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DE1257277B - Verfahren zur UEberwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen innerhalb eines zulaessigen Toleranzbereiches - Google Patents

Verfahren zur UEberwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen innerhalb eines zulaessigen Toleranzbereiches

Info

Publication number
DE1257277B
DE1257277B DE1963T0024702 DET0024702A DE1257277B DE 1257277 B DE1257277 B DE 1257277B DE 1963T0024702 DE1963T0024702 DE 1963T0024702 DE T0024702 A DET0024702 A DE T0024702A DE 1257277 B DE1257277 B DE 1257277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
vibrations
monitoring
tolerance range
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963T0024702
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl-Ludwig Plank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE1963T0024702 priority Critical patent/DE1257277B/de
Publication of DE1257277B publication Critical patent/DE1257277B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/0409Primary clocks monitoring or controlling primary clock or system with more than one primary clock, e.g. for switching-over to standby motor or power system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen innerhalb eines zulässigen Toleranzbereiches In Zeitgebereinrichtungen hoher Präzision und Zuverlässigkeit, beispielsweise in Uhrenzentralen, werden in der Regel zwei Zeit- bzw. Frequenz-Normale eingesetzt, um beim Ausschalter. des gerade die Anlage steuernden Normals auf das jeweilige Reserve-Normal umschalten zu können. Es ist bei solchen Anlagen wichtig, ständig die Ganggenauigkeit beider Normale innerhalb der gewährleisteten Toleranz zu überwachen, was einmal durch gegenseitige Oberwachung beider Frequenz-Normale geschehen kann, aber andererseits auch einen Vergleich des Frequenzganges beider Normale gegenüber einem übergeordneten Zeit- bzw. Frequenz-Normale erfordert.
  • Zur Überwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen ist es bereits bekannt, die beiden Schwingungen miteinander zu modulieren, wobei die aus dieser Modulation gewonnene Schwingung in ihrer Frequenz der Differenzfrequenz der beiden zu überwachenden Schwingungen entspricht. Mit den Perioden oder Halbwellen dieser Differenzfrequenz wird während eines defimierten Zeitintervalls fortgeschaltet, um die Differenzfrequenz anzuzeigen.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung erfolgt ein Vergleich der Anzahl der Perioden zweier Wechselspannungsquellen, d. h. der Frequenz zweier Schwingungen, dadurch, daß die Wechselspannungen beider Schwingungen über eine gemeinsame Leitung einer vor- und rückwärts zählenden Zählanordnung in der Weise zugeleitet werden, daß von der einen Wechselspannung lediglich die positiven und von der anderen lediglich die negativen Halbwellen der Zählanordnung zugeführt werden, wobei mit Hilfe einer Vorwahleinrichtung die Zählanzeige in Abhängigkeit vom Durchschreiten der Grenzen der Zählanordnung wahlweise einmal oder jedesmal auf einen vorzugsweise in der Bereichsmitte der Zähleinrichtung liegenden voreingestellten Ziffernwert zurückgestellt wird.
  • Auch bei dieser Anordnung erfolgt auch bei der Einhaltung einer zugelassenen Frequenzabweichung zwischen den beiden zu überwachenden Schwingungen eine Anzeige, weil in jedem Fall entweder die negativen Halbwellen der einen Wechselspannung oder die positiven Halbwellen der anderen Wechselspannung überwiegen und, damit die Zähleinrichtung in der einen oder anderen Richtung so weit fortschalten, daß eine Anzeige einer Frequenzabweichung erfolgt.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren ermöglicht es hingegen, eine Anzeige der Frequenzabweichung zweier Schwingungen nur dann vorzunehmen, wenn diese Abweichung außerhalb eines zugelassenen Toleranzbereiches liegt. Das Verfahren bedient sich dabei ebenfalls einer durch die einzelnen Perioden oder Halbwellen einer Differenzfrequenz fortgeschalteten Zähleinrichtung, der aber - außer den durch die Differenzfrequenz gebildeten Fortschaltimpulsen - aus den einzelnen Perioden oder Halbwellen einer weiteren Schwingung gebildeten Rückstellimpulse zugeführt werden, diese weitere Schwingung durch Teilung aus einer der zu überwachenden Schwingungen abgeleitet wird und die Frequenz dieser weiteren Schwingung der Frequenz einer der zu überwachenden Schwingungen f; bzw. f, geteilt durch das Verhältnis entspricht und daß bei Erreichung einer vorbestimmten Stellung der Zähleinrichtung die Überschreitung des Toleranzbereichs d fZUa angezeigt wird.
