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DE1261598B - Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefuellten Roehre - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefuellten Roehre

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Publication number
DE1261598B
DE1261598B DEJ19080A DEJ0019080A DE1261598B DE 1261598 B DE1261598 B DE 1261598B DE J19080 A DEJ19080 A DE J19080A DE J0019080 A DEJ0019080 A DE J0019080A DE 1261598 B DE1261598 B DE 1261598B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
voltage
noble gas
electrode
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ19080A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Desbrandes
Montesson Guy Norel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IFP Energies Nouvelles IFPEN
Original Assignee
IFP Energies Nouvelles IFPEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IFP Energies Nouvelles IFPEN filed Critical IFP Energies Nouvelles IFPEN
Publication of DE1261598B publication Critical patent/DE1261598B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R21/00Arrangements for measuring electric power or power factor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefüllten Röhre Es ist bekannt, in elektrischen Stromkreisen als Schaltvorrichtungen mit Edelgas gefüllte Röhren zu verwenden, die zwei stabile Arbeitszustände besitzen, in deren einem die Röhre leitend und in deren anderem sie nichtleitend ist. Um eine solche Schaltröhre aus dem nichtleitenden Zustand in den leitenden Zustand zu schalten, wird einer ihrer Elektroden ein Steuerimpuls von bestimmter Höhe zugeführt, der das Edelgas ionisiert. Ist die Röhre einmal durch einen solchen Steuerimpuls leitend gemacht worden, dann verbleibt sie in dem leitenden Zustand, bis die Edelgasfüllung durch einen neuen Steuerimpuls wieder entionisiert wird.
  • Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine mit Edelgas gefüllte Röhre zu einem anderen Zweck, nämlich dazu zu verwenden, die Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse, deren Dauer nur einige tausendstel Mikrosekunden betragen kann, zu messen.
  • Bisher war es nicht möglich, die Energie kurzer Spannungsimpulse unmittelbar zu messen. Es konnte lediglich der Spitzenwert solcher Spannungsimpulse gemessen werden. Da die Energie von Impulsen gleicher Form der Spitzenspannung der Impulse proportional ist, konnten durch Messen dieser Spitzenspannungen mittels üblicher Vorrichtungen nur Eine derungen der Energie zwischen den einzelnen Impulsen festgestellt werden, und überdies hatten die hierfür verwendeten Vorrichtungen eine sehr komplizierte Ausbildung.
  • Eine am häufigsten verwendete bekannte Vorrichtung zum Messen der Spitzenspannung von Impulsen besteht aus einer Anordnung von Kippvorrichtungen von der Trioden- oder Thyratronart. Die Spitzenspannung läßt sich mit gewisser Annäherung dadurch feststellen, daß die Kippvorrichtungen, deren Polarisationsschwelle kleiner als die zu messende Spannung ist, ausgelöst und die anderen Kippvorrichtungen nicht ausgelöst werden. Man weiß dann, daß die Spitzenspannung einen Wert hat, der zwischen der höchsten Polarisationsschwelle der ausgelösten Kippvorrichtungen und der niedrigsten Polarisationsschwelle der nicht ausgelösten Kippvorrichtungen liegt. Eine solche Anordnung ist äußerst kompliziert ausgebildet und liefert naturgemäß ungenaue Meßergebnisse, und das um so mehr, als es in der Praxis schwierig ist, die Anzahl Kippvorrichtungen genügend groß zu wählen, um das Intervall zwischen den aufeinanderfolgenden Schwellenwerten auf einen ausreichend niedrigen Betrag zu reduzieren, der zur Erzielung einer zufriedenstellenden Genauigkeit der Messung notwendig ist.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefüllten Röhre geschaffen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Edelgas in der Röhre dadurch in dauernd ionisiertem Zustand gehalten wird, daß eine Gleichspannung an zwei in der Röhre angeordnete Elektroden angelegt wird, deren Abstand derart gewählt ist, daß das Produkt aus diesem Abstand (in Millimeter) und dem Druck des Edelgases in der Röhre (in Millimeter Hg) einen Wert zwischen 12,5 und 125 ergibt, daß der einen Elektrode die kurzen Spannungsimpulse zugeführt werden, welche die Leitfähigkeit des Edelgases ändern und dadurch an der anderen Elektrode Spannungsänderungen (ungefähr in Gestalt von Rechteckwellen) hervorrufen, und daß die Dauer dieser Spannungsänderungen (Breite der Rechteckwellen), die dem Produkt aus Größe und Dauer der kurzen Impulse proportional ist, gemessen wird.
  • Da bei dem Verfahren gemäß der Erfindung die Dauer der am Ausgang der Röhre auftretenden Spannungsänderungen allgemein das 100- bis 100 O00fache der Dauer der der Röhre zugeführten kurzen Impulse beträgt, kann sie bequem gemessen und damit die Energie der Impulse leicht bestimmt werden.
