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DE1262192B - Arbeitsbuehne fuer Schaechte des Bergbaues - Google Patents

Arbeitsbuehne fuer Schaechte des Bergbaues

Info

Publication number
DE1262192B
DE1262192B DEB87537A DEB0087537A DE1262192B DE 1262192 B DE1262192 B DE 1262192B DE B87537 A DEB87537 A DE B87537A DE B0087537 A DEB0087537 A DE B0087537A DE 1262192 B DE1262192 B DE 1262192B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
working platform
connecting body
platform according
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB87537A
Other languages
English (en)
Inventor
Raimund Dreker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DEB87537A priority Critical patent/DE1262192B/de
Publication of DE1262192B publication Critical patent/DE1262192B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/12Accessories for making shaft linings, e.g. suspended cradles, shutterings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Arbeitsbühne für Schächte des Bergbaues i Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne für Schächte des Bergbaues mit einer Tragmittelaufhängung zum Einhängen der Bühne in den Schacht und Spreizen zum Festsetzen der Bühne an den Schachtstößen, bei der die Spreizen aus Lenkerpaaren bestehen, die jeweils an einem Ende miteinander gelenkig verbunden sind und an ihrem anderen Ende an je einen Verbindungskörper angelenkt sind, wobei der Abstand der Verbindungskörper zur Betätigung der Spreizen veränderlich ist.
  • Förder- und Wetterschächte müssen stets in zeitlichen Abständen, besonders häufig aber dann repariert werden, wenn sie von praktisch nicht zu vermeidenden Abbaueinwirkungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Um die für die Reparatur des Schachtausbaus und der Schachteinbauten erforderlichen Standflächen zu schaffen, werden Arbeitsbühnen benötigt. Während der Rekaraturarbeiten muß in der Regel die Förderung stillgelegt werden. Daher wird von den Arbeitsbühnen verlangt, daß ihre Rüstzeit, d. h. der zu ihrem Auf- und Abbau erforderliche Arbeitsaufwand, möglichst kurz ist, andererseits aber die von der Arbeitsbühne geschaffene Arbeitsfläche im Schacht hinreichend groß und sicher ausfällt.
  • Solchen Forderungen genügen keine Behelfslösungen, nach denen beispielsweise von Fall zu Fall an der jeweiligen Stelle im Schacht Bühnen aus Trägern und Hölzern erreichtet werden. Als Behelfslösung ist es auch anzusehen, Reparaturarbeiten in Schächten unter Benutzung der Fördergefäße, etwa des Korbdeckels, als Arbeitsbühne durchzuführen. Denn das ist nicht nur mit erheblichen Gefahren verbunden, sondern auch nachteilig, weil in solchen Fällen die Fördergefäße nicht mehr zur Förderung des für die Hauptreparatur benötigten Materials zur Verfügung stehen.
  • In der Regel sind die Schächte des Bergbaues mit Einbauten versehen. Daran scheitert auch die Verwendung der bereits zur Herstellung von Arbeitsbühnen vorgeschlagenen aufblasbaren Luftkissen, weil diese sich dann nicht mehr an der Schachtwand an allen Stellen ihres Umfanges festsetzen lassen.
  • Die Schachteinbauten verhindern auch den Einsatz von Arbeitsbühnen, die beim Abteufen oder Tieferteufen der Schächte verwendet werden. Dazu gehören unter anderem eine Arbeitsbühne, welche eine Kabine trägt, von der aus unter die Bühne gehängte Arbeitsgeräte, wie Bohrmaschinen und Ladeeinrichtungen, bedient werden können, und solche Bühnen, die mit Hilfe von Häspeln in den Schacht eingehängt werden, um nach Festlegung an Ort und Stelle Maurerarbeiten im Schacht durchführen zu können. Nur auf der Schachtsohle und daher nicht für den eingangs genannten Zweck verwendbar ist auch eine weitere vorbekannte Arbeitsbühne mit der Möglichkeit, zum Transport und beim Einhängen in den Schacht auf ein solches Maß verkleinert zu werden, daß die Bühne ohne Schwierigkeiten an Schachteinbauten vorbeigebracht werden kann, während sie an Ort und Stelle in sehr kurzer Zeit in ihre Betriebsstellung zu verbringen ist. Unter anderem ist der Einsatz dieser Bühne oberhalb der Schachtsohle ausgeschlossen, weil zur Betätigung der Spreizen der Bühne ihr Aufstoßen auf die Schachtsohle erforderlich ist.
  • Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine nach Art der für das Abteufen verwendeten Bühnen in den Schacht einzuhängende Arbeitsbühne zu schaffen, die sich an beliebiger Stelle des mit Aus- und Einbauten versehenen Schachtes festsetzen läßt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß dem Grundgedanken der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Bildung einer oberhalb der Schachtsohle im Schacht festsetzbaren Arbeitsbühne die gelenkige Verbindung der Lenkerpaare aus einem Gelenkträger mit je einem Gelenk für je eine Spreize und mit an seiner den Schachtgrößen zugeordneten Fläche angeordneten, dort die Reibung erhöhenden Mitteln besteht und daß der Abstand der Verbindungskörper motorisch veränderlich ist.
  • Eine derartige Arbeitsbühne läßt sich im zusammengeklappten Zustand an den Schachtein- und -ausbauten vorbei an die Stelle im .Schacht verbringen, an der repariert werden muß. Das Spreizen der Lenkerpaare erfolgt deshalb motorisch, um unabhängig vom Zustand des Schachtes an der betreffenden Stelle die Bühne festlegen zu können. Die sich dann über die Gelenkträger und die die Reibung erhöhenden Mittel an der Schachtwand abstützende Arbeitsbühne ist frei von Spannungskonzentrationen, weil jeder Lenker gleichmäßig und daher im Rahmen seiner Dimensionierung belastet wird. Das gilt auch dort, wo die Arbeitsbühne an Unebenheiten des Schachtes abgestützt werden muß.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Arbeitsbühne so ausgebildet, daß jeder Lenker - aus zwei hydraulisch bewegbaren Teleskopen besteht, die mechanisch miteinander verriegelbar sind. Mit dieser Ausbildung der Lenker lassen sich die Gelenkträger auf verschiedene Radien in bezug auf die Mittelachse der Arbeitsbühne bringen. Infolgedessen kann die Arbeitsbühne im Schacht auch dort zuverlässig festgesetzt werden, wo .der Schacht unrund ist, was tatsächlich in der Praxis im Gefolge von Abbauwirkungen häufig eintritt. Dabei dient die mechanische Versperrung der Lenker der Erhöhung der Sicherheit, denn sie ermöglicht es; bei verspannter Arbeitsbühne unabhängig vom hydraulischen Druck, mit dem die Teleskope ausgefahren werden, die einmal eingestellte Stellung der Teleskope festzulegen. Infolgedessen können Leckölverluste auch bei längeren Standzeiten bei Arbeitsbühnen nicht zu einem Lockern der Gelenkträger an der Schachtwand führen.
  • Es ist ferner zweckmäßig, die Gelenkträger aus Schuhen zu bilden, deren der Schachtwand zugekehrte Flächen mit die Reibung erhöhenden Mitteln versehen werden. Solche Mittel hängen im einzelnen von den örtlichen Verhältnissen ab und werden mit dem Ziel gewählt, ein Abrutschen der Gelenkträger von den Schachtwänden zu verhindern. Im Einzelfall kommen für diese Zwecke mit Hartmetall bestückte Zähne für gemauerte Schächte bzw. Hartgummi und entsprechende Kunststoffe für in Stahl ausgebaute Schächte in Betracht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 eine Arbeitsbühne gemäß der Erfindung in ihrer Transportstellung zum Einfahren in einen Schacht bzw. Ausfahren aus dem Schacht, F i g. 2 in der F i g. 1 entsprechender Darstellung die Arbeitsbühne im betriebsbereiten Zustand und F i g. 3 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach F i g. 2.
