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DE1263910B - Stabilisiertes Stromversorgungsgeraet mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais - Google Patents

Stabilisiertes Stromversorgungsgeraet mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais

Info

Publication number
DE1263910B
DE1263910B DEW29302A DEW0029302A DE1263910B DE 1263910 B DE1263910 B DE 1263910B DE W29302 A DEW29302 A DE W29302A DE W0029302 A DEW0029302 A DE W0029302A DE 1263910 B DE1263910 B DE 1263910B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
relay
power supply
supply device
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW29302A
Other languages
English (en)
Inventor
Fred Henry Osborne
John H Riggs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurlitzer Co
Original Assignee
Wurlitzer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wurlitzer Co filed Critical Wurlitzer Co
Publication of DE1263910B publication Critical patent/DE1263910B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/40Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using discharge tubes or semiconductor devices as final control devices
    • G05F1/42Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using discharge tubes or semiconductor devices as final control devices discharge tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Stabilisiertes Stromversorgungsgerät mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais Die Erfindung betrifft den Betrieb elektrischer Geräte, insbesondere Plattenspieler, in Orten, in denen die Spannung der elektrischen Netzleitung über einen weiten Bereich hin schwankt, der den zulässigen Spannungsbereich für solche elektrische Geräte, beispielsweise für Plattenspieler, überschreitet. In einigen Ländern bzw. Orten sinkt die Netzspannung sogar von ihrem normalen Tageswert auf etwa die Hälfte in der Nacht ab. Ein für die normale Netzbetriebsspannung ausgelegtes Gerät, beispielsweise ein Plattenspieler, wird in solchen Orten dann bei der niedrigsten Spannung nicht mehr zufriedenstellend arbeiten.
  • Gegenstand der Erfindung ist also zunächst die Schaffung eines neuen bzw. verbesserten elektrischen Stromversorgungsgerätes für Plattenspieler oder ähnliche elektrische Geräte, das zwischen die Netzleitung und das elektrische Gerät geschaltet wird und ständig dem Gerät die vorbestimmte elektrische Leistung zuführt, indem es dieses mit konstanten Betriebsspannungen versorgt, selbst wenn die Netzspannung unter den sonst für ein solches Gerät zulässigen Mindestwert absinkt.
  • Es ist bereits bekannt, zum Zweck der Stromversorgung spannungsempfindlicher elektrischer Verbraucher der Netzspannung beim Absinken eine Hilfsspannung additiv zuzuschalten, beim wieder Ansteigen der Netzspannung jedoch die Hilfsspannung wieder abzuschalten.
  • Es ist auch bekannt, daß dieses Zu- bzw. Abschalten durch ein Relais selbsttätig vorgenommen wird. Bei den bekannten Stromversorgungsgeräten dieser Art wird jedoch die Relaiswicklung direkt von der schwankenden Netzspannung gesteuert, was folgende Nachteile zur Folge hat: Jedes Relais besitzt zwangläufig im angezogenen Zustand des Ankers eine andere Impedanz als im abgefallenen Zustand. Infolgedessen benötigt ein Relais zum Ansprechen eine bestimmte Mindestspannung, während es erst bei einer tieferliegenden Spannung wieder abfällt. Diese Differenz zwischen Anzugspannung und Abfallspannung hat zur Folge, daß die dem einem solchen Stromversorgungsgerät nachgeschalteten Verbraucher zugeführte Spannung beim Ansteigen der Netzspannung eine andere Treppenkurve durchläuft, als beim Abfallen der Netzspannung. Durch dieses ungleichmäßige Verhalten bei steigender und sinkender Netzspannung wird die Verbraucherspannung nicht so gut stabilisiert, als wenn das Umschalten des Relais sowohl bei steigender als auch bei fallender Netzspannung stets bei demselben Grenzwert erfolgen würde. Die Erfindung bezieht sich nun auf ein solches Stromversorgungsgerät mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais, das beim Absenken der Netzspannung unter einen vorgegebenen Grenzwert die Hilfsspannung in der richtigen Phasenlage zur Netzspannung hinzuschaltet und damit dem Verbraucher die Summe dieser beiden Spannungen zuführt, während beim Anstieg der Netzspannung über einen oberen Grenzwert das Relais die Hilfsspannung. abschaltet.
