DE126090C - - Google Patents
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- DE126090C DE126090C DENDAT126090D DE126090DA DE126090C DE 126090 C DE126090 C DE 126090C DE NDAT126090 D DENDAT126090 D DE NDAT126090D DE 126090D A DE126090D A DE 126090DA DE 126090 C DE126090 C DE 126090C
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- Germany
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- alcohol
- nitrocellulose
- hard
- ether
- combustion
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L7/00—Fuels produced by solidifying fluid fuels
- C10L7/02—Fuels produced by solidifying fluid fuels liquid fuels
- C10L7/04—Fuels produced by solidifying fluid fuels liquid fuels alcohol
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in den Handel gebrachte sogen. Hartspiritus besteht im Allgemeinen aus einer gewissermafsen
einen Schwamm bildenden Seife, die in ihren Poren einen grofsen Theil Flüssigkeit
zurückhält und ihn darin ziemlich gut conservirt, wenn man dafür sorgt,, den Hartspiritus
in dichten, fast beständig geschlossenen Büchsen aufzubewahren.
Diese Mischungen haben folgende Nachtheile:
Während der Verbrennung breitet sich der. Alkohol, da er durch die Poren der erhitzten
und erweichten Seife leicht hindurchgeht, am Fufse des brennenden Stückes aus, das, ohne
seine ursprüngliche Form beizubehalten, zusammensinkt; die Flamme breitet sich aus und
es können hieraus Unannehmlichkeiten und sogar Gefahren entstehen.
Aufserdem läfst die Seife nach der Verbrennung des Gemisches reichliche Rückstände
übrig, welche die Behälter verschmutzen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Darstellung von Hartspiritus,
welcher diese Nachtheile nicht besitzt.
Die nach vorliegendem Verfahren hergestellte Masse brennt ohne irgend welches Auslaufen
des Alkohols und ohne festen Rückstand.
Das neue Verfahren besteht darin, dafs man, anstatt den Alkohol- mit einem theilweise unverbrennlichen
Stoff zu mischen, der Wärme aufnimmt und einen regelrechten Verlauf des Verbrennens nicht zuläfst, die flüssigen Theilchen
in ein feines Netz von Nitrocellulose einschliefst, das heifst mit einer nicht nur Kohlenstoff haltigen, sondern auch oxydirend wirkenden
Verbindung mischt.
Zu diesem Zweck wird nach Belieben entweder Collodium in Alkohol gegossen, und
zwar in Mengen von 20 bis 40 pCt., oder Nitrocellulose direct in Alkohol, dem Aether
zugesetzt ist, aufgelöst. In diesen beiden Fällen kann man den Aether, der nur dazu dient,
die Nitrocellulose in die Masse hineinzutragen, nach einem beliebigen gewerblichen Verfahren
wieder gewinnen.
Nachdem das Gemisch hergestellt ist, läfst man die flüchtigsten Theile langsam abdampfen
und fängt sie gewünschtenfalls wieder auf. Die Flüssigkeit verwandelt sich bald in eine durchsichtige
Gallerte. Der Grad der Consistenz dieser Gallerte hängt nur von der Zeitdauer der Verdampfung ab.
Die Masse hat ein angenehmes Aussehen und läfst sich leicht, wohlriechend machen,
und zwar durch blofses Verweilen in einer Flasche, die eine Spur wohlriechender Essenz
enthält. Mit dem Durchschlag kann es in alle Formen zerschnitten werden. Ebenso läfst es
sich sehr bequem in Formen giefsen.
Mit einem Streichholz angezündet, entflammt es sogleich, aber die Flamme hat einen regelmäfsigen
Umrifs, der in einem vollkommen bestimmten Verhältnifs zu der Gestalt des angezündeten Körpers steht. Die Flamme bildet
einen Kegel, der in demselben Mafse kleiner wird, wie der Körper von aufsen nach innen
verzehrt wird, aber nicht anschwillt.
Da die Nitrocellulose in den Alkohol einestheils nur Bestandteile einführt, deren Verbrennung
blos Gase liefert, anderentheils nur Oxydationsmittel, die fähig sind, alle Kohlenstoffverbindungen
sehr vollkommen zu verbrennen, so findet eine derartige Beseitigung jedes Rückstandes statt, dafs eine auf einem
Silberplättchen verbrannte Probe gar keine nennenswerthe Spur zurückläfst.
Diese Mischung hält sich gut in geschlossenen
Flaschen und noch besser in einer dichten Stanniolkapsel oder in einer Hülle aus paraffinirtem
Papier.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Verfahren zur Herstellung von Hartspiritus, dadurch gekennzeichnet, dafs man dem Spiritus Collodium in Mengen von 20 bis 40 pCt. zusetzt oder die Nitrocellulose unmittelbar in mit Aether versetztem Spiritus auflöst.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE126090C true DE126090C (de) |
Family
ID=394768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT126090D Active DE126090C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE126090C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6281292B1 (en) | 1998-05-27 | 2001-08-28 | Clariant Gmbh | Mixtures of copolymers having an improved lubricating action |
| US6384170B1 (en) | 1997-12-24 | 2002-05-07 | Clariant Gmbh | Hydroxyl-containing ethylene copolymers and fuel oils having an improved lubricating action |
-
0
- DE DENDAT126090D patent/DE126090C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6384170B1 (en) | 1997-12-24 | 2002-05-07 | Clariant Gmbh | Hydroxyl-containing ethylene copolymers and fuel oils having an improved lubricating action |
| US6281292B1 (en) | 1998-05-27 | 2001-08-28 | Clariant Gmbh | Mixtures of copolymers having an improved lubricating action |
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