DE1257629B - Messerblock fuer Trockenrasierapparate - Google Patents
Messerblock fuer TrockenrasierapparateInfo
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/02—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
- B26B19/04—Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof
- B26B19/044—Manufacture and assembly of cutter blocks
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Description
PUTSCHES VjfflWsm PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1 257 629
Aktenzeichen: K 56108 I c/69
1257 629 Anmeldetag: 14.Mail965
Auslegetag: 28. Dezember 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Messerblock für Trockenrasierapparate, bestehend aus zwei Kopfstücken,
die durch mehrere rohrförmige Träger untereinander verbunden sind, welche ihrerseits eine
Vielzahl von Messern und Abstandsstücken aufnehmen, wobei zwischen zwei auf einem Träger
befindlichen Messern jeweils ein Abstandsstück angeordnet ist.
Bei einer bekannten Ausführungsform eines Messerblocks dieser Art bestehen die Träger aus
massiven Stiften. Ein Zusammenhalt der Teile des Messerblocks wird dadurch erreicht, daß man die
Enden der massiven Träger kopfartig erweitert. Diese bekannte Ausführungsform hat nicht zuletzt den
Nachteil, daß der Messerblock im Hinblick auf die Verwendung massiver Stifte verhältnismäßig schwer
ist. Darüber hinaus bringt auch die Bildung kopfartiger Verbindungselemente Nachteile mit sich.
Es ist auch ein Messerblock für Trockenrasierapparate bekannt, bei dem die Schermesser mit dem
Schermesserträger durch einen unlösbaren metallischen Überzug verbunden sind. Als metallischer
Überzug wird dabei z. B. eine Chrom-, Nickel-, Kupfer-, Zink- oder Zinnschicht aufgebracht. Das
Aufbringen kann dabei auf elektrolytischem Wege oder auch durch ein Metallspritz- oder auch Tauchlötverfahren
erfolgen. Die Herstellung derartiger Messerblocks bereitet in der Praxis erhebliche
Schwierigkeiten, nicht zuletzt deshalb, weil die Schermesser vorbehandelt werden müssen, z. b. durch
elektrolytisches Aufrauhen. Ferner muß beachtet werden, daß die Schneidwirkung der Schermesser
durch einen Überzug erheblich beeinträchtigt werden kann. Um dies zu vermeiden, muß man entweder die
betreffenden Stellen der Schermesser abdecken, oder es muß eine Nachbearbeitung erfolgen.
Es ist ferner ein Messerblock der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Abstandsstücke
aus einem Fließeigenschaften besitzenden Werkstoff, vorzugsweise aus einem Leichtmetall, bestehen. Die
Abstandsstücke sollen dabei miteinander verbunden werden. Um dies zu ermöglichen, weisen die einzelnen
Messer Abschnitte auf, durch welche der Werkstoff der Abstandsstücke hindurchfließen kann.
Durch diese Art der Verbindung der Abstandsstücke soll eine Drehsicherung der Messer herbeigeführt
werden. Zum Zusammenhalten des Messerkopfes sind aber auch mehrere Niete erforderlich, die an
den Endbereichen nietkopfartig ausgebildet werden und massiv sind. Hierdurch ergibt sich ein verhältnismäßig
schwerer Messerkopf. Außerdem hat das Ineinanderfließen der Abstandsstücke auf die Ver-Messerblock
für Trockenrasierapparate
Anmelder:
Fa. Robert Krups,
Solingen-Wald, Heresbachstr. 29
Als Erfinder benannt:
Kurt Baumann, Solingen-Mescheid
bindung der Messer mit den durchgehenden Nieten überhaupt keinen Einfluß.
