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DE1260967B - Photographischer Verschluss, insbesondere Selbstspannverschluss mit einem oder mehreren hin- und herbewegbaren Verschlussblaettern - Google Patents

Photographischer Verschluss, insbesondere Selbstspannverschluss mit einem oder mehreren hin- und herbewegbaren Verschlussblaettern

Info

Publication number
DE1260967B
DE1260967B DEP38012A DEP0038012A DE1260967B DE 1260967 B DE1260967 B DE 1260967B DE P38012 A DEP38012 A DE P38012A DE P0038012 A DEP0038012 A DE P0038012A DE 1260967 B DE1260967 B DE 1260967B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
shutter
actuating lever
lever
photographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP38012A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Mutterer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH filed Critical Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEP38012A priority Critical patent/DE1260967B/de
Priority to GB47600/66A priority patent/GB1123920A/en
Priority to US590065A priority patent/US3455228A/en
Publication of DE1260967B publication Critical patent/DE1260967B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/14Two separate members moving in opposite directions
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Photographischer Verschluß, insbesondere Selbstspannverschluß mit einem oder mehreren hin- und herbewegbaren Verschlußblättern Die Erfindung betrifft einen photographischen Verschluß, insbesondere Selbstspannverschluß, mit einem oder mehreren hin- und herbewegbaren Verschlußblättern, denen ein als Hebel ausgebildetes Betätigungsorgan zugeordnet und zwecks Erzielung unterschiedlicher Belichtungszeiten ein entgegen der Wirkung einer Rückholfeder über den Umkehrpunkt der Verschlußblätter hinaus ausschwingbar gelagertes Hemmgewicht zuschaltbar ist.
  • Bei photographischen Verschlüssen, bei denen der sich aus dem Einbau eines konventionellen, aus mehreren Zahnrädern, einem Steig- und einem Ankerrad gebildeten Hemmwerks ergebende Aufwand zum Gesamtaufwand unverhältnismäßig hoch liegt, ist es an sich bekannt, die Verschlußblätter zum Zweck der Erzielung unterschiedlicher Belichtungszeiten mehr oder weniger über die Verschlußöffnung hinausschwingen zu lassen. Auf Grund der gegebenen konstruktiven und räumlichen Verhältnisse ist man hierbei, und zwar hinsichtlich der Ausschwingweite der Verschlußblätter gewissen Beschränkungen unterworfen, insofern, als man den Bereich, den die Verschlußblätter bei einer Amplitude überstreichen müssen, wegen den von vornherein gegebenen räumlichen Abmessungen eines Verschlußgehäuses zumindest bei Voreinstellung der größten Blendenöffnung nicht nach Belieben ausdehnen kann. Dies wiederum bedeutet aber, daß bei Anwendung der vorbeschriebenen Maßnahme im Endeffekt immer nur ein relativ kleiner Zeitenbereich zur Verfügung stehen kann, wobei ferner noch zu beanstanden ist, daß die erzielbaren Belichtungszeiten in bezug auf Exaktheit infolge Mangel solcher den Umkehrpunkt der Verschlußblätter eindeutig festlegender Elemente einiges zu wünschen übrig lassen.
  • Man kennt auch schon einen photographischen Sektorenverschluß, bei welchem unterschiedliche Belichtungszeiten mittes durch einstellbare Anschläge bewirkbarer unterschiedlicher Ausschwingweiten der Sektoren erzielbar sind. Zur Erzielung langer Belichtungszeiten bei Einstellung auf die größte oder die großen Ausschwingweiten ist im letzten Teil des Öffnungswegs der Sektoren bzw. deren Antriebsglied eine Hemmasse angeordnet, welche bis in die dem Umkehrpunkt der Sektoren entsprechende Stellung mitnehmbar ist. Exakte Belichtungszeiten können mit dieser Verschlußanordnung nicht erreicht werden, da die Sektoren unabhängig von der Rückstellbewegung der Hemmasse wieder in die Ausgangslage zurückkehren können. Eine Beeinflussung der Sektoren erfolgt lediglich in der letzten Bewegungsphase der Sektoren vor Erreichen des Umkehrpunktes. Ist dieser von den Sektoren überschritten, können diese ungehindert wieder in die Ausgangslage zurückkehren, und zwar unabhängig von der Ausschwingweite der Hemmasse.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, diesen Mangel der bekannten Verschlußanordnungen zu vermeiden, d. h. einen Verschluß der eingangs erwähnten Gattung ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand dahingehend zu vervollkommnen, daß als Ergebnis nicht nur ein Maximum an Ausdehnung des verfügbaren Zeitenbereichs, sondern darüber hinaus zusätzlich noch eine Verbesserung in bezug auf Exaktheit der erzielbaren Belichtungszeiten vorliegt.
