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DE1264080B - Messwertumformer zur digitalen Umformung des Drehwinkels in Impulse - Google Patents

Messwertumformer zur digitalen Umformung des Drehwinkels in Impulse

Info

Publication number
DE1264080B
DE1264080B DEL51163A DEL0051163A DE1264080B DE 1264080 B DE1264080 B DE 1264080B DE L51163 A DEL51163 A DE L51163A DE L0051163 A DEL0051163 A DE L0051163A DE 1264080 B DE1264080 B DE 1264080B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping
attenuation
conductor loops
resonant circuit
width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL51163A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1264080B publication Critical patent/DE1264080B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils
    • G01D5/202Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils by movable a non-ferromagnetic conductive element
    • G01D5/2026Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils by movable a non-ferromagnetic conductive element constituting a short-circuiting element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Meßwertumformer zur digitalen Umformung des Drehwinkels in Impulse Meßwertumformer, die dazu dienen, die Anzahl der Umdrehungen irgendwelcher drehbaren Meßwerkteile oder Bruchteile davon derart in Impulse umzuformen, daß jeder einzelne Ausgangsimpuls einem ganz bestimmten Drehwinkel entspricht, können so aufgebaut sein, daß eine mit dem drehbaren Meßwerkteil synchron umlaufende, am Rande mit Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen versehene metallische Scheibe oder ein entsprechendes Flügelrad in das Magnetfeld der SchwingkTeisspule eines Hochfrequenzoszillators eingreift. Je nachdem, ob sich in dem Magnetfeld der Schwingkreisspule gerade ein Vorsprung oder gerade eine Ausnehmung der genannten Scheibe befindet, ist der Hochfrequenzaszil lator stärker oder schwächer bedämpft, so daß bei einer Drehbewegung der metallischen Scheibe bzw. des Flügelrades seine Schwingungsamplitude zwischen einem Höchstwert und einem Kleinstwert schwankt, wobei an die Stelle der kleinsten Schwingungsamplitude auch ein völliges Aussetzen der Schwingurigen treten kann. In einer dem Hochfrequenzoszillator nachgeschalteten Schaltung wird dann im einfachsten Fall jedesmal ein Impuls erzeugt, wenn die Schwingungsamplitude des Oszillators einen bestimmten Wert durchschreitet. Je nachdem, wieviel Vorsprünge bzw. Ausnehmungen am Rande der Dämpfungsscheibe periodisch verteilt sind, stellt somit die Anzahl der abgegebenen Impulse ein digitales Maß für den Drehwinkel der Dämpfungsscheibe und damit des mit dieser gekuppelten Meßwerkteiles dar.
  • Die Umformung des Drehwinkels in eine entsprechende Impulszahl geht mit um so größerer Betriebssicherheit vor sich, je größer die Änderungen der Impedanz des Oszillatorschwiiigkreises sind, die beim Drehen der Dämpfungsscheibe erreicht Werden können. Außerdem muß verlangt werden, daß derjenige Dämpfungswert, bei dessen Durchschreiten jedesmal ein Impuls erzeugt wird, eirideutig ganz bestimmten, längs des Umfangs der Dämpfungsscheibe periodisch wiederkehrenden Stellen des Scheibenrandes zugeordnet ist.
  • Schon die Innehaltung dieser Bedingungen macht bei Verwendung der bisher üblichen metallischen Dämpfungsscheiben, die meist aus unmagnetischem Stahl bestehen, gewisse Schwierigkeiten. Der Rand der Dämpfungsscheibe läuft in dem Luftspalt eines Eisenkerns, auf den die Schwingkreisspule und gegebenenfalls auch die Rückkopplungsspule des Hochfrequenzoszillators gewickelt ist. Ist der Luftspalt des Eisenkerns voll durch einen Vorsprung der Dämpfungsscheibe bedeckt, so herrscht maximale Dämpfung. Die Dämpfung wird am kleinsten, Wenn sich in dem Luftspalt überhaupt kein Metall befindet; das ist der Fall, wenn die Projektion des Eisenkerns auf die Dämpfungsscheibe genau in die Mitte eines Ausschnittes am Rande dieser Dämpfungsscheibe fällt.
