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DE1261556B - Rufspeicher mit Blinksignalanlage fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen - Google Patents

Rufspeicher mit Blinksignalanlage fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen

Info

Publication number
DE1261556B
DE1261556B DE1964N0024863 DEN0024863A DE1261556B DE 1261556 B DE1261556 B DE 1261556B DE 1964N0024863 DE1964N0024863 DE 1964N0024863 DE N0024863 A DEN0024863 A DE N0024863A DE 1261556 B DE1261556 B DE 1261556B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
transistor
call memory
resistor
call
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964N0024863
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Henry Mindermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEUMANN ELEKTRONIK GmbH
Original Assignee
NEUMANN ELEKTRONIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEUMANN ELEKTRONIK GmbH filed Critical NEUMANN ELEKTRONIK GmbH
Priority to DE1964N0024863 priority Critical patent/DE1261556B/de
Publication of DE1261556B publication Critical patent/DE1261556B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/002Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems
    • H04M9/003Transmission of control signals from or to the key telephone set; signalling equipment at key telephone set, e.g. keyboard or display equipment
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Rufspeicher mit Blinksignalanlage für Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen Bei Signal- oder Wechselsprechanlagen ist es oftmals erforderlich, den von einem Teilnehmer ausgehenden Ruf zu speichern, wobei der angerufenen Stelle ein Signal gegeben wird, das anzeigt, daß und von wem sie gerufen wird, und das so lange erhalten bleibt, bis sich die angerufene Stelle meldet. Es ist bekannt, als Signal -ein Blinkzeichen mittels einer Signallampe zu geben, die durch einen mechanischen Taktgeber gesteuert wird. Dabei erscheint das Signal nur bei der angerufenen Stelle, so daß der Anrufende keine Kontrolle hat, ob das Rufsignal an der angerufenen Stelle angekommen ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Rufspeicher mit Blinksignalanlage für Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen., wobei erfindungsgemäß als Rufspeicher ein zwei Transistoren enthaltender monostabiler Multivibrator dient, der durch Rufladung eines zwischen dem Emitter und der Basis des einen Transistors liegenden Kondensators bis zur Entladung dieses Kondensators astabil wird. Die Rufladung des Kondensators kann dabei mittels eines Schalters erfolgen, der durch den Anrufenden betätigt wird. Durch einen weiteren Schalter, der zum Kondensator parallel liegt, kann der Kondensator entladen und dadurch der monostabile Zustand wieder hergestellt werden. Durch einen dritten Schalter, der zwischen dem Kollektor und dem Emitter des einen Transistors angeordnet ist, kann dieser Transistor kurzzeitig kurzgeschlossen und dadurch, ohne den Kondensator ganz zu entladen, die astabile Funktion des Multivibrators vorübergehend unterbrochen werden. In den Zuleitungen zu einem oder zu beiden Kollektoren der beiden Transistoren können Signallampen angeordnet sein. Diese Signallampen leuchten jeweils auf, wenn der zugeordnete Transistor stromdurchlässig ist, und erlöschen, wenn der Transistor sperrt. Dementsprechend geben die Signallampen, solange die Anordnung astabil arbeitet, Blinklicht, dagegen Dauerlicht, wenn der zugehörige Transistor für dauernd durchlässig ist, und sie erlöschen, wenn der zugehörige Transistor für dauernd sperrt.
  • Um bei Rufladung des Kondensators die astabile Funktion hervorzurufen, ist zweckmäßig die negative Belegung dieses Kondensators über einen Widerstand mit der Basis des einen Transistors und über einen Widerstand und einen Gleichrichter mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden. Der Gleichrichter ist dabei so geschaltet, daß er das Abfließen der negativen Kondensatorladung sperrt, wenn das Potential des Kollektors gegen den negativen Pol der Stromquelle positiv ist, dagegen ein Wiederaufladen des Kondensators zuläßt, wenn dieser Transistor sperrt und dadurch das Potential seines Kollektors der negativen Spannung der Spannungsquelle entspricht. Der Kollektor des Transistors, dessen Basis mit dem Kondensator verbunden ist, und der sperrt, solange der Kondensator nicht aufgeladen ist, ist über einen Widerstand und einen zu diesem Widerstand parallelen Kondensator mit der Basis des anderen Transistors verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Rufspeichers nach der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Die Funktion wird an Hand dieser Abbildung nachstehend erläutert.
  • Im Anfangszustand ist der Kondensator 17 entladen, in diesem Zustand ist der Transistor T 1 stromdurchflossen. Der Transistor T2 sperrt, da infolge des Spannungsabfalls am Widerstand 7 an der Basis 15 dieses Transistors über den Widerstand 10 eine Spannung zugeführt wird, die gegen die Spannung des Emitters 16 zu wenig negativ ist, um einen Stromfluß zuzulassen.
  • In diesem Zustand ist die Anordnung stabil, die Signallampe 13 in der Zuleitung vom negativen Batteriepol zum Kollektor 14 leuchtet nicht, die Signallampe 23 in der Zuleitung zum Kollektor 6 des Transistors T1 leuchtet dauernd.
