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DE1258745B - Hydrodynamische Bremse - Google Patents

Hydrodynamische Bremse

Info

Publication number
DE1258745B
DE1258745B DED39183A DED0039183A DE1258745B DE 1258745 B DE1258745 B DE 1258745B DE D39183 A DED39183 A DE D39183A DE D0039183 A DED0039183 A DE D0039183A DE 1258745 B DE1258745 B DE 1258745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
web
drive shaft
housing
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED39183A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip J Mazziotti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dana Inc
Original Assignee
Dana Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dana Inc filed Critical Dana Inc
Publication of DE1258745B publication Critical patent/DE1258745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/04Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders with blades causing a directed flow, e.g. Föttinger type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Hydrodynamische Bremse Die Erfindung betrifft eine hydrodynamische Bremse, die zwischen der Getriebeausgangswelle und der auf die Hinterräder eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, wirkenden Antriebswelle, unter Zwischenschaltung von Kreuzgelenken, angeordnet ist.
  • Derartige Bremsen dienen dazu, insbesondere Fahrzeuge mit hohem Gewicht zu bremsen.
  • Es sind bereits hydrodynamische Antriebswellenbremsen bekannt, bei denen das Bremsgehäuse mehr oder weniger starr am Fahrzeugkörper befestigt und der Rotor der Bremse drehfest mit der Antriebswelle verbunden ist. Durch diese Anbringung wird aber die bei einem Kraftfahrzeug notwendige Bewegung der Antriebswelle erheblich behindert oder sogar ganz unterbunden.
  • Um diesen Nachteilen zu begegnen, sind weiterhin Antriebswellenbremsen gebaut worden, bei denen die Verbindung zwischen dem Getriebe und der Bremse sowie zwischen der Bremse und dem Achsdifferential durch je eine Kraftübertragungswelle mit je zwei Kreuzgelenken und einer Einrichtung zur Längenänderung der Welle gebildet wird. Diese Anordnung erfordert aber eine erhebliche Baulänge, ist aufwendig, kompliziert einzubauen und teuer.
  • Aufgabe der Erfindung ist demgemäß die Schaffung einer Antriebswellenbremse, welche kurze Verbindungsabstände in der Antriebswelle gestattet, bei welcher die Antriebswelle nur zwei Kreuzgelenke aufzuweisen braucht, und wobei es möglich ist, mit wenig Einzelteilen auszukommen, und wobei eine einfache Herstellung der Kraftübertragung und ein einfacher Einbau möglich sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bremsgehäuse in einer zur Bewegungsebene der Antriebswelle senkrechten Achse schwenkbar am Getriebegehäuse angelenkt ist und der Drehmittelpunkt des zwischen der Getriebeausgangswelle und der mit dem Rotor der Bremse drehfest verbundenen Welle vorgesehenen einzigen Kreuzgelenks im Schnittpunkt der Achse der Getriebeausgangswelle mit der Schwenkachse des Bremsgehäuses liegt. Vorteilhaft können hierbei die Halterungen des Bremsgehäuses mittels eines Schwenkzapfens und dessen Lagerstellen verschwenkbar miteinander verbunden sein, wobei weiterhin die am Getriebegehäuse vorgesehenen Stege paarweise einem Steg des Bremsengehäuses zugeordnet sind und ein Steg jedes Stegpaars eine Öffnung und der andere Steg jedes Paars den verschwenkbar in der öffnung des ersten Stegs angeordneten Schwenkzapfen trägt.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands kann der Schwenkzapfen in Kunststoffbüchsen gelagert sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Kraftfahrzeug-Antriebswelle mit einer hydrodynamischen Bremse gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Aufsicht auf die Kraftfahrzeug-Antriebswelle gemäß F i g. 1 und F i g. 3 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht, aus der die Einzelheiten der Anbringung der hydrodynamischen Bremse an der Antriebswelle sichtbar sind.
  • Die in den Figuren dargestellte Kraftübertragung 10 ist an einen bei 12 angedeuteten Antrieb in Form eines Getriebes angeschlossen und weist eine Bremse 14 und eine teilweise dargestellte Achse 16 auf. An dem durch eine nicht dargestellte Kraftquelle angetriebenen Getriebe 12 ist mittels mehrerer Schrauben 20 eine Halterung 18 starr befestigt. Die Bremse 14 ist mit einer zweiten, ebenfalls mit Hilfe von mehreren Schrauben 24 befestigten Halterung 22 versehen.