  • Erfindungsgemäß ist jedoch vorgeschlagen, das Relais nicht, wie bei den bekannten Stromversorgungsgeräten, mit seiner Relaiswicklung direkt an die Netzspannung oder eine davon abgeleitete Spannung anzuschließen, sondern zur Steuerung des Relais eine Schaltröhre, und zwar eine gittergesteuerte Gasentladungsröhre, zu verwenden. Insbesondere ist dabei vorgesehen, die Relaiswicklung in die Anodenzuleitung der Schaltröhre einzufügen und damit, im gezündeten Zustand der Schaltröhre, von deren Anodenstrom durchfließen zu lassen.
  • Selbstverständlich läßt die Schaltröhre im gezündeten Zustand jeweils nur die positive Halbwelle hindurch, so daß durch die Relaiswicklung ein pulsierender Gleichstrom fließt. Diese an sich bekannte Schaltung hat den Vorteil, daß man die Schaltröhre nicht nur jederzeit zünden, sondern auch jederzeit wieder, durch entsprechende Änderung des Gitterpotentials, löschen kann, was bei Anschluß einer Gleichspannung an die Kathoden-Anoden-Strecke nicht möglich wäre.
  • Die Steuerung der Schaltröhre erfolgt in bekannter Weise über die Gitter-Kathoden-Strecke, indem an diese eine Gleichspannung angelegt wird, die aus der Netzwechselspannung in ebenfalls an sich bekannter Weise ausgebildet wird. Die Gleichspannung wird mit dem positiven Pol an die Kathode und mit dem negativen Pol an das Gitter gelegt und wirkt somit, sofern sie eine ausreichende Höhe besitzt, als Sperrspannung. Die Zuordnung der Gleichspannung zur Netzwechselspannung ist, unter Berücksichtigung des Zündpunktes oder verwendeten Röhre bei der gegebenen Anodenwechselspannung, so getroffen, daß beim Absinken der Netzwechselspannung unter einen vorgegebenen Grenzwert die Schaltröhre periodisch zündet und das Relais erregt.
  • Umgekehrt wird - beim Wiederansteigen der Netzwechselspannung über denselben vorgegebenen Grenzwert - das Gitter der Schaltröhre gesperrt und das Relais wird entregt.
  • Das Relais ist nun so geschaltet, daß es im erregten Zustand, also bei gezündeter Schaltröhre, die einem Transformator -entnommene Hilfswechselspannung der Netzwechselspannung zuschaltet, während bei entregtem Relais die Hilfswechselspannung abgeschaltet wird und lediglich die Netzspannung selbst am Verbraucher liegt.
  • Das erfindungsgemäße Stromversorgungsgerät ist auf Grund einer Schaltung und seines Aufbaues völlig betriebssicher und erzeugt insbesondere eine Ausgangsspannung, die auch bei Betriebsstörungen oder inneren Störungen im Stromversorgungsgerät eine festgelegte obere Sicherheitsgrenze nicht überschreitet.
  • Das erfindungsgemäße Stromversorgungsgerät besitzt ferner eine lange, störungsfreie Lebensdauer, welche auch nicht davon abhängig ist, ab längere oder kürzere Zeit normale oder unternormale Netzspannungen herrschen oder ob die Netzspannung zwischen diesen Grenzwerten seltener oder häufiger schwankt.
  • Das erfindungsgemäße Stromversorgungsgerät umfaßt an mechanisch bewegten Teilen lediglich ein einziges Relais, das aber so geschaltet ist, daß es praktisch nicht ausfallen kann. Sollte die Schaltröhre ausfallen, so erhält der Verbraucher, auf Grund der vorgesehenen Zuordnung der Polaritäten, in jedem Fall die Netzwechselspannung.
