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DE1262649B - Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszaehldekaden aufgebauten Impulszaehlwerks - Google Patents

Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszaehldekaden aufgebauten Impulszaehlwerks

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Publication number
DE1262649B
DE1262649B DE1965W0038725 DEW0038725A DE1262649B DE 1262649 B DE1262649 B DE 1262649B DE 1965W0038725 DE1965W0038725 DE 1965W0038725 DE W0038725 A DEW0038725 A DE W0038725A DE 1262649 B DE1262649 B DE 1262649B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
pulse
decade
pulse counting
zero setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965W0038725
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Rodeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Theod Wagner A G C
Original Assignee
Theod Wagner A G C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Theod Wagner A G C filed Critical Theod Wagner A G C
Priority to DE1965W0038725 priority Critical patent/DE1262649B/de
Priority to CH322066A priority patent/CH445916A/de
Publication of DE1262649B publication Critical patent/DE1262649B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/283Design features of general application for zeroising or setting to a particular value with drums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszähldekaden aufgebauten Impulszählwerks Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszähldekaden aufgebauten Impulszählwerks durch schrittweises, von elektrischen Impulsen bewirktes Zurückschalten der einzelnen Ziffernrollen in die Ausgangsstellung, wobei der Ziffernrolle jeder Impulszähldekade ein Nullstellkontakt zugeordnet ist, der eine weitere Zuführung von Nullstellimpulsen zu dem Elektromagneten der entsprechenden Impulszähldekade unterbricht, wenn die Ziffernrolle ihre Ausgangsstellung erreicht hat.
  • Es ist bekannt, die einzelnen Dekaden eines Impulszählwerks durch einen Impulsgeber schrittweise bis in die Nullstellung zurückzuschalten. Bei einer bekannten derartigen Anordnung werden zum Nullstellen der Ziffernrolle die Elektromagnete der einzelnen Zähldekaden mittels eines Mehrfachumschalters von den Anschlußkontakten eines Zählimpulsgebers auf die Nullstellkontakte umgeschaltet, die mit einem weiteren Impulsgeber elektrisch verbunden sind, der die Nullstellimpulse für die Elektromagnete liefert. Dieses Impulszählerwerk weist also zwei voneinander getrennte Impulsgeber auf, sieht für jede Zähldekade einen zweipoligen Umschaltkontakt vor und stellt daher eine sehr aufwendige und unwirtschaftliche Einrichtung dar. Der Nullstellkontakt besteht bei einer derartigen Ausführung aus einem Kontaktfedersatz, der über eine Hebelanordnung durch eine Nockenscheibe auf einer Ziffernrolle gesteuert wird. Die betreffende Ziffernrolle mit der Nockenscheibe wird hier ständig durch die unter Federvorspannung stehende Hebelanordnung belastet, so daß die Fortschaltkraft relativ groß gehalten werden muß, was jedoch zu erhöhter Abnutzung und Prellungen führt.
  • Es ist weiter ein mechanischer Impulsgeber bei einem mehrstelligen Zählwerk bekannt, der jedoch zusammen mit Zähl- und Druckwerksgliedern dieses Zählwerks von einem Motor angetrieben wird und Auszählimpulse erzeugt, die den einzelnen Zähldekaden eines elektronischen Zählwerks zu dessen Steuerung zugeleitet werden. Der bekannte Impulsgeber weist zur Betätigung eines Federkontaktsatzes zur Erzeugung der Steuerimpulse eine Nockenschiene auf, und die Anordnung ist hier so getroffen, daß nur die in einer Bewegungsrichtung der Nockenschiene erzeugten Impulse der elektronischen Zählschaltung des Zählerwerks zugeführt werden. Ein derartiger Impulsgeber ist jedoch nicht ohne weiteres als Nullstellimpulsgeber für einen einfachen mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszähldekaden aufgebauten Zähler verwendbar. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obigen Mängel auszuschalten und eine Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen Impulszählwerks aus elektromagnetisch angetriebenen Impulszähldekaden zu schaffen, die eine besonders einfache, preiswerte und platzsparende Anordnung darstellt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Nullstellimpulse durch einen von Hand betätigten Schiebeschalter erzeugt werden, der bei der Hin- und Herbewegung mindestens neun Impulse abgibt, die über den Nullstellkontakt den Elektromagneten der einzelnen Impulszähldekaden zuführbar sind.
