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DE1259713B - Flugzeug mit einem Hubgeblaesekanal, dessen Austrittsoeffnung durch zwei Klappen verschliessbar ist - Google Patents

Flugzeug mit einem Hubgeblaesekanal, dessen Austrittsoeffnung durch zwei Klappen verschliessbar ist

Info

Publication number
DE1259713B
DE1259713B DEG37825A DEG0037825A DE1259713B DE 1259713 B DE1259713 B DE 1259713B DE G37825 A DEG37825 A DE G37825A DE G0037825 A DEG0037825 A DE G0037825A DE 1259713 B DE1259713 B DE 1259713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
fan
aircraft according
flaps
airplane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG37825A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Joseph Hess
Donald Russell Seyler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E PRINZ DIPL ING
G HAUSER DR
G LEISER DIPL ING
General Electric Co
Original Assignee
E PRINZ DIPL ING
G HAUSER DR
G LEISER DIPL ING
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E PRINZ DIPL ING, G HAUSER DR, G LEISER DIPL ING, General Electric Co filed Critical E PRINZ DIPL ING
Publication of DE1259713B publication Critical patent/DE1259713B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0008Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded
    • B64C29/0016Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers
    • B64C29/0025Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers the propellers being fixed relative to the fuselage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Flugzeug mit einem Hubgebläsekanal, dessen Austrittsöffnung durch zwei Klappen verschließbar ist Während des senkrechten Startes eines Flugzeuges und während des überganges in den Horizontalflug ist es erforderlich, für eine gute Trimmung um die Querachse zu sorgen, um die Horizontalfluglage des Flugzeuges aufrechterhalten zu können. Im allgemeinen fällt der Schwerpunkt des Flugzeuges nicht mit der Resultierenden der von den Hubgebläsen erzeugten Hubkräfte zusammen, so daß ein Moment entsteht, welches die Neigung hat, das Flugzeug um die Querachse zu verschwenken. Weiterhin müssen Vorkehrungen getroffen werden, um das Flugzeug statisch auszutrimmen, und zwar wegen der aufgenommenen Nutzlast oder wegen anderer Belastungen, und es muß ferner eine Vorsorge dafür getroffen werden, daß der Angriff von Böen und anderen Luftströmungen ausgeglichen werden kann.
  • Als Beispiel für eine derartige Trimmanlage, und zwar insbesondere als Beispiel eines Gebläses im Flugzeug, sei das Buggebläse erwähnt. Eine typische Betriebsbedingung für dieses Buggebläse ist es, daß dieses sowohl einen positiven als auch einen negativen Hub erzeugen muß, um die horizontale Ausrichtung der Fluglage des Flugzeuges um die Querachse aufrechtzuerhalten.
  • Normalerweise ist das Trimmgebläse, welches im folgenden als Buggebläse bezeichnet werden soll, ein Gebläse mit einer feststehenden Auslegung, und diesem Gebläse wird eine feste Antriebsleistung zugeführt. Eine derartige Ausbildung ist zur Erzeugung eines positiven Hubes durchaus befriedigend, wobei das Gebläse derart ausgebildet sein kann, daß diese Ausbildung dem maximalen Hubzustand entspricht. Wenn das Gebläse aber mit der gleichen Leistungsaufnahme betrieben werden soll und wenn es erforderlich ist, daß dieses Gebläse zu Trimmzwecken einen negativen Hub erzeugen soll, so treten Probleme auf. Der Einfachheit halber ist es wünschenswert, daß das Gebläse mit einer konstanten Leistung betrieben wird, was bei Nichtabdrosselung des Gebläses zu einer im wesentlichen konstanten Drehzahl des Gebläses führt.
