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DE1261723B - Absperrschieber, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen - Google Patents

Absperrschieber, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen

Info

Publication number
DE1261723B
DE1261723B DES74653A DES0074653A DE1261723B DE 1261723 B DE1261723 B DE 1261723B DE S74653 A DES74653 A DE S74653A DE S0074653 A DES0074653 A DE S0074653A DE 1261723 B DE1261723 B DE 1261723B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure body
rollers
high vacuum
pressure
handlebars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES74653A
Other languages
English (en)
Inventor
Yves Langlet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
APPLIC ELECTRO THERMIQUES SOC
Original Assignee
APPLIC ELECTRO THERMIQUES SOC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by APPLIC ELECTRO THERMIQUES SOC filed Critical APPLIC ELECTRO THERMIQUES SOC
Publication of DE1261723B publication Critical patent/DE1261723B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
    • F16K3/182Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of toggle links
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K51/00Other details not peculiar to particular types of valves or cut-off apparatus
    • F16K51/02Other details not peculiar to particular types of valves or cut-off apparatus specially adapted for high-vacuum installations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Absperrschieber, insbesondere für Hochvakuumleitungen Die Erfindung bezieht sich auf Absperrschieber, insbesondere für Hochvakuumleitungen. Absperrschieber sind in vielen Ausführungsformen für sehr unterschiedliche Anwendungen bekannt. Insbesondere ist ein Absperrschieber bekannt (vgl. die USA.-Patentschrift 1325 303), der einen seitens eines Druckorgans durch Lenker. betätigbaren Verschlußkörper aufweist. Dabei ist der Verschlußkörper mittels Rollen in Gleitschienen geführt, die Gleitschienen weisen kurvenförmige Teile auf, welche geradlinige Teile miteinander verbinden, von denen die einen parallel zur Bewegungsrichtung des Druckorgans und die anderen im wesentlichen senkrecht zur Dichtungsfläche verlaufen. Durch die die Lenker mit dem Verschlußkörper verbindende Lenkerachse ist gleichzeitig der Schließdruck auf den Verschlußkörper übertragbar. Bei dieser bekannten Ausführung sind die Rollen am Verschlußkörper paarweise angeordnet. Nachteilig ist diese Ausführungsform insoweit, als vier Gleitschienen notwendig sind, die eine doppelte Führung für jeden Lenker ergeben. Bei Abnutzung der einzelnen Gleitschienen -ist nicht mehr sichergestellt, daß der Schließdruck senkrecht auf die Dichtungsfläche ausgeübt wird. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß der zurückgezogene Verschlußkörper eine Schräglage einnimmt, so daß die Querabmessung der Kammer, in die der Verschlußkörper zurückgezogen wird, keinesfalls minimal ist. Ein solcher Absperrschieber kann daher nicht in besonders flacher Bauform ausgebildet werden.
  • Im übrigen sind auch Absperrschieber bekannt (vgl. die deutsche Patentschrift 619 595 und die französische Patentschrift 691922), bei denen mittels eines Druckorgans über Lenker der Schließdruck auf den Verschlußkörper ausgeübt wird, nachdem der Verschlußkörper in der Bewegungsrichtung des Druckorgans, die parallel zur Ebene der Dichtungsfläche verläuft, einen Anschlag erreicht hat. Da hierbei die Aufteilung der über das Druckorgan ausgeübten Kraft nach einem Kräfteparallelogramm erfolgt, ist immer eine Komponente parallel zur Dichtungsfläche vorhanden, die zu einer Gleitbewegung und damit zur Zerstörung des weichen Dichtungsringes führt. Diese bekannten Ausführungsformen haben die Ausbildung eines Absperrschiebers, bei dem der Schließdruck unbedingt senkrecht zur Ebene der Dichtungsfläche wirken soll, nicht beeinflußt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung eines Absperrschiebers (vgl. die französische Patentschrift 620 624) wird ebenfalls mittels eines Druckorgans über Lenker der Verschlußkörper betätigt. Dabei übernimmt eine konische Führung die Zentrierung des Verschlußkörpers gegenüber der Dichtungsfläche. Diese Ausführung ist insoweit nachteilig, als die Zentrierung erst wirksam wird, wenn der Verschlußkörper den Dichtungsring bereits beriihrt hat. Auch diese bekannte Ausführungsform hat die Ausbildung eines Absperrschiebers, bei dem der Verschlußkörper durch Rollen in Gleitschienen geführt wird; nicht beeinflußt.