  • Ein solcher Schiebeschalter stellt die einfachste Art eines Nullstellimpulsgebers dar, der aus einer preiswerten Ausführung bestehen kann, die nur wenige Teile umfaßt und einen minimalen Einbauplatzbedarf hat.
  • Einer jeden Impulszähldekade des Impulszählerwerks kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung je ein solcher von Hand betätigbarer Schiebeschalter zugeordnet sein. Die Verdrahtung dazu kann in der gedruckten Schaltung der Zähldekade selbst liegen, nur ein zweiter Gleichstrompol ist an alle Impulszähldekaden zu führen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Gleichstromquelle bei der Nullstellung nicht gleichzeitig den Strom für die Elektromagnete; aller Impulszähldekaden zu liefern hat. Bei einem fünfstelligen Impulszählerwerk wird dadurch die Gleichstromquelle beispielsweise nur mit etwa 0,5 statt mit 2,5 Ampere belastet, wenn sämtliche Elektromagnete auf einmal an Spannung gelegt würden. Die elektrische Spannungsquelle kann demzufolge schwächer ausgelegt werden, wobei die Zeit, um fünf Schiebeschalter nacheinander zu betätigen, kaum ins Gewicht fällt, da sie nur einige Sekunden beträgt. Die einzelnen Impulszähldekaden bleiben einheitlich und austauschbar.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann auch sämtlichen Impulszähldekaden des Impulszählerwerks nur ein einziger von Hand betätigbarer Schiebeschalter zugeordnet werden, dessen Achse über eine Federkupplung mit der Achse eines an sich bekannten Mehrfachumschalters verbunden ist, die eine Relativbewegung zwischen den beiden Achsen ermöglicht, wobei der Mehrfachumschalter eine der Zahl der Impulszählerdekaden entsprechende Zahl von Umschaltkontakten aufweist und die Schaltungsanordnung so getroffen ist, daß über die Umschaltkontakte die Elektromagnete der einzelnen Impulszählerdekaden von den Dekadenkontakten auf die Nullstellköntakte umschaltbar sind, während gleichzeitig der Schiebeschalter die Nullstellimpulse abgibt. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß praktisch unabhängig von der Zahl der Impulszähldekaden des Impulszählwerks nur ein Schiebeschalter für das Zählwerk erforderlich ist, der eine Baueinheit mit dem Mehrfachumschalter bilden und gemeinsam mit diesem betätigt werden kann. Die beiden kombinierten Schalter können in platzsparender Bauweise hergestellt und im Gehäuse beispielsweise der höchsten oder niedrigsten Impulszähldekade oder in einem besonderen Zählergehäuse mit Blindplatte untergebracht werden.
  • Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Teilansicht des Schiebeschalters gemäß der Erfindung vqn der Seite, F i g. 2 eine Einzelansicht der Kontaktbahnen des Schiebeschalters entlang der Schnittlinie I-I der Fig. 1, F i g. 3 ein Schaltungsbeispiel des Impulszählers mit nur einem Schiebeschalter, F i g. 4 eine Teilansicht des kombinierten Schiebe-und Mehrfachumschalters von der Seite, F i g. 5 eine Teilansicht der Kontaktbahnen des Mehrfachumschalters entlang der Schnittlinie IV-IV der F i g. 4, F i g. 6 eine Draufsicht auf die Kontaktbahnen des Nullstellkontaktes im vergrößerten Maßstab, F i g. 7 eine Draufsicht auf die Kontaktbahnen des Dekadenkontaktes im vergrößerten Maßstab und F i g. 8 eine Schnittansicht durch ein Teil eines Einzelzählwerkes mit der Zahlentrommel und den verschiedenen der Zahlentrommel zugeordneten Kontakten.
