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DE1260183B - Magazin-Stehbildwerfer mit Bildwechseleinrichtung - Google Patents

Magazin-Stehbildwerfer mit Bildwechseleinrichtung

Info

Publication number
DE1260183B
DE1260183B DEM47593A DEM0047593A DE1260183B DE 1260183 B DE1260183 B DE 1260183B DE M47593 A DEM47593 A DE M47593A DE M0047593 A DEM0047593 A DE M0047593A DE 1260183 B DE1260183 B DE 1260183B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
magnet
frame
frames
projector according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47593A
Other languages
English (en)
Inventor
William R King
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1260183B publication Critical patent/DE1260183B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Magazin-Stehbildwerfer mit Bildwechseleinrichtung Die Erfindung betrifft einen Magazin-Stehbildwerfer mit einer Bildwechseleinrichtung.
  • Es sind bereits Magazin-Stehbildwerfer für Diapositive bekannt, bei denen die die Diapositive enthaltenden Rähmchen aus einem Magazin durch mechanische Greifvorrichtunaen automatisch herausgegriffen und zur Vorführung in den Lichtweg des Bildwerfers gebracht, nach erfolgter Vorführung wieder in das Magazin zurücktransportiert werden, wonach das Magazin um eine Position vorgerückt wird, so daß das nächste Rähmchen zur Vorführung bereitgestellt ist.
  • Bei solchen Wechselvorrichtungen in Stehbildwerfern kann es vorkommen, daß sich der Mechanismus bzw. das Rähmchen auf irgendeine Weise verklemmt und daß das Rähmchen beim Weitergehen der Wechselvorrichtung zu Bruch gehen kann.
  • Es ist bereits eine Bildwechseleinrichtung mit einem bewegten Magneten bekannt, welcher mit einem Stückchen aus ferromagnetischem Material, das an je einem der Rähmchen befestigt ist, zusammenarbeitet. Bei einem Wechselvorgang wird das vorzuführende Rähmchen durch den Magneten der Bildwechselvorrichtung erfaßt und in senkrechter Richtung durch eine Federweiche nach oben gezogen. In dieser oberen Stellung befindet sich das Rähmchen mit dem darin befindlichen Diapositiv in Vorführungsstellung. Anschließend geht die Bildwechselvorrichtung mit dem Magneten wieder nach unten und ,schiebt das Rähmchen durch einen anderen Gang der Federweiche nach unten in das Magazin zurück. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist die Justage der zur Ablenkung derRähnichen erforderlichenFederweiche jedoch sehr kritisch. Es besteht z. B. dadurch eine große Zerbrechungsgefahr, daß durch Nachgeben oder durch eine schlechte Justage der Federweiche entweder beim Hochgehen des Transportes ein Rähmchen vom Magneten abreißt und in der Weiche hän enbleibt oder beim Nieder-ehen des Transpor-9 C, tes durch Verkanten im Rückführkanal hängenbleibt. In beiden Fällen würde der untere Teil des Rähmchens in das Magazin hineinragen und beim Vor-#chub des Magazins unweigerlich zerbrechen. Außerdem ist diese bekannte Wechseleinrichtung vornehmlich für senkrechte Wechselrichtung gedacht und konstruiert; bei einem waagerechten Wechselbetrieb sind Verkantungen der Rähmchen noch leichter möglich.
  • - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Magazin-Stehbildwerfer mit einer Bildwechseleinrichtun-, worin ein von der Bildwechseleinrichtung bewegter Magnet mit Stückchen aus ferromagnetischem Material zusammenarbeitet, von denen je eines an einem einzelner, Rähmchen befestigt ist, vorzuschlagen, bei der ein störungsfreier Betrieb ohne Gefahr des Zerbrechens von Rähmchen möglich ist.
  • Der erfindungsgemäße Magazin-Stehbildwerfer ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem den Bildwechsel steuernden Organ der Wechseleinrichtung und dem Magneten eine Leerhubverbindung besteht, die einen überhub des Steuerorgans ermöglicht, nachdem der Magnet ein Rähmchen in das Magazin zurückgebracht hat, und daß während des überhubes der Magnet durch eine Verriegelungsvorrichtung verriegelbar und die Wechselvorrichtung durch einen Magazinvorschubmechanismus derart betätigbar ist, daß das Magazin um einen Schritt vorgerückt und dadurch das zurückgebrachte Rähmchen vom Magneten getrennt und das nächste Rähmchen vor den Magneten gebracht wird.
