Nebenströmung 8, einer sogenannten Walze, in dem durch die verlängerte Austrittskante 5 und dem hinterschnittenen Wandteil 6 sowie dem Beginn der nach der stufenförmigen Erweiterung sich fortsetzenden festen Begrenzungswand 4 abgeteilten Raum.
  • Die Tiefenerstreckung der stufenförmigen Erweiterung, d. h. in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Durchmesser 2R der halbkreisförmigen Ausrundung des hinterschnittenen Wandteils 6, wird auf Grund der Beziehung ermittelt, daß die Länge der rotierenden Walze 8 bis zu der Stelle, wo die Strömung 3 wieder an der festen Begrenzungswand 4 anliegt, dem sogenannten Staupunkt 9, meist etwa 4- bis 7mal dem Radius der halbkreisförnügen Ausrundung des hinterschnittenen Wandteils 6 entspricht. Die Grenzstromlinie der Strömung 3 kann dabei an dem Staupunkt 9 eine starke örtliche Krümmung aufweisen, die bei Umströmung von festen Wänden auf keinen Fall möglich ist.
  • Von besonderer Wichtigkeit ist die Abmessung der lippenförmig verlängerten Austrittskante 5, die eine Länge L von etwa 0,2- bis 1,0-, vorzugsweise 0,6mal dem Radius R hat.
  • Der durch die Hinterschneidung und die lippenförmige Austrittskante aufgeteilte Raum ist mit dem Raum der Hauptströmung vor der Erweiterung durch eine oder mehrere Entlüftungsbohrungen 10 verbunden.
  • In dem dargestellten Beispiel verlaufen die festen Begrenzungswände 2 und 4 vor bzw. hinter der stufenförmigen Erweiterung zueinander parallel. Diese beiden Wände können jedoch auch zueinander geneigt sein, und zwar wie es durch die beiden strichpunktiert gezeichneten Winkel ±,x angedeutet ist, innerhalb eines Bereiches bis zu etwa ± 15', vorzugsweise jedoch etwa ± 51.
  • Anstatt der in F i g. 1 dargestellten Form der stufenförmigen Erweiterung sind auch andere Formen möglich, wie sie beispielsweise schematisch in den F i g. 2 bis 4 dargestellt sind.
  • In F i g. 2 ist ein im wesentlich rechteckiger Raum zur Ausbildung der rotierenden Nebenströmung dargestellt. Die lippenförmig verlängerte Austrittskante 13 weist in diesem Fall aus Gründen der Festigkeit eine von ihrem freien Ende bis zu ihrer Wurzel zunehmende Dicke auf. Sie hat eine Länge von etwa 1,1- bis 1,5-, vorzugsweise 1,3mal der Tiefe der stufenförmigen Erweiterung.
  • Eine in derselben Weise ausgebildete Austrittskante 13 ist in F i g. 3 in Verbindung mit einem halbkreisförmig ausgerundeten hinterschnittenen Wandteil 6 gezeigt, in dem die Innenbegrenzung 14 der Austrittskante 13 tangential in die Ausrundung übergeht.
  • In F i g. 4 ist der hinterschnittene Wandteil 15 aus zwei im Winkel zueinander stehenden Flächen gebildet.
  • Die Anwendung des Diffusors nach der Erfindung bei einem Saugkrümmer für Kaplanturbinen ist in F i g. 5 dargestellt. Darin ist die Laufradmitte durch die strichpunktierte Linie 16 bezeichnet. In dem an die Laufradringe 17 anschließenden oberen Bereich 18 des Saugkrümmers sind in dieser beispielsweisen Ausführung zwei stufenförmige Erweiterungen 19 und 20 vorgesehen, auf Grund welcher der Krümmer eine erheblich kürzere Höhenentwicklung erhält, als es ohne diese Erweiterung möglich wäre.
  • Wie aus der Figur zu erkennen, ist der Abstand zwischen den beiden stufenförinigen Erweiterungen im Bereich der Außenwand 21 größer als der im Bereich der Innenwand 22, da die Strömung auf Grund der Krümmung an der Außenwand länger anliegt als an der Innenwand 22.
