[go: up one dir, main page]

DE1263219B - Abspreizschiene zur Behandlung der Praeluxation bei Kindern - Google Patents

Abspreizschiene zur Behandlung der Praeluxation bei Kindern

Info

Publication number
DE1263219B
DE1263219B DEC31070A DEC0031070A DE1263219B DE 1263219 B DE1263219 B DE 1263219B DE C31070 A DEC31070 A DE C31070A DE C0031070 A DEC0031070 A DE C0031070A DE 1263219 B DE1263219 B DE 1263219B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bar according
child
spreader bar
splint
splay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC31070A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicholas Charles Connelly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SH Camp and Co
Original Assignee
SH Camp and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SH Camp and Co filed Critical SH Camp and Co
Publication of DE1263219B publication Critical patent/DE1263219B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0193Apparatus specially adapted for treating hip dislocation; Abduction splints

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Abspreizschiene zur Behandlung der Präluxation bei Kindern Die Erfindung betrifft eine Abspreizschiene zur Behandlung der Präluxation bei Kindern.
  • Zur Behandlung der Präluxation bei Kindern sind bisher vorwiegend Gipsverbände oder Abspreizhöschen verwendet worden. Die Abspreizhöschen haben den grundsätzlichen Nachteil, daß die Windeln unter das Höschen gelegt werden müssen, so daß die Höschen bei jedem Trockenlegen abgenommen werden müssen. Die Einhaltung eines exakten Sitzes des Höschens ist auf diese Weise nicht gewährleistet, und es kommt sogar vor, daß infolge der damit verbundenen Unbequemlichkeiten das Abspreizhöschen in manchen Fällen überhaupt nicht wieder angelegt wird. Ein weiterer grundsätzlicher Nachteil der Abspreizhöschen besteht darin, daß sie eine übermäßige Erwärmung des Kindes im Genital- und Analbereich hervorrufen. Die damit verbundene Unbequemlichkeit veranlaßt das Kind zu versuchen, sich von der Abspreizeinrichtung freizustrampeln, und diese Bemühungen des Kindes führen oft dazu, daß das Abspreizhöschen sich deformiert oder zumindest in eine solche Lage verschiebt, in welcher der gewünschte therapeutische Effekt nicht mehr gegeben ist.
  • Zur Überwindung der geschilderten Schwierigkeiten bei Abspreizeinrichtungen mit eingelegten Windeln ist vorgeschlagen worden, den Genital- und Analbereich freizulassen und die Oberschenkel des Kindes in Schenkelhalter einzulegen, die durch ein vorderes Querstück im wesentlichen starr miteinander verbunden sind. Die Abspreizung wird bei dieser bekannten Konstruktion dadurch aufrecht erhalten, daß die von unten an die Schenkel angelegten Schenkelhalter mit Hilfe von Schultergurten nach oben gezogen werden.
  • Diese bekannte Abspreizschiene bietet zwar den Vorteil, daß die Windeln gewechselt werden können, ohne daß dabei die Abspreizschiene abgenommen werden muß, hat jedoch andererseits den Nachteil, daß die erforderliche Abspreizspannung von der Wirbelsäule des Kleinkindes aufgenommen werden muß. Außerdem ist es unvermeidlich, daß die Größe der Abspreizspannung und in gewissem Ausmaß auch der Abspreizwinkel selbst von der jeweiligen Rumpfhaltung des Kindes abhängig sind. Beispielsweise kann durch Beugen des Rumpfes unter gleichzeitigem leichten Vorwinkeln der Knie eine starke Lockerung der Abspreizschiene eintreten, der man bei der bekannten Konstruktion nur auf die Weise entgegenwirken könnte, daß man die Spannung der Schulterbänder entsprechend verstärkt und eine in jeder Weise unerwünschte übermäßige Belastung der Wirbelsäule in Kauf nimmt.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Abspreizschiene zu schaffen, bei der der Genital- und Analbereich frei bleibt, also das Wechseln der Windeln ohne Abnehmen der Abspreizschiene möglich ist, und die beschriebenen Nachteile der Konstruktion, insbesondere die unerwünschte Belastung der Wirbelsäule, die damit verbundenen Unbequemlichkeiten für das Kind und die Abhängigkeit von Rumpfbewegungen vermieden werden.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Abspreizschiene zur Behandlung der Präluxation bei Kindern mit zwei Schenkelhaltern zur Aufnahme der Oberschenkel, einem die beiden Schenkelhalter verbindenden vorderen Querstück, das bei angelegter Abspreizschiene an der Vorderseite des Körpers des Kindes liegt, und einer Halterung zur Befestigung der Abspreizschienen am Körper des Kindes.