  • Auch in dieser Stellung übt aber die Dämpfungsscheibe immer noch eine gewisse Dämpfung auf den Schwingkreis aus, weil sich ja das magnetische Feld im Luftspalt seitlich ausbreitet. Man kann diese Restdämpfung dadurch klein machen, daß man die Aussparung am Rande der Dämpfungsscheibe, gemessen an dem Querschnitt des Eisenkerns, verhältnismäßig groß macht. Dann nimmt aber jede Aussparung einen verhältnismäßig großen Teil des gesamten Scheibe umfangs ein, so daß die Zahl der Ausnehmungen, die am Rande der Dämpfungsscheibe untergebracht Werden können, geringer wird. Das setzt wiederum die Genauigkeit, mit der der Drehwinkel der Dämpfungsscheibe gemessen werden kann, herab.
  • Diese Verhältnisse werden um so günstiger, je kleiner man die Weite des Luftspaltes im Eisenkern der Schwingkreisspule macht, weil dann die seitliche Streuung des Magnetfeldes geringer wird. Je kleiner aber die Luftspaltweite gemacht wird, um so höher werden die Ansprüche, die an das Planlaufen der Dämpfungsscheibe bzw. an die Schlagfreiheit des Scheibenlaufs gestellt werden müssen.
  • Wenn die metallische Dämpfungsscheibe eigentlich stillstehen sollte, kann es vorkommen, daß sie in Wirklichkeit kleine Pendelungen um eine Ruhelage herum ausführt. Diese Pendelungen, die ja Schwankunden der Schwingkreisdämpfung bewirken, dürfen nicht zur Aussendung von Impulsen Anlaß geben, da solche Impulse eine Drehbewegung vortäuschen würden, die gar nicht vorhanden ist.
  • Es ist bekannt, diesem unerwünschten Effekt dadurch zu begegnen, daß der Hochfrequenzoszillator eine elektrische Hysterese aufweist. Dies hat aber den Nachteil, daß die Hysterese eines solchen Hochfrequenzoszillators stark abhängig ist von den Toleranzen der Bauelemente, von der Umgebungstemperatur und von der Speisespannung, weshalb teure Bauelemente und eine gut stabilisierte Speisespannung verwendet werden müssen.
  • Das Entstehen fehlerhafter Impulse kann auch vermieden werden, indem die metallische Dämpfungsscheibe jeweils zwischen einem Umfangsbereich größter und einem Umfangsbereich kleinster Dämpfung noch einen Bereich einer bestimmten mittleren Dämpfung aufweist und durch zusätzliche Schaltungsmittel dafür gesorgt wird, daß jeweils nur beim Übergang von der mittleren Dämpfung zur höchsten und von der mittleren Dämpfung zur kleinsten Dämpfung ein Impuls erzeugt wird, daß jedoch kein Impuls entsteht, wenn die Dämpfung von dem höchsten oder dem kleinsten Wert auf den mittleren Wert übergeht.
  • Wenn in diesem Fall bei einer Drehung der Dämpfungsscheibe die Dämpfung sich beispielsweise von dem mittleren auf den kleinsten Wert, sodann wieder auf den mittleren und schließlich auf den höchsten Wert ändert, so werden dabei zwei Impulse abgegeben. Läuft jetzt die Dämpfungsscheibe aus der Stellung der höchsten Dämpfung wieder zurück, so kann ihre Drehung den gesamten Winkelbereich mittlerer Dämpfung überschreiten, ohne daß erneut ein Impuls abgegeben wird. Eine weitere Rückwärtsdrehung kann man durch ein Rücklaufgesperre verhindern, das einen Rücklauf der Dämpfungsscheibe über die Mitte des Bereiches mittlerer Dämpfung hinaus verhindert. Solche Rücldaufgesperre sind z.B. bei Elektrizitätszählern vielfach üblich.
