DE1262439B - Anzapfungswaehler fuer Stufentransformatoren - Google Patents
Anzapfungswaehler fuer StufentransformatorenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIf
Deutsche Kl.: 21 d2 - 53/03
Nummer: 1262439
Aktenzeichen: A 37139 VIII b/21d2
Anmeldetag: 6. April 1961
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Anzapfungswähler für Stufentransformatoren, bei dem je Phase
die geradzahligen Anzapfkontakte auf einer ersten Kreisbahn, die ungeradzahligen Anzapfkontakte auf
einer zweiten Kreisbahn angeordnet sind und über je eine auf einer konzentrischen Kreisbahn verstellbare
Kontaktbrücke abwechselnd und nacheinander mit zwei auf der Außenseite eines konzentrisch hierzu
liegenden Isolierrohres angeordneten Schleifringen verbindbar sind, die über im Innern des Isolierrohres
verlaufende Leitungen mit einem Lastumschalter verbunden sind.
Bei einem bekannten Anzapfungswähler dieser Art trägt das Isolierrohr nur die mit dem Lastumschalter
verbundenen Schleifringe, wogegen die Anzapfkontakte auf einem das Isolierrohr umgebenden
Isolierstabkäfig so befestigt sind, daß ihre Kontaktflächen nach innen ragen. Die verstellbaren
Kontaktbrücken werden von Stangen getragen, welche in dem ringförmigen Zwischenraum zwisehen
dem Isolierrohr und dem Isolierstabkäfig verstellbar sind. Diese Konstruktion ist aufwendig und
schlecht zugänglich; vor allem aber ergibt sie den Nachteil, daß die zu den Anzapfkontakten führenden
Leitungen von außen auf sehr verschiedenartig gekrümmten Wegen herangeführt werden müssen.
Dies ist insbesondere bei hohen Spannungen ungünstig.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Anzapfungswählers der eingangs angegebenen Art, der
bei einfachem Aufbau eine sehr kurze und geradlinige, somit auch für hohe Spannungen geeignete
Führung der Leitungen zu den Anzapfungskontakten ermöglicht.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die beiden Kreisbahnen der Anzapf kontakte beidseitig
der Schleifringe auf den Stirnseiten des Isolierrohres liegen, wobei die Kontaktflächen nach außen
und die zugehörigen Anschlußfahnen in das Innere des Isolierrohres gerichtet sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Anzapfungswähler werden die Schleifringe und die Anzapfungskontakte
von dem gleichen Isolierrohr getragen, so daß sich ein sehr stabiler und gedrängter Aufbau ergibt. Vor allem
können sämtliche Leitungen zu den Schleifringen und zu den Anzapfungskontakten durch das Innere des'
Isolierrohres geführt werden, so daß sie auf kurzen und geraden Wegen verlaufen. Auf der Außenseite
des Isolierrohres sind nur noch die verstellbaren Kontaktbrücken angeordnet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Darin zeigt
Anzapfungswähler für Stufentransformatoren
Anmelder:
Ateliers de Constructions Electriques de
Charleroi Societe Anonyme, Brüssel
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz
und Dr. G. Hauser, Patentanwälte,
8000 München 60, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Rene Pensis, Jumet (Belgien)
Rene Pensis, Jumet (Belgien)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 15. April 1960
Frankreich vom 15. April 1960
F i g. 1 das Schaltschema eines Anzapfungswählers und eines Lastumschalters,
F i g. 2 und 3 schematisch den Aufbau des erfindungsgemäßen Anzapfungswählers,
F i g. 4 die Anbringung eines Anzapfungswählers bekannter Ausführung an einem Manteltransformator
mit Scheibenwicklung,
F i g. 5 die Anbringung eines erfindungsgemäßen Anzapfungswählers an dem gleichen Transformator,
F i g. 6 eine zum Teil geschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Anzapfungswählers und
F i g. 7 einen Querschnitt durch den Anzapfungswähler von F i g. 6.
Das Schema der F i g. 1 zeigt den Fall einer einfachen Regelung einer Phase eines Stufentransformators.