  • Die gestellte Aufgabe wird nach der Erfindung dabei dadurch gelöst, daß die Schenkelhalter in an sich bekannter Weise als vollständig um den Oberschenkel herum schließbare Manschetten ausgebildet sind, daß die beiden Schenkelhalter durch ein hinteres Querstück, das bei angelegter Abspreizschielle an der rückwärtigen Körperseite des Kindes anliegt, verbunden sind, daß ein mit dem hinteren Querstück verbundenes und von diesem aus nach oben erstrecktes Rückenstück vorgesehen ist, und daß die Halterung einen im oberen Abschnitt des Rückenstückes befestigten Brustgurt zum Umschließen des Brustkorbes aufweist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Abspreizschiene wird durch die vollständig um die Oberschenkel herumgelegten Schenkelhalter und durch das an einem hinteren Querstück befestigte Rückenstück, das von einem Brustgurt am Körper des Kindes festgehalten wird, ein unverrückbarer Sitz der Abspreizschiene gewährleistet, wobei die Abspreizspannung vollständig von der Konstruktion der Abspreizschiene aufgenommen und nicht auf empfindliche Körperteile des Kindes übertragen wird. Bewegungen des Rumpfes bleiben praktisch ohne Einfluß auf den Abspreizwinkel und die Abspreizspannung. Die Vorteile der bekannten Konstruktion, nämlich die Möglichkeit, die Windeln ohne Abnehmen der Abspreizschiene zu wechseln, bleiben voll erhalten. Hinzu tritt jedoch noch der weitere Vorteil, daß auch ein Wechsel der Oberbekleidung möglich ist, ohne die Abspreizspannung aufzuheben. Bei der bekannten Konstruktion mußten zum Wechsel der Oberbekleidung die die Spannung verursachenden Schulterbänder entfernt werden. Die erfindungsgemäße Abspreizschiene bietet somit sowohl in der Handhabung als auch in der therapeutischen Wirkung entscheidende Vorteile und außerdem eine größere Bequemlichkeit für das Kind.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Abspreizschiene, bei der die rechte Schenkelmanschette offen und die linke Schenkelmanschette geschlossen dargestellt ist; F i g. 2 zeigt eine Rückansicht der in F i g. 1 dargestellten Abspreizschiene und erläutert an Hand der rechten Schenkelmanschette die Funktion der zum Schließen der Manschette verwendeten Verschlußlaschen.
  • Die in den Figuren dargestellte erfindungsgemäße Abspreizschiene enthalt zwei Schenkelhalter in Form von Manschetten 10 und 12 zur Umfassung der Schenkel. Die Manschetten 10 und 12 bestehen vorzugsweise aus leichtem, biegsamem, nicht giftigem, plattenförmigem Polyäthylen-Kunststoff und sind an ihren Rändern mit Polstern 14 versehen, die an den Manschettenrändern angenäht sind. Die Manschetten werden in einer im wesentlichen rohrförmigen Gestalt gehalten, wozu vordere und hintere Querstücke dienen, wodurch jede Manschette mit einer oberen Zugangsöffnung versehen ist, welche durch die Enden 16 und 18 einer Manschette begrenzt wird (F i g. 1).
  • Die Polster 14 sind auch an den Enden der Manschetten angenäht, und die Manschettenpolster bestehen vorzugsweise aus Schaumstoff oder einem ähnlichen Material, welches in einem weichen Deckstoff, z. B. Kunstleder, eingeschlossen ist, welches keine Feuchtigkeit durchläßt.
  • Eine innere Zunge 20 aus weichem, biegsamem Material ist an einem Ende an die Innenseite jeder Manschette im Bereiche des Endes 16 angenäht und ist so lang, daß sie die Innenseite der Manschettenenden überbrückt, wenn die Manschette um die Schenkel des Kindes befestigt wird. Das bevorzugte Befestigungsmittel, um die Manschetten um die Schenkel des Kindes geschlossen zu halten, verwendet Weine biegsame Lasche 22 mit einer Unterseite 24, welche eine lose gewebte Faser hoher Festigkeit enthält. Die Lasche 22 ist durch eine Naht 26 im Bereiche des Endes 16 an die Manschette angenäht.
  • Das Manschettenende 18 ist auf seiner Außenseite mit einem Band 28 versehen, welches starre zu Schleifen gelegte Körper aufweist, die darauf gebildet sind und die die Fasern auf der Lasche 22 ergreifen, wenn die Lasche mit dem Streifen in Eingriff gedrückt wird, welcher die Klappe geschlossen hält.
  • Diese Art eines Befestigungsmittels ist im Handel erhältlich, und zwar unter dem Namen »Velcor«, und bildet keinen Teil der Erfindung. Wenn die Schenkel des Kindes in eine Manschette eingelegt werden, dann wird die innere Zunge 20 zwischen den Innenseiten der Manschette über den Schenkel gelegt, so daß sie die Enden derselben überbrückt. Daraufhin wird die Manschette gegen- den Schenkel des Kindes gedrückt und auf die richtige Größe gebracht, und ein Andrücken der Lasche 22 gegen den Streifen 28 hält die Manschette in der Stellung, in der sie den Schenkel des Kindes umfaßt. Die Zunge 20 verhindert ein Zusammentreffen der Haut des Kindes mit der Unterseite 24 der Lasche und ein Scheuern.