  • Bei Verwendung einer metallischen dreistufigen Dämpfungsscheibe hat diese im Bereich mittlerer Dämpfung einen solchen Radius, daß sie radial etwa bis zur Hälfte in den Luftspalt hineinragt. Von diesem Maß, um das die Dämpfungsscheibe in den Luftspalt hineinragt, ist aber die Dämpfung in außerordentlich starkem Maße abhängig, und damit die mittlere Dämpfung einwandfrei definiert ist, ist es notwendig, einen ganz bestimmten Abstand von der Scheibenachse zum Magnetkern genau innezuhalten, was fertigungstechnisch Schwierigkeiten bereitet bzw. eine kostspielige Justierung notwendig macht.
  • Es ist ferner bekannt, für Kodiervorrichtungen Kreisscheiben mit gedruckten Schaltungsmustern und Schleifbürsten zu deren Abtastung zu verwenden. Als Ausgangsmaterial für die Kreisscheiben dient dabei meistens eine Platte aus Hartpapier oder Hartgewebe, die einseitig oder beidseitig mit einer dünnen Kupferschicht belegt ist. Die gewünschten Leitungsbahnen werden mit einem säurefesten Lack auf die Kupferschicht aufgezeichnet oder aufgedruckt, und bei der nachfolgenden Ätzung bleibt die Kupferschicht nur dort erhalten, wo sie mit Lack bedeckt ist. Der Lack kann nachträglich entfernt werden. Die digitale Umformung des Drehwinkels in Impulse nach dieser Methode ist wegen der Reibung der Schleifbürste auf der Kreisscheibe und wegen der Korrosionsgefahr der Kontakte für viele Anwendungen ungeeignet.
  • Die Nachteile der bekannten Einrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die drehbare Dämpfungsscheibe aus einer unmagnetischen, elektrisch isolierenden Kreisscheibe besteht, die in der Kreisringzone, zwischen deren Radien das Magnetfeld durch sie hindurchtritt, mindestens auf der einen Oberfläche auf dem ganzen Umfang oder einem Teil davon nach Art einer gedruckten Schaltung hergestellte, in sich geschlossene, mit der Schwingkreisspule koppelbare Leiterschleifen aufweist.
  • Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 die Ansicht, Fig. 2 die Draufsicht auf eine Dämpfungsscheibe und einen Eisenkern, Fig. 3 ein Schaltbild für das Zusammenwirken einer Schwingkreisspule mit den Leiterschleifen einer gedruckten Schaltung, F i g. 4 ein Ersatzschaltbild und F i g. 5 und 6 einen Ausschnitt einer anderen Ausführungsform der Dämpfungsscheibe in Ansicht bzw.
  • Draufsicht.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 ist mit 1 eine um eine Achse 2 drehbare Dämpfungsscheibe, mit 3 eine Schwingkreisspule und mit 4 ein Schwingkreiskondensator eines nicht dargestellten Hochfrequenzoszillators bezeichnet. 5 ist der Eisenkern der Schwingkreisspule 3, der durch einen Luftspalt 6 unterbrochen, im übrigen aber geschlossen ist. Zwischen den Oberflächen des Eisenkerns 5, die beiderseits den Luftspalt 6 begrenzen, läuft der Rand der Dämpfungsscheibe 1 um.
  • Es ist angenommen, daß die Dämpfungsscheibe 1 aus den obenerläuterten Gründen, an ihrem Umfang sich sechsmal periodisch wiederholend, eine Folge von Gebieten größter und Gebieten kleinster Dämpfung aufweist, zwischen denen jeweils ein Gebiet mittlerer Dämpfung eingeschlossen ist.
  • Die auf der Dämpfungsscheibe 1 aus Hartpapier oder Hartgewebe nach Art einer gedruckten Schaltung angebrachten, geschlossenen Leiterschleifen 7 bzw. 8 bestehen je aus zwei radialen und zwei in Umfangsrichtung bzw. tangential dazu verlaufenden leitenden Teilpfaden. Diese Leiterschleifen 7 bzw. 8 sind am Rand der Dämpfungsscheibe 1 angebracht, und zwar so, daß ihre radiale Erstreckung b wesentlich größer ist als die radiale Erstreckung d des Luftspaltes 6 im Eisenkern 5. Dabei soll die Mitte des Maßes d mit der Mitte des Maßes b übereinstimmen.