  • In einem in Mauerwerk ausgebauten Förderschacht mit Schachteinbauten in Form einer Rohrleitung 2, Einstrichen 3 und einer Preßluftleitung 4 geht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Kübelförderung 5 um. Statt des Kübels können aber auch die üblichen Fördergefäße wie Förderkörbe od. dgl. vorhanden sein. Mit Hilfe einer Tragmittelaufhängung 6 für eine Kette 7, die an den Kübel 5 angehängt ist, ist an dem Förderseil 8 eine Arbeitsbühne angebracht, so daß sie in den Schacht eingebracht und aus dem Schacht herausgezogen werden kann. Die Arbeitsbühne besitzt, wie F i g. 3 erkennen läßt, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel acht Spreizen 9. Jede dieser Spreizen besteht aus Lenkerpaaren, also jeweils aus einem oberen Lenker 10 und einem unteren Lenker 1.1. Da die Spreizen untereinander gleich ausgebildet sind, wird nachfolgend nur eine dieser Spreizen beschrieben. Der obere Lenker 10 ist an einen Verbindungskörper 12 bei 13 aasgelenkt und sitzt bei 14 gelenkig in einem Gelenkträger 15, der auch ein Ende des unteren Lenkers 11 bei 16 gelenkig aufnimmt. Das andere Ende des unteren Lenkers 11 sitzt gelenkig bei 17 an einem Schieber 18. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Lenker 10 bzw. 11 unter sich gleich ausgebildet, so daß nachfolgend nur einer der Lenker näher beschrieben zu werden braucht.
  • Jeder der Lenker 10 bzw. 11 ist in "seiner Länge teleskopartig veränderlich. Dies geschieht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei teleskopisch und hydraulisch bewegbare Rohre, von denen das äußere mit 19 und das innere mit 20 bezeichnet ist. Außerdem ist bei 21 eine mechanische Sperre angeordnet, die dafür sorgt, daß bei Undichtwerden der Hydraulikanlage ein Lösen der beiden Rohre 20 und 19 voneinander nicht eintreten kann.
  • Wie sich insbesondere aus F i g. 2 ergibt, sind im dargestellten Fall sowohl der Verbindungskörper 12 als auch der Schieber 18 auf einer an der Tragmittelaufhängung 6 festen Säule 23 beweglich gelagert. Die Säule trägt an ihrem unteren Ende eine Platte 24, von der ein Anschlagring 25 herabhängt. Dieser Anschlagring erleichtert den Transport der Bühne.
  • An ihrem oberen Ende weist die Säule einen in seinen Einzelheiten nicht dargestellten Antrieb auf, der dazu dient, die Teile 12 und 18 in der aus den F i g. 1 und 2 ersichtlichen Weise einander zu nähern bzw. voneinander zu entfernen. Dieser Antrieb 26 besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen mit Preßluft betriebenen Motor, dessen Preßluftzuleitung mit 27 bezeichnet ist. Ein Steuergerät 28 ist in diese Zuleitung eingeschaltet, die ihrerseits an die im Schacht verlegte Preßluftleitung 4 bei 29 angeschlossen worden ist. über ein in dem Antrieb 26 angeordnetes entsprechendes Getriebe können bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Schraubspindeln 30 und 31 wahlweise in den beiden möglichen Drehrichtungen in Umlauf versetzt werden. Für die Schraubspindeln ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sowohl dem Verbindungskörper 12 als auch im Schieber 18 ein entsprechendes Gegengewinde vorgesehen. Die Enden der Schraubspindeln 30 und 31 liegen im übrigen in Lagern 32 und 33, die auf der Platte 24 der Säule 23 angeordnet sind.
