[go: up one dir, main page]

DE1257629B - Messerblock fuer Trockenrasierapparate - Google Patents

Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Info

Publication number
DE1257629B
DE1257629B DEK56108A DEK0056108A DE1257629B DE 1257629 B DE1257629 B DE 1257629B DE K56108 A DEK56108 A DE K56108A DE K0056108 A DEK0056108 A DE K0056108A DE 1257629 B DE1257629 B DE 1257629B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife block
knife
tubular carrier
carrier
spacers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK56108A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Krups GmbH and Co KG
Original Assignee
Robert Krups GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Krups GmbH and Co KG filed Critical Robert Krups GmbH and Co KG
Priority to DEK56108A priority Critical patent/DE1257629B/de
Publication of DE1257629B publication Critical patent/DE1257629B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/02Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
    • B26B19/04Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof
    • B26B19/044Manufacture and assembly of cutter blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

PUTSCHES VjfflWsm PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1 257 629
Aktenzeichen: K 56108 I c/69
1257 629 Anmeldetag: 14.Mail965
Auslegetag: 28. Dezember 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Messerblock für Trockenrasierapparate, bestehend aus zwei Kopfstücken, die durch mehrere rohrförmige Träger untereinander verbunden sind, welche ihrerseits eine Vielzahl von Messern und Abstandsstücken aufnehmen, wobei zwischen zwei auf einem Träger befindlichen Messern jeweils ein Abstandsstück angeordnet ist.
Bei einer bekannten Ausführungsform eines Messerblocks dieser Art bestehen die Träger aus massiven Stiften. Ein Zusammenhalt der Teile des Messerblocks wird dadurch erreicht, daß man die Enden der massiven Träger kopfartig erweitert. Diese bekannte Ausführungsform hat nicht zuletzt den Nachteil, daß der Messerblock im Hinblick auf die Verwendung massiver Stifte verhältnismäßig schwer ist. Darüber hinaus bringt auch die Bildung kopfartiger Verbindungselemente Nachteile mit sich.
Es ist auch ein Messerblock für Trockenrasierapparate bekannt, bei dem die Schermesser mit dem Schermesserträger durch einen unlösbaren metallischen Überzug verbunden sind. Als metallischer Überzug wird dabei z. B. eine Chrom-, Nickel-, Kupfer-, Zink- oder Zinnschicht aufgebracht. Das Aufbringen kann dabei auf elektrolytischem Wege oder auch durch ein Metallspritz- oder auch Tauchlötverfahren erfolgen. Die Herstellung derartiger Messerblocks bereitet in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten, nicht zuletzt deshalb, weil die Schermesser vorbehandelt werden müssen, z. b. durch elektrolytisches Aufrauhen. Ferner muß beachtet werden, daß die Schneidwirkung der Schermesser durch einen Überzug erheblich beeinträchtigt werden kann. Um dies zu vermeiden, muß man entweder die betreffenden Stellen der Schermesser abdecken, oder es muß eine Nachbearbeitung erfolgen.
Es ist ferner ein Messerblock der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Abstandsstücke aus einem Fließeigenschaften besitzenden Werkstoff, vorzugsweise aus einem Leichtmetall, bestehen. Die Abstandsstücke sollen dabei miteinander verbunden werden. Um dies zu ermöglichen, weisen die einzelnen Messer Abschnitte auf, durch welche der Werkstoff der Abstandsstücke hindurchfließen kann. Durch diese Art der Verbindung der Abstandsstücke soll eine Drehsicherung der Messer herbeigeführt werden. Zum Zusammenhalten des Messerkopfes sind aber auch mehrere Niete erforderlich, die an den Endbereichen nietkopfartig ausgebildet werden und massiv sind. Hierdurch ergibt sich ein verhältnismäßig schwerer Messerkopf. Außerdem hat das Ineinanderfließen der Abstandsstücke auf die Ver-Messerblock für Trockenrasierapparate
Anmelder:
Fa. Robert Krups,
Solingen-Wald, Heresbachstr. 29
Als Erfinder benannt:
Kurt Baumann, Solingen-Mescheid
bindung der Messer mit den durchgehenden Nieten überhaupt keinen Einfluß.
