DE1263078B - Bistabiler Multivibrator - Google Patents
Bistabiler MultivibratorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/01—Details
- H03K3/013—Modifications of generator to prevent operation by noise or interference
Landscapes
- Electronic Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/18
Nummer: 1263 078
Aktenzeichen: C 40962 VIII a/21 al
Anmeldetag: 14. Dezember 1966
Auslegetag: 14. März 1968
Die Erfindung betrifft bistabile Multivibratoren, insbesondere
mit Transistoren versehene bistabile Multivibratoren von jener Art, welche auf die nacheilende
Flanke eines Eingangsimpulses anspricht, um dadurch Uberholbedingungen zu verhindern.
Es sind verschiedene bistabile Multivibratorschaltungen und deren Anwendungen bekannt. Ein bistabiler
Multivibrator ist ein elektrischer Stromkreis, der zwei stabile Stellungen aufweist. Wenn der Stromkreis
nicht durch einen Auslöseimpuls gestört wird, bleibt derselbe in der einen der beiden stabilen Stellungen.
Wenn ein Eingangsimpuls auf den Eingang des Stromkreises zur Einwirkung kommt, schaltet derselbe
in die zweite stabile Stellung um und verbleibt in derselben, bis ein weiterer Eingangsimpuls zur Einwirkung
kommt. Die Stellung eines solchen bistabilen Stromkreises kann festgestellt oder zur Steuerung anderer
Stromkreise benutzt werden, indem eine Ausgangsleitung mit einer ausgewählten Stelle im Stromkreis
verbunden wird. In der einen stabilen Stellung wird sich die Ausgangsleitung auf einer verhältnismäßig
hohen Spannung befinden, während dieselbe in der entgegengesetzten Stellung des Stromkreises eine verhältnismäßig
niedrige Spannung aufweisen wird. Häufig werden zwei Ausgangsleitungen verwendet,
wobei die zweite Ausgangsleitung derart mit einer ausgewählten Stelle im Stromkreis verbunden ist, daß sie
eine verhältnismäßig niedrige Spannung aufweist, wenn sich die erste Ausgangsleitung auf einer verhältnismäßig
hohen Spannung befindet. Wenn der bistabile Stromkreis seine Stellung umschaltet, ist das
Umgekehrte der Fall.
Die zwei stabile Stellungen umfassende alternative Logik eines solchen Stromkreises wird mit verschiedenen
Ausdrücken bezeichnet, wie »ein« und »aus«, »einschalten« und »ausschalten«, »1« und »0«. Die Auswahl
der bei der Beschreibung bistabiler Stromkreise verwendeten Bezeichnungen ist dem Belieben anheimgestellt
und wird gewöhnlich durch das Gesamtsystem diktiert, von welchem der bistabile Stromkreis einen
kleinen Teil bildet. Die vorliegende Erfindung wird in Verbindung mit einem negativen logischen bistabilen
Stromkreis beschrieben. Eine Stellung mit verhältnismäßig hoher Spannung wird daher mit »0« und eine
Stellung mit verhältnismäßig niedriger Spannung mit »1« bezeichnet. Es ist zu bemerken, daß diese Auswahl
willkürlich ist und die Erfindung in keiner Weise einschränken soll.
Bistabile Stromkreise werden gewöhnlich als Bausteine in der logischen Technologie von Rechenmaschinen
verwendet. Eine der häufigsten Anwendungen ist in Impulszählern. Der einfachste Impuls-Bistabiler
Multivibrator
Anmelder:
Corning Glass Works, Corning, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld
und Dipl.-Ing. H. Berkenfeld, Patentanwälte,
5000 Köln-Lindenthal 1, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
Kerry Jackson,
David Charles Uimari, Raleigh, N. C. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. Dezember 1965
(513 984)
V. St. v. Amerika vom 15. Dezember 1965
(513 984)
Zähler wäre beispielsweise ein Zwei-Ziffern-Zähler und
könnte nur einen einzigen bistabilen Stromkreis aufweisen. Ein solcher Stromkreis kann infolge seiner
beiden stabilen Stellungen von 0 bis 1 zählen. Etwas verwickeitere Zählwerke weisen η bistabile Multivibratoren
auf, die miteinander verbunden sind, so daß sie die Fähigkeit haben, 2n binäre Zahlen darzustellen.