Schließlich ist auch ein Messerblock bekannt, bei dem besondere Messerträger fehlen. Vielmehr wird
ein Zusammenhalt der Messer dieses Messerblocks dadurch erreicht, daß an den Messerblättern verformte
Stellen vorgesehen sind, welche deren gegenseitigen Abstand bestimmen, wobei die einzelnen
Blätter ausschließlich durch Kleben miteinander zum Messerblock verbunden sind. Von einem solchen
Messerblock sind mehrere Ausführungsformen bekannt. Bei der ersten Ausführungsform weist jedes
Messerblatt mindestens an zwei Stellen als Verformung Durchzüge auf, wobei die Durchzüge in der
Regel kegelstumpfförmig und offen sind. Die zweite Ausführungsform dieses Messerblocks kennzeichnet
sich durch zwei Sorten abwechselnd aufeinandergeschichteter Messerblätter, wobei die verformten
Stellen der einen Sorte versetzt gegenüber den verformten Stellen der anderen Sorte liegen. Es ist
somit erforderlich, jeweils zwei voneinander verschiedene Messerblätter herzustellen und auf Lager
zu halten, wodurch die Kosten erhöht werden. Darüber hinaus ist es zwecks Zusammenbaues dieses
Messerblocks erforderlich, die einzelnen Messer an ihren napfförmigen Ausnehmungen mit einem Zweikomponentenharz
zu versehen, dann in eine analog der halbzylindrischen Form des Messerblocks ausgeführte
Wanne eine Hilfsvorrichtung einzulegen und das auf diese Weise erhaltene Paket an den die
Stirnplatten bildenden Messern zusammenzudrücken, um den Kleber aushärten zu lassen. Abgesehen
davon, daß der Kleber eine relativ lange Zeit braucht, um bei Raumtemperatur auszuhärten, werden die
einzelnen Messerblätter einer Druckbeanspruchung unterzogen, unter der sie sich verformen. Hierbei
besteht außerdem die Gefahr, daß die einzelnen Ausbuchtungen nicht alle satt auf dem benachbarten
Messerblatt aufliegen, wodurch die Klebung er-
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schwert wird. Sollten jedoch die Blätter so verformt werden, daß die Ausbuchtungen während der Verklebung
auf dem benachbarten Messerblatt aufliegen, dann ist zu befürchten, daß durch die bei der Verformung
entstehende Spannung nach dem Herausnehmen des Messerblocks aus der Preßform die
Klebung wieder aufreißt. Das Fehlen von Schermesserträgern bedingt somit den Nachteil, daß das
Lösen der Klebung zwischen zwei benachbarten Schermessern ein Zerfallen des Messerkopfes in zwei
Teile bewirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Messerköpfe für die Trockenrasierapparate der eingangs
näher beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß die Messer und die Abstandsstücke ohne Nachbehandlung
fest und dauerhaft zu einem gewichtsmäßig leichten Messerblock vereinigt werden.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Hohlraum des rohrförmigen
Trägers zur Unterbringung eines Verbindungsmittels, wie eines Klebers, dient, welches
über wenigstens einen Schlitz des Trägers sowohl mit Bereichen der Messer als auch mit Bereichen der
Abstandsstücke in Verbindung steht.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Messerblocks bringt gegenüber dem Bekannten erhebliche
Vorteile mit sich. So wird das Verbindungsmittel erstmalig durch den Hohlraum der Träger den Verbindungsstellen
zugeführt. Dadurch ist praktisch jede Nachbehandlung, insbesondere das Entfernen von
überschüssigem Klebstoff entbehrlich. Dadurch, daß der Hohlraum der rohrförmigen Körper mit einem
Verbindungselement, wie mit einem Kleber, ausgefüllt werden kann, der über wenigstens einen
Schlitz sowohl mit den Messern als auch mit den Abstandsstücken in Wirkverbindung tritt, ergibt sich
eine feste und dauerhafte Verbindung der Einzelteile des Messerblocks. Eine Vorbehandlung der Messer,
z. B. ein elektrolytisches Aufrauhen, ist nicht erforderlich.
Es empfiehlt sich, daß die Kopfstücke des Messerblocks an sich bekannte Vorsprünge aufweisen, die
in den Hohlraum der rohrförmigen Träger eingreifen. Auf diese einfache Weise läßt sich eine Verbindung
zwischen den rohrförmigen Trägern und den zugeordneten Kopfstücken erreichen. Dabei empfiehlt es
sich, daß jeder Vorsprung der Kopfstücke von einer Ringnut umgeben ist, in welche jeweils das freie Ende
eines rohrförmigen Trägers eingreift. Es empfiehlt sich dabei ferner, die Tiefe der Ringnut mit einem
Ubermaß auszustatten. Auf diese Weise hat man Spielraum zum Ausgleich von Toleranzen. Dabei ist
vor allem an einen Ausgleich der Toleranzen der Abstandsstücke und der Messer gedacht, soweit es
sich um die Breitentoleranzen handelt.
