DE126164A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Wird bei elektrischen Schlaguhren, bei denen· ein schwingender Elektromagnetanker sowohl
das Gehwerk iwie das Schlagwerk treibt, durch, diesen Anker eine Feder gespannt, welche die
Kraft sammelt, die zum Betriebe des Schlagwerkes erforderlich ist, dann mufs dafür Sorge
getragen werden, dafs diese Feder bezw. die mit derselben fest verbundenen Theile vom
Anker entkuppelt werden, sobald die Feder hinreichend gespannt ist, weil sie anderenfalls
den Anzug des Ankers hemmen.
Eine dieser Forderung entsprechende Uhr bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
■ Dieselbe ist gekennzeichnet dadurch, dafs
ein die Triebfeder des Schlagwerkes aufziehendes, vom Elektromagnetanker bewegtes
Gestänge selbsttha'tig aufser Eingriff mit einem am Federhause sitzenden Schaltrade oder dergl.
gesetzt wird, sobald die Spannung der Schlagwerksfeder eine bestimmte Stärke erreicht hat,
wohingegen beim Nachlassen der Spannung der Schlagwerksfeder das Gestänge wieder in
die Zähne des Schaltrades eingreift und somit die Feder wieder bis zur zulässigen höchsten
Spannung aufziehen kann.
Eine zweckmäfsige Ausführungsform einer
solchen elektrischen Schlaguhr ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Die Elektromagnetkerne α sind mit Polschuhen b versehen, zwischen denen der auf
einer Achse c frei drehbare Anker d schwingt. Nach erfolgtem Anzüge, den ein zeitweilig mit
der Stromschlufsplatte e in metallische Berührung tretender Stromschlufsstift/ veranlafst,
tritt die Abreifsfeder g} die beim Anzüge gespannt
wurde, in Thätigkeit und dreht, während sie dabei entspannt wird, den Anker
zurück, der hierbei das Triebwerk der Uhr bewegt. Alle diese Theile der Uhr sind
sowohl nach ihrer Anordnung wie ihrer Wirkung bekannt.
Beim Rückgange des Ankers, der nach erfolgtem Anzüge, etwa die in Fig. 1 dargestellte
Lage hat, läuft der durch einen Arm h fest mit dem Anker verbundene Zapfen i zunächst
leer, dann aber drückt er gegen eine um einen Schraubbolzen k drehbare Klinke /. Dieselbe
giebt nach, schnellt jedoch, durch Einwirkung der Feder m veranlafst, in die ursprüngliche
Lage zurück, nicht lange bevor der Ankert die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt. . Bei
seinem weiteren Gange tritt dann — unmittelbar nachdem die Klinke / zurückgeschnellt ist —
der Zapfen :" mit der Nase n' des J-förmigen, bei 0 drehbaren Hebels ρ in Berührung und
dreht diesen etwas, bis die in Fig. 2 dargestellte Lage der beschriebenen Theile erreicht
ist. In dieser Lage erfolgt aber ein neuer Anzug des Ankers d, wobei dieser die Klinke /
und daher auch den mit derselben drehbar verbundenen Hebel ρ nach unten stöfst. Der
Stofs wird durch die am Hebel ρ drehbar befestigte Schaltklinke q auf ein Schaltrad r übertragen,
welches dadurch gedreht wird. Mit dem Schaltrade r dreht sich ein Federhaus, in
welchem die Feder.? liegt, deren eines Ende in der üblichen Weise mit dem Federhause
verbunden ist, während das andere Ende derselben in fester Verbindung mit einer· auf der
Triebachse t aufgekeilten Hülse steht. Bei hinreichender Spannung der Feder s wird, sobald
das Schlagwerk der Uhr ausgelöst ist, die Drehung des Achse t erfolgen und das. Schlagwerk
in Thätigkeit treten. Mit der Achse t dreht sich ein aus zwei Zahnrädern bestehendes
Getriebe, dessen eines Zahnrad ic mit einem Stift ν versehen ist. Dem Zahnrade u steht
ein auf seiner Achse verschiebbares Zahnrad n> gegenüber, welches mit dem breiten, an dem
Federhause der Feder s sitzenden Zahnrade χ kämmt. Das Zahnrad n>
besitzt eine Bohrung^',
welche in eine Schräge ausläuft. Eine Feder \,
welche an ihrem freien Ende einen mit ■Abschrägung versehenen Stift trägt, ist bestrebt,
das Zahnrad w gegen das Zahnrad u zu bewegen , wobei die Schaltklinke q durch jenen
Stift bei Seite gedrückt, also aufser Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades r gebracht wird.
