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DE1253490B - Einrichtung zum Beschriften von Aufzeichnungstraegern entsprechend deren verschluesselt gelochten Angaben - Google Patents

Einrichtung zum Beschriften von Aufzeichnungstraegern entsprechend deren verschluesselt gelochten Angaben

Info

Publication number
DE1253490B
DE1253490B DEJ28328A DEJ0028328A DE1253490B DE 1253490 B DE1253490 B DE 1253490B DE J28328 A DEJ28328 A DE J28328A DE J0028328 A DEJ0028328 A DE J0028328A DE 1253490 B DE1253490 B DE 1253490B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
pneumatic
code
decoding
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEJ28328A
Other languages
English (en)
Inventor
Clyde James Fitch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1253490B publication Critical patent/DE1253490B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/02Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by pneumatic or hydraulic means, e.g. sensing punched holes with compressed air; by sonic means ; by ultrasonic means
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
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    • Y10T137/8326Fluid pressure responsive indicator, recorder or alarm

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 - 3/02
Nummer: 1253 490
Aktenzeichen: J 28328IX c/42 m6
Anmeldetag: 12. Juni 1965
Auslegetag: 2. November 1967
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Beschriften von Aufzeichnungsträgern entsprechend deren verschlüsselt gelochten Angaben, bei der die Abfühlung der Lochungen auf pneumatischem Wege erfolgt. Derartige Einrichtungen sind als Lochschriftübersetzer bekannt und dienen dazu, die gelochten Angaben, die der Aufzeichnungsträger in codierter maschinell lesbarer Form enthält, auf den gleichen Aufzeichnungsträger in Klarschrift aufzubringen, so daß der Inhalt der gelochten Daten jederzeit auch gelesen werden kann. Dies ist sehr häufig erforderlich, und zwar immer dann, wenn Aufzeichnungsträger nicht ausschließlich im Stapel maschinell verarbeitet werden sollen, sondern gleichzeitig auch als Einzelbeleg dienen, wie z. B. als Bestandskarten, Arbeitszeitbelege usw. Im allgemeinen werden die Klarschriftangaben auf den oberen Rand des Aufzeichnungsträgers außerhalb des eigentlichen Lochbereiches gedruckt, und zwar vorzugsweise jeweils in derjenigen Spalte, in der sich die entsprechende Lochung befindet.
Die bekannten Lochschriftübersetzer, in denen insbesondere Lochkarten verarbeitet werden, haben in den meisten Fällen eine Abfühlstation mit Bürstenabfühlung oder fotoelektrischer Abfühlung und daran anschließend im Transportweg der Aufzeichnungsträger eine Druckstation. Zur Decodierung der den abgefühlten Lochungen entsprechenden elektrischen Impulse, zur Speicherung der abgefühlten Daten und zur Steuerung des Druckwerkes sind eine sehr genaue Zeitsteuerung und ein erheblicher Schaltungsaufwand erforderlich. Deshalb sind diese bekannten Maschinen in der Herstellung teuer und wegen der großen Anzahl bewegter Teile empfindlich, so daß häufige Wartung notwendig ist. Außerdem muß jede Lochkarte zum Abdruck angehalten werden, was den Kartentransport kompliziert gestaltet und die Arbeitsgeschwindigkeit ungünstig beeinflußt. Häufig sind auch Überwachungseinrichtungen für die Zeitsteuerung notwendig, um ein fehlerhaftes Arbeiten sofort anzuzeigen.
Eine Verbesserung der Abfühlung, insbesondere hinsichtlich der Abfühlgeschwindigkeit und der Verschleißempfindlichkeit ist mit pneumatischer Abfühlung der Lochungen erzielbar. So ist ein Lochschriftübersetzer bekanntgeworden, bei dem die pneumatischen Abfühlimpulse unmittelbar zur Betätigung eines das jeweils zugehörige Typenrad steuernden Klinkenhebels ausgenutzt werden, wobei die Typenraddrehung und der Vorschub des Aufzeichnungsträgers synchronisiert sein müssen und der Abdruck des abgefühlten Zeichens im Stillstand des Aufzeich-Einrichtung zum Beschriften
von Aufzeichnungsträgern entsprechend deren
verschlüsselt gelochten Angaben
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
:
Als Erfinder benannt:
Clyde James Fiten, Endicott, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juni 1964 (376 189)
nungsträgers erfolgt. Außerdem ist die bekannte Einrichtung nicht in der Lage, Lochkombinationen als Druckzeichen wiederzugeben. Bei anderen Maschinen dieser Art werden die den Lochungen entsprechenden pneumatischen Abfühlimpulse unmittelbar zur
Betätigung elektrischer Kontakte ausgenutzt, so daß der Aufwand für die anschließende Decodierung auf diese Weise nicht verringert ist.
Man kann aber, wie es ebenfalls bekannt ist, auf pneumatischem Wege auch über Lochkombinationen ein Druckwerk steuern, indem in einer Codeplatte durch gegenüber dieser verschiebbare und mit Lochungen versehene Glieder verbindbare pneumatische Verzweigungen zur pneumatischen Steuerung des pneumatisch antreibbaren Typenhebels vorgesehen sind, wobei aber der große Nachteil besteht, daß für die Decodierung eine Schubbewegung mehrerer mechanischer Elemente erforderlich ist.
