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DE1259441B - Zeitverzoegerter Grenzwertmelder zur zusaetzlichen einseitigen Sollwertbeeinflussung in Regelkreisen, insbesondere UEberstrombegrenzung - Google Patents

Zeitverzoegerter Grenzwertmelder zur zusaetzlichen einseitigen Sollwertbeeinflussung in Regelkreisen, insbesondere UEberstrombegrenzung

Info

Publication number
DE1259441B
DE1259441B DES70899A DES0070899A DE1259441B DE 1259441 B DE1259441 B DE 1259441B DE S70899 A DES70899 A DE S70899A DE S0070899 A DES0070899 A DE S0070899A DE 1259441 B DE1259441 B DE 1259441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
setpoint
limit value
integrator
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70899A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dietrich Ernst
Dipl-Ing Hermann Waldmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70899A priority Critical patent/DE1259441B/de
Publication of DE1259441B publication Critical patent/DE1259441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/44Automatic controllers pneumatic only
    • G05B11/58Automatic controllers pneumatic only with inputs from more than one sensing element; with outputs to more than one correcting element
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Zeitverzögerter Grenzwertmelder zur zusätzlichen einseitigen Sollwertbeeinflussung in Regelkreisen, insbesondere überstrombegrenzung Bei zahlreichen Regeleinrichtungen tritt das Problem auf, eine Betriebsgröße, die nicht mit der Regelgröße identisch ist, zu überwachen und bei überschreitung eines Grenzwerts den Sollwert der Regelung derart zu beeinflussen, daß die Größe wieder in den zulässigen Bereich zurückgeführt wird. So ist es z. B. zum Zweck der überstrombegrenzung bei spannungsgeregelten Generatoren bekannt, im Sollwert-Istwert-Vergleichskreis einen Transistor als steuerbaren Widerstand anzuordnen, dessen Steuerstrecke vom Spannungsabfall eines mit dem Verbraucher in Reihe geschalteten Widerstandes beaufschlagt ist. Mit dieser bekannten Begrenzungseinrichtung kann jedoch der Wunsch, zur Beruhigung der Regeleinrichtung kurzzeitige Überschreitungen des Grenzwertes nicht auszuwerten, nicht erfüllt werden.
  • Hierfür wäre die Erfassung dieser Grenzwertüberschreitungen nach Dauer und Amplitude erforderlich, wie dies beispielsweise bei einer andern bekannten Generatorspannungsregeleinrichtung mit selbsttätiger Blindleistungsbegrenzung mittels eines mechanischen Anschlages erreicht wird, welcher die Ausgangsgröße des Spannungsreglers begrenzt und seinerseits von einen als thermisches Relais ausgebildeten Grenzwertmelder verstellt wird. Nachteilig hieran ist, daß die Ausgangsgröße des eingangsseitig elektrisch arbeitenden Spannungsreglers in eine machanische Stellgröße umgeformt und die Ausgangsgröße des thermischen Relais zur Verstellung eines machanischen Anschlags ertüchtigt werden muß, womit die gesamte Anordnung verschließbehaftet und nicht wartungsfrei ist.
  • Darüber hinaus weisen die bekannten thermischen Kontaktrelais einen relativ komplizierten elektromechanischen Innenaufbau auf und bedürfen ebenfalls einer Wartung. Außerdem eignen sie sich auch nur zur Erfassung von Erwärmungen, also nur einer ganz bestimmten Kategorie von Grenzwerten, so daß ihnen ein universeller Anwendungsbereich nicht gegeben ist.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden mit einer Einrichtung, die bei einfachem übersichtlichem Aufbau unter Vermeidung bewegter Teile kontaktlos alle im praktischen Betrieb auftretenden Anforderungen erfüllen kann.
  • Die Erfindung betrifft einen zeitverzögerten Grenzwertmelder zur zusätzlichen einseitigen Sollwertbeeinflussung in Regelkreisen in Abhängigkeit von Grenzwertüberschreitungen nach Dauer und Amplitude einer nicht mit der Regelgröße identischen überwachten Größe, insbesondere überstrombegrenzung bei spannungsgeredelten elektrischen Maschinen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der überwachten Größe und dem Grenzwert einem an sich bekannten kapazitiv gegengekoppelten Gleichspannungsverstärker (Integrator) zugeführt ist, der eine gerichtete Mitkopplung und entgegengesetzt gerichtete Sperre des Ausgangs aufweist und der ein stetiges Ausgangssignal an den Regler abgibt, sobald die überwachte Größe mit wählbarem Zeitintegral den Grenzwert überschreitet.
  • Die gerichtete Mitkopplung führt dazu, daß der. Integrator bei fehlender Eingangsgröße stets in einem definierten Sättigungszustand arbeitet. Die Ausgangssignale der entsprechenden Polarität werden durch die gerichtete Sperre nicht an den Regler durchgelassen. Überschreitet nun die überwachte Größe den Grenzwert, so läuft der Integrator von dem einen Sättigungszustand in Richtung auf den entgegengesetzter Polarität, so daß nach dem Nulldurchgang das Ausgangssignal nunmehr die Sperre passieren kann. Zwischen dem Moment, in dem die überwachte Größe den Grenzwert überschreitet, und dem Moment, in dem die Beinflussung des Sollwerts beginnt, liegt also eine Zeitspanne (Laufzeit), die dem Betrag der Grenzwertüberschreitung umgekehrt proportional ist. Mit einer derartigen Einrichtung kann man beispielsweise einen zeitabhängigen überstromschutz verwirklichen, der für den thermischen Schutz elektrischer Maschinen erforderlich ist.
