DE1262387B - Thermoelektrische Anordnung - Google Patents
Thermoelektrische AnordnungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIv
Deutsche KL: 21 b - 27/02
Nummer: 1262387
Aktenzeichen: W 37881 VIII c/21 b
Anmeldetag: 30. Oktober 1964
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft eine thermoelektrische Anordnung mit quaderförmigen Thermoelementschenkeln
aus thermoelektrisch wirksamem Halbleitermaterial mit entgegengesetzter Leitfähigkeit und
quaderförmigen Kontaktstücken aus thermisch und elektrisch gut leitendem Material, in denen wenigstens
je ein Kanal als Strömungsweg für eine elektrisch nichtleitendes Wärmeaustauschmedium vorgesehen
ist, wobei wenigstens zwei Thermoelementschenkel und drei Kontaktstücke so zu einem Stapel
aufgeschichtet sind, daß auf ein Kontaktstück ein Thermoelementschenkel, hierauf ein Kontaktstück,
dann der zweite Thermoelementschenkel, der zum ersten entgegengesetzte Leitfähigkeit hat und hierauf
wieder ein Kontaktstück folgt und wobei der Strömungsweg senkrecht zur Stapelachse verläuft. Derartige
Einrichtungen werden beispielsweise in Klimaanlagen, für Kühlzwecke oder für Heizzwecke verwendet.
Außerdem können sie durch Ausnutzung des Seebeck-Effektes als thermoelektrischer Generator
dienen.
Bei thermoelektrischen Anordnungen der genannten Art ist im Wärmestromweg zwischen den
Thermoelementschenkeln und den Wärmeaustauschmedien, in den Strömungskanälen der Kontaktbrücken
weder eine elektrische noch eine thermische Isolation enthalten. Wegen des direkten Wärmeübertragungskontaktes
ist der Wirkungsgrad dieser Anordnung besonders hoch. Nachteilig ist jedoch, daß
sich kein kompakter, raumsparender Aufbau der An-Ordnung erreichen läßt.
Bekannt sind weiterhin thermoelektrische Anordnungen mit direktem Wärmeübertragungskontakt,
bei denen quaderförmige, thermoelektrisch wirksame Halbleiterkörper entgegengesetzter Leitfähigkeit
ohne zwischengefügte Kontaktbrücken aufeinandergeschichtet sind. Im Halbleitermaterial sind bei
diesen Anordnungen Strömungskanäle für Wärmeaustauschmedien vorgesehen. Beim Einfräsen der
Strömungskanäle muß ein Verlust an wertvollem Halbleitermaterial in Kauf genommen werden. Weiterhin
führt das Einfräsen jedoch noch zu Herstellungsschwierigkeiten, da das Halbleitermaterial im
allgemeinen sehr spröde ist. Vor allem erhält man bei diesen Anordnungen jedoch keinen optimalen Wirkungsgrad,
da eine optimale Anpassung der Thermoelementschenkel aneinander nur gegeben ist, wenn
der Querschnitt der Schenkel in der Kontaktzone annähernd gleich ist. Außerdem ist zu erwähnen, daß
ein direktes Aneinanderstoßen der Halbleiterkörper entgegengesetzter Leitfähigkeit meist keine einwandfreie
Kontaktierung garantiert.
Thermoelektrische Anordnung
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. jur. G. Hoepffner, Rechtsanwalt,
8520 Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Cecil J. Mole, Monroeville, Pa.;
William M. Wepfer, Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. Oktober 1963 (320160)
Bekannt ist es ebenfalls, das Prinzip des direkten Wärmeübertragungskontaktes bei den üblichen PeI-tierbatterien
zu verwirklichen. Die üblichen Peltierbatterien sind aus p- und η-leitenden Thermoelementschenkeln
aus thermoelektrisch wirksamem Material aufgebaut, die an ihrer kalten und warmen Lötstelle
mittels Kontaktbrücken elektrisch so leitend verbunden sind, daß sie elektrisch in Reihe und thermisch
parallel und jeweils ihre kalten und warmen Kontaktbrücken in eine Ebene, nämlich der Kalt- und Warmseite
der Anordnung liegen. Leitet man bei diesen Anordnungen Wärmeaustauschmedien durch Strömungskanäle
der Kontaktbrücken, so erhält man einen direkten Wärmeübertragungskontakt. Dabei
können diese Strömungskanäle in den Kontaktbrücken durch elektrisch isolierende Rohrstücke zu
fortlaufenden Strömungswegen verbunden sein. Mit einer solchen Anordnung läßt sich jedoch das eingangs
beschriebene Aufeinanderstapeln von Kontaktstücken und Thermoelementschenkeln nicht verwirklichen.
