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DE1258461B - Gatterschaltung, bestehend aus einem mehrere Eingaenge und einen Ausgang aufweisenden Transistorschaltverstaerker - Google Patents

Gatterschaltung, bestehend aus einem mehrere Eingaenge und einen Ausgang aufweisenden Transistorschaltverstaerker

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Publication number
DE1258461B
DE1258461B DE1965S0097426 DES0097426A DE1258461B DE 1258461 B DE1258461 B DE 1258461B DE 1965S0097426 DE1965S0097426 DE 1965S0097426 DE S0097426 A DES0097426 A DE S0097426A DE 1258461 B DE1258461 B DE 1258461B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
gate
output
input
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0097426
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Engelhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0097426 priority Critical patent/DE1258461B/de
Publication of DE1258461B publication Critical patent/DE1258461B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/08Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices
    • H03K19/082Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices using bipolar transistors
    • H03K19/09Resistor-transistor logic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Gatterschaltung, bestehend aus einem mehrere Eingänge und einen Ausgang aufweisenden Transistorschaltverstärker Zur Steuerung von technischen Prozessen, insbesondere von Werkzeugmaschinen, z. B. Pressen, werden unfallsichere Halbleitersteuerungen benötigt. Die hierbei verwendeten Steuerbausteine müssen so aufgebaut sein, daß nur dann Steuerbefehle verarbeitet und weitergegeben werden können, wenn die Funktionstüchtigkeit der Bausteine gewährleistet ist. Das bedeutet, daß ein Einschaltbefehl für die Inbetriebnahme eines bewegbaren Maschinenteils nur auf Grund eines entsprechenden Steuerbefehls des Steuerprogrammgebers erfolgen darf, keinesfalls aber bei Ausfall eines Bauelements, bei Drahtbruch oder Erdschluß auf den Eingangsleitungen solcher befehlverarbeitenden Bausteine. Da an den Ausgängen der Bausteine nur zwei verschiedene Signalzustände auftreten können, ist die Gefahr gegeben, daß trotz anstehendem Ausschaltbefehl für das Maschinenteil infolge eines Defektes im befehlverarbeitenden Baustein ein Einschaltbefehl aus- oder weitergegeben werden kann, der das von der Maschine bearbeitete Objekt und/oder sogar das Bedienungspersonal gefährden könnte. Um dies zu vermeiden, muß die Steuerung so aufgebaut sein, daß bei in den Steuerbausteinen oder Bausteingruppen auftretenden Fehlern -stets nur ein Steuerbefehl verausgabt werden kann, der das Steuerorgan in die sichere Betriebslage, also in den Ausschaltzustand, steuert. Ein Maschinenstillstand bzw. ein Produktionsausfall ist dann zwar störend, aber eher hinnehmbar als eine Zerstörung des bearbeitenden Gutes oder gar eine gesundleitliche Beeinträchtigung des Bedienungspersonals.
  • Es ist bei fehlergeschützten (eigensicheren) Und-Gatterschaltungen bekannt, die Kollektorspeisespannung für den Transistor des Schaltverstärkers aus einer der Signalspannungen eines vorangestellten Bausteins zu gewinnen und an die Transistorbasis in üblicher Weise andere Signalspannungen aus anderen Bausteinen anzulegen. Steht bei einem solchen Und-Gatter auf Grund eines Fehlers im vorangestellten Baustein die Kollektorspeisespannung für den Transistor dauernd an, so ist, wenn auch die basisseitig zugeführten Signale anliegen, fälschlich die Und-Bedingung erfüllt. Es ist bei solchen fehlergeschützten Und-Gattern weiter bekannt, die .Signalspannungen als Impulsspannungen über entsprechende Koppelglieder, wie Kondensatoren, zuzuführen; ein solches Gatter kann dann aber keine statischen Ausgangssignale anderer Bausteine verarbeiten, was in vielen Fällen jedoch wünschenswert ist.
  • Die Erfindung befaßt sich deshalb mit der Aufgabe, ein eigensicheres Gatter aufzubauen, dessen Eingangs- und Ausgangssignale statische Signale sind.