Wenn sich der Zähler in einer besonderen Stellung befindet, wird der nächste Eingangsimpuls, der häufig
als Schaltimpuls bezeichnet wird, zur Einwirkung gebracht, um bestimmte bistabile Stromkreise in besondere
Stellungen umzuschalten. Die besonderen Eingänge zu den einzelnen bistabilen Stromkreisen werden
häufig durch sogenannte Einschalt- und Ausschalt-Eingangssignale gesteuert. Diese Einschalt- und Ausschalt-Eingangssignale
können und werden häufig von den Ausgängen anderer bistabiler Stromkreise im Gesamtzähler
zur Einwirkung gebracht und lenken die Schaltimpulse entsprechend einem vorherbestimmten
logischen Schema zu den richtigen Eingängen des bistabilen Stromkreises. Es sei beispielsweise angenommen,
daß sich der «-te bistabile Stromkreis in einer Zählerkette in der Stellung »0« befindet und durch
die Einwirkung eines Schaltimpulses auf seinen Einschalteingang in die Stellung »1« umgeschaltet werden
kann. Es sei ferner angenommen, daß an der Einschaltklemme des Eingangstores für den «-ten bistabilen
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Stromkreis eine »1« vorhanden ist (ein Signal von ver- zweiter elektronischer Schalter, der eine Steuerelektrode
hältnismäßig niedriger Spannung in der negativen und zwei leitende Elektroden aufweist und der beim
Logik). Diese »1« kann der erste Ausgang des («-l)-ten Fehlen eines Schaltimpulses gewöhnlich leitend ist, im
bistabilen Stromkreises sein. Wenn am Eingang des leitenden Zustand den ersten elektronischen Schalter
Schaltimpulses eine »1« erscheint, wird sie durch die an 5 im nichtleitenden Zustand hält, wobei die Anordnung
der Einschaltklemme erscheinende »1« zum Einschalt- so getroffen ist, daß beim Ansprechen auf die Vordereingang
gelenkt und auf den Einschalteingang des flanke eines Schaltimpulses der zweite elektronische
bistabilen Grundstromkreises zur Einwirkung ge- Schalter ausgeschaltet und die Steuerelektrode des
bracht. Der bistabile Grundstromkreis schaltet dann ersten elektronischen Schalters unterhalb des zum Einvon
»0« auf »1« um und bewirkt, daß sich sein Ausgang io schalten erforderlichen Schwellenwertes gehalten wird,
oder seine Ausgänge umkehren. während beim Ansprechen auf die nacheilende Flanke
Da der Schaltimpuls häufig auf die Eingangstore des Schaltimpulses der erste elektronische Schalter für
aller den Zähler bildenden bistabilen Stromkreise zur einen Zeitraum eingeschaltet wird, der ausreicht, um
Einwirkung gebracht wird, kann infolge des Umschal- ein Schaltsignal zum Schalteingang durchzulassen,
tens der bistabilen Stromkreise ein als »überholen« be- 15 Durch die vorliegende Erfindung werden Überholzeichnetes
Ergebnis auftreten. Unter Bezugnahme auf zustände in einem bistabilen Stromkreis verhindert,
den oben beschriebenen Zustand, bei welchem der Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
Einschalteingang dem Eingangstor des «-ten bistabilen nachstehenden genaueren Beschreibung einer bevor-Stromkreises
vom ersten Ausgang des (ra-l)-ten bi- zugten Ausführungsform.
stabilen Stromkreises zugeführt wurde, sei beispiels- 20 Die einzige Figur der Zeichnung zeigt ein schemaweise
angenommen, daß der Schaltimpüls auch auf die tisches Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
Eingangstore des (n-l)-ten bistabilen Stromkreises zur der Erfindung, nämlich einen bistabilen Grundstrom-Einwirkung
gebracht wird. In diesem Fall wird der kreis in Kombination mit einem Paar von mit Tran-Schaltimpuls
— wie vorstehend erklärt ·—· dem Ein- sistoren versehenen Eingangstoren,
schalteingang des «-ten bistabilen Grundstromkreises 35 Der in der Zeichnung dargestellte, mit hoher Gezugeleitet,
um denselben dadurch in die entgegenge- schwindigkeit arbeitende bistabile Multivibrator besetzte
Stellung umzuschalten. Gleichzeitig kann der steht aus einem bistabilen Grundstromkreis 10, aus
Schaltimpuls jedoch bewirken, daß der («-l)-te bi- einem Ausgangsverstärker 12, aus zwei Eingangstoren
stabile Stromkreis seine Stellung verändert, so daß 14, 16 und aus zwei Speichertoren 17, 18, die alle von
die »1« von der Einschaltklemme des Eingangstores 30 den durch unterbrochene Linien gebildeten Rechtentfernt und eine »1« an der Ausschaltklemme des Ein- ecken umgeben sind. Der bistabile Grundstromkreis 10
gangstores zum «-ten bistabilen Stromkreis angeordnet und der Verstärker 12 sind nur zum Zweck des besseren
wird. Wenn der letztere Zustand vor der Beendigung Verständnisses der vorliegenden Erfindung genauer
des Schaltimpulses auftritt, wird der «-te bistabile dargestellt. In der vorliegenden Erfindung können
Stromkreis in die Stellung »0« oder »Ausschaltstellung« 35 jedoch auch andere bistabile Grundstromkreise verzurückschalten.