  • Wird durch Niederdrücken der Taste der Schalter 19 kurzzeitig geschlossen, so wird der Kondensator 17 aufgeladen. In der Zuleitung ist eine Signallampe 18 vorgesehen, deren kurzes Aufleuchten beim Niederdrücken der Taste anzeigt, daß die Rufladung erfolgt ist. Durch die Rufladung des Kondensators wird der Basis 15 des Transistors T2 über den Widerstand 12 negative Spannung zugeführt, diese negative Spannung bewirkt, daß der Transistor T2 stromdurchlässig wird. Die Signallampe 13 leuchtet auf. Infolge des Spannungsabfalls in der Signallampe oder einem gegebenenfalls zusätzlich mit dieser in Reihe geschalteten Widerstand verschiebt sich das Potential am Kollektor 14 gegen positive Werte. Diese Spannungsänderung wird über die Impedanz 2,3 auf die Basis 5 des Transistors T1 übertragen. Die Spannung der Basis 5 verschiebt sich deshalb ebenfalls zu positiven Werten und der Transistor T1 sperrt. Die Signallampe 23 erlischt. Anschließend entlädt sich der Kondensator 2 über die Widerstände 1 und 3. Sobald sich die Polarität der Spannung am Kondensator 2 umgekehrt hat, :erhält die Basis 5 des Transistors T1 wieder negatives Potential, dadurch wird dieser Transistor wieder stromdurchlässig, die Signallampe 23 leuchtet wieder auf. Durch den Spannungsabfall in. der Signallampe 23 und im Widerstand 7 verschiebt sich das Potential am Kollektor 6 wieder gegen positive Werte. Diese Spannungsänderung wird über dir, Impedanz 10-11 auf die Basis 15 des Transistors T2 übertragen, so daß der Transistor T2 jetzt wieder sperrt; die Signallampe 13 erlischt. Der Kondensator 11 entlädt sich über die Widerstände 12 und 10, womit der Anfangszustand wieder erreicht ist und der geschilderte Vorgang von neuem beginnt. In dem Zustand, in welchem der Transistor 1 sperrt, so daß am Kollektor 6 die volle negative Spannung der Spannungsquelle liegt, wird außerdem über den Gleichrichter 8 und den Widerstand 9 der Kondensator 17 wieder aufgeladen, so daß die Ladung des Kondensators 17 nicht verbraucht wird. Andererseits verhindert der Gleichrichter 8 eine Entladung des Kondensators 17 in der Phase des Vorgangs, in der das Potential des Kollektors. 6 positiv gegenüber dem negativen Pol der Spannungsquelle ist. Solange der Kondensator 17 aufgeladen ist, gibt somit sowohl die Signallampe 13 als auch die Signallampe 23 Blinklicht. Je nach der Anwendung der Schaltung ist es nicht erforderlich, daß in, den Zuleitungen beider Kollektoren Signallampen angeordnet sind, andererseits können auch in einer der Zuleitungen zwei Signallampen vorgesehen sein.
  • Beim Niederdrücken der Taste 20 wird: der Transistor T2 kurzgeschlossen, dabei fließt ein Strom vom negativen Pol der Spannungsquelle über die Signal-Lampe 13 zum positiven Pol der Spannungsquelle, die Signallampe 13 zeigt Dauerlicht. Gleichzeitig wird der Transistor T1 wieder stromdurchlässig, die Sinallampe 23 zeigt somit ebenfalls Dauerlicht. Wird die Taste 20 innerhalb :einer bestimmten Zeitdauer wieder losgelassen, d. h-. in einem Zeitpunkt zu dem der Kondensator 17 seine Ladung noch nicht ganz verloren hat, so setzt der Blinkvorgang wieder ein. Ist dagegen die Ladung des Kondensators 17 insoweit abgefallen, daß seine Spannung nicht mehr ausreicht, den Transistor T2 stromdurchlässig zu machen, so befindet sich die Anlage wieder im monostabilen Zustand, es tritt kein Blinken der Signallampen ein, sondern die Signallampe 13 erlischt und die Signallampe 23 zeigt Dauerlicht. Die Anlage ist nunmehr bereit, durch :erneutes Aufladen des Kondensators 17 mittels des Schalters 19 wieder in den astabilen Zustand versetzt zu werden.
  • Parallel zum Kondensator 17 ist ferner noch ein Kurzschlußschalter 21 vorgesehen. Wird durch Betätigung dieses Schalters der Kondensator 17 entladen, so ist der monostabile Zustand sofort wieder hergestellt und der Multivibrator ist wieder für eine neue Rufspeicherung bereit.
  • Die Anwendung dieser Anlage als Rufspeicher kann: in der Weise erfolgen, daß sich der Schalter 19 und eine der Signallampen 13 oder 23 beim Anrufenden die Schalter 20 und 21 und ebenfalls eine der Signallampen 13 oder 23 beim Angerufenen befinden. Mit der Betätigung der Ruftaste beim Anrufenden wird der Schalter 19 kurzzeitig geschlossen, die Signallampen beim Anrufenden und beim Angerufenen zeigen Blinklicht. Der Angerufene meldet sich nach Betätigung eines Schalters, der unter anderem den Schalter 20 schließt. Die Signallampen zeigen Dauerlicht, so daß sowohl der Anrufende, als auch der Angerufene erkennen, daß der Anrufende jetzt seine Mitteilung durchgeben kann. Bei. Beendigung des Gesprächs oder auch bereits gleichzeitig mit der Betätigung des Schalters 20 wird: der Schalter 21 kurzzeitig geschlossen, so daß die Rufanlage jetzt wieder rufbereit ist. Statt die eine der beiden. Signallampen beim Anrufenden und die andere beim Angerufenen anzuordnen, können auch in ein und derselben Zuleitung zu einem der Kollektoren zwei Signallampen in Serie liegen, von denen sich die eine beim Anrufenden, die andere beim Angerufenen befindet.
  • An Stelle von Transistoren können, sofern dies wirtschaftlich :tragbar ist, selbstverständlich auch Schaltröhren verwendet werden, und an Stelle der handbetätigten Schalter können auch. elektronische Schalter, z. B. Schalttransistoren, Verwendung finden. Ebenso können an. .Stelle von Signallampen auch andere Anzeigevorrichtungen; z. B. .Schauzeichen oder akustische Anzeigevorrichtungen wie Summer, vorgesehen sein. Gegenüber den bekannten Anlagen hat die Vorrichtung den Vorteil, daß ohne Verwendung bewegter Teile Blink- und Dauersignale erzeugt werden, die sowohl dem Anrufenden, als auch dem Angerufenen zeigen, daß der Ruf angekommen und gespeichert ist, bzw. daß der Ruf entgegengenommen ist, und daß die Anlage wieder rufbereit ist. Der Schalter 20, der bei relativ kurzer Betätigung den Kondensator nicht zur Entladung kommen läßt, gibt ferner noch die Möglichkeit, von der angerufenen Stelle aus, ohne den Ruf entgegenzunehmen, ein Zeichen zu geben, das beispielsweise bedeuten kann, daß der Anrufende noch etwas warten muß, bis sein Ruf entgegengenommen werden. kann. Die Anordnung gemäß der Erfindung ist auch noch in anderer als der geschilderten Weise einsatzfähig, beispielsweise als reine Signalanlage, bei der durch Druck einer Taste ein Signal an die Empfangsstelle gegeben wird, die durch Druckeiner Gegentaste den Empfang des Signals bestätigt. Derartige Signalanlagen können beispielsweise bei Luft- oder Wasserfahrzeugen zur übermittlung von, Befehlen von der Fahrzeugführung an die Maschinenanlage dienen, wobei dann jedem von mehreren Schaltern 19 ein bestimmter Befehl zugeordnet ist.

