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DE1260113B - Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstaeben - Google Patents

Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstaeben

Info

Publication number
DE1260113B
DE1260113B DEC17389A DEC0017389A DE1260113B DE 1260113 B DE1260113 B DE 1260113B DE C17389 A DEC17389 A DE C17389A DE C0017389 A DEC0017389 A DE C0017389A DE 1260113 B DE1260113 B DE 1260113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
locking bolt
roller shutter
pin
guide rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC17389A
Other languages
English (en)
Inventor
Jaime Colom Grau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1260113B publication Critical patent/DE1260113B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/34Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable roller-type; Roller shutters with adjustable lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben an der Führungsschiene durch kurzes Hochziehen und Wiedernachlassen der Vorrichtung zum Bewegen des Rolladens, wobei der oberste der verstellbaren Stäbe, der seine Drehbewegung auf die darunterhängenden Stäbe als Leitstab überträgt, nach dem Anstoßen an einen Sperriegel mit einem an dem Stabende herausragenden Führungsstift in eine der Drehbewegung entsprechend gekurvte Führungsbahn gleitet.
  • In der Regel bestehen Rolladen dieser Gattung im wesentlichen aus einer Anzahl von untereinander verbundenen, verstellbaren und waagerechten Rolladenstäben, einer Führungsschiene an jeder Seite des Rolladens, einer in sich verlängerbaren seitlichen Bewegungskette in jeder der Führungsschienen und einer Anzahl in sich verlängerba@rer Ketten zur übertragung der Drehbewegung des Leitstabes an der Vorderseite. Die Rolladen sind ferner mit oberen Stäben versehen, die nicht verstellt werden können. Diese oberen Stäbe stellen die Verbindung zwischen dem eigentlichen Rolladenpanzer und der Rolladenwalze her. Jeder verstellbare Stab trägt in dem oberen 'feil jedes seiner seitlichen Enden einen Zapfen, der sich derart in Bohrungen der ihm zugeordneten seitlichen Kette erstreckt, daß die Stäbe um den Zapfen herumschwenken können. Die Ketten dienen zum Verbinden aller waagerechten Stäbe untereinander und mit den seitlichen Führungsschienen und sind derart beschaffen, daß die Zapfen in Längsrichtung der Kette bewegbar sind, damit die einzelnen waagerechten Stäbe sich einander nähern und. voneinander entfernen können. Auch die vorderen Ketten sind in sich verlängerbar und an dem unteren Teil der Stäbe so angelenkt, daß sie die Verstellbewegung eines Stabes auf alle anderen Stäbe übertragen.
  • Alle Verbindungen der Stäbe sind so ausgebildet, daß die Stäbe ineinandergreifen, wenn der Rolladen vollständig geschlossen ist und untereinander Zwischenräume aufweisen, wenn der Rolladen hochgezogen oder gelockert herabgelassen ist.
  • Die bekannten Rolladen der beschriebenen Art haben insbesondere den Nachteil, daß bei Betätigung der Vorrichtung zum Hochziehen des Rolladens nur ruckartiges Anhalten des Leitstabes möglich ist, da der an dem Stabende herausragende Führungsstift gegen einen Sperriegel anschlägt, welcher nicht vertikal beweglich ist. Infolge dieses harten Anschlages können Brüche oder Beschädigungen auftreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben zu schaffen, die eine weichere Bedienung des Rolladens ermöglicht. Ferner soll sich die Einrichtung durch erhöhte Funktionssicherheit und einfache Bauweise auszeichnen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Führungsstift, unter Federdruck quer bewegbar, bestrebt ist, aus der Führungsschiene des Rolladens heraus in die gekurvte Führungsbahn zu treten, woran er durch den Sperriegel gehindert wird, wenn er beim Herablassen des Rolladens sich der Mündung der Führungsbahn von oben nähert, während er beim Annähern von unten den Sperriegel so weit nach oben verschiebt, bis er federnd in die Mündung der Führungsbahn einrasten und bei einer kleinen Abwärtsbewegung des Leitstabes die Führungsbahn entlanggleiten und dabei den Leitstab mit den angekuppelten, darunterhängenden Stäben verstellen kann.
