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DE1262713B - - Google Patents

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Publication number
DE1262713B
DE1262713B DE19651262713 DE1262713A DE1262713B DE 1262713 B DE1262713 B DE 1262713B DE 19651262713 DE19651262713 DE 19651262713 DE 1262713 A DE1262713 A DE 1262713A DE 1262713 B DE1262713 B DE 1262713B
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DE
Germany
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inner tube
armature
ring
magnet
valve
Prior art date
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DE19651262713
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English (en)
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DE1262713C2 (de
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Publication date
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Priority to DE19651262713 priority Critical patent/DE1262713C2/de
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Publication of DE1262713C2 publication Critical patent/DE1262713C2/de
Publication of DE1262713B publication Critical patent/DE1262713B/de
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  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch direkt betätigtes Durchflußventil Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisch direkt betätigtes, einsitziges Durchflußventil mit einem das gesamte axial durchfließende Medium ringförmig umschließenden, auf einem Innenrohr angeordneten Elektromagneten.
  • Es sind bereits elektromagnetisch betätigte, druckentlastete Durchflußventile bekannt, bei denen die Magnetspule ein druckdichtes, das zu sperrende Medium führende, sogenanntes Innenrohr umschließt, welches seinerseits als Führungsrohr für den hohlzylindrisch gearbeiteten, aus ferromagnetischem Werkstoff bestehenden und an der äußeren Mantelfläche mit in Längsrichtung verlaufenden Nuten versehenen, axial verschiebbaren Magnetanker dient. Der Arbeitsluftspalt des das Ventil betätigenden Magnetsystems liegt hierbei jedoch stets im Inneren des von der Magnetspule umschlossenen Raumes. Durch diese Anordnung bedingt, sind zwangläufig Spulen größerer Länge erforderlich, insbesondere dann, wenn infolge großer zu steuernder Durchflußquerschnitte des Ventils der hierfür erforderliche Hub des Magnetankers ebenfalls groß gehalten werden muß.
  • Längere Spulen ergeben aber einen höheren Aufwand an Kupfer für die Wicklung und ein längeres äußeres Magnetgehäuse. Außerdem muß ein ebenfalls längerer und im Material aufwendigerer, vorzugsweise aus teurem, nichtrostendem, magnetisierbarem Stahl hergestellter Magnetanker verwendet werden, dessen großes Gewicht bei Bewegung einen beträchtlichen Anteil der zur Verfügung stehenden Magnetkraft aufzehrt. Auch weisen die bekannten Magnetsysteme zur Betätigung von Ventilen neben dem eigentlichen Arbeitsluftspalt zwischen Polkern und Ankerstirnfläche noch einen weiteren Luftspalt an der Übergangsstelle des magnetischen Flusses zwischen der äußeren Mantelfläche des Ankers und dem Magnetgehäuse auf. In diesem Luftspalt verläuft der Magnetfluß senkrecht zur Bewegungsrichtung des Magnetankers, und die im Spalt gespeicherte magnetische Energie kann somit nicht zur Erzeugung einer Zugkraft in Bewegungsrichtung des Magnetankers benutzt werden. Hierdurch wird besonders die Zugkraft des Magneten in Hubanfangsstellung des Ankers geschwächt. Ein anderer Nachteil liegt in dem mindestens um die doppelte Wandstärke des hohlzylindrischen Magnetankers größeren, äußeren Durchmesser des Magnetsystems, gemessen an der der Erfindung zugrunde liegenden Ausführung. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß bei einer eventuellen Reparatur des elektrischen Teiles die Spule nur dann zugänglich ist, wenn gleichzeitig der gesamte, das Durchflußmedium leitende Teil des Ventils sowie die meistens beidseitig an den Stirnwänden des Magnetgehäuses angeflanschten Rohranschlußstücke, die gleichzeitig Abdichtungen, Druckfedern und den eigentlichen Ventilsitz enthalten,. weitgehend in ihre Bestandteile zerlegt werden. Der funktionsgerechte Zusammenbau ist dann im allgemeinen nur durch geschultes Personal möglich und erfordert auch mehr Zeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Durchflußventil ohne die genannten Nachteile zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Arbeitsluftspalt in einem nach außen druckdichten Raum zwischen einem Polflansch und dem Innenrohr ringförmig vor einer Stirnseite der Magnetspule angeordnet und der für den Einlauf des Magnetankers zwischen dem Polflansch und dem Innenrohr zur Verfügung stehende Raum radial beidseitig durch zylindrische Mantelflächen begrenzt ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • A b b. 1 zeigt das Durchflußventil im Längsschnitt; A b b. 2 zeigt die Draufsicht.
