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DE1261910B - Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunk- und/oder Fernsehempfang - Google Patents

Gemeinschaftsantennenanlage fuer Rundfunk- und/oder Fernsehempfang

Info

Publication number
DE1261910B
DE1261910B DE1960S0070929 DES0070929A DE1261910B DE 1261910 B DE1261910 B DE 1261910B DE 1960S0070929 DE1960S0070929 DE 1960S0070929 DE S0070929 A DES0070929 A DE S0070929A DE 1261910 B DE1261910 B DE 1261910B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna system
distribution line
transistors
community antenna
operating voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960S0070929
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hansjoerg Roesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1960S0070929 priority Critical patent/DE1261910B/de
Publication of DE1261910B publication Critical patent/DE1261910B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H11/00Networks using active elements
    • H03H11/02Multiple-port networks
    • H03H11/36Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency band, to a common load or source
    • H03H11/362Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency band, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/48Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
    • H03H7/482Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunk-und/oder Fernsehempfang Die Erfindung bezieht sich auf eine Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunk- und/oder Fernsehempfang mit in den Verlauf einer für die Übertragung in allen Rundfunk- und/oder Fernsehbereichen gemeinsamen Verteilungsleitung eingeschalteten Anschlußstellen für die Zuleitungen zu den Teilnehmergeräten.
  • Es ist bekannt, die zur Auskopplung der Antennenenergie dienenden Anschlußstellen durch die Einschaltung ohmscher Widerstände gegeneinander zu entkoppeln und dabei gleichzeitig die durch diese Auskopplungsstelle hervorgerufene Störung im Wellenwiderstandsverlauf möglichst zu beseitigen.
  • Die Entkopplung mittels ohmscher Widerstandsglieder hat jedoch den Nachteil, daß die Empfangsenergie stark gedämpft wird und dadurch eine größere Anzahl von Antennenverstärkern bzw. Antennenverstärker mit hohen Ausgangsspannungen notwendig sind.
  • Es ist auch bekannt, sofern an die gemeinsame Verteilungsleitung Empfänger für verschiedene Frequenzbereiche angeschlossen sind, diese durch meist in die Teilnehmeranschlußdose eingebaute Filterglieder und Weichenanordnungen zu entkoppeln. Diese Weichenanordnungen bzw. Filter lassen nur im gewünschten Frequenzbereich eine Energieauskopplung zu, während sie für die zu sperrenden Frequenzen derart hochohmig sind, daß eine Auskopplung von Energie in den gesperrten Frequenzbereichen unterbleibt, jedoch wird im Durchlaßbereich auch bei Filter- bzw. Weichenanordnungen Energie ausgekoppelt, die stets noch durch die Filter- bzw. Weichenanordnung eine zusätzliche Dämpfung erfährt. Im Durchlaßbereich sind diese Filter bzw. Weichen ferner meist nicht so hochohmig, daß sie keine Störung für den Verlauf der Verteilerleitung bedeuten würden, so daß zusätzlich zu den Filter- und Weichenanordnungen noch Entkopplungswiderstände notwendig sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den genannten Schwierigkeiten bei der Auskopplung der Empfangsenergie zu begegnen und die bei den bekannten Anlagen dieser Art auftretenden Nachteile zu vermeiden.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß das Problem der Energieauskopplung und der gegenseitigen Entkopplung der Teilnehmergeräte auf gänzlich andere Weise gelöst wird als bisher. Während bisher zur Auskopplung der von den Teilnehmergeräten benötigten Antennenspannung im wesentlichen nur passive Widerstandsnetzwerke verwendet wurden, wird gemäß der Erfindung bei Anlagen der eingangs genannten Art die Ankopplung der Empfangsgeräte an die Verteilungsleitung über Transistoren vorgenommen, die zwischen Verteilungsleitung und Empfangsgerät eingeschaltet sind, wobei die Verteilungsleitung neben den hochfrequenten Wechselspannungen des Rundfunk- und Fernsehbereiches auch die Betriebsspannung für die Transistoren führt. Die Erfindung ermöglicht es, an Stelle der bisher mit einer Dämpfung behafteten Auskopplung eine Verstärkung der für die einzelnen Teilnehmer ausgekoppelten Energie vorzunehmen, wobei die Durchgangsdämpfung längs der Verteilungsleitung wesentlich niedriger gehalten werden kann und damit die Energiebilanz längs der Leitung wesentlich günstiger zu gestalten ist. Es können dadurch weit mehr Teilnehmer nacheinander an eine Verteilungsleitung angekoppelt werden bzw. bei gleichbleibender Teilnehmerzahl Antennenverstärker eingespart werden oder ganz entfallen. Dabei ist für die Zuführung der Betriebsspannung zu den einzelnen Transistoren praktisch kein zusätzlicher Aufwand notwendig, weil die übertragung dieser niedrigen Gleichspannungen ohne Gefährdung gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über die die hochfrequenten Wechselspannungen führenden Verteilungsleitungen erfolgen kann. Dort, wo eine Trennung von Hochfrequenzspannung und Gleichspannung erfolgen soll, kann diese in einfacher Weise durch Verblocken mittels Kondensatoren oder durch Verdrosselung mit die Hochfrequenz sperrenden Spulen erfolgen.