  • Im einzelnen kann die erfindungsgemäße Einrichtung auf verschiedene Weise ausgeführt sein, z. B. derart, daß der Sperriegel plattenförmig ausgebildet und zwischen zwei festen Führungsplatten, in welche die gekurvte Führungsbahn eingeschnitten ist, verschieblich angeordnet ist und daß er mit seiner unteren, der Rolladenführungsschiene zugewandten Ecke in Normalstellung, die Mündung der Führungsbahn für den Führungsstift blockierend, etwas in die Führungsschiene hineinragt und derart nach schräg oben bewegbar ist, daß der von unten an die herausragende Ecke des Sperriegels anstoßende Führungsstift ihn beim Anheben aus der Führungsschiene herausdrängt, wobei zugleich die Mündung der gekurvten Führungsbahn für den Eintritt des Führungsstiftes frei wird, während beim Anstoß des Führungsstiftes von oben gegen die herausragende Ecke der Sperriegel durch Schwenken aus der Rolladenführungsschiene herausgedrängt wird, wobei die Mündung der gekurvten Führungsbahn blockiert bleibt. Bei einem anderen .Ausführungsbeispiel werden die Bewegungen des Sperriegels durch Führungsschlitze und darin gleitende Zapfen gesteuert, nämlich a) durch einen lotrechten Schlitz in einer der beiden den Sperriegel flankierende Führungsplatten, in dem ein an der oberen, der Rolladenführungsschiene zugewandten Ecke des Sperriegels angeordneter Querzapfen gleitet, b) durch zwei in gleicher Höhe fest angebrachte Verbindungszapfen zwischen den beiden den Sperriegel flankierenden Führungsplatten, die in zwei parallelen Schlitzen des Sperriegels gleiten, wobei die Schlitze in Normalstellung des Sperrriegels diejenige Schrägrichtung aufweisen, in welcher der Sperriegel aufwärts bewegt werden soll, und oben breiter als die in ihnen gleitenden Verbindungszapfen dick sind, um dem Sperrriegel eine Schwenkbewegung um seinen Querzapfen zu ermöglichen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben bei hochgeklappter Stellung der Stäbe, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines seitlichen Endes des Leitstabes, F i g. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III in F i g. 2, F i g. 4 eine Seitenansicht des Gehäuses mit der Führungsbahn und dem den Zugang zu der Führungsbahn steuernden Element, F i g. 5 einen Längsschnitt nach der Linie V-V in Fig.4, F i g. 6 einen Längsschnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5 und F i g. 7 bis 12 Seitenansichten der erfindungsgemäßen Einrichtung und eines Teils des Rolladens in verschiedenen Wirkungsphasen der Einrichtung.
  • Die in den Figuren dargestellte Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben weist unverstellbare horizontale Rolladenstäbe 1 und verstellbare horizontale Stäbe 2 auf. Die unverstellbaren Rolladenstäbe 1 dienen zum Verbinden des eigentlichen Rolladenkörpers mit der oberen Rolle, und ihre Enden werden in seitlichen Führungsschienen 3 geführt, die an beiden Seiten des Rolladens angeordnet sind. Die Enden der Stäbe 2 erstrecken sich nicht bis in die seitlichen Führungsschienen 3, so daß sie verstellt werden können. Jeder Stab 2 weist in dem oberen Teil seiner seitlichen Enden einen Zapfen 4 auf, der in eine seitliche Kette 5 eingreift. Die beiden seitlichen Ketten 5 erstrecken sich im Inneren der Führungsschienen 3, dienen zum Heraufziehen und Herablassen des Rolladens und setzen sich aus besonders geformten Gliedern oder Teilen zusammen, die abwechselnd als Kettengliedpaar 6 a oder als Einzelglieder 6 b ausgebildet sind, daß jeweils ein Ende eines Einzelgliedes 6 b von einem Ende eines Kettengliedpaares 6a aufgenommen wird. Die Kettenglieder 6a und 6b weisen in der Nähe ihrer Enden Länglöcher 7 auf, und jedes Ende eines Einzelgliedes 6 b ist mit einem der Enden der benachbarten Kettengliedpaare 6a mittels einer Gelenköse 8 verbunden, deren Enden umgebördelt sind, um zu verhindern, daß die Kettenglieder sich voneinander lösen können. Der Zapfen 4 des Stabes 2 erstreckt sich bis in die Gelenköse 8 und kann sich in ihr frei drehen, wodurch ein leichtes Verstellen des Stabes 2 ermöglicht ist. Die Gelenkösen 8 können sich in den Langlöchern 7 frei bewegen und ermöglichen dadurch die Relativbewegung der benachbarten Stäbe 2, wodurch sie außer oder in Eingriff miteinander kommen können. Wenn der Rolladen die untere Begrenzung der Öffnung, in der er angebracht ist, nicht berührt, so bewirkt das Gewicht des Rolladens selbst das Auseinanderziehen der Stäbe 2, und die seitlichen Ketten 5 erreichen ihre maximale Länge. Wenn sich der unterste Stab 2 des Rolladens auf die untere Begrenzung der Öffnung auflegt, so beginnt das Ineinandergreifen der Stäbe 2, und der Rolladen erreicht schließlich den vollständig geschlossenen Zustand, in dem die seitlichen Ketten 5 ihre kleinste Länge aufweisen.