Es besteht die Aufgabe, eine Anordnung der einleitend genannten Art raumsparend und kompakt
aufzubauen und gleichzeitig den Bedarf an thermoelektrischem Material wesentlich zu verringern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß wenigstens zwei Stapel elektrisch isoliert
nebeneinander angeordnet sind und daß die Kanäle für die Strömungswege benachbarter Stapel mitein-
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ander fluchten und die Zwischenräume zwischen den halb der thermoelektrischen Anordnung 11 gelegenen
Stapeln durch Rohrstücke aus elektrischem Isolier- Teil des Strömungskreises für das erwärmte Medium
material überbrückt sind, wobei abwechselnd jeweils angeschlossen sind. Der Strömungskreis 19 enthält
benachbarte äußere Kontaktstücke durch eine Kon- außerdem Wärmeaustauschmittel, ζ. B. den Wärmetaktbrücke
so elektrisch leitend verbunden sind, daß 5 austauscher 27, der im vorliegenden Fall die Wärme
ein serpentinenartiger elektrischer Stromweg gebildet zwischen zwei Flüssigkeiten austauscht. Die Leitunwird,
in dessen Verlauf p- und η-leitende Thermo- gen 23 und 25 sind mit einer Rohrspirale 28 im
elementschenkel abwechseln. Wärmeaustauscher so verbunden, daß ein geschlosse-
Das Aneinanderreihen der Stapel in der Anord- ner Strömungskreis entsteht. Der Primärkreis im
nung gemäß der Erfindung garantiert einen sehr korn- io Wärmeaustauscher 27 wird durch die Rohrspirale 28
pakten Aufbau der Anordnung, wobei der hohe Wir- gebildet und der Sekundärkreis durch das Gehäuse,
kungsgrad erhalten bleibt. Außerdem wird ein par- Der Austauscher enthält eine Eingangsleitung 31 und
alleler Durchfluß der Austauschmedien durch die eine Ausgangsleitung 33, welche mit dem Inneren des
Strömungskanäle in den Kontaktbrücken erreicht. Austauschers in Verbindung stehen. Wenn das er-Hieraus
folgt, daß eine große Menge des Wärmeaus- 15 wärmte Medium durch die Rohrspirale 28 fließt, tritt
tauschmediums einer kleinen Temperatursenkung es in Wärmekontakt mit dem Medium des Sekundärunterworfen
wird. kreises, das durch die Leitung 31 in den Wärmeaus-
Es können alle Strömungskanäle durch die »war- tauscher 27 fließt. Das Medium des Sekundärkreises
men« oder »kalten« Kontaktstücke der Stapel durch wird durch das Medium des Primärkreises erwärmt
isolierende Rohrstücke zu einem fortlaufenden Strö- 20 und kühlt dieses hierbei ab.
mungsweg für ein »warmes« und ein »kaltes« Wärme- In analoger Weise enthält der Strömungskreis 21
austauschmedium verbunden sein. Hierbei sind alle für das gekühlte Medium der Thermosäule einen
Kontaktstücke im betreffenden Strömungsweg in Serie Wärmeaustauscher 35, und zwar bei dem in F i g. 1
geschaltet, und es wird bei kleinen Mengen der gewählten Beispiel einen, der die Wärme zwischen
Wärmeaustauschmedien eine große Temperatursen- 25 einer Flüssigkeit und Luft austauscht. Der Wärmekung
erreicht. austauscher 35 enthält ein Paar auseinandergerückter
Vorzugsweise besteht die elektrische Isolation zwi- Kopfstücke 37 und 39, die durch eine Anzahl von
sehen den einzelnen Stapeln aus Isolierplatten, die an Wärmeaustauscherröhren 40, durch die die Flüssigden
Durchtrittsstellen der Kanäle entsprechende keit fließt, miteinander verbunden sind. Die Röhren
Durchbrüche besitzen. Oder die Isolation kann aus 30 40 sind in einem vorgegebenen Abstand voneinander
einem aushärtbaren Kunststoff bestehen, der pulveri- angeordnet, damit der Luftstrom dazwischen gekühlt
siert bzw. in suspensionsartiger Lösung in die Zwi- werden kann. Durch geeignete Luftzirkulationsmittel,
schenräume der zusammengefügten Anordnung ge- ζ. B. ein Gebläse 43, wird zwischen den Röhren 40
bracht und dann ausgehärtet worden ist. ein Luftstrom erzielt. Der Strömungskreis 21 der ge-
Die Erfindung wird an Hand von F i g. 1 bis 6 35 kühlten Flüssigkeit enthält ein Paar Leitungen 45 und
näher erläutert. Es zeigt 47, die an einen in der thermoelektrischen Anord-
Fig. 1 die schematische Ansicht einer thermo- nung 11 befindlichen Teil des Strömungskreises für
elektrischen Anordnung gemäß der Erfindung, das gekühlte Medium angeschlossen sind. Die Lei-
F i g. 2 die Gesamtansicht einer Ausführungsform tungen 45 und 47 sind außerdem mit den Kopfgemäß der Erfindung, 40 stücken 37 und 39 verbunden, so daß ein geschlosse-
F i g. 3 die Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines ner Strömungskreis 21 entsteht.