  • Bei der Anwendung dieses Verfahrens auf die einleitend geschilderten Zeitgebereinrichtungen besteht also dauernd eine Überwachung des Gleichlaufes der beiden in der Zeitgebereinrichtung eingesetzten Zeitnormale, und erst bei einer außerhalb des zulässigen Toleranzbereiches liegenden Abweichung dieser beiden Zeitnormale erfolgt der Vergleich mit dem übergeordneten Zeitnormal, um auf diese Weise das gestörte Normal der betreffenden Zeitgebereinrichtung zu ermitteln.
  • Die Soll-Differenz-Frequenz, mit der die Ist-Differenz-Frequenz in der Zähleinrichtung verglichen wird, wird somit nicht durch ein zusätzliches Frequenz-Normal erzeugt, sondern durch einfache Frequenzteilung der zu überwachenden Schwingungen, wobei die Frequenzteilung dafür sorgt, daß Abweichungen von der jeweiligen Soll-Frequenz einer solchen Schwingung sich hinsichtlich der Soll-Differenz-Frequenz nur in einem das Funktionieren der Anordnung nicht beeinflussenden Maße bemerkbar machen können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Durch die beiden Frequenzgeneratoren G1 und G2 werden zwei Frequenzenfl und f2 erzeugt, die in ihrem Frequenzgang übereinstimmen sollen. Tritt eine Differenzfrequenz auf durch Abweichung des Frequenzganges des einen Generators gegenüber demjenigen des anderen, so entsteht am Ausgang der Modulationseinrichtung Mod eine Differenzfrequenz J f. Diese Differenzfrequenz wird nach entsprechender Umformung als Fortschalteimpulse der Zähleinrichtung Z zugeführt. Die Zähleinrichtung Z erhält außerdem Rückstellimpulse, die entweder aus der Frequenz f 1 oder der Frequenz f2 gewonnen werden. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Abnahme der Rückstellimpulse für den Zähler Z aus der Frequenz .f2 des Generators G2 erfolgt. Diese Rückstellimpulse entstammen einem Frequenzteiler T2, durch den die Frequenz f2 im Verhältnis der Sollfrequenz zur zulässigen Frequenzabweichung geteilt wird. Wird beispielsweise angenommen, daß die Sollfrequenz 10 000 Hz betragen soll und dabei eine zulässige Frequenzabweichung von 1 Hz besteht, so erfolgt die Teilung der Frequenz f2 im Verhältnis 10 000 : 1, d. h. , es wird eine Rückstellfrequenz von 1 Hz auf den Zähler Z gegeben. Führt nun der Ausgang des Modulators Mod eine Ist-Differenz-Frequenz Af = 1 Hz, so erfolgt keine Fortschaltung des Zählers Z in eine eine Alarmgabe auslösende Stellung, weil jeder Fortschalteimpuls durch einen entsprechenden Rückstellimpuls wieder kompensiert wird. Würde aber die Differenzfrequenz Jf 2 Hz betragen, so würde die Frequenz der Fortschalteimpulse für den Zähler Z etwa doppelt so groß sein wie die Frequenz der Rückstellimpulse, so daß schließlich eine Alarmstellung durch den Zähler Z erreicht wird, was ein Ansprechen des Alarmgerätes A 1 zur Folge hat. Das Ansprechen des Alarmgerätes A 1 führt in bekannter Weise zur Prüfung des Frequenzganges der beiden Generatoren G1 und G2 mit einem übergeordneten Frequenz-Normal und schließlich zur Anschaltung der Zeitansagegeräte Uh über den Umschalter u an denjenigen Generator G1 oder G2, dessen Frequenzgang mit demjenigen des übergeordneten Frequenz-Normales noch übereinstimmt. Dieselbe