  • Auf dem Verbindungskörper 12 ist ein Fahrkorb 34 angeordnet, von dem aus die Bergleute das Steuergerät 28 bedienen können. In F i g. 3 ist dargestellt, daß vom Fahrkorb aus die Spreizen 9 um ein begrenztes Maß, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel um etwa 20°, verschwenkbar sind. Dadurch ist es möglich, je nach den örtlichen Verhältnissen, die einzelnen Spreizen so einzurichten, daß sie nicht die Einbauten des Schachtes, wie die dargestellten Rohrleitungen und Kabel, beschädigen können.
  • Die Gelenkträger 15 weisen, wie dies im rechten Teil der F i g. 1 dargestellt ist, bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an ihren der Schachtwand zugekehrten Flächen die Reibung erhöhende Mittel in Gestalt von Hartmetall bestückten Zähnen 40 auf, die dafür sorgen, daß die Gelenkträger nicht von der Schachtwand abrutschen können.
  • Die Benutzung der vorstehend beschriebenen Arbeitsbühne beginnt damit, daß die Arbeitsbühne unter den Kübel 5 in der angegebenen Weise gehängt wird. Dann fährt der Kübel 5 an eine im Schacht vorhandene Reparaturstelle 41. Die Bergleute können nunmehr vom Kübel in den Fahrkorb 34 übersteigen und von dort aus zunächst die Preßleitung 27 mit der Rohrleitung 4 verbinden. Bei Betätigung des Steuergerätes 28 wird der Antrieb in Tätigkeit gesetzt, die Spindeln beginnen umzulaufen und nähern den Verbindungskörper 12 und den Schieber 18 einander. Dadurch bewegen sich die Gelenkträger 15 nach außen, wobei sie von den auf dem Fahrkorb stehenden Bergleuten, wie dies F i g. 3 erkennen läßt, gegebenenfalls dirigiert werden, so daß sie an Kabeln und Rohrleitungen vorbei zur Anlage an den Schacht gelangen. Sollte die Schachtwand nicht überall gleichmäßig von dem Schachmittelpunkt entfernt sein, werden die betreffenden Lenker 10 bzw. 11 verstellt. Das geschieht im übrigen auch dann, wenn verschiedene Schachtdurchmesser mit der Bühne beherrscht werden sollen. Selbstverständlich können auf dem Fahrkorb 34 Einrichtungen vorgesehen sein, um die Teleskope der Lenker 10 bzw. 11, gegebenenfalls auch deren mechanische Sperren fernzusteuern.
  • Wie ersichtlich, wird hiernach die Bühne nach Art eines Regenschirmes im Schacht verspannt, was durch die Verkürzung des Abstandes zwischen dem Verbindungskörper und dem Schieber 18 erfolgt. Die aufzubringenden Verspannkräfte sind praktisch beliebig und können jedenfalls so gewählt werden, daß die Bühne absolut sicher im Schacht verankert wird. Sobald dies geschehen ist, läßt sich die Verbindungskette 7 lösen, wodurch nunmehr die Kübelförderung 5 frei wird, um die zur Reparatur benötigten Materialien heranzuschaffen. Zunächst wird mit dem Kübel eine Anzahl von Bohlen 42 herangeschaft, welche beispielsweise in der aus F i g. 3 ersichtlichen Weise zu einem Bohlenbelag der oberen Lenker 10 benutzt werden, um die Bühne abzudecken.
  • Nach Abschluß der Reparaturarbeiten werden die Bohlen und das Material von der Bühne abgefördert, und die Bühne wird durch umgekehrte Betätigung ihres Antriebes aus ihrer Verspannung mit der Schachtwand gelöst. Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile liegen vor allem darin, daß, wie dies F i g. 1 deutlich erkennen läßt, die Arbeitsbühne zwar eine verhältnismäßig große Längenabmessung, aber eine sehr geringe Breitenabrnessung im Transportzustand hat. Sie läßt sich also ohne weiteres auch in sehr beengten Verhältnissen im Schacht verfahren, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Schachteinbauten ein solches Verfahren der Bühne behindern. Diese Abmessungen der Bühne im Transportzustand sind auch, wie keiner näheren Erläuterung bedarf, sehr vorteilhaft, um die Bühne auf Grubenwagen u. dgi. von einem Ort zum anderen zu transportieren.