Rohrstückes, das in der Anordnung nach F i g. 2 ver- In thermodynamischer Hinsicht enthält jeder der
wendet ist, geschlossenen Strömungskreise 19 und 21 eine
F i g. 4 eine schematische Darstellung der thermo- Wärmequelle und eine Wärmesenke. In dem Ströelektrischen
Anordnung nach F i g. 2, die den Strö- 45 mungskreis für das erwärmte Medium befindet sich
mungsweg für das erwärmte Medium veranschaulicht, die Wärmequelle in der thermoelektrischen Anord-
F i g. 5 eine der F i g. 4 entsprechende Darstellung, nung 11 und die Wärmesenke im Wärmeaustauscher
die den Strömungsweg des gekühlten Mediums ver- 27. In dem Strömungskreis 21 für das gekühlte Meanschaulicht,
dium befindet sich die Wärmesenke in der thermo-
F i g. 6 einen Teil der Gesamtansicht der Anord- 50 elektrischen Anordnung 11 und die Wärmequelle im
nung gemäß der F i g. 2 in einer Abwandlung. Wärmeaustauscher 35. Die thermoelektrische Anord-
In F i g. 1 ist schematisch die Arbeitsweise einer nung 11 enthält also sowohl eine Wärmequelle als
thermoelektrischen Anordnung nach der Erfindung auch eine Wärmesenke und deshalb auch zwei vondargestellt,
bei der das gekühlte und das kühlende einander unabhängige Strömungskreise, einen für das
Medium flüssig sind. Die thermoelektrische Anord- 55 erwärmte, einen für das gekühlte Medium,
nung selbst ist mit 11 bezeichnet und wird in den Eine Ausführungsform einer thermoelektrischen
folgenden Figuren im einzelnen beschrieben. Sie be- Anordnung nach der Erfindung ist in F i g. 2 darsitzt
ein Paar Klemmen, in die Gleichstrom aus einer gestellt. Sie enthält eine Anzahl Reihen von elektrisch
Stromquelle 13 über die Leitungen 15 eingespeist und thermisch leitenden Kontaktstücken 51, die aus
wird. Da im vorliegenden Fall als Speisequelle eine 60 einem Material mit möglichst niedrigem elektrischem
Wechselstromquelle dient, ist zwischen dieser und Widerstand und großer Wärmeleitfähigkeit, z. B. aus
den elektrischen Leitungen 15 ein Gleichrichter 17 Kupfer oder Aluminium, bestehen. Um die Lage der
vorgesehen, der den Wechselstrom in einen Gleich- einzelnen Kontaktstücke 51 zu definieren, sind die
strom umwandelt. Der Strömungskreis für das er- vorderen senkrechten Reihen mit den Ziffern 1 bis 6,
wärmte Medium ist mit 19 bezeichnet und der Strö- 65 die senkrechten Reihen auf der Seite mit den Buchmungskreis
für das gekühlte Medium mit 21. Der stäben A bis F und die einzelnen Ebenen mit α bis e
Strömungskreis 19 für das erwärmte Medium enthält bezeichnet. Auf diese Weise ist die Lage eines be-Flüssigkeitsleitungen
23 und 25, die an einen inner- stimmten Kontaktstückes, z. B. des Kontaktstückes
5Γ, durch eine Ziffer und zwei Buchstaben, im vorliegenden
Fall durch »6Ec« definiert.
Jeweils zwischen zwei aufeinanderliegenden Kontaktstücken 51 ist ein Thermoelementschenkel 53 aus
thermoelektrischem Material von geeigneter Zusammensetzung,
wie z.B. Wismuttellurid, eingefügt. Jeder Thermoelementschenkel 53 besteht im vorliegenden
Fall aus neun Körpern 54, die auf den gegenüberliegenden
horizontalen Oberflächen benachbarter Kontaktstücke 51 befestigt sind. Jeder der Körper 54
hat eine vorgegebene Länge (die Länge des Materials wird in senkrechter Richtung gemessen, nämlich der
Richtung des Stromes, der das thermoelektrische Material durchfließt), ζ. B. 1,3 mm. Er kann nach
einem der bekannten Herstellungsverfahren hergestellt und auf geeignete Weise, wie z. B. durch
Löten, metallurgisch mit den angrenzenden Kontaktstücken verbunden werden. Diese Verbindung soll
einen möglichst kleinen Übergangswiderstand haben. Jedes Kontaktstück 51 enthält einen querlaufenden
Kanal 57, der als Strömungsweg für ein Wärmeübertragungsmedium dient. Die Kanäle 57 in den Kontaktstücken
51 werden auf geeignete Weise, z. B. durch Bohren, hergestellt und sind so in horizontaler
Richtung angeordnet, daß sich ein fortlaufender Strömungsweg durch die einzelnen Kontaktstücke ergibt.
