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DE1264169B - Seiltrommel-Stuetz- und Antriebskonstruktion - Google Patents

Seiltrommel-Stuetz- und Antriebskonstruktion

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Publication number
DE1264169B
DE1264169B DE1962K0047959 DEK0047959A DE1264169B DE 1264169 B DE1264169 B DE 1264169B DE 1962K0047959 DE1962K0047959 DE 1962K0047959 DE K0047959 A DEK0047959 A DE K0047959A DE 1264169 B DE1264169 B DE 1264169B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
driver
recess
shaft
shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962K0047959
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Dr Heinz Kiwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DE1962K0047959 priority Critical patent/DE1264169B/de
Publication of DE1264169B publication Critical patent/DE1264169B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0183Details, e.g. winch drums, cooling, bearings, mounting, base structures, cable guiding or attachment of the cable to the drum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Seiltrommel-Stütz- und Antriebskonstruktion Zur Verbindung einer Seiltrommel mit der zugehörigen Getriebewelle, die sowohl den Antrieb der Trommel als auch deren Lagerung an einem Ende vermittelt, hat man bisher im allgemeinen Zahnkupplungen verwendet. Diese sind aber im Hinblick auf die unvermeidlichen Ungenauigkeiten nachteilig, die beim Zusammenbau der Triebwerke und bei elastischer Verformung, insbesondere unter der Einwirkung der Nutzlast, in Erscheinung treten. Zahnkupplungen mit geraden Zahnflanken sind ähnlich wie bei Vielnutverzahnungen lediglich in der Lage, axiale Verschiebungen aufzunehmen; nicht jedoch gestatten sie Abweichungen der Trommel von ihrer zu der Welle achsgleichen Lage, d. h. eine Winkelbildung zwischen den Achsen beider Teile. Um das zu ermöglichen, hat man zwar die Zahnflanken der Zahnkupplungen ballig ausgeführt, so daß die Drehmomente über elliptische Berührungsflächen übertragen werden, die innerhalb eines geringen zulässigen Taumelbereiches auf den Zahnflanken hin- und herwandern. Wenn auch bei einer richtigen Ausführung der Balligkeit nicht eine Zerstörung der Zähne durch einseitiges Tragen an den Flankenenden zu befürchten ist, so wird jedoch beim Auftreten eines Beugungswinkels zwischen den Achsen der Trommel und der Welle das Drehmoment nicht mehr von allen Zähnen übertragen. Dies hat häufig auch zum Bruch derartiger Kupplungen geführt.
  • Damit eine Zahnkupplung, die zur Übertragung der Drehmomente von der Antriebswelle auf die Seiltrommel dient, nicht außerdem von dem Gewicht des Trommelmantels und der an der Trommel hängenden Last belastet wird, hat man - gemäß der Patentschrift 22 559 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands - den Trommelmantel mittels eines auf der Antriebswelle sitzenden Tragringes mit einer balligen Umfangsfläche abgestützt, welche Beugungen zwischen den Drehachsen der Trommel und der Antriebswelle gestattet. Doch besteht nach wie vor die Gefahr, daß die Zähne der Zahnkupplung nicht alle an der Übertragung der Drehmomente beteiligt sind. Um das soweit wie möglich auszuschließen, muß die Bearbeitung der Zahnflanken sehr genau erfolgen. Das bedingt aber eine sehr kostspielige Fertigung.