  • Für die Schaltung der Transistoren ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Zur Anwendung im Rahmen der Erfindung sind besonders solche Schaltungsarten geeignet, deren Eingangsimpedanz möglichst hochohmig ist und bei denen die durch die Einschaltung in den Verlauf der Verteilungsleitung hervorgerufene Störstelle deshalb möglichst gering bleibt. Die Ausgangsimpedanz ist durch entsprechende Dimensionierung am zweckmäßigsten so gewählt, daß die Anpassung an die zu den Teilnehmergeräten führende Anschlußschnur gewährleistet ist. Die für solche Aufgaben am besten geeignete Schaltungsart für die Transistoren ist eine Kollektorschaltung, wobei der Kollektor wechselstrommäßig mit dem Außenleiter, z. B. der koaxialen Verteilerleitung, verbunden ist, während die Basis wechselstrommäßig an den Innenleiter der Verteilungsleitung angeschlossen wird.
  • Um eine möglichst rückwirkungsfreie Auskopplung der Antennenspannungen zu ermöglichen, wird gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der Erfindung bei der Schaltung des Transistors ein eigener Neutralisationskreis vorgesehen, durch den die Rückwirkungen der Empfängerseite in Richtung auf die Verteilungsleitung kompensiert werden.
  • Die Anordnung der Transistoren kann, ähnlich wie bei den Filter- und Weichengliedern, innerhalb der Teilnehmeranschlußdose erfolgen. Es ist dabei zweckmäßig, die Transistorstufe bereits fertig in die Teilnehmeranschlußdose einzubauen, so daß Montage-oder Abgleicharbeiten beim Einbau der Teilnehmeranschlußdose nicht mehr nötig sind. Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit für die Anordnung der Transistorstufe besteht darin, diese in den Verlauf der Teilnehmeranschlußschnur, vorzugsweise in den Stekker für den Anschluß dieser Schnur an die Teilnehmeranschlußdose einzufügen. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, in jeder Dose von vornherein einen Transistor anzuordnen, sondern die Transistoren sind nur in den Anschlußkabeln zu finden, bei denen sie tatsächlich benötigt werden. Dies ist insbesondere in solchen Fällen vorteilhaft, in denen nicht alle Teilnehmer ihren Anschluß an die Gemeinschaftsantennenanlage benutzen.
  • Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit für die Anwendung von Transistoren bei den erfindungsgemäßen Gemeinschaftsantennenanlagen besteht darin, daß die bei mehreren unabhängigen Verteilungsleitungen sonst notwendigen Verteilerdosen zur gegenseitigen Entkopplung und zur Anpassung der Verteilungsleitungen durch Transistorschaltungen ersetzt werden, die neben der Impedanztransformation auch eine Verstärkung bewirken. Eine derartige Anordnung von Transistoren, die vorteilhaft in einer der herkömmlichen Verteilerdosen angebracht werden, ist besonders bei der erfindungsgemäßen Gemeinschaftsantennenanlage vorteilhaft, da bei dieser die Verteilungsleitungen bereits die Gleichspannungen für die in den Teilnehmeranschlußstellen vorgesehenen Transistoren führen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, in denen eine Antennenanlage mit einer Anschlußstelle für ein Teilnehmergerät schematisch angedeutet ist. Die Zahl der Anschlußstellen kann jedoch beliebig erweitert werden, je nach der Zahl der vorhandenen Teilnehmer.