Wirkung hinsichtlich der Auslösung eines Alarms erhält man auch dann, wenn die Rückstellimpulse dem Teiler T1 entnommen werden, der durch die Frequenz f 1 des Generators G 1 gespeist wird. Nimmt man beispielsweise an, daß bei einer Sollfrequenz von 10 000 Hz der Generator G1 um 2 Hz hinter der Sollfrequenz zurückbleibt, so würde wiederum der Ausgang Af des Modulators Mod eine Frequenz von 2 Hz führen, während dem Teiler T1 eine Frequenz von 0,9998 Hz entnommen wird, die als Rückstellfrequenz dem Zähler Z zugeführt wird. Auch in diesem Fall würde also eine Alarmgabe erfolgen, weil die Rückstellfrequenz bedeutend kleiner als die Fortschaltefrequenz des Zählers Z ist.
  • Auch bei anderen Frequenztoleranzen ergibt die Anordnung eine jeweils sichere Anzeige, wenn die Ist-Differenz-Frequenz die Soll-Differenz-Frequenz überschreitet. Nimmt man beispielsweise an, daß bei einer Sollfrequenz von 10 000 Hz eine Frequenzabweichung von 10 Hz, also Af = 10 Hz, noch gestattet ist, so würde eine Überschreitung dieser Differenzfrequenz um 1 Hz, also beispielsweise eine Differenzfrequenz von 11 Hz, wiederum zu einer Alarmgabe A 1 führen, weil in diesem Fall dem Teiler T2 eine Rückstellfrequenz von 10,011 Hz entnommen wird, die also wiederum nicht ausreicht, um den Zähler Z dauernd so zu beeinflussen, daß durch die höhere Fortschaltefrequenz eine Alarmgabe durch Ansprechen des Alarmgerätes A 1 nicht ausgelöst wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Überwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen innerhalb eines zulässigen Toleranzbereiches durch Überwachen ihrer durch Modulation beider Schwingungen gewonnenen Differenzfrequenz mittels einer durch die einzelnen Perioden oder Halbwellen dieser Differenzfrequenz fortgeschalteten Zähleinrichtung, d adurch gekennzeichnet, daß der Zähleinrichtung - außer den durch die Differenzfrequenz gebildeten Fortschalteimpulsen - aus den einzelnen Perioden oder Halbwellen einer weiteren Schwingung gebildete Rückstellimpulse zugeführt werden, diese weitere Schwingung durch Teilung aus einer der zu überwachenden Schwingungen abgeleitet wird und die Frequenz dieser weiteren Schwingung der Frequenz einer der zu überwachenden Schwingungen f; bzw. f$, geteilt durch das Verhältnis entspricht und daß bei Erreichung einer vorbestimmten Stellung der Zählereinrichtung die Überschreitung des Toleranzbereiches A fzui angezeigt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1042110; Friedrich V i 1 b i g: »Fortschritte der Hochfrequenztechnik«, Bd. 2, 1943, S. 317.
DE1963T0024702 1963-09-12 1963-09-12 Verfahren zur UEberwachung des Gleichlaufs zweier Schwingungen innerhalb eines zulaessigen Toleranzbereiches Pending DE1257277B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042110B (de) 1955-07-06 1958-10-30 Kienzle Apparate Gmbh Verfahren zum Vergleich der Anzahl der Perioden zweier Wechselspannungsquellen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1042110B (de) 1955-07-06 1958-10-30 Kienzle Apparate Gmbh Verfahren zum Vergleich der Anzahl der Perioden zweier Wechselspannungsquellen

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