DE1263841B - Pneumatisch arbeitende Pufferkammer, vorzugsweise fuer Magnetbandgeraete - Google Patents
Pneumatisch arbeitende Pufferkammer, vorzugsweise fuer MagnetbandgeraeteInfo
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- G11B15/58—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function the record carrier having reserve loop, e.g. to minimise inertia during acceleration measuring or control in connection therewith with vacuum column
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Gilb
Deutsche Kl.: 21 al - 37/38
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S92598IXc/21 al
12. August 1964
21. März 1968
12. August 1964
21. März 1968
In der Datenverarbeitungstechnik sind häufig große Informationsmengen aufzuzeichnen oder wiederzugeben.
Als Aufzeichnungsträger werden unter anderem schnellaufende Magnetbänder großer Länge verwendet.
Die träge Masse der anzutreibenden Bandwickel läßt sich aber nicht schnell genug beschleunigen,
bremsen oder umsteuern. Daher wird vielfach nur ein kurzer, durch Pufferkammern geführter Abschnitt
des Magnetbandes mittels einer Bandantriebsrolle angetrieben, und es wird dabei mittels eines den
Füllstand der Pufferkammern überwachenden und auf die Motoren für den Antrieb der Ab- bzw. der
Aufwickelrolle einwirkendes Regelsystem dafür gesorgt,, daß das Band zwischen den Kammern und
den Bandwickeln mit der richtigen Geschwindigkeit zu- oder abgeführt wird, so daß immer ein entsprechender
Bandvorrat in den Kammern vorhanden ist.
Eine viel benutzte Pufferkammer für Bandspeichergeräte
arbeitet pneumatisch. Das Band hängt. über Umlenkrollen in die Pufferkammer bis etwa zur
Hälfte hinein. Oberhalb der Bandschlaufe herrscht normaler Luftdruck, unterhalb der Bandschlaufe
durch Absaugen aufrechterhaltener Unterdruck. Dadurch wird die Bandschlaufe in die Kammer hineingezogen.
Diese pneumatische Zugkraft paßt sich stets der äußeren Zugkraft, die von der Bandantriebsrolle
ausgeübt wird, an und hält ihr damit das Gleichgewicht. Auf diese Weise kann der den Magnetköpfen
benachbarte Abschnitt des Bandes in den Kammern für sich allein besonders schnell beschleunigt
oder gebremst werden, ohne daß wegen der Trägheit der Bandwickel große Schwankungen des
Bandzuges auftreten. Darin liegt ein bedeutender Vorteil der Verwendung solcher Pufferkammern.
Die Überwachung des Füllstandes geschieht bei diesen Pufferkammern ebenfalls pneumatisch. Zu
diesem Zweck ist in der Kammerrückwand ein durchgehender Längsschlitz angebracht, der an das
pneumatische Überwachungssystem angeschlossen ist. Das Überwachungssystem stellt durch diesen
Schlitz hindurch verschiedenen Luftdruck fest, je nachdem, wie hoch die Bandschlaufe in der Kammer
steht. Steht sie tief, so wird ein Luftdruck festgestellt, der fast dem äußeren Luftdruck gleich ist. Steht die
Bandschlaufe aber hoch, so ist der mit dem Unterdruckraum in Verbindung stehende Schlitzanteil
groß, und es wird ein Unterdruck festgestellt, der fast so groß wie im Unterdruckraum ist. Zur Erzielung
einer möglichst linearen Regelcharakteristik ist aber ein durch die Kammerrückwand ganz hindurchgehender
Längsschlitz ungünstig.
