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DE1260518B - Fernsehempfaenger mit automatischer Verstaerkungsregelung - Google Patents

Fernsehempfaenger mit automatischer Verstaerkungsregelung

Info

Publication number
DE1260518B
DE1260518B DEG24134A DEG0024134A DE1260518B DE 1260518 B DE1260518 B DE 1260518B DE G24134 A DEG24134 A DE G24134A DE G0024134 A DEG0024134 A DE G0024134A DE 1260518 B DE1260518 B DE 1260518B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
resistor
control
derived
intermediate frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG24134A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Byron Dome
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1260518B publication Critical patent/DE1260518B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/52Automatic gain control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

  • Fernsehempfänger mit automatischer Es ist bekannt, bei Rundfunk- und Fernseh- Verstärkungsregelung empfängern die Verstärkung der Hoch- und Zwischenfrequenzverstärkerstufen durch eine von der Amplitude oder dem Mittelwert der empfangenen Signale abhängige Gleichspannung zwecks Schwundregelung automatisch zu verändern. Solche Gleichspannungen werden meist vom Demodulator des Gerätes abgeleitet. In vielen Fällen reicht nun die vom Demodulator abgeleitete Gleichspannung nicht zur Regelung der Verstärkerstufen aus und muß deshalb besonders verstärkt werden. Solche gesonderten Gleichstromverstärker stellen jedoch einen unerwünschten Aufwand dar. Dieser Aufwand wird vermieden, wenn eine der in der Schaltung vorhandenen Hochfrequenzverstärkerröhren zusätzlich zur Verstärkung der Regelgleichspannung verwendet wird (deutsche Patentschriften 726 513 und 734123 und »Lehrbuch der Funkempfangstechnik« von P i t s c h, 1. Auflage, 1948, § 360). Betriebsspannungsschwankungen oder ungünstige Verschiebungen des Arbeitspunktes setzen jedoch der doppelten Ausnutzung solcher Hochfrequenzverstärkerröhren in der Praxis häufig enge Grenzen. Um die Regelgleichspannung unabhängig von den Schwankungen des Bildinhalts zu machen, ist es auch bekannt, die Regelgleichspannung durch Addition zweier Spannungen zu gewinnen, wobei die eine Spannung aus dem Mittelwert der gleichgerichteten Zwischenfrequenzspannung hinter dem Zwischenfrequenzgleichrichter und die andere Regelspannung am Gitter einer Impulsabtrennstufe gewonnen wird (deutsche Patentschrift 854 533). Diese kombinierte Spannung ist jedoch zur Erzielung eines ausreichenden Regelhubes an den Vorstufen und/oder ersten ZF-Stufen-unter Umständen zu klein, so daß auch hier eine Verstärkung erwünscht ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Gerät schon vorhandene Verstärkerröhre zusätzlich so auszunutzen, daß Betriebsspannungsschwankungen und Arbeitspunktverschiebungen ohne Einfluß bleiben und daß trotzdem ein ausreichend großer Hub der Regelspannung erzeugt wird.
  • Die Erfindung besteht bei einem Fernsehempfänger mit automatischer Verstärkungsregelung darin, daß die aus den beiden Gleichspannungen kombinierte Regelspannung der Steuerelektrode der vorletzten Zwischenfrequenzverstärkerröhre zugeführt wird, in deren Kathodenkreis ein von einem Kondensator überbrückter Widerstand eingeschaltet ist, dessen der Kathode zugewandtes Ende über einen als Spannungsteiler ausgebildeten Widerstand mit einer Klemme negativen Potentials verbunden ist, von dessen Abgriff eine v9Fstärkte Gleichspannung zur Regelung der Verstärkung der Hoch- und/oder ersten Zwischenfrequenzverstärkerstufen abgeleitet wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • In der Zeichnung sind Hochfrequenzverstärker, Mischstufe und - wenn