DE1257360B - Katheter - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A61m
Deutsche Kl.: 30 k -17/02
Nummer: 1 257 360
Aktenzeichen: K 49710IX d/30 k
Anmeldetag: 11. Mai 1963
Auslegetag: 28. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Katheter, insbesondere einen Verweilkatheter, mit einem kurz hinter der
oder den Abflußöffnungen am vorderen Ende des Katheterrohrs bzw. -schlauchs angeordneten Fixierballon,
der über ein am Katheterrohr angeordnetes Füllrohr aufgebläht werden kann.
Bisher war beim Gebrauch des üblichen Ballonkatheters die Benutzung unabhängiger und getrennter
steriler Aufblähmittel erforderlich. Gewöhnlich wurde eine Injektionsspritze in das Füllrohr eingestochen,
um den aufblähbaren Beutel in der Nähe des vorderen Endes des Katheterrohrs zu füllen. Solche äußeren
Füllmittel sind nicht nur unbequem, sondern gefährden häufig auch den Patienten durch die Möglichkeit
der Infektion, wenn nicht ordnungsgemäß sterilisierte Füllvorrichtungen Verwendung finden. Obwohl diese
Art des Katheters schon seit einiger Zeit bekannt war und verschiedene Versuche unternommen wurden,
um ihn zu verbessern, stellt die vorliegende Erfindung doch den ersten praktisch brauchbaren Katheter dieser
Art dar, der in sich abgeschlossene sterile Mittel zum Aufblähen des Fixierballons aufweist.
Bei der Anwendung des üblichen Ballonkatheters waren umständliche Hilfsmittel, wie eine sterile Nadel,
eine sterile Spritze und eine sterile äußere Füllflüssigkeitsquelle, erforderlich. Zuerst wurde der Katheter
in die zu entleerende Körperhöhle eingeführt, sodann die Nadel in das Füllrohr eingestochen, um die Füllflüssigkeit
aus der Spritze direkt in den aufblähbaren Ballon zu entleeren. War der Arzt nicht sorgfältig, so
konnte es leicht zum Durchstoßen der Seitenwandung des Katheters mit der sterilen Nadel kommen und
nicht selten auch zu Verletzungen der Hand.
Zur Erleichterung des Einstechens der Nadel ist es auch bekanntgeworden, das Ende des Füllrohrs durch
einen Stopfen abzuschließen, der eine trichterförmige Blindöffnung am Ende besitzt, durch die die Nadel
wiederholt und unter Führung durch die Seitenwände der trichterförmigen Füllöffnung eingestochen werden
kann. Damit sind zwar die Verletzungsmöglichkeiten weitgehend ausgeschaltet, jedoch bleiben die
anderen Nachteile bestehen.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion wird der Fixierballon mittels eines am Füllrohr angebrachten
Luftballons aufgebläht. Dies hat den Nachteil, daß das Ausmaß der Aufblähung nicht kontrollierbar
ist, wobei außerdem auch die Gefahr besteht, daß durch langsames Entweichen der Luft die Wirkung
des Fixierballons bei längerer Verweilzeit des Katheters, z. B. in der Blase, verlorengeht.
Weiterhin ist es bekannt, Lärmschutzmittel, die in den äußeren Gehörgang einzuführen sind, mit einem
Katheter
Anmelder:
The Kendall Company, Boston, Mass. (V. St. A.)
