DE1261339B - Ionisationsmanometer mit kalten Kathoden und einer von einem Magnetfeld axial durchsetzten mantelfoermigen Anode - Google Patents
Ionisationsmanometer mit kalten Kathoden und einer von einem Magnetfeld axial durchsetzten mantelfoermigen AnodeInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J41/00—Discharge tubes for measuring pressure of introduced gas or for detecting presence of gas; Discharge tubes for evacuation by diffusion of ions
- H01J41/02—Discharge tubes for measuring pressure of introduced gas or for detecting presence of gas
- H01J41/06—Discharge tubes for measuring pressure of introduced gas or for detecting presence of gas with ionisation by means of cold cathodes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
GOIl
Deutsche KL: 42 k-12/04
Nummer: 1261 339
Aktenzeichen: V 22532IX b/42 k
Anmeldetag: 21. Mai 1962
Ausiegetag: 15. Februar 1968
Die Erfindung betrifft ein Ionisationsmanometer mit kalten Kathoden und einer von einer Magnetfeld
axial durchsetzen mantelförmigen Anode, an deren offenen Enden die Kathoden mit Abschirmwirkung
für die dahinterliegenden Ionenkollektorscheiben vorgesehen sind.
Durch die französische Patentschrift 1 227 040 ist eine Magnetron-Ionisationsmanometeranordnung bekannt
geworden, bei der die Kathode die Form eines Spulenkörpers hat und aus zwei kreisförmigen Scheiben
besteht, die miteinander durch einen den Spulenkern bildenden Zylinder verbunden sind. Die Anode
ist ein kurzer durchlöcherter Zylinder und zwischen dem Anodenzylinder und den Endscheiben der Kathode
sind auf jeder Seite je eine Ringelektrode angeordnet, die Kathodenpotential führen. Zur Messung
gelangt der zwischen der Kathodenanordnung und der Anode fließende Strom.
Es ist auch durch die französische Patentschrift 1 249 622 bekanntgeworden, Ionisationsmanometer
in der Weise auszubilden, daß zwischen zwei parallelen großflächigen Kathodenplatten eine aus einer
Vielzahl parallel zueinander verlaufender Kanäle bildende Anodenanordnung vorgesehen ist, wobei ein
Magnetfeld die Kanäle in Längsrichtung durchsetzt.
Die Erfindung bezweckt bei Ionisationsmanometern der vorgenannten Art den störenden Einfluß
von Feldmissionselektronen zu vermeiden.
Ein Ionisationsmanometer mit kalten Kathoden und einer von einem Magnetfeld axial durchsetzten
mantelförmigen Anode, an deren offenen Enden die Kathoden mit Abschirmwirkung für die dahinterliegenden
Ionenkollektorscheiben vorgesehen sind, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß
die Anode in an sich bekannter Weise eine Vielzahl von Kanälen aufweist und jedem Kanal eine Öffnung
in der Kathode für den Ionendurchtritt zu der dahinterliegenden Ionenkollektorscheibe zugeordnet ist.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung sind zweckmäßigerweise die in der Kathode vorgesehenen Öffnungen,
welche den Ionendurchtritt zu der dahinterliegenden Ionenkollektorscheibe ermöglichen, in bezug
auf die Achsen der Anodenkanäle ausgerichtet. Es können die Öffnungen der Kathode von Gitterstäben
oder einem Gitternetz überdeckt sein. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht ferner
vor, daß die Öffnungen sich konisch zu der Ionenkollektorelektrode hin erweitern.
Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Figuren
näher erläutert. Von den Figuren zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform Ionisationsmanometer mit kalten Kathoden und
einer von einem Magnetfeld axial durchsetzten
mantelförmigen Anode
einer von einem Magnetfeld axial durchsetzten
mantelförmigen Anode
Anmelder:
Varian Associates, Palo Alto, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. phil. G. B. Hagen, Patentanwalt,
8000 München 71, Franz-Hals-Str. 21
Als Erfinder benannt:
Robert Lawrence Jepsen,
LosAltos, Calif. (V. St. A.)
Robert Lawrence Jepsen,
LosAltos, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Mai 1961 (111550)
in teilweise gebrochener, Querschnitte zeigenden Darstellung,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 3 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform einer zu verwendenden Kathode,
F i g. 4 eine Teilansicht einer weiteren zu verwendenden
Kathode,
F i g. 5 eine seitliche Teilansicht einer weiteren Kathodenanordnung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist ein flacher>
rechtwinkliger, becherförmiger Teil 31 an seinem offenen Ende durch eine rechteckige Verschlußplatte
32 verschlossen, so daß sich ein im wesentlichen rechteckiges Manometergehäuse 33 ergibt.