  • Es ist deshalb erforderlich, eine Einrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, das Gebläse mit im wesentlichen konstanter Leistung und Drehzahl zu betreiben und trotzdem die Größe des Hubs zu regeln und sogar einen Abtrieb zu erzeugen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Problem mit einfachsten Mitteln zu lösen. Erfindungsgemäß hat jede Klappe im Querschnitt etwa die Form eines Viertelkreises, dessen Scheitel bei Schließstellung der Klappe nach unten außen gerichtet ist, wobei die Schwenkachse etwa in der Druckmittellinie der Klappe liegt und wobei das öffnen durch nach Auswärtsschwenken des Außenschenkels der Klappe erfolgt, so daß bei teilweiser öffnung der Gebläsestrom längs der konkaven Klappenseite und bei vollständiger öffnung längs der konvexen Klappenseite fließt. Mit dieser Anordnung ist es in einfachster Weise möglich, ohne Beeinflussung des Betriebes des Hubgebläses an sich eine vektorielle Steuerung des von einem Hubgebläse abgegebenen Hubstrahles durchzuführen, wobei sogar negative Hubwerte erzielt werden können, was zur Durchführung einer Trimmung unbedingt erforderlich ist.
  • Um die Strömungsverhältnisse zu verbessern, kann in vorteilhafter Weise die konkave Fläche jeder Klappe an der Vorder- und Hinterkante durch einen senkrechten Steg begrenzt sein. Ferner kann es vorteilhaft sein, an der konvexen Oberfläche des Außenschenkels jeder Klappe eine in Längsrichtung sich erstreckende Rippe vorzusehen.
  • Zur Erhöhung der Leitwirkung können in vorteilhafter Weise auf der konkaven Seite jeder Klappe eine Anzahl von parallel zueinander und zu der Klappe verlaufender Leitflügel vorgesehen sein. Auf der konvexen Seite jeder Klappe können ausfahrbare Leitflügel vorgesehen sein. Der Innenschenkel jeder Klappe kann vorzugsweise eine geringere Krümmung aufweisen als ihr Außenschenkel. Es kann zweckmäßig sein, daß die Längskante des Innenschenkels jeder Klappe scharfkantig ausgebildet ist.
  • In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht eines Hubgebläsekanals, dessen Klappen in einer Zwischenlage angeordnet sind, F i g. 2 eine schematische Schnittansicht, welche die Klappen in der geschlossenen Stellung zeigt, F i g. 3 eine Teilschnittansicht durch eine der Klappen, welche verschiedene Klappenstellungen zeigt, F i g. 4 eine der F i g-. 3 entsprechende Ansicht, welche zusätzliche, im Abstand voneinander 4ngeordnete Leitflügel zeigt, die parallel zur Klappe angeordnet sind, F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer Einzelklappe und F i g. 6 eine Teilschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer einzelnen Klappe.
  • In F i g. 1 ist der Bug eines Flugzeuges dargestellt. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung auch bei jedem anderen Hubgebläse angewendet werden kann. Die Erfindung soll jedoch lediglich zur Vereinfachung der Darstellun- in Verbindung mit einem Buggebläse beschrieben werden. Das Flugzeug weist einen Rumpf 10 auf, in dessen Bug ein Hubgebläse 11 angeordnet ist. Dieses Hubgebläse 11 ist in einem Hubgebläsekanal 12 angeordnet, damit am Flugzeug eine Hubkraft ausgeübt werden kann. Das Hubgebläse, 11 kann Turbinenschaufeln 13 aufweisen, die an den Enden der Gebläseflügel 14 in an sich bekannter Weise befestigt sind. Das Hubgebläse 11 wird durch Abgase angetrieben, welche durch eine Leitung 15 zugeleitet werden, um die Turbinenschaufeln 13 anzutreiben. Es können Jalousieverschlüsse 16 vorgesehen sein, die am Gebläseeinlaß_-angeordnet sind und die während des Starts, wie in F i g. 1 gezeigt, geöffnet sind und die während des Horizontalfluges mit dem Rumpf bündig abschließend geschlossen sind.
  • Um eine kontinuierliche Regelung des Hubsektors des Hubgebläses 11 zwischen einem maximalen positiven Wert und einem maximalen negativen Weit zu erzielen, sind Klappen 17 und 18 vorgesehen. Zur Vereinfachung des Aufbaus sind diese Klappen vorzugsweise einstückig. Wie F i g. 2 zeigt, sind diese 7' t2 Klappen zur senkrechten Mittelebene des Rumpfs symmetrisch angeordnet und weisen eine derartige Form auf, daß sie glatt in den Rumpf 10 hineinpassen und einen Teil des Rumpfes bilden, wenn sich die Klappen, wie dargestellt, in der geschlossenen Stellung befinden. Eine zusätzliche Strebe 1-9 kann zur Versteifung des Rumpfes längs der Mitte der öffnung vorgesehen sein, und die Klappeninnenkante 20 kann in der geschlossenen Stellung der Klappe gegen diese Strebe anliegen.