  • Schließlich besitzt das erfindungsgemäße Gerät einen hohen Wirkungsgrad und eine hohe Zuverlässigkeit, während gleichzeitig seine Herstellungskosten außerordentlich niedrig gehalten werden können.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß das Relais auf den Effektivwert des durch die Schaltröhre fließenden Stromes anspricht.
  • Erfindungsgemäß wird ferner die Gleichspannung zur Steuerung der Schaltröhre durch eine Spannungskonstanthalteröhre und ein dazugehöriges, aus Widerständen und Kondensatoren bestehendes Netzwerk erzeugt, wobei vorzugsweise Einstellmittel für die aus der Eingangsspannung abgeleitete Steuergleichspannung vorgesehen sind, wodurch eine Anpassung an die jeweiligen speziellen Verhältnisse ermöglicht ist.
  • Die Erfindung nach nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Stromversorgungsgerätes und F i g. 2 an einer graphischen Darstellung die Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Eingangsspannung.
  • Gemäß F i g. 1 ist das Stromversorgungsgerät nach der strichpunktiert eingerahmten Schaltung 10 zwischen eine Netzleitung 12,14 einerseits und ein elektrisches Gerät 16, beispielsweise einen Plattenspieler, andererseits eingeschaltet.
  • Die beiden Eingangsleitungen 18 und 20 des Stromversorgungsgerätes sind durch einen Stecker 22 an die mit der Netzleitung 12,14 verbundene Steckdose 24 angeschlossen. Die Anschlußsteckdose 24 führt in üblicher Weise eine Wechselspannung. Das Stromversorgungsgerät 10 wird besonders dort verwendet, wo die Größe dieser Wechselspannung zeitweilig anomal niedrig liegt, insbesondere während der Stunden, in denen das Netz bis zur Spitze belastet ist. In manchen Fällen schwankt die an der Steckdose 24 abgenommene Spannung von ihrem Spitzenwert von etwa 130 Volt bis herunter zu einem Minimum von 60 bis 65 Volt. Während das Gerät 16 bei der genannten Spitzenspannung von 130 Volt noch gut arbeitet, wird es andererseits bei der Minimalspannung von 65 Volt nicht mehr zufriedenstellend arbeiten können.
  • Sobald jedoch, wie nachstehend beschrieben werden soll, das Stromversorgungsgerät 10 an die Steckdose 24 angeschlossen wird und an dieses wiederum das Gerät 16, wird die dem letzteren Gerät zugeführte Ausgangsspannung ständig automatisch auf einem Wert gehalten, der zum Betrieb des Gerätes noch ausreicht, selbst wenn die von der Steckdose 24 abgenommene Eingangsspannung unter einen für den Betrieb des Plattenspielers ausreichenden Mindestwert absinkt.
  • Wie man sieht, ist das Gerät 16 durch eine Leitung 26 und einen Stecker über die Steckdose 28 mit den beiden Ausgangsleitungen 30 und 32 des Stromversorgungsgerätes verbunden.
  • Der eine Leiter 18 des Stromversorgungsgerätes führt über eine Sicherung 34 und einen Schalter 36 zu der einen Ausgangsleitung 30. Außerdem ist hinter dem genannten Schalter 36 auch noch die Primärwicklung 38 eines Transformators 40 zwischen die eine Eingangsleitung 18 und die andere Ausgangsleitung 32 geschaltet. Die andere Eingangsleitung ist über den Ruhekontakt 42 eines Relais mit der genannten Ausgangsleitung 32 verbunden.
  • Sobald der genannte Ruhekontakt 42 geschlossen ist, sind also die beiden Eingangsleitungen 18 und 20 des Stromversorgungsgerätes direkt mit den Ausgangsleitungen 30 und 32 verbunden. Dann erhält das angeschlossene Gerät 16 die der Steckdose 24 entnommene Spannung.
