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DE1263911B - Distanzrelais mit ellipsenfoermiger Kennlinie - Google Patents

Distanzrelais mit ellipsenfoermiger Kennlinie

Info

Publication number
DE1263911B
DE1263911B DE1964L0047618 DEL0047618A DE1263911B DE 1263911 B DE1263911 B DE 1263911B DE 1964L0047618 DE1964L0047618 DE 1964L0047618 DE L0047618 A DEL0047618 A DE L0047618A DE 1263911 B DE1263911 B DE 1263911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
rectifier
characteristic curve
current
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964L0047618
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Gutmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1964L0047618 priority Critical patent/DE1263911B/de
Priority to CH453065A priority patent/CH418441A/de
Priority to AT301665A priority patent/AT249154B/de
Publication of DE1263911B publication Critical patent/DE1263911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/40Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to ratio of voltage and current

Landscapes

  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description

  • Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie Die Erfindung betrifft ein Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie, bestehend aus einem polarisierten Relais sowie mindestens drei Gleichrichteranordnungen, wobei über eine Gleichrichteranordnung eine dem Leitungsstrom proportionale Größe im auslösenden Sinn sowie über eine zweite und dritte Gleichrichteranordnung der Leitungsspannung proportionale oder aus Leitungsstrom und Leitungsspannung abgeleitete Größen im sperrenden Sinn zuführbar sind.
  • Es ist bekannt, zum Distanzschutz von Leitungen Impedanzmeßeinrichtungen mit kreisförmiger Kennlinie vorzusehen. Diese werden vor allem für den Schutz von Kabelstrecken und längeren Freileitungsstrecken bevorzugt, da in diesen Fällen keine besondere Lichtbogenreserve erforderlich ist. Bei Kabelstrecken würde sogar eine Lichtbogenreserve wegen des geringen Leitungswinkels störend sein, da diese in der Impedanzebene in Richtung des Wirkwiderstandes eine Verschiebung der Kennlinie bewirkt, der eine unerwünschte Vergrößerung der Mindestlänge für ein zu schützendes Kabel entspricht.
  • Ferner sind Mischimpedanzmeßeinrichtungen bekannt, die aus einer Impedanzmeßeinrichtung mit kreisförmiger Kennlinie bestehen, wobei der Mittelpunkt der Kennlinie in der Impedanzebene in Richtung des Wirkwiderstandes verschoben ist. Dadurch ergibt sich eine für viele Fälle ausreichende Lichtbogenreserve. Die Verschiebung des Mittelpunktes wird entsprechend dem jeweiligen Leitungswinkel gewählt.
  • Durch Impedanz- bzw. Mischimpedanzschutzeinrichtungen lassen sich Kabel- und Freileitungsstrekken in der Mehrzahl aller Fälle gegen Leitungsfehler schützen. Ein besonderer Vorteil dieser Schutzeinrichtungen ist, daß sich die Relais auch im eingebauten Zustand mit relativ einfachen Mitteln prüfen lassen. - Nachteilig ist bei diesen Schutzeinrichtungen, daß sich kurze Freileitungsstrecken und Freileitungsstrecken mit überdurchschnittlichen Leiterabständen nicht schützen lassen. Ferner ist die Wirksamkeit einer derartigen Schutzeinrichtung in Frage gestellt, wenn das Relais mit erhöhter Grundzeit arbeiten muß, da dann der Lichtbogenwiderstand erheblich zunehmen kann.
  • Außerdem ist bereits ein Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie bekanntgeworden. Dieses ermöglicht große Lichtbogenreserven. Es besitzt jedoch folgende Nachteile: Ein Schutz von vor allem kurzen Kabelstrecken gestaltet sich schwierig, da in diesem Fall Unsicherheiten in der Reichweite auftreten. Letzteres ist einerseits durch die in der Nähe der Kennlinie eines Relais geringere verfügbare Meßenergie und andererseits durch das schleifende Schneiden zwischen elliptischer Kennlinie und Impedanzvektor für kleine bei Kabelstrecken vorkommende Leitungswinkel bedingt. Ferner wird durch die Lichtbogenreserve die minimale noch zu erfassende Leitungslänge bei einer Kabelstrecke in unerwünschter Weise vergrößert.