Dieser sogenannte Überholzustand wendet werden, und der dargestellte besondere Stromunterbricht
das ganze Schema des Zählern, da alle kreis soll in keiner Weise einschränkend sein. Die Umbistabilen
Elemente gewöhnlich in der beschriebenen Schaltgeschwindigkeiten werden jedoch durch die Art
Weise miteinander verbunden sind. des verwendeten Stromkreises beeinflußt, und der dar-
Es wurden Stromkreise ausgebildet, um den Über- 40 gestellte Stromkreis ist der am schnellsten arbeitende
holzustand zu verhindern, indem bewirkt wird, daß der Stromkreis, der verfügbar ist.
bistabile Grundstromkreis auf die nacheilende Flanke Der bistabile Grundstromkreis 10 arbeitet in be-
der Schaltimpulse anspricht. Die meisten bekannten kannter Weise, die nachstehend kurz erklärt wird. Die
Stromkreise dieser Art sind jedoch entweder äußerst Emitter der Transistoren Q1 und Q2 sind miteinander
verwickelt (indem sie im wesentlichen zwei getrennte 45 und über den Widerstand i?5 mit einem negativen Netz-Flip-Flop-Schaltungen
verwenden, die durch irgend- anschluß Vbb verbunden. Die Kollektoren der Traneine
Art einer entgegenwirkenden Sperre verbunden sistoren sind mit den entsprechenden Basen des anderen
sind) oder beruhen auf Kondensatoren, um eine Transistors verbunden. Die Basis-Kollektor-Verbin-Wechselstromverbindung
des Schaltimpulses mit dem dung gewährleistet, daß der andere Transistor ausge-Stromkreis
herzustellen. Gemäß der vorliegenden Er- 5° schaltet wird, wenn der eine Transistor leitend ist.
findung erfordert der Stromkreis, der die Umschaltung Wenn der Transistor Q1 leitend ist, ist sein Kollektor
des bistabilen Grundstromkreises bewirkt, weder zwei niedrig gespannt, wodurch die Basis des Transistors Qs
getrennte Flip-Flop-Schaltungen, die durch irgendeine auf einer niedrigen Spannung gehalten wird. Die nied-Art
einer zusammenwirkenden Sperre verbunden sind, rige Spannung an der Basis des Transistors Q2 schaltet
noch Kondensatoren, um eine Wechselstromverbin- 55 diesen Transistor aus, wodurch der Kollektor des
dung des Schaltimpulses mit dem Stromkreis herzu- Transistors Qz auf einer verhältnismäßig hohen Spanstellen.
Die vorliegende Erfindung bewirkt, daß der nung gehalten wird. Die hohe Spannung am Kollektor
bistabile Grundstromkreis durch die nacheilende des Transistors Qz wird auf die Basis des Transistors Q1
Flanke des Schaltimpulses umgeschaltet wird und der zur Einwirkung gebracht, wodurch dieser Transistor
auch eine rasche Umschaltung bewirkt, sobald die 60 im leitenden Zustand gehalten wird. Der eben benacheilende
Flanke in Erscheinung tritt. schriebene Zustand ist als die Stellung »1« oder Ein-Die
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die schaltstellung anzusehen. Der Zustand kann verändert
Schaltsignale auf einen oder jeden Schalteingang über Werden, indem entweder Strom von der Basis des Traneinen
ersten elektronischen Schalter zur Einwirkung sistors Q1 abgeleitet oder der Basis des Transistors Q3
gebracht werden, der eine Steuerelektrode und zwei 65 Strom zugeführt wird. Bei dem in der Zeichnung darleitende
Elektroden aufweist, wobei die leitenden gestellten besonderen Stromkreis wird Strom den
Elektroden zwischen einem positiven Netzanschluß Basen entweder des Transistors Q1 oder des Tran-
und dem Schalteingang eingeschaltet sind, und daß ein sistors Q2 zugeführt.