Die Wahl eines Anzapfkontakts in dem Anzapfungswähler S erfolgt durch die Verstellung von Kontaktbrücken
B1 und B2 zwischen den Anzapfkontakten
b,c .. .0 und zwei Kontaktschienen 51 bzw. 52.
Zum Durchlaufen der dreizehn in dem vorliegenden Fall vorgesehenen Stufen geht die Kontaktbrücke B1
nacheinander über die ungeradzahligen Anzapfkontakte c, e, g, i, k, m und o, wobei sie diese nacheinander
mit der Kontaktschiene Sj verbindet, während die Kontaktbrücke B2 nacheinander über die
geradzahligen Anzapfkontakte d, f, h, j, I und η läuft,
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wobei sie diese nacheinander mit der Kontakt- rad 8 ermöglicht ein Verdrehen des isolierenden
schiene S2 verbindet. Diese Kontaktschienen S1 und Rings 6 und damit ein Verstellen der Kontaktbrücken
S2 sind mit dem Lastumschalter L verbunden. BlA, BlB, BlC auf jeden, der zugeordneten Anzapf-
Bei einem Drehstromtransformator weist der An- kontakte. Jede Kontaktbrücke schleift andererseits
zapfungswähler drei Vorrichtungen der in F i g. 1 5 . auf einem der drei Segmente SlA, SlB, SlC.
gezeigten Art auf. Die Kontaktbrücken B1 der drei Die geradzahligen Anzapfkontakte, d. h. die AnVorrichtungen verstellen sich gleichzeitig, ebenso wie zapfkontakte b, d, f, h, j, I und n, sind an der anderen die drei Kontaktbrücken B2. . Stirnseite des Isoh'errohres 5 rings um dessen Umfang
gezeigten Art auf. Die Kontaktbrücken B1 der drei Die geradzahligen Anzapfkontakte, d. h. die AnVorrichtungen verstellen sich gleichzeitig, ebenso wie zapfkontakte b, d, f, h, j, I und n, sind an der anderen die drei Kontaktbrücken B2. . Stirnseite des Isoh'errohres 5 rings um dessen Umfang
Bekannte Anzapfungswähler bestehen im allgemei- verteilt. Drei ebenfalls um 120° gegeneinander vernen
aus zwei Seitenteilen aus Leichtlegierung, welche io setzte Kontaktbrücken B2Ä, BsB, BzC sind an einem
durch einen Käfig bildende Isolierrohre vereinigt sind, isolierenden Ring 1© befestigt, welcher auf der
welche die auf übereinanderliegende waagerechte Außenseite des Isolierrohrs 5 drehbar gelagert ist
Ebenen verteilten Anzapfkontakte tragen. und eine Verzahnung 12 aufweist. Die drei Kontakt-
Die Anzapfkontakte einer jeden Phase sind auf brücken B2A, i?2ß, jS^.tonnen-jeden der. Anzapfzwei
übereinanderliegende waagerechte Ebenen ver- 15 kontakte einer Phase mit einem der den drei Phasen
teilt, nämlich eine Ebene für die ungeradzahligen entsprechenden drei Segmente S2A, S2B, S2C eines
Anzapfkontakte und eine Ebene für die geradzahligen weiteren Schleifrings durch die Drehung eines Zahn-Anzapfkontakte.
Der Anzapfungswähler weist somit rades 11 verbinden.
sechs übereinanderliegende Kontaktebenen auf, Die Zahnräder 8 und 11 werden in dem einen
welche durch die drei Kontaktbrücken B1 und die 20 oder dem anderen Sinn abwechselnd schrittweise
drei Kontaktbrücken B2 mit den Kontaktschienen S1 durch einen in F i g. 7 dargestellten, an sich bekann-
und S2 verbunden werden, welche die Form von ten Malteserkreuzantriebsmechanismus CM gedreht.