  • Eine weitere Schwierigkeit ist durch die Prüfung eines Relais mit ellipsenförmiger Kennlinie gegeben, da zur Aufnahme der Kennlinie Strom und Spannung phasenverschoben sein müssen. Eine Prüfung mit phasengleichen Strömen und Spannungen ergibt nämlich große Unsicherheiten. Diese sind durch die beiden parallelgeschalteten, im sperrenden Sinne wirkenden Gleichrichteranordnungen bedingt, die - im Gegensatz zur reinen Impedanzmessung - von unterschiedlichen Strömen beaufschlagt werden. Infolge der Stromabhängigkeit der Gleichrichterwiderstände ergeben sich daher für diese Gleichrichteranordnungen unterschiedliche Innenwiderstände und damit unterschiedliche, in Abhängigkeit vom Strom auftretende Rückwirkungen bezüglich des Ansprechens des Relais.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Distanzrelais zu schaffen, das die vorstehend dargelegten Nachteile nicht aufweist. Es soll insbesondere universell und auch für den Schutz kurzer Kabelstrekken sowie kurzer Freileitungsstrecken anwendbar sein. Darüber hinaus soll es sich im eingebauten Zustand mit den für bekannte Impedanz- bzw. Mischimpedanzschutzeinrichtungen vorhandenen Prüfeinrichtungen prüfen lassen.
  • Diese Aufgabe wird bei dem eingangs erwähnten Distanzrelais erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Umschalter im Stromkreis der stromproportionalen Größe vorgesehen ist, der in einer Schaltstel- Jung eine Verbindung der dritten sowie gegebenenfalls der zweiten Gleichrichteranordnung mit der stromproportionalen Größe herstellt und in der anderen Schaltstellung diese Verbindung löst, wodurch sich bei der letztgenannten Schaltstellung eine kreisförmige Kennlinie ergibt, die die ellipsenförmige Kennlinie, die sieh bei der erstgenannten Schaltstellung ergibt, schneidet.
  • Durch die Abschaltung des Stromeinflusses bei den im sperrenden Sinne wirkenden Gleichrichteranordnungen ergibt sich eine kreisförmige Kennlinie und damit die bisher nicht bekannte Möglichkeit, in einem Netz mit kurzen Leitungsstrecken sowohl Kabel- als auch Freiieitungsstrecken mit dem gleichen Relais zu schützen, obwohl bei kurzen Freileitungsstrecken eine erhebliche Lichtbogenreserve vorzusehen ist, während bei kurzen Kabelstrecken die durch eine Lichtbogenreserve bedingte Vergrößerung des Schutzbereiches unerwünschterweise die Mindestlänge des zu schützenden Kabels heraufsetzt. Außerdem wird durch die Umschaltung die Möglichkeit geschaffen, ein Relais mit elliptischer Kennlinie in gleicher Weise wie ein Impedanzrelais, also mit phasengleichen Strömen und Spannungen, zu prüfen, Es ergeben sich damit für das erfindungsgemäße Relais die gleichen Einstelleinrichtungen für die Leitungslänge wie für bekannte Impedanzrelais, wobei jedoch beim übergang zur elliptischen Kennlinie die Einstellung -ähnlich dem übergang bei der Mischimpedanzmessung - mit einem Korrekturfaktor zu versehen ist. Gegenüber der Mischimpedanzmessung ergibt sich sogar noch der Vorteil, daß keine gesonderte Einstelleinrichtung für den Korrekturfaktor benötigt wird. Der Korrekturfaktor wird vielmehr an der bereits vorhandenen Impedanzskala eingestellt.
  • Ein weiterer Vorteil der Abschaltung der dem Leitungsstrom proportionalen Größe bei den im sperrenden Sinne wirkenden Gleichrichtern ist, daß bei einer Prüfung sämtliche Gleichrichteranordnungen mit erfaßt werden. Die Prüfung kann dabei am Einbauort des Relais mit phasengleichen Strömen und Spannungen vorgenommen werden. Der ordnungsgemäße übergang zur elliptischen Kennlinie durch Wiedereinschaltung des 'Stromeinflusses läßt sich durch einfache Kontrollmessung feststellen, indem mittels einer Prüfeinrichtung die Funktion des Relais beispielsweise bei einem dreipoligen Fehler überprüft wird, wobei die Phasenanschlüsse vertauscht werden.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand der F i g.1 und 2 näher erläutert werden, wobei F i g.1 ein Ausführungsbeispiel der Meßschaltung des erfindungsgen@iäßen Relais zeigt und in F i g. 2 die Kennlinien des Relais dargestellt sind. Die in F i g.1 gezeigte Meßschaltung besteht aus den Gleichrichteranordnungen 1, 2, 3, in deren Diagonalen ein polarisiertes Relais 4 angeordnet ist. Die Gleichrichteranordnungen 1, 2, 3 sind in Mittelpunkt schalturig ausgeführt, wobei jeweils der Mittelpunkt der Sekundärwicklung der Wandler-31, 32, 33 mit der Leitung,10 verbunden ist, und über Widerstände 11, ,12, 13 an die Leitung 9 angeschlossen. Zwischen diesen und dem Relais 4 sind ferner noch ein Kondensator 14 und eine Induktivität 15 vorgesehen.