  • In F i g. 1* ist eine Antennenanlage dargestellt, bei der die Empfangsenergie über eine Antenne 1 empfangen und über einen Symmetrierübertrager 2 einer koaxialen Verteilungsleitung 3 zugeführt wird. Die Antenne 1 besteht dabei in der Regel aus getrennten Antennen für den Empfang des Lang-, Mittel-, Kurz-und Ultrakurzwellenbereiches sowie der einzelnen Fernsehbänder je nach den örtlichen Empfangsverhältnissen. Am Ende der Verteilungsleitung 3 ist ein Abschlußwiderstand 6 vorgesehen. In Serie zum Abschlußwiderstand 6 ist eine Batterie 5 geschaltet; die durch einen parallel zur Batterie 5 liegenden Kondensator 7 für Hochfrequenzspannungen kurzgeschlossen ist Auf diese Weise bleibt das Ende der Verteilungsleitung 3 für Hochfrequenzspannungen reflexionsfrei durch den Widerstand 6 abgeschlossen. Durch den in Serie vor die Verteilungsleitung 3 eingeschalteten Kondensator 8 wird der Ausgangs des Symmetrierübertragers gegen die Gleichspannung der Batterie 5 abgeblockt. An Stelle einer Antennenanlage mit einem Symmetrierübertrager können auch nach der Antenne Antennenverstärker oder Umsetzer eingeschaltet sein, deren Ausgangskreise zweckmäßig ebenfalls durch Blockkondensatoren für die Gleichspannung gesperrt werden. In den Verlauf der Verteilungsleitung sind Anschlußstellen für die Teilnehmergeräte eingeschaltet, von denen der Einfachheit halber im vorliegenden Beispiel nur eine einzige Anschlußstelle schematisch dargestellt ist. Diese Anschlußstelle bildet, wie durch die Umgrenzung angedeutet ist, in der Regel für sich eine selbständige Baueinheit und ist meist in der Teaehmeranschlußdose oder im Anschlußstecker für die Empfangsgeräte enthalten. Der wesentliche Bestandteil dieser Auskoppelvorrichtung ist ein Transistor 9, dessen Basis über einen Kondensator 10 hochfrequenzmäßig an den Innenleiter der Verteilungsleitung 3 angeschlossen ist. Bei der dargestellten Transistorstufe handelt es sich um einen pnp-Transistor, dementsprechend ist der Minuspol an den Innenleiter der koaxialen Leitung 3 angeschlossen. Der Pluspol der Batterie 5 ist mit dem Außenleiter der Verteilerleitung 3 verbunden. über den hochohmigen Widerstand 11 wird die Batteriespannung zum Kollektor des Transistors 9 geführt, der hochfrequenzmäßig über den Kondensator 12 mit dem Außenleiter der Verteilungsleitung verbunden ist. An Stelle eines ohmschen Widerstandes 11 kann die Zuführung der Betriebsgleichspannung auch über eine .die Hochfrequenz sperrende Drossel erfolgen. Der Widerstand 13 ermöglicht die Einstellung des Arbeitspunktes des Transistors durch eine Gleichstrom-Gegenkopplung. Der Eingangswiderstand der Transistorstufe ist so gewählt, daß er, bezogen auf den Wellenwiderstand der Verteilungsleitung 3, hochohmig erscheint. Hierzu kann zwischen dem Kondensator 10 und der Basis ein zusätzlicher hochohmiger Widerstand eingeschaltet sein. Auf diese Weise tritt durch die Einschaltung der Transistorstufe und damit durch die Auskopplung der Antennen-Spannungen für die Teilnehmergeräte eine Störung im Leitungsverlauf der Verteilungsleitung 3 praktisch nicht auf. Der Emitter des Transistors 9 ist mit dem Widerstand 14 verbunden, parallel zu dem über einen Blockkondensator 15 die Anschlußbuchse 16 für die Teilnehmergeräte eingeschaltet ist. Durch die Wahl einer geeigneten Schaltung für den Transistor und eine entsprechende Bemessung der bei der Schaltung verwendeten Schaltmittel läßt es sich erreichen, daß der Eingangskreis der Transistorstufe von der Verteilungsleitung 3 her gesehen hochohmig erscheint, während der Ausgangskreis, d. h. der von der Anschlußstelle 16 aus gemessene Ausgangswiderstand, niederohmig ist und so eine Anpassung an das ebenfalls niederohmige Anschlußkabel des Empfangsgerätes zuläßt. Der Widerstand 14 bildet daher zusammen mit dem an der Anschlußldemme 16 auftretenden Belastungswiderstand des Teilnehmergerätes den Ausgangskreis der Transistorstufe, wobei der aus beiden Widerständen sich ergebende resultierende Gesamtwiderstand an den Ausgangswiderstand der Transistorstufe anzupassen ist.