  • Die größte Schleifenweite, in Umfangsrichtung gemessen, haben die Leiterschleifen 7. Ihre mittlere Schleifenweite ist größer als die Breite c des Eisenkernes 5, so daß in der gezeichneten Stellung der Dämpfungsscheibe 1, wo eine Leiterschleife 7 gerade in dem Luftspalt 6, und zwar symmetrisch zu diesem, liegt, die Projektion des Eisenkernes 5 auf die Scheibenoberfläche von der Leiterschleife 7 vollkommen umschlossen wird. Die betrachtete Leiterschleife 7 im Luftspalt 6 ist deshalb sehr fest mit der Schwingkreisspule 3 gekoppelt, die Resonanzimpedanz des Schwingkreises 3, 4 ist sehr klein, und der Schwingkreis infolgedessen stark gedämpft.
  • Symmetrisch gegenüber den Leiterschleifen 7 versetzt, befinden sich am Umfang der Dämpfungsscheibe 1 Bereiche 9, die von Leiterschleifen frei sind. Befindet sich eine solche Stelle 9 in dem Luftspalt 6, so ist die Resonanzimpedanz des Schwingkreises 3, 4 am größten und die Dämpfung des Schwingkreises am kleinsten.
  • Zwischen den Leiterschleifen 7 und den leiterschleifenfreien Gebieten 9 am Umfang der Dämpfungsscheibe 1 befinden sich nun jeweils noch Gebiete, in denen nebeneinander mehrere Leiterschleifen 8 angeordnet sind, deren mittlere Schleifenweite wesentlich kleiner, z. B. nur halb so groß ist wie die Breite c des Eisenkernes 5. Befindet sich ein solches mit den schmaleren Leiterschleifen 8 bedecktes Gebiet der Dämpfungsscheibe 1 in dem Luftspalt 6, so stellt sich wegen der loseren Kopplung dieser Leiterschleifen mit der Schwingkreisspule 3 eine Dämpfung des Schwingkreises 3, 4 ein, die zwischen der größten und der kleinsten Dämpfung liegt.
  • Der tatsächliche Wert der Dämpfung in diesem Gebiet hängt zwar etwas von der Stellung der Dämpfungsscheibe 1 ab, so daß bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Dämpfungsscheibe 1 die Dämpfung in diesem Gebiet periodisch um einen Mittelwert schwankt. Diese Schwankungen lassen sich jedoch durch entsprechende Bemessung der Leiterschleifen 8 so klein halten, daß sie nicht stören.
  • In Fig. 3 ist ein Schaltbild für die induktive Kopplung der Schwingkreisspule 3 mit einer Leiterschleife 7 bzw. 8 auf der Dämpfungsscheibe 1 dargestellt. Darin ist R1 der ohmsche Widerstand der Schwingkreisspule 3, R2 der ohmsche Widerstand der geschlossenen Leiterschleife 7 bzw. 8 auf der Dämpfungsscheibe 1. Mit L1 und L2 sind die Selbstinduktivitäten der Schwingkreisspule 3 und der Leiterschleife 7 bzw. 8 bezeichnet. Beide sind über die Gegeninduktivität M miteinander gekoppelt. Für die Gegeninduktivität gilt bekanntlich M k. }ML1.L2, worin k der Kopplungsfaktor ist, der stets kleiner als Eins ist. Man erkennt, daß die zwischen den Klemmen 10 der Schwingkreisspule 3 liegende Gesamtimpedanz bei gegebenen Selbstinduktivitäten und gegebenen ohmschen Widerständen von der Gegeninduktivität zwischen der Schwingkreisspule 3 und der geschlossenen Leiterschleife 7 und 8 auf der Dämpfungsscheibe 1 abhängt.