  • Die Gleichrichteranordnung 3. wird über die Leitungen 5, 6 von einer dem Leitungsstrom 1 propor- i tionalen Größe gespeist. 'Sie wirkt im auslösenden Sinne auf .das Relais 4. Die Gleichrichteranordnung 3 wird über die Leitungen 7, 8 von einer zur Leitungsspannurig U proportionalen Größe gespeist. Die Gleichrichteranordnung 2 wird von einer zum Leitungsstrom 1 und zur Leitungsspannung U proportionalen Differenzgröße gespeist. Beide Gleichrichteranordnungen 2, 3, wirken im sperrenden Sinne .auf das Relais 4. Damit ergibt sieh das Meßkriterium 111 =1U-IclI+IUl, (1) sofern der Stromein/uß auf die Gleichrichteranordnung 2, z. B. durch Einschrauben eines Stöpsels in die Buchse 16, aufgeschaltet ist. Das Relais besitzt in diesem Fall die in F i g. 2 dargestellte elliptische Kennlinie 20 mit einem größten Durchmesser D. Ein Brennpunkt der Ellipse fällt mit dem Einbauort des Relais zusammen, der in der Impedanzebene dem Ursprung des R,X-Koordinatensystems entspricht. Letzteres ist dadurch bedingt, daß der Gleichrichteranordnung 3 lediglich eine der Spannung U proportionale Größe zugeführt wird. Der Faktor k in Gleichung (1) ist ein Maß für die Exzentrizität der Ellipse. Er entspricht dem Abstand zu dem in F i g. 2 nicht eingezeichneten zweiten Brennpunkt der Ellipse. Macht man k zu Null, indem der Stromeinfluß auf die Gleichrichteranordnung 2 durch Einschrauben des Stöpsels in die Buchse 17 abgeschaltet wird, ergibt sich die kreisförmige Kennlinie 21 mit dem Radius D/2. Der Mittelpunkt der Kennlinie 21 liegt dabei ebenfalls im Ursprung des R,X-Koordinatensystems. Das Meßkriterium ist dann 111=1uI+JUI- (2) Der Schnittpunkt zwischen der elliptischen Kennlinie 20 und der kreisförmigen Kennlinie 21 ist mit P bezeichnet. Er ergibt sich aus ,der Wahl von k. 3m Ausführungsbeispiel entspricht dem Schnittpunkt eine Leitungsimpedanz mit einem Winkel von 35°. Für diesen Leitungswinkel ist die Reichweite des Distanzrelais bei elliptischer und kiel kreisförmiger Kennlinie gleich.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der k-Faktor durch die Wähl der Windungszahl der Wicklung 25 fest vorgegeben. Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, statt einer festen Windungszähl eine Wicklung 25 mit verschiedenen Anzapfungen vorzusehen, womit sich dann ebenfalls auch ..die Exzentrizität der Ellipse einstellen läßt.
  • In F i g. 2 sind weiter noch die Impedanzvektoren für Leitungswinkel von t0 und 20° eingetragen. Ein Leitungswinkel von Q60° entspricht einem bei Mittelspannungsnetzen häufig vorkommenden Wert für Freileitungen, ein Leitungswinkel von 20° entspricht einem häufig vorkommenden Wert für Kabelstrecken. Man entnimmt den Kennlinien 20, 21 der F i g. 2; daß sich mit- dem 'Relais nach der Erfindung sowohl kurze Strecken bei Freileitungen als auch kurze Kabelstrecken schützen lassen. Die Lichtbogenreserve RL bei einem Leitungswinkel von 60° beträgt dabei im Kippunkt 22 etwa 150% der .eingestellten Impedanz. Damit ermöglicht dieses Relais auch der Schutz von Freileitungen mit erhöhtem Abstand der Leiter und auch einen Schutz von Leitungen, bei denen Relaiseinstellungen mit erhöhter Grundzeit vorzusehen sind.
  • Die Impedanz .und damit,die länge der zu schützenden Leitung wird mittels eines Widerstandes 1.9 im Spannungspfad eingestellt, wobei .der Einfachheit halber lediglich ein der Schnellzeit des Relais entsprechender Abgriff dargestellt wurde. - Die atromseitig zugeführte Meßgröße hat eingeprägtes Verhalten, so daß sich bei einer Zu- bzw. Abschaltung der Wicklung 25 keine Änderung des jeweiligen Stromes ergibt. Gegebenenfalls kann jedoch zur Kompensation des Widerstandes der Wicklung 25 ein Widerstand 18 vorgesehen werden.