vorhanden - die ersten Zwischenfrequenzverstärkerstufen eines Fernsehempfängers in einem Block 10 zusammengefaßt, dessen Ausgangsspannung über Primär- und Sekundärwicklungen eines Transformators 11 dem Gitter einer Röhre 12 der vorletzten ZF-Verstärkerstufe zugeführt wird. Die Kathode dieser Röhre ist über einen Widerstand 14 zur Erzeugung der Gittervorspannung und einen Widerstand 15 mit Masse verbunden. Parallel zum Widerstand 15 ist ein Kondensator 16 geschaltet. Die Ausgangsspannung der Röhre 12 wird über einen Transformator 17 dem Eingang der letzten ZF-Verstärkerstufe 18 zugeführt, deren Ausgangsklemmen über einen Transformator 20 mit einer Demodulatorstufe geeigneter Schaltung 21 verbunden sind. Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel enthält einen Gleichrichter 23, einen Kondensator 24 zur Ableitung der Zwischenfrequenz und, in Serie geschaltet, einen Widerstand 25 und eine Anhebungsdrossel 26. Obgleich die Hauptfunktion der Demodulatorstufe 21 darin besteht, die durch einen Block 28 dargestellten Video-, Ton- und Ablenkschaltungen mit dem demodulierten Videosignalgemisch zu versorgen, ist es auch üblich, sie zur Erzeugung einer Spannung zur automatischen Schwundregelung auszunutzen. Eine solche Spannung wird meist von der am Widerstand 25 liegenden Spannung abgeleitet. Die am oberen Ende des Widerstandes 25 liegende negative Spannung wird über einen Filterwiderstand 30 und einen Anpassungswiderstand 51 dem Gitterkreis der ZF-Verstärkerröhre 12 zugeführt. Ein zwischen dem unteren Ende des Gitterkreises und Masse geschalteter Filterkondensator.31 bildet zusammen mit dem Widerstand 30 ein Tiefpaßfilter. Bei den meisten automatischen Schwundregelungsschaltungen ist das positive bzw. untere Ende des Widerstandes 25 geerdet. Zur Verstärkung der am Widerstand 25 liegenden Spannung wird diese Masseverbindung jedoch aufgehoben und für Videofrequenzen durch einen Kondensator 33 ersetzt. Das entsprechende Ende des Widerstandes 25 wird vorzugsweise über eine aus einem Filterwiderstand 32 und dem Kondensator 16 bestehende Filteranordnung mit dem kathodenseitigen Ende des Widerstandes 15 verbunden. Wäre der Widerstand 25 geerdet, so würde eine Kathodenverstärkerwirkung zwischen den am Widerstand 15 und am Widerstand 25 erscheinenden Spannungen auftreten, durch die sich keine Verstärkung ergeben würde, weil die Ausgangsspannung des Kathodenverstärkers nie größer sein kann als seine Eingangsspannung bzw. die Spannung am Widerstand 15 nie größer sein kann als diejenige am Widerstand 25. Weil die Gleichstromkomponente des Demodulators allein nicht immer die Trägeramplitude kennzeichnet, deren Amplitude allein ein Maß für die Regelspannung sein soll, wird eine vom Gitter der Abtrennstufe gewonnene zweite Gleichstromkomponente über einen Widerstand 52 an einem Verbindungspunkt 55 mit der Gleichstromkomponente des Demodulators zusammengeführt. Diese zweite Gleichstromkomponente gleicht die Regelspannungsschwankungen auf Grund der bildabhängigen Feldstärkeschwankungen aus, da sie sich, wie bewiesen werden kann, genau in entgegengesetzter Weise ändert wie die Regelspannungsschwankungen der Demodulatorkomponente auf Grund des Bildinhalts. Ohne diese zweite Gleichstromkomponente würde sich bei der gegenwärtigen Normung bei überwiegend schwarzem Bild eine zu große Regelspannung und damit ein verringerter Bildkontrast ergeben. Dagegen würde sich bei überwiegend weißem Bild der Bildkontrast stark erhöhen, obwohl die Trägeramplitude bei schwarzem und weißem Bild die gleiche ist. Bei geeigneter Dimensionierung der Widerstände51 und 52 hat die aus den beiden Komponenten zusammengesetzte Regelspannung an dem Verbindungspunkt 55 einen konstanten Pegel, solange die Eingangsfeldstärke sich nicht ändert. Ein kleiner Betrag JB+ der Betriebsspannung B+ wird dem Verbindungspunkt 55 über einen Widerstand 54 zugeführt. Der dadurch fließende Strom überwindet die von der Rauschgleichrichtung am Demodulator und an der Abtrennstufe entstandene negative Rauschspannung. Wenn diese negative Rauschspannung ausgeglichen ist; so ist die Schwellenempfindlichkeit verbessert.
