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DE1260402B - Siebrost - Google Patents

Siebrost

Info

Publication number
DE1260402B
DE1260402B DEM65763A DEM0065763A DE1260402B DE 1260402 B DE1260402 B DE 1260402B DE M65763 A DEM65763 A DE M65763A DE M0065763 A DEM0065763 A DE M0065763A DE 1260402 B DE1260402 B DE 1260402B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
bars
rod
group
sieve grate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM65763A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FREDRIK KRISTIAN MOGENSEN DR T
Original Assignee
FREDRIK KRISTIAN MOGENSEN DR T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FREDRIK KRISTIAN MOGENSEN DR T filed Critical FREDRIK KRISTIAN MOGENSEN DR T
Publication of DE1260402B publication Critical patent/DE1260402B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/04Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
    • B07B13/07Apparatus in which aggregates or articles are moved along or past openings which increase in size in the direction of movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebrost Die Erfindung betrifft einen Siebrost zur Schüttgutklassierung mit wenigstens einem Stabrostboden mit sich im wesentlichen in einer Richtung erstrekkenden, von ihrem Aufgabeende zum Abgabeende geneigten, starr befestigten Stäben gleichmäßiger Dicke zum Aufteilen der körnigen Bestandteile eines zu trennenden Gutes in nach Korngrößen geordnete Fraktionen.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Siebrostes der obengenannten Art, der sich durch einfachen Aufbau und niedrige Herstellungskosten auszeichnet, der aber trotzdem einen hohen Durchsatz und scharfe Trennung erzielt. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Siebrost zu schaffen, mit dem auch klebriges Material getrennt werden kann, das herkömmliche Siebvorrichtungen gewöhnlich verstopft, so daß sie unwirksam werden. Zur Lösung dieser Aufgaben und zur Erzielung weiterer dem Fachmann ohne weiteres erkennbarer Vorteile besteht der erfindungsgemäße Siebrost darin, daß je zwei benachbarte Stäbe verschieden geneigt sind und daß eine mindestens zwei Fraktionen getrennt aufnehmende Sammeleinrichtung senkrecht unterhalb des untersten Stabrostbodens angeordnet ist, wobei zweckmäßig die Stäbe an ihren Aufgabeenden befestigt sind und sich von dort frei tragend zum anderen, tiefer gelegenen Ende erstrecken.
  • Die Stäbe sollen so stark geneigt sein, daß die aufzutrennenden Bestandteile des Gutes sich längs der Stäbe bewegen, wenigstens, wenn diese eine Rüttelbewegung ausführen, jedoch wiederum nicht so stark, daß auf den Stäben ruhendes Gut beginnt, nur unter Schwerkraftwirkung auf den Stäben entlangzugleiten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Stäbe jedes Siebrostbodens in einer bestimmten, sich ständig wiederholenden Reihenfolge, z. B. jeder zweite, dritte oder vierte Stab, zu einzelnen Stabgruppen zusammengefaßt, deren Stäbe jeweils in einer gemeinsamen Ebene liegen, wobei mindestens eine dieser Ebenen stärker geneigt ist als wenigstens eine andere dieser Ebenen, vorzugsweise unter Ausbildung eines verhältnismäßig kleinen Winkels zwischen diesen Ebenen. Die Stäbe einer ersten Stabgruppe können dabei stärker geneigt sein als die Stäbe einer zweiten Stabgruppe, zu welcher wenigstens einer der beiden einem Stab der ersten Stabgruppe benachbarten Stäbe gehört.
