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DE1258225B - Schaltwerk - Google Patents

Schaltwerk

Info

Publication number
DE1258225B
DE1258225B DE1964G0041246 DEG0041246A DE1258225B DE 1258225 B DE1258225 B DE 1258225B DE 1964G0041246 DE1964G0041246 DE 1964G0041246 DE G0041246 A DEG0041246 A DE G0041246A DE 1258225 B DE1258225 B DE 1258225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
jaws
control
link
control slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964G0041246
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Schmale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goseberg & Co G GmbH
Original Assignee
Goseberg & Co G GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goseberg & Co G GmbH filed Critical Goseberg & Co G GmbH
Priority to DE1964G0041246 priority Critical patent/DE1258225B/de
Publication of DE1258225B publication Critical patent/DE1258225B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/2028Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with at least one part moving radially between engagement and disengagement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Schaltwerk Die Erfindung betrifft ein Schaltwerk, bei dem die Verbindung zwischen dem Antriebs- und Abtriebsteil durch Mitnehmernocken und Mitnehmerbacken hergestellt wird. Das Schaltwerk der Erfindung soll insbesondere für Exzenterpressen verwendet werden, kann jedoch mit Vorteil auch für alle anderen Fälle eingesetzt werden, bei denen ein Schaltwerk bei niedrigen Drehzahlen sehr große Drehmomente übertragen muß und unter Vollast ein- und ausschaltbar sein soll.
  • Es ist eine Vielzahl von mechanischen Kupplungen und Schaltwerken bekannt, die das Drehmoment entweder kraftschlüssig oder formschlüssig übertragen. Die mit kraftschlüssiger Verbindung arbeitenden Kupplungen, z. B. Reibungskupplungen, besitzen den Nachteil, daß sie im eingeschalteten und insbesondere im einschaltenden Zustand keine schlupffreie starre Verbindung darstellen. Bei den bisher bekannten formschlüssig wirkenden Kupplungen und Schaltwerken treten demgegenüber Schwierigkeiten beim Ein- und Ausschalten unter Last auf, die beispielsweise bei den bekannten Drehkeilkupplungen dazu führen, daß ein Schalten unter Last nicht möglich ist, da die Gefahr besteht, daß die Kupplungsnocken beschädigt werden.
  • Es ist bereits ein Schaltwerk mit die Verbindung zwischen dem Antriebs- und Abtriebsteil herstellenden Mitnehmernocken und Mitnehmerbacken bekannt, bei dem die Mitnehmerbacken in einem auf der Abtriebswelle befestigten Grundkörper auf einem Durchmesser angeordnet und gegenläufig durch einen Steuerschlitten radial verschiebbar gelagert sind. Der Steuerschlitten wird hierbei entgegen der Kraft einer Feder durch einen Steuerhebel rechtwinklig zu den Mitnehmerbacken bewegt. Dieses Schaltwerk kann nur im Stillstand, bestenfalls im Lauf ohne Last geschaltet werden, wobei jedoch die Gefahr besteht, daß beim Schaltvorgang während des Laufes ein wiederholtes Eingreifen der Mitnehmerbacken in die Mitnehmernocken erfolgt, das man als Rattern bezeichnet.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Schaltwerk mit die Verbindung zwischen dem Antriebs- und Abtriebsteil herstellenden Mitnehmernocken und Mitnehmerbacken zu schaffen, die unter Vollast zu jedem Zeitpunkt ratterfrei ein- und ausgeschaltet werden können. Das Schaltwerk soll in jeder Drehrichtung gleich gut arbeiten können und im eingeschalteten Zustand eine schlupffreie starre Verbindung darstellen. Weiterhin soll das Schaltwerk auf einfache Weise als überlastkupplung ausgebildet werden können, so daß es bei einem einstellbaren überlastdrehmoment selbsttätig abschaltet. Wegen der großen Gefahr für das Bedienungspersonal soll das erfindungsgemäße Schaltwerk darüber hinaus eine große Betriebssicherheit aufweisen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, die Mitnehmerbacken mittels zweier Gelenkstücke in der Art eines Kniehebelsystems zu betätigen und einen Kulissenhebel vorzusehen, der den Steuerschlitten in der Ausschaltlage so lange verriegelt, bis der Steuerhebel seinen Schwenkpunkt erreicht hat.