So bilden die Kanäle 57 in den Kontaktstücken 6Ac bis 6Fc einen kontinuierlichen Strömungsweg
durch die Anordnung. Alle Endkontaktstücke — im vorliegenden Fall sind es die Kontaktstücke 51 der
Reihen \A bis 6 A bzw. IF bis 6 F, die zugleich die
Vorder- und Rückseite der thermoelektrischen Anordnung 11 bilden — enthalten rohrförmige Ansätze
59 (diese sind in F i g. 2 nur auf der Vorderseite der thermoelektrischen Anordnung 11 dargestellt), die
zusammen mit den betreffenden Kontaktstücken möglichst aus einem Stück bestehen und mit dem Kanal
des jeweiligen Kontaktstückes fluchten. Die Ansätze 59 sind so ausgebildet, daß sie rohrförmige Leitungen
61 aufnehmen können, die die einzelnen Strömungswege so miteinander verbinden, daß zwei getrennte
Strömungskreise durch die thermoelektrische Anordnung entstehen. Jedes Kontaktstück 51 bildet
hierbei einen Abschnitt eines dieser Strömungskreise. Wie in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist, fließt das
thermoelektrisch erwärmte Medium durch einen der beiden Strömungswege, während das gekühlte Medium
durch den anderen Strömungsweg fließt. Jede Kontaktstückreihe in einer bestimmten Ebene bildet
einen Teil des gleichen Strömungsweges, z. B. bilden die Kontaktstücke in der oberen horizontalen Reihe
der Ebene e den Strömungsweg für das erwärmte Medium. Die darunterliegenden Kontaktstücke der
Ebene d bilden einen Teil des Strömungsweges für das gekühlte Medium. In ähnlicher Weise bilden die
horizontalen Kontaktstückreihen der Ebenen α und c einen Teil des Strömungsweges für das erwärmte
Medium, und die Kontaktstückreihen der Ebenen b vervollständigen den Strömungsweg für das gekühlte
Medium.
Im folgenden wird der Strömungsweg für das erwärmte Medium betrachtet. Die Flüssigkeitszuleitung
23 ist auf dem rohrförmigen Ansatz 59 des Kontaktstückes 3 Ae, die Flüssigkeitsableitung 25 ist in ähnlicher
Weise auf dem rohrförmigen Ansatz 59 des Kontaktstückes 4Ae befestigt.
Der Strömungskreis für das erwärmte Medium ist schematisch in F i g. 4 dargestellt. Die ausgezogenen
Linien stellen hierbei die rohrförmigen Verbindungen 61 zwischen den einzelnen aus Kanälen 57 gebildeten
Strömungswegen auf der Vorderseite der Thermosäule dar, die Verbindungen der Rückseite sind durch
gestrichelte Linien veranschaulicht. Die Flüssigkeitszuleitung 23 für das erwärmte Medium befindet sich
an der horizontalen Reihe 3 e. Zwischen den Reihen 3 e und 1 c ist eine rückseitige' Verbindung vorgesehen,
so daß das Medium von Reihe 3 e zu den Kontaktstücken der Reihe Ic fließt. Das Medium
wird dann durch eine Verbindung auf der Vorderseite zur Reihe la der thermoelektrischen Anordnung
11 geführt. Der Strömungskreis für das erwärmte Medium endet schließlich, nachdem er in der
aus F i g. 4 ersichtlichen Weise durch die Thermosäule geführt worden ist, am Kontaktstück 4 A e, an
dem die Flüssigkeitsableitung 25 befestigt ist.
In analoger Weise ist der in F i g. 5 schematisch dargestellte innere Strömungskreis für die gekühlte
Flüssigkeit ausgestaltet. Er enthält eine Flüssigkeitszuleitung 45, die an den rohrförmigen Ansatz 59 des
Kontaktstückes 3Ad angeschlossen ist und eine Flüssigkeitsableitung
47, die mit dem Ansatz 59 des Kontaktstückes 4Ad verbunden ist. Das Medium tritt
durch Zuleitung 45 ein und durchläuft den Strömungsweg der Reihe 3d. Durch eine Verbindung
zwischen der Reihe 3 d und 2 d auf der Rückseite wird das Medium zur Reihe 2 d geführt. Schließlich
gelangt es in die Reihe 4d, von wo aus es durch die Ableitung 47, die auf dem Ansatz 59 sitzt, abgenommen
wird.
Die in den F i g. 4 und 5 dargestellten Verbindungen zwischen den einzelnen Reihen der thermoelektrischen
Anordnung sind in Wirklichkeit Leitungen der in F i g. 2 dargestellten Art, die mit den betreffenden
rohrförmigen Ansätzen 59 auf der Vorder- und der Rückseite der äußeren Kontaktstücke 51 wasserdicht
verbunden sind.