  • Der Divergenzwinkel zwischen zwei benachbarten Stäben ist maßgebend für den Grad der Aufteilung. Je kleiner dieser Winkel ist, um so langsamer nimmt die lichte Weite zwischen den benachbarten Stäben zu und um so größer ist die Entfernung, entlang welcher die Bestandteile unterhalb einer bestimmten Korngröße auf den Stäben dieser Korngröße entsprechend bewegt werden. Zweckmäßig ist die lichte Weite zwischen dem höheren und dem tieferen zweier benachbarter Stäbe an deren Abgabeenden nicht wesentlich größer als, vorzugsweise etwa gleich groß wie die lichte Weite zwischen dem höheren Stab und dem nächsten oberhalb des tieferen Stabes liegenden Stab. Der Winkel zwischen den Ebenen zweier beliebiger Stabgruppen sollte in gewissen Fällen nicht mehr als 5°, vorzugsweise höchstens 2° betragen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 in perspektivischer Ansicht einen erfindungsgemäßen Siebrost mit drei Stabrostböden, F i g. 2, 3 und 4 horizontale Stirnansichten der Stäbe eines Stabrostbodens in drei verschiedenen Ausführungsformen, F i g. 5 einen Stabrostboden nach F i g. 1 und 2 in Seitenansicht.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Siebrost hat drei Stabrostböden A, B, C, von denen jeder eine obere Lage von in einer gemeinsamen Ebene liegenden Stäben 1 und eine untere Lage von in einer anderen gemeinsamen Ebene liegenden Stäben 2 aufweist. An ihren Aufgabeenden 5 liegen die Stäbe auf einer geraden Linie eng aneinander, und an ihren unteren Enden, nämlich den Abgabeenden, befinden sich die Enden 6 der oberen Lage auf einem höheren Niveau als die Enden 7 der unteren Lage, wie dies in F i g. 2 noch deutlicher zu sehen ist, wo jedoch der Horizontalabstand zwischen benachbarten Stäben, d. h. der Abstand zwischen den Aufgabeenden dieser Stäbe, größer eingezeichnet ist, als dies der Darstellung in F i g. 1 entspricht. Die lichte Weite zwischen benachbarten Stäben 1 und 2 an ihren Abgabeenden ist mit a eingezeichnet. Diese lichte Weite a sollte ungefähr gleich dem Horizontalabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben in der oberen Lage sein. Aus praktischen Gründen kann sie jedoch manchmal etwas größer gewählt werden. Derjenige Abschnitt des Stabrostbodens, in welchem das Maß a größer ist als die lichte Weite zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben in der oberen Lage, ist dann für den Trennvorgang wertlos, da diejenigen Bestandteile des Schüttgutes, die größer sind als diese lichte Weite, über die Abgabeenden der Stäbe 1 hinweg abgeführt werden.
  • Das aufzutrennende Schüttgut wird dem Stabrostboden A mit Hilfe einer Rinne 10 zugeführt, und die übergroßen Bestandteile werden von den Abgabeenden der Stabrostböden an Abgaberinnen 12 weitergeleitet, von denen je eine für jeden Stabrostboden A, B, C vorgesehen ist. Die Stäbe sind mit ihren Aufgabeenden 5 an einem Rahmen 14 befestigt, der mittels eines Exzenters 16 od. dgl. in Schwingungen versetzbar ist. Unmittelbar unterhalb des untersten Stabrostbodens C befindet sich ein Sammelkasten 18, der im Ausführungsbeispiel mit Trennwänden 19 und 20 zwecks Ausbildung dreier Abteile 21, 22 und 23 zur Aufnahme der aufgeteilten Bestandteile des Schüttgutes versehen ist, wobei die feinsten Bestandteile in einem Abteil 21, die gröbsten Bestandteile in einem Abteil 23 und eine Mittelgröße in einem Abteil 22 aufgefangen werden.
  • Die Stabrostböden A, B und C sind unmittelbar übereinander angeordnet; es ist jedoch auch möglich, den unteren Stabrostboden gegenüber dem nächst höher gelegenen Stabrostboden nach vorn versetzt anzuordnen. Alle in F i g. 1 dargestellten Stabrostböden stimmen in ihrer Ausbildung miteinander überein; es ist jedoch möglich, auch unterschiedliche Arten von Stabrostböden zu verwenden. Oft ist es auch völlig ausreichend, nur zwei Stabrostböden zu benutzen, und bisweilen wird sogar ein einziger Stabrostboden vollauf genügen.