  • Der Abstand der ManschettenlO und 12 sowie der Winkel der Abspreizung wird durch das vordere Querstück 30 und das hintere Querstück 32 aufrecht erhalten (Fig. 1 und 2). Die Querstücke 30 und 32 bestehen je aus festen Metallstreifen 34 und 36, sowie 34' und 36'. Die Streifen 34 und 34' sind durch zwei Befestigungseinrichtungen an der Manschette 10 angebracht, wie z. B. durch Schrauben 38 und 38', und die Streifen 36 und 36' sind durch zwei gleiche Befestigungsmittel 40 und 40' an der Manschette 12 angebracht. Die Streifen 34 und 36 sowie 34' und 36' sind mit mehreren linear angeordneten, gleichmäßig auf Abstand gehaltenen Löchern 42 versehen, wodurch eine Überlappung der Streifen eine Ausrichtung der Löcher und eine Einstellung der Querstücklänge und somit des Abstandes zwischen den Manschetten 10 und 12 gestattet. Wenn der erwünschte Abstand der Manschetten 10 und 12 erreicht ist, dann werden Befestigungsmittel, wie z. B. Schrauben 44, durch zwei auf Abstand gehaltene, fluchtende Löcher 42 eingesetzt, wodurch die Länge eines Querstückes aufrechterhalten werden kann. Vorzugsweise sind die Streifen der Querstücke 30 und 32 aus Aluminium gebildet.
  • Um die seitliche Stabilität der Schiene auf dem Kind sicherzustellen, ist am hinteren Querstück mittels der Schrauben 44 ein I-förmiges Rücken stück 46 befestigt, welches aus halbstarrem, synthetischem, plastischem Plattenmaterial gebildet ist, und es erstreckt sich senkrecht über dem Querstück. Der untere Abschnitt 48 des I-förmigen Rückenstückes ist mit mehreren Löchern (nicht gezeigt) versehen, die in gleicher Weise auf Abstand gehalten und hinsichtlich ihrer Größe auf die Löcher 42 in den hinteren Streifen 34' und 36' abgestimmt sind, wodurch das Rückenstück bei jeder beliebigen Einstellung des hinteren Querstückes 32 an diesem befestigt werden kann. In einer im Handel befindlichen Ausführungsform der Erfindung ist das Rückenstück 46 durch Überlappung von zwei transparenten Plastikplatten aus Polyäthylen gebildet, sowie durch Verbindung der beiden Schichten der Platten durch eine Naht. Zwischen den Plastikplatten ist ein verhältnismäßig starrer Stab 50 eingenäht, um die Starrheit des senkrechten Abschnittes 52 des Rückenstückes zu erhöhen.
  • An dem oberen Abschnitt 54 des Rückenstückes ist ein Band zur Umfassung des Brustkorbes befestigt.
  • Dieses Brustkorbband besteht aus zwei Streifen 56 und 58. Ein Ende des Streifens 56 ist an dem Rükkenstück durch eine Naht befestigt, und das andere Ende ist mit einer einstellbaren Schnalle 60 versehen, wie es in der F i g. 1 gezeigt ist. Die einstellbare Schnalle 60 kann in ihrer Stellung auf dem zugeordneten Streifen 56 verändert werden, und eine Schelle 62, die an einem Ende des Streifens 58 befestigt ist, stellt eine lösbare Verbindung mit der Schnalle 60 her. Das andere Ende des Streifens 58 ist an dem oberen Rückenstückabschnitt 54 befestigt.
  • Die Einstellbarkeit des Abspreizwinkels der Schiene wird durch Biegen der hinteren und vorderen Querstücke erzielt. Ein solches Biegen des vorderen Querstückes wird im allgemeinen allmählich über das ganze Querstück zwischen den Manschetten 10 und 12 vorgenommen. Das Biegen des hinteren Querstückes wird vorzugsweise örtlich auf die Abschnitte begrenzt, welche zwischen der Manschette und dem unteren Abschnitt 48 des Rückenstückes liegen.
  • Es wird angenommen, daß die Einrichtung der Abspreizschiene gemäß der Erfindung ganz klar ist.
  • Durch das Öffnen der Laschen 22 und das Fernhalten der Zungen 20 von den Enden 18 der Manschetten können die rechten und linken Schenkel des Kindes in die Manschetten 10 bzw. 11 eingelegt werden. Vor dem Anlegen wird ein Maßnehmen beim Kind es ermöglichen, daß der richtige Abstand der Manschetten bestimmt wird, und somit kann das Ausmaß der Abspreizspannung geregelt werden. Ein solcher Abstand sollte derart sein, daß die äußeren gepolsterten Ränder der Manschetten sich im Bereich des Knies befinden, jedoch im allgemeinen nicht so nahe an dem Kniegelenk liegen, daß sie das Beugen des Unterschenkels behindern. Nachdem sich die Schenkel des Kindes in den Manschetten befinden, werden die Zungen 20 unter die Manschettenenden 18 gesteckt, und die Laschen 22 schließen die Manschetten und halten infolge der Zusammenwirkung des Bandes 28 mit den Fasern der Lasche 22 die geschlossene Beziehung aufrecht. Der Rückenstückabschnitt 52 fluchtet im wesentlichen mit der Wirbelsäule des Kindes und die Brustkorbbänder 56 und 58 werden so eingestellt, daß sie die Brust des Kindes eng umgeben und das Rückenstück in der gewünschten Stellung halten.