  • Ist mit kurzzeitigen, sehr hohen überströmen zu rechnen, die nicht zum Eingriff in- -den Regelkreis führen sollen, so kann man das Eingangssignal des Integrators begrenzen. Damit wird dem Integrator eine Mindestlaufzeit vorgeschrieben.
  • Da das Eingangssignal des Integrators die gerichtete Mitkopplung überwinden muß, ergibt sich eine bestimmte Ansprechschwelle. Um diese möglichst klein zu halten, wird der Mitkopplungseinfluß zweckmäßig sehr schwach bemessen. Er erfüllt auch dann seine Aufgabe, Nullpunktfehler des Verstärkers nicht zur Wirkung kommen zu lassen. Solche Fehler könnten beispielsweise dann stören, wenn ein Generator längere Zeit nahe an der Überstromgrenze arbeitet, ohne diese zu überschreiten.
  • Mit geringfügigen Abwandlungen ist die Einrichtung nach der Erfindung auch für Programmregelungen geeignet. Man wird dann die Ausgangsspannung des Integrators begrenzen, so daß die Sollwertbeeinflussung nur einen Teil der gesamten Regelkennlinie erfaßt.
  • Weitere Merkmale und Betriebseigenschaften des Erfindungsgegenstandes seien im folgenden an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
  • F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild einer Einrichtung nach der Erfindung. Sie enthält einen Gleichspannungsverstärker 1, der über einen Kondensator 2 gegengekoppelt ist und dadurch in bekannter Weise als Integrator arbeitet. Der Verstärker enthält eine gerichtete Mitkopplung über ein Ventil 3 und einen Widerstand 4, die dazu führt, daß am Ausgang des Verstärkers bei fehlendem Eingangssignal eine positive Spannung Ud entsteht. Diese Spannung wird mit Hilfe eines Ventils 5 gesperrt, so daß an der Ausgangsklemme 6 kein Signal anliegt.
  • Am Eingang des Integrators wird an der Klemme 7 eine Eingangsspannung U, zugeführt, die beispielsweise dem Blindstrom einer Maschine proportional ist. An eine zweite Klemme 8 wird der Grenzwert in Form einer Vorspannung - U" angelegt und über einen Eingangswiderstand 9 an den Integrator weitergegeben. Zur Begrenzung des Eingangssignals dient in an sich bekannter Weise ein Schaltglied mit Widerständen 10, 11 und einem Ventil 12, das an eine Begrenzungsspannung Ub gelegt ist.
  • F i g. 2 zeigt schematische Diagramme der Wirkungsweise bei einer überstrombegrenzung. Solange die Differenz U,- U" unterhalb des Ansprechwertes bleibt, entsteht zwar am Ausgang des Verstärkers 1 eine Spannung Uä, doch bleibt die Ausgangsklemme 6 spannungslos. Nach Erreichen der Ansprechgrenze zum Zeitpunkt ti beginnt die Laufzeit des Integrators, bis im Zeitpunkt t2 die Spannung U"' negativ wird und damit an der Klemme 6 die Ausgangsspannung U" auftritt.
  • F i g. 3 zeigt eine Möglichkeit zur Anwendung des Erfindungsgegenstandes für die überstrombegrenzung bei einem Synchron-Phasenschieber. An ein Drehstromnetz 13 mit der Netzspannung UN ist über einen Schalter 14 ein Synchron-Phasenschieber 15 angeschlossen, der mit einer Erregermaschine 16 gekuppelt ist. Zur Spannungsregelung wird der Spannungsistwert U an einem Spannungswandler 17 abgenommen und mit dem Spannungssollwert U * verglichen. Die Regelabweichung steuert einen Regler 18, der die Erregerwicklung 19 der Erregermaschine speist. Ein Stromwandler 20 liefert eine dem Blindstrom 1b proportionale Spannung U" an ein Gerät 21 zur Überstromhegrenzung, das entsprechend F i g. 1 aufgebaut ist. Die Ausgangsgröße des Gerätes beeinfluß den Sollwert des Reglers 18.
  • F i g. 4 zeigt die Regelkennlinie ohne Überstrombegrenzung, F i g. 5 die Wirkung der überstrombegrenzung auf einen Grenzwert lb" des Blindstroms der Maschine. Für die Realisierung der Einrichtung nach F i g. 1 bestehen verschiedene Möglichkeiten. Zweckmäßig wird der Integrator als mehrstufiger Transistorverstärker ausgebildet, wie beispielsweise aus F i g. 6 ersichtlich. Darin haben Schaltungselemente, die mit denen nach F i g. 1 übereinstimmen, gleiche Bezugszeichen erhalten.