  • Im Betrieb eines Stabrostes nach F i g. 1, 2 und 5 wird das Schüttgut dem obersten Stabrostboden A an den Aufgabeenden 5 der Stäbe zugeführt, und alle Bestandteile, die kleiner sind als die lichte Weite zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben 1 in der obersten Lage, gleiten entlang den Stäben 2 auf der unteren Lage, bis die zunehmende lichte Weite zwischen den Stäben 1 und 2 größer wird als die Korngröße. Daraufhin schlüpfen die Bestandteile zwischen den Stäben hindurch und fallen auf den nächsten Stabrostboden B. Der Stabrostboden B kann so ausgebildet sein, daß mit ihm eine bessere Trennung möglich ist als mit dem Stabrostboden A. Je mehr sich die Bestandteile der Kugelform nähern, um so schärfer wird die Trennung.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 1 können alle diejenigen Bestandteile, die nicht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stäben in der oberen Lage hindurchtreten können, von diesem Stabrostboden nicht in Fraktionen unterschiedlicher Korngrößen aufgeteilt werden. Dies ist jedoch bei den Ausführungsformen nach F i g. 3 und 4 möglich, wo die Stäbe so angeordnet sind, daß auch übergroße Bestandteile bei der Aufteilung berücksichtigt werden. Bei diesen Ausführungsformen sind die Stäbe in mehr als zwei Ebenen zu Lagen oder Gruppen, nämlich in drei Ebenen zusammengefaßt. F i g. 3 zeigt die Abgabeenden von fünf Stäben 31, 32, 33, 34 und 35. Die Stäbe 31 und 35 befinden sich in der obersten Ebene und die Stäbe 32 und 34 in der untersten Ebene, während der Stab 33 in einer Zwischenebene liegt.
  • Bestandteile mit einer Korngröße von mehr als der lichten Weite zwischen den Stäben 31 und 35 der obersten Stabgruppe werden über dem Stabrostboden als übergroße Bestandteile hinweg befördert. Kleinere Bestandteile werden von dem Zwischenstab 33 getragen, und noch kleinere Bestandteile werden von den Stäben 32 und 34 der untersten Gruppe getragen. All diese Bestandteile fallen durch den von den Stäben gebildeten Stabrostboden, sowie die lichte Weite zwischen zwei benachbarten Stäben wie beispielsweise den Stäben 32 und 33 groß genug ist, um die Bestandteile hindurchzulassen.
  • Bei dieser Anordnung bildet also, allgemein gesagt, jeder zweite Stab eine erste in einer ersten gemeinsamen Ebene gelegene Stabgruppe, und alle sich an der einen Seite dieser zweiten Stäbe anschließenden Stäbe bilden eine in einer zweiten gemeinsamen Ebene liegende Stabgruppe, und alle auf der anderen Seite jedes zweiten Stabes liegenden Stäbe bilden eine in einer dritten gemeinsamen Ebene liegende Stabgruppe, wobei die erste Ebene stärker geneigt ist als die zweite und dritte Ebene und eine der letztgenannten Ebenen stärker geneigt ist als die andere dieser beiden Ebenen.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist der Horizontalabstand zwischen den einzelnen Stäben stets der gleiche. Dies bedeutet, daß an irgendeiner gegebenen Stelle eines untersten Stabes, beispielsweise des Stabes 34, der Abstand zu den beiden benachbarten Stäben 33 und 35 verschieden groß ist. Mit anderen Worten, der Abstand zwischen zwei benachbarten Stäben nimmt nicht in dem gleichen Verhältnis zu wie der Abstand zwischen den nächsten beiden aufeinanderfolgenden Stäben. Dies bedeutet, daß einige auf einem Stab, geführt von den beiden benachbarten Stäben, wandernde oder gleitende Bestandteile einen größeren Drang haben, sich mehr nach der einen als nach der anderen Seite hin zu bewegen.