  • Mit der angegebenen Beziehung für M läßt sich für das Schaltbild nach F i g. 3 das Ersatzschaltbild nach Fig. 4 zeichnen. Man erkennt daraus, daß für eine große Dämpfung, d. h. für eine kleine Impedanz zwischen den Klemmen 10 der Widerstand R2 der Leiterschleife klein und ihre Induktivität L2 groß gemacht werden muß. Außerdem soll der Kopplungsfaktor k möglichst nahe bei Eins liegen. Der Kopplungsfaktor k und die Selbstinduktivität L2 werden Null, wenn die Breite der Leiterschleife gegen Null geht. Mit wachsender Breite der Leiterschleife wächst sowohl deren Induktivität Lo als auch der Kopplungsfaktor k. Der Kopplungsfaktor k erreicht seinen Höchstwert etwa dann, wenn die Weite der Leiterschleife mit der Breite c des Eisenkerns 5 in F i g. 2 übereinstimmt. Vergrößert man die Breite der Leiterschleife darüber hinaus, nimmt zwar die Induktivität L, noch weiter zu, der Kopplungsfaktor k nimmt jedoch wieder ab. Bei gegebener radialer Erstreckung der Leiterschleife gibt es also eine ganz bestimmte Leiterschleifenweite, bei der die Dämpfung des Schwingkreises 3, 4 ein Maximum wird. Bei Verkleinerung der Leiterschleifenweite nimmt die Dämpfung mehr und mehr bis schließlich annähernd gegen den Wert Null ab. Man kann also durch Wahl der Weite der Leiterschleifen 7 bzw. 8 jeden beliebigen Dämpfungswert zwischen dem Höchstwert und annähernd Null einstellen.
  • Damit in dem Bereich mittlerer Dämpfung die schon erwähnten Schwankungen der Dämpfung möglichst klein werden, müssen immer mehrere Leiterschleifen 8 gleichzeitig in dem Luftspalt liegen. Die Schwankungen werden um so geringer, je feiner die Struktur der Leiterschleifen gewählt wird. Das läßt sich aber bei der gedruckten Schaltung nicht beliebig weit treiben. Die Grenze liegt ungefähr bei 0,3 mm für Leiterbreite und Leiterabstand. Unterhalb dieser Grenze hängen die Abmessungen zu stark von der Ätzzeit ab.
  • Man kann diese Verhältnisse verbessern, wenn man die Dämpfungsscheibe 1, wie es die Fig. 5 und 6 in Ansicht und Draufsicht für einen Ausschnitt einer Dämpfungsscheibe 1 zeigen, auf beiden Oberflächen mit Leiterschleifen belegt und dafür sorgt, daß die Leiterschleifen in dem Umfangsbereich mittlerer Dämpfung auf der einen Oberfläche um eine halbe Teilung gegenüber den entsprechenden Leiterschleifen auf der anderen Oberfläche versetzt sind.
  • Das führt dann allerdings dazu, daß die Weite der für volle Dämpfung bestimmten Leiterschleifen auf der einen Oberfläche größer werden muß als auf der anderen. In den Fig. 5 und 6 sind die entsprechenden Leiterschleifen mit 7 und 71 und ihre Weiten mit f und f, bezeichnet. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß die Weite f, der auf der unteren Oberfläche befindlichen Schleife 71 noch etwas größer ist als die Breite c des Eisenkerns 5. Das gleiche gilt für die Weiten g und g1 des leiterschleifenfreien Teiles 9 des Umfanges der Dämpfungsscheibe 1. Auch hier ist die Breite g dieses Teiles auf der oberen Oberfläche größer als die Breite g1 auf der unteren Oberfläche. Die für mittlere Dämpfung bestimmten Leiterschleifen 8 haben auf beiden Oberflächen die gleiche Weite e, wobei in jedem Bereich mittlerer Dämpfung die Zahl der Leiterschleifen 8 auf der unteren Oberfläche um Eins größer ist als auf der oberen Oberfläche.
  • Die obenerwähnte Hysterese bei der Bildung der Impulszahl kann z. B. dadurch erreicht werden, daß Mittel vorgesehen werden, durch welche ein dem Oszillatorschwingkreis parallelliegender Dämpfungswiderstand beim Aussetzen der Oszillatorschwingung eingeschaltet, beim Einsetzen der Schwingung wieder ausgeschaltet wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Meßwertumformer zur digitalen Umformung des Drehwinkels eines ebenen, um eine zu seiner Ebene senkrechten Achse drehbaren Organs in Impulse, bei dem die Schwingkreisspule eines Hochfrequenzoszillators von dem in ihr Magnetfeld eingreifenden Rand des drehbaren Organs je nach dessen Drehstellung stärker oder schwächer bedämpft wird, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die drehbare Dämpfungsscheibe aus einer unmagnetischen, elektrisch isolierenden Kreisscheibe (1) besteht, die in der Kreisringzone, zwischen deren Radien das Magnetfeld durch sie hindurchtritt, mindestens auf der einen Oberfläche auf dem ganzen Umfang oder einem Teil davon nach Art einer gedruckten Schaltung hergestellte, in sich geschlossene mit der Schwingkreisspule koppelbare Leiterschleifen (7, 71, 8) aufweist.