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Wenn der Basis des Transistors Q2 Strom zugeführt sistors Q7 ist über eine Diode CR1 ebenfalls mit der
wird, beginnt die Spannung an dieser Stelle anzu- Eingangsklemme JW verbunden. Die Eingang sklemme
steigen, bis sie gleich der Spannung an der Basis des /JV ist über den Widerstand R9 zusätzlich mit dem
Transistors Q1 ist. Jeder zusätzliche Anstieg der Span- positiven Netzanschluß Vcc verbunden,
nung an der Basis des Transistors Q2 bewirkt, daß eine 5 Nunmehr soll die Wirkungsweise des Stromkreises Umschaltung erfolgt. Der Transistor Q2 beginnt leitend erklärt werden. Es sei angenommen, daß sich der bizu werden, wodurch die Spannung an seinem Kollektor stabile Grundstromkreis 10 in der Ausschaltstellung und demgemäß auch die Spannung an der Basis des befindet, d. h., daß der Transistor Q2 leitend und der Transistors Q1 gesenkt wird. Wenn die Spannung an Transistor Q1 ausgeschaltet ist. Es sei ferner angeder Basis des Transistors Q1 abnimmt, beginnt der io nommen, daß am Eingang S zum Eingangstor 14 eine Transistor Q1 weniger Strom zu leiten, wodurch be- binäre »1« vorhanden ist. Vor der Ankunft eines wirkt wird, daß die Spannung an seinem Kollektor zu- Schaltimpulses an der Klemme C ist der Transistor Q0 nimmt, so daß auch die Spannung an der Basis des nichtleitend, und das Speichertor 17 befindet sich in Transistors Q2 zunimmt. Der Vorgang ist kumulativ einem Zustand, der als Ruhezustand bezeichnet werden und bewirkt, daß der Transistor Q1 vollständig ausge- 15 kann. Der Strom fließt vom positiven Netzanschluß Vcc schaltet und der Transistor Q2 leitend wird. Die letztere über die Widerstände R9 und R11 zur Basis des Transtabile Stellung wird als die Stellung »0« oder Aus- sistors Q7, so daß dieser eingeschaltet wird. Die Werte schaltstellung bezeichnet. Die Ausgangsspannungen an der Widerstände R9, R11 und R10 sind so gewählt, daß den Transistoren Q1 und Q2 werden durch die Tran- der Transistor Q7 gesättigt wird. Die Spannung an der sistoren Q3 und Q1 des Ausgangsverstärkers 12 ver- 20 Basis des Transistors Q5 ist daher die Sättigungsspanstärkt. Wenn sich der bistabile Grundstromkreis in der nung des Transistors Q1, welche geringer ist als die Einschaltstellung befindet, ist der Ausgang Q niedrig Schwellenspannung, die erforderlich ist, um den Trangespannt (Stellung 1) und der Ausgang Q hoch ge- sistor Qn einzuschalten. Solange daher der Transispannt (Stellung 0). stör O7 eingeschaltet und gesättigt ist, bleibt der Tran-
nung an der Basis des Transistors Q2 bewirkt, daß eine 5 Nunmehr soll die Wirkungsweise des Stromkreises Umschaltung erfolgt. Der Transistor Q2 beginnt leitend erklärt werden. Es sei angenommen, daß sich der bizu werden, wodurch die Spannung an seinem Kollektor stabile Grundstromkreis 10 in der Ausschaltstellung und demgemäß auch die Spannung an der Basis des befindet, d. h., daß der Transistor Q2 leitend und der Transistors Q1 gesenkt wird. Wenn die Spannung an Transistor Q1 ausgeschaltet ist. Es sei ferner angeder Basis des Transistors Q1 abnimmt, beginnt der io nommen, daß am Eingang S zum Eingangstor 14 eine Transistor Q1 weniger Strom zu leiten, wodurch be- binäre »1« vorhanden ist. Vor der Ankunft eines wirkt wird, daß die Spannung an seinem Kollektor zu- Schaltimpulses an der Klemme C ist der Transistor Q0 nimmt, so daß auch die Spannung an der Basis des nichtleitend, und das Speichertor 17 befindet sich in Transistors Q2 zunimmt. Der Vorgang ist kumulativ einem Zustand, der als Ruhezustand bezeichnet werden und bewirkt, daß der Transistor Q1 vollständig ausge- 15 kann. Der Strom fließt vom positiven Netzanschluß Vcc schaltet und der Transistor Q2 leitend wird. Die letztere über die Widerstände R9 und R11 zur Basis des Transtabile Stellung wird als die Stellung »0« oder Aus- sistors Q7, so daß dieser eingeschaltet wird. Die Werte schaltstellung bezeichnet. Die Ausgangsspannungen an der Widerstände R9, R11 und R10 sind so gewählt, daß den Transistoren Q1 und Q2 werden durch die Tran- der Transistor Q7 gesättigt wird. Die Spannung an der sistoren Q3 und Q1 des Ausgangsverstärkers 12 ver- 20 Basis des Transistors Q5 ist daher die Sättigungsspanstärkt. Wenn sich der bistabile Grundstromkreis in der nung des Transistors Q1, welche geringer ist als die Einschaltstellung befindet, ist der Ausgang Q niedrig Schwellenspannung, die erforderlich ist, um den Trangespannt (Stellung 1) und der Ausgang Q hoch ge- sistor Qn einzuschalten. Solange daher der Transispannt (Stellung 0). stör O7 eingeschaltet und gesättigt ist, bleibt der Tran-