  • Infolge der Verwendung des synthetischen, plastischen Materials, Aluminium sowie abwaschbarer Faserbänder und der abwaschbaren Zunge kann die Schiene leicht in einem sauberen Zustand gehalten werden. Da die Manschetten 10 und 12 nur einen Teil der Schenkel des Kindes erfassen, wird eine übermäßige Erwärmung des Kindes im Bereiche der Windeln verhindert, und die Verwendung der Laschen 22 sowie der Schnalle 60 gestattet eine schnelle Befestigung der Schiene an dem Kind sowie eine schnelle Entfernung derselben von dem Kind bei einem Wechsel des Leinenstückes. Das Rückenstück und das Brustkorbband gestatten eine volle Durchbiegung des Rückens und stellen sicher, daß die Schiene in der gewünschten Stellung gehalten wird.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß verschiedene Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken und Bereich der Erfindung abzuweichen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Abspreizschiene zur Behandlung der Präluxation bei Kindern mit zwei Schenkelhaltern zur Aufnahme der Oberschenkel, einem die beiden Schenkelhalter verbindenden vorderen Querstück, das bei angelegter Abspreizschiene an der Vorderseite des Körpers des Kindes liegt, und einer Halterung zur Befestigung der Abspreizschiene am Körper des Kindes, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelhalter in an sich bekannter Weise als vollständig um den Oberschenkel herum schließbare Manschetten (10, 12) ausgebildet sind, daß die beiden Schenkelhalter durch ein hinteres Querstück (32), das bei angelegter Abspreizschiene an der rückwärtigen Körperseite des Kindes anliegt, verbunden sind, daß ein mit dem hinteren Querstück verbundenes und von diesem aus nach oben erstrecktes Rückenstück (46) vorgesehen ist, und daß die Halterung einen im oberen Abschnitt (54) des Rückenstücks befestigten Brustgurt (56, 58) zum Umschließen des Brustkorbes aufweist.
  2. 2. Abspreizschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere und das hintere Querstück (30, 32) verbiegbar sind.
  3. 3. Abspreizschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere und das hintere Querstück (30, 32) je aus zwei sich teilweise überlappenden Teilstücken (34, 36 bzw.
    34', 36') bestehen, die durch verstellbare Befestigungsmittel (42, 44) miteinander verbunden sind, so daß die Länge der Querstücke und dadurch der gegenseitige Abstand der Schenkelhalter verändert werden kann.
  4. 4. Abspreizschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Befestigungsmittel aus in den Teilstücken mit gleichen Abständen angeordneten Löchern (42) und durch diese Löcher steckbaren Bolzen (44) bestehen.
  5. 5. Abspreizschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückenstück (46) aus halbstarrem Material besteht und einen im wesentlichen I-förmigen Umriß hat.
  6. 6.. Abspreizschiene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückenstück aus ungiftigem, feuchtigkeitsundurchlässigem Kunststoff besteht.
  7. 7. Abspreizschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschetten (10, 12) aus einer Schale, in die der Oberschenkel radial eingelegt werden kann, und Verschlußlaschen (20, 22) zum Überbrücken der Umfangsenden der Schale bestehen.
  8. 8. Abspreizschiene nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Befestigung der freien Laschenenden eine reißverschlußartige Bindung zwischen Schleifen (28) und Fasern (24) dient.
  9. 9. Abspreizschiene nach einem der Ansprüche7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen aus biegsamem Plattemnaterial be- stehen und an ihren Rändern mit Polstern (14) versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2935 984; Zeitschrift für Orthopädie, 1961, S. 254 ff.
DEC31070A 1962-10-08 1963-10-07 Abspreizschiene zur Behandlung der Praeluxation bei Kindern Pending DE1263219B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1263219XA 1962-10-08 1962-10-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1263219B true DE1263219B (de) 1968-03-14