Schließlich ist auch ein Messerblock bekannt, bei dem besondere Messerträger fehlen. Vielmehr wird ein Zusammenhalt der Messer dieses Messerblocks dadurch erreicht, daß an den Messerblättern verformte Stellen vorgesehen sind, welche deren gegenseitigen Abstand bestimmen, wobei die einzelnen Blätter ausschließlich durch Kleben miteinander zum Messerblock verbunden sind. Von einem solchen Messerblock sind mehrere Ausführungsformen bekannt. Bei der ersten Ausführungsform weist jedes Messerblatt mindestens an zwei Stellen als Verformung Durchzüge auf, wobei die Durchzüge in der Regel kegelstumpfförmig und offen sind. Die zweite Ausführungsform dieses Messerblocks kennzeichnet sich durch zwei Sorten abwechselnd aufeinandergeschichteter Messerblätter, wobei die verformten Stellen der einen Sorte versetzt gegenüber den verformten Stellen der anderen Sorte liegen. Es ist somit erforderlich, jeweils zwei voneinander verschiedene Messerblätter herzustellen und auf Lager zu halten, wodurch die Kosten erhöht werden. Darüber hinaus ist es zwecks Zusammenbaues dieses Messerblocks erforderlich, die einzelnen Messer an ihren napfförmigen Ausnehmungen mit einem Zweikomponentenharz zu versehen, dann in eine analog der halbzylindrischen Form des Messerblocks ausgeführte Wanne eine Hilfsvorrichtung einzulegen und das auf diese Weise erhaltene Paket an den die Stirnplatten bildenden Messern zusammenzudrücken, um den Kleber aushärten zu lassen. Abgesehen davon, daß der Kleber eine relativ lange Zeit braucht, um bei Raumtemperatur auszuhärten, werden die einzelnen Messerblätter einer Druckbeanspruchung unterzogen, unter der sie sich verformen. Hierbei besteht außerdem die Gefahr, daß die einzelnen Ausbuchtungen nicht alle satt auf dem benachbarten Messerblatt aufliegen, wodurch die Klebung er-
709 710/151
schwert wird. Sollten jedoch die Blätter so verformt werden, daß die Ausbuchtungen während der Verklebung auf dem benachbarten Messerblatt aufliegen, dann ist zu befürchten, daß durch die bei der Verformung entstehende Spannung nach dem Herausnehmen des Messerblocks aus der Preßform die Klebung wieder aufreißt. Das Fehlen von Schermesserträgern bedingt somit den Nachteil, daß das Lösen der Klebung zwischen zwei benachbarten Schermessern ein Zerfallen des Messerkopfes in zwei Teile bewirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Messerköpfe für die Trockenrasierapparate der eingangs näher beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die Messer und die Abstandsstücke ohne Nachbehandlung fest und dauerhaft zu einem gewichtsmäßig leichten Messerblock vereinigt werden.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Hohlraum des rohrförmigen Trägers zur Unterbringung eines Verbindungsmittels, wie eines Klebers, dient, welches über wenigstens einen Schlitz des Trägers sowohl mit Bereichen der Messer als auch mit Bereichen der Abstandsstücke in Verbindung steht.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Messerblocks bringt gegenüber dem Bekannten erhebliche Vorteile mit sich. So wird das Verbindungsmittel erstmalig durch den Hohlraum der Träger den Verbindungsstellen zugeführt. Dadurch ist praktisch jede Nachbehandlung, insbesondere das Entfernen von überschüssigem Klebstoff entbehrlich. Dadurch, daß der Hohlraum der rohrförmigen Körper mit einem Verbindungselement, wie mit einem Kleber, ausgefüllt werden kann, der über wenigstens einen Schlitz sowohl mit den Messern als auch mit den Abstandsstücken in Wirkverbindung tritt, ergibt sich eine feste und dauerhafte Verbindung der Einzelteile des Messerblocks. Eine Vorbehandlung der Messer, z. B. ein elektrolytisches Aufrauhen, ist nicht erforderlich.