  • Um Zahnkupplungen zur Übertragung von Stützkräften und Antriebsdrehmomenten bei Seiltrommeln zu vermeiden, ist ein Einbaugelenk entwickelt worden, das in der Zeitschrift »Industrie-Anzeiger«, 1961, auf den Seiten 21 ff. beschrieben ist. Dieses Einbaugelenk besteht aus einer Kupplungsscheibe, die an ihrem Umfang mit halbrunden Ausnehmungen versehen ist, und einem Gehäuse, das in einer kreisförmigen Öffnung Ausnehmungen in gleicher Form aufweist. Als Übertragungselemente dienen gehärtete, tonnenförmige Stahlkörper, die mit Laufsitzpassung in die aus den halbrunden Ausnehmungen gebildeten Bohrungen eingesetzt sind. Sie übertragen die Drehmomente zwischen der Antriebswelle und der Seiltrommel formschlüssig und nehmen außerdem die von dem Trommelgewicht herrührenden radialen Kräfte auf. Dank der Tonnenform ist eine Beugung zwischen den Drehachsen der Antriebswelle und der Seiltrommel möglich. Doch bedingt auch diese Bauart wegen der genauen Passung der Stahlkörper in den Ausnehmungen eine kostspielige Fertigung. Auch müssen die Stahlkörper und ihre Lagerflächen gut geschmiert und gegen Staub geschützt werden. Es ist daher auf der Innen- und Außenseite des Einbaugelenkes eine Doppellippendichtung angeordnet, was einen zusätzlichen Kostenaufwand bedingt.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Berücksichtigung der nicht vermeidbaren Abweichungen der Trommeldrehachse von der Drehachse der Antriebswelle mit besonders einfachen und zuverlässigen Mitteln bei geringsten Herstellungskosten zu erzielen.
  • Die Erfindung geht aus von einer Seiltrommel-Stütz- und Antriebskonstruktion, bei welcher der Trommelmantel an einem Ende von einer auf der Antriebswelle sitzenden Stützscheibe mit einer balligen Umfangsfläche getragen wird und mit der Antriebswelle unter Vermittlung von formschlüssig ineinandergreifenden Drehmoment-Übertragungsgliedern verbunden ist, welche sich den durch die ballige Stützfläche ermöglichten Beugungen zwischen den Drehachsen der Trommel und der Antriebswelle anzupassen vermögen; und die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die Stützscheibe mit einem Durchmesser der bulligen Umfangsfläche, der etwa gleich dem Innendurchmesser des Trommelmantels ist, als Trommelstirnwand dient und daß zur Drehmoment-Übertragung zwischen der Stirnwand und dem Mantel ein Mitnehmer in der Stirnwand, wie an sich bekannt, um eine radiale Achse drehbar gelagert ist und in eine Ausnehmung des Mantels mit einer axialen Bewegungsmöglichkeit eingreift.
  • Eine Seiltrommel-Stütz- und Antriebskonstruktion nach der Erfindung zeichnet sich durch verhältnismäßig geringe Fertigungskosten sowie durch Robustheit aus, so daß keine großen Instandhaltungskosten zu erwarten sind. Außerdem hat die Bauart nach der Erfindung den Vorteil, daß man während des Betriebes überwachen kann, ob sich etwa infolge von Massenkräften eine Winkelabweichung der Drehachsen der Trommel und der Antriebswelle voneinander eingestellt hat. Das kann man leicht an der jeweiligen Stellung des Mitnehmers innerhalb der Ausnehmung in dem Trommelmantel erkennen.
  • Dabei liegt der Mitnehmer zweckmäßig mit planparallelen Gleitflächen an Flächen der Ausnehmung an und kann sich gegenüber der Scheibe um eine radial zu der Welle stehende Achse drehen. Der Mitnehmer besteht beispielsweise aus einem in der Scheibe drehbar gelagerten Bolzen, dessen gegenüber der Scheibe vorstehender Teil die Gleitflächen aufweist, oder aus einem feststehenden Zapfen mit einem drehbar an diesem gelagerten Gleitstein, der in die Ausnehmung mit einem Spiel in Achsrichtung der Trommel eingreift.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 Teile einer Seiltrommel, einer zugehörigen Getriebe-Abtriebswelle und des zugehörigen Gehäuses in einem Axialschnitt und F i g. 2 die Ansicht einer Einzelheit in Richtung des Pfeiles II.
  • Die Getriebe-Abtriebswelle 1 ist mit dem dargestellten Ende durch ein Lager 2 in einer Wand 3 des Gehäuses abgestützt. Die Welle 1 ragt mit einem Zapfen 4 über die Wand 3 hinaus. Auf diesem Zapfen ist mittels einer Nabe und eines Keiles eine Scheibe 6 befestigt. Diese hat eine bullige Umfangsfläche 7, die eine mittlere Kugelzone bildet, deren Mittelpunkt 8 mit dem Schnittpunkt der lotrechten Mittelebene der Scheibe 6 mit der Mittellinie 9 der Welle 1 zusammenfällt.