Bei der Fertigung des erfindungsgemäßen Messerblocks kann man zunächst davon absehen, das eine
Kopfstück aufzusetzen. Dadurch bleiben die Öffnungen im Bereich der einen Enden der rohrförmigen
Körper zunächst offen. Durch diese Öffnungen kann man einen Kleber od. dgl. einbringen. Man kann sich
aber auch für eine andere Möglichkeit des Einbringens des Klebers in den Hohlraum des rohrförmigen
Trägers entschließen. In diesem Fall werden beide Kopfstücke bereits vor dem Einbringen
des Klebers aufgesetzt. Um auch in diesem Fall den Hohlraum mit einem Kleber od. dgl. ausfüllen zu
können, weisen die Vorsprünge wenigstens des einen
Kopfstückes Durchbrüche auf, die in den Hohlraum der rohrförmigen Träger einmünden. Durch diese
Durchbrüche kann man beispelsweise eine Füllnadel führen, mit deren Hilfe dann das Auffüllen des
Hohlraumes mit einem Klebemittel erfolgt.
Es empfiehlt sich, daß jeder rohrförmige Träger aus einem federnden Werkstoff besteht. Durch die
Federung wird schon ein gewisser Halt der aufzunehmenden Teile, nämlich der Messer und der
ίο Abstandsstücke, erzielt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich der Schlitz über die gesamte
Länge des rohrförmigen Trägers und verläuft in Richtung der Längsmittellinie. Man kann aber auch
in Abwandlung dieser Ausführungsform mehrere Schlitze vorsehen, die dann jeweils wesentlich kürzer
gehalten sind und versetzt zueinander angeordnet werden, damit der rohrförmige Träger noch eine
zusammenhängende Ausbildung aufweist.
Zur weiteren Verbesserung des Zusammenhalts der Einzelteile des Messerblocks empfiehlt es sich, daß
auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers Verteilernuten für das Befestigungsmittel vorgesehen sind,
die wenigstens an einem Ende in den Schlitz einmünden. Das Verbindungsmittel kann aus dem Hohlraum
zunächst in den Schlitz und danach in die Verteilernuten gelangen. Auf diese Weise wird eine
wesentlich vergrößerte Befestigungsfläche erzielt.
Man kann die Schlitze der zu einem Messerblock gehörenden rohrförmigen Träger nach unterschiedlichen Richtungen zeigen lassen. Auf diese Weise kann man die Hauptbefestigungsstellen in eine bestimmte Richtung legen. Sofern zu einem Messerblock drei rohrförmige Träger gehören, empfiehlt es sich, daß der Schlitz des einen, vorzugsweise des mittleren rohrförmigen Trägers zur Schneidkante der Messer zeigt und die Schlitze der übrigen rohrförmigen Träger zu den Schmalseiten des Messerblocks zeigen.
Man kann die Schlitze der zu einem Messerblock gehörenden rohrförmigen Träger nach unterschiedlichen Richtungen zeigen lassen. Auf diese Weise kann man die Hauptbefestigungsstellen in eine bestimmte Richtung legen. Sofern zu einem Messerblock drei rohrförmige Träger gehören, empfiehlt es sich, daß der Schlitz des einen, vorzugsweise des mittleren rohrförmigen Trägers zur Schneidkante der Messer zeigt und die Schlitze der übrigen rohrförmigen Träger zu den Schmalseiten des Messerblocks zeigen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Teilstück eines erfindungsgemäßen Messerblocks für Trockenrasierapparate,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Messerblock gemäß F i g. 1,
F i g. 3 einen mittigen Längsschnitt durch ein Teilstück des Messerblocks gemäß F i g. 1 und
F i g. 4 in Ansicht ein zugehöriges Kopfstück.
F i g. 4 in Ansicht ein zugehöriges Kopfstück.