Es empfiehlt sich, daß die Kopfstücke des Messerblocks an sich bekannte Vorsprünge aufweisen, die in den Hohlraum der rohrförmigen Träger eingreifen. Auf diese einfache Weise läßt sich eine Verbindung zwischen den rohrförmigen Trägern und den zugeordneten Kopfstücken erreichen. Dabei empfiehlt es sich, daß jeder Vorsprung der Kopfstücke von einer Ringnut umgeben ist, in welche jeweils das freie Ende eines rohrförmigen Trägers eingreift. Es empfiehlt sich dabei ferner, die Tiefe der Ringnut mit einem Ubermaß auszustatten. Auf diese Weise hat man Spielraum zum Ausgleich von Toleranzen. Dabei ist vor allem an einen Ausgleich der Toleranzen der Abstandsstücke und der Messer gedacht, soweit es sich um die Breitentoleranzen handelt.
Bei der Fertigung des erfindungsgemäßen Messerblocks kann man zunächst davon absehen, das eine Kopfstück aufzusetzen. Dadurch bleiben die Öffnungen im Bereich der einen Enden der rohrförmigen Körper zunächst offen. Durch diese Öffnungen kann man einen Kleber od. dgl. einbringen. Man kann sich aber auch für eine andere Möglichkeit des Einbringens des Klebers in den Hohlraum des rohrförmigen Trägers entschließen. In diesem Fall werden beide Kopfstücke bereits vor dem Einbringen des Klebers aufgesetzt. Um auch in diesem Fall den Hohlraum mit einem Kleber od. dgl. ausfüllen zu können, weisen die Vorsprünge wenigstens des einen
Kopfstückes Durchbrüche auf, die in den Hohlraum der rohrförmigen Träger einmünden. Durch diese Durchbrüche kann man beispelsweise eine Füllnadel führen, mit deren Hilfe dann das Auffüllen des Hohlraumes mit einem Klebemittel erfolgt.
Es empfiehlt sich, daß jeder rohrförmige Träger aus einem federnden Werkstoff besteht. Durch die Federung wird schon ein gewisser Halt der aufzunehmenden Teile, nämlich der Messer und der
ίο Abstandsstücke, erzielt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich der Schlitz über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers und verläuft in Richtung der Längsmittellinie. Man kann aber auch in Abwandlung dieser Ausführungsform mehrere Schlitze vorsehen, die dann jeweils wesentlich kürzer gehalten sind und versetzt zueinander angeordnet werden, damit der rohrförmige Träger noch eine zusammenhängende Ausbildung aufweist.
Zur weiteren Verbesserung des Zusammenhalts der Einzelteile des Messerblocks empfiehlt es sich, daß auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers Verteilernuten für das Befestigungsmittel vorgesehen sind, die wenigstens an einem Ende in den Schlitz einmünden. Das Verbindungsmittel kann aus dem Hohlraum zunächst in den Schlitz und danach in die Verteilernuten gelangen. Auf diese Weise wird eine wesentlich vergrößerte Befestigungsfläche erzielt.
Man kann die Schlitze der zu einem Messerblock gehörenden rohrförmigen Träger nach unterschiedlichen Richtungen zeigen lassen. Auf diese Weise kann man die Hauptbefestigungsstellen in eine bestimmte Richtung legen. Sofern zu einem Messerblock drei rohrförmige Träger gehören, empfiehlt es sich, daß der Schlitz des einen, vorzugsweise des mittleren rohrförmigen Trägers zur Schneidkante der Messer zeigt und die Schlitze der übrigen rohrförmigen Träger zu den Schmalseiten des Messerblocks zeigen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Teilstück eines erfindungsgemäßen Messerblocks für Trockenrasierapparate,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Messerblock gemäß F i g. 1,
F i g. 3 einen mittigen Längsschnitt durch ein Teilstück des Messerblocks gemäß F i g. 1 und
F i g. 4 in Ansicht ein zugehöriges Kopfstück.