  • Die Spannung U, wird an Klemmen 7, 7' zugeführt und mit Hilfe eines Ventils 12 begrenzt. Die Differenz zwischen überwachter Größe und Grenzwert wird über einen Verstärker 22 mit ohmscher Gegenkopplung durch den Widerstand 23 dem eigentlichen Integrierverstärker zugeführt, der aus zwei Stufen 24 und 25 besteht. Die Stufe 25 ist mit symmetrischem Ausgang ausgebildet. Die kapazitive Gegenkopplung über den Kondensator 2 ist mittels eines Potentiometers 26 einstellbar, die Ausgangsspannung U" kann an der Klemme 6 abgegriffen werden. An der Klemme 27 steht ein Signal entgegengesetzter Polarität zur Verfügung. Der Grad der Mitkopplung kann gegebenenfalls durch Veränderung des Widerstandes 4 eingestellt werden. Der Widerstand 28 dient zur Symmetrietang der Belastung des Verstärkers 25.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung ergibt sich aus der obigen Erläuterung ohne weiteres. Handelt es sich um .eine 1lberstrombegrenzung nach F i g. 3, so wird nach der Laufzeit des Integrators der Sollwert für den Regler ,18 so beeinfluß, daß die Erregung der Wicklung ,19 und damit der Überstrom herabgesetzt wird. Der Eingriff ist dabei so bemessen, daß er für die praktisch vorkommenden Netzspannungseinbrüche von längerer Dauer ausreicht. Da der überstrombegrenzer integrales Verhalten hat, wird der Strom in jedem Fall auf den Grenzwert zurückgenommen.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung läßt sich auch dazu verwenden, in bestimmten Bereichen der Regelkennlinie ein abweichendes Regelverhalten zu erzwingen. Beispielsweise kann man sich vorstellen, daß bei einer Kennlinie nach F i g: 5 der Blindstrom Ib nur innerhalb eines gewissen Spannungsbereiches konstant gehalten und dann wieder freigegeben wird. Ein Beispiel für eine solche Regelkennlinie zeigt F i g. 7. Dieser Regelkennlinie liegt die Vorschrift zugrunde, daß in einem bestimmten Spannungsbereich d U" der Blindstrom auf dem Wert 1b, konstant gehalten werden soll. Zu diesem Zweck wird eine entsprechende Vorspannung -U, an die Klemme 8 des Gerätes nach F i g. 6 angelegt und die Ausgangsspannung U" an der Klemme 6 auf einen Wert begrenzt, der der Spannung U, in F i g. 7 entspricht. Sinkt die Netzspannung UN unter den Wert Ug, so wird der Blindstrom auf dem Wert Ib, gehalten, bis die Spannung den Wert U, erreicht hat. Bei weiter absinkender Netzspannung erfolgt die Regelung wieder nach der normalen Kennlinie. Darüber hinaus kann man mit einem zweiten Gerät nach der Erfindung wieder den Blindstrom auf den Wert IM" begrenzen.
  • Das erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung beruht auf der überwachung von Strömen. Es ist jedoch einleuchtend, daß die Erfindung allgemein zur Überwachung beliebiger Betriebsgrößen verwendbar ist und eine Beeinflussung des Sollwertes gestattet, wenn die überwachte Größe für eine bestimmte Dauer und in bestimmtem Ausmaß einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet. Die einzelnen Parameter der Grenzwertüberschreitungen und die Einwirkung auf den Regler sind dabei in weiten Bereichen freizügig einstellbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zeitverzögerter Grenzwertmelder zur zusätzlichen einseitigen Sollwertbeeinftussung in Regelkreisen in Abhängigkeit von Grenzwertüberschreitungen nach Dauer und Amplitude einer nicht mit der Regelgröße identischen überwachten Größe, insbesondere Überstrombegrenzung bei spannungsgeregelten elektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der überwachten Größe (U,) und dem Grenzwert (- U") einem an sich bekannten kapazitiv gegengekoppelten Gleichspannungsverstärker (1; Integrator) zugeführt ist, der eine gerichtete Mitkopplung (3) und entgegengesetzt gerichtete Sperre (5) des Ausgangs aufweist und der ein stetiges Ausgangssignal (U") an den Regler abgibt, sobald die überwachte Größe mit wählbarem Zeitintegral den Grenzwert überschreitet.
  2. 2. Grenzwertmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung einer Mindestintegrierzeit das Eingangssignal des Integrators begrenzt ist (12). 3. Grenzwertmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung des Integrators begrenzt ist, so daß die Sollwertbeeinflussung nur einen Teil der gesamten Regelkennlinie erfaßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 336 505, 714 042, 748 815, 941411; deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 794; österreichische Patentschrift Nr. 204134; Zeitschrift »Regelungstechnik«, 6. Jahrgang (1958), S. 361 bis 366; Zeitschrift »ETZ-B« (1959), S.113/114.
DES70899A 1960-10-18 1960-10-18 Zeitverzoegerter Grenzwertmelder zur zusaetzlichen einseitigen Sollwertbeeinflussung in Regelkreisen, insbesondere UEberstrombegrenzung Pending DE1259441B (de)

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