Claims (7)

  1. Patentanspräche: 1. Rufspeicher mit Blinksignalanlage für Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß als Rufspeicher ein zwei Transistoren enthaltender monostabiler Multivibrator dient, der durch Rufladung eines zwischen dem Emitter (16) und der Basis (15) des einen Transistors (T2) liegenden Kondensators (17) bis zur Entladung dieses Kondensators astabil wird.
  2. 2. Rufspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladung des Kondensators von Hand mittels eines Schalters (19) erfolgt.
  3. 3. Rufspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kollektor (14) und dem Emitter (16) des einen Transistors (T2) ein Kurzschlußschalter (20) angeordnet ist.
  4. 4. Rufspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen zum Kondensator (17) parallelliegenden Entladeschalter (21).
  5. 5. Rufspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Belegung des Kondensators (17) über einen Widerstand (12) mit der Basis (15) des einen Transistors (T2) und über einen Widerstand (9) und einen Gleichrichter (8), der das Abfließen der negativen Konden.satorladung sperrt, mit dem Kollektor (6) des anderen Transistors (T1) verbunden ist.
  6. 6. Rufspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor (14) des einen Transistors (T2) über einen Widerstand (3) und einen zu diesem Widerstand parallelgeschalteten Kondensator (2) mit der Basis (5) des anderen Transistors (T1) verbunden ist.
  7. 7. Rufspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuleitungen zu einem oder zu beiden Kollektoren (14, 6) der Transistoren (T1, T2) Signallampen (13, 23) angeordnet sind. B. Rufspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ladeleitung des Kondensators (1) eine Signallampe (18) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1091910.
DE1964N0024863 1964-04-24 1964-04-24 Rufspeicher mit Blinksignalanlage fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Wechselsprechanlagen Pending DE1261556B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2005745A1 (de) * 1970-02-09 1971-08-19 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung fur die Speicherung der Kennzeichnung von Anrufen in Wechsel Sprechanlagen
DE3418484C1 (de) * 1984-05-18 1985-08-29 Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim Rücksprecheinrichtung für eine Teilnehmerstelle einer tastengesteuerten Wechselsprechanlage mit Linienwahl

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091910B (de) * 1957-01-22 1960-10-27 Westinghouse Electric Corp Stoerungsmelder

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