Schleifringen (einer je Kontaktebene) haben und mit Dieser Mechanismus treibt z. B. zuerst das Zahn-
dem Lastumschalter R verbunden sind. rad 8 an, welches mit der Verzahnung 7 im Eingriff
Die Kontaktbrücken B1 und B2 sowie die Schleif- 25 steht und den isolierenden Ring 6 um einen solchen
ringe S1 und S2 befinden sich innerhalb des Anzap- Winkel verdreht, daß die Kontaktbrücken BlA, BlB,
fungswählers, während die zu den Anzapfkontakten BlC z. B. von den Anzapfkontakten c auf die Anzapfführenden
Leitungen außen verlaufen. kontakte e übergehen. Nach diesem Manöver wird
Bei Benutzung eines derartigen bekannten Anzap- der Lastumschalter R umgelegt, welcher die Last von
fungswählers für einen Manteltransformator mit 30 den Segmenten S2 auf die Segmente S1 überträgt. Bei
Scheibenwicklung, bei welchem die Regelanzapfungen dem nächsten Wählvorgang treibt das Malteserkreuz
an dem oberen Teil der Wicklungen liegen, weisen das Zahnrad 11 an, welches mit der Verzahnung 12
die die Regelanzapfungen mit dem Anzapfungswähler im Eingriff steht und den isolierenden Ring 10 um
verbindenden Leitungen, wie in F i g. 4 dargestellt, einen solchen Winkel verdreht, daß die Bürsten B2A,
zahlreiche Krümmungen auf, welche für die gute 35 B2B, B2C von den Anzapfkontakten d auf die An-Isolierung
derselben nachteilig sind. zapfkontakte / übergehen.
F i g. 2 und 3 zeigen die schematische Ausbildung Die Kontaktbrücken B1 und B2 können also auf
und F i g. 6 und 7 die praktische Ausführung eines diese Weise über alle Anzapfkontakte in dem einen
dreiphasigen Anzapfungswählers nach der Erfindung oder in dem anderen Sinn geführt werden, je nach
für in Stern geschaltete Wicklungen, bei welchen die 40 dem den Zahnrädern 8 und 11 durch die Malteser-!
Regelung im Nullpunkt erfolgt. Infolge der besonderen kreuzvorrichtung gegebenen Drehsinn.
Ausbildung ist es möglich, diesen Anzapfungswähler Bei einem Stufentransformator mit Anzapfungswaagerecht anzuordnen und die Leitungen auf kurzen, wähler ist es bekannt, den drei Kontaktbrücken B1 geraden Wegen zu den Anzapfkontakten zu führen und die drei Kontaktbrücken B2, nachdem diese den (s. Fig. 5). 45 Regelbereich ein erstes Mal durchlaufen haben, in-
Ausbildung ist es möglich, diesen Anzapfungswähler Bei einem Stufentransformator mit Anzapfungswaagerecht anzuordnen und die Leitungen auf kurzen, wähler ist es bekannt, den drei Kontaktbrücken B1 geraden Wegen zu den Anzapfkontakten zu führen und die drei Kontaktbrücken B2, nachdem diese den (s. Fig. 5). 45 Regelbereich ein erstes Mal durchlaufen haben, in-
Die ungeradzahligen Anzapfkontakte, d. h. die An- dem sie nacheinander über die Kontakte c bis ο bzw.
zapfkontakte c, e, g, i, k, m und ο der drei Phasen über die Kontakte b bis η gegangen sind, nochmals
sind gleichmäßig um den Umfang eines Isolier- den gleichen Zyklus beginnen zu lassen, nachdem ein
rohres 5 verteilt und an dessen einer Stirnseite an- Schalter I (Fig. 1) entweder den Sinn der Regelgebracht.
Die zu einer Phase gehörenden Anzapf- 50 wicklung umgekehrt oder eine Reservewicklung zukontakte
nehmen jeweils ein Drittel des Umfangs des geschaltet hat (Stellung 3 und Stellung 1 des in F i g. 1
Isolierrohres 5 ein. Die Kontaktflächen der Anzapf- dargestellten Schalters I).