  • Gemäß F i g. 2 besitzen die Halterungen gabelkopfähnliche Form. Die Halterung 22 an der Bremse 14 weist zwei miteinander fluchtende parallele Stege 26 und 28 auf, die sich in Axialrichtung von der Halterung in Richtung auf das Getriebe 12 erstrekken. Die starr am Getriebe 12 befestigte Halterung 118 weist ebenfalls zwei miteinander fluchtende, parallele Stege 30 und 32 auf, welche sich in Axialrichtung zur Bremse 14 hin erstrecken. Die Stege 30 und 32 sind parallel mit den Stegen 26 und 28 der Halterung 22- ausgerichtet und zwischen diesen angeordnet.
  • Jeder Steg 30 und 32 weist einen aus dem gleichen Stück ausgebildeten Schwenkzapfen 34 und 36 auf, wobei diese Schwenkzapfen in Radialrichtunü auf sie ausgerichtete Lagerstellen 38 und 40 in den Stegen 26 bzw. 28 durchsetzen. Zwischen dem Schwenkzapfen 34 und dem Steg 26 ist eine nachgiebige Büchse 42 und zwischen dem Schwenkzapfen 36 und dem Steg 213 ist eine nachgiebige Büchse 44 angeordnet. Gemäß F i g. 1 besitzt die Büchse 44 quadratischen Querschnitt und ist in eine entsprechende quadratische Lagerstelle 40 im Steg 28 eingesetzt. Nach dem Ausrichten der Büchse 44 in der Lagerstelle 40 wird eine Abdeclcplatte 46 mit Hilfe von mehreren Schrauben 48 am Steg 28 befestigt. Die Büchse 44 und die Lagerstelle 40 sind derart ausgebildet, daß die Büchse 44 bei daran angebrachter Abdeckplatte 46 dem Steg 28 gegenüber starr angeordnet ist. Der Schwenkzapfen 34, die Büchse 42 und der Steg 26 sind auf ähnliche Weise miteinander verbunden. Wie aus F i g. 2 deutlich hervorgeht, sind die Mittelpunkte der Schwenkzapfen 34 und 36 sowie die Lagerstellen 33 und 40 aufeinander ausgerichtet und liegen in einer Ebene mit der Mittellinie der Kreuzgelenkverbindung 52, so daß die Bremse 714 und die Antriebswelle 56 eine Verschwenkbewegung um den gleichen Punkt gegenüber dem Getriebe 12 beschreiben können.
  • Wie ersichtlich, ist die Halterung 22 gegenüber der Halterung 18 verschwenkbar. Die Bremse 714 kann sich somit in lotrechter Richtung gegenüber dem Getriebe 12 verschwenken, während sie an einer Drehbewegung relativ zum Getriebe gehindert wird, wodurch eine Relativbewegung zwischen Getriebe 712 und Achse 716 möglich ist. Weiterhin ist ersichtlich, daß die Halterungen 118, 22 so ausgebildet werden können, daß sie eine Kardan-Schwenkbewegung auszuführen vermögen, indem sie um 90° voneinander versetzt angeordnet und durch ein entsprechendes Glied miteinander verbunden werden.
  • Das die Antriebskraftquelle für die Antriebswelle 110 darstellende Getriebe 12 weist an seiner nicht dargestellten Antriebswelle einen Gabelkopf 50 auf, welcher mit Hilfe einer allgemein mit 52 bezeichneten Kreuzgelenkverbindung mit einem Gabelkopf 54 an der Eingangswelle der Bremse 14 verbunden ist. Die Antriebswelle 56 ist mit einem Gabelkopf 58 versehen, der mit Hilfe einer zweiten Kreuzgelenkverbindung 60 mit einem Gabelkopf 62 an der Antriebswelle für die Hinterachse 16 verbunden ist. Die Halterungen 18 und 22 sind so im Abstand voneinander angeordnet, daß sich die Gabelköpfe 50 und 54 zwischen ihnen frei drehen können und daß sich die Antriebswelle 56 mit einer Schwenkbewegung gegenüber dein die Antriebswelle 56 antreibenden Getriebe 12 ohne Störung bewegen kann, selbst wenn sich die Bremse 14 relativ zum Getriebe 12 bewegt.
  • Gemäß F i g. 3 weist die hydrodynamische Bremse 14 ein dreistückiges Gehäuse 15 mit Stirndeckeln 64 und 66 sowie einem zentralen Ringabschnitt 68 auf. Die Stirndeckel 64 und 66 sind mit Hilfe von mehreren Schrauben 70 am zentralen Abschnitt 68 befestigt. Die Statorschaufeln 72 der Bremse 14 sind aus demselben Stück wie die Stirndeckel 64 und 66 ausgebildet. Die Statorschaufeln 72 sind ebenfalls drehfest angeordnet, da die Bremse 114 an einer Drehbewegung gehindert wird.