  • Der in F i g. 1 gezeigte Schiebeschalter 12 weist eine Schalterachse 1 auf, die im Zählergehäuse 2 axial beweglich geführt ist und an ihrem freien aus dem Zählergehäuse herausragenden Ende einen nicht gezeigten Bedienungsknopf trägt. Die Schalterachsel ist gegen den Druck einer Feder 3 in das Zählergehäuse hinein verschiebbar und wird nach Loslassen des Bedienungsknopfes durch diese Feder selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückgeführt. An der Schalterachse 1 ist eine Schleifkontaktfeder 4 isoliert befestigt, die (vgl. auch F i g. 2) bei Betätigung der Schalterachse 1 über zwei Kontaktbahnen 6 bewegt wird und diese intermittierend überbrückt. Die Kontaktbahnen 6 sind in Form einer gedruckten Schaltung auf einer Isolierabdeckplatte 5 des Zählergehäuses 2 ausgeführt. Die in der F i g. 2 links liegende Kontaktbahn 6 ist kammartig ausgebildet und besitzt im Ausführungsbeispiel fünf quer zur Bewegungsrichtung der Schleifkontaktfeder4 in einem bestimmten Abstand voneinander liegende Abschnitte, durch deren Form das Verhältnis der Impulsdauer zur Impulspause beeinflußt werden kann. Im Ausführungsbeispiel werden demnach bei einem Hin- und Rücklauf der Schalterachse 1 zehn Rückstellimpulse abgegeben. Diese zehn Rückstellimpulse reichen in jedem Fall aus, um den dem Schiebeschalter zugeordneten Zähler aus jeder momentanen Einstellage in die Stellung Null zu führen. An sich würden neun Stromimpulse genügen. Es sei bemerkt, daß die elektromagnetisch betätigten Schrittschaltwerke bei den in Frage kommenden schnell arbeitenden Zählern praktisch unabhängig von der Geschwindigkeit der Betätigung des Schiebeschalters auf die Rückstellimpulse ansprechen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist dem Zähler einer jeden Dekade ein Schiebeschalter zugeordnet. Die durchgehende Kontaktbahn 6 ist hierbei an den einen Pol einer nicht gezeigten Gleichstromquelle angeschlossen, während die andere kammartige Kontaktbahn 6 über einen noch später erläuterteri Nullstellkontakt an den einen Pol des nicht gezeigten Elektromagneten für das Schrittschaltwerk angeschlossen ist. Der Nullstellkontakt unterbricht in bekannter Weise in der Nullstellung der Zahlentrommel die Zuführung weiterer Rückstellimpulse. Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 6 und 8 umfaßt der Nullstellkontakt zwei als gedruckte Schaltung ausgeführte Kontaktbahnen 29 und 30, die auf der einen Seite einer Isolierplatte 24 angebracht sind. Die Isolierplatte 24 ist mittels zwei nicht gezeigten Stützen mit dem Zählergehäuse 2 fest verbunden. In dem Zählergehäuse 2 und der Isolierabdeckplatte 5 ist eine Achse 22 fest angebracht, auf die eine Zahlentrommel 23 drehbeweglieh gelagert ist. Mit der Zahlentrommel 23 ist die S-förmige Schleifkontaktfeder 25 fest verbunden, die mit dem einen Ende über Kontaktbahn 30, mit dem anderen über Kontaktbahn 29 (F i g. 6) auf der einen Seite der ortsfesten Isolierplatte 24 streicht. Mit Hilfe von Kontaktfedern 27 sind die Anschlüsse der Kontaktbahnen 29 und 30 mit entsprechenden (nicht gezeigten) Leiterbahnen auf der Isolierabdeckplatte 5 verbunden. Auf der anderen Seite der ortsfesten Isolierplatte 24 sind im Ausführungsbeispiel ferner die Kontaktbahnen 20 und 21 gemäß F i g. 7 in Form einer gedruckten Schaltung angebracht, über die eine Schleifkontaktfeder 26 streicht, die ebenfalls mit der Zahlentrommel 23 umläuft. Diese Schleifkontaktfeder 26 bildet zusammen mit den Kontaktbahnen 20 und 21 den sogenannten Dekadenkontakt, der in bekannter Weise zur Abgabe eines Fortschaltimpulses an den Zähler der nächsthöheren Dekade dient, wenn die Zahlentrommel 23 eine volle Umdrehung ausgeführt hat. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß auf der Isolierabdeckplatte 5 eine weitere Kontaktbahn mit zehn im Kreis angeordneten Anschlüssen und einem Zuleitungsring von einer weiteren Feder 28 überstrichen wird, die in bekannter Weise eine elektrische Abtastung der Stellungen der Zahlentrommel gestattet.
