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DE1261637B - Schutzueberzug fuer mit fluessigem Metall in Beruehrung gelangende Giesserei-Einrichtungen - Google Patents

Schutzueberzug fuer mit fluessigem Metall in Beruehrung gelangende Giesserei-Einrichtungen

Info

Publication number
DE1261637B
DE1261637B DED44575A DED0044575A DE1261637B DE 1261637 B DE1261637 B DE 1261637B DE D44575 A DED44575 A DE D44575A DE D0044575 A DED0044575 A DE D0044575A DE 1261637 B DE1261637 B DE 1261637B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid metal
lining
comes
protective cover
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED44575A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Luth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED44575A priority Critical patent/DE1261637B/de
Publication of DE1261637B publication Critical patent/DE1261637B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/02Linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B22d
Deutsche Kl.: 31 b2-41/02
Nummer: 1261 637
Aktenzeichen: D 44575 VI a/31 b2
Anmeldetag: 30. Mai 1964
Auslegetag: 22. Februar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzüberzug für mit flüssigem Metall in Berührung gelangende Gießerei-Einrichtungen, insbesondere für Schmelztiegel, Gießpfannen und in die Metallschmelze eintauchende Geräte und Instrumente.
Es ist bekannt, die aus Steinen bestehenden Wände eines metallurgischen Ofens mit einem streichfähigen Baustoff auszukleiden, dessen wesentliche Bestandteile Wasserglas, Dolomit und Feldspat sind. Dieser Baustoff eignet sich zum Schutz derjenigen Ofen- ίο wände, die von Heizgasen bespült werden. Kommt er jedoch über einen längeren Zeitraum mit flüssigem Metall in Berührung, läßt sich ein Verunreinigen des Metalls durch aufgelöste Teile der Auskleidung sowie ein Festbacken des Metalls an der Auskleidung nicht verhindern. Das dadurch notwendige häufige Entfernen und Neuaufbringen der Auskleidung stellt eine schwierige und zeitraubende Arbeit dar.
Weiterhin ist bekannt, Gießformen mit einer Auskleidung zu versehen, die als Stütze eine Glasfaserschicht aufweist, auf die von beiden Seiten mineralisches Pulver aufgebracht wird, das die eigentliche Aufgabe der Auskleidung, wie insbesondere Schutz der Oberfläche des Formhohlraumes vor dem flüssigen Metall, übernimmt. Diese Auskleidung kann jedoch bei länger andauernder Hitzeeinwirkung bei erhöhten Temperaturen nicht mit Sicherheit verhindern, daß Teile der dann sehr spröden Auskleidung als Verunreinigungen in das flüssige Metall eindringen. Weiterhin erfordert die Herstellung dieser Auskleidung einen erheblichen Aufwand.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, für Körperflächen von Gießerei-Einrichtungen einen Schutz gegen den Angriff schmelzflüssiger Metalle vorzusehen, der in einfacher Weise herzustellen und auf die Körperoberfläche aufzubringen ist, der auch bei lang dauernder Einwirkung der Metallschmelze seine Festigkeit beibehält und damit ein Eindringen von Verunreinigungen in die Schmelze mit Sicherheit verhindert. Die Erfindung geht bei der Lösung dieser Aufgabe von der überraschenden Erkenntnis aus, daß die bisher für die Auskleidung von Gießformen bekannten, besonders vorbereiteten Glasfaserschichten ohne diese Präparierung — also ohne das Aufbringen von einem mineralischen Pulver — den Angriffen des flüssigen Metalls über eine längere Zeitdauer standhalten, falls die Temperatur des Metalls nicht höher als etwa 8000C liegt. Da viele Metalle, insbesondere Aluminium, einen Schmelzpunkt unterhalb der angegebenen Temperatur haben, kann der Erfindungsgegenstand in vielen Bereichen angewandt werden.
Schutzüberzug für mit flüssigem Metall
in Berührung gelangende Gießerei-Einrichtungen
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Als Erfinder benannt:
Friedrieh Luth, 7000 Stuttgart-Bad Cannstatt - -
Zur Auskleidung von Behältern, die flüssiges Metall aufnehmen sollen, genügt ein einseitiges Bestreichen der Glasfaserschicht, die vorzugsweise als Gewebe ausgebildet ist oder der zu schützenden Oberfläche mit einer dünnen Schlichteschicht, um das Gewebe an den Wandflächen der Behälter festzukleben und der Auskleidung eine gewisse Formsteifigkeit zu geben. Zum Schutz von in die Metallschmelze eintauchenden Geräten und Instrumenten wird auf diese das Glasfasergewebe in Streifenform mit einander überlappenden Windungen oder als geschlossene Hülle mit der Schlichte aufgeklebt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 und 2 ein in flüssiges Metall eintauchendes Pyrometer für die Schmelztemperaturregelung,
