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DE1257001B - Dauermagnetischer Werkstueckhalter - Google Patents

Dauermagnetischer Werkstueckhalter

Info

Publication number
DE1257001B
DE1257001B DEE14204A DEE0014204A DE1257001B DE 1257001 B DE1257001 B DE 1257001B DE E14204 A DEE14204 A DE E14204A DE E0014204 A DEE0014204 A DE E0014204A DE 1257001 B DE1257001 B DE 1257001B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece holder
magnet system
permanent magnetic
permanent magnet
link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE14204A
Other languages
English (en)
Inventor
John Niels Engelsted
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALKER O S CO Inc
Original Assignee
WALKER O S CO Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALKER O S CO Inc filed Critical WALKER O S CO Inc
Publication of DE1257001B publication Critical patent/DE1257001B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Dauermagnetischer Werkstückhalter Die Erfindung betrifft einen dauermagnetischen Werkstückhalter mit einem eine Aufspannfläche aufweisenden Oberteil und einem relativ zum Oberteil durch eine Bewegungsvorrichtung mit Kurbeltrieb in AUS- und EIN-Schaltstellung verschiebbaren Teil des Dauermagnetsystems aus gleichsinnig polarisierten Dauermagneten, der am Anfang der Aus- und Einschaltbewegung von der Unterseite des Oberteils trennbar ist.
  • Dauermagnetische Werkstückhalter oder -futter zur schnellen, einfachen Befestigung von Werkstücken auf Dreh- oder Werkzeugmaschinen u. dgl. sind bekannt.
  • Halterungen dieser Art bestehen im allgemeinen aus zwei Reihen von Magnetelementen mit abwechselnder Polarität. Bei Relativverschiebung dieser Reihen werden wahlweise entweder gleich polarisierte Elemente in Reihen geschaltet, wodurch resultierende Kraftflüsse aus dem System dringen, oder aber es treffen ungleiche Pole aufeinander, wodurch ein Kraftlinienfluß ausschließlich innerhalb des Systems und ein neutrales Verhalten nach außen bewirkt wird. Auf diese Weise werden Werkstücke entweder durch den Halter angezogen und fixiert oder - nach Verschiebung einer Magnetelementreihe - von ihm wieder freigegeben.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen treten jedoch Schwierigkeiten beim Verschieben der Magnete gegeneinander auf. In der Stellung, in der sich ungleiche Pole gegenüberstehen, ziehen sich die Magnetelementreihen gegenseitig funktionsgemäß sehr stark an. Einer Verschiebung in die entsprechende andere Position wird dadurch aber eine Kraft entgegengesetzt, zu der noch der Reibungswiderstand der unter Druck aneinanderlicgenden Metallflächen hinzukommt. Dieser Reibungswiderstand erschwert schon bei kleinen Vorrichtungen dieser Art das Umschalten von einer Stellung in die andere und macht zudem eine einwandfreie Konstruktion sehr großer von Hand ein- und ausschaltbarer, magnetischer Werkstückhalter praktisch unmöglich.
  • Die Verringerung dieses Reibwiderstandes zwischen den Magnetreihen wurde bereits durch Erzeugung eines Schmierfilms zwischen den entsprechenden Metallflächen angestrebt. Abgesehen vom großen technischen Aufwand der dafür notwendigen Schmieröl-Pumpvorrichtungen, haben derartige Werkstückhalter den Nachteil, daß das sich anfangs zwischen den Berührungsflächen der Magnetreihen befindliche Öl durch die Anziehungskraft der Magnete herausgepreßt wird, so daß nach einer gewissen Zeit wieder eine trockene, metallische Berührung mit großer Haft- bzw. Gleitreibung vorliegt, welche eine Relativbewegung der Magnetreihen erschwert oder verhindert.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen dauermagnetischen Werkstückhalter zu schaffen, der bei einfachster Konstruktion ohne großen Kräfteaufwand ein- oder ausschaltbar ist, bzw. die Konstruktion reibungsarm arbeitender größerer Werkstückhalter zu ermöglichen. Außerdem soll sie einen optimal einfachsten und wirtschaftlichsten Aufbau derartiger Werkstückhalter gewährleisten.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kurbelwelle der Bewegungsvorrichtung mit dem bewegbaren Teil des Dauermagnetsystems durch einen Lenker verbunden ist, der zwischen seinen Anlenkenden eine gegen eine Stützfläche des Oberteils gerichtete Abhebesteuerfläche aufweist.
  • Die Erfindung ist nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Aufsicht auf ein Futter mit einem Dauermagnetsystem mit den erfindungsgemäßen Merkmalen zur Bewirkung des Übergangs zwischen der EIN- und der AUS-Stellung, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der F i g. 1, bei dem sich die Teile in Kraftfluß verstärkender bzw. werkstückhaltender Stellung befinden. und F i g. 3 eine Ansicht ähnlich F i g. 2, bei der sich das Futter jedoch in AUS-Stellung befindet. F i g. 1 zeigt einen grundsätzlichen Aufbau eines derartigen Magnetfutters mit den Merkmalen der Erfindung. Das Gehäuse besteht hier aus einer Grundplatte 12 und einem kastenförmigen Oberteil 14. Die verschiebbare Dauermagnetreihe ist dabei über unmagnetische Seitenstreifen 44 mit dem Lenker 40, 42 verbunden, der seinerseits am Kurbelzapfen 46 der Kurbelwelle 30 exzentrisch angelenkt ist.