  • Auf die bullige Umfangsfläche 7 der Scheibe 6 ist in axialer Richtung der Mantel 10 der Seiltrommel aufgeschoben. Auf diesen Mantel ist ein Ringflansch 11 so aufgeschweißt, daß seine Mittelebene, wenn die Achsen der Trommel 10 und der Welle 1 zusammenfallen, mit der Mittelebene der Scheibe 6 übereinstimmt.
  • Der Trommelmantel 10 hat eine Ausnehmung 12 mit in Trommelachsrichtung parallel zueinander verlaufenden Führungsflächen. Die Ausnehmung 12 setzt sich in den Ringflansch 11 fort. Er ist beiderseits von Klötzen 13 eingefußt, die die Führungsflächen für den Mitnehmer bilden.
  • In, die Ausnehmung 12 greift ein rechtkantiger Gleitstein 14 ein, der an einem Bolzen 15 sitzt, welcher in der Scheibe 6 um eine radial zu der Welle 1 liegende Achse drehbar gelagert ist. Ein Herausrutschen des Bolzens 15 aus seiner Lagerschale 16 in der Scheibe 6 wird dadurch verhindert, daß in eine Ringnut 17 das Ende einer in die Scheibe 6 eingedrehten Schraube 18 eingreift.
  • Der Gleitstein 14 liegt in Richtung tangential zur Trommel 10 praktisch ohne Spiel an den Führungsflächen der Klötze 13 an. Er hat aber innerhalb der Ausnehmung 12 Bewegungsspiel in axialer Richtung zum Trommelmantel. Sonach wird durch den Gleitstein 14 einerseits das Drehmoment von der Welle 1 einwandfrei auf den Trommelmante110 übertragen; andererseits gestattet der Gleitstein 14 wegen des erwähnten Spieles und wegen der Drehbarkeit des Bolzens 15 im Zusammenwirken mit der Balligkeit der Umfangsfläche 7 der Scheibe 6, daß die Trommel 10 von ihrer zu der Welle 1 achsgleichen Lage innerhalb des obigen Axialspiels abweichen kann.
  • Die Erfindung bringt ferner den Vorteil, daß sich das Triebwerk leicht zusammenbauen läßt und dabei ein genaues Ausrichten der Trommel gegenüber der Antriebswelle möglich ist. Denn nach dem Aufsetzen des Trommelmantels 10 auf die Scheibe 6 führt der Gleitstein 14 in der Ausnehmung 12 so lange eine oszillierende Bewegung aus, bis die Trommel genau justiert ist, was durch seitliches Versetzen und Unterfuttern des der Welle 1 gegenüberliegenden Lagerstützbockes der Trommel erfolgt. Später können im Betrieb auftretende elastische Verformungen, die von der Nutzlast herrühren, sowie bleibende Verformungen, die durch etwaige Überlastungen, z. B. Zusammenstöße, verursacht sind, durch die entsprechende oszillierende Bewegung des Gleitsteines kontrolliert und im letzteren Fall beseitigt werden.
  • Statt eines Mitnehmers können auch deren zwei diametral einander gegenüberliegend in der auf der Trommelachse sitzenden Scheibe gelagert sein.
  • Ferner ist es bei Übertragung von Drehmomenten nur in einer Richtung möglich, daß der Mitnehmer bzw. die Mitnehmer durch ein Federelement in tangentialer Richtung gegen eine Widerlagefläche der Ausnehmung bzw. eines Verstärkungsstückes gedrückt wird bzw. werden.
  • Unter Umständen werden zur Übertragung des Drehmomentes von der Trommelwelle auf die Trommel der 1Vlitnehmer bzw. die Mitnehmer und/ oder die mit diesen zusammenarbeitenden Teile des Trommelmantels mit elastischen Körpern, z. B, Gummistreifen, versehen, um eine schonende Drehmomentübertragung zu erzielen.