  • Hinsichtlich ihrer Betriebsweise ist die Bühne deshalb besonders fortschrittlich, weil die Verspannkräfte, mit denen sie im Schacht verankert wird, praktisch beliebig groß gewählt werden können. Ferner kann die Bühne allen örtlichen Verhältnissen leicht angepaßt werden.
  • Die Rüstzeiten für das Auf- und Abbauen der Bühne sind außerordentlich gering, weil das Verspannen und Lösen der Bühne auf motorischem Wege erfolgt. Die Sicherheit beim Arbeiten mit dieser Bühne wird auch dadurch noch erheblich gesteigert, daß die gesamte Bedienung der Bühne von dem Fahrkorb 34 aus erfolgen kann, also die Bergleute nicht gezwungen sind, einen sicheren Standort zu verlassen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Arbeitsbühne für Schächte des Bergbaues mit einer Tragmittelaufhängung zum Einhängen der Bühne in den Schacht und Spreizen zum Festsetzen der Bühne an den Schachtstößen, bei der die Spreizen aus Lenkerpaaren bestehen, die jeweils an einem Ende miteinander gelenkig verbunden sind und an ihrem anderen Ende an je einen Verbindungskörper angelenkt sind, wobei der Abstand der Verbindungskörper zur Betätigung der Spreizen veränderlich ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zur Bildung einer oberhalb der Schachtsohle im Schacht (1) festsetzbaren Arbeitsbühne die gelenkige Verbindung der Lenkerpaare (10,11) aus einem Gelenkträger (15) mit je einem Gelenk (14,15) für je eine Spreize (10,11) und mit an seiner den Schachtstößen zugeordneten Flächen angeordneten, dort die Reibung erhöhenden Mitteln (40) besteht und daß der Abstand der Verbindungskörper (12, 18) motorisch veränderlich ist.
  2. 2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lenker (10,11) aus zwei hydraulisch bewegbaren Teleskopen besteht, die mechanisch miteinander verriegelbar sind.
  3. 3. Arbeitsbühne nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskörper (12) und/oder der Schieber (18) auf einer an der Tragmittelaufhängung (6) angebrachten Säule (23) beweglich gelagert ist und daß die Säule (23) den Antrieb (26) zur motorischen Änderung des Abstandes zwischen Schieber und Verbindungskörper trägt.
  4. 4. Arbeitsbühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (26) aus einem insbesondere mit Druckluft betriebenen Motor und einer oder mehreren Schraubspindeln (30, 31) besteht, für die im Verbindungskörper (12) und/oder im Schieber (18) Gegengewinde ausgebildet sind.
  5. 5. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrkorb (34) oberhalb des Verbindungskörpers (12) angeordnet ist und daß die Spreizen (9) vom Fahrkorb (34) aus um ein wenigstens begrenztes Maß horizontal verschwenkbar sind.
  6. 6. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkträger (15) aus Schuhen bestehen, die an den der Schachtwand zugekehrten Flächen mit die Reibung erhöhenden Mitteln (40) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1117 069.
DEB87537A 1966-06-14 1966-06-14 Arbeitsbuehne fuer Schaechte des Bergbaues Pending DE1262192B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117069B (de) * 1957-05-02 1961-11-16 Robert Morton Felix Seawright Bohrgeruest zum Schachtabteufen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117069B (de) * 1957-05-02 1961-11-16 Robert Morton Felix Seawright Bohrgeruest zum Schachtabteufen

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