  • In der F i g. 3 ist ein Schaltungsbeispiel dargestellt, bei dem den Zählern sämtlicher Dekaden nur ein einziger Schiebeschalter 12 zum Nullstellen der Zähler bzw. zur Abgabe der Rückstellimpulse zugeordnet ist. Die verlängerte Schalterachsel 'des Schiebeschalters 12 ist über eine Schraubenfeder 13 (vgl. F i g. 4) mit der Schalterachse 1.3' eines Mehrfachumschalters 10 verbunden. Die Feder 13 ermöglicht eine Relativbewegung zwischen den beiden Achsen 1 und 13', denn der Schalthub der Achse 1 ist (vgl. F i g. 1 und 2) beträchtlich größer als derjenige der Achse 13', die lediglich, wie anschließend noch näher erläutert wird, eine Reihe von Umschaltkontakten betätigt. Die Anordnung ist so getroffen, daß beim Einschieben der Achse 1 über die verhältnismäßig stärkere Feder 13 die Achse 13' entgegen der Wirkung einer weiteren Schraubenfeder 14' in die gleiche Richtung verschoben wird, bis ein auf der Achse 13' befestigter Rand 14 mit der zusammengedrückten Feder 14' eine weitere Bewegung der Achse 13' verhindert. Die Feder 14' ist zwischen dem Bund 14 und einer Führung 19 eingespannt, die gleichzeitig als Anschlag dient. In der Ruhelage der Anordnung liegt der Bund 14 an einer zusätzlichen Führung 18 auf, die ebenfalls als Anschlag dient. Beide Führungen 18 und 19 sind am Zählergehäuse 2 befestigt. An der Achse 13' sind eine der Zahl der Dekaden des jeweiligen Impulszählers entsprechende Zahl von Schleifkontaktfedern 15 fest angebracht (in F i g. 4 zur Vereinfachung nur zwei), die über Kontaktbahnen 16 und 17,17' bewegbar sind (vgl. F i g. 5). Diese Kontaktbahnen sind im Ausführungsbeispiel ebenfalls als gedruckte Schaltung auf der Isolierabdeckplatte 5 des Zählergehäuses vorgesehen und bilden die Anschlußstellen der in F i g. 3 gezeigten Dekaden- und Nullstellkontakte 8, 8' bzw. 9, 9'. Es versteht sich, daß die Zahl der Kontaktbahnen 16 und 17, 17' der Zahl der Schleifkontaktfedern 15 entspricht. In F i g. 5 sind lediglich zur Erläuterung nur eine beschränkte Zahl von Kontaktbahnen dargestellt.
  • Wenn sich der in den F i g. 1 und 4 gezeigte kombinierte Schalter in der Ruhelage befindet, ist gemäß F i g. 3 der Schalter 12 geöffnet und die Schleifkontaktfedern 15,15' usw. liegen an den Anschlußstellen der Dekadenkontakte 8, 8' usw., d. h., die Schleifkontaktfedern 15 verbinden (vgl. F i g. 5) die Kontaktbahnen 16 und 17. Bei der Betätigung der Schalterachse 1 werden zuerst die Schleifkontaktfedern 15, 15' usw. umgeschaltet und dann gemäß F i g. 3 der Schalter 12 intermittierend geschlossen. über die Nullstellkontakte 9, 9' usw. werden den Elektromagneten 7, 7' die zehn Rückstellimpulse zugeführt, wobei die Nullstellkontakte 9, 9' usw. die Zuführung weiterer Rückstellimpulse zu den Elektromagneten 7, 7' verhindern, wenn die zugeordnete Zahlentrommel die Nullstellung erreicht hat. Nach der Umschaltung der Schleifkontaktfedern 15, 15' usw. verbinden diese die Kontaktbahnen 16 und 17' miteinander (vgl. F i g. 5). Es ist ersichtlich, daß eine relativ kleine Bewegung der Achse 13' bzw. ein Vorlauf bis zur Arbeit des Schalters nach F i g. 4 ausreicht, um durch die Schleifkontaktfedern die Kontaktbahnen 16 und 17' zu überbrücken, d. h. gemäß F i g. 3 die Strombahn über die Nullstellkontakte 9, 9' zu führen. Der Kontakt 11 stellt im Schaltungsbeispiel gemäß der F i g. 3 den Zählimpulsgeber schematisch dar.
