DE1260222B - Duengerstreuer - Google Patents
DuengerstreuerInfo
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- Pending
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/06—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
- A01C15/08—Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b -15/08
Nummer: 1 260 222
Aktenzeichen: Sch 29882 ΠΙ/45 b
Anmeldetag: 20. Juni 1961
Auslegetag: 1. Februar 1968
Die Erfindung betrifft einen Düngerstreuer mit als Vorratsbehälter dienendem Langkasten mit gelochtem
Doppelboden aus Blechstücken von trogförmigem Querschnitt, dessen untere, längsverschiebbare
Bodenplatte durch Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt ist. Durch eine Längsverschiebung
der unteren Bodenplatte läßt sich die Durchtrittsgröße der übereinanderliegenden Löcher einstellen,
ohne daß es bei dem verwendbaren dünnen Blechmaterial selbst beim Zusammentreffen von
kleinsten Lochquerschnitten mit klebendem Dünger zu Störungen kommen kann. Diesem Vorteil der bekannten
Art von Düngerstreuern stehen andererseits Mängel gegenüber, die sich aus der Verwendung von
Blech bei Dünger ergeben. Dünger übt nämlich auf Blech eine ätzende und Rostbildung fördernde Wirkung
aus; die Bleche können rasch zerstört werden, wenn sie nicht nach dem Einsatz gereinigt werden.
Die Möglichkeit des Festfressens zwischen den beiden Bodenteilen gefährdet die für eine genaue Feineinstellung
erforderliche Längsverschiebbarkeit; dies wirkt sich besonders dann aus, wenn die Bodenteile
trogförmigen Querschnitt aufweisen, was ihnen trotz ihrer Dünnwandigkeit die erforderliche Steifigkeit
gibt, wobei dann zwar die zwei aneinandergedrückten Trogprofile einerseits in durchaus erwünschter
Weise satt aneinanderliegen, andererseits aber der Längsverschiebbarkeit äußerst hinderlich sein
können.
Diesen Erschwernissen trägt nun eine bekannte Ausführung des eingangs beschriebenen Düngerstreuers
nicht Rechnung. Dort wird die untere, längsverschiebbare Bodenplatte durch an ihren äußeren
Trogschenkelenden beiderseits angehängte Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt, womit sich
noch jeweils eine zusätzliche Zusammendrückkomponente auf die Trogschenkelwangen ergibt, was die
Längsverschiebbarkeit besonders erschwert. Die obere Bodenplatte ist dort ferner als Bestandteil des Langkastens
mit diesem durch Flanschschrauben so fest verbunden, daß die Voraussetzungen für eine bequeme
und rasche Reinigung nicht gegeben sind, die für ein dauerhaftes einwandfreies Funktionieren des
Düngerstreuers notwendig ist.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die aufgezählten Mängel zu beseitigen, und schlägt zu diesem Zweck
vor, daß bei einem Düngerstreuer der eingangs beschriebenen Art die Federn um lotrechte Achsen
schwenkbar angeordnet sind und in Betriebsstellung mit einem Schenkel gegen Druckdaumen drücken, die
in der Längsmittelebene der unteren Bodenplatte vorgesehen sind. Hierbei wird also in der Längsmittel-Düngerstreuer
Anmelder:
Josef Scheppach Maschinenfabrik Ichenhausen,
8873 Ichenhausen
Als Erfinder benannt:
Fritz Scheppach, 8873 Ichenhausen
ebene der Anpreßdruck ausgeübt und damit genau an der Stelle, an der es auf das dichte Zusammenliegen
der beiden Bodenplatten ankommt und von wo aus sich auf die seitlichen Muldenwangen kein nennenswerter
Druck fortpflanzen kann. Zugleich lassen sich die Federn zum Reinigen der unteren Bodenplatte
leicht abschwenken, bleiben dabei aber mit der oberen Bodenplatte verbunden. Die Erfindung bevorzugt dafür
eine Ausgestaltung, bei welcher sich der Federstab mit einer Windung in einem Auge einer Konsole abstützt
und mit einem Haken an seinem Ende in einem Loch der Konsole eingehängt ist.
Gemäß der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der obere Boden in an sich bekannter Weise mit
seinem einen Seitenschenkel schwenkbar und mit seinem anderen Seitenschenkel mittels eines Schnellver-Schlusses
lösbar an dem Langkasten angehängt ist. Damit kann der Doppelboden als Ganzes leicht abgeklappt
und ausgehakt werden, wodurch das Reinigen sehr einfach wird und das gesonderte Aufbewahren
des Doppelbodens zum Schutz vor Rost mög-Hch ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Längsseitenansicht des Düngerstreuers unter Fortlassung der linken Streuwelle mit Laufrad,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 bei offenem Kasten,
F i g. 3 einen Querschnitt in größerem Maßstab.