Es sei zunächst erwähnt, daß der Einfachheit halber in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen
Teile eines Messerblocks für Trockenrasierapparate dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindung
Bedeutung haben. So sind insbesondere die Kupplungsstücke des Messerblocks fortgelassen, über
welche diesem in bekannter Weise eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird. Es sei jedoch
erwähnt, daß alle nicht dargestellten Teile des Messerblocks eine an sich bekannte Ausbildung
aufweisen können.
Zu dem Messerblock gehört eine Vielzahl von Messern 10, deren Form am besten aus F i g. 2
ersichtlich ist. Sie haben die Form eines Kreisringelementes, wobei die Enden jedoch kreisbogenförmig
ausgebildet sind. Dies bedeutet, daß sowohl die Schneidkante 18 als auch die Innenkante 19 jedes
Messers 10 einen gemeinsamen Krümmungsmittelpunkt haben. Diese Ausbildung ergibt erhebliche
Vorteile bei der Bearbeitung der Messer. Wenn z. B. der Messerblock bearbeitet, beispielsweise geschliffen
werden soll, so läßt er sich in einfacher Weise auf einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Dorn
aufbringen. Die Innenkante 19 paßt sich dabei genau der Krümmung des Dorns an. Ferrer ist es
möglich, auf ein und demselben Dorn gleichzeitig zwei oder sogar drei Messerblöcke anzuordnen, um
diese gleichzeitig zu bearbeiten. Auch die kreisbogenförmige Ausbildung der Schneidkante macht sich
dabei für eine Bearbeitung vorteilhaft bemerkbar.
Im gewählten Ausführungsbeispiel weist jedes MesserlO drei Durchbrüche 20 von kreisförmigem
Querschnitt auf. Diese sind in regelmäßiger Anordnung im Messer 10 angebracht. Durchgriffen werden
die Durchbrüche 20 jeweils von einem rohrförmigen Träger 13. Hierbei handelt es sich um einen Metallkörper,
der mit einem Schlitz 12 versehen ist. Wie F i g. 3 am besten erkennen läßt, erstreckt sich der
Schlitz 12 über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers 13 und verläuft in Richtung der Längsmittellinie.
Der rohrförmige Träger 13 hat einen Hohlraum 11, der zur Unterbringung eines Befestigungsmittels,
beispielsweise eines Klebers, dient. Es wird noch auszuführen sein, wie der Kleber in den Hohlraum 11
hineingebracht wird. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind die rohrförmigen Träger leicht federnd
gehalten, so daß sie sich unter Vorspannung an die Begrenzungswandungen der Durchbrüche 20 der
Messer 10 anlegen.
Wie F i g. 1 und 3 ferner erkennen lassen, befindet sich zwischen zwei Messern 10 ein und desselben
rohrförmigen Trägers 13 immer ein Abstandsstück 14, das als hohlzylinderförmiger Körper ausgebildet
ist und welches auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers 13 sitzt. Da, wie schon erwähnt,
der Schlitz 12 sich über die gesamte Länge des rohrförmigen Trägers 13 erstreckt, können die in seinem
Hohlraumll eingebrachten Klebemittel sowohl Bereiche der Messer 10 als auch Bereiche der Abstandsstücke
14 erreichen.
Der Messerblock wird an den beiden Enden jeweils durch ein Kopfstück 15 abgeschlossen, von denen in
den Figuren der Zeichnung nur das eine dargestellt ist. Es sei jedoch erwähnt, daß das andere die gleiche
Ausbildung aufweisen kann. Wie F i g. 4 zeigt, hat jedes Kopfstück 15 im wesentlichen die gleiche Ausbildung
wie ein Messer 10, nur ist es in den Abmessungen etwas kleiner gehalten.