  • Durch die Abschaltung der Wicklung 25 und damit durch den Übergang von einer ellipsenförmigen zu einer kreisförmigen Kennlinie ergibt sich weiter die Möglichkeit, das Distanzrelais nach der Erfindung mit einfachen Mitteln zu eichen. Außerdem läßt sich eine Betriebsprüfung des eingebauten Relais in der gleichen Weise wie bei bisher verwendeten Impedanz-bzw. Mischimpedanzrelais vornehmen. Insbesondere werden für eine derartige Prüfung keine Ströme und Spannungen benötigt, deren Phasenlage verändert werden muß. Ein besonderer Vorteil ist ferner, daß sämtliche Gleichrichteranordnungen 1, 2, 3 bei der Prüfung erfaßt werden. Würde man nämlich, was eigentlich nahegelegen hätte, die Gleichrichteranordnung 2 bei einem Übergang von ellipsenförmiger zu kreisförmiger Kennlinie abschalten, so könnte diese bei einer Prüfung nicht erfaßt werden. Außerdem ergäbe sich dann die kreisförmige Kennlinie 24 mit dem Radius D und somit sowohl relativ große Korrekturfaktoren beim Übergang zur elliptischen Kennlinie als auch eine Verdoppelung der von dem Distanzrelais erfaßbaren Mindestlänge einer Kabelstrecke. Demgegenüber ergibt sich durch die Abschaltung der Wicklung 25 bei dem Ausführungsbeispiel Gleichheit der Einstellskala für die elliptische und für die kreisförmige Kennlinie bei einem Leitungswinkel von 35°. Damit werden die Korrekturfaktoren, denen z. B. bei einem Leitungswinkel von 60° eine Verkleinerung der erfaßbaren Mindestlänge um den Abstand der Punkte 22, 23 entspricht, kleiner und können durch Einstellung leicht berücksichtigt werden. Die bei Übergang von der kreisförmigen zur elliptischen Kennlinie lediglich vorzunehmende Überprüfung der ordnungsgemäßen Zuschaltung der Wicklung 25 kann ohne größeren Aufwand beispielsweise durch eine Relaisfunktionsprüfung bei einem dreipoligen Fehler erfolgen, wobei die Spannungsanschlüsse derart vertauscht werden, daß sich zwischen Strom und Spannung ein Winkel von 60 bzw 30° ergibt. Damit wird der ordnungsgemäße Anschluß der Wicklung 25 kontrolliert. Eine Überprüfung der Einstellskala ist jedoch nicht mehr erforderlich. Für die Prüfung des eingebauten Relais kann die zuletzt genannte Kontrollmessung entfallen, da ein Vertauschen der Anschlüsse der Wicklung 25 des im Relais eingebauten Wandlers während des Betriebs undenkbar ist. Dies bedeutet, daß das Relais nach der Erfindung sich in gleicher Weise wie bekannte Impedanzrelais auch im eingebauten Zustand prüfen läßt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Distanzrelais mit ellipsenförmiger Kennlinie, bestehend aus einem polarisierten Relais sowie mindestens drei Gleichrichteranordnungen, wobei über eine Gleichrichteranordnung eine dem Leitungsstrom proportionale Größe im auslösenden Sinn sowie über eine zweite und dritte Gleichrichteranordnung der Leitungsspannung proportionale oder aus Leitungsstrom und Leitungsspannung abgeleitete Größen im sperrenden Sinn zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter (16, 17) im Stromkreis der stromproportionalen Größe (J) vorgesehen ist, der in einer Schaltstellung (16) eine Verbindung der dritten sowie gegebenenfalls der zweiten Gleichrichteranordnung mit der stromproportionalen Größe herstellt und in der anderen Schaltstellung (17) diese Verbindung löst, wodurch sich bei der letztgenannten Schaltstellung (17) eine kreisförmige Kennlinie ergibt, die die ellipsenförmige Kennlinie, die sich bei der erstgenannten Schaltstellung (16) ergibt, schneidet.
  2. 2. Distanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gleichrichteranordnungen (1, 2, 3) und einer gemeinsamen Verbindungsleitung (9) Widerstände (11, 12, 13) angeordnet sind.
  3. 3. Distanzrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Gleichrichteranordnung (3) nur eine .der Leitungsspannung proportionale Größe zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 300 167; C. I. G. R. E.-Bericht Nr. 307 der Gruppe 31 zur 13. Tagung in Paris (1950); Archiv für Energiewirtschaft, Sonderdienst Nr. 299, S. 11 und 12.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH300167A (de) * 1950-09-22 1954-07-15 Siemens Ag Vom Winkel zwischen Strom und Spannung einer Leitung abhängige Widerstandsrelaisanordnung.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH300167A (de) * 1950-09-22 1954-07-15 Siemens Ag Vom Winkel zwischen Strom und Spannung einer Leitung abhängige Widerstandsrelaisanordnung.

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AT249154B (de) 1966-09-12
CH418441A (de) 1966-08-15

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