  • Der Transistor wirkt also gleichzeitig als Impedanzwandler und ermöglicht es, bei geringster aus der Verteilungsleitung 3 entnommener Leistung trotzdem an der Arschlußstelle 16 eine für die Versorgung der Empfangsgeräte ausreichende Empfangsspannung zur Verfügung zu stellen. Dadurch lassen sich eine Vielzahl derartiger Auskoppelstellen nacheinander bei einer Verteilungsleitung anordnen, ohne daß auf der Verteilungsleitung die Ante@:nenspannung unter die zulässigen Werte herabgedrückt wird, weil die Durchgangsdämpfung der einzelnen Anschlußstellen sehr niedrig bleibt. Gleichzeitig ist durch die Transistorstufe eine weitgehende gegenseitige Entkopplung der einzelnen Teilnehmergeräte untereinander sowie die Impedanztransforniation gewährleistet.
  • F i g. 2 zeigt eine Abwandlung der in F i g. 1 dargestellten Anordnung, wobei lediglich der Aufbau der Transistorschaltung sowie die Ankopplung der Batterie an die Verteilungsleitung geändert ist.
  • Die Antennenanlage besteht aus einer Empfangsantennenanordnung 20 mit nachgeschaltetem Symmetrierübertrager 21 und einer Verteilungsleitung 22. Zwischen dem Symmetrierübertrager 21 und der Verteilungsleitung 22 ist ein Blockkondensator 23 vorgesehen. Die Verteilungsleitung 22 ist an ihrem Ende mit dem Widerstand 24 reflexionsfrei abgeschlossen, der durch einen vorgeschalteten Kondensator 25 für die Gleichspannungen abgeblockt ist. Dadurch tritt ein Spannungsabfall der Gleichspannungsbatterie an dem Abschlußwiderstand 24 nicht auf, und die gesamte Batteriespannung steht für die Versorgung der Transistoren zur Verfügung. Die Batterie 26 ist durch eine Drossel 27 für die Hochfrequenzspannungen gesperrt. Die Schaltung der zur Auskopplung der Empfangsenergie dienenden Transistorstufe ist gegenüber F i g. 1 ebenfalls etwas abgewandelt. Nach wie vor ist jedoch der von der Auskoppelstelle in Richtung auf die Transistorschaltung gesehene Eingangswiderstand liochohmig gehalten, so daß die Einfügung der Ankoppelstelle in die Verteilungsleitung 22 keine Störung in deren Leitungsverlauf hervorrufen kann. Der Eingangskreis der Transistorenschaltung besteht aus den Widerständen 28 und 29, in deren Mitte über den Kondensator 30 eine hochfrequenzmäßige Verbindung zum Außenleiter der Verteilungsleitung 22 hergestellt ist. Zwischen den Widerständen 28 und 29 ist der Widerstand 31 eingeschaltet, der an einem Ende mit der Basis des Transistors 32 verbunden ist. Der Widerstand 31 bildet eine Gleichstrom-Gegenkopplung und ergibt eine Stabilisierung des Arbeitspunktes. Die Basis ist für Hochfrequenz über den Kondensator 33 mit dem Innenleiter der Verteilungsleitung 22 verbunden. Der Widerstand 28 ist hochohmig und kann auch durch eine die Hochfrequenz sperrende Drossel ersetzt werden. Zwischen dem Emitter und dem Kollektor des Transistors 32 ist ein komplexer Widerstand 34 eingeschaltet, der einen Neutralisationskreis bildet und dadurch eine Rückwirkung von der Ausgangsseite des Transistors auf die Eingangsseite und damit auf die Verteilungsleitung 22 unterbindet. Der Anschluß der Empfangsgeräte erfolgt über die durch den Kondensator 36 abgeblockte Anschlußbuchse 35, parallel zu der ein der Anpassung an den Ausgangswiderstand der Transistorstufe dienender Widerstand 37 eingeschaltet ist. Die dargestellten Anordnungen lassen erhebliche Abwandlungen in ihrem Aufbau, vor allen Dingen der Transistorschaltung sowie der Speiseanordnung, zu. An Stelle der dargestellten Batterien werden zweckmäßigerweise Netzgeräte verwendet, die nach einer Herabsetzung der Spannung auf einen für die Speisung der Transistoren geeigneten Wert eine Gleichrichtung sowie eine Glättung des gleichgerichteten Wechselstromes ermöglichen. Diese Netzgeräte können an das Energieverteilungsnetz z. B. eines Hauses angeschlossen werden. Ebenso können an Stelle einer koaxialen Verteilungsleitung, wie sie in den beschriebenen Beispielen dargestellt ist, auch symmetrische oder sonstige Verteilungsleitungen Verwendung finden, wobei dann ebenfalls die Speisespannung für die Transistoren an die beiden die Hochfrequenz übertragenden Leiter angeschlossen ist. An Stelle von pnp-Transistoren lassen sich ferner auch solche des npn-Typs verwenden.