  • Die Verstärkung der Gleichstromkomponente der Demodulatorspannung durch die Röhre 12 ist für die Betriebsweise dieser Röhre nicht ungünstig, weil sie eine automatische Schwundregelungsspannung haben soll und weil diese Gleichstromkomponente eine solche Spannung ist. Aber auch die geringe Größe dieser Gleichspannung ist erwünscht. In den letzten ZF-Stufen ist die Intensität des Trägersignals nämlich relativ groß, so daß eine große Gleichspannung in diesen Stufen das Trägersignal in einen nichtlinearen Teil der Verstärkungskurve verschieben würde. Zur Vermeidung der dadurch bewirkten Verzerrungen wird in den letzten Zwischenfrequenzverstärkerstufen vorzugsweise eine kleine Regelspannung verwendet.
  • Es ist zunächst nicht ohne weiteres klar, daß gerade die vorletzte ZF-Verstärkerstufe und nicht die letzte oder eine der ersten Stufen als Gleichstromverstärker benutzt werden soll. Die letzte ZF-Stufe wird nicht benutzt, weil dieser Stufe in den meisten Schaltungen die Schwundregelungsspannung nicht zugeführt wird. Diese letzte Stufe wirkt nämlich als Treiberstufe für die Demodulatorschaltung und muß daher eine große Ausgangsspannung liefern.. Die Schwundregelung verringert aber immer die verfügbare Leistung; wenn daher eine Schwundregelungsspannung der letzten Stufe zugeführt werden würde, so wäre diese Stufe keine günstige Treiberstufe für den Demodulator. Eine frühere als die vorletzte Stufe könnte zwar benutzt werden, doch wäre dies ungünstig, da in den ersten Stufen der meisten Schaltungen gerade ein großes Schwundregelungssignal erwünscht ist. Die Ausgangsspannung vom Demodulator 21 ist aber zu klein für diese ersten Stufen. Ein großes Schwundregelungssignal ist erwünscht, weil die Schwundregelung besser bei größeren Regelspannungen wirkt. Dagegen können große Regelspannungen in den ersten ZF-Stufen nicht zu Verzerrungen führen, weil das Trägersignal in diesen Stufen eine relativ kleine Amplitude hat.
  • Die Gleichstrombelastung, d. h. der Widerstand 15, wird vorzugsweise in den Kathodenkreis der Röhre 12 eingeschaltet, um eine Phasenumkehr der negativ gerichteten Spannung vom Demodulator 21 zu vermeiden. Die Spannung am nicht geerdeten Ende des Widerstandes 15 kann negativ gerichtet sein, obwohl diese Spannung immer positiv ist. Sie kann es sein, weil eine Verringerung in der positiven Spannung ausdrückt, daß diese Spannung negativer wird.
  • Die Spannung am Widerstand 15 kann nicht unmittelbar der Schwundregelleitung zugeführt werden, weil sie positiv ist. Im allgemeinen ist diese Leitung mit den Gitterkreisen der ersten Stufen verbunden, so daß bei einer positiven Schwundregelungsspannung Gitterstrom und andere unerwünschte Effekte auftreten würden. Zur Unterdrückung der positiven Spannung vor ihrer Verwendung wird eine aus den Widerständen 38 und 39 und der Klemme 40 bestehende Vorspannungsanordnung vorgesehen. Eine nicht dargestellte, negative Gleichspannungsquelle wird mit der Klemme 40 verbunden. Diese negative Spannungsquelle muß einen konstanten Wert haben. Eine derart konstante, negative Spannung ist in Fernsehempfängern z. B. am Steuergitter der Horizontalendröhre verfügbar. Der Leiter 41, der an den Verbindungspunkt der Widerstände 38 und 39 angeschlossen ist, bildet einen Teil der Schwundregelspannungsleitung. Die Wirkung der Widerstände 38 und 39 und der der Klemme 40 zugeführten negativen Spannung liegt darin, daß sie die Spannung am Leiter 41 um eine der in Abwesenheit des Signals am Widerstand 15 liegenden positiven Spannung entsprechende Größe verringern.