Um einen Kurzschluß des elektrischen Strompfades, der nunmehr beschrieben wird, zu vermeiden,
bestehen die Leitungen 61 aus einem Isoliermaterial, ζ. B. sind es Nylonröhren. Selbstverständlich sind die
in den F i g. 4 und 5 angegebenen Strömungswege nur als Beispiel zu betrachten; sie können auch in geeigneter
Weise anders ausgestaltet werden.
Zur Erwärmung bzw. Kühlung der durch die zwei Strömungswege in der thermoelektrischen Anordnung
11 fließenden Medien muß durch die Anordnung ein elektrischer Strom geschickt werden. Zu
diesem Zweck ist ein Paar elektrischer Anschlußklemmen 80 und 82 vorgesehen, von denen die positive
Klemme 80 auf die Oberfläche des Kontaktstückes 6Ae aufgebracht und durch geeignete Mittel
befestigt ist, um einen guten elektrischen Kontakt zwischen dem Kontaktstück und der Klemme herzustellen.
Analogerweise ist die negative Klemme 82 an der Oberfläche des Kontaktstückes IAe befestigt. An
die Klemmen 80 und 82 wird eine Stromquelle angeschlossen, die einen elektrischen Strom durch die
thermoelektrische Anordnung treibt. Der in der Anordnung befindliche Teil des elektrischen Stromkreises
besteht aus der Klemme 80, aus den Kontaktstücken 51, den Thermoelementschenkeln 53, aus
Kontaktbrücken, z. B. 84, und aus der Klemme 82. Um den gewünschten Stromweg zu erhalten, sind
zwischen benachbarten vertikalen Kontaktstückreihen Isoliermittel vorgesehen. Die elektrische Verbindung
zwischen benachbarten Kontaktstückreihen
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wird durch Kontaktbrücken, wie z. B. die Kontakt- einem p-leitenden Material zu einem η-leitenden Mabrücke
84, hergestellt. Die Isoliermittel bestehen aus terial fließt. Hierbei wird die technische Stromricheinem
geeigneten Folienmaterial, wie z. B. den Folien tung und nicht die Elektronenstromrichtung voraus-86
und 88, und sind zwischen benachbarte senkrechte gesetzt.
Kontaktstückreihen gelegt. Gegebenenfalls sind die 5 Im vorliegenden Fall fließt der Strom von der
Folien 88 aus einer Vielzahl einzelner Teilstücke aus Klemme 80 in das Kontaktstück 6 A e und dann in
Isoliermaterial zusammengesetzt. Ein solches Teil- die Kontaktstücke 6Ad und 6 Ac. Zwischen benachstück
ist in der Schnittansicht von Fig. 2 dargestellt barten Oberflächen der Kontaktstücke 6Ac und 6Ad
und dort mit 90 bezeichnet. Das Isoliermaterial 86 sowie der Kontaktstücke 6 Ad und 6 A c sindThermokann
z. B. aus warmhärtbaren, harzigen Folien be- ίο elementschenkel S3 angeordnet. Es sei vorausgesetzt,
stehen; geeignet sind Silikon-, Phenol- oder Melamin- daß die Ebenen e, c und α erwärmt und die Ebenen d
aldehydharze, die auf ein Glastuch gebracht sind. . und b gekühlt werden sollen. Um nun eine Kühlung
Die Kontaktbrücken 84 sind sowohl auf der Deck- des Kontaktstückes 6 Ad zu erzielen, ist es bei der
fläche als auch auf der Bodenfläche der Thermosäule gewählten Stromrichtung notwendig, daß das Mateso
angeordnet und befestigt, daß die senkrechten 15 rial der Thermoelementschenkel zwischen den Kon-Kontaktstückreihen
abwechselnd oben und unten ver- taktstücken 6Ae und 6Ad η-leitend ist, während das
bunden werden, so daß ein serpentinenartig verlau- Material der Thermoelementschenkel zwischen den
fender Strompfad entsteht, der alle senkrechten-Kon- Kontaktstücken 6 Ad und 6 Ac p-leitend sein muß.
taktstückreihen erfaßt. So sind die senkrechten Reihen Unter diesen Voraussetzungen wird in den Kontakt-
6 A und 6B unten durch eine Kontaktbrücke 84 und 20 stücken 6 Ae und 6Ac Wärme erzeugt, während das
die benachbarten senkrechten Reihen 6B und 6C Kontaktstück 6Ad gekühlt wird. Längs des elektrioben
durch eine Kontaktbrücke 91 miteinander ver- sehen Strompfades der thermoelektrischen Anordbunden.
