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DE1259641B - Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches - Google Patents

Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches

Info

Publication number
DE1259641B
DE1259641B DEB63463A DEB0063463A DE1259641B DE 1259641 B DE1259641 B DE 1259641B DE B63463 A DEB63463 A DE B63463A DE B0063463 A DEB0063463 A DE B0063463A DE 1259641 B DE1259641 B DE 1259641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
rotating body
openings
end wall
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63463A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Bouteleux
Henri Griffon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1259641B publication Critical patent/DE1259641B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M29/00Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture
    • F02M29/04Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture having screens, gratings, baffles or the like
    • F02M29/06Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture having screens, gratings, baffles or the like generating whirling motion of mixture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches. Diese Vorrichtung besteht aus einem hohlen Drehkörper, der sich von der Gemisch-Eintrittsseite aus fortschreitend verjüngt und ein geschlossenes Ende aufweist. Außerdem ist er mit regelmäßig in achsnormalen Ebenen angeordneten Reihen von Öffnungen versehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die homogenisierende Wirkung einer derartigen Vorrichtung in solcher Weise zu verbessern, daß eine wesentliche Erhöhung der Nutzung des Wärmeinhaltes des flüssigen Brennstoffes durch vollständigere Verbrennung ermöglicht wird. Bei weitgehend reduziertem Gehalt an CO im Abgas der Brennkraftmaschine soll gleichzeitig eine Senkung des Brennstoffverbrauches und eine Leistungserhöhung im gleichen Drehzahlbereich erreicht werden.
  • Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art ist diese Aufgabe nicht lösbar. Die Anbringung von feinen Löchern in der Drehkörperwandung verhindert zwar weitgehend den Durchtritt noch flüssiger Partikelchen. Der Strömung wird jedoch ein nicht unbeträchtlicher Widerstand entgegengesetzt, der auch nicht durch einen weiteren Luftstrom kompensierbar ist. Die Folge dieser Vorrichtung ist ein Absinken der Leistung bzw. ein Mehrverbrauch an Brennstoff.
  • Andererseits wird die Homogenisierung nur unvollständig erreicht, wenn der Drehkörper in bekannter Weise mit größeren Schlitzen versehen ist, die sich in Umfangsrichtung erstrecken.
  • Schließlich sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen der Drehkörper am Ende offen ist. Hierbei ist das Eindringen von Flüssigkeitspartikeln von noch erheblicher Größe in den Gemischstrom unvermeidlich.
  • Die Erfindung löst die obengenannte Aufgabe, indem die Achsen der Öffnungen in den aufeinanderfolgenden Reihen im Hauptabschnitt des Drehkörpers gleichsinnig und in achsnormalen Ebenen gegensinnig geneigte Projektionen haben.
  • Dadurch wird der Strömung je Öffnungsreihe eine zirkulare Komponente verliehen, deren Vorzeichen von Öffnungsreihe zu Öffnungsreihe abwechseln, so daß eine Durchwirbelung erfolgt, ohne daß eine entgegengesetzt zur Strömungsrichtung verlaufende Komponente auftritt. Trotz vorzüglicher Homogenisierung wird kein wesentlicher Strömungswiderstand erzeugt.
  • Durch die Maßnahmen gemäß der Erfindung wird daher erreicht, daß sich die durch die Öffnungen mit gegensinniger Neigung gebildeten Strahlen des Brennstoff-Luft-Gemisches außerhalb des Drehkörpers schneiden. Dies führt zu einer turbulenten Verwirbelung außerhalb der hülsenartigen Trennwand, die in hohem Maße zur Vergleichmäßigung des Brennstoff-Luft-Gemsiches und zur Feinverteilung des Brennstoffes in der Luft beiträgt.
  • Durch den Umstand, daß das stirnseitige, in der Strömungsrichtung hinten liegende Ende des Drehkörpers vollends geschlossen ist und einen sackartigen Abschluß bildet, ist das durch die Trennwand strömende Gemisch beim Aufprall auf die Abschlußwand einer weiteren Verwirbelung ausgesetzt, die zu einer weiteren Feinverteilung des Brennstoffes beiträgt. Dies gilt insbesondere für die Flüssigkeitströpfchen.