  • Durch die Anwendung einer beliebigen Anzahl vorderer Ketten 9 können die mit diesen Ketten 9 verbundenen Stäbe 2 gemeinsam verschwenkt werden, da die Bewegung eines Stabes auf alle anderen Stäbe mittels der Ketten übertragen wird. Die vorderen Ketten 9 können unabhängig von ihrer Länge beliebiger Art sein. Vorzugsweise werden sie aber aus Gliedern zusammengesetzt, die aus Platten 10 bestehen, die einen T-förmigen oberen Teil 11 und einen mit Haken 12 versehenen unteren Teil aufweisen. Die Schenkel des T-förmigen Teiles 11 jeder Platte lÖ sind, mit Ausnahme des ersten Kettengliedes, das keinen T-förmigen Teil aufweist, an die Haken 12 des benachbarten Gliedes angelenkt. Jedes Glied ist an seinem unteren Ende mittels zweier nach innen gerichteter seitlicher Vorsprünge des Elements 13 an dieses Element 13 angelenkt, wobei sich die Vorsprünge in die Haken 12 des Gliedes einlegen und das Element 13 in den ihm zugeordneten Stab 2 eingelegt oder eingeführt und mittels einer Schraube 14 an oder in dem Stab 2 befestigt ist.
  • Wird der Leitstab 2 a verschwenkt, so verstellen sich auch die anderen Stäbe 2 in gleicher Weise. Kehrt der Leitstab 2a in seine Ausgangsstellung zurück, so bewegen sich auch alle anderen Stäbe 2 auf Grund ihres Eigengewichtes gleichzeitig in ihre Ausgangsstellung zurück, die in den F i g. 7 bis 11 in strichpunktierten Linien dargestellt ist.
  • Während des Hochziehens oder Herablassens des Rolladens und in allen seinen Stellungen zwischen den beiden Endstellungen bleiben die Stäbe 2 allein auf Grund ihres Eigengewichtes in ihrer Abstandsstellung, die in den F i g. 7 bis 11 dargestellt ist. Während dieser Bewegungen oder in den Stellungen zwischen dem teilweise geschlossenen und dem vollständig geschlossenen Zustand besteht normalerweise kein Anlaß dazu, die Stäbe zu verstellen.
  • Dieser Anlaß besteht aber dann, wenn der Rolladen heruntergelassen wurde und mehr Lichteinfall und/ oder eine Ventilation gewünscht wird. Um das Verstellen aller Stäbe 2 zu erreichen, genügt es, den Leitstab 2 a des Rolladens zu verstellen, wobei die vorderen Ketten 9 diese Verstellbewegung allen anderen Stäben 2 aufzwingen.