kontakte liegen auf der Außenseite des Isolierrohres, Da bei dem in Fig. 2 und 3 bzw. in Fig. 6 und 7
während ihre Anschlußfahnen 13 zur Verbindung mit dargestellten Anzapfungswähler die Anzapfkontakte
den zu den Anzapfungen der Wicklungen führenden 55 einer Phase in der gleichen Reihenfolge auf die An-Leitungen
(F i g. 6 und 7) in das Innere des Isolier- zapfkontakte der beiden anderen Phasen folgen, ist
rohres gerichtet sind. die höchste Spannung zwischen dem letzten Anzapf-
Auf der Außenseite des Isolierrohres 5 ist ferner kontakt einer Phase und dem ersten Anzapfkontakt
ein in drei gleiche, voneinander isolierte Segmente der nächsten Phase höchstens gleich der Phasenspan-
SlA, SlB, SlC unterteilter Schleifring angebracht, wo- 60 nung der gesamten Regelwicklung. Dank dieser Anbei
jedes Segment den Anzapfkontakten einer Phase Ordnung kann der Abstand zwischen zwei zu verzugeordnet
ist. schiedenen Phasen gehörenden benachbarten An-
Drei um 120° gegeneinander versetzte Kontakt- zapfkontakten der gleiche sein wie der zwischen zwei
brücken BlA, BlB und BlC sind an einem beweglichen aufeinanderfolgenden Anzapfkontakten einer Phase,
isolierenden Ring 6 befestigt, welcher auf der Außen- 65 Um den Regelbereich ein zweites Mal zu durchlaufen,
seite des Isoüerrohres 5 drehbar gelagert ist und eine genügt es also, die Bewegung in dem gleichen Sinn
sich über 240° erstreckende Verzahnung 7 trägt. Ein fortzusetzen. Die Kontaktbrücken B1 können von
mit der Verzahnung 7 im Eingriff stehendes Zahn- den Anzapf kontakten ο einer Phase auf die Anzapf-
kontakte c der nächsten Phase übergehen, und die Kontaktbrücken B2 können in gleicher Weise von
den Anzapfkontakten η auf die Anzapfkontakte b übergehen, da die Segmente SlA, SlB, SlC ebenso wie
die Segmente S2A, S2ß, S2C voneinander isoliert sind.
In F i g. 6 und 7 sind die an der einen Stirnseite des Isolierrohres 5 angeordneten ungeradzahligen
Anzapfkontakte mit pt und die an der anderen Stirnseite
angeordneten geradzahligen Anzapfkontakte mit Pn bezeichnet. Jeder dieser Anzapfkontakte hat die
Form eines U, dessen einer Schenkel außen parallel zu den Mantellinien des Isolierrohres 5 liegt, während
der andere Schenkel innerhalb des Isolierrohres liegt und die Anschlußfahne 13 bildet.
An ihren äußeren Schenkeln werden die U-förmigen Anzapfkontakte einer jeden Phase nacheinander
durch die Kontaktbrücken B1 oder B2 mit dem zugeordneten
Segment S1 oder S2 in Verbindung gebracht.
Die Kontaktbrücken B1 sind mit ihrer Mitte an
dem isolierenden Ring 6 befestigt, während die Bürsten B2 an dem isolierenden Ring 10 befestigt
sind. Jeder isolierende Ring läuft auf zwei kreisförmigen Laufschienen 14 bzw. 14' mit Hilfe von paarweise
angeordneten Laufrollen 15 bzw. 15'. Die Laufrollenpaare sind an den Ringen um 120° gegeneinander
versetzt angeordnet.
Die Laufrollen sind federnd an den Ringen angebracht, um leichte Unregelmäßigkeiten des Zusammenbaus
aufzunehmen, welche bei der Anbringung an einem Isolierrohr großen Durchmessers unvermeidlich
sind. Der Malteserkreuzmechanismus CM (F i g. 7) enthält eine Antriebsscheibe 19, die ihre
Bewegung von einem nicht dargestellten elektrischen Antriebsaggregat über eine Isolierwelle 16 und zwei
Kegelräder 17 und 18 erhält. Die Scheibe 19 führt eine halbe Umdrehung je Stellung aus und erfaßt
durch einen Kurbelzapf en 20 nacheinander das mit dem Zahnrad 8 fest verbundene Malteserkreuz 21
und das mit dem Zahnadll verbundene Malteserkreuz 22, wobei die Bewegung je nach der Drehrichtung
der Welle 16 in dem einen oder dem anderen Sinn erfolgt.