  • Eine bekannte winkelbewegliche Wellenkupplung weist ein kurzes Wellenstück auf, das an seinen beiden Enden mit kugelförmigen Verdickungen in Bohrungen der miteinander zu kuppelnden Wellen geführt ist. An den beiden Enden des kurzen Wellenstückes sind in Querbohrungen, deren Mittellinien parallel zueinander liegen und die Krümmungsmittelpunkte der kugelförmigen Verdickungen schneiden, Gelenkbolzen gelungert,. deren Enden in Schlitze der Wellen eingreifen. Zur Drehmoment-Übertragung dienen zwei Gleitsteine, die an je einem Bolzen auf einander gegenüberliegenden Seiten der Wellen sitzen und mit planparallelen Gleitflächen an den sich in Längsrichtung erstreckenden Flächen der Schlitze anliegen.
  • Bei dieser Wellenkupplung übertragen die kugelförmigen Verdickungen des kurzen Wellenstückes keine Querkräfte. Sie erfüllen daher nicht die Funktion des Abstützens eines Trommelmantels, die beim Erfindungsgegenstand der bulligen Umfangsfläche der einen Trommelstirnwand zukommt. Die ballige Umfangsfläche der Trommelstirnwand nach der Erfindung hat zwar in Verbindung mit der erwähnten Anordnung des Mitnehmers außerdem die Aufgabe, Beugungen zwischen den Drehachsen der Trommel und der Antriebswelle zu ermöglichen, und zwar unter Vermeidung der eingangs erwähnten, bei Anwendung von Zahnkupplungen auftretenden Schwierigkeiten. Doch werden bei der Seiltrommel-Stütz- und Antriebskonstruktion nach der Erfindung mit einfachsten Mitteln auch die Nachteile vermieden, die bei der bekannten Wellenkupplung mit dem Auftreten von Beugungswinkeln zwischen den beiden Wellen verbunden sind. Dort führen nämlich die Beugungswinkel zwischen den beiden Wellen zwingend zu dem zweifachen Aufwand eines Doppelgelenkes. Denn wenn bei der Wellenkupplung die Drehachse der einen Welle gegenüber derjenigen der anderen Welle um einen Winkel gebeugt und ein Drehmoment von einer Welle auf die andere übertragen wird, wandert das die beiden Wellen miteinander verbindende kurze Wellenstück während jeder Umdrehung um ein dem Beugungswinkel entsprechendes Maß hin und her, weil sich die Gleitsteine praktisch nicht längs der Schlitze bewegen, sondern nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes Schaukelbewegungen ausführen. Es ist nämlich die zwischen ihnen und den betreffenden Anlageflächen der Schlitze wirkende Reibungskraft sehr groß, da wegen des kleinen Halbmessers der Wellen die dem zu übertragenden Drehmoment entsprechende Umfangskraft erheblich ist. Wollte man die Hin- und Herbewegung des kurzen Wellenstückes verhindern, so würden bei jeder Umdrehung große Kräfte in Längsrichtung auf die angekuppelten Wellen wirken, die an den Wellenlagern aufgenommen werden müßten. Das wäre z. B. dann der Fall, wenn statt zweier Gelenke zwischen dem kurzen Wellenstück und den beiden Wellen nur ein entsprechendes Gelenk zwischen insgesamt nur zwei Wellen vorhanden wäre und beide Wellen an einem Bewegen in axialer Richtung gehindert würden.