  • In F i g. 2 ist ein Werkstückhalter in EIN-Stellung gezeigt. In dieser Stellung stoßen sich die Dauermagnete (in zwei Streifen durch »N, S« in ihrer Polarität charakterisiert) ab, so daß keine Veranlassung besteht, das bewegbare Dauermagnetsystem von dem am Oberteil 14 befestigten Magnetsystem zu entfernen, wenn umgeschaltet werden soll; vielmehr muß in diesem Zustand das bewegbare Dauermagnetsystem sogar an das Oberteil 14 angepreßt werden. Dies geschieht durch die Schraube 50 über den Lenker 40, 42, der damit eine Doppelfunktion ausübt.
  • In F i g. 3 ist die AUS-Stellung gezeigt. Hier liegen sich ungleichnamige Magnetpolflächen gegenüber, so daß sich die Permanentmagnete anziehen. Wenn man von der AUS- in die EIN-Stellung schalten will, muß man das bewegbare Dauermagnetsystem vom Oberteil 14 mit Kraft abheben. Hierzu wird die Kurbelwelle--30 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, was eine exzentrische Bewegung des Kurbelzapfens 46 hervorruft. Der Punkt, an dem der Lenker 42 mit dem bewegbaren Dauermagnetsystem verbunden ist, hat zunächst einen gewissen geringen Abstand vom Oberteil 14. Der Lenker 42 liegt mit seiner Steuerfläche 42a am Oberteil 14. Bewegt man nun die Kurbelwelle 30 entgegen dem Uhrzeigersinn, so wird unter anderem das rechte Ende des Lenkers 42 angehoben. Ähnlich wie bei einem doppelarmigen Hebel bildet nun die Steuerfläche 42a den Schwenkpunkt, um den das linke Ende des Lenkers 42 vom Oberteil 14 wegbewegt wird. Hierdurch ist auch das bewegbare Dauermagnetsystem vom Oberteil 14 abgehoben worden. Der soeben beschriebenen Auf-Ab-Bewegung überlagert sich dabei die Hin- und Herbewegung. Selbstverständlich ist es bedeutungslos, ob sich, wie in den Figuren dargestellt, das Oberteil 14 oben und das bewegbare Magnetsystem unten befindet, oder ob die Anordnung »kopfstehend« verwendet wird.
  • Für die Funktion der Erfindung ist es außerdem nicht wesentlich, ob der Lenker 40, 42 ein Gabellenker ist. Er könnte z. B. auch in der Medialebene des Dauerinagnetsystems als Einzellenker vorgesehen sein. Außerdem wären auch Dreifach-, Vierfachusw. Lenker möglich.
  • Auf die Form des Lenkers kommt es für das Abheben nur insoweit an, als er eine Fläche, nämlich die Steuerfläche 42a, aufweisen muß, mit deren Hilfe er in der Lage ist, sein linkes Ende vom Oberteil 14 wegzudrücken. Diese Fläche 42a braucht nicht ein Teil der Umfangsfläche des Lenkers 42 zu sein. Ebenfalls braucht sich die Steuerfläche 42a nicht direkt am Oberteil abzustützen, ihre Stützfläche kann vielmehr auch an anderer Stelle angebracht sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Dauermagnetischer Werkstückhalter mit einem eine Aufspannfläche aufweisenden Oberteil und einem relativ zum Oberteil durch eine Bewegunigsvorrichtung mit Kurbeltrieb in AUS- und EIN-Schaltstellung verschiebbaren Teil des Dauermagnetsystems aus gleichsinnig polarisierten Dauermagneten, der am Anfang der Aus- und Einschaltbewegung von der Unterseite des Oberteils trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (30) der Bewegungsvorrichtung mit dem bewegbaren Teil des Dauermagnetsystems durch einen Lenker (40, 42) verbunden ist, der zwischen seinen Anlenkenden eine gegen eine Stützfläche des Oberteils (14) gerichtete Abhebesteuerfläche (42a) aufweist.
  2. 2. Dauermagnetischer Werkstückhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (40, 42) gabelförmig mit Armen (42) versehen ist, die an einander gegenüberliegenden Seiten des bewegbaren Teiles (44) des Dauermagnetsystems angelenkt sind.
  3. 3. Dauermagnetischer Werkstückhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (40, 42) eine der ersten (42a) gegenüberliegende zweite Andrücksteuerfläche (42b) aufweist, die gegen eine der Schieberichtung parallele feste Fläche (12, 50) gerichtet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 291576; belgische Patentschrift Nr. 537 552; USA.-Patentschriften Nr. 2 269149, 2187 240. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr.1037 811, 1053 687.
DEE14204A 1956-08-24 1957-05-29 Dauermagnetischer Werkstueckhalter Pending DE1257001B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1257001XA 1956-08-24 1956-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1257001B true DE1257001B (de) 1967-12-21

Family

ID=22420986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE14204A Pending DE1257001B (de) 1956-08-24 1957-05-29 Dauermagnetischer Werkstueckhalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1257001B (de)

Citations (5)

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DE1037811B (de) 1954-07-08 1958-08-28 Deutsche Edelstahlwerke Ag Dauermagnetische Haft- oder Spannplatte
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