Analog sind die senkrechten Reihen 6 C und nungll sind abwechselnd Thermoelementschenkel
6 D unten durch eine Kontaktbrücke 92 und die des n-und p-leitenden Typs angeordnet. Ist also z. B.
Reihen 6 D und 6 E oben durch eine Kontaktbrücke 25 der Schenkel zwischen den Kontaktstücken 6 Db und
94 miteinander verbunden. Die Reihen 6 E und 6 F 6Dc p-leitend — hier geht die Stromrichtung nach
sind unten durch eine Kontaktbrücke 96 verbunden, oben —, so ist der zwischen den Kontaktstücken 6Dc
und die Reihe 6 F an der Rückseite der thermoelek- und 6Dd sowie der zwischen 6Da und 6 Db n-leitend.
trischen Anordnung 11 ist mit der benachbarten In analoger Weise ist jeder zweite, in der gleichen
senkrechten Reihe der nächsten Serie durch die obere 30 Ebene hegende Thermoelementschenkel S3 wie der
Kontaktbrücke 98 verbunden. Die elektrischen Ver- zwischen den Kontaktstücken 6Dd und 6Dc n-leibindungen
der Kontaktstücke 5,4 bis SF sind in ahn- tend. Auch ist, wenn z. B. der Schenkel zwischen
licher Weise durch geeignet angeordnete Kontakt- den Kontaktstücken 6 Ec und 6Eb aus n-leitendem
brücken vorgenommen, und die letzte Reihe dieser Materialist, der zwischen SDc und 5 Db liegende aus
Serie ist elektrisch mit den Reihen 4 A bis AF durch 35 η-leitendem Material. Diese Beziehung der Polarität
eine Kontaktbrücke 100 verbunden, die die gleiche des thermoelektrischen Materials erstreckt sich über
Funktion hat wie die Kontaktbrücke 98. Auf diese die ganze Thermosäule.
Weise entsteht ein Stromweg, der an der Klemme 82 Bei der Konstruktion der Strömungswege aus den
endet. Die Isolierstücke 86 und 88 sind zwischen be- Kanälen 57 muß berücksichtigt werden, daß es notnachbarte
Kontaktbrücken, wie z. B. die Brücken 40 wendig ist, die nebeneinanderliegenden Kontakt-91,
94 und 98, so eingefügt, daß sie diese Brücken stücke benachbarter Reihen gegenseitig zu isolieren,
gegenseitig isolieren. Auf diese Weise wird ein Kurz- um einen Kurzschluß innerhalb des durch die
Schluß innerhalb des elektrischen Strompfades ver- Thermosäule führenden Strompfades zu verhindern,
hindert. Aus diesem Grund sind Isolierplatten 86 zwischen
Beim Herstellen einer derartigen thermoelektri- 45 den Längsreihen und Isolierplatten 90 zwischen den
sehen Anordnung ist darauf zu achten, daß die Ther- Querreihen der Kontaktstücke angeordnet. Die Platmoelementschenkel
S3 zwischen den benachbarten ten 90 können unterteilt sein, so daß sie zwischen die
Kontaktstücken Sl die richtige Polarität haben. Die Platten 86 eingefügt werden können.
Kontaktstücke derselben Ebene sollen entweder alle Zur Herstellung der Strömungswege sind in den
erwärmt oder alle gekühlt werden. So soll z. B. das 50 Isolierplatten Öffnungen 102 vorgesehen, die mit den
Material der an die Kontaktstücke der Ebene e an- Kanälen 57 fluchten. Um an der Stelle, an der die
grenzenden Thermoelementschenkel so gewählt sein, Isolierplatten eingefügt sind, eine Undichtigkeit zwidaß
sich die Kontaktstücke dieser Ebene bei Strom- sehen benachbarten Kontaktstücken 51 zu verhindurchgang
erwärmen. Analog soll durch entspre- dem, sind hier geeignete Leitungsstücke, z. B. die
chende Wahl des Materials der angrenzenden Ther- 55 Rohrstücke 104, dazwischengesetzt. Die Rohrstücke
moelementschenkel in allen Kontaktstücken der 104 haben eine lichte Weite, die mit der lichten Weite
Ebene d Kälte erzeugt werden. Die an die Kontakt- der Kanäle 57 übereinstimmt, und werden in stufenstücke
51 der Ebenen c und α angrenzenden Thermo- förmigen Aussparungen gehalten, die an den Enden
elementschenkel sollen so gewählt sein, daß diese der angrenzenden Kontaktstücke Sl vorgesehen sind.