  • Durch diese Maßnahme wird ein wiederholtes Eingreifen der Mitnehmerbacken in die Mitnehmernokken verhindert und ein Ein- und Ausschalten unter Last zu jedem beliebigen Zeitpunkt ermöglicht.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird in einem durch den Steuerhebel verschiebbaren Kurvensegment eine Kulisse vorgesehen, in der der Kulissenhebel durch einen Kulissenstift geführt ist. Weiterhin wird auf dem Steuerschlitten ein Hebel angeordnet, der mit dem durch den Steuerhebel betätigten Kulissenhebel zusammenwirkt. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind schließlich Kipphebelfedern vorgesehen, die die Mitnehmerbacken über Kipphebel zentripetal belasten.
  • Für die Verwendung des erfindungsgemäßen Schaltwerkes als überlastkupplung wird vorgeschlagen, die innere Endstellung des Steuerschlittens durch einen Anschlag derart zu begrenzen, daß die Gelenkstücke in der ausgefahrenen Lage der Mitnehmerbacken mit einem Winkel kleiner als 180° zwischen ihren Längsachsen angeordnet sind.
  • Mit der Erfindung wurde ein Schaltwerk geschaffen, das infolge der als Kniehebelsystem ausgebildeten Gelenkstücke und auf Grund des zur Verriegelung des Steuerschlittens dienenden Kulissenhebels ein sehr schnelles und exaktes Schalten auch unter Last ermöglicht. Durch die im eingeschalteten Zustand in einer Linie liegenden Gelenkstücke und Mitnehmerbacken wird eine sichere Einschaltstellung garantiert, die auch durch den radial nach innen wirkenden Teil der Übertragungskraft nicht gelöst werden kann. Andererseits ist es das Wesen des Kniehebels, daß er mit abnehmendem Winkel zwischen den Hebelgliedern in Form der Gelenkstücke weicher wird, so daß beim Ausschalten der Kupplung der Steuerschieber zusätzlich durch die vom Drehmoment herrührende Teilkraft in die Ausschaltstellung gedrückt wird.
  • Dies bringt weiterhin den großen Vorteil mit sich, daß bei Einschalten zu einem Zeitpunkt, an dem die Anlagefläche der Mitnehmerbacken nur ungenügend in die Ausnehmungen des Außenkranzes einspringen, wegen der nicht erreichbaren gestreckten Lage der Gelenkstücke die Mitnehmerbacken durch das Drehmoment selbsttätig zurückgeworfen werden und sodann ausreichend Zeit haben, in die nachfolgende Ausnehmung vollständig und sicher einzuspringen. Durch diese Wirkungsweise wird das Schalten unter Last ermöglicht, ohne daß Rattererscheinungen oder gar Zerstörungen auftreten. Außerdem wird es hierdurch möglich, dieses Schaltwerk bei Exzenterpressen in Verbindung mit Lichtschranken zu verwenden, wobei ein sofortiger Stillstand des Stempels zu jedem Zeitpunkt erzielt wird.
  • Die Erfindung soll im einzelnen an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf das Schaltwerk der Erfindung im eingeschalteten Zustand bei abgenommenem Deckel, F i g. 2 einen Schnitt nach den Linien II-II in F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf das Schaltwerk gemäß F i g.1 im ausgeschalteten Zustand, F i g. 4 einen Schnitt gemäß Linien IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 eine abgeänderte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schaltwerkes zur Verwendung an einer Exzenterpresse in der Draufsicht gemäß F i g. 1 und 3 und F i g. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig.5.