  • In einem Krümmer können die erfindungsgemäßen stufenförinigen Erweiterungen nicht nur in dem in der Figur gezeigten oberen Bereich 18, sondern auch allein oder in Verbindung mit denen im oberen Bereich des Krümmers an der Krümmung 23 selbst oder auch im unteren Bereich 24 angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspräche: 1. Diffusor für Strömungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkrümmer für Wasserturbinen, vorzugsweise Kaplanturbinen, d a - durch gekennzeichnet, daß die Diffusorwand innen mindestens eine an sich bekannte, sich vorzugsweise über den gesamten Umfang erstreckende plötzliche stufenförmige Erweiterung aufweist, die sieh an einen in Strömungsrichtung geraden oder stetig gekrümmten Flächenteil der Wand mit einer das Ablösen der Grenzschicht des strömenden Mediums vermeidenden Neigung gegenüber der Nfittelachse des Diffusors anschließt, und daß ferner der die Wandteile des Diffusors vor und hinter der stufenförmigen Erweiterung verbindende Wandteil hinterschnitten ist und eine in Strömungsrichtung lippenförmig verlängerte Austrittskante bildet. 2. Diffusor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hinterschneidung bildende Wandteil in an sich bekannter Weise konkav ausgerundet ist. 3. Diffusor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hinterschneidung bildende Wandteil aus mindestens zwei im Winkel zueinander stehenden Flächen -gebildet ist. 4. Diffusor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung halbkreisförmig ausgerundet ist und die an dieser halbkreisförmigen Ausrundung vorzugsweise tau-,gential anschließende lippenförinig verlängerte Austrittskante eine gleichförmige Dicke auf einer LänZe von etwa 0,2- -bis Iß-, vorzugsweise, 0;6,-mal dem Radius der Ausrundung hat. 5. Diff-Usor --nach Anspruch 1, idadurdh gekennzeichnet, daß der durch die Hinterschneidung und die verlängerte Axistrittskante abgeteilte Raum -einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat. 6. Diffusor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der rechteckige Querschnitt in Strömungsrichtung eine Seitenlänge von 1,1- bis 1,5-, vorzugsweise 1,3mal der Tiefe der stufenfärmigen Erweiterung -hat. 7. Diffusor nach einem der Ansprüche 1 bis -6, ,dadurch gekennzeichnet, daß die lippenförmig verlängerte Austrittskante aus Festigkeitsgründen von ihrem freien Ende auf ihre Wurzel zu mit zunehmender Dicke ausgebildet ist. 8. Diffusor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß seine'Wandungen vor und hinter einer stufenförmigen Erweiterung zueinander einen Winkel von 0 bis ± 15', vorzugsweise etwa von 0 bis ±50 bilden, 9. Diffusor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als zwei stufenförmigen Erweiterungen dieselben vonein. -ander verschiedenen Abstand haben. 10. Diffusor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen zwei stufenförmigen Erweiterungen entlang des Umfangs verschieden groß ist. 11. Diffusor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei seiner Verwendung als Saugkrümmer für Turbinen Min-,destens je eine stufenför m-ige Erweiterung vor und/oder hinter der Krümmung des Saugkrümmers angeordnet ist. 12. Diffusor nach einem der Anspräche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei seiner Verwendung als Saugkrämmer für Turbinen müidestens eine -stufenförmige Erweiterung im Ge- biet der Krümmung angeordnet ist. 13. Diffusor nach -einem der Ansprücht 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der -durch die lippenförmige A-ustrittskante abgeteilte Raum mit dem Raum der Hauptströmung vor der Erweiterung durch mindestens eine Entlüftungsbohrung verbunden ist. .In Betracht gezogene Druckschriften-W. Kaufmann, »TechnischeHydro- und Atw-omechanik«, 3.Auffage, Springex Verlag, 1963, S. 101, Abb- 6-9 und 69a; Zeitschrift #,>F-nergie«, Jahrgang 5, Nr. 1, 15. Januar 1-9.53, S# 23, Bild 5 und 6.
DEV26155A 1963-06-17 1964-06-13 Diffusor fuer Stroemungsmaschinen, insbesondere als Saugrohr bzw. Saugkruemmer fuer Wasserturbinen Pending DE1264360B (de)

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Cited By (4)

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US4019829A (en) * 1974-08-22 1977-04-26 Klein, Schanzlin & Becker Aktiengesellschaft Centrifugal pump with inducer
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