  • Im Gegensatz hierzu werden bei der Seiltrommel nach der Erfindung im Fall einer Beugung der Trommeldrehachse gegenüber der Antriebswellenachse die Trommellager nicht durch Längskräfte beansprucht. Das beruht einmal darauf, daß die Umfangskraft, die von dem Mitnehmer auf den Trommelmantel übertragen wird, auch bei großem Drehmoment wegen des großen Trommelmantelhalbmessers, der von der Stirnwand voll ausgenutzt wird, verhältnismäßig klein ist und demgemäß nur eine entsprechend geringe Reibungskraft in Längsrichtung der Trommel auftritt. Zum anderen wirkt eine wesentlich größere Reibungskraft im jeweiligen Scheitel der Balligen Umfangsfläche zwischen dieser und der Innenfläche des Mantels, weil das Eigengewicht der Trommel und gegebenenfalls zusätzlich die an der Trommel hängende Last anteilmäßig jeweils im Scheitel der Umfangsfläche auf die betreffende Stirnwand übertragen werden. Diese Reibungskraft überwiegt bei weitem die wie gesagt nur geringe, vom Mitnehmer in Axialrichtung auf die Trommel übertragene Reibungskraft. Diese vorteilhafte Erscheinung ist im übrigen praktisch unabhängig von der jeweiligen Belastung der Seiltrommel. Denn bei zunehmender Belastung wird zwar das zu übertragende Drehmoment und damit die zwischen dem Mitnehmer und der Gleitfläche der Ausnehmung wirkende Reibungskraft größer, doch erhöht sich im gleichen Maß die im Scheitel der Umfangsfläche aus der Belastung wirksame Reibungskraft.
  • Dieser Vorteil wird mit nur einem Gelenk erzielt, obwohl bei der Bauart nach der Erfindung die doppelte Funktion des Abstützens und des Antreibens einer Seiltrommel erfüllt wird, wohingegen bei der bekannten winkelbeweglichen Wellenkupplung die einzige Funktion des Wellenantriebes, wie erwähnt, zwei Gelenke notwendig macht.
  • Bei einer Seiltrommel nach der Erfindung besteht der Mitnehmer beispielsweise aus einem in der betreffenden Trommelstirnwand drehbar gelagerten Bolzen, dessen gegenüber der Stirnwand vorstehender Teil die Gleitflächen aufweist, oder aus einem feststehenden Zapfen mit einem drehbar an diesem gelagerten Gleitstein, der in die Ausnehmung mit einem Spiel in Achsrichtung der Trommel eingreift.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Seiltrommel-Stütz- undAntriebskonstruktion, bei welcher der Trommelmantel an einem Ende von einer auf der Antriebswelle sitzenden Stützscheibe mit einer Balligen Umfangsfläche getragen wird und mit der Antriebswelle unter Vermittlung von formschlüssig ineinandergreifenden Drehmoment-übertragungsgliedern verbunden ist, welche sich den durch die ballige Stützfläche ermöglichten Beugungen zwischen den Drehachsen der Trommel und der Antriebswelle anzupassen vermögen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützscheibe (6) mit einem Durchmesser der Balligen Umfangsfläche (7), die etwa gleich dem Innendurchmesser des Trommelmantels (10) ist, als Trommelstirnwand dient und daß zur Drehmoment-übertragung zwischen der Stirnwand (6) und dem Mantel (10) ein Mitnehmer (14) in der Stirnwand, wie an sich bekannt, um eine radiale Achse drehbar gelagert ist und in eine Ausnehmung (12) des Mantels mit einer axialen Bewegungsmöglichkeit eingreift.
  2. 2. Seiltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) des Trommelmantels (10) mit Verstärkungsstücken (13) versehen ist, welche Widerlagerflächen für die Gleitflächen des Mitnehmers (14) aufweisen.
  3. 3. Seiltrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übertragung von Drehmomenten nur in einer Richtung der Mitnehmer durch ein Federelement in tangentialer Richtung gegen nur eine Widerlagerfläche der Ausnehmung bzw. eines Verstärkungsstückes gedrückt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1106124; Patentschrift Nr. 22 559 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr. 569 362; Industrie-Anzeiger Essen, Jg. 1961, 15. August, S. 1229 bis 1231.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE22559C (de) * J. S. bolette in Massau-Cornesse bei Pepir,. ster, Belgien Flortheiler für Vorspinnkrempel»)
FR569362A (fr) * 1922-10-19 1924-04-11 Forges Ateliers Const Electr Dispositif d'accouplement pour arbres
DE1106124B (de) * 1957-06-14 1961-05-04 Flender A F & Co Elastische Wellenkupplung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE22559C (de) * J. S. bolette in Massau-Cornesse bei Pepir,. ster, Belgien Flortheiler für Vorspinnkrempel»)
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