  • Die dargestellten Ausführungsbeispiele des Schaltwerkes zeigen dessen Anwendung zum Verbinden einer Abtriebswelle 18 mit einem angetriebenen Schwungrad 21 bzw. mit dessen Außenkranz 11. Hierbei sollen Mitnehmernocken 1 des Außenkranzes 11 in Eingriff mit den Mitnehmerbacken 2 der anzutreibenden Abtriebswelle 18 gebracht werden. Die in einem auf der Abtriebswelle 18 befestigten Grundkörper 10 angeordneten Mitnehmerbacken 2 sind infolge der Bewegung eines Steuerschlittens 3 und radial verschiebbarer Gelenkstücke 4 in der Art eines Kniehebelsystems ausgebildet.
  • Hierbei sind die Mitnehmerbacken 2 auf einem Durchmesser radial verschiebbar gelagert und über die Gelenkstücke 4 mit dem Steuerschlitten 3 verbunden, der im rechten Winkel zur Mittelachse der Mitnehmerbacken 2 verschiebbar ist. Die Verschiebung des Steuerschlittens 3 erfolgt mittels eines Steuerhebels 5, der auf der Steuerwelle 17 angeordnet ist. Die Verschiebung des Steuerschlittens erfolgt gegen die Kraft einer Schlittenfeder 9.
  • Wenn das in F i g. 1 im eingeschalteten Zustand dargestellte Schaltwerk in den ausgeschalteten Zustand gemäß F i g. 3 gebracht werden soll, wird die Steuerwelle 17 um einen geringen Betrag verdreht. Hierbei bewirkt der Steuerhebel s eine radial nach außen gerichtete Verschiebung des Steuerschlittens 3 entgegen der Kraft der Schlittenfeder 9. Auf Grund dieser Bewegung, der die innenliegenden Enden der Gelenkstücke 4 folgen, wird die Verriegelung aufgehoben, in der sich die Mitnehmerbacken 2 durch die gestreckte Lage der Gelenkstücke 4 befunden haben. Sobald sich die Mittellinien der Gelenkstücke 4 nicht mehr auf einer Geraden befinden, sondern einen Winkel kleiner als 180° zwischen sich einschließen, wird die starre Verriegelung aufgelöst, so daß zusätzlich zu der die Bewegung auslösenden Kraft des Steuerhebels 5 ein Teil der das Drehmoment übertragenden Kraft hinzukommt und die Mitnehmerbacken 2 radial nach innen drückt. Hierdurch erfolgt ein schlagartiges Lösen des Schaltwerkes, das weiterhin durch die Kraft von Kipphebelfedern 13 unterstützt wird, die über Kipphebel 12 auf die Mitnehmerbacken 2 zentripetal einwirken. Infolge dieser Bewegungsvorgänge ziehen sich die Mitnehmerbacken 2 radial nach innen zurück, wobei ihre Übertragungsflächen den Mitnehmernocken 1 des Antriebes entsprechend abgeschrägt sind.
  • Um ein Zurückschnellen der Mitnehmerbacken 2 zu verhindern, ist der Steuerschlitten 3 mittels eines Hebelsystems 6, 7, 8 in der Ausschaltlage verriegelbar. Diese Verriegelung wird während des Rückschwenkens des Steuerhebels 5 in die Freigabestellung aufrechterhalten, bis der Steuerhebel 5 kurz vor seiner Endstellung zurückgeschwenkt ist. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist zu diesem Zweck auf dem Steuerschlitten 3 ein Hebel 6 angeordnet, der unter der Belastung einer Hebelfeder 14 steht. Dieser Hebel 6 wirkt mit einem Kulissenhebel 8 zusammen, der über ein Kurvensegment 7 durch den Steuerhebel 5 betätigt wird. Hierbei ist der Kulissenhebel 8 durch einen Kulissenstift 16 in einer Kulisse 15 des Kurvensegmentes 7 geführt und wird bei der Ausrückbewegung des Steuerhebels 5 mit seinem winklig abstehenden Teil in Richtung des Steuerschlittens 3 geschwenkt.