An der einen Seitenwandung des Manometergehäuses 33 ist eine kreisförmige Öffnung 34 vor-■
, gesehen, an die ein Rohr mit einem Anschlußflansch 35 angesetzt ist, zu dem Zweck des Anschlusses an
das zu evakuierende System.
Die zellenförmige Anode 36 besteht aus einer Vielzahl· rechteckiger, hohler Kanäle bildender Zellen 37
und ist von dem Manometergehäuse 33 umschlossen. Die einzelnen Zellen 37 haben offene Enden und gemeinsame
Seitenwandungen, so daß die zellenförmige Anode 36 wabenförmig ist. Zwei Kathodenplatten 38
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und 39 sind an der Wandung des Manometergehäuses 33 befestigt und schließen beiderseits an den offenen
Enden die zellenförmige Anode 36 unter Wahrung eines Zwischenraumes ein. Die eine der Kathodenplatten ist die Abschirmkathode 38, deren Öffnungen
40 auf den Mittelachsen liegen, welche die offenen Enden einer jeden Anodenzelle 37 durchsetzen. Die
Ionenkollektorelektrode 42 liegt unter Wahrung eines Zwischenraumes zwischen der abschirmenden Kathodenplatte
38 und der unteren Wandung des Manometergehäuses 33. Die zellenförmige Anode 36 und
die Kollektorelektrode 42 sind an entsprechenden Zuführungen 43 und 44 befestigt, welche gegenüberliegende
Seitenwandungen des Manometergehäuses 33 durchsetzen und in bezug auf dieselben durch keramische
Isolatoren 45 isoliert sind.
Die Polstücke 46 des Permanentmagneten liegen an gegenüberliegenden Seitenwandungen des Manometergehäuses
33 und erzeugen ein Magnetfeld, welches die Anodenzellen 37 im wesentlichen parallel
zur Längsachse derselben durchsetzt. Im Betrieb ist der Flansch 35 an das zu evakuierende Vakuumsystem
angeschlossen. Die Anodenzuführung 43 ist über eine positive Spannungsquelle 48 an den
Erdungspunkt 47 angeschlossen und die Kollektorelektrode 42 ist über den Widerstand 49 mit dem
Erdungspunkt 47 verbunden. Die Kathodenplatten 38, 39 werden auf Erdpotential gehalten, indem das
Manometergehäuse 33 direkt mit dem Erdungspunkt 47 verbunden ist.
Durch die Anwendung einer zellenförmig unterteilten Anode erhält man einen größeren hohen Ionenstrom
und eine hohe Empfindlichkeit, was für viele Anwendungszwecke wünschenswert ist.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, welche im wesentlichen der in F i g. 1 gezeigten
Ausführungsform entspricht. In Fig. 2 ist jedoch die nicht durchbrochene Kathodenplatte 39 durch eine
Kathode 51 ersetzt, welche Öffnungen hat und im wesentlichen der in Fig. 1 mit 38 bezeichneten abschirmenden
Kathode entspricht. Es ist eine weitere Kollektorelektrode 52 zum Auffangen von Ionen zwischen
der Kathode 51 und der rechteckigen Gehäusewand 32 vorgesehen und diese zusätzliche Kollektorelektrode
52 wird ebenfalls durch die Spannungszuführung 44 getragen.
In Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Ausführungsformen der Öffnungen der als Abschirmung wirkenden
Kathodenanordnung gezeigt.
F i g. 3 zeigt eine plattenförmige Kathode 61, deren Öffnung 62 gitterähnlich ist und mehrere radial zum
Mittelpunkt gerichtete Stifte oder Lamellen 63 bewirken eine Potentialabschirmung in der Öffnung 62,
während positive Ionen hindurchtreten können.
Fig. 4 zeigt eine Kathode64, deren Öffnung 65
durch ein Drahtnetz 66 abgedeckt ist. Das Drahtnetz bewirkt auch eine Potentialabschirmung, während
positive Ionen hindurchtreten können.
Fig. 5 zeigt eine Kathode67, deren öffnung 68
konisch ist. Die Seite der großen Öffnung ist der Kollektorelektrode zugewendet.