F i g. 3 den Querschnitt durch eine Abstichrinne und
F i g. 4 einen Schmelztiegel im Axialschnitt.
Die Figuren sind in verschiedenen Maßstäben dargestellt. Bekanntlich bestehen die Pyrometer, z. B. nach den F i g. 1 und 2, für die Schmelztemperatur-Regelung aus einem stabförmigen Temperaturfühler 1, der seinen Meßwert an die für die Schmelztemperatur verantwortliche Schalteinrichtung weitergibt und zu diesem Zweck in die flüssige Schmelzmasse eingehängt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist eine Glasfasergewebehülle 2 mit Hilfe der im unteren geschnittenen Teil der Abbildung sichtbaren Schlichte 4 auf den Temperaturfühler 1 aufgeklebt. Als zusätzliche Befestigung der Glasfasergewebehülle 2 dient der an ihrem oberen, aus der Schmelzmasse herausragenden Ende vorgesehene Federring 3, eine gleichfalls aus Glasfaser bestehende Schnur od. dgl.
809 509/273
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist ein Glasfasergewebestreifen 2' in einander am Rand überlappenden Windungen auf den Temperaturfühler 1 aufgewickelt und in der vorbeschriebenen Weise befestigt. Die vorerwähnten Schutzhüllen 2, 2' machen den Gebrauch der bisher üblichen, den Wärmefühler aufnehmenden besonderen metallischen Büchsen, vorzugsweise dickwandige Graugußbüchsen, entbehrlich. Dies bedeutet insbesondere für größere Gießereien eine erhebliche Ersparnis an Herstellungszeit, Arbeit und Werkstoff für die Büchsen und auch an Schlichte.
In den Ausführungsbeispielen der Abstichrinne nach F i g. 3 und des Schmelztiegels nach F i g. 4 ist das Glasfasergewebe 2" nach dem Bestreichen der inneren Oberfläche der Rinne 5 bzw. des Schmelztiegels 6 mit einer dünnen Schlichteschicht 4' auf diese aufgeklebt, wobei das Gewebe 2" mit seinen äußeren Rändern lose über die Behälterwand überhängen kann, wie z. B. die F i g. 3 zeigt.
Zur Reinigung der Rinne 5 und des Tiegels 6 braucht man nur die Schicht 2", 4' durch Ziehen an den überhängenden Geweberändern oder mit HiKe eines spachtelfönnigen Werkzeugs von ihrer Grundfläche abzuheben. Entsprechend läßt sich beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 die Schutzhülle 2 nach dem Lösen der Befestigung 3 abziehen und beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 der Glasfaserstoff-Streifen 2' abwickeln. Das Glasfasergewebe kann durch rasches Aneinanderreihen der einzehien Stoffabschnitte und Ausschütteln wieder so weit gereinigt werden, daß er wiederholt benutzbar ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schutzüberzug als Auskleidung für Schmelztiegel, Gießpfannen oder dergleichen Behälter für in größerer Menge in dünnflüssigem Zustand bei einer Temperatur bis zu 8000C in Vorrat gehaltenes Gießmetall, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung aus Glasfasergewebe besteht, das mit einer Schlichte an der Wand des Schmelzgefäßes aufgeklebt ist.
2. Schutzüberzug für in die Metallschmelze von maximal 800° C eintauchende Geräte und Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasfasergewebe in Streifenform oder als geschlossene Hülle mit einer Schlichte" auf dem zu schützenden Gegenstand aufgeklebt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 422 577;
französische Patentschrift Nr. 1 239 565.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 509/273 2. 68 © Bundesdruckerei Berlin
DED44575A 1964-05-30 1964-05-30 Schutzueberzug fuer mit fluessigem Metall in Beruehrung gelangende Giesserei-Einrichtungen Pending DE1261637B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2646707A1 (de) * 1976-10-13 1978-04-20 Mannesmann Ag Tauchausguss fuer das stranggiessen von stahl
DE3637774A1 (de) * 1986-11-06 1988-05-11 Mtu Muenchen Gmbh Form aus einbettmassen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE422577C (de) * 1924-02-14 1925-12-04 Gerhard Kallen Hochfeuerfeste Wand fuer metallurgische OEfen, insbesondere Martinoefen
FR1239565A (fr) * 1958-10-27 1960-08-26 Mond Nickel Co Ltd Perfectionnements à des moules et à la production de lingots dans ceux-ci

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