  • Zur Lösung dieses Problems wird gemäß der Erfindung im wesentlichen vorgeschlagen, daß die sowohl am Betätigungshebel als auch am Hemmgewicht angreifende Rückholfeder die Verschlußblätter für die Dauer der Ausschwingbewegung des Hemmgewichts in Offenstellung hält. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Verschlußblätter stets nicht weiter als auf die maximale, zur Freigabe der Objektivöffnung gerade erforderliche öffnungsweite auszuschwingen brauchen, während das zuschaltbare Hemmgewicht in freizügiger Weise derart dem Verschlußblattsystem bzw. dessen Antrieb zugeordnet werden kann, wie es die konstruktiven und räumlichen Verhältnisse der Verschlußanordnung zum Zwecke der Erzielung eines möglichst weit gespannten Belichtungszeitenbereichs erfordern.
  • Eine sowohl in baulicher als auch in funktioneller Hinsicht besonders zweckmäßige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ist dadurch erzielbar, wenn das Hemmgewicht dem mit den Verschlußblättern in Treibverbindung stehenden Betätigungshebel zugeordnet und zwischen diesen Teilen eine Relativbewegungen ermöglichende Mitnahmeverbindung vorgesehen wird. Um ein Maximum an Robustheit und Funktionssicherheit bei einfachster Bauweise zu erhalten wird ferner vorgeschlagen, daß das Hemmgewicht als Platte ausgebildet und achsgleich zum Betätigungshebel .gelagert, ferner die Platte mit einem zu ihrem Drehpunkt konzentrisch verlaufenden bogenförmigen Schlitz versehen ist, in den ein am Betätigungshebel befestigter Mitnehmerstift eingreift und wobei der Ausdehnungsbereich des Schlitzes so gewählt ist, daß sowohl Stift als auch Hemmgewicht bei maximaler Ausschwingweite freibeweglich sind.
  • Zwecks Herabsetzung des baulichen Aufwandes kann bei einer derartigen Anordnung der Mitnehmer zugleich dem Antrieb des Verschlußblattsystems dienen, wodurch sich zusätzliche, das Hemmgewicht an der öffnungsbewegung des Verschlußantriebs beteiligende Kraftübertragungsmittel erübrigen.
  • Um mit relativ einfachen baulichen Mitteln eine derartige Steuerung des Verschlußsystems vornehmen zu können, daß wenigstens eine durch das Hemmgewicht nicht beeinflußbare kürzeste Belichtungszeit erreichbar ist, wird erfindungsgemäß ferner vorgeschlagen, daß das Hemmgewicht ein in seiner Einstellage beeinflußbares Kupplungsorgan trägt, das zum Zweck der Zu- bzw. Abschaltung des Hemmgewichts in bzw. aus dem Bewegungsbereich des auf dem Betätigungshebel angeordneten Mitnehmerstifts bewegbar ist.