  • In der Ausschaltstellung des Schaltwerkes mit nach außen verschobenem Steuerschlitten 3 greift dieser Kulissenhebel 8 hinter den Hebel 6 des Steuerschlittens 3 und verhindert, daß die Schlittenfeder 9 den Steuerschlitten 3 in die Einschaltstellung drücken kann. Diese Lage der Einzelteile ist in F i g. 3 dargestellt.
  • Wenn nunmehr das Schaltwerk wieder eingeschaltet werden soll, wird der Steuerhebel 5 in seine Einschaltstellung zurückgeschwenkt, wobei er das Kurvensegment 7 mitnimmt. Durch dessen Bewegung wird der Kulissenhebel 8 mittels des Kulissenstiftes 16 in der Kulisse 15 nach außen zurückgeschwenkt, wobei eine Freigabe des durch den Kulissenhebel 8 gesperrten Hebels 6 erst im letzten Moment kurz vor Erreichen der Endstellung vorgenommen wird.
  • Hierdurch verbleibt das Schaltwerk während des größten Teiles der das Einschalten bewirkenden Steuerbewegung in der ausgeschalteten Stellung, so daß ein Rattern oder mehrfaches Eingreifen der Mitnehmerbacken 2 verhindert wird. Wenn im letzten Teil der Steuerbewegung der Hebel 6 freigegeben wird, schnellen die Mitnehmerbacken 2 auf Grund der über dem Steuerschlitten 3 und die Gelenkstücke 4 übertragenen Kraft der Schlittenfeder 9 radial nach außen. Sobald die Gelenkstücke 4 mit ihren Mittellinien auf einer Geraden zu liegen kommen, sind die Mitnehmerbacken 2 starr und durch äußere Einflüsse radial unverschiebbar angeordnet, so daß ein schlupffreies und sicheres Arbeiten des Schaltwerkes gewährleistet ist.
  • Sollten insbesondere bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 die Mitnehmerbacken 2 durch die Schlittenfeder 9 derart ungünstig bezüglich der Nokken des Außenkranzes 11 radial nach außen gedrückt werden, daß eine gestreckte Lage der Gelenkstücke 4 nicht möglich ist, bleibt das Knieheb-elsystem so weich, daß der radial nach innen auf die Mitnehmerbacken 2 wirkende Teil der das Drehmoment ergebenden Tangentialkraft ausreicht, die Mitnehmerbacken 2 nach innen zu drücken. Da die hierbei aufzubringende Kraft mit kleiner werdendem Winkel zwischen den Mittellinien der Gelenkstücke 4 sehr stark abnimmt, ergeben sich bei diesem Vorgang nur geringe Kräfte, die kaum einen Verschleiß zur Folge haben. Durch die zurückgeschwenkte Lage des Steuerhebels 5 ist keine Verriegelung des Steuerschlittens 3 eingetreten, so daß die Mitnehmerbacken 2 nach dem Vorbeitreten der Mitnehmernocken 1 infolge der Schlittenfeder 9 sofort wieder nach außen treten.
  • Um die Merkmale des Schaltwerkes für dessen Verwendung an Exzenterpressen auszunutzen, wurde gemäß F i g. 5 der Außenkranz 11 auf seiner Innenfläche mit sägezahnartigen Ausnehmungen 19 versehen und die Mitnehmerbacken 2 mit einer den Ausnehmungen 19 angepaßten Außenfläche ausgebildet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ergeben sich hierdurch zwanzig Nocken, die zum einseitigen Mitnehmen ausgebildet sind, da bei der Verwendung an Exzenterpressen kein Wert auf einen Rückwärtslauf gelegt wird.