Über die Verzahnungen 7 und 12 können so die isolierenden Ringe 6 und 10 verdreht und die Stellungen
der Kontaktbrücken B1 und B2 verändert
werden.
Die Anordnung wird von einem waagerechten Isolator 23 getragen, welcher eine Durchführungsplatte
24 aufweist, durch welche die Leiter av geführt sind,
welche die Regelanzapfungen mit den Anschlußfahnen 13 verbinden.
Wie in F i g. 5 dargestellt, ist der waagerechte Isolator 23 an einer Seitenwand 25 des Transformatorgehäuses
26 befestigt.
Bei der beschriebenen Ausbildung des Anzapfungswählers liegen alle beweglichen Teile außerhalb des
Isolierrohres 5, so daß das Innere desselben vollständig frei ist und die Leiter ap auf einer krümmungsfreien
Bahn verlaufen können, wie in F i g. 5 dargestellt ist.
Der gesamte Anzapfungswähler wird durch eine Glimmentladungen verhindernde Kappe 27 geschützt.
Claims (6)
1. Anzapfungswähler für Stufentransformatoren, bei dem je Phase die geradzahligen Anzapfkontakte
auf einer ersten Kreisbahn, die ungeradzahligen Anzapfkontakte auf einer zweiten Kreisbahn
angeordnet sind und über je eine auf einer konzentrischen Kreisbahn verstellbare Kontaktbrücke
abwechselnd und nacheinander mit zwei auf der Außenseite eines konzentrisch hierzu
liegenden Isolierrohres angeordneten Schleifringen verbindbar sind, die über im Innern des
Isolierrohres verlaufende Leitungen mit einem Lastumschalter verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Kreisbahnen der Anzapf kontakte (b, d, f ...; c, e, g...) beidseitig
der Schleifringe (S1, S2) auf den Stirnseiten
des Isolierrohres (5) liegen, wobei die Kontaktflächen nach außen und die zugehörigen Anschlußfahnen
(13) in das Innere des Isolierrohres (5) gerichtet sind.
2. Anzapfungswähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Kontaktbrücken
(B1, B2) von zwei isolierenden Ringen
(6, 10) getragen sind, die drehbar auf der Außenseite des Isolierrohres (5) gelagert sind.
3. Anzapfungswähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden Ringe
(6, 10) jeweils zwischen einer Kreisbahn von Anzapfkontakten (b, d, f ... ; c, e, g ... ) und
einem Schleifring (S1, S2) liegen und daß die Kontaktbrücken
(B1, B2) axial gerichtet sind.
4. Anzapfungswähler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schleifring
(S1, S2) in eine der Phasenzahl des Transformators
entsprechende Zahl von gleich großen, voneinander isolierten Segmenten (S1^, Slß, SlC; S2A,
S2ß, S2C) unterteilt ist, daß die zu den verschiedenen
Phasen gehörenden Anzapfkontakte (b, d, f...; c, e, g...) jeder Kreisbahn in Segmenten
gleicher Größe zusammengefaßt sind und daß jeder der isolierenden Ringe (6, 10) die gleiche
Zahl von in gleichen Winkelabständen angeordneten verstellbaren Kontaktbrücken (BlA, BlB,
B1Cl B2A, B2B, B2c) trägt.
5. Anzapfungswähler nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der isolierenden Ringe (6, 10) am äußeren Umfang eine zum Antrieb dienende Verzahnung
(7, 12) trägt.
6. Anzapfungswähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse des Isolierrohres (5) waagerecht liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 543 882;
österreichische Patentschrift Nr. 166169;
schweizerische Patentschriften Nr. 160 859,
653;
653;
britische Patentschrift Nr. 394618;
USA.-Patentschriften Nr. 1014 821, 2004792,
675 520.
675 520.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 517/281 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH367244A (fr) | 1963-02-15 |
| BE601479A (fr) | 1961-07-17 |
| US3164689A (en) | 1965-01-05 |
| FR1262054A (fr) | 1961-05-26 |
| SE181319C1 (sv) | 1962-11-06 |
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