Es sei zunächst erwähnt, daß der Einfachheit halber in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen Teile eines Messerblocks für Trockenrasierapparate dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So sind insbesondere die Kupplungsstücke des Messerblocks fortgelassen, über welche diesem in bekannter Weise eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird. Es sei jedoch erwähnt, daß alle nicht dargestellten Teile des Messerblocks eine an sich bekannte Ausbildung aufweisen können.
Zu dem Messerblock gehört eine Vielzahl von Messern 10, deren Form am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist. Sie haben die Form eines Kreisringelementes, wobei die Enden jedoch kreisbogenförmig ausgebildet sind. Dies bedeutet, daß sowohl die Schneidkante 18 als auch die Innenkante 19 jedes Messers 10 einen gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt haben. Diese Ausbildung ergibt erhebliche
Vorteile bei der Bearbeitung der Messer. Wenn z. B. der Messerblock bearbeitet, beispielsweise geschliffen werden soll, so läßt er sich in einfacher Weise auf einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Dorn aufbringen. Die Innenkante 19 paßt sich dabei genau der Krümmung des Dorns an. Ferrer ist es möglich, auf ein und demselben Dorn gleichzeitig zwei oder sogar drei Messerblöcke anzuordnen, um diese gleichzeitig zu bearbeiten. Auch die kreisbogenförmige Ausbildung der Schneidkante macht sich dabei für eine Bearbeitung vorteilhaft bemerkbar.
Im gewählten Ausführungsbeispiel weist jedes MesserlO drei Durchbrüche 20 von kreisförmigem Querschnitt auf. Diese sind in regelmäßiger Anordnung im Messer 10 angebracht. Durchgriffen werden die Durchbrüche 20 jeweils von einem rohrförmigen Träger 13. Hierbei handelt es sich um einen Metallkörper, der mit einem Schlitz 12 versehen ist. Wie F i g. 3 am besten erkennen läßt, erstreckt sich der Schlitz 12 über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers 13 und verläuft in Richtung der Längsmittellinie. Der rohrförmige Träger 13 hat einen Hohlraum 11, der zur Unterbringung eines Befestigungsmittels, beispielsweise eines Klebers, dient. Es wird noch auszuführen sein, wie der Kleber in den Hohlraum 11 hineingebracht wird. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind die rohrförmigen Träger leicht federnd gehalten, so daß sie sich unter Vorspannung an die Begrenzungswandungen der Durchbrüche 20 der Messer 10 anlegen.
Wie F i g. 1 und 3 ferner erkennen lassen, befindet sich zwischen zwei Messern 10 ein und desselben rohrförmigen Trägers 13 immer ein Abstandsstück 14, das als hohlzylinderförmiger Körper ausgebildet ist und welches auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers 13 sitzt. Da, wie schon erwähnt, der Schlitz 12 sich über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers 13 erstreckt, können die in seinem Hohlraumll eingebrachten Klebemittel sowohl Bereiche der Messer 10 als auch Bereiche der Abstandsstücke 14 erreichen.
Der Messerblock wird an den beiden Enden jeweils durch ein Kopfstück 15 abgeschlossen, von denen in den Figuren der Zeichnung nur das eine dargestellt ist. Es sei jedoch erwähnt, daß das andere die gleiche Ausbildung aufweisen kann. Wie F i g. 4 zeigt, hat jedes Kopfstück 15 im wesentlichen die gleiche Ausbildung wie ein Messer 10, nur ist es in den Abmessungen etwas kleiner gehalten.