  • Es gibt zwei Hauptforderungen für eine automatische Schwundregelungsspannung. So soll diese Spannung praktisch Null sein, wenn kein Signal empfangen wird, um die Verstärkung einer Röhre bei kleinem oder keinem Eingangssignal möglichst groß zu haben, damit der Empfänger dann seine Maximalempfindlichkeit hat. Die andere Forderung liegt darin, daß die Schwundregelungsspannung möglichst groß sein soll, da die Schwundregelung bei großen Regelspannungen günstiger ist. Wie vorstehend gesagt, gibt es nie eine zu große Schwundregelungsspannung für das System.
  • Im folgenden werden mehrere Gleichungen zur Bemessung der Schaltung abgeleitet, die die Werte für die Widerstände 38 und 39 zur Erfüllung der ersten Forderung und die den Wert für die Spannung am Widerstand 15 zur Erfüllung der zweiten Forderung bestimmen. Bei diesen Ableitungen stellt V5 die Spannung am Widerstand 15, V40 die der Klemme 40 zugeführte Spannung und R38, R39 die Werte der Widerstände 38, 39 dar. Vag, ist die am Leiter 41 erscheinende Schwundregelspannung.
  • Der durch die Widerstände 38 und 39 fließende
    Strom ist
    I38 = V15 + V40
    R38 + R39 .
    Die Schwundregelspannung am Leiter 41 ist die Spannung an der Klemme 40 minus der Spannungserhöhung am Widerstand 38: Bei Abwesenheit des Signals ist Vag, Null; somit ist Der Strich auf V5 soll angeben, daß dieser Wert von VS bei Abwesenheit des Signals gilt.
  • Aus Gleichung (2) kann man ersehen, daß die Widerstände 38 und 39 viele Werte haben können, aber einem beliebigen Wert des Widerstandes 38 entspricht nur ein einziger Wert für den Widerstand 39, und umgekehrt.
  • Bei der Ableitung der Gleichung zur Bestimmung des Wertes von VS für maximale V", muß man sich erinnern, daß VS die Spannung am Widerstand 15 in Abwesenheit des Signals, d. h. der Ruhewert, ist. Diese Spannung kann natürlich nur durch die Veränderung des Wertes des Widerstandes 15 oder der Gleichstromanodenspeisung geändert werden. V5 ist daher eine echte Variable.
  • Aus der vorstehenden Gleichung (1) ergibt sich ohne weiteres, daß Ea9c maximal ist, wenn V15 wegen der Gleichstromverstärkung Null wird, da die subtrahierte Größe dann ein Minimum ist. Also Substitution der Gleichung (2) in die Gleichung (3) mibt und damit Zur Bestimmung des Wertes von VS für den größten Wert von VaeC,.< soll die erste Ableitung der Gleichung (6) (nach VS) zu Null gesetzt werden: mithin Aus Gleichung (8) sieht man dann, daß für maximale Schwundregelspannung die Spannung am Widerstand 15 unendlich sein muß. Dies wird in einem Empfänger dadurch ausgeführt, indem man die Spannung VS möglichst groß macht. Dabei muß in der Praxis eine gewisse Gleichspannung für Schirmgitter und Anode der Röhre übrig sein, aber der Rest der Anodenspannung kann am Widerstand 15 erscheinen. Die Spannung am Widerstand 15 kann z. B. eine praktische obere Grenze von 150 V haben, wenn die Versorgungsspannung B+ auf 250 V liegt. Dies läßt für Schirmgitter und Anode 100 V übrig.