  • Eine zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeignete Vorrichtung enthält eine mit einem Edelgas gefüllte Röhre, die eine oder zwei Mittelelektroden und eine Umfangselektrode enthält, von denen die bzw. eine der Mittelelektroden die zu messenden kurzen Impulse empfängt und die Umfangselektrode mit einer Vorrichtung zum Messen der an ihr hervorgerufenen Spannungsänderungen verbunden ist, und eine Gleichstromquelle, die zwischen der Mittelelektrode und der Umfangselektrode eine Gleichspannung erzeugt, welche das Edelgas in der Röhre in dauernd ionisiertem Zustand hält.
  • Das Edelgas in der Röhre kann aus Helium, Neon, Argon, Krypton oder Xenon bestehen.
  • Vorzugsweise bestehen die Elektroden der Röhre aus Nickel, Aluminium oder Molybdän.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert.
  • F i g. 1 ist eine schematische Darstellung einer Vor--richtung gemäß der Erfindung, die eine mit Edelgas gefüllte Röhre 11 aufweist, welche eine stabförmige Mittelelektrode 12 und eine koaxial zu dieser angeordnete zylindrische Umfangs elektrode 15 enthält.
  • Die Mittelelektrode 12 ist eingangsseitig an einen Leiter 13 und ausgangsseitig an einen Leiter 14 angeschlossen, der über einen Widerstand t9 mit Erde verbunden ist. Die Umfangselektrode 15 ist mittels eines Leiters 16 über einen Widerstand 18 an den negativen Pol einer Gleichspannungsquelle 17 angeschlossen, deren anderer Pol geerdet ist. Auf diese Weise wird an die Elektroden 12 und 15 eine Gleichspannung angelegt, die größer als die Zündspannung der Röhre ist und die Edelgasfüllung in dauernd ionisiertem Zustand hält.
  • Der zu messende kurze Impuls wird der Mittelelektrode 12 der Röhre 11 über den Leiter 13 zugeführt. Die durch den Impuls hervorgerufene Änderung der Leitfähigkeit des Edelgases bewirkt eine Änderung der an dem Punkt P des Ausgangs leiters 16 liegenden Spannung, wobei in diesem Fall die Umfangselektrode 15 eine negative Polarität hat.
  • Die Spannungsänderung an dem Punkt P, die zufolge der durch den Impuls bewirkten Erhöhung der Leitfähigkeit des Gases hervorgerufen wird, stellt sich als eine ungefähr rechteckförmige Spannungserhöhung dar, die während einer Dauer erhalten bleibt welche der Energie des zugeführten kurzen Impulses, d. h. dem Produkt aus seiner Größe und seiner Dauer proportional ist. All dem Punkt P kann daher eine Spannung abgenommen werden, die ungefähr die Form einer Rechteckwelle hat, deren Breite (Länge ihres Kammes) der Energie des Impulses entspricht. Die Dauer dieser rechteckwellenförmigen Spannungsänderung kann mit irgendeiner zweckentsprechenden Vorrichtung gemessen werden, beispielsweise mit einem Kathodenstrahl-Oszillosgraphen für Wechselstrom oder mit einem mit einem Kondensator oder einem Gleichrichter, wie einer Diode, verbundenen Galvanometer.
  • Der an der Umfangselektrode 15 der Röhre, d. h. an dem Punkt P auftretenden rechteckigen Spannungswelle geht immer ein zufolge der kapazitiven Wirkung zwischen der Mittelelektrode und der Umfangselektrode entstehender Spannungsstoß voraus dessen Amplitude gewöhnlich größer als die Höhe der rechteckigen Spannungswelle ist, wie dies aus F i g. 2 ersichtlich ist.
  • Wenn man die relative bedeutung dieses voraus gehenden Spannungsstoßes in bezug auf die ungefähr rechteckwellenförmige Spannungsänderung herabzusetzen wünscht, kann es vorteilhaft sein, eine Röhre. von der in F i g. 3 schematisch wiedergegebenen Ausführung zu verwenden. Diese Röhre 21 enthält zwei stabförmige Mittelelektroden 22 und 23 und eine zylindrische Umfangselektrode25. Die eine Mittelelektrode 22 empfängt die zu messenden Impulse, die ihr über einen Leiter 24 zugeführt werden, während die das Edelgas der Röhre in dauernd ionisiertem Zustand haltende Gleichspannung an die zweite Mittelelektrode 23 und die Umfangselektrode 25 angelegt wird, indern diese beiden Elektroden in einen Stromkreis geschaltet sind, der eine Batterie 27 und einen Widerstand 26 enthält. Die rechteckwellenförmigen Spannungsänderungen zufolge der durch die zugeführten kurzen Impulse bewirkten Änderun gen der Leitfähigkeit des ionisierten Gases werden an dem Punkt Q abgenommen.