F i g. 3 läßt erkennen, daß jedes Kopfstück 15 ihm unmittelbar angeformte Vorsprünge 16 aufweist,
deren Anzahl derjenigen der rohrförmigen Träger 13 entspricht. Diese Vorsprünge 16 sind in ihren Abmessungen
so gehalten, daß sie schließend in das freie Ende des rohrförmigen Trägers 13 eingreifen
können. Wie F i g. 3 ferner erkennen läßt, ist jeder Vorsprung 16 von einer Ringnut 17 umgeben. Diese
ist mit Übermaß hinsichtlich ihrer Länge angefertigt, um so gegebenenfalls einen Toleranzenausgleich
herbeizuführen. Ferner ist ersichtlich, daß das freie Ende des rohrförmigen Trägers 13 teilweise in die
Ringnut 17 eingreift.
Wie schon erwähnt, dient der Hohlraum 11 jedes rohrförmigen Trägers 13 zur Aufnahme eines Verbindungsmittels,
wie eines Klebers. Erwähnt sei beispielsweise ein wärmehärtender Kleber, wie ein
Zweikomponentenkleber. Es hönnen hierbei handelsübliche Kleber Benutzung finden. Hinsichtlich der
Einbringung eines solchen Klebers in den Hohlraum 11 ergeben sich mehrere Möglichkeiten.
Nach der ersten Möglichkeit wird der Messerblock zunächst in der gezeichneten Weise zusammengesetzt,
jedoch wird das eine Kopfstück 15 zunächst noch fortgelassen. Man kann dann den so vorbereiteten
Messerblock auf die freie Stirnfläche des schon angebrachten einen Kopfstückes 15 aufstellen, so daß die
rohrförmigen Träger 13 — anders ausgedrückt — ίο senkrecht stehen. Man kann das Klebemittel mit
einer Hohlnadel einbringen, wobei man mit dem Einbringen des Klebers im Bereich der Stirnfläche des
Vorsprunges 16 beginnt. Beim Einbringen des Klebers wird die Hohlnadel stetig nach oben herausgezogen,
wobei jedoch darauf geachtet wird, daß die Geschwindigkeit des Herausziehens in Übereinstimmung
ist mit dem Ansteigen des Klebemittels in dem Hohlraum 11. Auf diese Weise wird die Bildung
von schädlichen Luftblasen ausgeschlossen. Das auf diese Weise in den Hohlraum 11 eingeführte Klebemittel
gelangt über den Schlitz 12 auch mit Bereichen der Messer 10 und mit Bereichen der Abstandsstücke
14 in Verbindung. Wenn schließlich der gesamte Hohlraum 11 mit einem Kleber ausgefüllt ist, wird
das zweite Kopfstück 15 auf den so vorbereiteten Messerblock aufgesetzt. Man kann dann den Messerblock
leicht verklammern und zum Trocknen ablagern. Zur Beschleunigung des Trockenprozesses
kann man ihn beispielsweise auch in einen beheizten Trockenschrank einbringen.
Bei der zweiten Möglichkeit des Einbringens des Klebers in den Hohlraum 11 wird der Messerblock
völlig zusammengesetzt, d. h., es wird auch das zweite Kopfstück 15 bereits angebracht. Um nun in den
Bereich des Hohlraumes 11 mit einer Fülnadel od. dgl. gelangen zu können, weisen in nicht dargestellter
Weise die Vorsprünge 16 wenigstens des einen Kopfstückes Durchbrüche auf, die in den
Hohlraum 11 einmünden. Die Abmessungen der Durchbrüche sind so gehalten, daß man die Füllnadel
leicht durch sie hindurchführen kann. Das Ausfüllen des Hohlraumes mit einem Klebemittel
kann dann in der geschilderten Art und Weise geschehen.