  • Um die Sicherheit der Wechselvorrichtung noch weiter zu erhöhen, ist gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes eine weitere Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung des Magazins vorgesehen sowie Mittel zum Entklinken der Verriegelungseinrichtung für jeden Vorschubschritt.
  • Weitere Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen in Verbindung mit den Figuren und der Figurenbeschreibung zu entnehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit_ den Figuren näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Magazin-Stehbildwerfers, F i g. 2 eine Draufsicht auf den Bildwerfer der F i g. 1, wobei ein Teil der oberen Abdeckung herausgebrochen ist, F i g. 3 einen Schnitt in der Ebene 3-3 der Fi g. 2, F i g. 4 einen Teilschnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 einen Teilschnitt in der Ebene 5-5 der F i g. 3, F i g. 6, 7 und 8 Teilschnitte vom gleichen Betrachtungspunkt wie in der F i g. 4 zur Erläuterung des Bildwechselmechanismus, F i g# 9 einen Teilschnitt in der Ebene 9-9 der F i g. 3 und Fig. 10 eine Ansicht vom gleichen Standort wie in F i g. 3 mit der Darstellung des für die Wiedergabe kleinerer Rähmchen angepaßten Bild-werfers.
  • Das Gehäuse 10 des Bildwerfers in F i g. 1 hat eine Seitenwand 11, eine, Magazinbühne. 17, und eine bewegbare Objektivlinse 13, die sich aus einer öffnung in der vorderen Wand des Gehäuses nach außen erstreckt.
  • Ein Magazin 14 zum Speichern der größeren Rähmchen (57 X 57 mm) befindet sich auf der Magazinbühne des Bildwerfers und eine daran angebrachte Ianggestreckte, Seluene 46 (s. auch F i g. 3) gleitet längs eines Kanals 15, der auch in der Bühne gebildet ist. Das Magazin 14 ist auch mit einer Rippe 45 versehen, die sich in einem Schlitz 16 befindet, der zwischen der Bühne und einer überhängenden Platte 17 gebildet ist.
  • Zwei Fenster 18 und 19 für die Aufnahme großer und kleiner Rähmchen sind in der Wand 11 des Bildwerferg.ehäuses vorgesehen (s-- F i g## 9),. Ein von Hand bewegbarer Schieber 20 kann das eine oder andere der Fenster 18 und 19 blockieren. Der Schieber 20 in F i g. 1 läßt sich nach rechts bewegen, und in dieser Stellung wird das Fenster 19 für kleine Rähmchen blockiert, wieg deutlich. aus F i g. 9 ersichtlich ist.
  • Ein Handknopf 21 steuert die Fokussierung des Bildwerfers durch Steuerung der Lage der Objektivlinse 13.
  • Der Bildwechselmechanismus wird durch einen von Hand bewegbaren Steuerknopf 22 gesteuert. Dieser ist in F i g. 1 in derjenigen Stellung dargestellt, in der gerade ein Diapositiv projiziert wird, d. h., daß das Rähmchen 36 in der optischen Achse des Bildwerfers ausgerichtet ist, wie F i g. 2 zeigt. Eine, Bewegung des Knopfes, 22 nach außen sorgt dafür, daß sich auch eine Steuerstange, der Rähmchenwechselvorrichtung bewegt, wodurch wiederum die Magazinvorschubeinrichtung, die Magazinverriegelung und andere, zugehörige Mechanismen des Bildwerfers betätigt werden.
  • Ein von Hand bewegbarer Hebel 23 steuert die Bewegungsrichtung des Magazins 14. Dieser Hebel ist in F i g. 1 auf »Vorwärts« eingestellt und befähigt daher die. Magazinvorschubeinrichtung, das Magazin 14 in Vorwärtsrichtung zu bewegen, d. h. in den F i g. 1 und 2 nach rechts.