  • Außerdem wird bei geschlossenem Ruhekontakt 42 die Spannung der Steckdose 24 direkt der Primärwicklung 38 des Transformators 40 zugeführt. Durch die Erregung der Eingangswicklung 38 wird in der einen Sekundärwicklung 44 des Transformators 40 eine Spannung induziert. Dabei ist die Übersetzung so gewählt, daß bei einer Eingangsspannung von 117 Volt an der Primärwicklung 38 eine Sekundärspannung von 30 Volt in der Sekundärwicklung 44 induziert wird.
  • Diese Sekundärwicklung 44 ist mit der zweiten Ausgangsleitung 32 direkt, mit der zweiten Eingangsleitung 20 dagegen über einen Arbeitskontakt 46 des bereits genannten Relais verbunden.
  • Die beiden Kontakte 42 und 46 werden gemeinsam durch die Wicklung 48 des Relais betätigt, wobei der Ruhekontakt 42 bei Erregung des Relais geöffnet, der Arbeitskontakt 46 dagegen geschlossen wird. Sobald die Wicklung 48 des Relais stromlos ist, kehrt der Kontakt 42 wieder in seine geschlossene Ausgangslage und der Kontakt 46 in seine geöffnete Ausgangslage zurück.
  • Durch das öffnen des Kontaktes 42 und das Schließen des Kontaktes 46 wird die Sekundärwicklung 44 des Transformators 40 zwischen die zweite Eingangsleitung 20 und die zweite Ausgangsleitung 32 geschaltet. Dabei sind die Anschlüsse der Sekundärwicklung 44 an die genannten Leitungen unter Berücksichtigung des Wicklungssinnes der Sekundärwicklung 44 so vorgenommen, daß die in dieser Wicklung induzierte Spannung sich zu der Eingangsspannung an den Leitungen 18 und 20 addiert.
  • Sobald also der Kontakt 42 geöffnet und der Kontakt 46 geschlossen wird, ist die am Ausgang 30, 32 abgenommene Spannung gleich der Summe der Sekundärspannung an der Sekundärwicklung 44 und der Eingangsspannung an der Steckdose 24. Diese erhöhte Ausgangsspannung liegt nicht nur an der Ausgangssteckdose 28, sondern auch an der Primärwicklung 38 des Transformators 40 an. Dadurch wird der Stromfluß in der Primärwicklung 38 und infolgedessen auch die Spannung an der Sekundärwicklung 44 abermals erhöht, und die an der Steckdose 28 abgenommene Ausgangsspannung erhöht sich dadurch abermals.
  • Die Erregung der Relaiswicklung 48 erfolgt selbsttätig, entsprechend der an der Steckdose 24 abgenommenen Eingangsspannung, und zwar derart, daß bei einem entsprechenden Absinken der Eingangsspannung zu dieser die genannte Hilfsspannung zugeschaltet und damit die Ausgangsspannung des Stromversorgungsgerätes für das angeschlossene Gerät erhöht wird. Wie noch nachstehend beschrieben werden wird, kann der Grenzwert, bei dem die selbsttätige Zuschaltung der Hilfsspannung erfolgt, je nach Wunsch eingestellt werden.
  • Die Leistung zur Steuerung des genannten Relais wird der Sekundärwicklung 50 eines Hilfstransformators 52 entnommen, dessen Primärwicklung 54 an die Eingangsleitungen 18 und 20 angeschlossen ist. Als Transformator 52 wird in diesem Fall ein normaler Trenntransformator mit einem übersetzungsverhältnis 1 : 1 verwendet.
  • Die Erregung der Relaiswicklung 48 wird durch ein Thyratron 56 gesteuert, welches in Serie mit der Relaiswicklung an die Sekundärwicklung 50 des Trenntransformators 52 angeschlossen ist. Durch die von der Sekundärwicklung 50 dieses Transformators erzeugte Wechselspannung wird das Thyratron 56 jeweils für eine halbe Periode so vorgespannt, daß es leitend werden kann. Um die Relaiswicklung 48 auch während der anderen Halbwellen erregt zu halten, ist parallel zu dieser Wicklung noch ein Kondensator 58 und ein damit in Reihe geschalteter Widerstand 60 geschaltet.