  • Innerhalb des zur Verfügung stehenden Zeitenbereiches lassen sich Zwischenzeiten unterschiedlicher Größe auf einfache Weise dadurch erreichen, daß Mittel zur Begrenzung der Ausschwingweite des Hemmgewichts vorgesehen werden. Eine baulich einfache, zugleich jedoch funktionssicher arbeitende Ausführungsform läßt sich nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dadurch erzielen, daß zur Begrenzung der Ausschwingweite des Hemmgewichts an diesem oder an einem von Hand betätigbaren Steller mehrere Anschlagkanten unterschiedlicher Höhe ausgebildet sind. Außerdem kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das zur wirkungsmäßigen Verbindung des Betätigungshebels mit dem Hemmgewicht vorgesehene Kupplungsorgan als zweiarmiger, drehbar gelagerter Hebel ausgebildet sein, der mittels einer Steuerkante, die an dem mit Anschlagkanten versehenen Steller angeordnet ist, aus dem Bewegungsbereich des am Betätigungshebel befestigten Mitnehmerstiftes herausstellbar ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in Verbindung mit einem Selbstspannverschluß nachstehend näher beschrieben und in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf die in Ausgangslage befindliche Verschlußanordnung bei zugeschaltetem Hemmgewicht auf die längste Belichtungszeit t, eingestellt, F i g. 2 das durch den Spann- und Auslösemechanismus in Offenstellung überführte Verschlußblattsystem bei maximaler Ausschwingweite des Hemmgewichts, F i g. 3 und 4 das Zusammenwirken der am Spann-und Auslösehebel angeordneten Treibklinke mit dem Betätigungshebel des Verschlußblattsystems in verschiedenen Bewegungsphasen, F i g. 5 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß der in F i g. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung, F i g. 6 die Verschlußanordnung wiederum in teilweiser Darstellung sowie in der Umkehrphase des Verschlußblattsystems nach vorheriger Umstellung auf die Belichtungszeit t2, F i g. 7 ebenfalls eine teilweise Darstellung der Verschlußanordnung in der Umkehrphase nach vorheriger Umstellung auf die Belichtungszeit t" und schließlich F i g. 8 eine Teildarstellung der Verschlußanordnung in der Umkehrphase des Verschlußblattsystems nach vorheriger Abschaltung des Hemmgewichts, d. h. nach vorgenommener Umstellung des Stellers auf die kürzeste Belichtungszeit t4.
  • In der Zeichnung ist mit 1 eine Grundplatte bezeichnet, wie sie in an sich bekannter Weise bei photographischen Verschlüssen zur Lagerung der einzelnen Bauelemente des die öffnungs- und Schließbewegung der Verschlußblätter herbeiführenden Antriebsmechanismus dient. Die Grundplatte 1 weist eine Belichtungsöffnung 1 a auf, die mittels zwei auf Zapfen 3 und 4 drehbar gelagerter Verschlußblätter 5 und 6 geschlossen sowie freigebbar ist. Beide Verschlußblätter 5 'und 6 stehen mit einem auf einem Betätigungshebel 7 angeordneten Mitnehmerstift 8 in Stift-Schlitz-Verbindung. Der Betätigungshebel7 kann gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel zweckmäßig gleichfalls auf dem der Lagerung des Verschlußblatts 5 dienenden Zapfen 3 drehbar angeordnet sein. In Schließstellung gehalten werden die beiden Verschlußblätter 5 und 6 zweckmäßig durch eine auf dem Zapfen 4. angeordnete Windungsfeder 9, die sich einenends an einem ortsfesten Stift 10 und anderenends am Mitnehmerstift 8 des Betätigungshebels 7 abstützt.
  • Zum Antrieb des mit einem Ausleger 7a versehenen, mit den beiden Verschlußblättern 5 und 6 in getrieblicher Verbindung stehenden Betätigungshebels 7 ist ein zweiarmiger Spann- und Auslösehebel 11 vorgesehen, der auf einem ortsfesten Lagerzapfen 12 sitzt. Eine Rückstellfeder 13, die sich einenends an einem ortsfesten Stift 14 und anderenends am Sparm-und Auslösehebe111 abstützt, ist dazu vorgesehen, diesen Hebel an einem die Ausgangslage definierenden ortsfesten Stift 15 in Anlage zu halten. Der Spann- und Auslösehebel 11 kann einenends mit einer Griffhandhabe 11 a versehen sein, während er anderenends eine Treibklinke 16 trägt, die zwei winklig angeordnete Arme 16 a und 16 b aufweist. Die Treibklinke ist am äußeren Ende des Hebels 11 mittels eines Zapfens 17 gelenkig gelagert und durch eine relativ starke Windungsfeder 18 an einem Lappen 16c des Spann- und Auslösehebels 11 kraftschlüssig in Anlage gehalten. Der Arm 16a der Treibklinke 16 arbeitet mit einem auf der Grundplatte 1 befestigten ortsfesten Anschlag 19 zusammen, während der andere Arm 16 b zur Zusammenarbeit mit dem Ausleger 7a des Betätigungshebels 7 vorgesehen ist.