  • Demgemäß bezieht sich die Erfindung auf eine Gatterschaltung, bestehend aus einem mehrere Eingänge und einen Ausgang aufweisenden Transistorverstärker, bei dem der Eingangstransistor seine Kollektorspannung aus einer Signalspannung der in der Steuerkette vorangehenden Baueinheit bezieht und bei dem dem Ausgangstransistor impulsförmige Signale in Dauersignale umwandelnde Bauelemente zugeordnet sind, zur Darstellung logischer Funktionen, und die Erfindung besteht darin, daß der Kollektor des Eingangstransistors bzw. die Kollektoren der Zwischenstufentransistoren über Entkopplungswiderstände ausschließlich mit den zugehörigen Gattereingängen sowie galvanisch mit der Basis des folgenden Transistors des Transistorschaltverstärkers verbunden sind, daß die Basis des Eingangstransistors an einer ständig, vorzugsweise hochfrequente Impulsfolgen abgebenden Quelle liegt und daß der Kollektor des Ausgangstransistors einerseits an das Betriebspotential sowie über die die impulsförmigen Signale in Dauersignale umwandelnden Bauelemente an den Gatterausgang angeschlossen ist.
  • Im Gegensatz zu bekannten Gatterschaltungen ist somit die Eingangssignalspannung ausschließlich dem Kollektor, nicht aber der Basis des Eingangstransistors zugeführt, wogegen die Transistorbasis lediglich von den Impulsfolgen des Impulsgenerators beaufschlagt wird.
  • Zum Aufbau eines Oder-Gatters ist jeder Gattereingang über einen Entkopplungswiderstand mit dem Kollektor des Eingangstransistors verbunden. Der Kollektor des Eingangstransistors ist mit der Basis des Endtransistors über einen Schutzwiderstand gekoppelt, und die Basis jedes Transistors ist über einen Vorwiderstand auf einem Ruhesperrpotential gehalten. Die Gleichstromsperre besteht aus einem Kondensator oder einem Transformator. Bei Verwendung eines Transformators. als Gleichstromsperre ist das Übersetzungsverhältnis des Transformators zweckmäßig so zu wählen, daß die nachgeschaltete Gleichrichteranordnung eine Gatterausgangsgleichspannung liefert, die gleich oder um ein geringes größer ist als die Gattereingangssteuerspannung.
  • Die Oder-Gatterschaltung nach -der Erfindung kann zu einem Und-Gatter erweitert werden, und zwar dadurch, daß mehrere der Grundgatter (Oder-Gatter) kettenartig hintereinandergeschaltet werden, wobei ein Ausgang des einen mit einem Eingang des nächsten Gatters verbunden wird.
  • Zur weiteren Vereinfachung bei der Zusammenfassung von mehreren Oder-Gattern zu einem Und-Gatter braucht jedem Und-Gattereingang lediglich ein einziger (Eingangs-) Transistor zugeordnet zu sein, wobei alle hinsichtlich ihrer Anzahl der Anzahl der Eingänge angepaßten (Eingangs-) Transistoren kettenartig hintereinandergeschaltet werden, indem der Kollektor des einen mit der Basis des folgenden verbunden ist, und der erste Transistor der Kette basisseitig an die Impulsquelle, der letzte Transistor der Kette kollektorseitig an die Basis des einzigen Endtransistors angeschlossen ist.
  • Ausführungsbeispiele und weitere Merkmale der Erfindung seien nachstehend an Hand von zwei Figuren näher erläutert.