  • Diesem Drang kann entgegengesteuert werden durch Anordnung der Stäbe in verschiedenen Horizontalabständen voreinander, wie dies in F i g. 4 dargestellt ist. In einem Sieb nach F i g. 3 wird ein auf dem Stab 34 nach unten, d. h. zum Betrachter hin wandernder Bestandteil einen größeren Drang zur Bewegung nach links, in Bewegungsrichtung betrachtet, haben. Wenn die Stäbe 33, 34 und 35 jedoch in der in F i g. 4 dargestellten Form angeordnet sind, d. h. der horizontale Abstand di zwischen den Stäben 33 und 34 größer ist als der Horizontalabstand d2 zwischen den Stäben 34 und 35, wird diesem Drang entgegengewirkt. Ein auf dem Stab 34 wandernder Bestandteil wird von vornherein einen größeren Drang haben, sich nach rechts zu bewegen. Die lichten Weiten zwischen den Stäben 33 und 34 einerseits und den Stäben 34 und 35 andererseits an einer bestimmten Stelle des Stabes 34 gleichen einander mehr als bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3. Für gegebene Abstände zwischen den Stäben, z. B. für gegebene Werte d, und d." ist der Drang nach links genauso groß wie der Drang nach rechts. Es ist möglich, die Stäbe derart anzuordnen, daß auf einem Abschnitt der Längswanderung ein größerer Drang zur Bewegung nach der einen Seite und auf einem anderen Abschnitt dieses Weges zur Bewegung nach der anderen Seite besteht, so daß das Bestandteil eine Zickzackbewegung ausführt.
  • Allgemein ausgedrückt verlaufen bei der Ausführungsform nach F i g. 4 die Projektionen aller Stäbe auf eine der gemeinsamen Ebenen parallel zueinander, und die Projektionen der Stäbe der obengenannten ersten Stabgruppe liegen näher an den Projektionen der Stäbe derjenigen Stabgruppe, deren Ebene weniger geneigt ist als die Projektionen der dritten Stabgruppe.
  • Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Stäbe, bezogen auf eine Horizontalebene, im rechten Winkel zu dem Rahmen 14; sie können jedoch auch in einem größeren oder kleineren Winkel hierzu angeordnet sein. Die Abmessungen der Stäbe hängen von der Größe des zu behandelnden Schüttgutes ab. Der Ausdruck »Stäbe« umfaßt auch Drähte.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient das nachfolgende Beispiel einer Siebung: Der hierfür benutzte Siebrost hatte vier Stabrostböden, deren Stablängen sämtliche 1 m betrugen. Die Stäbe der obersten Lagen oder Gruppen hatten eine Neigung von 141 zur Horizontalen. Die Stäbe der beiden obersten Stabrostböden hatten einen Durch- ; messer von 10 mm und die der beiden unteren Stabrostböden von 8 mm.
  • Der Horizontalabstand zwischen den benachbarten Stäben innerhalb eines jeden Stabrostbodens war gleich, nahm jedoch vom obersten zum untersten Stabrostboden hin ab, wobei er 27 mm für den obersten, 12 mm für den zweiten, 3 mm für den dritten und 0 mm für den untersten Stabrostboden betrug. Die Stäbe eines jeden Stabrostbodens waren nur in zwei Ebenen angeordnet, wobei die oberen Enden der Stäbe auf einer graden Linie lagen und die Vertikalabstände zwischen den Abgabeenden etwa 20 mm betrugen. Das Sieb wurde mit einer Schwingungszahl von 1050 Perioden je Minute bei einer Schwingungsweite von 5,5 mm in Rüttelbewegungen versetzt.