  • Der Heizfaden 62 des Thyratrons 56 wird über einen Heißleiter 64 oder sonstigen Widerstand mit negativer Charakteristik von der zweiten Sekundärwicklung 66 des Transformators 40 gespeist.
  • Die Arbeitsweise des Thyratrons und damit die Erregung der Relaiswicklung 48 werden selbsttätig, entsprechend der Spannung der Steckdose 24, gesteuert, und zwar durch eine Steuerschaltung 68, die ebenfalls an die Sekundärwicklung 50 des Trenntransformators 52 angeschlossen ist. Wie man sieht, ist die eine Seite der genannten Sekundärwicklung 50 mit Masse verbunden. Die andere Seite dieser Sekundärwicklung führt an ein Potentiometer 70; dessen anderes Ende ebenfalls mit Masse verbunden ist und von dem durch einen Schleifer 72 od. dgl. die jeweils auf den gewünschten Wert eingestellte Teilspannung abgenommen wird.
  • Der Abgriff 72 des Potentiometers 70 ist über einen Gleichrichter 74 und einen Serienwiderstand 76 an den einen Pol einer Spannungskonstanthalterröhre 78 angeschlossen. Die Verbindung zwischen dem Gleichrichter 74 und dem Widerstand 76 ist noch über einen Ableitwiderstand 80 mit einem verhältnismäßig hohen Widerstandswert mit Masse verbunden.
  • Der andere Pol der Röhre 78 ist über die beiden in Serie geschalteten Widerstände 82 und 84 ebenfalls an Masse geführt. Dabei sind die beiden Widerstände durch Kondensatoren 86 und 88 in der dargestellten Weise überbrückt. Durch diese besondere Art der Verbindung, bei der einerseits die Widerstände, andererseits die Kondensatoren in Reihe geschaltet und außerdem durch eine Querverbindung jeder Widerstand durch einen der beiden Kondensatoren überbrückt ist, wird eine besonders sichere Arbeitsweise der Schaltung erzielt, selbst für den Fall, daß einer der beiden Kondensatoren durchschlagen sollte.
  • Die mit der vorgenannten Widerstandskondensatorkette verbundene Seite der Röhre 78 ist außerdem über einen hohen Vorwiderstand 92 mit dem Steuergitter 90 des Thyratrons 56 verbunden.
  • Außerdem ist das Steuergitter in der in F i g. 1 ersichtlichen Weise durch eine ähnliche Widerstandskondensatorkette, wie sie vorstehend beschrieben wurde, nämlich durch die Widerstände 96 und 98 und die Kondensatoren 100 und 102 gegen Masse abgeblockt und abgeleitet.
  • Durch diese besondere Schaltung wird ebenfalls sichergestellt, daß für den Fall des Kurzschlusses eines der Kondensatoren 100,102 die Steuerspannung am Gitter 90 vollständig zusammenbricht.
  • Der Aufbau und die Bemessung der vorstehend erläuterten Steuerschaltung 68 sind so getroffen, daß bei normaler Eingangsspannung an der Steckdose 24 die Röhre 78 leitend ist, wodurch an den Widerständen 82 und 84 einerseits sowie an den Widerständen 92, 96 und 98 andererseits ein bestimmter Spannungsabfall auftritt. Der an den beiden Widerständen 96 und 98 zusammen auftretende Spannungsabfall liegt dann am Gitter 90 des Thyratrons und spannt dieses so vor, daß das Thyratron sperrt. Eine negative Vorspannung des Gitters 90 gegenüber der an Masse liegenden Kathode sperrt bekanntlich das Thyratron, welches nur in den positiven Halbwellen der Anodenspannung zünden kann.
