DE1255972B - Torsional schwingender magnetostriktiver Wandler - Google Patents
Torsional schwingender magnetostriktiver WandlerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H9/00—Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
- H03H9/22—Constructional features of resonators consisting of magnetostrictive material
-
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- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
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-
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Description
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 42 s-1/08
Nummer: 1255 972
Aktenzeichen: T 23082IX a/42 s
1 255 972 Anmeldetag: 27.November 1962
Auslegetag: 7. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen torsional schwingenden magnetostriktiven Wandler, bestehend aus einem
magnetostriktiven Rohrschwinger, einer diesen umgebenden, aus einer einzigen massiv ausgebildeten
Windung bestehenden Ringkernwicklung und einem Dauermagneten, bei welchem die Ringkernwicklung
gleichzeitig als Halterung für den magnetostriktiven Rohrschwinger dient.
Ein derartiger Wandler ist bereits aus der USA.-Patentschrift 2 895113 bekannt, wobei jedoch an
Stelle eines Dauermagneten eine weitere in einer senkrecht zur Achse des Rohrschwingers liegenden
Ebene befindliche Erregerwicklung zur Vorpolarisation des Rohrschwingers verwendet wird.
Die Möglichkeit, eine Wicklung zur Vorpolarisation magnetostriktiver Schwinger durch einen
Dauermagneten zu ersetzen, ist ebenfalls bekannt (vgl. beispielsweise RCA-Review, März 1953, S. 3
bis 16). Sie ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung ist vielmehr darin zu sehen, eine Wandleranordnung
zu schaffen, bei der der Wandlerresonator, im vorliegenden Fall der Rohrschwinger, und dessen
Halterung zusammen mit den Mitteln zur Vormagnetisierung und zur Zuführung der Erregerspannung
eine mechanisch stabile und technisch mit zufriedenstellender Genauigkeit und ohne größeren Aufwand
herstellbare Einheit bilden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die überstehenden Enden des durch den
Rohrschwinger gehenden Drahtes beidendig in zwei elektrisch voneinander isolierten, aus magnetischem
Material bestehenden Polschuhen gehaltert sind, die derart ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig der Zuführung
der elektrischen Energie zu der aus einem Draht bestehenden Ringkernwicklung und der magnetischen
Feldlinien des Dauermagneten, der zwischen den beiden Polschuhen elektrisch isoliert angeordnet
ist, dienen. Der erfindungsgemäße Wandler weist ein sehr homogenes Magnetfeld längs des magnetostriktiven
Rohrschwingers und damit ein kleines Streufeld auf. Durch die enge magnetische Kopplung
ist ein kleinerer Dauermagnet zur Erzielung einer ausreichenden Vorpolarisation als bei den bekannten
Wandlerkonstruktionen erforderlich.
Mit Hilfe des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer derartigen Anordnung soll
nun die Erfindung näher erläutert werden. Ein magnetostriktiver Rohrschwinger 1 wird durch einen
massiven Draht 7, der durch das Rohr 1 hindurchgesteckt ist, mit Hilfe von beispielsweise aus diesem
Draht herausgedrückten Kerbnasen 8 gelagert. Die Torsional schwingender magnetostriktiver
Wandler
Wandler
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Manfred Börner,
Ulm/Donau
beidseitig über den Schwinger hinausragenden Teile des Drahtes 7 werden nun durch zwei voneinander
isolierte Polschuhe 13 und 14, die zweckmäßigerweise aus Eisen bestehen, gehaltert. Da diese Polschuhe
gleichzeitig der Zuleitung der elektrischen Energie zum Draht 7 dienen sollen, diese aber aus
einer sehr niederohmigen Quelle geliefert werden muß, ist es zweckmäßig, die Oberfläche der vorzugsweise
eisernen Polschuhe 13 und 14 zu versilbern, um den Leitungswiderstand zu verringern. Zwischen
beiden Polschuhen 13 und 14 ist der Dauermagnet 4 befestigt, der über die Polschuhe hinweg das erforderliche
magnetische Gleichfeld für den Wandler liefert. Besteht der Dauermagnet 4 aus Eisen, so müssen
jeweils zwischen Polschuh 13 bzw. 14 und diesem Magneten 4 Isolierschichten vorgesehen sein; bei
Verwendung eines Ferritmagneten kann diese zusätzliche Isolierung entfallen. Die Polschuhe 13 und 14
selbst werden durch einen irgendwie ausgebildeten Kunststoffkörper 15 gehaltert, der gleichzeitig Teil
eines Gehäuses sein kann. Die beiden über den Kunststoffkörper 15 hinausragenden Teile der Polschuhe
13 und 14, die einen kleineren Querschnitt als die eigentlichen Polschuhe haben sollen, dienen
der niederohmigen Spannungszuführung.