The Kendall Company, Boston, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Müller, Patentanwalt, Bonn, Koblenzer Str. 46 a
Als Erfinder benannt:
Dean A. Rosecrans, Eastview, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Mai 1962 (196 668)
aufblähbaren Säckchen zu versehen, das nach dem Einführen in das Ohr mit einer Flüssigkeit bzw. Salbe
oder Luft gefüllt wird. Dabei kann auch das Säckchen mit einer Kapsel samt Blase verbunden sein, welche
die Flüssigkeit usw. aufnehmen. Dabei ist in jedem Fall ein Ventil erforderlich, das nach dem Eindrücken
der Flüssigkeit in das Säckchen das Zurückfließen der Flüssigkeit verhindert. Abgesehen davon, daß bei
solchen Lärmschutzmitteln die Verhältnisse insofern einfacher liegen, als dort nur eine Abdichtung der
Verschlußmittel im Gehörgang erforderlich ist, während bei Kathetern der Fixierballon auch den Druck
der zu entleerenden Flüssigkeit aufnehmen muß, sind bei diesen Lärmschutzvorrichtungen wie auch bei
vorbekannten Kathetern Ventile erforderlich, die den inneren Überdruck im Fixierballon aufrechterhalten
sollen und dies in der Regel nicht über längere Zeit tun können.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, nicht nur das aus Fixierballon, Verbindungsleitung und
Füllbeutel bestehende Füllsystem zu einem abgeschlossenen System zu machen, bei dem das Ausmaß
der Aufblähung des Fixierballons von vornherein
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genauestens festliegt, sondern darüber hinaus noch zu ist nahe dem hinteren Ende 18 bei 19 angeschlossen
erreichen, daß die einmal erzielte Aufblähung auch und besitzt an seinem rückwärtigen Ende einen Verüber
praktisch beliebig lange Zeiträume aufrecht- schlußpfropfen 20. Der dehnbare Wandungsteil 22
erhalten bleibt. kann nach Füllung mit der Füllflüssigkeit als Füll-
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, 5 beutel angesprochen werden und ist mit der gleichen
daß das Füllrohr am Ende verschlossen und zu einem Ziffer 22 bezeichnet.
Füllbeutel mittels elastisch dehnbarer Wandungsteile Als Verschlußpfropfen kann jeder bekannte Ver-
erweiterbar ist und eine Füllflüssigkeit unter leichtem wendung finden; dargestellt ist die gleiche Art, wie sie
Überdruck enthält und daß in der Verbindungsleitung in bekannten Kathetern Verwendung findet, d. h. ein
zwischen dem Füllbeutel und dem Fixierballon ein io Verschluß, der nach dem Durchstechen mit einer
von außen betätigbares Sperrmittel vorgesehen ist, Injektionsnadel sich selbst wieder verschließt, sobald
bei dessen Öffnung die Füllflüssigkeit vom Füllbeutel die Nadel herausgezogen ist.
in den Fixierballon gedrückt wird. Somit hat das Das hintere Ende 18 des Katheterrohrs 10 ist etwas
Ventilmittel beim Gegenstand der vorliegenden Er- aufgeweitet und hat einen größeren Durchmesser als
findung eine völlig andere Aufgabe als bei den be- 15 das übrige Rohr, um die Befestigung von Abflußkannten
Einrichtungen. Bei Nichtgebrauch soll es den rohren zu erleichtern.
Überdruck im Füllbeutel vom Fixierballon fernhalten, Das Füllrohr 17 besitzt in der Nähe seines verwährend
es nach dem Aufblähen des Fixierballons schlossenen hinteren Endes 21 einen elastisch dehnunwirksam
ist, so daß der vom Füllbeutel ausge- baren Füllbeutel 22, der in aufgeblähtem Zustand die
übte Überdruck ständig im Fixierballon wirksam 20 Füllflüssigkeit 23 in der Nähe des hinteren Endes aufbleibt,
nimmt.