  • Das schmale Drehkörperende wird daher zweckmäßigerweise mit einer ebenen Stirnwand und besonders vorteilhaft mit einer nach innen konvex gekrümmten Stirnwand versehen.
  • Gegenüber bekannten Vorichtungen ist durch die Erfindung insbesondere die Leistung in gleichen Drehzahlbereichen erhöhbar. So ist diese insbesondere bei hohen Drehzahlen von über etwa 3000 U/min um beinahe 10% größer als bei einer vergleichbaren Vorrichtung ohne die erfindungsgemäße Ausbildung der Öffnungen. Das bedeutet; daß bei gleich geringerem Anteil an CO im Abgas der Brennstoffverbrauch pro PS nicht wesentlich gegenüber Brennkraftmaschinen angestiegen ist, die ohne jegliche Zusatzeinrichtungen dieser Art arbeiten.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann die Trennwand der Vorrichtung unmittelbar vor dem Ansaugventil jedes Zylinders einer Verbrennungskraftmaschine angeordnet sein. Bei den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Ausbildung sind deren Trennwände in der Regel vor oder unmittelbar hinter dem Vergaser angeordnet. Die Anordnung der Trennwand unmittelbar vor dem Ansaugventil hat den Vorteil, daß die in dem Brennstoffnebel in Suspension befindlichen Brennstoffteilchen auf dem kurzen Weg zwischen der Trennwand und dem Brennraum keine ausreichende Zeit haben, um sich wieder zu größeren Teilchen zusammenzuschließen. Diese Gefahr besteht bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen der Weg zwischen dem Vergaser und der unmittelbar daran angeordneten Vorrichtung einerseits und dem Brennraum andererseits verhältnismäßig lang ist.
  • Falls es notwendig sein sollte, kann man einen Drehkörper mit von einer Heizflüssigkeit durchflossener Doppelwand verwenden, um auf das Verbrennungsgemisch Wärme zu übertragen, die die Vergasung der noch flüssigen Brennstoffteilchen erleichtert. Für den Fall, daß' der als Trennwand wirkende Drehkörper im Inneren eines Zylinderkopfes montiert wird, kann die Heizflüssigkeit vorteilhafterweise Kühlwasser aus dem Zylinderkopf selbst sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt und stellt eine Ausführungsform des Bodens der Trennwand dar; F i g. 3 zeigt einen Längsschnitt mit einer Abwandlungsform des Bodens der Trennwand; F i g. 4 zeigt die Ansicht einer gekrümmten Ausführungsform; F i g. 5 zeigt den Einbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß F i g. 4 in dem Ausgangskanal im Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine.
  • Die Trennwand gemäß der Erfindung, wie in F i g. 1 dargestellt, ist zum Einbau in eine Gemischleitung in der Nähe des Verwendungspunktes des Gemisches bestimmt. Sie weist am Eintritt einen Flansch 1 entsprechend dem Durchmesser der Leitung, in die sie eingebaut werden soll, und eine in Strömungsrichtung nach unten längsgestreckte Wandfläche auf. Die Wand, die im wesentlichen kegelstumpfförmig verläuft, weist eine erste, nicht mit Öffnungen versehene Zone 2, dann eine von Öffnungen durchbrochene Zone 3 auf und ist eine nicht mit Öffnungen versehene Zone 4 verlängert, die an ihrem Ende durch einen bei. dieser Ausführungsform eben ausgebildeten Boden 5 verschlossen ist.
  • Im vorliegenden Fall kann der am Eintritt in die Trennwand liegende, nicht mit Öffnungen versehene Abschnitt -2 einen Innenwulst aufweisen, um beim Durchströmen des Gemisches eine Kompression zu bewirken und die därauffolgende Expansion durch die Öffnungen. zu begünstigen. Die Öffnungen sind in aufeinanderfolgenden. Reihen angeordnet und in je zwei aufeinanderfolgenden Reihen in entgegengesetztem Sinne geneigt zur Umfangsrichtung ausgerichtet, wobei die Öffnungen 6 dem durchströmenden Medium eine kreisende Bewegung um die Strömungsachse in einem Sinne und die Öffnungen 7 eine kreisende Bewegung im entgegengesetzten Sinne übertragen.
  • Der größte Teil des an die Trennwand gelangenden Verbrennungsgemisches durchströmt sie direkt durch die Öffnungen 6 und 7 und bildet dabei entgegengesetzt gerichtete Teilströme, die eine die Homogenisierung begünstigende Turbulenz bewirken. Die im Strom suspendierten flüssigen Teilchen prallen, infolge der kinetischen Energie gegen die Innenwand des Bodens 5, an der sie zerstäubt und dabei in den Gemischstrom zurückgeführt werden, in den sie sich einmischen. Es ist einleuchtend, daß die Vorrichtung vernachlässigbaren Strömungsverlust bewirkt, da der Gesamtquerschnitt der Öffnungen im Verhältnis zu dem Querschnitt der Strömungsleitung ausreichend ausgebildet ist.