  • F i g. 2 zeigt den Bildführungsschacht 24., Dieser Schacht enthält zwei untere Führungen 25 und 26, auf denen die Rähmchen gleiten. Diese Führungen sind auch in den F i g. 3 und 9 sichtbar, worin auch die oberen Führungen 27 und 28 dargestellt sind. Die Führungen 25 und 27 sind für die kleinen Rähmchen lyestimmt, wogegen die Führungen 26 und 28 für die großen Rähmchen vorgesehen sind.
  • Zwei Permanentmagnete 29 und 30 sind auf einem Magnethalter 31 (F i g. 2 und 3) befestigt, der seinerseits auf einer Steuerstange 32 montiert ist. Diese Montage ist mittels einer Leerhub- oder Freilaufkupplung 33 verwirklicht.
  • Die Steuerstange 32 trägt den Handknopf 22, und die Gestaltung, sowohl der Steuerstange 32 als auch der Freilauf- oder überholeinrichtung 22 läßt sich aus den F i g. 4 und 5 entnehmen.
  • Bei einer Bewegung des Steuerknopfes 22 nach außen bewegt sich der Magnethalter 31 so lange durch einen in einem, Teil des Gehäuses 110 gebildeten Schlitz 34, bis die Magnete 29 und 30 in die Fenster 18 und 19 eintreten. Dadurch wird das Rähmchen 36 in das Magazin 1,4 zu n.#ickgeführL, Wie aus F i g. 9 ersichtlich ist, weisen die Fenster 19 und 19 in ihren Zentren vergrößerte, Abschnitte auf, die die Magnete aufnehmen, und ihnen die Möglichkeit, Geben, s& weit durch. die Fenster hindurchzugehen, C bis die Vorderfläche jedes Magneten im. wesentlichen mit der Außenfläche der Wand 11 des Projektorgehäuses, 10 fluchtet. In, der Praxis ist es wünschenswert, die Fenster 18 und 19 in einem aus nichtmagnetischeni Material hergestellten Teil der Bildwerferseitenwand. 35 zu bilden.
  • Das Rähmchen 36 besteht aus Pappe und an der Kante des Rähmchens ist eine Metallklammer 37 für das Zusammenwirken mit dem Magneten 29 befestigt. Alle anderen Rähmchen 93 im Magazin sind ebenfalls mit Metallklaminem versehen. Wenn der Bildwerfer für das Rähmchen mit den größeren Ab- messungen verwendet wird, hegt ein Sperrglied 38 auf dem Schieber 2Q quer zum Fenster 19 für kleine Rähmchen. Wie, am besten aus F i g. 9. zu ersehen ist, hat der Schieber 2a allgemein die Form eines C mit den, Spitzen 39, 39 zur Blockierung der Fenster 19 und 18# und zwar je nachdem, welche Rähmchen hindurchgehen sollen, während den Magneten 29 und 30 der Eintritt in diese Fenster ermöglicht ist. Für den Fall, daß der Bildwerfer für die verhältnismäßig kleinen Rähmchen 50 X 50 mm verwendet wird, wie es in F 1 g. lü- dargestellt ist, wird der Schieber 20, in F i g. 9 nach links geschoben. Dadurch wird die ,gezogen und die Sperre Sperre 38 vom Fenster 19 weg 3.9 in das Fenster 18 gebracht.
  • Die Projektionslampe 40 (F i g. 2). bildet zusammen mit dem Hohlspiegel 41 die. Lichtquelle. Das abgestrahlte, gerichtete Licht geht durch das Kondenserlinsensystein 42. Wenn die Lichtstrahlen das Kondenserlinsensystem. verlassen> wird das, Licht in einen festen Lichtkegel fokussiert, der in die Objektivlinse 13, eintritt- An der Stelle> an der die Führungen 26-27 für die größeren Rähmchen liegen, wird der volle Lichtkegel vorn größeren Rähmchen 36 aufgenommen. F *einer- befinden sich die Führungen 25-27 für die, kleineren Rähmchen mehr zur Objektivlinse hin an der Stelle im. Lichtkegel, an der ein kleineres Rähmchen ebenfalls durch. im wesentlichen das gesamte Licht, das innerhalb des Kegels, vorhanden ist, ausgeleuchtet wird. Als eine Hilfe für die Festlegung der Lage des kleineren Rähmchens sind Stifte oder Anschläge 43 und 44 in den Führungen 25 und 27 F i g. 3) vorgesehen- Diese Stifte begrenzen die gung des Magneten 30 in Bewegung des durch Beweg die Projektionsstellung- geführten kleineren Rähmchens-, wie der F i g-, 10 zu entnehmen ist- Wenn das kleine Rähmchen an den Stiften 43 und 44 anliegt, wird es in dieser Stellung angehalten, und der magnetische Eingriff zwischen dem Magneten 30 und der magnetischen Klainmer auf der Kante des Rähmchens wird aufgebrochen, wenn der Magnet 30, sich allein weiterbewegt.