Im einzelnen besteht die erfindungsgemäße Ka- Das Füllrohr 17 ist mit dem Bereich des Fixier-
theterkonstruktion aus einem länglichen Hauptrohr, ballons 14 durch einen Kanal oder ein Verbindungsdas
an seinem vorderen Ende mindestens eine Öff- rohr 24 verbunden, das innerhalb der Wandung des
nung für den Eintritt der Körperflüssigkeit in das 25 Katheterrohrs 10 gebildet ist, wie am besten aus dem
Innere des Rohrs aufweist. In der Nähe des vorderen Schnitt gemäß Fig. 2 zu ersehen ist. Gemäß dem
Endes dieses Rohrs, jedoch hinter der Öffnung oder Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und2 ist die Füllden
Öffnungen ist eine elastisch dehnbare Wandung flüssigkeit 23 zunächst am Durchtritt durch das Verangeordnet,
die an ihren Enden befestigt ist und den bindungsrohr 24 zum Blasenbereich durch eine einäußeren
Teil des länglichen Rohrs umgibt. Beim Auf- 30 fache Ventilscheibe 27 gehindert. Diese Ventilscheibe
blähen der elastisch dehnbaren Wandung bildet sich 27 verschließt das Rohr 17 so lange, bis sie von Hand
ein Beutel oder Ballon. Nahe dem hinteren Ende des aus J]1161 Lage herausbewegt wird. Dementsprechend
Katheterrohrs ist ein Füllrohr befestigt. Dieses Füll- jst die Ventilscheibe 27 zunächst rechtwinklig zu den
rohr hat an seinem hinteren Ende einen Verschluß Wandungen des Rohrs 17 angeordnet, wie in Fig. 1
und in der Nähe des verschlossenen hinteren Endes 35 dargestellt ist; nach ihrer Verschiebung durch eineinen
elastisch dehnbaren Wandungsteil. Dieser ela- faches seitliches Reiben nimmt sie eine horizontale
stisch dehnbare Wandungsteil nimmt in aufgeblähter oder Parallellage zu den Wandungen des Rohrs 17
Stellung Füllflüssigkeit zum Aufblähen des Fixier- ein, wie sich aus Fig. 2 und 3 ergibt. Der Aufbau des
ballons nahe dem vorderen Ende des Katheterrohrs Katheters mit dem aufblähbaren Ballon ist vor dessen
auf. Das dehnbare Rohrstück und der Fixierballon 40 Aufblähen in Fig. 1 dargestellt. Das Rohr 24 endet
sind durch ein Füllrohr, das in der Wandung des Jn emer öffnung 29, so daß durch das Rohr 24 flie-Katheterrohrs
gebildet ist, miteinander verbunden. ßende Flüssigkeit den Bereich 30 zwischen der Wan-
Der Gegenstand der Erfindung sei an Hand der dung des Katheterrohrs 10 und dem Fixierballon 14
Zeichnung näher erläutert, in der füllt. Nachdem der Raum 30 mit der Flüssigkeit 23
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht des er- 45 gefüllt ist, ergibt sich die Form gemäß Fig. 2.
findungsgemäßen Katheters mit einem inneren Sperr- Das Sperrmittel gemäß Fi g. 1 und 2, das die Fülloder Ventilmittel darstellt; flüssigkeit 23 vom Fixierballon 14 absperrt, liegt
findungsgemäßen Katheters mit einem inneren Sperr- Das Sperrmittel gemäß Fi g. 1 und 2, das die Fülloder Ventilmittel darstellt; flüssigkeit 23 vom Fixierballon 14 absperrt, liegt
Fig. 2 zeigt in einem Axialschnitt den gleichen innen und vollständig abgeschlossen; jedoch können
Katheter, wobei Einzelteile sich in einem anderen statt der Ventilscheibe 27 auch andere bekannte
Zustand befinden; 5° Sperrmittel Verwendung finden, beispielsweise eine
Fig. 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie 3-3 in äußere Sperrvorrichtung gemäß Fig. 4, bei der das
F i g. 2; Rohr 17 einfach abgeknickt und durch eine einfache
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform mit Drahtumhüllung 31 zusammengepreßt ist. Es sind
einem äußeren Sperrmittel für die Füllflüssigkeit; jedoch auch bekannte Schlauchklemmen für diesen
F i g. 5 zeigt in einer teilweise weggebrochenen, 55 Zweck verwendbar, wobei im Interesse der Zuverteilweise
geschnittenen Ansicht eine andere Ausfüh- lässigkeit und leichten Bedienbarkeit das einfachste
rungsform für das innere Sperrmittel. innere oder äußere Sperrmittel Verwendung finden
Der bekannte Ballonkatheter ist ein rohrförmiges sollte.