Der Düngerstreuer besteht im wesentlichen in einem
als Vorratsbehälter dienenden Langkasten 1 mit Deichsel 2 und zwei seitlichen Laufrädern 3. In dem
Langkasten erstreckt sich eine Welle mit Taumelscheiben 4, die bei ihrer Drehung den Düngervorrat
über den Löchern 5 hin- und herschieben. Diese Löcher befinden sich sowohl im oberen Boden 6 als
auch im unteren, längsverschiebbaren Boden 7. Der obere Boden trägt an seinen beiden Schenkelenden
Haken 8, die an der einen Seite in ösen 9 schwenkbar
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und an der gegenüberliegenden Seite in Schnellverschlüssen 10 lösbar am Langkasten 1 eingehängt sind.
Der untere, längsverschiebbare Boden 7 wird über Druckstege 11 mit Druckdaumen 12 von Schenkeln
13 eines Federstabes angedrückt gehalten, der mit einem Haken 14 in einem Loch einer Konsole 15 eingehängt
ist und sich mit einer Federwindung 16 in einem Auge 17 der Konsole abstützt; das offene Auge
ist mit einem Riegel 18 verschließbar. Nach Abziehen des Federschenkels 13 aus den Seitenwangen
12' des Druckdaumens 12 kann der Federstab um die lotrechte Achse A-A seitlich herausgeschwenkt werden,
so daß der untere Boden 7 frei ist.
Claims (3)
1. Düngerstreuer mit als Vorratsbehälter dienendem Langkasten mit gelochtem Doppelboden
aus Blechstücken von trogförmigem Querschnitt, dessen untere, längsverschiebbare Bodenplatte
durch Federn gegen die obere Bodenplatte angedrückt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn um lotrechte Achsen schwenkbar angeordnet sind und in Betriebsstellung mit einem
Schenkel (13) gegen Druekdaumen (12) drücken, die in der Längsmittelebene der unteren Bodenplatte
(7) vorgesehen sind.
2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich jede Feder als Federstab
mit einer Windung (16) in einem Auge (17) einer Konsole (15) abstützt und mit einem Haken (14)
an seinem Ende in einem Loch der Konsole eingehängt ist.
3. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Boden (6) in an
sich bekannter Weise mit seinem einen Seitenschenkel schwenkbar (9) und mit seinem anderen
Seitenschenkel mittels eines Schnellverschlusses (10) lösbar an dem Langkasten (1) angehängt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 811169;
britische Patentschriften Nr. 327 324, 614 752;
französische Patentschrift Nr. 1252 165;
USA.-Patentschrift Nr. 2 778 540.
Deutsche Patentschrift Nr. 811169;
britische Patentschriften Nr. 327 324, 614 752;
französische Patentschrift Nr. 1252 165;
USA.-Patentschrift Nr. 2 778 540.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 747738 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH29882A DE1260222B (de) | 1961-06-20 | 1961-06-20 | Duengerstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH29882A DE1260222B (de) | 1961-06-20 | 1961-06-20 | Duengerstreuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260222B true DE1260222B (de) | 1968-02-01 |
Family
ID=7431560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH29882A Pending DE1260222B (de) | 1961-06-20 | 1961-06-20 | Duengerstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1260222B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB327324A (en) * | 1929-05-22 | 1930-04-03 | Jens Madsen Henriksen | Improvements in manure or seed distributors |
| GB614752A (en) * | 1946-06-08 | 1948-12-22 | George Frederick Stahmer Ii | Improvements in or relating to fertilizer spreaders |
| DE811169C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-16 | Karl Schroeder | Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her schwingenden Streufingern |
| US2778540A (en) * | 1952-02-20 | 1957-01-22 | Spred All Inc | Agricultural material distributor |
| FR1252165A (fr) * | 1959-12-10 | 1961-01-27 | Magri Soc | Distributeur centrifuge d'engrais |
-
1961
- 1961-06-20 DE DESCH29882A patent/DE1260222B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB327324A (en) * | 1929-05-22 | 1930-04-03 | Jens Madsen Henriksen | Improvements in manure or seed distributors |
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| DE811169C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-16 | Karl Schroeder | Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her schwingenden Streufingern |
| US2778540A (en) * | 1952-02-20 | 1957-01-22 | Spred All Inc | Agricultural material distributor |
| FR1252165A (fr) * | 1959-12-10 | 1961-01-27 | Magri Soc | Distributeur centrifuge d'engrais |
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