F i g. 3 läßt erkennen, daß jedes Kopfstück 15 ihm unmittelbar angeformte Vorsprünge 16 aufweist, deren Anzahl derjenigen der rohrförmigen Träger 13 entspricht. Diese Vorsprünge 16 sind in ihren Abmessungen so gehalten, daß sie schließend in das freie Ende des rohrförmigen Trägers 13 eingreifen können. Wie F i g. 3 ferner erkennen läßt, ist jeder Vorsprung 16 von einer Ringnut 17 umgeben. Diese ist mit Übermaß hinsichtlich ihrer Länge angefertigt, um so gegebenenfalls einen Toleranzenausgleich herbeizuführen. Ferner ist ersichtlich, daß das freie Ende des rohrförmigen Trägers 13 teilweise in die Ringnut 17 eingreift.
Wie schon erwähnt, dient der Hohlraum 11 jedes rohrförmigen Trägers 13 zur Aufnahme eines Verbindungsmittels, wie eines Klebers. Erwähnt sei beispielsweise ein wärmehärtender Kleber, wie ein Zweikomponentenkleber. Es hönnen hierbei handelsübliche Kleber Benutzung finden. Hinsichtlich der
Einbringung eines solchen Klebers in den Hohlraum 11 ergeben sich mehrere Möglichkeiten.
Nach der ersten Möglichkeit wird der Messerblock zunächst in der gezeichneten Weise zusammengesetzt, jedoch wird das eine Kopfstück 15 zunächst noch fortgelassen. Man kann dann den so vorbereiteten Messerblock auf die freie Stirnfläche des schon angebrachten einen Kopfstückes 15 aufstellen, so daß die rohrförmigen Träger 13 — anders ausgedrückt — ίο senkrecht stehen. Man kann das Klebemittel mit einer Hohlnadel einbringen, wobei man mit dem Einbringen des Klebers im Bereich der Stirnfläche des Vorsprunges 16 beginnt. Beim Einbringen des Klebers wird die Hohlnadel stetig nach oben herausgezogen, wobei jedoch darauf geachtet wird, daß die Geschwindigkeit des Herausziehens in Übereinstimmung ist mit dem Ansteigen des Klebemittels in dem Hohlraum 11. Auf diese Weise wird die Bildung von schädlichen Luftblasen ausgeschlossen. Das auf diese Weise in den Hohlraum 11 eingeführte Klebemittel gelangt über den Schlitz 12 auch mit Bereichen der Messer 10 und mit Bereichen der Abstandsstücke 14 in Verbindung. Wenn schließlich der gesamte Hohlraum 11 mit einem Kleber ausgefüllt ist, wird das zweite Kopfstück 15 auf den so vorbereiteten Messerblock aufgesetzt. Man kann dann den Messerblock leicht verklammern und zum Trocknen ablagern. Zur Beschleunigung des Trockenprozesses kann man ihn beispielsweise auch in einen beheizten Trockenschrank einbringen.
Bei der zweiten Möglichkeit des Einbringens des Klebers in den Hohlraum 11 wird der Messerblock völlig zusammengesetzt, d. h., es wird auch das zweite Kopfstück 15 bereits angebracht. Um nun in den Bereich des Hohlraumes 11 mit einer Fülnadel od. dgl. gelangen zu können, weisen in nicht dargestellter Weise die Vorsprünge 16 wenigstens des einen Kopfstückes Durchbrüche auf, die in den Hohlraum 11 einmünden. Die Abmessungen der Durchbrüche sind so gehalten, daß man die Füllnadel leicht durch sie hindurchführen kann. Das Ausfüllen des Hohlraumes mit einem Klebemittel kann dann in der geschilderten Art und Weise geschehen.