medizinisches Instrument zum Einführen in die Blase Eine zweckmäßige innere Ventilanordnung für den
durch die Harnröhre zu deren Entleerung. Er ist nor- 60 Gegenstand der Erfindung verwendet einen Weichmalerweise aus Weichgummi hergestellt. Der Gegen- gummipfropfen 32, der mit einem Latex-Kleber 28 an
stand der vorliegenden Erfindung besitzt in gleicher die innere Wandung des Rohrs 17 im Bereich zwi-Weise
ein Rohr 10 mit Öffnungen 11 in der Nähe des sehen der dehnbaren Wandung 22 und dem Rohr 10
Vorderendes 12, um die Körperflüssigkeit in das angeklebt ist. Dabei muß genügend Latex-Kleber verinnere
13 des Rohrs 10 abfließen zu lassen. Ein 65 wendet werden, um sicherzustellen, daß keine Un-Fixierballon
14 ist an seinen Enden 15 an der Außen- dichtigkeit oder Öffnung des Sperrmittels während
seite des Katheterrohrs 10 befestigt und umschließt des Sterilisierens und der anschließenden Handhabung
dieses kurz hinter den Öffnungen 11. Ein Füllrohr 17 und Aufbewahrung entsteht. Die Menge des Latex-
Klebers oder sonstigen Klebmittels 28 soll jedoch nicht so groß sein, daß sie einer Längsstreckung der
Wandung 17 im Bereich des Pfropfens widersteht. Wenn dann beispielsweise durch manuellen Druck
das Rohr 17 einfach gereckt wird, reißt der Latex-Binder 28 oder gibt nach und trennt damit den
Gummipfropfen 32 ab, so daß die Flüssigkeit den Fixierballon 14 füllen kann.
Zum Gebrauch wird das Katheterrohr 10 in den Harnweg eingeführt, so daß der Fixierballon 14 innerhalb
der Blasenwand 33 liegt, und der Fixierballon 14 durch Öffnen des inneren oder äußeren Sperrmittels
mit Flüssigkeit gefüllt, wobei die Füllflüssigkeit vom Bereich 22 durch das Rohr 17 und 24 zum Fixierballon
14 fließt. Sodann wird das Katheterrohr 10 mit dem Fixierballon 14 dicht gegen den Schließmuskel
gezogen, und die Blase entleert sich. Zur Entfernung des Gerätes wird das Füllrohr 17 einfach angestochen
oder eventuell auch an irgendeiner Stelle aufgeschnitten. Der dehnbare Fixierballon 14 drückt die Flüssigkeit
23 durch das Rohr 24 und das Füllrohr 17 nach hinten heraus, so daß der Fixierballon zusammenfällt
und den Katheter 10 herauszuziehen erlaubt.
Mit Ausnahme des elastisch dehnbaren Wandungsteils und des inneren Sperrmittels kann das Gerät aus
den üblichen für Ballonkatheter verwendeten Materialien hergestellt werden.
Der Füllhebel 22 des Rohrs 17 ist aus elastischem Material, wie Weichgummi, in solcher Dicke herzustellen,
daß die Füllflüssigkeit unter leichtem Überdruck steht. Wird dann das innere oder äußere Sperrmittel
geöffnet, so wandert die Füllflüssigkeit durch die Leitungen und bläht den Fixierballon 14 auf. Der
Fixierballon 14 kann aus dem gleichen Material hergestellt werden wie der Füllbeutel 22, jedoch ist die
Dicke der Wandung des Fixierballons 14 normalerweise wesentlich geringer als beim Füllbeutel 22, um
sicherzustellen, daß ein genügender Druck auf die Füllflüssigkeit 23 im Füllbeutel 22 ausgeübt wird, um
diese durch die Leitungen zu pressen, wenn die Sperrmittel 27, 31 oder 32 geöffnet werden. Wird das Rohr
nach dem gebräuchlichen Tauchverfahren aus Weichgummi hergestellt, so kann vorzugsweise das Rohr 17
durch zwei oder mehr Tauchungen und der Fixierballon 14 durch eine einzige Tauchung geformt werden.
Es ist jedoch klar, daß jedes Herstellungsverfahren oder Material zur Bildung des Gegenstands der
Erfindung benutzt werden kann und daß die Erfindung nicht auf ein bestimmtes Herstellungsverfahren
beschränkt ist. Allgemein ist es lediglich erforderlich, daß der Füllbeutel 22 eine etwas höhere
Elastizität besitzt als der Fixierballon 14, sobald das Sperrmittel am oder im Rohr 17 entfernt oder
geöffnet ist.
Auch können alle bekannten Sterilisations- und Füllverfahren für den Füllbeutel Verwendung finden.
