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Magazin-Stehbildwerfer mit Bildwechseleinrichtung Die Erfindung betrifft
einen Magazin-Stehbildwerfer mit einer Bildwechseleinrichtung.
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Es sind bereits Magazin-Stehbildwerfer für Diapositive bekannt, bei
denen die die Diapositive enthaltenden Rähmchen aus einem Magazin durch mechanische
Greifvorrichtunaen automatisch herausgegriffen und zur Vorführung in den Lichtweg
des Bildwerfers gebracht, nach erfolgter Vorführung wieder in das Magazin zurücktransportiert
werden, wonach das Magazin um eine Position vorgerückt wird, so daß das nächste
Rähmchen zur Vorführung bereitgestellt ist.
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Bei solchen Wechselvorrichtungen in Stehbildwerfern kann es vorkommen,
daß sich der Mechanismus bzw. das Rähmchen auf irgendeine Weise verklemmt und daß
das Rähmchen beim Weitergehen der Wechselvorrichtung zu Bruch gehen kann.
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Es ist bereits eine Bildwechseleinrichtung mit einem bewegten Magneten
bekannt, welcher mit einem Stückchen aus ferromagnetischem Material, das an
je einem der Rähmchen befestigt ist, zusammenarbeitet. Bei einem Wechselvorgang
wird das vorzuführende Rähmchen durch den Magneten der Bildwechselvorrichtung erfaßt
und in senkrechter Richtung durch eine Federweiche nach oben gezogen. In dieser
oberen Stellung befindet sich das Rähmchen mit dem darin befindlichen Diapositiv
in Vorführungsstellung. Anschließend geht die Bildwechselvorrichtung mit dem Magneten
wieder nach unten und ,schiebt das Rähmchen durch einen anderen Gang der Federweiche
nach unten in das Magazin zurück. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist die Justage
der zur Ablenkung derRähnichen erforderlichenFederweiche jedoch sehr kritisch. Es
besteht z. B. dadurch eine große Zerbrechungsgefahr, daß durch Nachgeben oder durch
eine schlechte Justage der Federweiche entweder beim Hochgehen des Transportes ein
Rähmchen vom Magneten abreißt und in der Weiche hän enbleibt oder beim Nieder-ehen
des Transpor-9 C, tes durch Verkanten im Rückführkanal hängenbleibt. In beiden Fällen
würde der untere Teil des Rähmchens in das Magazin hineinragen und beim Vor-#chub
des Magazins unweigerlich zerbrechen. Außerdem ist diese bekannte Wechseleinrichtung
vornehmlich für senkrechte Wechselrichtung gedacht und konstruiert; bei einem waagerechten
Wechselbetrieb sind Verkantungen der Rähmchen noch leichter möglich.
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- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Magazin-Stehbildwerfer
mit einer Bildwechseleinrichtun-, worin ein von der Bildwechseleinrichtung bewegter
Magnet mit Stückchen aus ferromagnetischem Material zusammenarbeitet, von denen
je eines an einem einzelner, Rähmchen befestigt ist, vorzuschlagen, bei der
ein störungsfreier Betrieb ohne Gefahr des Zerbrechens von Rähmchen möglich ist.
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Der erfindungsgemäße Magazin-Stehbildwerfer ist dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einem den Bildwechsel steuernden Organ der Wechseleinrichtung und dem
Magneten eine Leerhubverbindung besteht, die einen überhub des Steuerorgans ermöglicht,
nachdem der Magnet ein Rähmchen in das Magazin zurückgebracht hat, und daß während
des überhubes der Magnet durch eine Verriegelungsvorrichtung verriegelbar und
die Wechselvorrichtung durch einen Magazinvorschubmechanismus derart betätigbar
ist, daß das Magazin um einen Schritt vorgerückt und dadurch das zurückgebrachte
Rähmchen vom Magneten getrennt und das nächste Rähmchen vor den Magneten gebracht
wird.
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Um die Sicherheit der Wechselvorrichtung noch weiter zu erhöhen, ist
gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes eine weitere Verriegelungseinrichtung
zur Verriegelung des Magazins vorgesehen sowie Mittel zum Entklinken der Verriegelungseinrichtung
für jeden Vorschubschritt.