  • Aus F i g. 3 ist zu erkennen, daß jede Klappe an einer Schwenkachse 21 befestigt ist, die sich am vorderen und hinteren Ende der Klappe in den Rumpf hinein erstreckt. Die Klappe ist um diese Schwenkachse herum drehbar. Die Schwenkachse 21 ist in besonderer Weise zur Vereinfachung des Betriebes angeordnet. Um die erforderlichen Betätigungsmomente für die Klappen gering zu halten, ist die Schwenkachse im wesentlichen in der Druckmittellinie der Klappe angeordnet. Diese Druckmittellinie ist im wesentlichen die Wirkungslinie der resultierenden Luftdruckkräfte, die auf die innere Oberfläche der Klappe einwirken. Zusätzlich ist die Schwenkachse im wesentlichen unterhalb des 'äußeren Umfanges des Hubgebläses 13, 14 angeordnet, wie es deutlich in F i g. 3 gezeigt ist. Weiterhin ist die Schwenkachse 21 -unterhalb des Hubgebläses in wenigstens dem Abstand angeordnet, der dem Ab- stand von der Klappeninnenkante 20 zur Schwenkachse hin entspricht, um einen freien Spielraum zu erzielen.
  • Die Einrichtung soll eine sehr schnelle Regelung ermöglichen, so daß die Zeit des überganges zwischen voller positiver Hubleistung und zwischen voller negativer Hubleistung so klein wie möglich gehalten werden kann.
  • In F i g. 3 ist die Klappe in ausgezogenen Linien in ihrer geschlossenen Stellung gezeigt. Eine Zwischenstellung der Klappe ist gestrichelt dargestellt, und die äußerste öffnungsstellung ist in unterbrochenen Linien gezeichnet. Es ist zu erkennen, daß die Anordnung der Schwenkachse 21 oberhalb der Strebe 19 es ermöglicht, daß sich die Innenkante 20 nach innen verschwenkt, wenn die Klappe aus der geschlossenen Stellung in die Offenstellung gedreht wird. Die Klappen sind kürzer gehalten, um gegen die Strebe 19 anzuliegen und um ein Verklemmen zu verhindern, wenn die Innenkante 20 zur geöffneten Stellung hin in den Hubgebläseluftstrom hineingedreht wird.
  • Wie F i g. 5 zeigt, können die Klappen zur Erhöhung der Festigkeit die Form eines Tragflächenprofils aufweisen, und die Klappe kann eine scharfe Innenkante 20 haben. Zusätzlich ergibt die Tragflächenprofilform eine glatte innere Oberfläche 22 und eine äußere Oberfläche 23, über die die Luft, wie' noch erläutert werden soll, strömen kann. Eine scharfe Innenkante 20 führt zu einer größeren Einschnürung der Strömung in einer Zwischenlage, wodurch eine größere Strömung längs der inneren Oberfläche der Klappen erzeugt wird.