  • Das zur Betätigung des Ventils dienende Magnetsystem besteht aus der Magnetspule 1 auf dem Innenrohr 2, dem Deckel 3, dem Mantel 4, dem Polflansch 5 und dem aus nichtferromagnetischem Material, beispielsweise Messing, hergestellten, mit dem Polflansch 5 und dem Innenrohr 2 vorzugsweise durch Löten, Schweißen oder Kleben fest verbundenen Zwischenstück 6. In dem vorzugsweise aus Messing, Rotguß oder Grauguß bestehenden, durch den Polflansch 5 zentrierten und mit diesem über Schrauben 20 verbundenen, nach außen mittels Dichtring 7 druckfest abgedichteten Ventilgehäuse 8 läuft der ausgebildete, aus nichtferromagnetischem Material, vorzugsweise Leichtmetall, gearbeitete Verschlußteil 9. Dieser trägt durch beispielsweise Schrauben befestigt und durch geeignete Mittel zentriert den ringförmigen Magnetanker 10, der bei Erregung der Magnetspule 1 in das sich ringförmig zwischen den als -Polschuhen ausgebildeten Teilen 5 und 2 ausbreitende. Magnetfeld gegen die Kraft der Druckfedern 12 hineingezogen wird. Durch-den U-förmigen Querschnitt des Magnetankers 10 wird ein die Magnetkraft fördernder Verlauf des magnetischen Flusses im Arbeitsluftspalt erreicht.
  • - Bei-Beaufschlagungder Spule mit-Gleichstrom-wirdder Einlauf des Magnetankers 10 in das Magnetfeld begrenzt durch den Anschlag des Verschlußteils 9 am Innenrohr 2, beispielsweise so, daß zwischen-Magnetanker 10 und dem Polflansch 5 sowie dem Innenrohr 2 in axialer Richtung ein Restluftspält von 0,3 mm entsteht. .
  • Bei Erregung der Spule mit Wechselspannung wird durch Kürzung des oberen Rohrendes des Verschlußteils 9 eine Auflage des Magnetänkers 10-gegen Hubende auf dem Polflansch 5 und dem Innenrohr 2 erzwungen, damit die das Brummen verhütende Kurzschlußwindung 11 zur Wirkung kommt.
  • Bei nichterregter Spule drückt der Verschlußteil 9, niedergehalten durch mindestens- drei zueinander versetzte Druckfedern 12, fest auf die Dichtplatte 13. Dadurch wird das in Pfeilrichtung eintretende Durchflußmedium gesperrt.
  • Die Bohrungen 15. und 16 im Verschlußteil 9 dienen dem Ausgleich des Durchflußmediums bei Bewegung des Verschlußteils. Durch wahlweises Vergrößern oder Verringern- der Bohrungsdurchmesser kann die öffnungs- und Schließgeschwindigkeit des Ventils in- Grenzen geregelt werden. Das ist von Vorteil, wenn, insbesondere bei flüssigen Medien, durch zu große Schließgeschwindigkeit entstehende Stöße in der Leitung vermieden werden sollen.
  • Tritt bei geschlossenem Ventil auf der Eintrittsseite des Durchflußmediums ein überdruck auf, so bewegt sich bei überschreiten eines mittels der Druckfeder 17 einstellbaren Mindestdruckes ein mit der Dichtplatte 13 fest verbundener, in einem Abflußstutzen 18 gelagerter und in ihm axial verschiebbarer Dichtplattenträger 19 gegen die Kraft der Feder 17 nach unten. Dieser Bewegung folgt der Schließkörper 9 infolge der auf ihn durch die Druckfedern 12 ausgeübten Kraft so weit, bis er im Ventilgehäuse 8 auf einem dafür angedrehten. .Vorsprung zur Auflage kommt. Bei weiterer Bewegung des Dichtplattenträgers 19 gegen die -Feder 17 öffnet sich das Ventil, und der- überdruck entweicht über die -radial angebrachten Bohrungen .des.-Abflußstutzens 18. Der Dichtplattenträger 19 kann wahlweise auch fest, insbesondere durch Löten oder Kleben, mit dem Abflußstutzen 18 verbunden sein. In diesem Fall kann die Druckfeder 17 entfallen, und das Ventil arbeitet ohne selbsttätiges Öffnen bei Überdruck. Es ist auch möglich, zu diesem Zweck die Teile 18 und 19 aus einem Stück herzustellen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetisch 'direkt betätigtes, einsitziges Durchflußmedium mit einem das gesamte axial durchfließende-. Medium ringförmig. umschließenden, auf einem Innenrohr angeordneten Elektromagneten, dadurch gekennzeich= n e t, daß der Arbeitsluftspalt in einem nach außen druckdichten Raum zwischen einem Polflansch (5) und dem Innenrohr (2) ringförmig vor einer Stirnseite der Magnetspule (1) angeordnet und der für den Einlauf des Magnetankers (10) zwischen dem Polflansch (5) und dem Innenrohr (2) zur Verfügung stehende Raum radial beidseitig durch zylindrische Mantelflächen begrenzt ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (10) als Ring ausgebildet und mit einem im Ventilgehäuse (8) axial verschiebbaren Verschlußteil (9) fest verbunden ist.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (10) U-förmigen Querschnitt besitzt.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder beide freien Schenkel des Magnetankers (10) eine konzentrisch angeordnete Kurzschlußwindung (11) tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 554 606; deutsche Auslegeschrift Nr. 1163105; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1705 867, 1734 025, 1793 186, 1818 907; USA.-Patentschrift Nr. 2 631612.
DE19651262713 1965-04-05 1965-04-05 Elektromagnetisch direkt betaetigtes durchflussventil Expired DE1262713C2 (de)

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DE1262713C2 DE1262713C2 (de) 1974-11-14
DE1262713B true DE1262713B (de) 1974-11-14

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DE (1) DE1262713C2 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3012985A1 (de) * 1980-04-03 1981-10-08 Pierburg Gmbh & Co Kg, 4040 Neuss Elektromagnetisches steuerventil

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DE1262713C2 (de) 1974-11-14

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