F i g. 2 ist zu entnehmen, daß die Schlitze 12 der insgesamt drei vorhandenen rohrförmigen Träger 13 nicht einheitlich nach ein und derselben Richtung weisen. So zeigt der Schlitz 12 des mittleren rohrförmigen Trägers 13 in Richtung auf die Schneidkante 18 des Messers 10. Die Schlitze 12 der beiden übrigen rohrförmigen Träger 13 zeigen dagegen in Richtung auf die Schmalseiten des Messers 10. Man hat es so in der Hand, die Schlitze 12 in eine bestimmte Richtung zeigen zu lassen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen möglich:
So kann die Außenfläche des rohrförmigen Trägers 13 mit einer oder mehreren Verteilernuten ausgerüstet sein. Wenigstens das eine Ende einer solchen Verteilernut mündet in den Schlitz 12 des rohrförmigen Trägers 13 ein. Dies hat den Vorteil, daß die Verbindungsmittel zusätzlich noch auf Teile der Außenfläche des rohrförmigen Trägers gelangen und damit für eine Vergrößerung der Befestigungsfläche sorgen. — Ferner kann man den einzigen durch-

Claims (11)

laufenden Schlitz 12 auch durch mehrere Einzelschlitze ersetzen, die jedoch wesentlich kürzer gehalten sind und die versetzt zueinander angeordnet werden. Bei der Anordnung der Schlitze ist jedoch darauf zu achten, daß der rohrförmige Träger 13 noch ein zusammenhängendes Ganzes bildet. — Und schließlich sei erwähnt, daß auch die Gestalt und Ausbildung der Messer 10 abweichend vom Ausführungsbeispiel gewählt werden kann. Im gewählten Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen, daß einzelne Abstandsstücke 14 benutzt werden, von denen jeweils eines zwei MesserlO in einem bestimmten Abstand hält. Zur Vereinfachung der Herstellung kann man nun alle Abstandsstücke 14, die zu einem rohrförmigen Träger 13 führen, miteinander vereinigen. Dies kann beispielsweise derart geschehen, daß an der Umfangsfiache jedes Abstandsstückes 14 eine stegartige Brücke angebracht ist, wobei alle Brücken in einen gemeinsamen Halter einmünden, der im wesentlichen die Länge des rohrförmigen Trägers 13 hat. Eine noch wirtschaftlichere Fertigung erhält man dann, wenn man zusätzlich noch die einzelnen Halter untereinander verbindet, so daß sämtliche Abstandsstücke 14 eines Messerblocks an einer einstückigen Baueinheit angebracht sind. Nach Fertigstellung des Messerblocks können die stegartigen Brücken und die zugeordneten Halter entfernt werden, so daß nur noch die eigentlichen Abstandsstücke am Messerblock verbleiben. Patentansprüche:
1. Messerblock für Trockenrasierapparate, bestehend aus zwei Kopfstücken, die durch mehrere rohrförmige Träger untereinander verbunden sind, welche ihrerseits eine Vielzahl von Messern und Abstandsstücken aufnehmen, wobei zwischen zwei auf einem Träger befindlichen Messern jeweils ein Abstandsstück angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (11) des rohrförmigen Trägers (13) zur Unterbringung eines Verbindungsmittels, wie eines Klebers, dient, welches über wenigstens einen Schlitz (12) des Trägers (13) sowohl mit Bereichen der Messer (10) als auch mit Bereichen der Abstandsstücke (14) in Verbindung steht.
2. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstücke (15) des Messerblocks an sich bekannte Vorsprünge (16) aufweisen, die in den Hohlraum (11) der rohrförmigen Träger (13) eingreifen.
3. Messerblock nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung (16) von einer Ringnut (17) umgeben ist, in welche jeweils das freie Ende eines rohrförmigen Trägers (13) eingreift.
4. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (16) wenigstens des einen Kopfstückes (15) Durchbrüche aufweisen, die in den Hohlraum (11) des rohrförmigen Trägers (13) einmünden.
5. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Träger (13) aus einem federnden Werkstoff besteht.
6. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitz (12) über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers (13) erstreckt und in Richtung der Längsmittellinie verläuft.
7. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers (13) Verteilernuten für das Befestigungsmittel vorgesehen sind, die wenigstens an einem Ende in den Schlitz (12) einmünden.
8. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (12) der zu einem einzigen Messerblock gehörenden rohrförmigen Träger (13) nach unterschiedlichen Richtungen zeigen.
