DE1258785B - Seitenfaltensack aus Kunststoff - Google Patents
Seitenfaltensack aus KunststoffInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D31/00—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
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Description
- Seitenfaltensack aus Kunststoff Bekannt sind Kunststoffsäcke, die aus einem einfachen Kunststoffschlauchstück bestehen, das aus seinem einen Ende bei der Fertigung der Säcke zugeschweißt wird, während das andere Ende die Füllöffnung bildet, die ihrerseits erst nach dem Füllen zugeschweißt wird. Zur Herstellung der Verschlußschweißnähte ist es erforderlich, die Ränder der beiden Sackwände gegeneinanderzulegen und während des Schweißvorganges aufeinandergedrückt zu halten.
- Diese bekannten Säcke besitzen im gefüllten Zustand die sogenannte I(issenform.
- Dagegen wurden aus einem Kunststoffschlauchstück mit eingelegten Seitenfalten hergestellte Kunststoffsäcke bisher stets schon bei der Herstellung an beiden Enden zugeschweißt und konnten nur über ein Einfüllventil od. dgl. gefüllt werden. Nur einseitig bei der Herstellung geschlossene, mit Seitenfalten versehene Kunststoffsäcke sind nämlich in der oben angefiihrten Weise nicht verschließbar, da es viel zu schwierig ist, bei einem gefüllten Sack am oberen Ende die Seitenfalten einzulegen und den Sack in diesem Zustand in die Schweißvorrichtung zu bringen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen an einem Ende mittels einer Schweißnaht verschlossenen Kunststoffseitenfaltensack zu schaffen, dessen anderes Ende zum Einfüllen des Füllgutes offengelassen ist und der sich nach dem Füllvorgang dennoch genauso leicht schließen läßt wie die eingangs erwähnten offenen llunststoffsäcke ohne Seitenfalten, denen gegenüber er aber den Vorteil einer besseren Raumform im gefüllten Zustand, nämlich der Quaderform, aufweist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich des noch offenen Füllendes jede Lage der Seitenfalten mit der gegen sie anliegenden Sackwand fest verbunden ist. Die Verbindungen können aus sich über die ganze Seitenfaltentiefe erstrekkenden Schweißnähten bestehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schweißnähte an den inneren Falzltanten der Seitenfalten am offenen Sackende beginnen und in einem Winkel von vorzugsweise 450 zu den äußeren Falzkanten verlaufen.
- Die Ränder des offenen Endes lassen sich dann nach dem Füllen leicht gegeneinanderlegen und in eine Schweißvorrichtung bringen, weil die Seitenfalten durch die Verbindung ihrer Lagen mit der jeweils gegen sie anliegenden Sackwand beim Füllvorgang ihre Lage beibehalten.
- Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sackes ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeitz nuilg zeigt F i g. 1 die Vorderansicht des offenen Kunststoffseitenfaltensackes nach der Erfindung, F i g. 2 die Seitenansicht zu F i g. 1, wobei die Seitenfalte am Füllende leicht gespreizt ist, und Fig.3 die Draufsicht zu Fig. 1, jedoch bei leicht gespreiztem Zustand der Sackwände.
- Der erfindungsgemäße offene Seitenfaltensack besteht aus einem Kunststoffschlauchstück 1 mit eingelegten Seitenfalten 2, 3, das an seinem in den Fig. 1 und 2 unteren Ende mittels einer Schweißnaht 4 verschlossen ist. An seinem oberen, das Füllende bildenden Ende besitzt das Schlauchstück vier Schweißnähte 5, die von den inneren Falzkanten 6, 7 der Seitenfalten 2, 3 zu den äußeren Falzkanten 8, 9, 10, 11, ausgehend vom offenen Schlauchstückende, unter einem Winkel von 45 verlaufen und jede Lage der eingelegten Seitenfalten 2, 3 mit der gegen sie anliegenden Sackwand 12 bzw. 13 verbinden. Hierdurch behalten die Seitenfalten am offenen Sackende beim Füllen des Sackes ihre Lage bei, so daß es leicht möglich ist, nach dem Füllen die Ränder der Sackwände gegeneinanderzulegen und in eine Schweißvorrichtung zu bringen, in der dann die obere Verschlußnaht hergestellt wird. Die Schweißnähte 5 stellen gleichzeitig eine Quaderformbildung am oberen Ende des gefüllten Sackes sicher. Um auch am unteren Sackende die Quaderformbildung sicherzustellen, sind hier ebenfalls vier den Schweißnähten 5 entsprechende diagonale Schweißnähte 14 vorgesehen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Aus einem Kunststoffschlauchstück mit eingelegten Seitenfalten hergestellter Sack, der an einem Ende mittels einer Schweißnaht verschlossen ist, während das andere Ende zum Einfüllen des Füllgutes offengelassen ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß im Bereich des Füllendes jede Lage der Seitenfalten (2, 3) mit der gegen sie anliegenden Sackwand (12, 13) fest verbunden ist.
- 2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen aus sich über die ganze Seitenfaltentiefe erstreckenden Schweißnähten (5) bestehen.
- 3. Sack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnähte (5) an den inneren Falzkanten (6,7) der Seitenfalten (2, 3) am offenen Sackende beginnen und in einem Winkel von vorzugsweise 450 zu den äußeren Falzkanten (8 bis 11) verlaufen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 844 270, 1 885 468; schweizerische Patentschrift Nr. 361 238; USA.-Patentschrift Nr. 2 320 326.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36060A DE1258785B (de) | 1964-01-27 | 1964-01-27 | Seitenfaltensack aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36060A DE1258785B (de) | 1964-01-27 | 1964-01-27 | Seitenfaltensack aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1258785B true DE1258785B (de) | 1968-01-11 |
Family
ID=7601088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW36060A Pending DE1258785B (de) | 1964-01-27 | 1964-01-27 | Seitenfaltensack aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1258785B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2320326A (en) * | 1940-04-29 | 1943-05-25 | Union Bag & Paper Corp | Manufacture of heat sealed bags |
| DE1844270U (de) * | 1961-09-29 | 1961-12-28 | Heru Plastic G M B H | Tragbeutel aus schweissfaehigem kunststoff. |
| CH361238A (de) * | 1957-03-14 | 1962-03-31 | Oerlikon Buehrle Ag | Mit selbstschliessendem Ventil versehener Beutel aus thermoplastischer Kunststoffolie |
| DE1885468U (de) * | 1961-04-05 | 1964-01-02 | Celloplast Ab | Mit handgriff versehener beutel aus schweissbarem plastmaterial. |
-
1964
- 1964-01-27 DE DEW36060A patent/DE1258785B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2320326A (en) * | 1940-04-29 | 1943-05-25 | Union Bag & Paper Corp | Manufacture of heat sealed bags |
| CH361238A (de) * | 1957-03-14 | 1962-03-31 | Oerlikon Buehrle Ag | Mit selbstschliessendem Ventil versehener Beutel aus thermoplastischer Kunststoffolie |
| DE1885468U (de) * | 1961-04-05 | 1964-01-02 | Celloplast Ab | Mit handgriff versehener beutel aus schweissbarem plastmaterial. |
| DE1844270U (de) * | 1961-09-29 | 1961-12-28 | Heru Plastic G M B H | Tragbeutel aus schweissfaehigem kunststoff. |
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