  • Die in Fig.4 wiedergegebene Ausführungsförm ist derjenigen gemäß Fig. 1 ähnlich, jedoch wird hier ein elektromagnetisches Feld, welches die Anderung der Leitfähigkeit des ionisierten Edelgases verursacht, in der Röhre von außen her induziert, statt im Inneren der Röhre mittels eines über die Mittelelektrode geführten Impulses erzeugt zu werden. Es wurde nämlich gefunden, daß mit einem genügend starken elektromagnetischen Feld, das beispielsweise mittels der im Fernmeldewesen verwendeten Hertzschen Strahlen oder mittels Rådarstrahlen erzeugt wird, die Leitfähigkeit des Edelgases von der Außenseite der Röhre her geändert werden kann, wodurch ein sehr einfaches und wirksames Mittel zum Feststellen und Messen von elektromagnetischen Wellen gegeben ist. In einem solchen Fall würde eine Mittelelektrode nicht erforderlich sein. In der Röhre könnten zwei Elektroden bellebi ger Art vorgesehen werden, an die eine Spannung angelegt wird, wobei die Art und Anordnung dieser Elektroden in der Röhre keine Rolle spielt.
  • In Fig.4 ist außerdem eine in Verbindung mit der mit Edelgas gefüllten Röhre zu verwendende Meßvorrichtung dargestellt, die von einer Diode 28 und einem Galvanometer 29 gebildet ist, welches die Stärke des durch die Diode lrindurchgehenden Stromes anzeigt, die für das Ausgangssignal kennzeichnend ist.
  • Obwohl in den Fig.1, 3 und 4 eine zylinder förmige Umfangselektrode dargestellt ist, kann man ebensogut eine oder mehrere Umfangselektroden anderer Formen verwenden, wie z. B. Platten, Rohrabschnitte oder Kugelsegmente, da die Form der Elektrode von verhältnismäßig geringer Bedeutung für das erzielte Resultat ist.
  • Im allgemeinen wird man jedoch aus Gründen der Vereinfachung Mittelelektroden in Stab- oder Bandform und eine zylindrische Umfangselektrode oder eine aus einer oder mehreren Platten bestehende Umfangselektrode verwenden. Werden mehrere Ümfangselektroden vorgesehen, so werden diese vorzugsweise in der gleichen Entfernung von der Mittelelektrode angeordnet. Im letzteren Fall ist jede Ider Platten der Umfangselektroden mit der Stromquelle verbunden oder geerdet, je nachdem, welche Elektrode polarisiert werderl solf.
  • Die Elektroden können aus jedem Metall, welches das in der Röhre verwendete Gas nur wenig adstrbiert und welches wenig dazu neigt, unter dem angewandten verminderten Druck zu verdampfen, hergestellt werden, wie z. B. aus Nickel, Aluminium oder Molybdän.
  • Die in der Röhre verwendeten Gase sind Edelgase, wie Helium, Neon, Argon, Krypton und Xenon.
  • Der Druck des Gases in der Röhre wird in Ab--hängigkeit von dem Abstand zwischen der Mittelelektrode und der Umfangselektrode eingestellt, und zwar so, daß das Produkt aus dem Druck p (in Millimeter Hg) und dem Abstand d zwischen den Elektroden (in Millimeter) einen Wert zwischen 12,5 und 125 ergibt. Dieser Bereich entspricht im wesentlichen der Minimumzone der in F i g. 7 dargestellten Paschenkurve, welche die Änderung der Zündspannung der gasgefüllten Röhre als Funktkion des vorstehend genannten Produktes p d wiedergibt.
  • Beispielsweise kann für einen Abstand von 25 mm zwischen den Elektroden ein Druck zwischen 0,5 und 5 mm Hg und für einen Abstand von 12,5 mm ein Druck zwischen 1 und 10 mm gewählt werden.
  • In der Praxis wird man diejenige Druckzone vermeiden, in der die Verdampfung des für die Elektroden verwendeten Metalls merklich wird, indem man den Abstand zwischen den Elektroden in geeigneter Weise einstellt, jedoch innerhalb der günstigsten Bedingungen bleibt, die der Minimumzone der Paschenkurve entsprechen. Mit gasgefüllten Röhren, die diesen Bedingungen entsprechen, werden am Ausgang Spannungsänderungen von besonders guter Rechteckwellenform erhalten. Es bleibt jedoch immer möglich, von diesen günstigsten Bedingungen abzuweichen und trotzdem die Vorteile der Erfindung in großem Maß auszunutzen.