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Weitere Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen
in Verbindung mit den Figuren und der Figurenbeschreibung zu entnehmen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend in Verbindung
mit_ den Figuren näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine
perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Magazin-Stehbildwerfers, F i
g. 2 eine Draufsicht auf den Bildwerfer der F i g. 1, wobei ein Teil
der oberen Abdeckung herausgebrochen ist, F i g. 3 einen Schnitt in der Ebene
3-3 der Fi g. 2, F i g. 4 einen Teilschnitt in der Ebene 4-4
der Fig. 3,
Fig. 5 einen Teilschnitt in der Ebene 5-5 der F
i g. 3,
F i g. 6, 7 und 8 Teilschnitte vom gleichen Betrachtungspunkt
wie in der F i g. 4 zur Erläuterung des Bildwechselmechanismus, F i g#
9 einen Teilschnitt in der Ebene 9-9 der F i g. 3 und Fig.
10 eine Ansicht vom gleichen Standort wie in F i g. 3 mit der Darstellung
des für die Wiedergabe kleinerer Rähmchen angepaßten Bild-werfers.
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Das Gehäuse 10 des Bildwerfers in F i g. 1 hat eine
Seitenwand 11, eine, Magazinbühne. 17, und eine bewegbare Objektivlinse
13, die sich aus einer öffnung in der vorderen Wand des Gehäuses nach außen
erstreckt.
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Ein Magazin 14 zum Speichern der größeren Rähmchen (57 X
57 mm) befindet sich auf der Magazinbühne des Bildwerfers und eine
daran angebrachte Ianggestreckte, Seluene 46 (s. auch F i g. 3)
gleitet längs
eines Kanals 15, der auch in der Bühne gebildet ist. Das Magazin 14 ist auch
mit einer Rippe 45 versehen, die sich in einem Schlitz 16 befindet, der zwischen
der Bühne und einer überhängenden Platte 17 gebildet ist.
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Zwei Fenster 18 und 19 für die Aufnahme großer und kleiner
Rähmchen sind in der Wand 11 des Bildwerferg.ehäuses vorgesehen (s-- F i
g## 9),. Ein von Hand bewegbarer Schieber 20 kann das eine oder andere der
Fenster 18 und 19 blockieren. Der Schieber 20 in F i g. 1 läßt
sich nach rechts bewegen, und in dieser Stellung wird das Fenster 19 für
kleine Rähmchen blockiert, wieg deutlich. aus F i g. 9 ersichtlich ist.
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Ein Handknopf 21 steuert die Fokussierung des Bildwerfers durch Steuerung
der Lage der Objektivlinse 13.
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Der Bildwechselmechanismus wird durch einen von Hand bewegbaren Steuerknopf
22 gesteuert. Dieser ist in F i g. 1 in derjenigen Stellung dargestellt,
in der gerade ein Diapositiv projiziert wird, d. h., daß das Rähmchen
36 in der optischen Achse des Bildwerfers ausgerichtet ist, wie F i
g. 2 zeigt. Eine, Bewegung des Knopfes, 22 nach außen sorgt dafür, daß sich
auch eine Steuerstange, der Rähmchenwechselvorrichtung bewegt, wodurch wiederum
die Magazinvorschubeinrichtung, die Magazinverriegelung und andere, zugehörige Mechanismen
des Bildwerfers betätigt werden.
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Ein von Hand bewegbarer Hebel 23 steuert die Bewegungsrichtung
des Magazins 14. Dieser Hebel ist in F i g. 1 auf »Vorwärts« eingestellt
und befähigt daher die. Magazinvorschubeinrichtung, das Magazin 14 in Vorwärtsrichtung
zu bewegen, d. h. in den F i g. 1 und 2 nach rechts.
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F i g. 2 zeigt den Bildführungsschacht 24., Dieser Schacht
enthält zwei untere Führungen 25 und 26,
auf denen die Rähmchen gleiten.
Diese Führungen sind auch in den F i g. 3 und 9 sichtbar, worin auch
die oberen Führungen 27 und 28 dargestellt sind. Die Führungen
25 und 27 sind für die kleinen Rähmchen lyestimmt, wogegen die Führungen
26 und 28 für die
großen Rähmchen vorgesehen sind.
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Zwei Permanentmagnete 29 und 30 sind auf einem Magnethalter
31 (F i g. 2 und 3) befestigt, der seinerseits auf einer Steuerstange
32 montiert ist. Diese Montage ist mittels einer Leerhub- oder Freilaufkupplung
33 verwirklicht.