  • In einem solchen Siebrost, in dem jedoch nur die unteren beiden Stabrostböden benutzt wurden, wurde gemahlene Puzzolanerde gesiebt. Fünf Fraktionen wurden unterhalb des untersten Stabrostbodens gesammelt, und zwar eine für jede Länge von 20 cm der gesamten Stablänge, und je eine weitere Fraktion wurde über die Stabrostböden hinweg abgenommen. Zusammen wurden also sieben Fraktionen gesammelt. Jede Fraktion für sich und das gesamte aufgegebene Schüttgut wurde nach Korngrößen analysiert. Die Verteilung der Bestandteile verschiedener Korngrößen auf die einzelnen Fraktionen geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor.
  • In der Tabelle bedeutet die Spalte »Korngröße« die Maschenweite des Prüfsiebes, und die Werte in den anderen Spalten zeigen den in jeder Siebungsstufe zurückgehaltenen Gewichtsanteil an Bestandteilen in Prozent an, wobei der Wert für die feinste Fraktion (< 0,5) den Prozentsatz angibt, der durch das feinste Sieb hindurchgegangen ist. Die Spalten I bis VII geben die Verteilung der Bestandteile in Prozent der in der Spalte »Verteilung im Aufgabegut« angegebenen Aufgabemenge wieder. Die Spalte »Verteilung in den Fraktionen IJI bis VI« gibt die Summe der Verteilungswerte in diesen Fraktionen an. Die auf die Angabe »Position« in den Spaltenüberschriften folgenden Werte geben die Längenabschnitte entlang der Stäbe, gemessen vom Aufgabeende her, an, wo sich die Grenzen zwischen den Fraktionen befinden. Die auf die Angabe »Siebweite« folgenden Angaben in den Spaltenüberschriften beziehen sich auf die lichte Weite zwischen den Stäben an den betreffenden Grenzstellen zwischen den Fraktionen. Dies bedeutet, daß auch an den Enden der Stäbe bei 100 cm die Siebweite nur 8,0 mm beträgt, da die lichte Weite zwischen den Stäben in der oberen Lage oder Stabgruppe des untersten Stabrostbodens in Übereinstimmung mit der Dicke eines einzigen Stabes 8 mm beträgt, so daß Bestandteile mit einer Korngröße von 8 mm nicht durch diesen Stabrostboden hindurchtreten können.
    Verteilung in den Fraktionen
    bzw. auf das gesamte Aufgabengut 0/0
    Gesamtverteilung Fraktion Verteilung
    Korngröße I II I 11I IV V VI VII in den Fraktionen
    im Aufgabegut
    Position HI und IV
    0 20 40 60 80 100
    Siebweite
    mm 0/0 0,0 I 0,7 I 3,0 I 6,0 I 8,0 I 8,0 I 14,0 0/0
    50
    30 8,0 8,0
    16 20,6 0,6 20,0 0,6
    8 17,4 0,2 0,2 5,3 11,7 5,7
    4 14,9 0,1 2,5 5,0 5,0 2,8 1,2 13,6
    2 10,1 0,9 6,1 2,1 2,1 0,2 9,3
    1 7,6 3,9 2,8 0,6 0,6 3,5
    0,5 6,0 0,1 4,5 1,1 0,2 0,2 1,3
    < 0,5 15,4 1,2 11,8 1,9 0,3 0,3 I 0,1 0,3 2,3
    Summe 100,0 I 1,3 I 21,2 14,4 8,4 4,5 I 9,9 I 41,2I 36,3

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Siebrost zur Schüttgutklassierung mit wenigstens einem Stabrostboden mit sich im wesentlichen in einer Richtung erstreckenden, von ihrem Aufgabeende zum Abgabeende geneigten, starr befestigten Stäben gleichmäßiger Dicke, d adurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Stäbe (1, 2, 31 bis 35) verschieden geneigt sind und daß eine mindestens zwei Fraktionen getrennt aufnehmende Sammeleinrichtung (18) senkrecht unterhalb des untersten Stabrostbodens (C) angeordnet ist.