  • F i g. 5 zeigt Eingangsimpulse von gleicher Dauer (6/ion Mikrosekunde) und unterschiedlichen Amplituden (Impulse 11, 12 und 13). Die mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung erhaltenen Meßsignale sind von der in F i g. 5 a dargestellten und mit St, S2 und S3 bezeichneten Art, wenn für die gasgefüllte Röhre die oben angegebenen Bedingungen gelten, welche der Minimumzone der Paschenkurve entsprechen. Die als Meßsignale erhaltenen rechteckwellenförmigen Spannungsänderungen haben eine Dauer von einigen tausendstel Sekunden und können folglich sehr leicht genau gemessen werden.
  • Aus F i g. Sb ist zu ersehen, daß die erhaltenen Signales, s2 und s3 eine relativ geringe Dauer und unterschiedliche Spitzenspannung haben, wenn man sich von den günstigsten Bedingungen, die der Minimalzone der Paschenkurve (F i g. 7) entsprechen, entfernt, wodurch die Messung komplizierter wird.
  • Jedoch haben diese Signale immer noch eine Dauer von einigen hundertstel Mikrosekunden, und daher bleibt einer der größten Vorteile der erfindungsgemäßen Umwandlung immer noch bestehen.
  • In F i g. 6 ist ein Impuls mit veränderlicher Spitzenspannung (i" i2, i3) dargestellt, der unmittelbar auf einen stärkeren Impuls l von unveränderlicher Form und Amplitude folgt, wobei sich diese aufeinanderfolgenden Impulse periodisch wiederholen.
  • Mit den bisher bekannten Impulsmeßverfahren lassen sich die Änderungen der Amplitude der klei- neren Impulse i nicht feststellen, weil die Kippkreise nur durch den stärkeren Impuls l ausgelöst werden.
  • Im Gegensatz dazu ermöglicht in diesem Fall die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine genaue Messung der Änderung der Impulse i, wie dies F i g. 6 a zeigt, welche die rechteckwellenförmigen Spannungsänderungen r1, r2, und r3 am Röhrenausgang wiedergibt, die den Impulsen 11, i2, und i3 in Fig. 6 entsprechen und deren Dauer außerordentlich einfach meßbar ist.
  • Die erfindungsgemäß erhaltenen Signale werden durch das Grundrauschen der Röhre kaum verändert, dessen Höhe bei Röhren, die den obengenannten Bedingungen entsprechen, nicht über einige Millivolt hinausgeht, verglichen mit einem Signal von mehreren Volt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefüllten Röhre, a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Edelgas in der Röhre Idadurch in dauernd ionisiertem Zustand gehalten wird, daß eine Gleichspannung an zwei in der Röhre angeaordnete Elektroden angelegt wird, deren Abstand derart gewählt ist, daß das Produkt aus diesem Abstand (in Millimeter) und dem Druck des Edelgases in der Röhre (in Millimeter Hg) einen Wert zwischen 12,5 und 125 ergibt, daß der einen Elektrode die kurzen Spannungsimpulse zugeführt werden, welche die Leitfähigkeit des Edelgases ändern und dadurch an der anderen Elektrode Spannungsänderungen (ungefähr in Gestalt von Rechteckwellen) hervorrufen, und daß die Dauer dieser Spannungsänderungen (Breite der Rechteckwellen), die dem Produktk aus Größe und Dauer der kurzen Impulse proportional ist, gemessen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit einem Edelgas gefüllte Röhre (11 bzw. 21), die eine oder zwei Mittelelektroden (12 bzw. 22, 23) und eine Umfangselektrode (15 bzw. 25) enthält, von denen die bzw. eine der Mittelelektroden die zu messenden kurzen Impulse empfängt und die Umfangselektrode mit einer Vorrichtung zum Messen Ider an ihr hervorgerufenen Spannungsänderungen verbunden ist, und eine Gleichstromquelle, die zwischen der Mittelelektrode und der Umfangselektrode eine Gleichspannung erzeugt, welche das Edelgas in der Röhre in dauernd ionisiertem Zustand hält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre mit Helium, Neon, Argon, Krypton oder Xenon gefüllt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus Nickel, Aluminium oder Molybdän bestehen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.- Patentschriften Nr. 2 427 086, 2729762; »The Bell System Technical Journal«, Mai 1957, S. 735 bis 768.
DEJ19080A 1960-09-08 1960-11-29 Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Energie kurzer elektrischer Spannungsimpulse mittels einer mit Edelgas gefuellten Roehre Pending DE1261598B (de)

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DE (1) DE1261598B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2427086A (en) * 1945-09-24 1947-09-09 Westinghouse Electric Corp Spark gap device with cold electrodes
US2729762A (en) * 1950-04-18 1956-01-03 Northrop Aircraft Inc Cold cathode switch tube

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