  • Ferner ist eine besondere Vorrichtung zum Verstellen des Leitstabes 2a vorgesehen. In jedem seitlichen Ende des Leitstabes 2 a sitzt eine Platte 15 mit einem nach innen gebogenen Teil 16, in dem eine Öffnung 17 angeordnet ist. In dem seitlichen Ende der Platte 15 ist in dem unteren Teil derselben eine winkelförmige Öffnung 18 vorgesehen, die einen seitlichen Teil 18a und einen vorderen Teil l8 b aufweist und in der gleichen Höhe wie die Öffnung 17 angeordnet ist. Ein Führungsstift 19 ist vermittels eines Stiftes 21 an den Teil 16 der Platte 15 angelenkt und erstreckt sich durch die Öffnung 18 nach außen. Der Führungsstift 19 kann sich um den Stift 21 rechtwinklig zur Ebene des Leitstabes 2 a drehen und ist in seinem mittleren Teil 19a in der Nähe des Randes 22 der Öffnung 18 so gebogen, daß das Ende 19 b sich durch den Teil 18 b der Öffnung 18 erstreckt und in einer im wesentlichen parallelen Richtung zu dem Leitstab 2a verläuft. Gleichzeitig liegt der Teil 19a des Führungsstiftes 19 am Rand 22 an, wodurch die Bewegung des Führungsstiftes 19 durch den Teil 18b der winkelförmigen Öffnung 18 begrenzt wird. Im Inneren des Leitstabes 2 a sind federnde Mittel 23 angeordnet, die den Führungsstift 19 seitlich gegen den Rand 22 drücken, so daß der Teil 19 b des Führungsstiftes 19 durch den Teil 1.8 b der Öffnung hindurchragt.
  • In den seitlichen Führungsschienen 3 ist in der Höhe des Leitstabes 2a bei »geöffneter Verschlußstellung« des Rolladens ein Gehäuse 24 angeordnet, das aus einer Bodenplatte 25 und einer Führungsplatte 26 besteht. Beide Platten sind in der üblichen Weise miteinander und mit den seitlichen Führungsschienen 3 verbunden. Im parallelen Abstand zu der Führungsplatte 26 ist eine weitere Führungsplatte 27 angeordnet, die mittels ihres unteren Teils 27a derart an der Führungsplatte 26 befestigt ist, daß sich zwischen ihrem oberen Teil 27 b und der Führungsplatte 26 ein Zwischenraum 28 befindet. Die Führungsplatten 26 und 27 weisen gleichartige Ausnehmungen 29 a und 29 b auf, die eine sanft geschwungene, gekurvte Führungsbahn 30 bilden, deren Eingang ungefähr in der Höhe des Führungsstiftes 19 liegt, wenn der Rolladen sich in der »geöffneten Verschlußstellung« befindet. Die Führungsbahn 30 dient zur Aufnahme des Teiles 19 b des Führungsstiftes 19, um das Verschwenken des Leitstabes 2a und damit gleichzeitig das Verschwenken aller anderen Stäbe 2 hervorzurufen. In der gleichen Höhe erstrecken sich rechtwinklig durch die Führungsplatten 26 und 27 an diesen Platten befestigte Verbindungszapfen 31. und 32. Zwischen den Platten 26 und 27 ist in dem Zwischenraum 28 ein Sperriegel 33 angeordnet, der zwei schräge Schlitze 34 und 35 aufweist, durch die sich die Verbindungszapfen 31 und 32 erstrecken. Der Sperriegel 33 besitzt einen Querzapfen 36, der durch einen, senkrecht verlängerten Schlitz 37 in dem oberen Teil 27 b der Führungsplatte 27 verläuft. Die untere äußere Ecke 38 steht in ihrer normalen Stellung von der Kante der Führungsplatten 26 und 27 ab und versperrt daher den Zugang zu der Führungsbahn 30, wie in den F i g. 4, 6, 8, 9 und 11 dargestellt ist. In dieser Stellung liegt der Querzapfen 36 auf der unteren Kante des lotrechten Schlitzes 37 auf, und die Verbindungszapfen 31. und 32 greifen in den oberen Teil 34a bzw. 35a der schrägen Schlitze 34 und 35 ein, die hier einen gewissen Spielraum haben (s. F i g. 6), während ihre unteren Teile 34 b und 35 b ungefähr den gleichen Durchmesser wie die Verbindungszapfen 31 und 32 aufweisen (s. F i g. 10). Der Sperriegel 33 neigt dazu, seine. normale Stellung auf Grund seines Eigengewichtes einzunehmen. Es können aber federnde Mittel, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, vorgesehen werden, um dieses Bestreben zu verstärken.
  • In den F i g. 7 bis 12 ist die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt.
