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DE126406C - - Google Patents

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DE126406C
DE126406C DENDAT126406D DE126406DC DE126406C DE 126406 C DE126406 C DE 126406C DE NDAT126406 D DENDAT126406 D DE NDAT126406D DE 126406D C DE126406D C DE 126406DC DE 126406 C DE126406 C DE 126406C
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DE
Germany
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suspension device
rolling
belts
curves
guide rails
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DENDAT126406D
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 126406 KLASSE 81 e.
HERMANN MARCUS in KÖLN a. Rh. Aufhängevorrichtung für Förderrinnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1901 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Aufhängevorrichtung für Förderrinnen, welche im Allgemeinen nach dem Princip der Lenkerführungen gebaut ist, deren besonderes die Erfindung bildendes Merkmal jedoch darin besteht, dafs alle Gelenkpunkte oder der gröfste Theil derselben durch biegsame Organe, z. B. Federn, Seile, Gurte, Riemen und dergl., gebildet sind, welche sich bei der Arbeit der Aufhängevorrichtung an Wälzungskurven im gewissen mäfsigen Grade auf- und abwickeln. Die besondere Bauart der Aufhängevorrichtung kann ganz beliebig gewählt sein und z. B. irgend einer bekannten Lenkerführung nachgebildet sein, und als Ausführungsbeispiele sind deshalb auch in der beiliegenden Zeichnung nach dem Princip der Roberts'schen Dreieckslenker gebaute Aufhängevorrichtungen gewählt.
Oberhalb des Fundaments b schwingt die Förderrinne α in der Längsrichtung hin und her. Das Dreieck dieser Lenkerführung ist durch den Buchstaben c bezeichnet. Die beiden Hängeglieder d sind in der Zeichnung als Blattfedern oder Gurte gedacht; sie können jedoch auch durch Seile oder irgend ein anderes geeignet erscheinendes, leicht biegsames Zugorgan ersetzt werden.
Die Hängeglieder d sind nicht, wie es bei den bekannten Lenkern der Fall ist, durch Bolzengelenke mit dem Dreieck c bezw. der Förderrinne α verbunden, sondern zu diesem Zwecke sind Wälzungskurven e und f vorgesehen, um welche die Enden der Hängeglieder herum gelegt sind; durch Schrauben oder auf andere geeignete Weise werden diese Enden so fest gehalten, dafs sie auf den Wälzkurven nicht gleiten können. Die Kurven / sind bei den durch Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen der Aufhängevorrichtung unbewegbar an der Rinne α befestigt, während sie bei den Constructionen nach Fig. 3 und 4 am Fundament b unbewegbar sitzen. Wenn die Rinne α in der Längsrichtung vorwärts und rückwärts bewegt wird, so arbeiten diese als Ausführungsbeispiele beschriebenen Aufhängevorrichtungen so, wie der bekannte Roberts'sehe Dreieckslenker. Da jedoch die Gelenkpunkte jener älteren Führung bei der vorliegenden Bauart durch Wälzungskurven e und f ersetzt sind, so besteht ein Unterschied insofern, als sich die Hängeglieder d nicht mehr an ihren Endpunkten gelenkartig drehen, sondern sich an Wälzungskurven e und f im mäfsigen Grade abwechselnd auf- und abwickeln.
Auch der dritte Gelenkpunkt des Dreiecks c kann durch eine Bauart dargestellt werden, welche der vorstehend beschriebenen in Wesen und Wirkung gleichkommt.
Bei den Fig. 1 und 3 sind g zwei Federn oder andere biegsame Organe, deren obere Enden gegen die Wälzungsbogen h in derselben Weise, wie die Hängeglieder d gegen die Wälzungsbogen f und e einfach anliegen, jedoch auch durch eine geeignete Befestigung ihrer äufseren Enden gegen das Abgleiten gesichert sind.
Beim Arbeiten der Aufhängevorrichtung wälzen sich auch hier die Organe g in derselben Weise abwechseld auf den Wälzungsbogen h auf und ab, wie es bezüglich der Hängeglieder d beschrieben wurde. Anstatt
auf die durch die Fig. ι und 3 dargestellte Weise, kann man den dritten Punkt des Dreiecks c auch entsprechend den Fig. 2 und 4 ausbilden. Hier werden nicht zwei biegsame Organe g, sondern nur eins angewendet, welches sich bei der Arbeit der Führung abwechselnd nach rechts oder links an die Wälzungsbogen h anlegt.
Der mit der vorliegenden neuen Aufhängevorrichtung verfolgte Zweck ist in erster Linie eine besondere Bewartung von Gelenkpunkten, also Schmierung und sonstige Beaufsichtigung, und in zweiter Linie durch Abnutzung hervorgerufene Ausbesserungen vollständig zu vermeiden. Besonders bei Förderrinnen von bedeutender Länge ist es von gröfster Wichtigkeit, die sämmtlichen Lenker der Aufhängevorrichtung von fortgesetzter Bewartung unabhängig zu machen, welche die einfachen Gelenkverbindungen der gewöhnlichen Lenkerführungen erfordern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine nach dem Princip der Lenkerführungen construirte Aufhängevorrichtung für Förderrinnen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil oder alle Drehungspunkte der schwingenden Theile der Lenkerführung durch biegsame, sich bei der Schwingbewegung auf Wälzungskurven auf- und abwickelnde Organe (z. B. Blattfedern, Seile, Gurte, Riemen) gebildet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT126406D Active DE126406C (de)

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