  • In F i g, 10 ist das Magazin 14 durch ein Magazin 100 für kleine Rähmchen ersetzt worden, wobei das Magazin 100 im wesentlichen die gleiche Form wie das Magazin 14 hat. Im Magazin 100 befindet sich eine Vielzahl kleiner Rähmchen 101 mit der Größe 2 X 2 Zoll (50 X 50 mm). Diese Rähmchen tragen Metallklarnmern 102. Eines der Rähmchen 103 ist in Projektionsstellung dargestellt. Das Magazin 100 sitzt auf einer Magazinanpassungsvorrichtung 104, die eine der Schiene 46 an Magazin 14 entsprechende Schiene 105 hat. Auf diese Weise wird die Anpassungsvorrichtung 104, die das Magazin 100 für kleine Rähmchen trägt, genauso wie das Magazin 14 bewegt. Die Anpassungsvorrichtung 104 trägt eine Federklammer oder Federspange, die eine längs der Kante des Magazins 100 gebildete Lippe 107 erfaßt und hält. Die Vorrichtung 104 ist außerdem mit einer Vertiefung, 108 für die Aufnahme einer weiteren Rippe längs des Magazins 100 versehen.
  • Der Magnethalter 31 ist mit einer waagerecht angeordneten Platte 47 versehen (F i g. 3), die von der Betätigungsstange 32 mittels eines in die Platte 47 eingeforinten Buckels 48 und mittels eines Buckels 49 in der Stange 32 getrennt ist. F i g. 5 zeigt> daß die Platte 47 drei Längsschlitze SO, 51 und 52 hat. Die Schlitze 50 und 51 nehmen Stifte 53 bzw. 54 auf, während der Schlitz 52 einen Stift 55, aufnimmt. Diese, drei Stifte sind starr an der Stange 32 befestigt, und die Stifte 53 und 54 sind mit verstärkten Köpfen versehen, so daß, sie ein Mittel für die Lagerung und Führung des Trägers 31 und seiner Platte 47 auf der Stange 32 bilden. In, dem in den F i g. 3 und 5 gezeigten Gerät ist der Stift 55 in seiner Lage mittels eines L-förmigen Hebels 56 verriegelt, der seinerseits bei 57 an der Platte 47 schwenkbar gelagert und für die Drehung im Sinn des Uhrzeigers durch eine Feder 58 vorgespannt ist. Ein am Bildwerfergehäuse befestigter Anschlag 59 arbeitet mit einem Teil des Hebels 56 so zusammen, daß dieser Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wenn sich die Stange 32 nach rechts in eine Stellung bewegt, in der der Hebel 56 am Anschlag 59 anliegt. Wenn dies geschieht, wird der Stift 55 losgelassen, wodurch eine Relativbewegung zwischen der Platte 47 und der Stange 32 möglich ist, so daß die durch die Stifte 53, 54 und 55 und die Schlitze 50, 51 und 52 ermöglichte Leerbewegung stattfinden kann, an deren Ende die Freilaufkupplung 33 eine der F i g. 6 entsprechende Stellung einnimmt.
  • Die Bewegung der Magnete, des Magnethalters 31 und der Platte 47 aus der Projektionsstellung in die Rähmehenwechselstellung wird dann, wenn diese Teile die Rähmchenwechselstellung erreichen, durch einen Anschlag 60 stillgesetzt, der sich zwischen den Magneten 29 und 30 befindet (s. F i g. 2). Der Anschlag 60 ist so ausgebildet, daß er an der Innenfläche der Seitenwand 11 des Projektorgehäuses zwischen den Fenstern 18 und 19 bei 61 zur Anlage kommen kann (F i g« 9).