9. Messerblock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (12) des einen rohrförmigen Trägers (13) zur Schneidkante (18) der Messer (10) zeigt und die Schlitze (12) der übrigen rohrförmigen Träger (13) zu den Schmalseiten des Messerblocks zeigen.
10. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke (14) eines Trägers (13) oder des gesamten Messerblocks vorzugsweise über stegartige Brücken mit gemeinsamen Haltern verbunden sind.
11. Messerblock nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fertigstellung des Messerblocks die stegartigen Brücken und die Halter entfernbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1125 311;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1170 281;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1786 351.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 710/151 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEK56108A 1965-05-14 1965-05-14 Messerblock fuer Trockenrasierapparate Pending DE1257629B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK56108A DE1257629B (de) 1965-05-14 1965-05-14 Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK56108A DE1257629B (de) 1965-05-14 1965-05-14 Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1257629B true DE1257629B (de) 1967-12-28

Family

ID=7227717

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK56108A Pending DE1257629B (de) 1965-05-14 1965-05-14 Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1257629B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786351U (de) * 1958-12-11 1959-04-02 Hans Hosse Scherkopf fuer elektrische trockenrasiergeraete.
DE1125311B (de) 1960-03-24 1962-03-08 Max Braun Fa Messerblock fuer Trockenrasierapparate
DE1170281B (de) * 1962-06-01 1964-05-14 Payer Lux Fa Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786351U (de) * 1958-12-11 1959-04-02 Hans Hosse Scherkopf fuer elektrische trockenrasiergeraete.
DE1125311B (de) 1960-03-24 1962-03-08 Max Braun Fa Messerblock fuer Trockenrasierapparate
DE1170281B (de) * 1962-06-01 1964-05-14 Payer Lux Fa Messerblock fuer Trockenrasierapparate

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2920931C2 (de) Mit Stiftborsten versehender Borstenträger für eine Bürste, insbesondere Haarbürste, sowie Verfahren und Formwerkzeug zur Herstellung desselben
DE4421388C2 (de) Nadelbefestigungsvorrichtung für Wirkmaschinen
DE3139761A1 (de) Rasiergeraetgehaeuse
DE7625463U1 (de) Klingenblock fuer einen rasierapparat
DE1177976B (de) Scherkopf fuer Haarschneidemaschinen, vorzugsweise fuer elektrische Rasierapparate
DE1170281B (de) Messerblock fuer Trockenrasierapparate
DE4106911A1 (de) Schi mit seitenwangen und kleberschichten aus einem kunststoffschaum
DE2746725A1 (de) Schloss fuer eine strickmaschine
DE19815289C1 (de) Verfahren zum Zusammenbau einer Führungsschiene
DE1660790A1 (de) Nadelbett fuer Nadel-Filzmaschinen
DE3606647A1 (de) Einfach- oder doppelklingenrasiereinheit
DE1257629B (de) Messerblock fuer Trockenrasierapparate
DE1900132C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Druckhammeranordnung eines Schnelldruckers
DE3241105A1 (de) Dehnschraube fuer kieferndehnvorrichtungen
DE660666C (de) Sicherheitsrasierhobel
DE102014105375A1 (de) Messerhalter und Längsschneidemaschine mit durch einen Formschluss vorgegebenen Rastpositionen für einen Messerhalter
DE2904698C2 (de) Rotationsstanze mit verspanntem Widerlager
DE2041159B2 (de) Matrize zum Herstellen einer Siebscherfolie für Trockenrasierapparate
DE3546037A1 (de) Verfahren zur herstellung der zungenlagerung in strickmaschinennadeln
DE2841866C2 (de) Folgeschnittwerkzeug für Stanzmaschinen
DE2520852A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum konturenschneiden von geschaeumtem kunststoff
DE544902C (de) Type, insbesondere fuer Schreibmaschinen
EP4545262A1 (de) Industriemesser mit einem grundkörper und einem auswechselbaren schneidenteil
DE524343C (de) Fuehrungsschiene fuer die Stempel von Perforiervorrichtungen und Herstellungsverfahren
DE1411186C3 (de) Metallstempel