DE1261451B - Magnetischer Abscheider - Google Patents
Magnetischer AbscheiderInfo
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- DE1261451B DE1261451B DEW44282A DEW0044282A DE1261451B DE 1261451 B DE1261451 B DE 1261451B DE W44282 A DEW44282 A DE W44282A DE W0044282 A DEW0044282 A DE W0044282A DE 1261451 B DE1261451 B DE 1261451B
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- magnetic
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/28—Magnetic plugs and dipsticks
Landscapes
- Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 03 c
Deutsche Kl.: Ib-I
Nummer: 1 261451
Aktenzeichen: W 44282 VI a/l b
Anmeldetag: 30. Juni 1967
Auslegetag: 22. Februar 1968
Die Erfindung betrifft einen magnetischen Abscheider für mehliges, körniges oder gar flüssiges Gut
zur Absonderung von metallischen Fremdkörpern.
Die bekannten Einrichtungen zur Abscheidung von Eisenverunreinigungen bilden gesonderte Anlagen,
denen das zu reinigende Gut auf Nebenförderern zugeleitet wird. Dies erfordert gesonderte bauliche,
Unkosten verursachende Maßnahmen, die obendrein einen glatten Materialfluß beeinträchtigen.
Die Erfindung bezweckt zur Beseitigung dieser Nachteile die Ausschaltung jeder Umleitung des Fördergutes.
Das über eine Rohrleitung gespeiste mehlige, körnige oder flüssige Gut wird von den metallischen
Verunreinigungen, seien sie auch feinster Art, in direktem Durchlauf geschieden.
Zur Erreichung dieses Zieles besteht der erfindungsgemäße Abscheider aus einem an den Durchflußstutzen
der Förderleitung anschließbaren zylindrischen, mit konischem Ablauf versehenen Körper,
der ein ausschwenkbares Öffnungsteil aufweist, das mit einem Tragbalken zur Aufnahme des Magnetkerns
ausgerüstet ist.
Die Befestigung des Magnetkerns auf dem Tragbalken erfolgt in der Weise, daß der Magnetkern um
seine senkrechte Achse drehbar angeordnet ist. Dadurch werden alle Teile des Magnetkerns leicht zugänglich
und die festgehaltenen metallischen Verunreinigungen abstreifbar.
Der Magnetkern weist eine zylindrische Anordnung der einzelnen Magnete auf und ist konzentrisch
zu dem Zylinderkörper angeordnet.
Zur besseren Verteilung des zu reinigenden Gutes trägt der Magnetkern an der Zulaufseite des Gutes
eine etwa unter 45° zulaufende konische Kappe.
Das mit einem Träger für den Magnetkern versehene Öffnungsteil sitzt mittels Scharnieren an dem
Zylinderkörper und stützt sich über eine Rolle gegen ein Stützblech ab. In seinem Innern ist der Zylinderkörper
ferner mit kleinen, zueinander versetzten Leitblechen ausgerüstet, die das Gut an den Magnetkern
leiten.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Figur zeigt eine
Vorderansicht des Abscheiders.
Der Abscheider besteht aus einem zylindrischen Körper oder Mantel 1, der aus nicht magnetischem
Stahlblech gefertigt ist. Der Zulauf ist dem bestehenden Rohrquerschnitt des Förderers angepaßt und
bildet einen an die Förderleitung leicht anschließbaren Stutzen 9. Der Ablauf 2 läuft konisch auf den
bestehenden Rohrquerschnitt zu. Zu- und Ablauf des Abscheiders liegen somit in Richtung der Förder-Magnetischer
Abscheider
Anmelder:
Ulrich Walter, 4021 Metzkausen, Asternweg 17
Als Erfinder benannt:
Ulrich Walter, 4021 Metzkausen
leitung und ermöglichen einen direkten Durchlauf des zu behandelnden Gutes.
Durch Herausschneiden eines Teils des zylindrischen Mantels wird ein Öffnungsteil 3 gebildet, das
an seiner Unterseite mit einem Tragbalken 4 ausgestattet ist, auf dem konzentrisch zum Zylindermantel
der Magnetkern angeordnet ist. Damit ist der Magnetkern 5 aus dem Inneren des Zylindermantels 1
herausschwenkbar.