Kontakstücke erwärmt werden, während die Kon- 60 Als Dichtungsmittel zwischen den Kanälen 57 und
taktstücke 51 der Ebene b gekühlt werden. Um die den Rohrstücken 104 sind jeweils an jedem Rohrabwechselnde Erwärmung und Kühlung benachbarter stück ein Paar kreisförmige Ringe 106 vorgesehen,
Kontaktstückebenen zu erzielen, muß man berück- die in Aussparungen 108 des Rohrstückes 104 angesichtigen,
daß beim Übergang des elektrischen ordnet sind (F i g. 3). Damit die Isolation zwischen
Stromes von einem n-Ieitenden zu einem p-leitenden 65 den benachbarten Kontaktstücken und den seitlichen
thermoelektrischen Körper eine Kühlwirkung zwi- Reihen gewährleistet ist, bestehen die Rohrstücke 104
sehen beiden Körpern auftritt. Analog tritt eine aus einem Material mit großem elektrischem Wider-Wärmewirkung
auf, wenn der elektrische Strom von stand, z. B. aus dem gleichen Isoliermaterial wie die
Isolierplätten 86 und 88. Die Rohrstücke 104 sind
in F i g. 3 vergrößert dargestellt. Aus F i g. 2 ist erkennbar, daß sich die Strömungswege jeweils über
die ganze Länge der jeweiligen Kontaktstückreihen erstrecken und hierbei jeweils zwischen benachbarten
Kontaktstücken eine Isolation vorgesehen ist und daß die Verbindung zwischen den Kontaktstücken dicht
ist. Um eine elektrische Überbrückung an den äußeren Oberflächen der thermoelektrischen Anordnung
11 zu verhindern, sind auf den seitlichen Oberflächen und auf der Deck- und der Bodenfläche Isolierplatten
angeordnet. Die Platten auf den seitlichen Flächen sind mit 110, die auf der Vorder- und Rückseite der
thermoelektrischen Anordnung mit 112 bezeichnet. Letztere enthalten eine Vielzahl von Öffnungen, um
die rohrförmigen Ansätze 59 aufnehmen zu können, die aus der Vorder- und der Rückseite herausragen.
In ähnlicher Weise sind Platten aus Isoliermaterial auf der Deck- und der Bodenfläche der Thermosäule
befestigt.
Betrachtet man den Strompfad durch die Thermosäule, so erkennt man, daß er jeweils direkt von
einem elektrisch leitenden Kontaktstück 51 durch einen Thermoelementschenkel 53 zum nächsten Kontaktstück
51 führt. Da der elektrische Widerstand eines Kontaktstückes 51 über den ganzen Querschnitt
im wesentlichen konstant ist, verteilt sich der Strom im wesentlichen gleichmäßig über das gesamte
Kontaktstück 51 und durchdringt das gesamte thermoelektrische Material der Schenkel, die zwischen
benachbarten Kontaktstücken angeordnet sind. Hierdurch wird auf der einen Seite des Schenkels Kälte
und auf der anderen Seite Wärme erzeugt. Der Wärmeübertragungsweg für die erzeugte Wärme und
die erzeugte Kälte geht unmittelbar von dem Thermoelementschenkel 53 zu den benachbarten Strömungswegen der beiden Medien. Da die Kontaktstücke 51
aus gut wärmeleitendem Material bestehen, werden sie durch die thermischen Veränderungen der Schenkel
entsprechend erwärmt und gekühlt. Das durch die erwärmten bzw. gekühlten Strömungswege der
thermoelektrischen Anordnung geleitete Medium tritt in Wärmeaustauschbeziehung mit den Kontaktstücken
51 und wird durch diese erwärmt oder gekühlt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß im
Wärmeübertragungsweg von dem thermoelektrischen Material 53 zu den Kanälen 57 keine elektrische Isolation
vorhanden ist. Der Wärmeübertragungsweg der thermoelektrischen Anordnung verläuft in gleicher
Richtung wie der elektrische Strom. Der Verzicht auf die elektrische Isolation bewirkt ein wesentliches Anwachsen
des Wirkungsgrades der thermoelektrischen Anordnung. Für eine vorgegebene thermoelektrische
Heiz- bzw. Kühlleistung resultiert hieraus eine Ersparnis an thermoelektrischem Material 53. Ferner
ist die dargestellte Einrichtung, die eine Direktübertragung der thermoelektrischen Wärme bzw. Kälte
erzielt, von kompakter Bauweise und erfordert wenig Raum, so daß sie auch dort anwendbar ist, wo wenig
Raum zur Verfügung steht.
Es ist bei einer solchen thermoelektrischen Einrichtung wünschenswert, daß zur Erzeugung großer
Ströme nur eine Speisequelle niedriger Spannung benötigt wird. Im vorliegenden Fall ist der elektrische
Widerstand längs des Wärmeübertragungsweges so gering, daß eine Spannungsquelle von 91A; Volt einen
Strom von 750 Ampere in der thermoelektrischen Anordnung zur Folge hat.
Die Anordnung nach F i g. 6 entspricht der. Anordnung
nach F i g. 2. Es sind deshalb für die gleichen Stücke die gleichen Bezugszeichen gewählt
worden.