  • Endlich ist eine Ausführung bekannt (vgl. die französische Patentschrift 802 501), bei der keinerlei Lenker mehr verwendet werden, sondern an dem Druckorgan eine schiefe Ebene angeschlossen ist, mittels der der Verschlußkörper angedrückt wird. Es ist offensichtlich, daß es hiermit unmöglich ist, den Schließdruck senkrecht zur Ebene der Dichtungsfläche auszuüben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Absperrschieber zu schaffen, der einen den Anforderungen der Hochvakuumtechnik genügenden Verschluß hat, durch einen minimalen Totraum eine äußerst flache Bauform aufweist, dessen Ausbildung konstruktiv verhältnismäßig einfach und der Gestalt sein soll, daß durch das Andrücken des Verschlußkörpers an die Dichtungsfläche der aus weichem Material bestehende Dichtungsring nicht beschädigt wird. Die Erfindung betrifft einen Absperrschieber, insbesondere für Hochväkunmleitungen, mit einem seitens eines Druckorgans durch Lenker betätigbaren Verschlußkörper, welcher mittels Rollen in Gleitschienen geführt ist, wobei diese Gleitschienen kurvenförmige Teile aufweisen, welche geradlinige Teile verbinden, von denen die einen parallel zur Bewegungsrichtung des Druckorgans und die anderen im wesentlichen senkrecht zur Dichtungsfläche des Verschlußkörpers verlaufen, wobei durch die, den Verschlußkörper verbindende Lenkerachse gleichzeitig der Schließdruck auf den Verschlußkörper übertragbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Rollen in an sich bekannter Weise auf den Achsen der Lenker sitzen und für die beiden Achsen jedes Lenkers eine einzige Gleitschiene vorgesehen ist.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind darin zu sehen, daß der vollständig zurücktretende Verschlußkörper einen minimalen Totraum ergibt und eine äußerst flache Bauform ermöglicht und daß durch die Führung des Verschlußkörpers mit Rollen in einer einzigen Gleitschiene der Verschlußkörper am Ende seines Hubes senkrecht zu der Dichtungsfläche geführt wird und damit eine Beschädigung des weichen Dichtungsringes verhindert wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
  • F i g. 1 ist ein Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Ventils; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-II der Fig.1; F i g. 3 ist eine längs der Linie III-HI der F i g. 1 geschnittene Teilansicht.
  • Das dargestellte Ventil hat einen hohlen Körper 1, an dem auf beiden Seiten Anlageflächen 2 und 3 zum Anschluß z. B. an die Abschlußflansche von Rohrleitungen 4 vorgesehen sind, deren Öffnungen 5 den Öffnungen 6 und 7 des Ventilkörpers gegenüberliegen, wobei in die Öffnung 7 ein Verschlußkörper 8 treten kann, dessen Anlagefläche eine Kreisnut 9 zur Aufnahme eines Dichtungsringes aufweist, der sich gegen einen nicht dargestellten, an der entsprechenden Leitung vorgesehenen Sitz legen soll.
  • Der Körper 1 bildet in der Querrichtung einen prismatischen Kanal 10, in den die Seitenteile einer Gleitschiene 11 eingeführt sind, die in jedem dieser Seitenteile eine geradlinige Nut 12 aufweisen, die an einer Seite in eine einen Viertelkreis bildende Abrundung 13 ausläuft, während die andere Seite durch eine einfach schrägliegende Führungsfläche 14 begrenzt wird, die das Zurücktreten des Verschlußkörpers erleichtert und einen breiten Austritt an dieser Nut erzeugt, die an dieser Stelle seitlich offen ist.
  • Der Ansatz 15 des Verschlußkörpers 8 trägt eine zweiteilige Achse 16, deren Jeder Teil durch eine querliegende Schraube 17 festgehalten wird, wobei jeder Kopf der Achse 16 eine Rolle 19 trägt, welche auf der Abrundung 13 und der entsprechenden Seite der Nut 12 rollen kann. Jede Achse 16 ist ferner an einen Lenker 18 angelenkt.
  • Die beiden Lenker 18 sind ihrerseits je an einen Teil einer Achse 20 a angelenkt, welche von einem Schlitten 20 getragen wird, wobei die Enden der Achsen 20 a ebenfalls mit den Rollen 19 ähnlichen Rollen 21 versehen sind. Dieser längliche Schlitten weist am Kopf einen geschlitzten Lappen 22 auf, in dessen Schlitz ein Lenker 23 angeordnet ist, der um eine quer durch den Lappen 22 tretende Achse 24 schwenkbar ist. Der Lenker 23 ist an der Achse 24 mittels eines Langlochs 25 gelagert.
  • Das andere Ende des Lenkers 23 ist durch eine Achse 26 mit dem Verschlußkörper 8 verbunden, wofür der Lenker durch einen Schlitz 27 am Umfang des Verschlußkörpers tritt, welcher außerhalb der Kreisnut 9 liegt.