  • Mit dieser Ausbildung des Schaltwerkes wurde eine mechanische Vorrichtung für Exzenterpressen geschaffen, die ein sofortiges Anhalten oder Inbetriebsetzen des Pressenstempels in jeder beliebigen Lage des Stempels auch unter Vollast ermöglicht. Durch die Vielzahl der Aussparungen 19 am Außenkranz 11 wird ein Stillsetzen des abgetriebenen Teiles in jeder Lage der Abtriebswelle 18 und ein Einschalten der Vorrichtung innerhalb eines kleinen Verdrehwinkels möglich. Sollte unter Vollast eingeschaltet werden und die Mitnahmefläche zwischen den Mitnehmerbacken 2 und den Nocken 1 weniger als 90 bis 95 % der Fläche bei vollem Eingriff betragen, so wird durch das zu übertragende Drehmoment das Kniehebelsystem infolge der nicht erreichten gestreckten Lage der Gelenkstücke 4 zusammengedrückt.
  • Die Mitnehmerbacken 2 werden hierdurch zurückgeschoben und rasten mit Sicherheit auf der gesamten zur Verfügung stehenden Fläche in die nächste Ausnehmung 19 ein.
  • Um eine Dämpfung der Schaltkräfte zu erreichen, ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 und 6 der Außenkranz 11 unter Zwischenschalten tangential liegender Dämpffedern 20 am Schwungrad 21 gehalten, so daß sich der Außenring entgegen der Kraft der Dämpffedem 20 bewegen kann. Die Vorrichtung gemäß F i g. 5 und 6 wird durch einen Zwischendeckel 23 und einen Deckel 22 vollständig gekapselt-Um das Schaltwerk als überlastkupplung auszubilden, wird die innere Endstellung des Steuerschlittens 3 durch einen nicht dargestellten Anschlag derart begrenzt, daß die Gelenkstücke 4 in der ausgefahrenen Lage der Mitnehmerbacken 2 mit einem Winkel kleiner als 180° zwischen ihren Längsachsen angeordnet sind. Wenn dieser Anschlag verstellbar ausgebildet wird, kann man das überlastdrehmoment für jeden besonderen Fall einstellen, so daß sich bei überschreiten des eingestellten Drehmomentes die Kupplung selbsttätig abschaltet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltwerk mit die Verbindung zwischen dem Antriebs- und Abtriebsteil herstellenden Mitnehmernocken und Mitnehmerbacken, die in einem auf der Abtriebswelle befestigten Grundkörper auf einem Durchmesser angeordnet und gegenläufig durch einen Steuerschlitten radial verschiebbar gelagert sind, der entgegen der Kraft einer Feder durch einen Steuerhebel rechtwinklig zu den Mitnehmerbacken beweglich ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbacken (2) mittels zweier Gelenkstücke (4) in der Art eines Kniehebelsystems betätigt werden und daß ein Kulissenhebel (8) vorgesehen ist, der den Steuerschlitten (3) in der Ausschaltlage so lange verriegelt, bis der Steuerhebel (5) seinen Schwenkpunkt erreicht hat.
  2. 2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem durch den Steuerhebel (5) verschiebbaren Kurvensegment (7) eine Kulisse (15) vorgesehen ist, in der der Kulissenhebel (8) durch einen Kulissenstift (16) geführt ist.
  3. 3. Schaltwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf- dem Steuerschlitten (3) ein Hebel (6) angeordnet ist, der mit dem durch den Steuerhebel (5) betätigten Kulissenhebel (8) zusammenwirkt.
  4. 4. Schaltwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kipphebelfedern (13) vorgesehen sind, die die Mitnehmerbacken (2) über Kipphebel (12) zentripetal belasten.
  5. 5. Schaltwerk nach Anspruch 1 bis 4 für die Verwendung als überlastkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Endstellung des Steuerschlittens (3) durch einen Anschlag derart begrenzt ist, daß die Gelenkstücke (4) in der ausgefahrenen Lage der Mitnehmerbacken (2) mit einem Winkel kleiner als 180° zwischen ihren Längsachsen angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911198; schweizerische Patentschrift Nr. 101869; französische Patentschrift Nr.1250 646; britische Patentschrift Nr. 502 872; USA.-Patentschriften Nr. 994 384, 1947 502.
DE1964G0041246 1964-08-01 1964-08-01 Schaltwerk Pending DE1258225B (de)

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