Pneumatisch arbeitende Pufferkammer,
vorzugsweise für Magnetbandgeräte
vorzugsweise für Magnetbandgeräte
Zusatz zum Patent: 1175 021
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Werner Weiß, 8Q0Q München -^
In der Pufferkammer .nach dem Hauptpatent ist
daher in der Kammerrückwand an Stelle des durchgehenden Längsschlitzes nur eine schmale nutförmige
Vertiefung vorgesehen, von der aus durch einzelne Bohrungen oder Ausfräsungen die Verbindung zum
Überwachungssystem hergestellt ist. Dadurch, daß man es durch Verteilung dieser Bohrungen oder
Ausfräsungen in der Hand hat, eine möglichst lineare
Steuercharakteristik herzustellen, ist die Anwendung von Bohrungen oder Ausfräsungen dem durchgehenden
Längsschlitz in der Kammerrückwand vorzuziehen. Eine möglichst günstige Verteilung dieser Bohrungen
oder Ausfräsungen wurde dabei an Hand von Versuchen festgestellt. Ganz allgemein wird die Gesamtfläche
der Öffnungen am oberen und am unteren Ende der Kammerrückwand größer als in der Mitte
gemacht, indem oben und unten mehr Öffnungen je Längeneinheit angeordnet werden als in der Mitte.
Diese rein empirische Öffnungsverteilung hat nun aber den Nachteil, daß sie mit einem unverhältnismäßig
großen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden ist. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
eine Pufferkammer, bei der die Öffnungsverteilung an der Rückwand einfach bestimmt werden kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Öffnungsverteilung gegeben ist durch
a
L
(L-xf
(L - xf + χ2
wenn L die Länge der Pufferkammer, χ die Länge
der Bandschlaufe und α der anzugebende Abstand der Öffnungen ist, gemessen vom gleichen Bezugs-
809 519/459·
punkt aus, und wenn Px der Druckabfall über die
Länge χ und P der Druckabfall über die gesamte Länge der Pufferkammer ist.
Der Ableitung der Formel liegen folgende Beziehungen zugrunde: Versuche haben ergeben, daß die
Luftströmung durch die schmale nutartige'Vertiefung und die Bohrungen (Ausfräsungen) im wesentlichen
turbulent ist. Es gilt also .. .
IO
ferner
+ Pl^x = P
Qx = Ql-x
wobei PL_X der Druckabfall im unteren Teil der
Pufferkammer und Qx bzw. QL _x die durch die Vertiefung
in der Kammerrückwand strömende Luftmenge ist.
Damit erhält man zunächst
Qx =
JC2
x*
Qx
tionäl mit der Kammerlänge wachsen zu lassen. Damit
würden nämlich so große1 Stufen in der Regelkennlinie
auftreten, daß sieh die Unstetigkeiten unangenehm bemerkbar machen. Es soll daher der
Lochäbstand nicht größer als etwa.-20 mm werden.
Dazuhin ist" es möglich, die Lochabstände so zu korrigieren, daß man auch bei Verwendung eines nichtlinearen
Meßwaridlers eine lineare Regelkennlinie erhält.- >
-<
Claims (3)
1. Pneumatisch arbeitende Pufferkammer, vorzugsweise für Magnetbandgeräte, bei der die
Überwachung, des Füllstandes mittels eines pneumatisch-kapazitiven
Meßwertwandlers geschieht, der mit durch die Kammerwand hindurchgehenden Öffnungen verbunden ist, nach Patent 1175 021,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsverteilung gegeben ist durch
und nach einer weiteren Umformung die oben angegebene Formel. ■
Diese Formel zur Berechnung der Öffnungsverteilung
hat gegenüber der empirisch gefundenen Verteilung den Vorzug, daß sie für Pufferkammern beliebiger
Länge anwendbar ist. Um nämlich eine kontinuierliche Regelkennlinie auch bei längeren Kammern zu
erreichen, genügt es nicht, die Lochabstände propora
L
(L-xf
(L- x
wenn L die Länge der Pufferkammer, χ die Länge der Bandschlaufe und α der anzugebende
Abstand der Öffnungen ist, gemessen vom gleichen Bezugspunkt aus, und wenn Px der Druckabfall
über die Länge χ und P der Druckabfall über die gesamte Länge der Pufferkammer ist.
2. Pufferkammer nach Anspruch 1, dadurch,
gekennzeichnet, daß die einzelnen Öffnungen gleiche Flächen aufweisen.
3. Pufferkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
größte Abstand der Öffnungen voneinander höchstens 2 % der Lochreihe beträgt.
809 519/459 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
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Country Status (3)
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| GB (1) | GB975723A (de) |
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Families Citing this family (3)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB975723A (en) | 1964-11-18 |
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