  • Der Schlitten 20 ist mit einer mit Gewinde versehenen Spindel 28 fest verbunden, die durch den prismatischen Kanal 10 tritt und außerhalb des Abschlußflanschs 29 des Kanals vorsteht, der nüt einem Gegenflansch 30 die Kappe 31 des Ventils aufnimmt, die die erwähnte Gleitschiene in dem Körper 1 festhält. Die Kappe enthält eine mit einem Sackloch versehene Buchse 32, die durch eine lange dichte Führung 33 in der Kappe drehbar gelagert ist. Die Buchse tritt durch den aufgesetzten Böden 34 der@Kappe mit einem Endstück 35; auf das ein Handrad 36 aufgekeilt ist. Innen läuft die Buchse in eine Gabel 37 aus, die in einer Flucht liegende Zapfen 38 trägt, an den ein Antriebsring 39 schwenkbar ist, in dem nicht dargestellte Zapfen gelagert sind, deren Achse senkrecht zu der der Zapfen 38 liegt, und die an einer mit der Spindel 28 zusammenwirkenden Mutter 40 befestigt sind.
  • Bei der Betätigung des Handrads 36 wird die. Mutter 40 betätigt, wobei die Ausrichtungsfehler durch den Einbau der Mutter mittels des obigen Universalgelenks ausgeglichen werden. Die Spindel 28 und der Schlitten 20 haben infolge des Rollens der Rollen 21 in den Nuten 12 eine geradlinige Bahn.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, übertragen am Ende des Hubes die Lenker 18 den Druck des Schlittens 20 auf den Verschlußkörper 8 mit einer Resultierenden, welche dank der Abrundungen 13 genau senkrecht zu der Andruckebene des Verschlußkörpers liegt, ohne daß der Lenker 23 an der Ausübung der Andruckkräfte teilnimmt.
  • Der Verschlußkörper 8 kann sich daher frei so einstellen, daß seine Dichtung gleichmäßig angedrückt wird.
  • Umgekehrt bewirkt der Rückgang der Spindel 28 in der Buchse 32 zunächst das Zurücktreten des Verschlußkörpers in Richtung auf die Gleitebene des Schlittens, wobei diese Bewegung gegebenenfalls dadurch unterstützt wird, daß sich die Rollen des Verschlußkörpers unter die'Führungsflächen 14 und der Lenker 23 unter eine innerhalb der Öffnung 7 liegende konische Ausnehmung 41 legen, worauf der Verschlußkörper seitlich vollständig in das Innere des prismatischen Kanals 10 zurückgezogen wird, wodurch die Öffnung des Ventils vollständig freigelegt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Absperrschieber; insbesondere für Hochvakuumleitungen, mit einem seitens. eines Druckorgans durch Lenker betätigbaren Verschlußkörper, welcher mittels Rollen in Gleitschienen geführt ist, wobei diese Gleitschienen kurvenförmige Teile aufweisen, welche geradlinige Teile verbinden, von denen die einen parallel zur Bewegungsrichtung des Druckorgans und die anderen im wesentlichen senkrecht zur Dichtungsfläche des Verschlußkörpers verlaufen, wobei durch die die Lenker mit dem Verschlußkörper verbindende Lenkerachse gleichzeitig der Schließdruck auf den Verschlußkörper übertragbar -ist, da durchgekennzeichnet,daßdieRollen (19, 21) in an sich bekannter Weise auf den Achsen (16, 20 a) der Lenker (18) sitzen und für die beiden Achsen jedes Lenkers eine einzige Gleitschiene (11) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 619 595; französische Patentschriften Nr. 620 264, 691922, 802 591; USA.-Patentschrift Nr. 1325 303.
DES74653A 1960-07-11 1961-07-05 Absperrschieber, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen Pending DE1261723B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1261723X 1960-07-11

Publications (1)

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DE1261723B true DE1261723B (de) 1968-02-22

Family

ID=9678221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES74653A Pending DE1261723B (de) 1960-07-11 1961-07-05 Absperrschieber, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen

Country Status (1)

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DE (1) DE1261723B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10012600A1 (de) * 2000-03-15 2001-09-27 Weco Armaturen Gmbh Monoblockschieber mit Spindelbetätigung und Schutzrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1325303A (en) * 1919-05-19 1919-12-16 Daniel F Mcgill Valve.
FR620264A (fr) * 1925-08-19 1927-04-19 Tiroir de soupape à haute pression
FR691922A (fr) * 1930-03-03 1930-10-28 Vanne à clapets
DE619595C (de) * 1933-12-13 1935-10-03 Else Krueger Geb Hammer Absperrschieber mit zwei parallel zueinander angeordneten, in der Schliesslage auf die Sitze pressbaren Absperrplatten
FR802591A (fr) * 1935-05-23 1936-09-08 Perfectionnements aux vannes à passage direct

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