DE1254465B - Photokopiergeraet mit einem rotierenden Belichtungszylinder aus Glas - Google Patents
Photokopiergeraet mit einem rotierenden Belichtungszylinder aus GlasInfo
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- DE1254465B DE1254465B DEC36081A DEC0036081A DE1254465B DE 1254465 B DE1254465 B DE 1254465B DE C36081 A DEC36081 A DE C36081A DE C0036081 A DEC0036081 A DE C0036081A DE 1254465 B DE1254465 B DE 1254465B
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/14—Details
- G03B27/26—Cooling
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
Description
- Photokopiergerät mit einem rotierenden Belichtungszylinder aus Glas Die Erfindung betrifft ein Photokopiergerät mit einem sich drehenden Belichtungszylinder aus Glas oder dergleichen Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit, mit einem System aus schmalen, nebeneinander mit einem kleinen Abstand angeordneten Bändern, um den Belichtungssatz (Original und lichtempfindliches Material) gegen den Zylinder zu drücken, sowie mit einer in dem Zylinder angeordneten Lampe zur Belichtung des Belichtungssatzes durch die Zylinderwand.
- Im allgemeinen finden bei derartigen bekannten Geräten sich bewegende endlose Bänder Verwendung, die um einen Teil des Zylinders und weiter um eine Anzahl von Führungswalzen und Antriebswalzen geführt sind. Um die Bänder ausgerichtet zu halten, sind einige Walzen mit dünnen Scheiben versehen, welche zwischen den Bändern vorragen. Deshalb weisen die Bänder einen kleinen Abstand voneinander auf, so daß sich schlitzförmige Zwischenräume von 1 bis 2 mm Breite ergeben.
- Der Glaszylinder wird durch die Strahlung der Lampe erhitzt. Wenn nicht kopiert wird, wird an denjenigen Stellen Wärme von dem Zylinder auf die Bänder übertragen, wo die Bänder die Zylinder berühren. An diesen Stellen wird der Zylinder gewissermaßen gekühlt. Im Bereich der Schlitze zwischen den Bändern wird von dem Zylinder keine oder zumindest wenig Wärme abgeleitet. Weil Glas ein schlechter Wärmeleiter ist, ergibt sich nur ein geringer Wärmeaustausch durch die Oberfläche des Zylinders. Deshalb bleiben die den Schlitzen entsprechenden Bereiche dauernd wärmer als die übrige Oberfläche des Zylinders.
- Wenn in diesem Zustand ein Belichtungssatz in das Gerät eingeführt wird, wird von dem Zylinder auf das lichtempfindliche Material Wärme übertragen. In den wärmeren Bereichen des Zylinders wird mehr Wärme als in den kühleren Bereichen übertragen, weshalb die lichtempfindliche Schicht des Kopiermaterials dieselben kühleren und wärmeren Bereiche hat, wie sie auf dem Zylinder vorhanden sind.
- Da die während der Belichtung in der lichtempfindlichen Schicht des Kopiermaterials, das beispielsweise Diazomaterial sein kann, auftretenden chemischen Reaktionen mit höherer Temperatur schneller verlaufen, wird in denjenigen Bereichen des lichtempfindlichen Materials, die durch die wärmeren Bereiche des Zylinders erhitzt werden, die lichtempfindliche Substanz während der Belichtung schneller umgewandelt, als es in denjenigen Bereichen der Fall ist, deren Temperatur von den kühleren Zylinderbereichen abhängt. Da die Umwandlung der lichtempfindlichen Substanz in den wärmeren Bereichen schneller und daher in einer vorgegebenen Zeit gründlicher erfolgt als die langsamere Umwandlung in den kühleren Bereichen, welche in derselben Zeit weniger gründlich ist, ergibt sich eine scheinbare überbelichtung der wärmeren Bereiche. Bei einer Diazokopie mit einem unterbelichteten Hintergrund, welcher Fall häufig bei technischen Zeichnungen vorliegt, sind diese Unterschiede in Form von schmalen Streifen sichtbar, deren Untergrund weniger unterbelichtet als die umgebenden Bereiche sind und welche parallel und in solchen Abständen voneinander verlaufen, welche der Breite der Bänder entsprechen und sich entlang der gesamten Länge der Kopie erstrecken.
- Die erwähnten Temperaturunterschiede auf der Zylinderoberfläche treten auf, wenn das Gerät leer läuft, wenn also keine Kopien hergestellt werden, während die Lampe brennt und die Bänder angetrieben werden. Wenn nach einem derartigen Leerlauf Diazokopien mit einem unterbelichteten Untergrund hergestellt werden, können deshalb die Streifen auf den Kopien sichtbar werden.
- Wenn danach kontinuierlich kopiert wird, wird die Wärme nicht weiterhin direkt von dem Zylinder auf die Bänder übertragen, sondern über die Belichtungssätze. Die Temperaturunterschiede gleichen sich dann aus, so daß das erwähnte Phänomen weniger stark auftritt, obwohl es auch in diesem Fall beobachtet werden kann.
- Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die genannten Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden. Ein Gerät der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung mit einer Anzahl von Kühlluft-Düsen versehen, welche in einer stationären Einrichtung außerhalb des Zylinders vorgesehen sind und auf die schlitzförmigen Bereiche gerichtet sind, die zwischen den Bändern vorhanden sind, wo diese gegen den Zylinder andrücken.
- Vorzugsweise wird dies in einer solchen Weise erreicht, daß die Düsen einfach in der Wand eines Gebläsekastens in der Form von Durchlöcherungen vorgesehen sind, welche Wand gekrümmt ist und praktisch einen gleichförmigen Abstand von der sich bewegenden Zylinderoberfläche aufweist.
- An Hand der schematischen Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 einen Aufriß durch ein Gerät gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung und F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teils des in F i g. 1 dargestellten Geräts.
- Eine Lampe 1, die z. B. eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe sein kann, ist entlang der Achse eines Glaszylinders 2 angeordnet, welcher um diese Achse drehbar ist. Eine Anzahl von schmalen endlosen Förderbändern 3, die nebeneinanderliegend angeordnet sind, verlaufen um eine Anzahl von Führungswalzen 4, 5, 6, 7 und $. Die Walzen 4, 6 und 7 sind mit scheibenförmigen Teilen 9 versehen, von denen jeder zwischen zwei Bändern vorragt, wodurch die Bänder ausgerichtet gehalten werden. Deshalb sind zwischen den Bändern 3 schmale Zwischenräume von beispielsweise 1 bis 2 mm Breite vorhanden.
- Wenn kopiert wird, wird der Glaszylinder 2 gedreht. Übereinanderliegende Originale und Blätter aus lichtempfindlichem Material werden zwischen die Bänder 3 und den Zylinder 2 geführt und durch die Bänder 3 gegen den Zylinder 2 gedrückt, so daß sie mit derselben Geschwindigkeit wie die Teile 2 und 3 bewegt werden. Die Lampe 1 bewirkt eine so hohe Belichtung, daß nach der Entwicklung eine gute Photokopie des Originals auf dem lichtempfindlichen Material vorhanden ist.
- In dem Belichtungsabschnitt ist ein beträchtlicher Teil der Oberfläche des Zylinders 2 durch einen Gebläsebehälter 10 umgeben, welcher an eine Druckluftleitung 11 angeschlossen ist, in der ein Regelventil 12 vorgesehen ist. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, weist der Kasten 10 reihenförmig angeordnete kleine öffnungen 13 auf, durch welche die Luft aus dem Kasten austreten kann. Im übrigen ist der Kasten geschlossen. Die Reihen von Öffnungen befinden sich genau gegenüber den Zwischenräumen zwischen den Bändern 3. In dieser Weise wird der Glaszylinder, der durch die Bänder 3 in denjenigen Bereichen gekühlt wird, wo diese mit dem Zylinder in Berührung stehen, während kein Papier zwischen den Bändern und dem Zylinder vorhanden ist, ebenfalls zwischen diesen Bändern gekühlt, so daß die Oberfläche auf einer gleichförmigen Temperatur gehalten werden kann. Durch das Regelventil 12 kann die Luftströmung so reguliert werden, daß derselbe Kühleffekt wie durch die Bänder erzielt wird.
- Auf den Kopien ist dann kein durch die Schlitze zwischen den Bändern bewirkter Einfluß mehr sichtbar.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Kopiergerät mit einem rotierenden Belichtungszylinder aus Glas oder dergleichen Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit, mit einem System aus schmalen Bändern, die nebeneinander mit kleinen Zwischenräumen angeordnet sind, um den Belichtungssatz gegen den Zylinder zu drücken, sowie mit einer in dem Zylinder zur Belichtung des Belichtungssatzes durch die Zylinderwand angeordneten Lampe, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Gerät mit einer Anzahl von Kühlluft-Düsen versehen ist, die in einer stationären Einrichtung außerhalb des Zylinders vorgesehen und auf die schlitzförmigen Zwischenräume zwischen den Bändern ausgerichtet sind, wo diese an dem Zylinder anliegen.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen zeilenförmig angeordnete Durchlöcherungen in der Wand eines Gebläsekastens sind, welche Wand gewölbt ist und einen im wesentlichen gleichmäßigen Abstand von der Zylinderoberfläche hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1794 537.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6406895A NL6406895A (de) | 1964-06-17 | 1964-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1254465B true DE1254465B (de) | 1967-11-16 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC36081A Pending DE1254465B (de) | 1964-06-17 | 1965-06-09 | Photokopiergeraet mit einem rotierenden Belichtungszylinder aus Glas |
Country Status (7)
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Also Published As
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