Die Eingangstore 14 und 16 sind negative logische 25 sistor Q5 ausgeschaltet. Wenn die Vorderflanke des
UND-Tore. Da beide Eingangstore identisch sind, Schaltimpulses, die eine abfallende Spannung ist, am
wird nur eines derselben erklärt. Das Tor 14 besteht Eingang C erscheint, beginnt der Transistor Q0 zu
aus den Eingangstransistoren Q16 und Qu, die durch leiten. Da der Kollektorstrom beginnt, durch den
den Schaltimpuls bei C bzw. durch den Einschaltein- Transistor Q0 zu fließen, beginnt die Spannung an der
gang bei S gesteuert werden. Solange auf die Ein- 30 Eingangsklemme /TV abzunehmen. Wenn dieselbe die
gänge C oder S eine binäre »0« (Hochspannung) zur Mindestspannung an der Basis des Transistors Q1 er
Einwirkung kommt, ist die Basis des Transistors QA reicht, beginnt derselbe, ausgeschaltet zu werden,
hochgespannt, so daß der Transistor Qa leitend und Gleichzeitig kann jedoch die Spannung an der Basis
der Transistor Q0 ausgeschaltet wird. Wenn am Ein- des Transistors Q5 nicht über die Spannung an der
gang S eine binäre »1« vorhanden ist, ist das Eingangs- 35 Eingangsklemme /JV plus dem Spannungsabfall an der
tor betriebsbereit und schaltet den Transistor Q0 ein, Diode CR1 ansteigen. Wenn die Anstiegszeit des KoI
wenn ein hoch- bis niedriggespannter Schaltimpuls lektorstromes des Transistors Q0 rasch genug und die
empfangen wird. Wenn der Transistor Q0 eingeschaltet Speicherzeit des Transistors Q1 lang genug ist, ist zu
wird, nimmt die Spannung an der Eingangsklemme dem Zeitpunkt, in dem der Transistor Q1 beginnt, aus-
/JV ab. 40 geschaltet zu werden, der ganze Kollektorstrom des
Der die nacheilende Flanke auslösende Stromkreis Transistors Q1 über die Diode CR1 abgeleitet worden,
oder das Speichertor 17 ist zwischen dem Ausgang des Dadurch wird eine Änderung der Spannung an der
Eingangstores 14 und der Einschalt-Eingangsklemme Basis des Transistors Q5 vermieden, und dieser bleibt
(Basis des Transistors Q1) des bistabilen Grundstrom- daher ausgeschaltet, auch wenn der Transistor Q7
kreises 10 eingeschaltet. Das Speichertor 18 ist zwi- 45 nicht mehr gesättigt ist.
sehen dem Eingangstor 16 und der Ausschalt-Ein- Wie vorstehend angegeben ist, bleibt der Transigangsklemme
(Basis des Transistors Q2) des bistabilen stör Q5 ausgeschaltet, wenn die Vorderflanke des
Grundstromkreises 10 eingeschaltet. Da die Strom- Schaltimpulses am Eingang C erscheint, vorausgesetzt,
kreise 17 und 18 identisch sind, wird nur der Strom- daß die Anstiegszeit des Kollektorstromes des Trankreis
17 beschrieben. Der die nacheilende Flanke aus- 50 sistors Q0 rasch genug ist. Da diese Anstiegszeit teillösende
Stromkreis 17 besteht aus einem Transistor Q5, weise von der Abstiegszeit der Spannung des Schaltdessen
Kollektor mit dem positiven Netzanschluß Vcc impulses abhängig ist, soll eine maximale Abstiegszeit
und dessen Emitter mit der Basis des Transistors Q1 für die Spannung des Schaltimpulses angegeben werverbunden
ist. Wenn der Transistor Q5 ausgeschaltet den. Wenn für die Diode CR1 eine Silicondiode verist,
hat derselbe keine Wirkung auf den bistabilen 55 wendet wird, wurde experimentell gefunden, daß die
Grundstromkreis. Wenn der Transistor Q5 hingegen zulässige maximale Abstiegszeit für die Spannung des
eingeschaltet ist, führt derselbe der Basis des Tran- Schaltimpulses annähernd 200 Nanosekunden beträgt,
sistors Q1 Strom zu und bewirkt, daß der bistabile Für schnell arbeitende Systeme, bei welchen die
Grundstromkreis umschaltet, wenn sich derselbe vor- Breiten des Schaltimpulses eine Größe von 100 bis
her in der Ausschaltstellung befand. Der leitende Zu- 60 500 Nanosekunden aufweisen, soll diese Anforderung
stand des Transistors Q5 wird anfänglich durch den an die Abstiegszeit entsprechend sein. Für langsam
Transistor Q7 gesteuert, dessen Kollektor mit der arbeitende Systeme kann die Diode CR1 eine Ger-Basis
des Transistors Q5 und dessen Emitter mit Erde maniumdiode sein, bei welcher experimentell festgeverbunden
ist. Der Kollektor des Transistors Q7 ist stellt wurde, daß Abstiegszeiten bis zu 2 Mikrosekunüber
den Widerstand R10 ebenfalls mit dem positiven 65 den keine Auslösung der Vorderflanke bewirkt haben.
Netzanschluß Vcc verbunden. Die Basis des Tran- Außerdem wird ein parallel zur Diode CR1 ansistors
Q7 ist über einen Widerstand Rn mit der Ein- geordneter Kondensator die Mindestabstiegszeit ergangsklemme
/JV verbunden. Der Kollektor des Tran- höhen.