Die Magnetplatten 6 sind untereinander, wie auch gegen die konische Kappe 7 und den Tragbalken 4
durch Kunststoffplatten abgeschirmt. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Magnetfeld nicht abstrahlt und
die ganze magnetische Kraft auch tatsächlich zum Tragen kommt. Durch Ausschwenken des an Scharnieren
am Zylinderkörper sitzenden Öffnungsteils 3 wird der Magnetkern zugänglich. Dadurch ist es
möglich, die festgehaltenen Metallfremdkörper außerhalb des Rohres zu entfernen. Zusätzlich ist der
Magnetkern um seine senkrechte Achse drehbar angeordnet und zum leichten Säubern zugänglich. Er
besitzt den gleichen Durchmesser wie der Zu- und Ablauf.
Durch die zylindrische Formgebung des Magnetkerns wird eine große Wirkungsfläche erzielt. Die
einzelnen Magnetplatten sind oben und unten an ihren Randstellen im Durchmesser etwas größer gehalten.
Durch diese besondere Formgebung werden stufenförmige Absätze gebildet, die den Vorteil ergeben,
daß Kügelchen, die eine kleinere Fläche haben, besser festgehalten werden.
Die aufeinanderfolgenden Polzonen weisen wechselnde Polaritäten auf, sie bilden ein gleichartiges
Magnetfeld auf dem ganzen Umfang des Magnetkerns.
Der freie Durchlaß zwischen Magnetkern und Zylindermantel ist auf den Durchmesser des Zulaufs
abgestimmt.
Im Inneren des zylindrischen Mantels 1 sind versetzt um den ganzen Umfang kleine schrägstehende
Leitbleche 8 angeordnet, die das im freien Fall oder
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auf andere Weise durchlaufende Gut an den Magnetkern leiten.
Das Öffnungsteil 3 ist ferner an seiner unteren Seite mit einer Stützrolle 10 versehen, die auf einem
am Zylindermantel 1 angeordneten Gleitblech U gleitet, um die tragenden Scharniere zu entlasten.
Zum Gebrauch wird das Öffnungsteil 3 eingeschwenkt und mittels der Schrauben 12 fest an den
Zylinderkörper 1 geschlossen. Das durchlaufende Gut verteilt sich über die Kappe 7 und wird durch die
Leitbleche 8 an den Magnetkern herangeführt, an dem die Metallteile haften bleiben. Das gereinigte
Gut gelangt in freiem Durchlauf zum Ablauf.
Claims (12)
1. Magnetischer Abscheider für mehliges, körniges oder flüssiges Gut, gekennzeichnet
durch einen an den Durchflußstutzen der Förderleitung
anschließbaren zylindrischen, mit konischem Auslauf versehenen Körper (1), der ein ausschwenkbares Öffnungsteil (3) aufweist,
das mit einem Tragbalken zur Aufnahme eines Magnetkerns (5) ausgerüstet ist.
2. Abscheider nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß das Öffnungsteil (3) mittels Scharnieren ausschwenkbar an dem Zylinderkörper
(1) angelenkt ist.
3. Abscheider nach Anspruch I1 gekennzeichnet
durch eine zylindrische Ausbildung der Magnete.
4. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Magnetkern
um seine senkrechte Achse drehbar gelagert ist.
5. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern aus ein oder
mehreren, durch Kunststoffplatten voneinander getrennten Magnetplatten besteht.
6. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete als Permanentmagnete ausgebildet sind.
7. Abscheider nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Magnete an ihren oberen und unteren Rändern (Nord- und Südpol) im Durchmesser etwas größer gehalten
sind.
8. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern an seiner dem
Materialzulauf zugekehrten Seite eine kegelförmige Kappe (7) trägt.
9. Abscheider nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinderkörper (1) mit kleinen schräg stehenden Leitblechen versehen ist,
die versetzt am inneren Umfang angeordnet sind.
10. Abscheider nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylindermantel (1) aus nicht magnetischem Material besteht.
11. Abscheider nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinderkörper (1) an seiner dem Materialzufluß zugekehrten Oberfläche mit einem an die Rohrleitung anschließbaren
Stutzen (9) ausgerüstet ist;
12. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnungsteil (3) mit einer
Stützrolle (10) versehen ist, die auf einem am Zylinderkörper angeordneten Gleitblech (U)
gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 509/33 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (6)
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Publications (1)
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| DE1261451B true DE1261451B (de) | 1968-02-22 |
Family
ID=7603998
Family Applications (1)
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Country Status (5)
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Also Published As
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Legal Events
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