Die Zahnräder u und m> besitzen dieselbe Anzahl
Zähne, ebenso die beiden mit ihnen in Eingriff stehenden, auf der Achse t sitzenden Zahnräder.
Die Wirkungsweise der so beschaffenen Einrichtung ist folgende:
Ist die Feder .s entspannt und wird die Schaltklinke q durch die Schwingungen des Elektromagnetankers
d abwechselnd angehoben und wieder nach unten gestofsen, dann wird dadurch
das Schaltrad r, in welches aufser dem Schaltkegel noch ein Sperrkegel eingreift, ■ in
stets dem gleichen Sinne gedreht. Diese Drehung bewirkt das Spannen der Feder s und zugleich
die Drehung des Zahnrades χ, welches das
mit ihm in Eingriff stehende Zahnrad w dreht. Erreicht die Spannung der- Feder 5 eine bestimmte
Stärke, dann ist das Zahnrad w so weit gedreht, dafs seine Bohrungy dem an dem
Zahnrades sitzenden Stifte ν gegenübersteht. ;
Wie erwähnt, ist aber die Feder % jederzeit bestrebt, das Zahnrad n>
dem Zahnrade ü zu nähern, was jetzt geschieht, da die erwähnte
Stellung dieser beiden Räder zu einander erreicht ist. Dabei drückt der an der Feder ^
■ sitzende Stift die Schaltklinke q bei Seite, so dafs jetzt die Ankerbewegung erfolgt, ohne
dafs das Aufziehen der Feder s weiter getrieben wird. Die Feder hat also eine gewisse
Spannung, die so gewählt wird, dafs sie die für etwa 40 Schläge des Schlagwerkklöppels
erforderliche Kraft hergeben kann. , ■ · ■
Tritt nun Tlas Schlagwerk wirklich in Thätigkeit,
was unter Entspannen der Feder s und Drehen der Achsei erfolgt, dann dreht sich
mit dieser Achse das Zahnradgetriebe, dessen. ·" eines Rad u den Stift ν trägt. Dieser Stift
gleitet die Schräge aufwärts, in welche die Bohrung γ einseitig ausläuft, und dabei· drückt
er das Zahnrad iv und mit diesem die Feder ^ zurück. Dadurch wird die Schaltklinke q freigegeben,
welche federnd in die Zähne des Schaltrades r einfällt. Beim nächsten Anzüge
des Ankers d wird also die Feder s wieder gespannt.
Es ist nothwendig, deren höchste Spannung, wie angegeben, zu bemessen, da in den letzten
Stunden des Tages erhebliche Anforderungen an das Schlagwerk gestellt werden, dem die
Ankerbewegung nur dadurch genügen kann, dafs in den Stunden, in welchen nur wenige
Schläge erforderlich sind, Kraft in der Federn gesammelt wird.
Claims (3)
1. Elektrische Schlaguhr, bei welcher ein ■ · schwingender Elektromagnetanker sowohl
das Gehwerk wie das Schlagwerk treibt, .dadurch gekennzeichnet, dafs ein die Triebfeder
des Schlagwerkes durch Drehung des ■·■ zugehörigen Federhauses aufziehendes, vom
Elektromagnetanker bewegtes Gestänge selbst- : thätig durch eine an dem genannten Federhause
angebrachte Vorkehrung ausgerückt wird, sobald dieses Federhaus eine bestimmte Stellung und damit die Spannung
"der Schlagwerkfeder eine bestimmte Stärke erreicht hat. .
2. Ausführungsform der durch Anspruch 1 ge-,
schützten elektrischen Schlaguhr, dadurch
■ ■■■ gekennzeichnet,-dafs entsprechend der Spannung
der Schlagwerkfeder zwei Scheiben
, .gegen einander verdreht werden, deren Ab-
"·:■■ stand von einander, sobald diese Spannung
eine bestimmte Stärke erreicht hat. in der bei der Weckeruhrenauslösung üblichen Weise
■'■■■'•'durch Einfall selbsttätig sich verkleinert,
:: um dadurch die Ausschaltung des die Schlag-
'.."> werkfeder aufziehenden Gestänges zu be-
■ .wirken.
3./Ausführungsform der durch Anspruch 1 ge-
·,*' schützten elektrischen Schlaguhr, gekennzeichnet durch einen J-förmigen Hebel (p)
■ ' mit einer drehbaren Schubklinke (I), die
: beim Rückgange des Elektromagnetankers ■■' von diesem bei Seite gedrückt wird, alsdann
federnd in die Ruhelage zurückkehrt und hierauf beim Anzüge des Ankers dessen
Stofswirkung auf die; an dem Hebel (p) befestigte
Schaltklinke (q) überträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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