  • In der Zeichnung führt die Leitung 41 die Schwundregelspannung über die Diode 42 und das Filter 44 den Gitterkreisen der ersten ZF-Stufen zum Zwecke der Schwundregelung zu. Die Diode 42 verhindert dabei, daß die den ersten Stufen zugeführte Schwundregelspannung positiv wird. Wenn die Widerstände38 und 39 die errechneten Werte haben, besteht natürlich keine Gefahr für das Auftreten einer positiven Schwundregelspannung. Bei einer Serienfertigung ändern sich jedoch die Werte der in Fernsehempfängern benutzten Widerstände, und daher soll aus Sicherheitsgründen zur Unterdrückung von eventuell auftretenden positiven Spannungen eine Diode wie die Diode 42 zwischen die Leitung 41 und Masse eingeschaltet werden. Es ist auch ratsam, ein Tiefpaßfilter 44 in die Schaltung einzusetzen, um eine in der amerikanischen Literatur als »motor boating« bezeichnete Form von Kippschwingungen zu verhindern. Dieses Filter beseitigt auch die in der Schwundregelspannung enthaltenen Video- und ZF-Signale.
  • Eine oft erwünschte verzögerte Schwundregelung kann z. B. durch andere als die berechneten Widerstände 38 und 39 erzielt werden, wenn die neuen Werte so gewählt sind, daß die Spannung am Leiter41 bei Abwesenheit des Signals etwas positiv wird. Dann ist die Spannung an diesem Leiter nicht negativ gerichtet, sobald eine Schwundregelspannung an dem Widerstand 15 auftritt, sondern es tritt eine Verzögerung ein, bis der Widerstand 15 eine bestimmte Ausgangsspannung, z. B. 1 bis 3 V liefert, bevor die Regelspannung negativer wird. Wenn statt der Widerstände 38 und 39 ein Potentiometer benutzt wird, kann dieses zur Bereichssteuerung dienen, z. B. für besseren Empfang von Signalen in Randbereichen oder als Kontraststeuerung im Ortsbereich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fernsehempfänger mit automatischer Verstärkungsregelung mit Hilfe einer kombinierten Regelspannung, die sich aus einer von der Eingangsfeldstärke abhängigen Gleichspannung, die vom Ausgangswiderstand des Bilddemodulators abgeleitet ist, und aus einer vom Gitterkreis einer Abtrennstufe abgeleiteten Gleichspannung zusammensetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den beiden Gleichspannungen kombinierte Regelspannung der Steuerelektrode der vorletzten Zwischenfrequenzverstärkerröhre (12) zugeführt wird, in deren Kathodenkreis ein von einem Kondensator (16) überbrückter Widerstand (15) eingeschaltet ist, dessen der Kathode zugewandtes Ende über einen als Spannungsteiler ausgebildeten Widerstand (38, 39) mit einer Klemme (40) negativen Potentials verbunden ist, von dessen Abgriff eine verstärkte Gleichspannung zur Regelung der Verstärkung der Hoch- und/oder ersten Zwischenfrequenzverstärkerstufen abgeleitet wird.
  2. 2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler (38, 39) ein Potentiometer ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 726 513; 734 123, 854 533; H. P i t s c h, »Lehrbuch der Funkempfangstechnik«, 1. Auflage, 1948, § 360; »Radio-Electronics«, Mai 1956, S. 46.
DEG24134A 1957-03-21 1958-03-19 Fernsehempfaenger mit automatischer Verstaerkungsregelung Pending DE1260518B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1260518XA 1957-03-21 1957-03-21

Publications (1)

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DE1260518B true DE1260518B (de) 1968-02-08

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG24134A Pending DE1260518B (de) 1957-03-21 1958-03-19 Fernsehempfaenger mit automatischer Verstaerkungsregelung

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DE (1) DE1260518B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE726513C (de) * 1933-10-21 1942-10-15 Radio H Mende & Co Empfaenger mit Lautstaerkeregelung
DE734123C (de) * 1938-05-31 1943-04-08 Heinz Boucke Schaltung zur Amplitudenregelung von Wechselspannungen mittels einer Mehrgitterroehre
DE854533C (de) * 1951-03-24 1952-11-04 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Regelspannung fuer die automatische Verstaerkungsregelung von Fernsehempfaengern

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