  • Solange das Thyratron 56 gesperrt ist, ist die Relaiswicklung 48 stromlos, und durch den Ruhekontakt 42 ist das an die Ausgangssteckdose 28 angeschlossene Gerät direkt an den Eingang des Stromversorgungsgerätes angeschlossen.
  • Sobald jedoch die Spannung der Steckdose 24 unter einen bestimmten Wert, der sich durch das Potentiometer 70 genau einstellen läßt, absinkt, löscht die Röhre 78 und erzeugt infolgedessen an den Widerständen 96 und 98 keine Spannung mehr, die zum Löschen des Thyratrons 56 ausreicht, Im dargestellten Ausführungsbeispiel wurde das Potentiometer 70 so eingestellt, daß das Thyratron 56 zündet, sobald die Eingangsspannung an den Leitungen 18, 20 unter einen Wert von 93 Volt absinkt.
  • Die Arbeitsweise bzw. Wirkung des Stromversorgungsgerätes 10 ersieht man aus F i g. 2. Wie man sieht, ist die Ausgangsspannung des Stromversorgungsgerätes, die dem Verbrauchergerät 16 zugeführt wird, so lange gleich der Eingangsspannung, als letztere oberhalb 93 Volt liegt. Das ergibt sich daraus, daß bei einer Eingangsspannung oberhalb 93 Volt das Thyratron SG gesperrt ist und folglich die Relaiswicklung 48 abgeschaltet hat.
  • Wenn die Eingangsspannung unter 93 Volt absinkt, zündet das Thyratron 56 und wird leitend, so daß die Relaiswicklung 48 erregt wird und die Hilfsspannung der Sekundärwicklung 44 des Transformators 40 in Reihe mit der Eingangsspannung an die Ausgangsklemmen gelegt wird. Dabei ist noch zu berücksichtigen, wie bereits bemerkt wurde, daß der Primärwicklung 38 des Transformators 40 die den Ausgangsleitungen 30, 32 zugeführte Gesamtspannung zugeführt wird. Infolge dieser Umschaltung erhöht sich die dem Verbrauchergerät 16 gelieferte Ausgangsspannung schlagartig auf 128 Volt, sowie die Eingangsspannung eben unter einen Wert von 93 Volt absinkt.
  • Ein weiteres Absinken der Eingangsspannung des Stromversorgungsgerätes 10 unter den kritischen Umschaltwert von 93 Volt hat ein proportionales Absinken der Ausgangsspannung, die dem Verbrauchergerät 16 zugeführt wird, zur Folge. Infolge der Zuschaltung einer Hilfsspannung ist jedoch die Ausgangsspannung des Stromversorgungsgerätes selbst dann noch für den Betrieb beispielsweise eines Plattenspielers ausreichend, wenn die Eingangsspannung auf etwa 60 Volt absinkt. Wie man beispielsweise aus F i g, 2 erkennt, liefert das Stromversorgungsgerät 10 noch eine Ausgangsspannung von 90 Volt an den Verbraucher 16, wenn die Eingangsspannung 64 Volt beträgt, Wenn dann die Eingangsspannung wieder steigt und den kritischen Umschaltwert, im vorliegenden Beispiel 93 Volt, überschreitet, dann wird die Röhre 78 wieder leitend und erzeugt eine Vorspannung für das Gitter 90 des Thyratrons 56, so daß dieses gesperrt wird und die Relaiswicklung 48 abschaltet. Dadurch wird der Kontakt 46 geöffnet und der Kontakt 42 geschlossen und die Eingangsspannung direkt auf den Ausgang geschaltet.
  • Es sei bemerkt, daß die Zuschaltung der Hilfsspannung in dem Stromversorgungsgerät 10 nur dann erfolgt, wenn das Thyratron 56 leitend ist. Wenn nun das Thyratron ausfallen sollte, beispielsweise infolge Durchbrennens des Heizfadens 62 oder aus anderen Gründen, dann wird die Relaiswicklung 48 stromlos, und die Eingangsleitungen 30, 32 werden direkt mit den Ausgangsleitungen 18, 20 des Stromversorgungsgerätes verbunden. Dadurch wird verhindert, daß die Ausgangsspannung durch Hinzuspannung auch dann noch. erhöht wird, wenn die Eingangsspannung den kritischen Umschaltwert, im vorliegenden Beispiel 93 Volt, überschritten hat.