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Die Steuerstange 32 trägt den Handknopf 22, und die Gestaltung,
sowohl der Steuerstange 32 als auch der Freilauf- oder überholeinrichtung
22 läßt sich aus den F i g. 4 und 5 entnehmen.
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Bei einer Bewegung des Steuerknopfes 22 nach außen bewegt sich der
Magnethalter 31 so lange durch einen in einem, Teil des Gehäuses
110 gebildeten Schlitz 34, bis die Magnete 29 und 30 in die
Fenster 18 und 19 eintreten. Dadurch wird das Rähmchen 36 in
das Magazin 1,4 zu n.#ickgeführL, Wie aus F i g. 9 ersichtlich ist, weisen
die Fenster 19 und 19
in ihren Zentren vergrößerte, Abschnitte auf,
die die Magnete aufnehmen, und ihnen die Möglichkeit, Geben, s& weit durch.
die Fenster hindurchzugehen, C
bis die Vorderfläche jedes Magneten im. wesentlichen
mit der Außenfläche der Wand 11 des Projektorgehäuses, 10 fluchtet. In, der
Praxis ist es wünschenswert, die Fenster 18 und 19 in einem aus nichtmagnetischeni
Material hergestellten Teil der Bildwerferseitenwand. 35 zu bilden.
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Das Rähmchen 36 besteht aus Pappe und an der Kante des Rähmchens
ist eine Metallklammer 37 für das Zusammenwirken mit dem Magneten
29 befestigt. Alle anderen Rähmchen 93 im Magazin sind ebenfalls
mit Metallklaminem versehen. Wenn der Bildwerfer für das Rähmchen mit den größeren
Ab-
messungen verwendet wird, hegt ein Sperrglied 38
auf dem Schieber
2Q quer zum Fenster 19 für kleine Rähmchen. Wie, am besten aus F i
g. 9. zu ersehen ist, hat der Schieber 2a allgemein die Form eines
C
mit den, Spitzen 39, 39 zur Blockierung der Fenster 19 und
18# und zwar je nachdem, welche Rähmchen hindurchgehen sollen, während den
Magneten 29 und 30 der Eintritt in diese Fenster ermöglicht ist. Für
den Fall, daß der Bildwerfer für die verhältnismäßig kleinen Rähmchen
50 X 50 mm verwendet wird, wie es in F 1 g. lü- dargestellt
ist, wird der Schieber 20, in F i g. 9 nach links geschoben. Dadurch wird
die ,gezogen und die Sperre Sperre 38 vom Fenster 19 weg
3.9
in das Fenster 18 gebracht.
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Die Projektionslampe 40 (F i g. 2). bildet zusammen mit dem
Hohlspiegel 41 die. Lichtquelle. Das abgestrahlte, gerichtete Licht geht durch das
Kondenserlinsensystein 42. Wenn die Lichtstrahlen das Kondenserlinsensystem. verlassen>
wird das, Licht in einen festen Lichtkegel fokussiert, der in die Objektivlinse
13, eintritt- An der Stelle> an der die Führungen 26-27
für die größeren
Rähmchen liegen, wird der volle Lichtkegel vorn größeren Rähmchen 36 aufgenommen.
F *einer- befinden sich die Führungen 25-27 für die, kleineren Rähmchen mehr
zur Objektivlinse hin an der Stelle im. Lichtkegel, an der ein kleineres
Rähmchen ebenfalls durch. im wesentlichen das gesamte Licht, das innerhalb des Kegels,
vorhanden ist, ausgeleuchtet wird. Als eine Hilfe für die Festlegung der Lage des
kleineren Rähmchens sind Stifte oder Anschläge 43 und 44 in den Führungen
25 und 27
F i g. 3) vorgesehen- Diese Stifte begrenzen die gung
des Magneten 30 in Bewegung des durch Beweg die Projektionsstellung- geführten
kleineren Rähmchens-, wie der F i g-, 10 zu entnehmen ist- Wenn das
kleine
Rähmchen an den Stiften 43 und 44 anliegt, wird es in dieser Stellung angehalten,
und der magnetische Eingriff zwischen dem Magneten 30 und der magnetischen
Klainmer auf der Kante des Rähmchens wird aufgebrochen, wenn der Magnet
30, sich allein weiterbewegt.