  • Wird der aufgerollte oder hochgezogene Rolladen heruntergelassen, so kann das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 trotz des Druckes der federnden Mittel 23 nicht durch den Teil 18 b der winkelförmigen Öffnung 18 hindurchragen, weil es durch die seitlichen Führungsschienen 3 daran gehindert wird, und der Sperriegel 33, der den Zugang zu der Führungsbahn 30 steuert, verbleibt in seiner normalen Stellung, wobei die der Rolladenführungsschiene 3 zugewandte Ecke 38 von der Kante der seitlichen Führungsschiene 3 absteht, wie es in F i g. 4 dargestellt ist. Erreicht der Leitstab 2a die Höhe des Sperriegels 33 (s. F i g. 7), so veranlaßt der Druck des Führungsstiftes 19 den Sperriegel leicht um den Querzapfen 36 zu schwingen, was durch die oberen Teile 34 a und 35 a der schrägen Schlitze 34 und 35 ermöglicht wird, und die in gestrichelten Linien in den F i g. 6 und 7 dargestellte Stellung einzunehmen. In dieser Stellung versperrt der Sperriegel 33 noch den Zugang zu der Führungsbahn 30, und der Rolladen kann sich nach unten bewegen, ohne daß die Stäbe 2 verstellt werden. Um zu verhindern, daß der Sperriegel 33 zu viel um den Querzapfen 36 schwenkt und dadurch den Zugang zu der Führungsbahn 30 freigibt, sind die oberen Teile 34a und 35a so beschaffen, daß die schrägen Schlitze 34 und 35 oder die Wand des Gehäuses 24, wie es in F i g. 6 angedeutet ist, als Begrenzungen dienen. Wird der Rolladen weiter heruntergelassen und steht der Führungsstift 19 nicht mehr mit der vorspringenden Ecke 38 des Sperriegels 33 in Berührung, so kehrt der Sperriegel auf Grund seines Eigengewichtes und/oder der Wirkung seiner federnden Mittel in seine normale Stellung zurück, wie in F i g. 8 dargestellt ist. Beim Herablassen des Rolladens können sich die Stäbe 2 also nicht verstellen.
  • Wird der Rolladen aus einer niedrigeren Stellung des Führungsstiftes 19 als die des Sperriegels 33 hochgezogen, so stößt das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 gegen die untere Kante der vorspringenden Ecke 38, wie in F i g. 9 dargestellt ist. Wenn der Rolladen weiter hochgezogen wird, übt das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 einen nach oben gerichteten Druck auf die vorspringende Ecke 38 aus und veranlaßt den Sperriegel 33 sich zu heben, wobei die Verbindungszapfen 31 und 32 sich in den schrägen Schlitzen 34, 35 verschieben. Auf diese Weise entsteht eine schrägverlaufende Aufwärtsbewegung des Sperrriegels 33, durch welche die Ecke 38 vollständig zurückgezogen wird. Dadurch wird der Zugang zu der Führungsbahn 30 frei und das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 bewegt sich auf Grund des Druckes der federnden Mittel 23 gegen das Äußere des Leitstabes 2 a und gleitet in den Zugang, wie in F i g. 10 dargestellt ist. Aus der Stellung, wie sie in F i g. 10 dargestellt ist, ergeben sich zwei Bewegungsmöglichkeiten. Entweder wird der Rolladen weiter hochgezogen oder wieder heruntergelassen. Im ersten Fall kehrt das Ende 19 b gegen den Druck der federnden Mittel 23 in die Führungsschiene 3 zurück, bis es die in der F i g. 11 dargestellte Stellung einnimmt, in der es keinen Druck mehr gegen die Seitenkante des Sperriegels 33 ausübt und der Sperriegel sich auf Grund seines Eigengewichtes und/oder seiner federnden Mittel in seine normale Stellung zurückbewegt. Im zweiten Fall gleitet das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 in die Führungsbahn 30 hinein (s. F i g. 12) und bewirkt das Verstellen des Leitstabes 2 a der nun an dem Zapfen 4 und an dem Führungsstift 19 aufgehängt ist, dessen Bewegung gegen das Äußere des Leitstabes 2 a durch den Rand 22 begrenzt wird. Über die vorderen Ketten 9 wird durch das Verstellen des Leitstabes 2 a das Verstellen aller anderen Stäbe 2 erzwungen. Es genügt, den Rolladen leicht zu heben oder zu senken, um die Stäbe 2 im Gleichmaß zu verstellen, weil der Leitstab 2a durch das Ende 19 b des Führungsstiftes 19 eingehängt ist und dieser Stift von der Führungsbahn 30 getragen wird, die stationär angeordnet ist. Um die Stäbe 2 in ihre normale Stellung zurückzubewegen, wird der Rolladen in die in der F i g. 11 dargestellte Stellung hochgezogen.