  • Wenn die Magnete in der RähnichenwechseIstellung zum Stillstand komm en, wird die Platte 47 mittels einer Sperrklinke 62 (F i g. 3, 4" 5 und 6) verrieg,elt. Diese Klinke ist auf einem Drehzapfen 63 am Projektorgebäuse schwenkbar gelagert und mit einem abgesetzten Arm 64 versehen, der einen hakenförmigen Teil hat, der mit dem Halter 31 und der Platte 47 in Eingriff kommen kann, um diese Platte zu verriegeln. Dies ist in F 1 g. 6 gezeigt. Die Verriegelungsklinke oder Sperrklinke wird von einem Nokkenstück 65 betätigt, das von der Steuerstange 32 getragen wird. Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, ist die Sperrklinke 62 normalerweise mittels einer Feder 66 für eine Drehung entgegen dein Uhrzeigersinn vorgespannt. Infolge einer Bewegung der Steuerstange 32 nach rechts wird das nach rechts weisende Ende der Sperrklinke 62 von dem Nockenstück 65 ergriffen und im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 66 gedreht. In dieser Lage wird sie dann gehalten, wie in F i g. 6 gezeigt ist.
  • Der überhub (Leerbewegung) der Stange 32 über diese Stellung hinaus wird dazu benutzt, Mittel zu steuern, zu denen die Magazinvorschubeinrichtung und die Magazinverriegelungseinrichtung gehören.
  • Zunächst sei die Magazinverriegelungseinrichtung betrachtet. Diese Anordnung enthält ein Verriegelungsglied 67, das schwenkbar auf dem Bildwerfergehäuse bei 68 gelagert und mittels einer Feder 69 für eine Drehung im Uhrzeigersinn vorgespannt ist (F i g. 4 und 6). Bei der in F i g. 4 gezeigten Lage dieser Teile, in der sich die Betätigungsstange 32 in der Rähmehenprojektionsstellung befindet, erstreckt sich eine am deutlichsten aus den F i g. 6 und 7 entnehmbare Verlängerung 70 des Verriegelungsgliedes in die Zähne der Schiene 46 und verriegelt das Magazin 14 in. der in F i g. 3 gezeigten Lage.
  • Das Verriegelungsglied 67 wird seinerseits durch einen Nockenhebel 71 gesteuert, der bei 7,2 schwenkbar auf dem Bildwerfergehäuse gelagert ist und eine Verlängerung 73 aufweist, die mit einem von der Betätigungsstange 32 getragenen Stift 74 zusammenwirken kann. Wenn sich die Betätigungsstange 32 aus der in F i g. 4 dargestellten Projektionsstellung in die Rähmehenwechselstellung nach F i. g. 6 bewegt, kommt der Stift 74 an der Verlängerung 73 zur Anlage und bewirkt eine Drehung des Hebels 71 um den Drehzapfen 72 im Uhrzeigersinn. Dies hat wiederum zur Folge, daß sich der Teil 67 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 68 dreht, wobei sich die beiden Teile 71 und 67 gegen die von der Feder 69 ausgeübte Kraft drehen. Die Drehung des Teiles 67 entgegen dem Uhrzeiger sorgt dafür, daß sich die Verlängerung 70 dieses Verriegelungsgliedes aus der Schiene des Magazins 14 entfernt und die in den F i g. 7 und 8 gezeigte Stellung einnimmt. Das Magazin ist ietzt entriegelt und kann durch den Magazinvorschubmechanismus bewegt werden.
  • Die Einrichtung für den Vorschub des Magazins läßt sich am deutlichsten den F i g. 4, 6, 7 und 8 entnehmen. Aus F i g. 7 geht hervor, daß diese Einrichtung zwei Antriebsklinken 75 und 76 aufweist, die auf L-förmigen Hebeln 77 bzw. 78 drehbar gelagert sind. Der Hebel 77 ist auf dem Projektorgehäuse mittels eines Drehzapfens 79 gelagert und durch eine Feder 80 so vorgespannt, daß er bestrebt ist, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Die Feder 80 greift auch um den Drehzapfen 81 herum, durch den die Antriebsklinke 75 auf dem L-förmigen Hebel 77 befestigt ist. Das Ende der Feder 80 gibt der Antriebsklinke 75 eine Spannung für eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn. In gleicher Weise ist der L-förmige Hebel 78 auf dem Projektorgehäuse mittels einer Drehverbindung 82 befestigt, und eine ähnliche Feder 83 ist vorgesehen, um die Teile 76 und 78 für die Drehung im Uhrzeigersinn vorzusp2nnen.