  • Wenn die Klappe aus der in ausgezogenen Linien (F i g. 3) dargestellten geschlossenen Stellung in die äußerste geöffnete Stellung gedreht wird, gelangt die Klappe in Zwischenstellungen, von denen eine dargestellt ist, in welcher ein Teil der Luft, die vom Hubgebläse nach unten strömt, abgelenkt und nach außen und oben in der Weise umgelenkt wird, wie es die Klappenkrümmung bestimmt. Bei der dargestellten besonderen Anordnung ist die Klappenkrümmung von der Schwenkachse 21 zur Außenkante 24 stärker, um einen maximalen senkrechten Hub zu erhalten. Es sei beinerkt, daß, wenn die Klappe in die Hubumkehrstellung gedreht wird, das Gebläse nicht durch Drosselung abgewürgt werden kann. Es ist zu erkennen, daß zu keiner Zeit das Gebläse vollständig abgeschlossen ist, und zwar weil der im wesentlichen kreisförmige Kanal 12 von rechtwinkligen Klappen 17 und 18 abgeschlossen wird. Mit anderen Worten können, wie in F i g. 1 gezeigt, die Klappen an den vorderen und hinteren Teilen des Gebläses niemals vollständig die Gebläseströmung abschneiden. Dadurch ist es möglich, daß immer eine gewisse Strömung durch das Hubgebläse zu allen Zeiten stattfindet, mit Ausnahme des Betriebszustandes, in dem sich die Klappen in ihrer geschlossenen Stellung befinden. Auf diese Weise können die Klappen vollständig geöffnet werden und unterschiedliche Luftmengen ablenken, ohne daß das Gebläse abgewürgt wird. In der äußersten geöffneten Stellung' wie sie in F i g. 3 gezeigt ist, bildet die äußere Oberfläche 23 der Klappe eine Verlängerung des Kanals, die die Luft nach unten leitet, um einen vollen Hub zu erzeugen. Durch die Verhinderung des Abwürgens des Hubgebläses ist es möglich, einen negativen Hub augenblicklich zu erhalten, ohne das Gebläse zu überdrehen. Die offenen Durchlässe am vorderen und hinteren Ende des Hubgebläses, die nicht vollständig von den Klappen bedeckt werden, bilden eine für das Hubgebläse erforderliche Austrittsöffnung.
  • Wegen der Neigung der Luft, einer gekrümmten Oberfläche bis zu einem bestimmten Punkt zu folgen, ist es erwünscht, die Luft von der äußeren Oberfläche der Klappe abzulenken oder abzuheben, wenn sich die Klappe in der äußersten Öffnungsstellung befindet. Zu diesem Zweck ist eine Abhebeeinrichtung, wie beispielsweise eine Längsrippe 25, vorgesehen, die sich unterhalb der Schwenkachse befindet, wenn die Klappe in ihre äußerste geöffnete Stellung eingestellt ist. Diese Längsrippe 25 drückt die Luft von der Klappe weg und leitet diese nach abwärts, und zwar im wesentlichen mit dem gleichen Strömungsquerschnitt, mit dem die Luft das Gebläse verläßt.
  • Es ist zu erkennen, daß die Luftströmung über die Klappe während des Betriebs über beide Oberflächen erfolgt. In der Umlenkstellung strömt die Luft über die glatte innere Oberfläche der Klappe, und in der äußersten Öffnungsstellung strömt die Luft über die äußere Oberfläche der Klappe. Auf diese Weise ist eine unendliche Anzahl von Einstellpunkten für eine vollständige Hubregelung vorhanden, und dies wird mittels eines einfachen einstückigen beweglichen Bauteiles erzielt, der außerdem einen Teil des Rumpfes bildet, wenn sich dieser Bauteil in seiner geschlossenen Lage befindet. Weiterhin weist dieses System keine kritischen Betriebszustände auf, da keiner der Hubgebläsekanäle je abgesperrt ist, und da alle Auslaßkanäle eine größere Strömung aufnehmen können, falls sich die Gebläsedrehzahl erhöhen sollte. Der gesamte Bereich der kontinuierlichen Hubregelung von einem Maximalhub bis zu einer Hubumkehr wird durch eine geringe Drehung der Klappen erhalten.
  • Irgendeine Betätigungseinrichtung kann verwendet werden, um die Klappen zu betätigen. Beispielsweise kann ein Gestänge 26 vorgesehen sein, welches mit der Schwenkachse verbunden ist. Eine Betätigungseinrichtung kann über dieses Gestänge wirksam werden.
  • Es kann möglich sein, daß unter bestimmten Umständen sich die aus dem Hubgebläse austretende Luft am äußeren Teil der Klappe staut, wenn sich diese in einer Zwischenstellung befindet, und diese Stauung kann einen Rückdruck auf das Hubgebläse hervorrufen. Um dieses zu beheben, kann es vorteilhaft sein, zusätzliche, im Abstand voneinander angeordnete Leitflügel 27 vorzusehen, die an der Klappe zwischen der Klappe und dem Gebläse oberhalb des Schwenkpunktes angeordnet sind, um die Luft in eine umgekehrte Richtung umzulenken. Diese Leitflügel sind, wie in F i g. 4 gezeigt, im wesentlichen parallel zur Klappenkrümmung angeordnet, um für die Luft Leitkanäle zu bilden.