Sobald der Kollektorstrom des Transistors Q0 seinen um seine Stellung zu verändern. Dies ist eine notmaximalen
Wert erreicht, ist die Spannung an der wendige Bedingung, da der Kollektorstrom des
Eingangsklemme auf ihren Mindestwert abgesunken. Transistors Q7 die Spannung an der Basis des Tran-Die
Größe der Widerstände R9 und R10 ist so gewählt, sistors Q5 verringern wird, um diesen auszuschalten,
daß die Mindesteingangsspannung plus dem Span- 5 Wenn der Transistor Q7 vor dem Punkt eingeschaltet
nungsabfall an der Diode nicht ausreicht, um den wird, an dem der bistabile Grundstromkreis selbst-Transistor
Q5 einzuschalten. Mit anderen Worten, der tätig umschaltet, wird der Stromkreis nicht arbeiten.
Transistor Q5 bleibt während der Abstiegszeit der Es ist daher erforderlich, daß die Spannung an der
Spannung des Schaltimpulses ausgeschaltet, und wäh- Basis des Transistors Q7 den Schwellenwert erst
rend der ganzen Zeit bleibt der Schaltimpuls niedrig io erreicht, wenn die Umschaltung des bistabilen Grundgespannt. Das bedeutet, daß der bistabile Grund- Stromkreises erfolgt ist. Die Zeit, welche die Spannung
Stromkreis 10 während dieser Zeit seine Stellung nicht an der Basis braucht, um den Schwellenwert zu erverändern
kann. Am Ende der Abstiegszeit der Span- reichen, wird durch die Anstiegszeit der Eingangsnung
des Schaltimpulses erscheint die nacheilende spannung des Schaltimpulses und den anfänglichen
Flanke an der Klemme C als eine ansteigende Span- 15 Wert der Spannung an der Basis bestimmt. Dieselbe
nung. Wenn der Schaltimpuls auf seinen maximalen ist selbstverständlich auch von der Größe der ver-Wert
anzusteigen beginnt, beginnt der Transistor Q0 schiedenen Kapazitäten und Widerstände im Stromausgeschaltet
zu werden, und die Spannung an der kreis abhängig. Diese werden jedoch durch den
Eingangsklemme IN beginnt anzusteigen. Die Span- Transistor selbst (im Fall der Kapazität) und durch
nung an der Basis des Transistors Q7 beginnt ebenfalls 20 andere Erfordernisse des Stromkreises (im Fall des
anzusteigen, aber langsamer als die Spannung an der Widerstandes) festgesetzt. Was die Anstiegszeit be-Eingangsklemme
/JV, da mit der Basis eine Kapazität trifft, ist ersichtlich, daß der Stromkreis die ververbunden
ist. Die Geschwindigkeit, mit welcher die schiedenen möglichen Werte der Anstiegszeit etwas
Spannungen an den Basen der Transistoren Q5 und Q7 kompensiert. Mit anderen Worten, wenn die Anansteigen,
ist eine Funktion der Geschwindigkeit, mit 25 stiegszeit schnell ist, steigt die Spannung an der
welcher die zu der Basis gehörigen Kondensatoren auf- Basis des Transistors Q7 rasch an. Das gleiche tut
geladen werden können und diese ist wieder eine Funk- aber auch die Spannung an der Basis des Transistors Q5,
tion der Widerstände, durch welche der Strom hin- und demgemäß ist die Umschaltgeschwindigkeit des
durchgehen muß, um die betreffenden Basen zu er- bistabilen Grundstromkreises schnell. Wenn die
reichen. Wenn der Widerstand im Basisstromkreis des 30 Anstiegszeit langsam ist, nimmt die Spannung an
Transistors Q5 (Diode CR1) viel kleiner ist als der der Basis des Transistors Q5 langsam zu. Das gleiche
Widerstand im Basisstromkreis des Transistors Q7 tut aber auch die Spannung an der Basis des Tran-(Widerstand
R11), wird die Spannung an der Basis des sistors Q7. Da überdies der Widerstand R10 viel
Transistors Q5 rascher zunehmen als die Spannung an kleiner ist als der Widerstand R11, ist ersichtlich, daß
der Basis des Transistors Q7. Da die Diode CR1 eine 35 die Spannung an der Basis des Transistors Q5 immer
vorwärts vorgespannte Diode ist, ist ihr Widerstand rascher zunehmen wird als die Spannung an der
(selbst in entgegengesetzter Richtung) sehr klein. Basis des Transistors Q7.