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In F i g, 10 ist das Magazin 14 durch ein Magazin
100 für kleine Rähmchen ersetzt worden, wobei das Magazin 100 im wesentlichen
die gleiche Form wie das Magazin 14 hat. Im Magazin 100 befindet sich eine
Vielzahl kleiner Rähmchen 101 mit der Größe 2 X 2 Zoll (50 X
50 mm). Diese Rähmchen tragen Metallklarnmern 102. Eines der Rähmchen
103 ist in Projektionsstellung dargestellt. Das Magazin 100
sitzt auf
einer Magazinanpassungsvorrichtung 104, die eine der Schiene 46 an Magazin 14 entsprechende
Schiene 105 hat. Auf diese Weise wird die Anpassungsvorrichtung 104, die
das Magazin 100 für kleine Rähmchen trägt, genauso wie das Magazin 14 bewegt.
Die Anpassungsvorrichtung 104 trägt eine Federklammer oder Federspange, die eine
längs der Kante des Magazins 100 gebildete Lippe 107 erfaßt und hält.
Die Vorrichtung 104 ist außerdem mit einer Vertiefung, 108 für die Aufnahme
einer weiteren Rippe längs des Magazins 100 versehen.
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Der Magnethalter 31 ist mit einer waagerecht angeordneten Platte
47 versehen (F i g. 3), die von der Betätigungsstange 32 mittels eines
in die Platte 47 eingeforinten Buckels 48 und mittels eines Buckels 49 in der Stange
32 getrennt ist. F i g. 5 zeigt> daß die Platte 47 drei Längsschlitze
SO, 51 und 52 hat. Die Schlitze 50 und 51 nehmen Stifte
53 bzw. 54 auf, während der Schlitz 52 einen Stift 55, aufnimmt.
Diese, drei Stifte sind starr an der Stange 32 befestigt, und die Stifte
53 und 54 sind mit verstärkten Köpfen versehen, so daß, sie ein Mittel für
die Lagerung und Führung des Trägers 31 und seiner Platte 47 auf der Stange
32 bilden. In, dem in den F i g. 3 und 5 gezeigten Gerät ist
der Stift 55 in seiner Lage mittels eines L-förmigen Hebels 56 verriegelt,
der seinerseits bei 57 an der Platte 47 schwenkbar gelagert und für die Drehung
im Sinn des Uhrzeigers durch eine Feder 58 vorgespannt ist. Ein am Bildwerfergehäuse
befestigter Anschlag 59 arbeitet mit einem Teil des Hebels 56 so zusammen,
daß dieser Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wenn sich die Stange
32 nach rechts in eine Stellung bewegt, in der der Hebel 56 am Anschlag
59 anliegt. Wenn dies geschieht, wird der Stift 55 losgelassen, wodurch
eine Relativbewegung zwischen der Platte 47 und der Stange 32 möglich ist,
so daß die durch die Stifte 53,
54 und 55 und die Schlitze
50, 51 und 52 ermöglichte Leerbewegung stattfinden kann, an
deren Ende die Freilaufkupplung 33 eine der F i g. 6 entsprechende
Stellung einnimmt.
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Die Bewegung der Magnete, des Magnethalters 31
und der Platte
47 aus der Projektionsstellung in die Rähmehenwechselstellung wird dann, wenn diese
Teile die Rähmchenwechselstellung erreichen, durch einen Anschlag 60 stillgesetzt,
der sich zwischen den Magneten 29 und 30 befindet (s. F i
g. 2). Der Anschlag 60 ist so ausgebildet, daß er an der Innenfläche
der Seitenwand 11 des Projektorgehäuses zwischen den Fenstern 18 und
19 bei 61 zur Anlage kommen kann (F i g« 9).
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Wenn die Magnete in der RähnichenwechseIstellung zum Stillstand komm
en, wird die Platte 47 mittels einer Sperrklinke 62 (F i g. 3, 4"
5 und 6) verrieg,elt. Diese Klinke ist auf einem Drehzapfen
63 am Projektorgebäuse schwenkbar gelagert und mit einem abgesetzten Arm
64 versehen, der einen hakenförmigen Teil hat, der mit dem Halter 31 und
der Platte 47 in Eingriff kommen kann, um diese Platte zu verriegeln. Dies ist in
F 1 g. 6 gezeigt. Die Verriegelungsklinke oder Sperrklinke wird von einem
Nokkenstück 65 betätigt, das von der Steuerstange 32
getragen wird.
Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, ist die Sperrklinke 62 normalerweise
mittels einer Feder 66
für eine Drehung entgegen dein Uhrzeigersinn vorgespannt.
Infolge einer Bewegung der Steuerstange 32 nach rechts wird das nach rechts
weisende Ende der Sperrklinke 62 von dem Nockenstück 65 ergriffen
und im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 66
gedreht. In dieser Lage
wird sie dann gehalten, wie in F i g. 6 gezeigt ist.
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Der überhub (Leerbewegung) der Stange 32 über diese Stellung
hinaus wird dazu benutzt, Mittel zu steuern, zu denen die Magazinvorschubeinrichtung
und die Magazinverriegelungseinrichtung gehören.
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Zunächst sei die Magazinverriegelungseinrichtung betrachtet. Diese
Anordnung enthält ein Verriegelungsglied 67, das schwenkbar auf dem Bildwerfergehäuse
bei 68 gelagert und mittels einer Feder 69
für eine Drehung im Uhrzeigersinn
vorgespannt ist (F i g. 4 und 6). Bei der in F i g. 4 gezeigten
Lage dieser Teile, in der sich die Betätigungsstange 32 in der Rähmehenprojektionsstellung
befindet, erstreckt sich eine am deutlichsten aus den F i g. 6 und
7 entnehmbare Verlängerung 70 des Verriegelungsgliedes in die Zähne
der Schiene 46 und verriegelt das Magazin 14 in. der in F i g. 3 gezeigten
Lage.
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Das Verriegelungsglied 67 wird seinerseits durch einen Nockenhebel
71 gesteuert, der bei 7,2 schwenkbar auf dem Bildwerfergehäuse gelagert
ist und eine Verlängerung 73 aufweist, die mit einem von der Betätigungsstange
32 getragenen Stift 74 zusammenwirken kann. Wenn sich die Betätigungsstange
32 aus der in F i g. 4 dargestellten Projektionsstellung in die Rähmehenwechselstellung
nach F i. g. 6 bewegt, kommt der Stift 74 an der Verlängerung 73 zur
Anlage und bewirkt eine Drehung des Hebels 71 um den Drehzapfen
72 im Uhrzeigersinn. Dies hat wiederum zur Folge, daß sich der Teil
67 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 68 dreht, wobei sich
die beiden Teile 71 und 67 gegen die von der Feder 69
ausgeübte
Kraft drehen. Die Drehung des Teiles 67
entgegen dem Uhrzeiger sorgt dafür,
daß sich die Verlängerung 70 dieses Verriegelungsgliedes aus der Schiene
des Magazins 14 entfernt und die in den F i g. 7 und 8 gezeigte Stellung
einnimmt. Das Magazin ist ietzt entriegelt und kann durch den Magazinvorschubmechanismus
bewegt werden.
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Die Einrichtung für den Vorschub des Magazins läßt sich am deutlichsten
den F i g. 4, 6, 7 und 8 entnehmen. Aus F i g. 7 geht
hervor, daß diese Einrichtung zwei Antriebsklinken 75 und 76 aufweist,
die auf L-förmigen Hebeln 77 bzw. 78 drehbar gelagert sind. Der Hebel
77 ist auf dem Projektorgehäuse mittels eines Drehzapfens 79 gelagert
und durch eine Feder 80 so vorgespannt, daß er bestrebt ist, sich entgegen
dem Uhrzeigersinn zu drehen. Die Feder 80
greift auch um den Drehzapfen
81 herum, durch den die Antriebsklinke 75 auf dem L-förmigen Hebel
77
befestigt ist. Das Ende der Feder 80 gibt der Antriebsklinke
75 eine Spannung für eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn.
In
gleicher Weise ist der L-förmige Hebel 78 auf dem Projektorgehäuse mittels
einer Drehverbindung 82 befestigt, und eine ähnliche Feder 83 ist
vorgesehen, um die Teile 76 und 78 für die Drehung im Uhrzeigersinn
vorzusp2nnen.