  • Wenn sich die Klappe in der Umkehrstellung befindet, wie es in F i g. 3 gestrichelt dargestellt ist, könnte die Luft über die Vorder- und Hinterkanten der Klappen strömen. Um dieses zu verhindern, können Stege 28 an der Vorder- und Hinterkante einer jeden Klappe vorgesehen sein, die senkrecht zur Klappenoberfläche und senkrecht zur Mittellängsachse der Klappen verlaufen, um die umgelenkte Luftströmung einzuschließen und um deren Oberströmen über die Klappenenden zu verhindern.
  • Es wurde gefunden, daß eine erhöhte Hubumkehrung wünschenswert ist, und es ist möglich, die Luftumle,nkung einer jeden Klappe auf viele Arten zu erhöhen, wie beispielsweise durch eine Betätigungseinrichtung, welche eine zusätzliche Klappe 29 oder einen ähnlichen Bauteil, wie in F i g. 6 gezeigt, betätigt. Diese zusätzliche Klappe, die an der Klappe 18 befestigt sein kann, wirkt mit der Klappe 18 zusammen und lenkt eine größere, vom Hubgebläse kommende Luftmenge ab und richtet diese nach außen. Diese zusätzliche Klappe wird mittels eines Gestänges 30 zurückgezogen, so daß diese zusätzliche Klappe mit den Klappen 18 bündig abschließt, wenn sich diese Klappe 18 in der geschlossenen oder in der äußersten öffnungsstellung befindet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Flugzeug mit einem Hubgebläsekanal, dessen Austrittsöffnung durch zwei Klappen verschließbar ist, die um Längsachsen schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe (17, 18) im Querschnitt etwa die Form eines Viertelkreises hat, dessen Scheitel bei Schließstellung der Klappe nach unten außen gerichtet ist, wobei die Schwenkachse (21) etwa in der Druckmittellinie der Klappe liegt und das öffnen durch nach Auswärtsschwenken des Außenschenkels der Klappe erfolgt, so daß bei teilweiser öffnung der Gebläsestrom längs der konkaven Klappenseite und bei vollständiger öffnung längs der konvexen Klappenseite fließt.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave Fläche jeder Klappe (17, 18) an der Vorder- und Hinterkante durch einen senkrechten Steg (28) begrenzt ist. 3. Flugzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch elekennzeichnet, daß an der konvexen Oberfläche des Außenschenkels jeder Klappe (17, 18) eine in Längsrichtung sich erstreckende Rippe (25) vorgesehen ist. 4. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der konkaven Seite jeder Klappe eine Anzahl von parallel zueinander und zu der Klappe verlaufender Leitflügel (27) vorgesehen ist. 5. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der konvexen Seite jeder Klappe (17, 18) ausfahrbare Leitflügel (29) vorgesehen sind. 6. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenschenkel jeder Klappe (17, 18) eine geringere Krümmung aufweist als ihr Außenschenkel. 7. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskante (20) des Innenschenkels jeder Klappe (17, 18) scharfkantig ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1092 311, 1100 473; Zeitschrift »The Aeroplane«, vom 22. 3. 1957, S. 419; Zeitschrift »Umschau«, 1961., H. 22, S. 687, Bild 5.
DEG37825A 1962-05-28 1963-05-25 Flugzeug mit einem Hubgeblaesekanal, dessen Austrittsoeffnung durch zwei Klappen verschliessbar ist Pending DE1259713B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092311B (de) * 1957-09-06 1960-11-03 Gen Electric Luftfahrzeug, insbesondere senkrecht startendes und landendes Luftfahrzeug
DE1100473B (de) * 1959-05-26 1961-02-23 Messerschmitt Ag Steuervorrichtung fuer Flugzeuge mit nach abwaerts gerichtetem Hubstrahl nahe dem Flugzeugschwerpunkt

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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