  • Die F i g. 1 veranschaulicht einen zweistufigen Schaltverstärker mit den npn-Silizium-Planar-Transistoren T1 und T5. Die Emitter beider Transistoren liegen auf dem Bezugspotential M, d. h. dem Mittelpunkt einer Batterie, deren positiver Pol mit P und deren negativer Pol mit N bezeichnet ist. Der Kollektor des Transistors T1 ist über Widerstände R", Riii R12 bzw. R13 mit den Gattereingängen 10, 11, 12, 13 verbunden. Die Basis des Transistors T1 ist über den Schutzwiderstand R2 an den Hilfseingang F angeschlossen, der von Rechtecksignalfolgen der Quelle Q beaufschlagt wird. Der Kollektor des Transistors Ti ist des weiteren über den Schutzwiderstand R2 mit der Basis des Endtransistors T5 verbunden, dessen Kollektor über den Kollektorwiderstand R3 am Versorgungspotential P liegt. Beide Transistoren T1 und T5 liegen überdies basisseitig, und zwar über die Widerstände R4 bzw. R5, auf dem Ruhesperrpotential N. Schließlich ist der Kollektor des Transistors T5 über den als Gleichstromsperre wirkenden Kondensator Cl und die Gleichrichteranordnung G, welche die Dioden Dl und D2 sowie den Ladekondensator C2 umfaßt, mit dem Ausgang 50 verbunden.
  • Wird an einen, mehrere oder alle der Gattereingänge 10 bis 13 des Oder-Gatters eine gegen M positive Signalspannung angelegt, so erhält der Transistor T1 sein Kollektorspeisepotential; er ist damit betriebsfähig und überträgt die seiner Basis zugeführten, vorzugsweise rechteckigen Signalspannungen der Quelle Q auf die Basis das Transistors 75. Damit gelangen die Rechteckimpulsfolgen - deren Impuls folgefrequent etwa 50 kHz betragen möge --_. über den Sperrkondensator Cl auf die Gleichrichteranordnung G, so daß am Ausgang 50 eine nicht unterbrochene Gleichspannung ansteht. Wird dagegen die Steuersignalspannung an allen Eingängen 10 bis 13 abgeschaltet, so erhält der Kollektor des Transistors Ti keine Versorgungsspannung mehr, was zur Folge hat, daß auch am Ausgang 50 die Ausgangsgleichspannung verschwindet.
  • Es ist leicht einzusehen, daß ein Verschwinden der Ausgangssignalspannung am Ausgang 50 auch dann eintritt, wenn bei ordnungsgemäßer Signalansteuerung mindestens eines der Eingänge 10 bis 13 eines der Bauteile, z. B. die Widerstände Rio bis R13, R1 und R" die Transistoren T1 und 7 5 oder die Signalquelle O defekt wird.
  • Aus mehreren der ein eigensicheres Oder-Gatter darstellenden Bausteine gemäß F i g. 1 kann durch Zusammenschalten ein ebenfalls eigensicheres Und-Gatter aufgebaut werden. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die einzelnen Oder-Gatter kettenartig hintereinanderzuschalten, wobei dem in der Kette ersten Oder-Gatter, wie in F i g. 1 veranschaulicht, die Signalspannungen der Quelle Q auf die Klemme F gegeben werden, während der Kollektor des Transistors T5 oder der Punkt A der Gleichrichteranordnung G mit dem Eingang F des nächsten Bausteins verbunden wird. Die Klemme 10, 11, 12 oder 13 des ersten Kettengliedes bildet dann zusammen mit der Eingangsklemme 1'0, 11, 1.2 oder 13 des nächsten bzw. aller folgenden Kettenglieder die Und-Eingänge des auf diese Weise zusammengesetzten Und-Gatters. Die Impulse der Signalquelle Q werden in diesem Falle dann und nur dann zur Gleichrichteranordnung G bzw. zum Ausgang 50 des letzten Kettengliedes hin durchgelassen, wenn alle Bauelemente des Gesamtaufbaus funktionstüchtig sind und wenn mindestens einem der Eingänge 10 bis 13 jeder Eingangsgruppe der Gesamtkette ein gegen M positives Eingangssignal eingegeben wird.
  • Der Aufbau eines solchen Und-Gatters läßt sich im Bedarfsfalle wesentlich vereinfachen, wobei alle Ausgangstransistoren T; bis auf einen einsparbar sind. Eine solche Abwandlung veranschaulicht die Fig.2.