F i g. 6 ist dadurch aus F i g. 2 entstanden, daß die Isolierscheiben 86, 90 und 112 entfernt wurden und
statt dessen ein aus einem gegossenen, pulverisierten Harz bestehendes Isoliermaterial 150 eingefügt
wurde. Es können verschiedene warmhärtbare, geformte, harzige Materialien, wie z. B. Phenolharze,
Harnstoffharze, Melaminharze und geeignete Filterwerkstoffe, wie z. B. Kieselgel oder Asbest, als Isoliermaterial
150 verwendet werden. Damit sind alle Lücken zwischen den Kontaktstücken 51 ausgefüllt
worden, nachdem die Teile der thermoelektrischen Anordnung zusammengefügt worden waren. Das
Isoliermaterial 150 liegt anfänglich pulverförmig oder
in einer Flüssigkeit aufgeschlämmt vor, so daß es in alle Zwischenräume eindringt. Die Suspension wird
dann thermisch behandelt, und zwar mit oder ohne Druckeinwirkung, bis das Gesamte zu einer einheitlichen
Masse erstarrt. Bei dieser Ausführungsform müssen, im Gegensatz zur Ausführungsform nach
F i g. 2 keine einzelnen Scheiben oder Folien aus Isoliermaterial (86 bzw. 90) in geeigneter Weise angeordnet
und miteinander verbunden werden. _
Es soll nochmals betont werden, daß es nur "auf Grund der direkten Wärmeübertragung bei der
Thermosäule nach der Erfindung möglich ist, daß eine wesentlich größere Wärmemenge bei wesentlich
kleineren Abmessungen der thermoelektrischen Körper gefördert werden kann. Die benötigte, auf die
Wärme- oder Kühlmenge bezogene Menge an thermoelektrischem Material ist vermindert.
Die Thermosäule kann auch als leistungsfähige Thermobatterie benutzt werden. Zu diesem Zweck
wird eine Quelle eines Mediums mit relativ hoher Temperatur und eine Quelle eines Mediums mit
relativ niedriger Temperatur vorgesehen. Diese Medien werden über die Leitungen 23 und 25 bzw. 45
und 47 durch die thermoelektrische Anordnung geleitet. Hierdurch wird eine Temperaturdifferenz an
die Thermoelementschenkel 53 gelegt. Dadurch wird dann zwischen den Klemmen 80 und 82 eine elektrische
Spannung erhalten (Seebeck-Effekt). Die Ausbildung der Thermosäule als elektrischer Generator
hat die gleichen Vorteile und den gleichen Wirkungsgrad zur Folge wie die Ausbildung als Einrichtung
zur Temperaturveränderung.
Claims (4)
1. Thermoelektrische Anordnung mit quaderförmigen Thermoelementschenkeln aus thermoelektrisch
wirksamem Halbleitermaterial entgegengesetzter Leitfähigkeit und quaderförmigen Kontaktstücken aus thermisch und elektrisch gut
leitendem Material, in denen wenigstens je ein Kanal als Strömungsweg für ein elektrisch nichtleitendes
Wärmeaustauschmedium vorgesehen ist, wobei wenigstens zwei Thermoelementschenkel
und drei Kontaktstücke so zu einem Stapel aufgeschichtet sind, daß auf ein Kontaktstück ein
Thermoelementschenkel, hierauf ein Kontaktstück, dann der zweite Thermoelementschenkel,
der zum ersten entgegengesetzte Leitfähigkeit hat, und hierauf wieder ein Kontaktstück folgt und
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wobei der Strömungsweg senkrecht zur Stapelachse verläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Stapel elektrisch isoliert nebeneinander angeordnet sind und daß die
Kanäle für die Strömungswege benachbarter Stapel miteinander fluchten und die Zwischenräume
zwischen den Stapeln durch Rohrstücke aus elektrischem Isoliermaterial überbrückt sind,
wobei abwechselnd jeweils benachbarte äußere Kontaktstücke durch eine Kontaktbrücke so
elektrisch leitend verbunden sind, daß ein serpentinenartiger elektrischer Stromweg gebildet wird,
in dessen Verlauf p- und η-leitende Thermoelementschenkel abwechseln.
2. Thermoelementschenkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Strömungskanäle durch die »warmen« oder »kalten« Kontaktstücke
der Stapel durch isolierende Rohrstücke zu je einem fortlaufenden Strömungsweg für ein »warmes« und ein »kaltes« Wärmeaustauschmedium
verbunden sind.
3. Thermoelektrische Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektrische Isolation zwischen den einzelnen Stapeln aus Isolierplatten besteht, die an den
Durchtrittsstellen der Kanäle entsprechende Durchbrüche besitzen.
4. Thermoelektrische Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Isolation aus einem aushärtbaren Kunststoff besteht, der pulverisiert bzw. in suspensionsartiger
Lösung in die Zwischenräume der zusammengefügten Anordnung gebracht und dann aus-*
gehärtet worden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1825138;
französische Patentschriften Nr. 1275 157,
740, 1312141;
740, 1312141;
österreichische Patentschrift Nr. 73 936;
USA.-Patentschriften Nr. 2 881594, 2 844 638,
218, 2729 949.
218, 2729 949.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 517/258 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Family Applications (1)
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