  2. 2. Meßwertumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die längs des Umfangs der Dämpfungsscheibe (1) aufeinanderfolgenden Leiterschleifen (7, 71, 8) mindestens zwei urtterschiedlich geformten und damit hinsichflich ihrer maximalen Kopplung mit der Schwingkreisspule (3) unterschiedlichen Gruppei angehören.
  3. 3. Meßwertumformer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichet, daß die einzelen Leiterschletfe (7 bzw. 71, 8) aus zwei radialen und zwei parallel oder targential zum Umfang liegenden Teilpfaden besteft, und daß unterschiedliche Kopplung mit der Schwingkreisspule (3) durch unterschiedlichen Winkelabstand der beiden radialen Teilphade bewirk ist:
  4. 4. Meßwerumformer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Umfangs der Dämpfungsscheibe (1) jeweils zWischien einem Bereich größter und einem Bereich kleinster oder Verschwindender Dämpfung ein Bereich mittlerer Dämpfung liegt und daß Mitte zur Erzungung einer Hysterese in dam zusammenhang zwischen Dämpfungsändergung und Implusabgabe vorgesehen sind, derart, daß jeweils flur beim Übergang voii der mittleren zur höchsten und von der mittleren zur kleinsten Dämpfung ein Implus erzeugt wird
  5. 5. Meßwertumformer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekemzeichnet, daß für die gräßte Dämpfung auf der einzelnen Scheibenoberfläche jeweisl nur eine einzeign Leitersehleift, (7, 71) vorgeschen ist, derein in Umfangsrichtung gemessene sxhleifenweite (f, f1) gräßer ist als die enf- sprechende Breite (c) der Projektion des Eisenkerns (5) der Schwingkreisspule (3) auf die Dämpfungsscheibe (1). während die Umfangsbereiche mittlerer Dämpfung durch mehrere nebeneinanderleigende Leiterschleifen (8) gebildet werden, deren Schleifenweite (e) kleiner ist als die Projektionsbreite (c) des Eisenkerns (5).
  6. 6. Meßwertumformer nach dan Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet. Daß bei Belegung beider Scheibenoberflächen mit Leiterschleifen für die größte Dämpfung jeweils zwei Leiterschleifen (7, 71) glciehmittig gegenüberliegen, die sich in dit Schltifenweite (f bzw. f1) um so viel unterschedien, daß die beiderseitx in Umfangsrichtung folgenden, auf beiden Oberflächen gleich weiten und mit gleicher Teilung angebrächten Leiterschleifen (8) für die mittlere Dämfung äüf der einen Oberfläche" um eine halbe Teilung gegenüber den entsprechenden Leiterschleifen auf der anderen Oberfläche in Umfangsiichtung versetzt sind.
    In Bertracht gezogene Druckschriften.
    Deutsche Auslegeschriften Nr. i 013449, 1 100 517; AEG-Mitteilungen, 1964, H. 11/12, S. 690 bis 693; Metallwissenschaft und Technik, 1963, April, H. 4, S. 307 bis 312; IBM-Jornal, Juli 1958, S. 179 bis 192.
DEL51163A 1965-07-07 1965-07-19 Messwertumformer zur digitalen Umformung des Drehwinkels in Impulse Pending DE1264080B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013449B (de) * 1955-02-14 1957-08-08 Ibm Deutschland Vorrichtung zur ziffernmaessigen Anzeige der Stellung oder Lage beweglicher Teile
DE1100517B (de) * 1958-11-28 1961-02-23 Siemens Ag Anordnung zur Fernuebertragung von Messwerten

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