  2. 2. Siebrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (1, 2, 31 bis 35). an ihren Aufgabeenden befestigt sind und sich von dort frei tragend zum anderen, tiefer gelegenen Ende erstrecken.
  3. 3. Siebrost nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (1, 2, 31 bis 33) eines jeden Stabrostbodens (A, B, C) in einer bestimmten, sich ständig wiederholenden Reihenfolge, z. B. jeder zweite, dritte oder vierte Stab, zu einzelnen Stabgruppen zusammengefaßt sind, deren Stäbe jeweils in einer gemeinsamen Ebene liegen, und daß mindestens eine dieser Ebenen stärker geneigt ist als wenigstens eine andere dieser Ebenen.
  4. 4. Siebrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe einer ersten Stabgruppe stärker geneigt sind als die Stäbe einer zweiten Stabgruppe, deren Stäbe an je einen der Stäbe der ersten Stabgruppe angrenzen.
  5. 5. Siebrost nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite zwischen dem höheren und dem tieferen Abgabeende zweier benachbarter Stäbe nur unwesentlich größer als, vorzugsweise etwa gleich groß wie die lichte Weite zwischen dem höheren Stab und dem nächsten oberhalb des tieferen Stabes liegenden Stab ist (F i g. 1).
  6. 6. Siebrost nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Ebenen zweier beliebiger Stabgruppen maximal 5°, vorzugsweise höchstens 2° beträgt.
  7. 7. Siebrost nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeenden aller zu einem Stabrostboden (A, B, C) gehörenden Stäbe in an sich bekannter Weise im wesentlichen auf einer geraden Linie liegen. B.
  8. Siebrost nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeenden benachbarter Stäbe eng aneinanderliegen.
  9. 9. Siebrost nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle zweiten Stäbe (32, 34) zusammen eine in einer ersten gemeinsamen Ebene liegende Stabgruppe bilden, daß alle zweiten Stäbe (33) der übrigen Stäbe zusammen eine zweite in einer zweiten gemeinsamen Ebene liegende Stabgruppe bilden und daß alle restlichen Stäbe (35) eine dritte in einer dritten gemeinsamen Ebene liegende Stabgruppe bilden, wobei die erste Ebene (32, 34) stärker geneigt ist als die zweite und dritte Ebene und eine (33) der letztgenannten Ebenen stärker geneigt ist als die andere (31, 35) dieser beiden Ebenen (F i g. 3).
  10. 10. Siebrost nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionen aller Stäbe auf eine gemeinsame Ebene parallel zueinander verlaufen und die Projektionen der Stäbe (34) der ersten, am stärksten geneigten Stabgruppe näher an den Projektionen der Stäbe (35) derjenigen Stabgruppe liegen, deren Ebene weniger geneigt ist als die Projektionen der Stäbe (33) der dritten Stabgruppe (F i g. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1129 121, 1161823.
DEM65763A 1964-07-01 1965-07-01 Siebrost Pending DE1260402B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1260402X 1964-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1260402B true DE1260402B (de) 1968-02-08

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ID=20422804

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DEM65763A Pending DE1260402B (de) 1964-07-01 1965-07-01 Siebrost

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DE (1) DE1260402B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620080A1 (de) * 1975-05-16 1976-12-02 Mogensen & Co Verfahren zur voranreicherung heterogener mineralmischungen
DE3144681A1 (de) * 1980-11-21 1982-09-16 Midwestern Industries, Inc., 44646 Massillon, Ohio Materialsichtungsanlage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129121B (de) * 1960-04-26 1962-05-10 Babbitless Sa Aussiebvorrichtung fuer verschiedene Materialien, insbesondere fuer Haushaltsabfaelle
DE1161823B (de) * 1961-11-28 1964-01-30 Stamicarbon Sieb mit einseitig am Eintrittsende verklemmten Siebstaeben

Patent Citations (2)

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