Der in der Figur dargestellte Rohrschwinger 1 ist zusätzlich noch mit einem schweißfähigen Metallüberzug
17 versehen, der dazu dienen soll, daß Koppelelemente zur Verbindung mit nachfolgenden
mechanischen Resonanzelementen leicht befestigt werden können. Dieser Metallüberzug kann beispielsweise
aus einem angeglasten Metallmantel bestehen, der aus einer Nickellegierung besteht, deren Wärme-
709 707/124
Claims (4)
1. Torsional schwingender magnetostriktiver Wandler, bestehend aus einem magnetostriktiven
Rohrschwinger, einer diesen umgebenden, aus einer einzigen massiv ausgebildeten Windung bestehenden
Ringkernwicklung und einem Dauermagneten, bei welchem die Ringkernwicklung gleichzeitig als Halterung für den magnetostriktiven
Rohrschwinger dient, dadurch gekennzeichnet, daß die überstehenden Enden des durch den Rohrschwinger (1) gehenden Drahtes
(7) beidendig in zwei elektrisch voneinander isolierten, aus magnetischem Material bestehenden
Polschuhen (13,14) gehaltert sind, die derart ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig der Zuführung
der elektrischen Energie zu der aus einem Draht (7) bestehenden Ringkernwicklung und der
magnetischen Feldlinien eines Dauermagneten
(4), der zwischen den beiden Polschuhen (13,14) elektrisch isoliert angeordnet ist, dienen.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der aus Eisen bestehenden
Polschuhe (13,14) versilbert sind.
3. Wandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetostriktive Rohrschwinger
(1) mit einem schweißfähigen Metallüberzug versehen ist.
4. Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallüberzug aus einem an
den magnetostriktiven Rohrschwinger (1) angeglasten Metallmantel (17), beispielsweise aus einer
Nickellegierung mit einem dem Wärme-Ausdehnungsverhalten des Ferritschwingers und des
Glasflusses angepaßten Temperatur-Koeffizienten der Wärmedehnung, besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 895 113;
RCA-Review, März 1953, S. 3 bis 16.
USA.-Patentschrift Nr. 2 895 113;
RCA-Review, März 1953, S. 3 bis 16.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 707/124 11.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET23082A DE1255972B (de) | 1962-02-21 | 1962-11-27 | Torsional schwingender magnetostriktiver Wandler |
| GB6812/63A GB958105A (en) | 1962-02-21 | 1963-02-20 | Torsional-vibration magnetostrictive transducer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0021632 | 1962-02-21 | ||
| DET23082A DE1255972B (de) | 1962-02-21 | 1962-11-27 | Torsional schwingender magnetostriktiver Wandler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1255972B true DE1255972B (de) | 1967-12-07 |
Family
ID=25999584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET23082A Pending DE1255972B (de) | 1962-02-21 | 1962-11-27 | Torsional schwingender magnetostriktiver Wandler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1255972B (de) |
| GB (1) | GB958105A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2895113A (en) * | 1954-06-23 | 1959-07-14 | Marconi Wireless Telegraph Co | Magneto-strictive resonators |
-
1962
- 1962-11-27 DE DET23082A patent/DE1255972B/de active Pending
-
1963
- 1963-02-20 GB GB6812/63A patent/GB958105A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2895113A (en) * | 1954-06-23 | 1959-07-14 | Marconi Wireless Telegraph Co | Magneto-strictive resonators |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB958105A (en) | 1964-05-13 |
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