  • Jedem Und-Gattereingang 10, 20; 30, 40 ist lediglich ein einziger Eingangstransistor T l, 411 T3, T4 zugeordnet. Sämtliche Transistoren sind kettenartig hintereinandergeschaltet, und zwar ist jeweils der Kollektor des einen mit der Basis des folgenden verbunden. Der in der Kette erste Transistor T1 ist basisseitig über die Klemme F an die Rechtecksignalquelle Q angeschlossen, während der letzte Transistor der Kette T4 kollektorseitig an die Basis des Endtransistors 75 angelegt ist, dessen Kollektor wie zu F i g. 1 veranschaulicht - über den Kondensator Cl und die Gleichrichteranordnung G den Ausgang 50 beeinflußt. Die Eingangsgruppen 10 bis 13 bzw. 20, 21 bzw. 30, 31 bzw. 40, 41 bilden unter sich Oder-Eingänge, so daß nicht nur eine Realisierung der Funktionen »Oder« und »Und«, sondern auch eine Darstellung der Funktionen »Oder vor Und« bzw. »Und vor Oder« möglich ist.
  • An Stelle des veranschaulichten Kondensators Cl als Gleichstromsperre kann auch ein Transformator vorgesehen sein. Diese Variante sichert die Möglichkeit, durch geeignete Wahl des Windungsübersetzungsverhältnisses dieses Transformators die Größe der abgegebenen Ausgangsgleichspannung am Ausgang 50 der Größe der Eingangssteuerspannung an den Klemmen 10, 20, 30, 40 anzupassen oder gegebenenfalls die Ausgangsspannung um ein geringes -rößer als die Eingangsspannung zu wählen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gatterschaltung, bestehend aus einem mehrere Eingänge und einen Ausgang aufweisenden Transistorschaltverstärker, bei dem der Eingangstransistor seine Kollektorspannung aus einer Signalspannung der in der Steuerkette vorangehenden Baueinheit bezieht und bei dem dem Ausgangstransistor impulsförmige Signale in Dauersignale umwandelnde Bauelemente zugeordnet sind, zur Darstellung logischer Funktionen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des Eingangstransistors (T1) bzw. die Kollektoren der Zwischenstufentransistoren (T, bis T4) über Entkopplungswiderstände (R10 biss R1.3) ausschließlich mit den zugehörigen Gattereingängen (10 bis 13, 20, 21, 30, 31, 40, 41) sowie galvanisch mit der Basis des folgenden Transistors (T, bis T5) des Transistorschaltverstärkers verbunden sind, daß die Basis des Eingangstransistors an einer ständig, vorzugsweise hochfrequente Impulsfolgen abgebenden Quelle (Q) liegt und daß der Kollektor des Ausgangstransistors (T-) einerseits an das Betriebspotential (P) sowie über die die impulsförmigen Signale in Dauersignale umwandelnden Bauelemente (G) an den Gatterausgang (50) angeschlossen ist.
  2. 2. Erweiterung der Gatterschaltung (Oder-Gatter) nach Anspruch 1 zu einem Und-Gatter, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gatter kettenartig hintereinandergeschaltet sind, indem der Endtransistorausgang des einen Gatters mit dem Hilfseingang (F) des nächsten Gatters verbunden wird.
  3. 3. Abwandlung der Gatterschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Und-Gattereingang (10, 20, 30, 40) lediglich ein einziger (Eingangs-) Transistor (Ti bis T4) zugeordnet ist, daß alle hinsichtlich ihrer Anzahl der Anzahl der Eingänge angepaßten (Eingangs-) Transistoren (Ti bis T4) kettenartig hintereinandergeschaltet sind, indem der Kollektor des einen mit der Basis des folgenden verbunden ist, und daß der erste Transistor (T1) der Kette basisseitig an die Impulsquelle (Q), der letzte Transistor (T4) der Kette kollektorseitig an die Basis des Endtransistors (T.) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1169 514, 1166260.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166260B (de) * 1961-01-26 1964-03-26 Licentia Gmbh Fehlergeschuetztes UND-Element
DE1169514B (de) * 1961-12-07 1964-05-06 Int Standard Electric Corp Grundschaltungen zur logischen Verknuepfung und Speicherung von Informationen

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