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DE1260222B - Duengerstreuer - Google Patents

Duengerstreuer

Info

Publication number
DE1260222B
DE1260222B DESCH29882A DESC029882A DE1260222B DE 1260222 B DE1260222 B DE 1260222B DE SCH29882 A DESCH29882 A DE SCH29882A DE SC029882 A DESC029882 A DE SC029882A DE 1260222 B DE1260222 B DE 1260222B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
fertilizer spreader
springs
long box
leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29882A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Scheppach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHEPPACH MASCHF J
Original Assignee
SCHEPPACH MASCHF J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHEPPACH MASCHF J filed Critical SCHEPPACH MASCHF J
Priority to DESCH29882A priority Critical patent/DE1260222B/de
Publication of DE1260222B publication Critical patent/DE1260222B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b -15/08
Nummer: 1 260 222
Aktenzeichen: Sch 29882 ΠΙ/45 b
Anmeldetag: 20. Juni 1961
Auslegetag: 1. Februar 1968
Die Erfindung betrifft einen Düngerstreuer mit als Vorratsbehälter dienendem Langkasten mit gelochtem Doppelboden aus Blechstücken von trogförmigem Querschnitt, dessen untere, längsverschiebbare Bodenplatte durch Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt ist. Durch eine Längsverschiebung der unteren Bodenplatte läßt sich die Durchtrittsgröße der übereinanderliegenden Löcher einstellen, ohne daß es bei dem verwendbaren dünnen Blechmaterial selbst beim Zusammentreffen von kleinsten Lochquerschnitten mit klebendem Dünger zu Störungen kommen kann. Diesem Vorteil der bekannten Art von Düngerstreuern stehen andererseits Mängel gegenüber, die sich aus der Verwendung von Blech bei Dünger ergeben. Dünger übt nämlich auf Blech eine ätzende und Rostbildung fördernde Wirkung aus; die Bleche können rasch zerstört werden, wenn sie nicht nach dem Einsatz gereinigt werden. Die Möglichkeit des Festfressens zwischen den beiden Bodenteilen gefährdet die für eine genaue Feineinstellung erforderliche Längsverschiebbarkeit; dies wirkt sich besonders dann aus, wenn die Bodenteile trogförmigen Querschnitt aufweisen, was ihnen trotz ihrer Dünnwandigkeit die erforderliche Steifigkeit gibt, wobei dann zwar die zwei aneinandergedrückten Trogprofile einerseits in durchaus erwünschter Weise satt aneinanderliegen, andererseits aber der Längsverschiebbarkeit äußerst hinderlich sein können.
Diesen Erschwernissen trägt nun eine bekannte Ausführung des eingangs beschriebenen Düngerstreuers nicht Rechnung. Dort wird die untere, längsverschiebbare Bodenplatte durch an ihren äußeren Trogschenkelenden beiderseits angehängte Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt, womit sich noch jeweils eine zusätzliche Zusammendrückkomponente auf die Trogschenkelwangen ergibt, was die Längsverschiebbarkeit besonders erschwert. Die obere Bodenplatte ist dort ferner als Bestandteil des Langkastens mit diesem durch Flanschschrauben so fest verbunden, daß die Voraussetzungen für eine bequeme und rasche Reinigung nicht gegeben sind, die für ein dauerhaftes einwandfreies Funktionieren des Düngerstreuers notwendig ist.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die aufgezählten Mängel zu beseitigen, und schlägt zu diesem Zweck vor, daß bei einem Düngerstreuer der eingangs beschriebenen Art die Federn um lotrechte Achsen schwenkbar angeordnet sind und in Betriebsstellung mit einem Schenkel gegen Druckdaumen drücken, die in der Längsmittelebene der unteren Bodenplatte vorgesehen sind. Hierbei wird also in der Längsmittel-Düngerstreuer
Anmelder:
Josef Scheppach Maschinenfabrik Ichenhausen,
8873 Ichenhausen
Als Erfinder benannt:
Fritz Scheppach, 8873 Ichenhausen
ebene der Anpreßdruck ausgeübt und damit genau an der Stelle, an der es auf das dichte Zusammenliegen der beiden Bodenplatten ankommt und von wo aus sich auf die seitlichen Muldenwangen kein nennenswerter Druck fortpflanzen kann. Zugleich lassen sich die Federn zum Reinigen der unteren Bodenplatte leicht abschwenken, bleiben dabei aber mit der oberen Bodenplatte verbunden. Die Erfindung bevorzugt dafür eine Ausgestaltung, bei welcher sich der Federstab mit einer Windung in einem Auge einer Konsole abstützt und mit einem Haken an seinem Ende in einem Loch der Konsole eingehängt ist.
Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der obere Boden in an sich bekannter Weise mit seinem einen Seitenschenkel schwenkbar und mit seinem anderen Seitenschenkel mittels eines Schnellver-Schlusses lösbar an dem Langkasten angehängt ist. Damit kann der Doppelboden als Ganzes leicht abgeklappt und ausgehakt werden, wodurch das Reinigen sehr einfach wird und das gesonderte Aufbewahren des Doppelbodens zum Schutz vor Rost mög-Hch ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Längsseitenansicht des Düngerstreuers unter Fortlassung der linken Streuwelle mit Laufrad, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 bei offenem Kasten,
F i g. 3 einen Querschnitt in größerem Maßstab.
Der Düngerstreuer besteht im wesentlichen in einem
als Vorratsbehälter dienenden Langkasten 1 mit Deichsel 2 und zwei seitlichen Laufrädern 3. In dem Langkasten erstreckt sich eine Welle mit Taumelscheiben 4, die bei ihrer Drehung den Düngervorrat über den Löchern 5 hin- und herschieben. Diese Löcher befinden sich sowohl im oberen Boden 6 als auch im unteren, längsverschiebbaren Boden 7. Der obere Boden trägt an seinen beiden Schenkelenden Haken 8, die an der einen Seite in ösen 9 schwenkbar
709 747/38
und an der gegenüberliegenden Seite in Schnellverschlüssen 10 lösbar am Langkasten 1 eingehängt sind. Der untere, längsverschiebbare Boden 7 wird über Druckstege 11 mit Druckdaumen 12 von Schenkeln 13 eines Federstabes angedrückt gehalten, der mit einem Haken 14 in einem Loch einer Konsole 15 eingehängt ist und sich mit einer Federwindung 16 in einem Auge 17 der Konsole abstützt; das offene Auge ist mit einem Riegel 18 verschließbar. Nach Abziehen des Federschenkels 13 aus den Seitenwangen 12' des Druckdaumens 12 kann der Federstab um die lotrechte Achse A-A seitlich herausgeschwenkt werden, so daß der untere Boden 7 frei ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Düngerstreuer mit als Vorratsbehälter dienendem Langkasten mit gelochtem Doppelboden aus Blechstücken von trogförmigem Querschnitt, dessen untere, längsverschiebbare Bodenplatte durch Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn um lotrechte Achsen schwenkbar angeordnet sind und in Betriebsstellung mit einem Schenkel (13) gegen Druekdaumen (12) drücken, die in der Längsmittelebene der unteren Bodenplatte (7) vorgesehen sind.
2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Feder als Federstab mit einer Windung (16) in einem Auge (17) einer Konsole (15) abstützt und mit einem Haken (14) an seinem Ende in einem Loch der Konsole eingehängt ist.
3. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Boden (6) in an sich bekannter Weise mit seinem einen Seitenschenkel schwenkbar (9) und mit seinem anderen Seitenschenkel mittels eines Schnellverschlusses (10) lösbar an dem Langkasten (1) angehängt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 811169;
britische Patentschriften Nr. 327 324, 614 752;
französische Patentschrift Nr. 1252 165;
USA.-Patentschrift Nr. 2 778 540.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 747738 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
DESCH29882A 1961-06-20 1961-06-20 Duengerstreuer Pending DE1260222B (de)

Priority Applications (1)

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DESCH29882A DE1260222B (de) 1961-06-20 1961-06-20 Duengerstreuer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH29882A DE1260222B (de) 1961-06-20 1961-06-20 Duengerstreuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1260222B true DE1260222B (de) 1968-02-01

Family

ID=7431560

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH29882A Pending DE1260222B (de) 1961-06-20 1961-06-20 Duengerstreuer

Country Status (1)

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DE (1) DE1260222B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB327324A (en) * 1929-05-22 1930-04-03 Jens Madsen Henriksen Improvements in manure or seed distributors
GB614752A (en) * 1946-06-08 1948-12-22 George Frederick Stahmer Ii Improvements in or relating to fertilizer spreaders
DE811169C (de) * 1948-10-02 1951-08-16 Karl Schroeder Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her schwingenden Streufingern
US2778540A (en) * 1952-02-20 1957-01-22 Spred All Inc Agricultural material distributor
FR1252165A (fr) * 1959-12-10 1961-01-27 Magri Soc Distributeur centrifuge d'engrais

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