  • In F i g. 2 ist ein Schnitt durch den Boden einer Trennwand dargestellt, die einen mit Öffnungen versehenen Teil 8 und einen nicht mit Öffnungen versehenen Abschlußteil 9 aufweist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Innenfläche 10 des Bodens in einer konvex vorspringenden Form dargestellt.
  • In F i g. 3 ist eine Abwandlungsform des Bodens der Trennwand dargestellt, die einen mit Öffnungen versehenen Abschnitt 11 und einen nicht mit öffnungen versehenen Endabschnitt 12 aufweist. In diesem Beispiel wird durch eine Kugel 13 ein nach innen konvex vorspringender Abschluß am Boden der Trennwand gebildet. -F i g. 4 zeigt eine Trennwand 14, die mit gleichem Aufbau, aber im ganzen gekrümmt ausgebildet ist, um sich einer besonderen Form der Leitung, z. B. der gekrümmten Form eines Ansaugkanals im Zylinderkopf, anzupassen. Am Ende des nicht mit Löchern versehenen geschlossenen Teiles der Trennwand ist eine Nase 15 dargestellt, die an einer genauen Stelle liegen kann, um die exakte Lage der Vorrichtung im Zylinderkopf durch Anlage der Nase gegen die Wandfläche des in dem Zylinderkopf ausgebildeten Ansaugkanals zu bestimmen.
  • F i g. 5 zeigt schematisch im Schnitt einen Zylinderkopf 16 mit Kühlräumen 17. Im Zylinderkopf ist ein Einlaßventil18, dessen Teller mit einem Sitz zwischen demAnsaugkanal19 und dem Verbrennungsraum 20 zusammenwirkt. Im Inneren des Ansaugkanals 19, an der die Gemischansaugleitung anschließt, ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 21 angebracht, die an ihrem Ende im Bereich des geschlossenen Bodens mit einer Stützmasse 22 versehen ist, die sich gegen die Ventilführung 23 anlegt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches, bestehend aus einem von der Eintrittsseite aus fortschreitend verjüngten hohlen Drehkörper mit geschlossenem Ende, der regelmäßig in achsnormalen Ebenen angeordnete Reihen von Öffnungen an seinem Umfang aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Öffnungen in den aufeinanderfolgenden Reihen im Hauptschnitt des Drehkörpers gleichsinnig und in achsnormalen Ebenen gegensinnig geneigte Projektionen haben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schmale Ende des sich verjüngenden Drehkörpers durch eine ebene Stirnwand verschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schmale Ende des sich verjüngenden Drehkörpers durch eine konvex nach innen gekrümmte Stirnwand verschlossen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand als Kugel ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand jeweils unmittelbar vor dem Ansaugventil jedes Zylinders angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1014 788; schweizerische Patentschriften Nr. 168 530, 180163, 183 297; französische Patentschriften Nr. 628 950, 778 082, 1036 659; USA: Patentschriften Nr. 1263 188, 1311737.
DEB63463A 1960-12-09 1961-07-31 Vorrichtung zum Homogenisieren des vom Vergaser einer Brennkraftmaschine kommenden Brennstoff-Luft-Gemisches Pending DE1259641B (de)

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DE (1) DE1259641B (de)

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1263188A (en) * 1917-08-14 1918-04-16 Charles S Allen Fuel and auxiliary-air homogenizer.
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FR628950A (fr) * 1927-01-15 1927-10-31 Appareil destiné à régulariser et à réduire la consommation d'essence sur tous moteurs
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CH180163A (de) * 1934-09-07 1935-10-15 Wagner Francesco Vorrichtung zur besseren Verteilung des Brennstoffes im Brennstoffluftgemisch von Vergasermotoren.
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DE1014788B (de) * 1955-05-23 1957-08-29 Erich Wuttig Kraftstoffspar- und Gemischaufbereitungs-Vorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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