  • Nach dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel können mit der vorbeschriebenen Verschlußanordnung Belichtungszeiten unterschiedlicher Dauer erzielt werden, wenn man dem Verschlußblattsystem ein Hemmgewicht zuschaltbar zuordnet, welches mit dem Verschlußblattsystem derart- relativ beweglich verbindbar ist, daß es in der Umkehrphase der Verschlußblätter über deren Umkehrpunkt entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder hinaus ausschwingen kann. Als Hemmgewicht kann beispielsweise eine Platte 20 od. dgl. Anwendung finden, die drehbeweglich auf dem der Lagerung des Verschlußblatts 6 dienenden Zapfen 3 sitzt. Konzentrisch zur Drehachse der Platte 20 verlaufend ist in diese ein bogenförmiger Schlitz 20a eingearbeitet, in dessen Bereich der der getrieblichen Verbindung der beiden Verschlußblätter 5 und 6 dienende Mitnehmerstift 8 eingreift. Was die Anordnung und Ausbildung des bogenförmigen Schlitzes 20 a im einzelnen anbetrifft, so ist vorgesehen, daß dieser eine so große Ausdehnung besitzt, daß die Platte 20 einen gewissen überweg ausführen kann, wenn der die Verschlußblätter 5 und 6 in Offenstellung bewegende Betätigungshebel 7 den Umkehrpunkt erreicht hat. Schließlich kann der bogenförmige Schlitz 20 b, aus nachstehend noch näher erläuterten Gründen, auch noch eine dahingehende Erweiterung erfahren, daß der Mitnehmerstift 8 des Betätigungshebels 7 die Möglichkeit erhält, sich beim Öffnungsvorgang der Verschlußblätter 5 und 6 frei zu bewegen.
  • Um das Hemmgewicht dem Verschlußblattsystem 5, 6 bzw. dem Betätigungshebel 7 zuschalten bzw. von diesem abschalten zu können, kann auf der Platte 20 mittels eines Drehzapfens 21 ein, beispielsweise als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildetes Kupplungsorgan 22 drehbar gelagert sein. Eine auf dem Lagerzapfen 3 des Verschlußblatts 6 angeordnete Windungsfeder 23, die sich einenends am Mitnehmerstift 8, anderenends am Hebel 22 abstützt, sucht letzteren stets an einem gleichfalls auf der Platte angeordneten Endanschlag 24 in Anlage zu halten. Nimmt der Kupplungshebel 22 diese durch den Anschlag 24 bestimmte Stellung ein, liegt der dem Mitnehmerstift 8 zugekehrte Arm des Hebels im Bewegungsbereich dieses Stiftes. Die sowohl am Mitnehmerstift 8 als auch am Kupplungshebel 22 angreifende Windungsfeder 23 dient gleichzeitig als Rückstellfeder, da sie stets ein entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment auf das Hemmgewicht 20 ausübt.
  • Mit dem Kupplungshebel 22 arbeitet ein Steller 26 zusammen, der im Ausführungsbeispiel als Ring ausgebildet und drehbar auf der Grundplatte 1 gelagert ist. Der Steller 26 weist mehrere zur Begrenzung der Ausschwingweite des Hemmgewichts 20 vorgesehene Anschlagkanten 26 a, 26 b und 26 c auf, die mit Bezug auf den Umfang des Rings unterschiedliche Höhe besitzen. Außer diesen Anschlagkanten ist der Steller 26 zusätzlich noch mit einer Steuerkante 26d versehen, die dem Zweck dient, den Kupplungshebel 22 so zu beeinflussen, daß sein dem Mitnehmerstift 8 zugekehrter Arm eine Lage außerhalb der Bewegungsbahn des Stiftes einnimmt. Die verschiedenen Einstellagen, in die der Steller 26 zur Erzielung einer bestimmten Belichtungszeit überführbar ist, sind in der Zeichnung nur andeutungsweise wiedergegeben und mit der allgemeinen Bezeichnung t1 bis t4 versehen, während auf dem Steller selbst eine Einstellmarke 27 angedeutet ist. Was die Einstellagen t1 bis t4 anbetrifft, so ist vorgesehen, daß beim Funktionsablauf die längste Belichtungszeit dann erreicht wird, wenn die Marke 27 der Einstellage t1 gegenübersteht. Hierbei ist dem Hemmgewicht die Möglichkeit eingeräumt, auf die größte Amplitude auszuschwingen, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist. Nach der Umstellung des Stellers 26 auf die Einstellage t2 erfährt die Amplitude des Hemmgewichts 20 beim Verschlußablauf durch das Auftreffen des Gewichts auf die Kante 26 b eine Verkürzung. Eine noch weitergehende Verkürzung der Amplitude und damit der Belichtungszeit läßt sich erreichen, wenn die Marke der Einstellage t3 gegenübergestellt wird, wodurch das Ausschwingen des Hemmgewichts durch die Anschlagkante 26c vorzeitig beendet wird. Schließlich bleibt noch die letzte Möglichkeit der Einstellung, wobei die Marke 27 der Einstellage t4 gegenübersteht und wobei die Steuerkante 26 d den Kupplungshebel 22 so aus dem Bewegungsbereich des Mitnehmerstiftes 8 herausstellt, daß letzterer beim Verschlußablauf ohne Mitnahme des Hemmgewichts 20 frei durchschwingen kann. Zur Arretierung des Stellers 26 kann eine Federraste 28 vorgesehen sein, die stets in den Einstellagen t1 bis t4 in entsprechende am Steller vorgesehene Kerben, einrastet.
  • Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Verschlußanordnung ist im einzelnen wie folgt: Ist der der Vorwahl der Belichtungszeit dienende Steller 26, wie in F i g. 1 gezeigt, auf t1 eingestellt, befindet sich der auf dem Hemmgewicht 20 angeordnete Kupplungshebel 22 in Wirkstellung, wobei eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Betätigungshebel 7 und dem Hemmgewicht 20 besteht. Wird nun der Spann- und Auslösehebel11 betätigt, so führt dieser eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 12 aus. Dies hat zur Folge, daß der Arm 16 a der Treibklinke 16 am ortsfesten Stift 19 in Anlage kommt, wodurch diese im weiteren Verlauf der Drehbewegung des Spann- und Auslösehebels eine der Wirkung der Antriebsfeder18 entgegengerichtete Drehbewegung um den Zapfen 17 ausführt. Dabei erreicht die Treibklinke 16 schließlich die in F i g. 3 veranschaulichte Lage, in der der Abriß der Klinke vom ortsfesten Stift 19 kurz bevorsteht. Geschieht dies, wird die in der Antriebsfeder 18 gespeicherte Spannkraft frei, die die mit dem Arm 16b auf den Ausleger 7 a des Betätigungshebels 7 einwirkende Treibklinke 16 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 17 dreht. Dabei wird der Betätigungshebel 7 mitbewegt (F i g. 4), der seinerseits die Verschlußblätter 5 und 6 in die in F i g. 5 veranschaulichte Offenstellung bewegt. Während die Treibklinke 16, wie insbesondere aus F i g. 4 ersichtlich, schließlich vom Betätigungshebel? abgleitet, schwingt das Hemmgewicht 20, veranlaßt durch die ihm vom Betätigungshebel bei der COfinungsbewegung vermittelte kinetische Energie, über den Umkehrpunkt hinaus, und zwar soweit, bis das Gewicht gemäß der in F i g. 5 gegebenen Darstellung am Anschlag 26 a auftrifft. Durch die am Kupplungshebel 22 angreifende Rückstellfeder 23, die auf das Hemmgewicht ein stetes, beim Ausschwingen des Gewichtes, entsprechend der Progressivität sich erhöhendes Drehmoment ausübt, wird das Hemmgewicht nach dem Anschlag in der entgegengesetzten Drehrichtung wieder beschleunigt. Im Verlaufe der Rückstellbewegung schlägt der Kupplungshebel 22 schließlich wieder am Mitnehmerstift 8 an und bewegt damit den Betätigungshebe17 einschließlich der Verschlußblätter 5 und 6 in die Ausgangslage zurück. Maßgeblich für die Belichtungsdauer ist somit das Zeitintervall, welches das Hemmgewicht für eine durch den Anschlag 26a begrenzte Amplitude benötigt. Wird die Marke des Stellers 26 der Einstellage t2 oder t3 gegenübergestellt, läuft der Verschluß in analoger Weise ab, allerdings mit dem Unterschied, daß im einen Fall das Hemmgewicht 20 an der Anschlagkante 26b und im anderen Fall an der Anschlagkante 26 c auftrifft, was eine Reduzierung der Amplitude und damit eine Verkürzung der Belichtungszeit zur Folge hat. Wird die Marke 27 des Stellers 26 der Einstelllage t4 gegenübergestellt, so wird dadurch die kraftschlüssige Verbindung zwischen Betätigungshebel 8 und Hemmgewicht 20 aufgehoben, so daß beim Verschlußablauf der Betätigungshebel seinen Weg ohne Mitnahme des Hemmgewichts zurücklegt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf Verschlußanordnungen der vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform beschränkt, sondern kann bei allen Verschlußanordnungen Anwendung finden, deren Verschlußblattsystem beim Belichtungsvorgang eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. So könnten die erfindungsgemäßen Merkmale durchaus auch bei Verschlüssen mit einem Verschlußblattsystem realisiert werden, welches eine geradlinige Öffnungs- und Schließbewegung beim Belichtungsvorgang ausführt. Auch könnte das zuschaltbare Hemmgewicht bei einem Verschlußblattsystem Anwendung finden, welches lediglich aus einem einzigen Verschlußblatt gebildet wird, wobei das zuschaltbare Hemmgewicht achsgleich zum Verschlußblatt gelagert und zwischen beiden Teilen eine Relativbewegungen ermöglichende Mitnahmeverbindung, beispielsweise in Form einer Stift-Schlitz-Verbindung, vorgesehen sein müßte.