F i g. 2 ist zu entnehmen, daß die Schlitze 12 der insgesamt drei vorhandenen rohrförmigen Träger 13
nicht einheitlich nach ein und derselben Richtung weisen. So zeigt der Schlitz 12 des mittleren rohrförmigen
Trägers 13 in Richtung auf die Schneidkante 18 des Messers 10. Die Schlitze 12 der beiden
übrigen rohrförmigen Träger 13 zeigen dagegen in Richtung auf die Schmalseiten des Messers 10. Man
hat es so in der Hand, die Schlitze 12 in eine bestimmte Richtung zeigen zu lassen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der
Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen
und Anordnungen möglich:
So kann die Außenfläche des rohrförmigen Trägers 13 mit einer oder mehreren Verteilernuten ausgerüstet
sein. Wenigstens das eine Ende einer solchen Verteilernut mündet in den Schlitz 12 des rohrförmigen
Trägers 13 ein. Dies hat den Vorteil, daß die Verbindungsmittel zusätzlich noch auf Teile der
Außenfläche des rohrförmigen Trägers gelangen und damit für eine Vergrößerung der Befestigungsfläche
sorgen. — Ferner kann man den einzigen durch-
Claims (11)
1. Messerblock für Trockenrasierapparate, bestehend aus zwei Kopfstücken, die durch mehrere
rohrförmige Träger untereinander verbunden sind, welche ihrerseits eine Vielzahl von Messern
und Abstandsstücken aufnehmen, wobei zwischen zwei auf einem Träger befindlichen Messern
jeweils ein Abstandsstück angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum
(11) des rohrförmigen Trägers (13) zur Unterbringung eines Verbindungsmittels, wie
eines Klebers, dient, welches über wenigstens einen Schlitz (12) des Trägers (13) sowohl mit
Bereichen der Messer (10) als auch mit Bereichen der Abstandsstücke (14) in Verbindung steht.
2. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstücke (15) des
Messerblocks an sich bekannte Vorsprünge (16) aufweisen, die in den Hohlraum (11) der rohrförmigen
Träger (13) eingreifen.
3. Messerblock nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung (16)
von einer Ringnut (17) umgeben ist, in welche jeweils das freie Ende eines rohrförmigen Trägers
(13) eingreift.
4. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (16) wenigstens des einen Kopfstückes (15) Durchbrüche aufweisen, die in
den Hohlraum (11) des rohrförmigen Trägers (13) einmünden.
5. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Träger (13) aus einem federnden Werkstoff besteht.
6. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitz (12) über die
gesamte Länge des rohrförmigen Trägers (13) erstreckt und in Richtung der Längsmittellinie
verläuft.
7. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenfläche des rohrförmigen Trägers (13) Verteilernuten für das Befestigungsmittel
vorgesehen sind, die wenigstens an einem Ende in den Schlitz (12) einmünden.
8. Messerblock nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze (12) der zu einem einzigen Messerblock gehörenden rohrförmigen Träger
(13) nach unterschiedlichen Richtungen zeigen.
9. Messerblock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (12) des einen rohrförmigen
Trägers (13) zur Schneidkante (18) der Messer (10) zeigt und die Schlitze (12) der
übrigen rohrförmigen Träger (13) zu den Schmalseiten des Messerblocks zeigen.
10. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke (14) eines
Trägers (13) oder des gesamten Messerblocks vorzugsweise über stegartige Brücken mit gemeinsamen
Haltern verbunden sind.
11. Messerblock nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fertigstellung des
Messerblocks die stegartigen Brücken und die Halter entfernbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1125 311;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1170 281;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1786 351.
Deutsche Patentschrift Nr. 1125 311;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1170 281;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1786 351.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 710/151 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK56108A DE1257629B (de) | 1965-05-14 | 1965-05-14 | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK56108A DE1257629B (de) | 1965-05-14 | 1965-05-14 | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1257629B true DE1257629B (de) | 1967-12-28 |
Family
ID=7227717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK56108A Pending DE1257629B (de) | 1965-05-14 | 1965-05-14 | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1257629B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1786351U (de) * | 1958-12-11 | 1959-04-02 | Hans Hosse | Scherkopf fuer elektrische trockenrasiergeraete. |
| DE1125311B (de) | 1960-03-24 | 1962-03-08 | Max Braun Fa | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
| DE1170281B (de) * | 1962-06-01 | 1964-05-14 | Payer Lux Fa | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
-
1965
- 1965-05-14 DE DEK56108A patent/DE1257629B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1786351U (de) * | 1958-12-11 | 1959-04-02 | Hans Hosse | Scherkopf fuer elektrische trockenrasiergeraete. |
| DE1125311B (de) | 1960-03-24 | 1962-03-08 | Max Braun Fa | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
| DE1170281B (de) * | 1962-06-01 | 1964-05-14 | Payer Lux Fa | Messerblock fuer Trockenrasierapparate |
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