Wenn die Spannung an der Basis des Transistors Q5 Gemäß einer zusätzlichen Weiterbildung kann ein
zunimmt, erreicht sie einen Punkt, an welchem die Ver- Auslöser oder eine JJf-Flip-Flop-Schaltung aus dem
bindungssteile der Basis und des Emitters des Tran- 40 in der Zeichnung gezeigten Stromkreis hergestellt
sistors Q5 vorwärts vorgespannt wird, und der Tran- werden, indem ein dritter Transistor parallel zu den
sistor Q5 wird eingeschaltet. Strom geht dann durch beiden Eingangstransistoren der Eingangstore 14, 16
den Transistor Q5 zur Basis des Transistors Q1 hin- hinzugefügt wird und indem dessen Eingangsklemmen
durch, und die Spannung an der Basis des Transi- mit den Ausgängen Q und Q verbunden werden,
stors Q1 beginnt anzusteigen. Wenn genügend Strom 45 Solange unter diesen Bedingungen die Klemmen R
zugeführt worden ist, wird die Spannung an der Basis und S niedrig gespannt (oder ausgeschaltet) sind,
des Transistors Q1 gleich der Spannung an der Basis ändert der Stromkreis bei jedem Schaltimpuls seine
des Transistors Q9,. Jeder zusätzliche Strom vom Tran- Stellung. Durch Steuerung der Klemmen R und S
sistor Q5 wird den Umschaltvorgang des bistabilen kann für die gleichen Verbindungen auch eine RST-
Grundstromkreises 10 auslösen. Der ansteigende KoI- 50 Flip-Flop-Schaltung hergestellt werden. Unter diesen
lektorstrom des Transistors Q1 senkt die Spannung an Bedingungen wird der Stromkreis während des Schalt-
der Basis des Transistors Q2, so daß dieser beginnt aus- impulses eingeschaltet oder ausgeschaltet, je nachdem,
geschaltet zu werden. Eine Abnahme des Kollektor- ob die Klemme S oder R niedrig gespannt ist. Wenn
stromes des Transistors Q2 ermöglicht der Spannung beide Klemmen S und R niedrig gespannt sind, wird
an der Basis des Transistors Q1 noch weiter zuzu- 55 der Stromkreis während des Schaltimpulses seine
nehmen, so daß der Transistor Q1 eingeschaltet bleibt Stellung verändern.
und der Transistor Q2 ausgeschaltet wird. Mit anderen Obwohl aus der vorstehenden Beschreibung für
Worten, sobald der Transistor Q1 beginnt eingeschaltet den Fachmann erkennbar ist, daß verschiedene
zu werden, erfolgt die Umschaltung im bistabilen Werte der Widerstände, Dioden, Transistoren, Impuls-Grundstromkreis
selbsttätig, ohne weitere Unter- 60 breiten, Anstiegszeiten und Abstiegszeiten zur Bildung
Stützung durch den Transistor Q5. eines gemäß den Lehren der Erfindung betriebs-Während
der letztere Zustand eintritt, hat die fähigen Stromkreises ausgewählt werden können,
Spannung an der Basis des Transistors Q7 von dem wird nachstehend eine Liste der Parameterwerte für
Wert, den sie am Ende des Schaltimpulses hatte, auf einen typischen Stromkreis angegeben:
irgendeinen neuen Wert zugenommen. Wenn der 65
neue Wert kleiner ist als der Schwellenwert für den cc ~ 1^ ± 3 /ο ν°Κ>
Transistor Q7, bleibt dieser während der Zeit aus- Vbb = 3,0 ±3% Volt,
geschaltet, die der bistabile Grundstromkreis braucht, i?lt2 = 359 ± 3 % Ohm,
^3,4 —
■^7,8 —
■^10,12 =
■^11,14 =
40,8 ±3% Ohm,
218 ±3% Ohm,
218 ±3% Ohm,
98,5 ±3% Ohm,
100 ±3 0/0 Ohm,
687 ±5% Ohm,
100 ±3 0/0 Ohm,
687 ±5% Ohm,
91,5 ±5% Ohm,
723 ±5% Ohm,
723 ±5% Ohm,
Transistoren — 2N2369.
IO
Zusammenfassend ist zu bemerken, daß ein für die Mikroschaltung verwendbarer einfacher Stromkreis
beschrieben wurde, der auf die nacheilende Flanke eines Eingangsschaltimpulses anspricht, um
einen bistabilen Grundstromkreis umzuschalten.
Claims (8)
1. Bistabiler Multivibrator, der durch die nacheilende Flanke eines Schaltimpulses umgeschaltet
wird, bestehend aus einem bistabilen Grundstromkreis, der eine erste und eine zweite stabile Stellung
sowie einen ersten und einen zweiten Schalteingang aufweist und der von jener Art ist, welche
auf ein Schaltsignal am ersten Eingang anspricht, um den bistabilen Grundstromkreis in die erste
Stellung umzuschalten, und welche auf ein Schaltsignal am zweiten Eingang anspricht, um den bistabilen
Grundstromkreis in die zweite Stellung umzuschalten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltsignale auf einen oder jeden Schalteingang (Basen der Transistoren Q1, Q2)
über einen ersten elektronischen Schalter (Q5) zur Einwirkung gebracht werden, der eine Steuerelektrode
und zwei leitende Elektroden aufweist, wobei die leitenden Elektroden zwischen einem
positiven Netzanschluß (Vcc) und dem Schalteingang
eingeschaltet sind, und daß ein zweiter elektronischer Schalter (Q7), der eine Steuerelektrode
und zwei leitende Elektroden aufweist und der beim Fehlen eines Schaltimpulses gewöhnlich
leitend ist, im leitenden Zustand den ersten elektronischen Schalter (Q5) im nichtleitenden
Zustand hält, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beim Ansprechen auf die Vorderflanke
eines Schaltimpulses der zweite elektronische Schalter (Qi) ausgeschaltet und die Steuerelektrode
des ersten elektronischen Schalters (Q5) unterhalb
des zum Einschalten erforderlichen Schwellenwertes gehalten wird, während beim Ansprechen
auf die nacheilende Flanke des Schaltimpulses der erste elektronische Schalter (Q5) für einen
Zeitraum eingeschaltet wird, der ausreicht, um ein Schaltsignal zum Schalteingang durchzulassen.