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Photographischer Verschluß, insbesondere Selbstspannverschluß, mit einem oder mehreren hin- und herbewegbaren Verschlußblättern, denen ein als Hebel ausgebildetes Betätigungsorgan zugeordnet und zwecks Erzielung unterschiedlicher Belichtungszeiten ein entgegen der Wirkung einer Rückholfeder über den Umkehrpunkt der Verschlußblätter hinaus ausschwingbar gelagertes Hemmgewicht zuschaltbar ist, d a -durch gekennzeichnet,daßdiesowohlam Betätigungshebel (7) als auch am Hemmgewicht (20) angreifende Rückholfeder (23) die Verschlußblätter (5 und 6) für die Dauer der Ausschwingbewegung des Hemmgewichts in Offenstellung hält.
  2. 2. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmgewicht (20) als Platte ausgebildet und achsgleich zum Betätigungshebel (7) gelagert ist, und daß die Platte mit einem zu ihrem Drehpunkt (3) konzentrisch verlaufenden bogenförmigen Schlitz (20a) versehen ist, in den ein am Betätigungshebel befestigter Mitnehmerstift (8) eingreift und wobei der Ausdehnungsbereich des Schlitzes so gewählt ist, daß sowohl Stift als auch Hemmgewicht bei maximaler Ausschwingweite freibeweglich sind.
  3. 3. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstift (8) zugleich dem Antrieb des Ver schlußblattsystems dient.
  4. 4. Photographischer Verschluß nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hemmgewicht (20) ein in seiner Einstelllage beeinf(ußbare Kupplungsorgan (22) trägt, das zum Zwecke der Zu- bzw. Abschaltung des Hemmgewichts in bzw. aus dem Bewegungsbereich des auf dem Betätigungshebel (7) angeordneten Mitnehmerstifts (8) bewegbar ist.
  5. 5. Verschluß nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Begrenzung der Ausschwingweite des Hemm gewichts (20) vorgesehen sind.
  6. 6. Photographischer Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Ausschwingweite des Hemmgewichts (20) an diesem oder an einem von Hand betätigbaren Steller (26) mehrere Anschlagkanten (26 a, 26 b, 26 c) unterschiedlicher Höhe ausgebildet sind.
  7. 7. Photographischer Verschluß nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zur wirkungsmäßigen Verbindung des Betätigungshebels (7) mit dem Hemmgewicht (20) vorgesehene Kupplungsorgan (22) als zweiarmiger, drehbar gelagerter Hebel ausgebildet ist und daß dieser mittels einer Steuerkante (26 d), die an dem mit Anschlagkanten versehenen Steller angeordnet ist, aus dem Bewegungsbereich des am Betätigungshebel befestigten Mitnehmerstifts (8) herausstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1920 626; französische Patentschrift Nr. 1286.518.
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GB47600/66A GB1123920A (en) 1965-10-30 1966-10-24 Photographic shutter, more especially self-cocking shutter, having one or more reciprocatable shutter blades
US590065A US3455228A (en) 1965-10-30 1966-10-27 Photographic shutter,and more particularly a self-cocking shutter,having one or more reciprocable shutter blades

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