  • Die Stellung der AntriebskEnken 75 und 76 in bezug auf die Schiene 46 des Magazins 14 wird durch den von Hand betätigbaren Hebel 23 gesteuert. Dieser Hebel stellt eine Verlängerung eines T-förmigen jochähnlichen Teiles 85 dar, der am besten in F i g. 7 zu sehen ist. Der Teil 85 enthält einen T-förmigen Abschnitt 86 mit kurzen aufwärts gebogenen Enden 87 und 88, die mit den Antriebsklinken 75 und 76 zusammenarbeiten. Wie bereits erwähnt, befindet sich der Hebel 23 in F i g. 1 in einer Stellung, in der er eine Bewegung des Magazins in Vorwärtsrichtung, d. h. in F i g. 1 nach rechts, verursacht. Dies ist auch die entsprechende Stellung des T-Teiles 85, wie er in den F i g. 4, 6 und 7 dargestellt ist. In dieser Stellung wird der T-förmige Teil 85 gekippt, so daß die Antriebsklinke 76 entgegen dem Uhrzeigersinn und aus dem Eingriff mit der Schiene 46 gedreht wird, während die, Antriebsklinke 75 im Eingriff mit der Schiene ist.
  • # Wenn das Magazin 14 in entgegengesetzter Richtung bewegt werden soll, wird sein Hebel 23 in F i g. 1 nach links bewegt und der T-förmige Teil 85 wird dadurch in der entgegengesetzten Richtung gekippt, so daß die Antriebsklinke 75 aus dem Eingriff mit der Schiene kommt und die Bewegung für den Eingriff der Antriebsklinke 76 freigibt.
  • Die Antriebsbewegung der jeweils in Eingriff gebrachten Antriebsklinke wird durch Betätigung der Steuerstange 32 hervorgerufen. Aus F i g. 3 geht hervor, daß die Steuerstange 32 ein Fangstück 90 trägt, das auf einem horizontalen Querzapfen auf der Unterseite der Steuerstange 32 befestigt und in Aufwärtsrichtung mittels einer Blattfeder 91 vorgespannt ist. Das Fangstück 90 erstreckt sich durch eine Öff- nung 92 in der Steuerstange 32, wie aus den F i g. 4 bis 6 ersichtlich ist.
  • Wenn sich die Steuerstange 32 von der Projektionsstellung in die Rähnichenwechselstellung bewegt, kommt der obere Teil des Fangstückes 90 mit den .Hebeln 77 und 78 in Eingriff und wird nach unten gedrückt, so daß er unter diese Hebel gerät und die in F i g. 7 gezeigte Stellung einnimmt. Wenn die C Steuerstange 32 aus der Rähnichenwechselstellung in die Projektionsstellung zurückkehrt, kommt der obere Teil des Fangstückes 90 wiederum mit den Hebeln 77 und 78 in Eingriff und bewirkt die Drehung beider, wie aus F i g. 8 ersichtlich ist. Diese Drehung hat zur Folge, daß die beiden Antriebsklinken 75 und 76 bewegt werden. Es ist jedoch nur diejenige Klinke, die mit der Schiene im Eingriff. steht, in der Lage, eine Verschiebung des Magazins zu bewirken. Die Wegstrecke dieser Verschiebebewegung ist gleich dem Abstand der einzelnen Rähmchen im Magazin voneinander und bringt demzufolge das nächste Rähmchen in eine Stellung, in der es von dem jetzt innerhalb des Fensters 18 liegenden Magneten 29 angezogen wird.