Family

ID=22424181

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC31070A Pending DE1263219B (de) 1962-10-08 1963-10-07 Abspreizschiene zur Behandlung der Praeluxation bei Kindern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1263219B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814985A1 (de) * 1978-04-07 1979-10-18 Teufel Wilh Jul Fa Hueftspreizvorrichtung
FR2502941A1 (fr) * 1981-04-07 1982-10-08 Bock Orthopaed Ind Orthese pour le traitement de la dysplasie et de la luxation de la hanche
EP0237242A1 (de) * 1986-03-05 1987-09-16 Paul Arthur Roland Meyer Vorrichtung zur Einschränkung der Beinbeweglichkeit
DE4205716A1 (de) * 1992-02-25 1993-08-26 Trimborn Maschinen Und Apparat Spreizschiene

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2935984A (en) * 1958-09-05 1960-05-10 Avice H Kerr Abduction splint for correcting hip dysplasia

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2935984A (en) * 1958-09-05 1960-05-10 Avice H Kerr Abduction splint for correcting hip dysplasia

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814985A1 (de) * 1978-04-07 1979-10-18 Teufel Wilh Jul Fa Hueftspreizvorrichtung
FR2502941A1 (fr) * 1981-04-07 1982-10-08 Bock Orthopaed Ind Orthese pour le traitement de la dysplasie et de la luxation de la hanche
DE3113981C1 (de) * 1981-04-07 1982-11-11 Otto Bock, Orthopädische Industrie KG, 3428 Duderstadt Orthese zur Behandlung der Hüftdysplasie und der Luxationshüfte
EP0237242A1 (de) * 1986-03-05 1987-09-16 Paul Arthur Roland Meyer Vorrichtung zur Einschränkung der Beinbeweglichkeit
US4901710A (en) * 1986-03-05 1990-02-20 Meyer Paul A R Leg restraint
DE4205716A1 (de) * 1992-02-25 1993-08-26 Trimborn Maschinen Und Apparat Spreizschiene

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH410277A (de) Hüftstützschiene
WO1985002537A1 (fr) Prothese orthopedique pour l'articulation du genou
WO1989004155A1 (en) Orthesis for the human knee
EP1485047B1 (de) Stützrahmen zur entlastung der wirbelsäule
DE19719140C2 (de) Fraktur-Orthese
DE2708801A1 (de) Gesundheitsgeschirr
DE1654179A1 (de) Schlaf- und Strampelsack fuer Kleinkinder
DE102012011467A1 (de) Orthese
DE29717429U1 (de) Bandagen-System
DE102005036170A1 (de) Schienbeinschützer
DE3232638A1 (de) Rumpforthese
EP1319379B1 (de) Orthese zur Behandlung von Verletzungen des A-C-Gelenkes der Schulter
EP0576901A2 (de) Schultergelenkbandage
DE1263219B (de) Abspreizschiene zur Behandlung der Praeluxation bei Kindern
DE102015000783A1 (de) Knöchelorthese
DE4210692C1 (en) Shoulder bandage with pneumatic setting - has releasable cushion on trunk strap as forearm support
DE102007022443B4 (de) Tragevorrichtung
DE102004063444C5 (de) Fixiergurt
EP2666445B1 (de) Sprunggelenkorthese
WO2010139084A1 (de) Orthese
DE102015100628A1 (de) Bandagensystem
DE202016100222U1 (de) Babytrage und Fixierelement
AT5347U1 (de) Trainingseinrichtung zur erzielung einer penisverlängerung und/oder penisstimulierung
DE202018003192U1 (de) Elastisches Hundegeschirr
DE202008017826U1 (de) Wickelkindhaltevorrichtung