  • Obwohl die Erfindung an Hand einer Ausführungsform beschrieben wurde, die für Rolläden mit ineinandergreifenden und verstellbaren Stäben geeignet ist, ist sie auch auf Rolläden mit nicht ineinandergreifenden Stäben anwendbar.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstäben an der Führungsschiene durch kurzes Hochziehen und Wiedernachlassen der Vorrichtung zum Bewegen des Rolladens, wobei der oberste der verstellbaren Stäbe, der seine Drehbewegung auf die darunterhängenden Stäbe als Leitstab überträgt, nach dem Anstoßen an einen Sperriegel mit einem an dem Stabende herausragenden Führungsstift in eine der Drehbewegung entsprechend gekurvte Führungsbahn gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsstift (19), unter Federdruck quer bewegbar, bestrebt ist, aus der Führungsschiene (3) des Rolladens heraus in die gekurvte Führungsbahn (30) einzutreten, woran er durch den Sperriegel (33) gehindert wird, wenn er beim Herablassen des Rolladens sich der Mündung der Führungsbahn (30) von oben nähert, während er beim Annähern von unten den Sperriegel (33) so weit nach oben verschiebt, bis er federnd in die Mündung der Führungsbahn (30) einrasten und bei einer kleinen Abwärtsbewegung des Leitstabes (2a) die Führungsbahn entlanggleiten und dabei den Leitstab (2a) mit den angekuppelten, darunterhängenden Stäbe (2) verstellen kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (33) plattenförmig ausgebildet und zwischen zwei festen Führungsplatten (26, 27), in welche die gekurvte Führungsbahn (30) eingeschnitten ist, verschieblieh angeordnet ist und daß er mit seiner unteren, der Rolladenführungsschiene (3) zugewandten Ecke (38) in Normalstellung, die Mündung der Führungsbahn (30) für den Führungsstift (19) blockierend, etwas in die Führungsschiene (3) hineinragt und derart nach schräg oben bewegbar ist, daß der von unten an die herausragende Ecke (38) des Sperriegels (33) anstoßende Führungsstift (19) ihn beim Anheben aus der Rolladenführungsschiene (3) herausdrängt, wobei zugleich die Mündung der gekurvten Führungsbahn (30) für den Eintritt des Führungsstiftes (19) frei wird, während beim Anstoß des Führungsstiftes (19) von oben gegen die herausragende Ecke (38) der Sperriegel (33) durch Schwenken aus der Rolladenführungsschiene (3) herausgedrängt wird, wobei die Mündung der gekurvten Führungsbahn (30) blockiert bleibt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen des Sperriegels (33) durch Führungsschlitze und darin gleitende Zapfen gesteuert werden, nämlich a) durch einen lotrechten Schlitz (37) in einer der beiden den Sperriegel (33) flankierenden Führungsplatten (27), in dem ein an der oberen, der Rolladenführungsschiene (3) zugewandten Ecke des Sperriegels (33) angeordneter Querzapfen (36) gleitet, b) durch zwei in gleicher Höhe fest angebrachte Verbindungszapfen (31, 32) zwischen den beiden den Sperriegel (33) flankierenden Führungsplatten (26, 27), die in zwei parallelen Schlitzen (34, 35) des Sperriegels (33) gleiten, wobei die Schlitze (34, 35) in Normalstellung des Sperriegels (33) diejenige Schrägrichtung aufweisen, in welcher der Sperriegel (33)@aufwärts bewegt werden soll, und oben breiter als die in ihnen gleitenden Verbindungszapfen (31, 32) dick sind, um dem Sperriegel (33) eine Schwenkbewegung um seinen Querzapfen (36) zu ermöglichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1082 527.
DEC17389A 1958-02-15 1958-08-22 Einrichtung zum jalousieartigen Verstellen von Rolladenstaeben Pending DE1260113B (de)

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