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Die Stellung der AntriebskEnken 75 und 76 in bezug auf
die Schiene 46 des Magazins 14 wird durch den von Hand betätigbaren Hebel
23 gesteuert. Dieser Hebel stellt eine Verlängerung eines T-förmigen jochähnlichen
Teiles 85 dar, der am besten in F i g. 7
zu sehen ist. Der Teil
85 enthält einen T-förmigen Abschnitt 86 mit kurzen aufwärts gebogenen
Enden 87 und 88, die mit den Antriebsklinken 75 und
76
zusammenarbeiten. Wie bereits erwähnt, befindet sich der Hebel
23 in F i g. 1 in einer Stellung, in der er eine Bewegung des Magazins
in Vorwärtsrichtung, d. h. in F i g. 1 nach rechts, verursacht. Dies
ist auch die entsprechende Stellung des T-Teiles 85, wie er in den F i
g. 4, 6 und 7 dargestellt ist. In dieser Stellung wird der
T-förmige Teil 85 gekippt, so daß die Antriebsklinke 76 entgegen dem
Uhrzeigersinn und aus dem Eingriff mit der Schiene 46 gedreht wird, während die,
Antriebsklinke 75 im Eingriff mit der Schiene ist.
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# Wenn das Magazin 14 in entgegengesetzter Richtung bewegt werden
soll, wird sein Hebel 23 in F i g. 1
nach links bewegt und der T-förmige
Teil 85 wird dadurch in der entgegengesetzten Richtung gekippt, so daß die
Antriebsklinke 75 aus dem Eingriff mit der Schiene kommt und die Bewegung
für den Eingriff der Antriebsklinke 76 freigibt.
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Die Antriebsbewegung der jeweils in Eingriff gebrachten Antriebsklinke
wird durch Betätigung der Steuerstange 32 hervorgerufen. Aus F i
g. 3 geht hervor, daß die Steuerstange 32 ein Fangstück
90
trägt, das auf einem horizontalen Querzapfen auf der Unterseite der Steuerstange
32 befestigt und in Aufwärtsrichtung mittels einer Blattfeder 91 vorgespannt
ist. Das Fangstück 90 erstreckt sich durch eine Öff-
nung
92 in der Steuerstange 32, wie aus den F i g. 4 bis
6 ersichtlich ist.
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Wenn sich die Steuerstange 32 von der Projektionsstellung in
die Rähnichenwechselstellung bewegt, kommt der obere Teil des Fangstückes
90 mit den .Hebeln 77 und 78 in Eingriff und wird nach unten
gedrückt, so daß er unter diese Hebel gerät und die in F i g. 7 gezeigte
Stellung einnimmt. Wenn die C
Steuerstange 32 aus der Rähnichenwechselstellung
in die Projektionsstellung zurückkehrt, kommt der obere Teil des Fangstückes
90 wiederum mit den Hebeln 77
und 78 in Eingriff und bewirkt
die Drehung beider, wie aus F i g. 8 ersichtlich ist. Diese Drehung hat zur
Folge, daß die beiden Antriebsklinken 75 und 76
bewegt werden. Es ist
jedoch nur diejenige Klinke, die mit der Schiene im Eingriff. steht, in der Lage,
eine Verschiebung des Magazins zu bewirken. Die Wegstrecke dieser Verschiebebewegung
ist gleich dem Abstand der einzelnen Rähmchen im Magazin voneinander und bringt
demzufolge das nächste Rähmchen in eine Stellung, in der es von dem jetzt innerhalb
des Fensters 18 liegenden Magneten 29 angezogen wird.
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Die gesamten Vorgänge, durch die das Magazin entriegelt und vorgeschoben
wird, laufen während der Zeit ab, in der die Steuerstange 32 die Leerbewegung
oder Freilaufbewegung ausführt, die zwi7-schen dieser Stange und dem den Magneten
tragenden Teil 31 vorgesehen ist. Wenn sich die Steuerstange 32 (in
F i g. 6) nach links in die Projektionsstellung bewegt, bewegt sich der Verriegelungsnocken
65 zu der Stelle hin, an der die Klinke 62 die Platte 47 losläßt.
Dies geschieht im gleichen Augenblick, in dem die Leerbewegung auf-# C, crenommen
worden ist. Das hat zur Folge, daß sich die Platte 47, der Magnethalter
31 und die Magneten nach links bewegen, wodurch der L-förmige Hebel
56
der F i g. 5 sich vom Anschlag 59 abhebt. Der Hebel
56 dreht sich daher unter der Kraft der Feder 58 im Uhrzeigersinn
und verriegelt wiederum die Platte 47 gegenüber der Steuerstange 32.