Die in den Füllbeutel einzuführende Füllflüssigkeit besitzt ein bestimmtes Volumen und hält dies auch
nach dem Lösen des Sperrmittels, wie beispielsweise des inneren Sperrmittels gemäß F i g. 5, um eine vorbestimmte
Füllung des Fixierballons sicherzustellen. Vorzugsweise ist die Füllflüssigkeit wäßrig.
Wenn sich auch die vorstehende Beschreibung hauptsächlich auf einen verbesserten Ballonkatheter
gemäß der Zeichnung beschränkt, so ist es doch klar, daß grundsätzlich nur das zweite Füllrohr 17 etwa die
gleiche Ausdehnung wie das Hauptkatheterrohr 10 zu besitzen braucht. So kann sich das zweite Rohr innerhalb
des ersten erstrecken, um den Fixierballon des ersten Rohrs mit dem Füllbeutel zu verbinden. In
ähnlicher Weise kann das zweite Füllrohr einfach ein kleiner äußerer Teil an der Außenseite des Hauptkatheterrohrs
sein und sich zwischen dem Inneren des Fixierballons am Hauptrohr und dem Füllbeutel erstrecken.
So kann das zweite Rohr auch eine Schlauchverbindung zwischen dem Fixierballon 14 und dem
hinteren Ende des Rohrteils 17 sein, die im wesentlichen die gleiche Länge wie das Hauptrohr zwischen
dessen vorderem Ende 12 und dem rückwärtigen Ende besitzt, so daß sich ein genügender Abstand ergibt,
um den Endbereich des Rohrs 17 außerhalb der Körperhöhle anzuordnen. Es erscheint zweckmäßig,
den rückwärtigen Endrohrteil 17 im Abstand vom Hauptrohr 10 anzuordnen.
Der Gegenstand der Erfindung hat sich in der Praxis bewährt und als sehr zweckmäßig erwiesen.
Claims (9)
1. Katheter, insbesondere Verweilkatheter, mit einem kurz hinter der oder den Abflußöffnungen
am vorderen Ende des Katheterrohrs bzw. -schlauche angeordneten Fixierballon, der über
ein am Katheterrohr angeordnetes Füllrohr aufgebläht werden kann, dadurch gekennzeichnet,
daß das Füllrohr (17) am Ende verschlossen und zu einem Füllbeutel (22) mittels elastisch dehnbarer Wandungsteile erweiterbar ist
und eine Füllflüssigkeit unter leichtem Überdruck enthält und daß in der Verbindungsleitung (24)
zwischen dem Füllbeutel (22) und dem Fixierballon (14) ein von außen betätigbares Sperrmittel
(27, 31, 32) vorgesehen ist, bei dessen Öffnung die Füllflüssigkeit (23) vom Füllbeutel (22) in den
Fixierballon (14) gedrückt wird.
2. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fixierballon (14) aus leichter
dehnbarem bzw. dünnerem Material hergestellt ist als der Füllbeutel (22).
3. Katheter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrmittel (27,
32) innerhalb eines nachgiebigen Wandungsteils des Füllrohrs (17) angeordnet ist.
4. Katheter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Sperrmittel aus einer flachen
Scheibe (27) besteht, die in das Füllrohr (17) eingeklemmt ist.
5. Katheter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Sperrmittel aus einem
Gummipfropfen (32) besteht, der mittels Gummikleber (28) an der Innenwand des Füllrohrs (17)
angeheftet ist.
6. Katheter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrmittel (31)
an der Außenseite eines nachgiebigen Wandungsteils des Füllrohrs (17) angeordnet ist und beispielsweise
aus einer Schlauchklemme od. dgl. besteht.
7. Katheter nach den Ansprüchen 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung
(24) eine solche Länge aufweist, daß der Füllbeutel (22) außerhalb der Körperhöhle
bei eingeführtem Katheter verbleibt.
8. Katheter nach den Ansprüchen 1 und folgenden, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (24) innerhalb der Außenwandung des Hauptkatheterrohrs
(10) angeordnet ist.
9. Katheter nach den Ansprüchen 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr
(17) bzw. der Füllbeutel (22) im Abstand vom
rückwärtigen Ende (18) des Hauptkatheterrohrs (10) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 814 773, 837 297;
USA.-Patentschriften Nr. 2 896 629, 2 824 558.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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