  • Die Eingangswelle 55 der Bremse 14 ist als Schiebestück-Gabelkopf mit einer mit dem Rotor drehfest verbundenen Welle 53 und einem Gabelkopfabschnitt 54 ausgebildet. Die Welle 53 ist mit einer zentralen, in Axialrichtung verlaufenden verzahnten Öffnung 74 versehen. In der Zentralöffnung 74 der Eingangswelle 55 ist die Antriebswelle 56 gleitfähig eingesetzt, die ihrerseits einen außenverzahnten Abschnitt 76 aufweist, der in die verzahnte Öffnung eingefügt ist. Die Wellen 55 und 56 bilden dabei eine praktisch starre, durchgehende Welle für die Bremse 114. Die Antriebswelle 56 läuft in einen Gabelkopf 58 aus, der zur Aufnahme der Kreuzgelenkverbindung 60 ausgebildet ist. Diese gleitfähige Verbindung der Wellen 55 und 56 ist vorgesehen, um Verlagerungsänderungen zwischen der Achse 1.6 und dem Getriebe 12 aufnehmen zu können.
  • An der Eingangswelle 55 ist ein sich mit dieser mitdrehender Rotor 78 befestigt, der mehrere aus dem gleichen Teil ausgebildete Schaufeln 139 aufweist, welche ihrerseits mit den Statorschaufeln 72 zusammenwirken. Durch Auffüllen der durch das Gehäuse 115 gebildeten Kammer 82 mit einer Hydraulikflüssig keit werden die Rotorschaufeln 80 hydrodynamisch mit den Statorschaufeln 72 gekoppelt, wobei sie die Drehbewegung des Rotors 78 sowie der mit diesem verbundenen Welle 75 verzögern. Wenn die Hydraulikflüssigkeit aus der Kammer 82 entleert wird, ist der Rotor 713 nicht mehr mit den Statorschaufeln 72 gekoppelt und ergibt keine Bremsung der Welle 55 und der Antriebswelle 710, in welcher die Welle 55 angeordnet ist.
  • Die Welle 55 ist mit Hilfe von Lagern 34 bzw. 86 in den Stirndeckeln 64 und 66 der Bremse 14 drehfähig gelagert, wobei sich die Lager in Öffnungen 88 bzw. 90 in den Stirndeckeln 64 bzw. 66 befinden. Zwischen der Welle 55 und den Öffnungen 88 bzw. 90 sind Dichtungen 92 bzw. 94 angeordnet. die ,.in Hindurchtreten der in der Bremse vorhandenen Hydraulikflüssigkeit verhindern.
  • Wie erwähnt, dreht sich der Rotor 78 zusammen mit der Antriebswelle. Das Bremsgehäuse 14, an dem die Statorschaufeln 72 starr befestigt sind, wird durch seine Befestigung am Getriebe 112 an einer Drehbewegung gegenüber dem Fahrzeug gehindert, kann sich jedoch mit Hilfe der allgemein mit 713 bezeichneten Bremsengehäuseaufhängung in lotrechter Richtung relativ zum Fahrzeug bewegen, wobei sich die Achse 16 und die Antriebswelle 56 relativ zum Getriebe 12 bewegen können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrodynamische Bremse, die zwischen der Getriebeausgangswelle und der auf die Hinterräder eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, wirkenden Antriebswelle, unter Zwischenschaltung von Kreuzgelenken, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgehäuse (14) in einer zur Bewegungsebene der Antriebswelle (56) senkrechten Achse schwenkbar am Getriebegehäuse (12) angelenkt ist und der Drehmittelpunkt des zwischen der Getriebeausgangswelle und der mit dem Rotor (78) der Bremse drehfest verbundenen Welle (53) vorgesehenen einzigen Kreuzgelenks im Schnittpunkt der Achse der Getriebeausgangswelle mit der Schwenkachse des Bremsgehäuses liegt.
  2. 2. Hydrodynamische Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (18, 22) des Bremsgehäuses mittels eines Schwenkzapfens (34, 36) und dessen Lagerstellen (38, 40) verschwenkbar miteinander verbunden sind.
  3. 3. Hydrodynamische Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Getriebegehäuse(12) vorgesehenen Stege (30 oder 32) paarweise einem Steg (26 oder 28) des Bremsengehäuses (14) zugeordnet sind und ein Steg (26 oder 28) jedes Stegpaars eine Öffnung (38 oder 40) und der andere Steg (30 oder 32) jedes Paars den verschwenkbar in der Öffnung des ersten Stegs angeordneten Schwenkzapfen (34 oder 36) trägt.
  4. 4. Hydrodynamische Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen (34, 36) gegenüber den Lagerstellen (38, 40) in Kunststoffbüchsen (42, 44) gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1100 357; britische Patentschrift Nr. 842 145; USA.-Patentschriften Nr. 1915 547, 2 170128, 2963118.
DED39183A 1961-06-23 1962-06-20 Hydrodynamische Bremse Pending DE1258745B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1258745XA 1961-06-23 1961-06-23

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ID=22421850

Family Applications (1)

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DED39183A Pending DE1258745B (de) 1961-06-23 1962-06-20 Hydrodynamische Bremse

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DE (1) DE1258745B (de)

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