  • Wie bereits bemerkt wurde, kann der kritische Umschaltwert der Eingangsspannung, bei dessen Unterschreiten selbsttätig die Hilfsspannung hinzugeschaltet wird, durch Einstellen des Potentiometers 70 auf jeden gewünschten Wert innerhalb eines gewissen Einstellbereiches eingestellt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Stabilisiertes Stromversorgungsgerät für elektrische Verbraucher, insbesondere Plattenspieler od. dgl., das zur Verringerung der in einer Wechselspannungsstromversorgungsleitung auftretenden Spannungsschwankungen für den Verbraucher zwischen die Netzleitung und den Verbraucher geschaltet wird, mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais, das beim Absinken der Netzspannung unter einen vorgegebenen Grenzwert die Hilfsspannung in der richtigen Phasenlage zur Netzspannung hinzuschaltet und damit dem Verbraucher die Summe dieser beiden Spannungen zuführt, während beim Anstieg der Netzspannung über einen oberen Grenzwert das Relais die Hilfsspannung abschaltet, gekennzeichnet durch eine zur selbsttätigen Umschaltung des Relais (48) vorgesehene gittergesteuerte Gasentladungsröhre (56), deren Kathoden-Anoden-Strecke über die Relaiswicklung an eine Wechselspannung, vorzugsweise die Netzwechselspannung oder eine von dieser über einen Trenntransformator (52) erzeugte Sekundärspannung, gelegt ist und deren Gitter-Kathoden-Strecke so an eine aus der Netzwechselspannung gebildete Gleichspannung angeschlossen ist, daß bei Unterschreiten des vorgegebenen Grenzwertes durch die Netzwechselspannung die Gleichspannung nicht mehr zum Sperren der Schaltrohre ausreicht, sondern deren periodisches Zünden, über die Relaiswicklung als Anodenwiderstand, verursacht, während bei überschreiten des besagten Grenzwertes die Röhre gesperrt und das Relais entregt wird.
  2. 2. Stromversorgungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais auf den Effektivwert des durch die Schaltröhre fließenden Stromes anspricht.
  3. 3. Stromversorgungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung zur Steuerung der Schaltröhre (56) durch eine Spannungskonstanthalteröhre (78) und ein dazugehöriges, aus Widerständen und Kondensatoren bestehendes Netzwerk erzeugt wird,
  4. 4. Stromversorgungsgerät nach Anspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch Einstellmittel (70, 72.) für die aus der Eingangsspannung abgeleitete Steuergleichspannung.
  5. 5, Stromversorgungsgerät nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung von der Sekundärwicklung (44) eines Transformators (40) geliefert wird, dessen Primärwicklung (38) an die Ausgangsleitungen (30, 32) des Stromversorgungsgerätes angeschlossen ist, während die genannte Hilfsspannung durch die Kontakte des Relais in dessen einer Schaltstellung zwischen die Eingangsleitungen (18, 20) und die Ausgangsleitungen (30, 32) eingeschaltet wird.
  6. 6. Stromversorgungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergleichspannung durch einen Gleichrichter (74) und eine daran angeschlossene Siebschaltung (82, 84, 86, 88) erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 188 236, 237 679. 247 048, 267 275, 317 800, 676 360, 679 982, 935 1.39; Zeitschrift »Das Elektron« (1952), H.
  7. 7, S. 226.
DEW29302A 1960-02-01 1961-01-20 Stabilisiertes Stromversorgungsgeraet mit einer Hilfswechselspannungsquelle und einem Relais Pending DE1263910B (de)

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