  • Die gesamten Vorgänge, durch die das Magazin entriegelt und vorgeschoben wird, laufen während der Zeit ab, in der die Steuerstange 32 die Leerbewegung oder Freilaufbewegung ausführt, die zwi7-schen dieser Stange und dem den Magneten tragenden Teil 31 vorgesehen ist. Wenn sich die Steuerstange 32 (in F i g. 6) nach links in die Projektionsstellung bewegt, bewegt sich der Verriegelungsnocken 65 zu der Stelle hin, an der die Klinke 62 die Platte 47 losläßt. Dies geschieht im gleichen Augenblick, in dem die Leerbewegung auf-# C, crenommen worden ist. Das hat zur Folge, daß sich die Platte 47, der Magnethalter 31 und die Magneten nach links bewegen, wodurch der L-förmige Hebel 56 der F i g. 5 sich vom Anschlag 59 abhebt. Der Hebel 56 dreht sich daher unter der Kraft der Feder 58 im Uhrzeigersinn und verriegelt wiederum die Platte 47 gegenüber der Steuerstange 32.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Magazin-Stehbildwerfer mit einer Bildwechseleinrichtung, worin ein von der Bildwechseleinrichtung bewegter Magnet mit Stückchen aus ferromagnetischem Material zusammenarbeitet, von denen je eines an einem einzelnen Rähmchen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem den Bildwechsel steuernden Organ (32) der Wechseleinrichtung und dem Magneten (29) eine Leerhubverbindung (50 bis 55) besteht, die einen überhub des Steuerorgans (32) ermöglicht, nachdem der Magnet ein Rähmchen (36) in das Magazin (14) zurückgebracht hat, und daß während des Überhubes der Magnet (29) durch eine Verriegelungsvorrichtung (62, 65) verriegelbar und die Wechseleinrichtung durch einen Magazinvorschubmechanismus (46, 75) derart betätigbar ist, daß das Magazin um einen Schritt vorgerückt und dadurch das zurückgebrachte Rähmchen vom Magneten getrennt und das nächste Rähmchen vor den Magneten gebracht wird.
  2. 2. Bildwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere Verriegelungseinrichtung (67) zur Verriegelung des Magazins und durch Mittel (71, 74) zum Entklinken der Verriegelungseinrichtung für jeden Vorschubschritt. 3. Bildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Wählvorrichtung (23, 85), die die Umkehr der Bewegungsrichtung des Magazins ermöglicht. 4. Bildwerfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rähmchen durch den Rähnichenbewegungsmagneten aus dem Magazin in die Projektionsstellung durch ein Fenster (18) in einem das Projektionssystem (13, 40, 41, 42) 1.ungebenden Gehäuse (10) zieht. 5. Bildwerfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an jedem Rähmchen befestigten Stückchen aus magnetischem Material als federnde Klammern oder Spangen (37) ausgebildet und auf die Rähmchen aufgeklemmt sind. 6. Bildwerfer nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8 für mehr als eine Rähmchengröße, gekennzeichnet durch einen zweiten Rähmehenbewegungsmagneten (30) längsseits des ersten, der sich mit dem ersten Magneten zum Transport von Rähmchen (101) unterschiedlicher Größe bewegt, und durch einen Zusatzträger bzw. eine Anpassungseinrichtung (104), die die Anpassung eines in der Größe abweichenden Rähmchenmagazins (100) für in der Größe abweichende Rähmchen ermöglicht. 7. Bildwerfer nach den Ansprüchen 4 und 6, gekennzeichnet durch ein zweites Fenster (19) im Gehäuse neben dem ersten Fenster (18), durch das die Rähmchen (101) mit anderen Abmessungen hindurchgehen, und durch Mittel (20), die zur Blockierung des Durchgangsweges der Rähmchen durch das eine oder andere Fenster einstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1041274; USA.-Patentschrift Nr. 2 590 492.
DEM47593A 1960-01-04 1961-01-04 Magazin-Stehbildwerfer mit Bildwechseleinrichtung Pending DE1260183B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US1260183XA 1960-01-04 1960-01-04

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Family

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DE (1) DE1260183B (de)

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FR2364481A1 (fr) * 1976-09-08 1978-04-07 Rollei Werke Franke Heidecke Projecteur de vues fixes avec capot, couloir de guidage et banc d'appui forme d'un seul tenant

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