2. Multivibrator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste elektronische Schalter
ein erster Transistor (Q5) ist, dessen Emitter mit
dem Schalteingang (Basis des Transistors Q1), dessen Kollektor mit dem positiven Netzanschluß
(Vcc) und dessen Basis über eine Impedanz (R10)
mit dem positiven Netzanschluß (Vcc) verbunden ist, daß der zweite elektronische Schalter ein
zweiter Transistor (Q1) ist, dessen Kollektor mit
der Basis des ersten Transistors (Q5), dessen Emitter mit einer elektrischen Bezugsklemme
(Erde) und dessen Basis über erste und zweite Widerstände (R9, Rn), die hintereinandergeschaltet
sind, mit dem positiven Netzanschluß (V0c) verbunden
ist, daß ein asymmetrischer Leiter (CR1) zwischen der gemeinsamen Eingangsklemme (IN)
der hintereinandergeschalteten Widerstände (R9, R11) und der Basis des ersten Transistors (Q5)
eingeschaltet ist und daß eine Einrichtung (Q0), die beim Fehlen eines Schaltimpulses als ein
offener Stromkreis erscheint, mit der gemeinsamen Eingangsklemme (IN) verbunden ist, um beim
Ansprechen auf einen Schaltimpuls aus derselben Strom abzuziehen.
3. Multivibrator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (Q0) ein dritter
Transistor ist, dessen Emitter-Kollektor-Weg zwischen der gemeinsamen Eingangsklemme (IN)
und dem negativen Netzanschluß (Vbb) eingeschaltet
ist sowie daß ein Tor (Qa, Q11, Q15),
das auf die Koinzidenz eines Schaltimpulses und eines Sperrsignals anspricht, den dritten Transistor
(Q0) einschaltet.
4. Multivibrator nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz (R10) ein
Widerstand ist.
5. Multivibrator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Widerstandes
(R10) viel kleiner ist als jene der beiden hintereinandergeschalteten
Widerstände (R9, R11).
6. Multivibrator nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (Qs, Qi und Q0) NPN-Transistoren sind.
7. Multivibrator nach einem der Ansprüche 2 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der asymmetrische Leiter (-RC1) eine Silicondiode ist, deren Anode
mit der Basis des ersten Transistors (Q5) und deren Kathode mit der gemeinsamen Eingangsklemme
(IN) verbunden ist.
8. Multivibrator nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der asymmetrische
Leiter (CR1) eine Germaniumdiode ist, deren Anode mit der Basis des ersten Transistors (Q5)
und deren Kathode mit der gemeinsamen Eingangsklemme (IN) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 518/604 3.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US51398465A | 1965-12-15 | 1965-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1263078B true DE1263078B (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=24045349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40962A Pending DE1263078B (de) | 1965-12-15 | 1966-12-14 | Bistabiler Multivibrator |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1263078B (de) |
| FR (1) | FR1516043A (de) |
| GB (1) | GB1159351A (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| US3720821A (en) * | 1971-03-04 | 1973-03-13 | Bell Telephone Labor Inc | Threshold logic circuits |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2816237A (en) * | 1955-05-31 | 1957-12-10 | Hughes Aircraft Co | System for coupling signals into and out of flip-flops |
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| US3237024A (en) * | 1962-05-22 | 1966-02-22 | Rca Corp | Logic circuit |
| US3305728A (en) * | 1963-02-05 | 1967-02-21 | Motorola Inc | Flip-flop triggered by the trailing edge of the triggering clock pulse |
| US3247399A (en) * | 1963-08-16 | 1966-04-19 | Hughes Aircraft Co | Anti-race flip-flop |
-
1965
- 1965-12-15 US US513984A patent/US3445684A/en not_active Expired - Lifetime
-
1966
- 1966-12-13 GB GB55682/66A patent/GB1159351A/en not_active Expired
- 1966-12-14 DE DEC40962A patent/DE1263078B/de active Pending
- 1966-12-14 FR FR87475A patent/FR1516043A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1516043A (fr) | 1968-03-08 |
| GB1159351A (en) | 1969-07-23 |
| US3445684A (en) | 1969-05-20 |
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