  • Bei der Ankopplung mehrerer paralleler Verteilungsleitungen über Transistoren an eine gemeinsame Niederführungsleitung von der Antenne kann die Betriebsspannung für diese Transistoren über die Verteilungsleitung oder über die Niederführungsleitung zugeführt werden.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Gemeinschaftsantennenanlage für Rundfunk- undl'oder Fernsehempfang mit in den Verlauf einer für die Übertragung in den Rundfunk-und/oder Fernsehbereichen dienenden Verteilungsleitung eingeschalteten Anschlußstellen für die Zuleitungen zu den Teilnehmergeräten, d a -durch gekennzeichnet, daß die Ankopplung der Empfangsgeräte an die Verteilungsleitung (3) über Transistoren (9) vorgenommen wird, die zwischen Verteilungsleitung (3) und Empfangsgerät eingeschaltet sind, und daß die Verteilungsleitung (3) neben den hochfrequenten Wechselspannungen des Rundfunk- und/oder Fernsehbereiches auch die Betriebsspannung für die Transistoren (9) führt.
  2. 2. Gemeinschaftsantennenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsart bzw. der Eingangskreis der Transistoren so gewählt ist, daß die Eingangsimpedanz des Transistors im Vergleich zum Wellenwiderstand der Verteilungsleitung möglichst hochohmig ist.
  3. 3. Gemeinschaftsantennenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsimpedanz der Transistorschaltung niederohmig ist und etwa dem resultierenden Eingangswiderstand der zu den Teilnehmergeräten führenden Anschlußschnur und eines gegebenenfalls zusätzlich parallelgeschalteten Widerstandes (14) entspricht.
  4. 4. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistorschaltung einen Neutr alisationskreis enthält, der störende Rückwirkungen von der Empfängerseite in Richtung auf die Verteilungsleitung (3) unterdrückt.
  5. 5. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzspannungsquelle (Antenne, Antennenverstärker oder Umsetzer) durch Kondensatoren gegen die Betriebsgleichspannung für die Transistoren abgeblockt ist.
  6. 6. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß- die Anschlußstellen für die Teilnehmergeräte durch Einschaltung von Kondensatoren(15) für die Betriebsgleichspannung abgeblockt sind.
  7. 7. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auskopplung der Empfangsantennenenergie aus der Verteilungsleitung (3) dienenden Transistoren (9) im Innern der Teilnehmeranschlußdosen angeordnet sind. B.
  8. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren in der Teilnehmeranschlußschnur vorzugsweise im Gehäuse des Anschlußsteckers angeordnet sind.
  9. 9. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle (5) für die Betriebsspannung der Transistoren (9) für die Hochfrequenz durch Parallelschalten eines Kondensators (7) kurzgeschlossen ist.
  10. 10. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungsquelle (26) parallel zum Abschlußwiderstand (24) der Verteilungsleitung (22) eingefügt und durch Vorschalten einer Drossel (27) für Hochfrequenz gesperrt ist.
  11. 11. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungsquelle für die Transistoren am Ende der Verteilungsleitung angeschlossen ist.
  12. 12. Gemeinschaftsantennenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Betriebsspannungsquelle ein Netztransformator mit nachgeschalteten Gleichrichtern und Siebketten dient.
  13. 13. Gemeinschaftsantennenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlagen mit mehreren parallelgeschalteten Verteilerleitungen diese untereinander und gegen die gemeinsame Niederführungsleitung von der Antenne durch die Einschaltung von Transistoren entkoppelt und unter Impedanztransformation gleichzeitig an die Niederführungsleitung angepaßt sind, wobei die Betriebsspannung über die Verteilerleitung oder die Niederführungsleitung zuführbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001041305A1 (en) * 1999-12-03 2001-06-07 Nokia Corporation Method and apparatus for a radio frequency power divider having un-terminated outputs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2001041305A1 (en) * 1999-12-03 2001-06-07 Nokia Corporation Method and apparatus for a radio frequency power divider having un-terminated outputs
US6400236B1 (en) 1999-12-03 2002-06-04 Nokia Corporation Method and apparatus for a radio frequency power divider having un-terminated outputs

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