Im stationären Zustand werden Elektronen von den Kathoden ausgesendet und von der Anode aufgefangen,
weil letztere ein positives Potential hat; die Elektronen werden jedoch durch das magnetische Feld
daran gehindert, auf direktem Wege die Anode zu erreichen. Wenn ein Zusammenstoß mit einem Gasmolekül
stattfindet, verliert das Elektron Energie und dadurch kann es näher zur Anode gelangen. Einige
dieser Zusammenstöße zwischen Elektronen und Gasmolekülen haben eine Ionisation zur Folge, durch die
positive Ionen und Sekundärelektronen gebildet werden, welche zu der Entladung beisteuern.
Die freigemachten positiven Ionen werden durch die Anodenanordnung auf die Kathodenplatten 38
und 39 fokussiert. Dementsprechend wird etwa die Hälfte der erzeugten positiven Ionen durch die
Kathodenplatte aufgenommen. Ein wesentlicher Teil der Elektronen durchsetzt die Öffnungen 40 und wird
durch die Kollektorelektrode 42, 52 aufgefangen.
Andererseits ergibt sich praktisch kein auf Feldemission beruhender Elektronenstrom zwischen der
Anode und der zum Auffangen der Ionen dienenden Kollektorelektrode. Dies ergibt sich durch die Abschirmwirkung
der Kathode, die die Kollektorelektrode vollständig gegenüber dem Anodenpotential abschirmen
mit Ausnahme der kleinen Fläche, die durch die Öffnungen bedingt ist.
Der gesamte Elektronenstrom, der auf Feldemission zurückgeht, fließt direkt von den Kathoden zum
Erdungspunkt ab, so daß der für die Zwecke der Strommessung vorgesehene Widerstand 49 umgangen
wird.
Die Trennung des positiven Ionenstromes von dem durch Feldemission bedingten Elektronenstrom ist
wichtig für die Genauigkeit des Ionisationsmanometers, weil die Größe des durch Feldemission bedingten
Elektronenstromes, im Unterschied zu dem Strom der positiven Ionen, nicht von dem Gasdruck
in dem Manometer abhängt. Ein Grund für das Auftreten von Feldemissionsströmen in dem lonisationsmanometer
liegt in den scharfen Kanten, die auf der Kathode infolge der Zerstäubung von Elektrodenmaterial
sich bilden. Die Ungenauigkeit, die durch den Feldemissionsstrom bedingt ist, wird umso beträchtlicher,
wenn das. Ionisationsmanometer bei niedrigen Drucken arbeitet, bei denen der positive Ionenstrom
geringer wird und der durch Feldemission bedingte Elektronenstrom einen beträchtlichen Anteil
des Gesamtstromes des Manometers ausmacht.
Der Kriechstrom, der zwischen der Hochspannung führenden Zuführung und dem Manometergehäuse
sich ergibt, hängt nicht von dem Gasdruck in dem Manometer ab, so daß dieser Strom ebenfalls zu einer
falschen Druckangabe führen würde, wenn er in dem Meßstrom eingeschlossen wäre. Dies ist jedoch bei
der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht der Fall, weil der Kriechstrom von dem Manometergehäuse zu
dem Erdungspunkt fließt, wobei der für die Zwecke der Strommessung vorgesehene Widerstand 49 umgangen
wird.
Claims (3)
1. lonisationsmanometer mit kalten Kathoden und einer von einem Magnetfeld axial durchsetzen
mantelförmigen Anode, an deren offenen Enden die Kathoden mit Abschirmwirkung für
die dahinterliegenden Ionenkollektorscheiben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anode (36) in an sich bekannter Weise eine Vielzahl von Kanälen (37) aufweist und
jedem Kanal eine öffnung (40) in der Kathode (38) für den Ionendurchtritt zu der dahinterliegenden
Ionenkollektorscheibe (42) zugeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen der Kathode von
radialen Gitterstäben oder einem Gitternetz überdeckt sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der
Kathode sich zu der IonenkoUektorscheibe (42) hin konisch erweitern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 227 040, 249 622;
»Archiv für Technisches Messen«, 1961, V1341-8, S. 49 bis 52.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 508/153 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Citations (2)
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| FR1227040A (fr) * | 1958-06-11 | 1960-08-18 | Ca Nat Research Council | Dispositif pour la mesure des vides très poussés |
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Also Published As
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