  • Der Mehrfachumschalter 10 kann in dem Einzelzähler für die Einer oder auch in einem weiteren daneben aufgereihten Zählergehäuse Platz finden. Es ist ersichtlich, daß die Bedienung der kombinierten Schalter 10 und 12 sehr einfach ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszähldekaden aufgebauten Impulszählwerks durch schrittweises, von elektrischen Impulsen bewirktes Zurückschalten der einzelnen Ziffernrollen in die Ausgangsstellung, wobei der Ziffernrolle jeder Impulszähldekade ein Nullstellkontakt zugeordnet ist, der eine weitere Zuführung von Nullstellimpulsen zu dem Elektromagneten der entsprechenden Impulszähldekade unterbricht, wenn die Ziffernrolle ihre Ausgangsstellung erreicht hat, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Nullstellimpulse durch einen von Hand betätigten Schiebeschalter erzeugt werden, der bei der Hin- und Herbewegung mindestens neun Impulse abgibt, die über den Nullstellkontakt den Elektromagneten der einzelnen Impulszähldekaden zuführbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeschalter mit zwei parallel verlaufenden und durch einen Schleifkontakt überbrückbaren Kontaktbahnen versehen ist, von denen eine kammartig ausgebildet ist, wobei durch die Form der in Achsrichtung voneinander beabstandeten Abschnitte dieser Kontaktbahn das Verhältnis der Impulsdauer zur Impulspause beeinflußbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullstellkontakt als gedruckte Schaltung ausgeführte Kontaktbahnen auf einer ortsfesten, die Ziffernrollenachse umgreifenden Isolierplatte sowie mit der Ziffernrolle umlaufende Schleifkontakte umfaßt, die über die Kontaktbahnen streichen.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem der Ziffernrolle jeder Impulszähldekade zugeordneten Dekadenkontakt zur Abgabe eines Schaltimpulses an die nächsthöhere Impulszähldekade nach einem vollen Umlauf der Ziffernrolle, dadurch gekennzeichnet, daß der Dekadenkontakt in Form einer gedruckten Schaltung ausgeführt ist und die Kontaktbahnen des Nullstellkontaktes auf der einen Seite der Isolierplatte und die Kontaktbahnen des Dekadenkontaktes auf der anderen Seite der Isolierplatte des Impulszähldekadengehäuses ausgebildet sind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sämtlichen Impulszähldekaden des Impulszählwerkes ein einziger von Hand betätigbarer Schiebeschalter zugeordnet ist, dessen Achse über eine Federkupplung mit der Achse eines an sich bekannten Mehrfachumschalters verbunden ist, die eine Relativbewegung zwischen den beiden Achsen ermöglicht, und daß der Mehrfachumschalter eine der Zahl der Impulszähldekaden entsprechende Zahl von Umschaltkontakten aufweist, wobei die Schaltungsanordnung so getroffen ist, daß über die Umschaltkontakte die Elektromagnete der einzelnen Impulszähldekaden von den Dekadenkontakten auf die Nullstellkontakte umschaltbar sind, während gleichzeitig der Schiebeschalter die Nullstellimpulse abgibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1054 257; französische Patentschrift Nr. 1155 405.
DE1965W0038725 1965-03-10 1965-03-10 Einrichtung zur Nullstellung eines mehrstelligen, aus einzelnen elektromagnetisch angetriebenen Impulszaehldekaden aufgebauten Impulszaehlwerks Pending DE1262649B (de)

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CH322066A CH445916A (de) 1965-03-10 1966-03-07 Mehrstelliger Impulszähler mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit mit einer elektrischen Schaltungsanordnung zum Nullstellen elektromagnetisch betätigter Einzelzähler

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1155405A (fr) * 1955-08-09 1958-04-28 Sodeco Compteurs De Geneve Installation de télémesure de l'augmentation, pour une période donnée, de l'indication numérique d'un totalisateur d'impulsions
DE1054257B (de) * 1955-05-21 1959-04-02 Kienzle Apparate Gmbh Verfahren zur UEbertragung von in elektronischen Zaehlwerken vorhandenen Zaehlwerten in mechanische Druck- und/oder Zaehlwerke

Patent Citations (2)

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