Die bekannten Lochschriftübersetzer haben überdies den Nachteil, daß sie für eine feste Zahl von Schriftzeichen und Lochkombinationen sowie eine bestimmte Aufzeichnungsträgergröße ausgelegt sind, und eine Anpassung an veränderte Bedingungen, z. B. zur Verarbeitung von rein numerisch gekennzeichneten Aufzeichnungsträgern oder von Lochkarten mit zusätzlichen Sonderzeichen, ist entweder gar nicht möglich oder nur mit sehr hohem Aufwand durchführbar.
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Die Erfindung offenbart eine Einrichtung zur Ab- pneumatischen Druckes dient. Auf diese Weise wird
fühlung, Decodierung und Beschriftung von Auf- mit der Erfindung eine außerordentlich hohe, bisher
Zeichnungsträgern entsprechend deren gelochten An- unerreichte Flexibilität erreicht, die den Einsatz eines
gaben, also insbesondere von Lochkarten und Loch- Lochschriftübersetzers nach der Erfindung für die
streifen, die die aufgezählten Nachteile sämtlich ver- 5 verschiedensten Arten von Aufzeichnungsträgern er-
meidet und bei geringem Herstellungsaufwand eine möglicht, also beispielsweise für Lochkarten mit
zuverlässige Arbeitsweise bei hoher Leistung gewähr- numerischen, alphabetischen und Sonderzeichen, für
leistet. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Lochkarten mit nur alphabetischen und Sonder-
Kombination folgender Merkmale: jedem Druck- zeichen oder für Lochkarten mit nur numerischen
stempel ist eine nur auf die dessen Schriftzeichen dar- 10 Angaben, wobei in letzterem Fall die Einrichtung auf
stellende Lochung bzw. Lochkombination anspre- nur zehn Druckstellen veränderbar ist. Diese Mög-
chende pneumatische Decodierungs- und Druck- lichkeit zur Ausführung als Einzelbausteine ist ins-
stempelbetätigungsanordnung zugeordnet und mit besondere auch hinsichtlich der Wartung von großem
den Druckspalten ausgerichtet; jede Decodierungs- Vorteil.
und Druckstempelbetätigungsanordnung besteht aus 15 Durch die offenbarten Maßnahmen sind auch die einer Codeplatte mit je Codelochung einer durch die Verluste an Druckenergie in der Einrichtung nach Lochung selbst miteinander verbindbaren pneuma- der Erfindung außerordentlich gering; dies ist von tischen Verzweigungen und gegebenenfalls je einer besonderer Bedeutung in dem Fall, daß sich, wähpneumatischen Entlüftungsverzweigung an den Posi- rend die Einrichtung in Betrieb ist, also ständig tionen möglicher zusätzlicher Lochungen, die bei 20 Druckenergie zugeführt wird, kein Aufzeichnungsanderen Zeichen zugeordneten Lochkombinationen träger in der Einrichtung befindet,
auftreten, sowie entsprechenden Verbindungsleitun- Die Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung gen zur pneumatischen Steuerung des pneumatisch sind nachfolgend an Hand der Zeichnungen in einem antreibbaren Druckstempels. Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt
Die besonderen Vorteile der Einrichtung nach der 35 F i g. 1 eine schaubildliche, teilweise schematische Erfindung bestehen darin, daß keine Zeitsteuerung Darstellung eines Lochschriftübersetzers mit kontinuerforderlich ist, sondern die einzelnen Aufzeichnungs- ierlichem Aufzeichnungsträgervorschub, pneumatiträger — oder auch ein fortlaufender Streifen — in scher Abfühlung, pneumatischer Decodierung und beliebiger Folge eingegeben werden und kontinuier- pneumatischer Betätigung der Druckstempel,
lieh durch die Maschine transportiert werden können, 30 Fig. 2 die vergrößerte Darstellung einer Leitungsohne daß ein Stoppen, d. h. ein schrittweiser Trans- verzweigung, bei der zwei Leitungen durch eine port des Aufzeichnungsträgers notwendig ist. Weiter- Lochung im Aufzeichnungsträger miteinander verhin erfolgt gemäß der Erfindung die Decodierung der bindbar sind,
abgefühlten Angaben ohne zwischengeschaltete, zu F i g. 3 die vergrößerte Darstellung einer Entlüf-
verstellende mechanische Glieder auf rein pneuma- 35 tungsverzweigung zweier Leitungen, mittels derer ein
tischem Wege, und ein pneumatischer Druckimpuls Druckimpuls nur dann weitergeleitet wird, wenn keine
wird, wenn die dem entsprechenden Schriftzeichen Lochung festgestellt wird,
zugeordnete Lochung bzw. Lochkombination fest- Fig. 4 die teilweise geschnittene Seitenansicht gestellt wurde, dann zur unmittelbaren pneumatischen eines Moduls zur Abtastung und Entschlüsselung der Steuerung des Druckwerkes und zur pneumatischen 40 dem Schriftzeichen A entsprechenden Lochkombina-Betätigung des Druckstempels benutzt. tion und zur Betätigung des zugehörigen Druck-Gemäß vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung stempeis,
ist der Decodierungsanordnung in der Codeplatte ein F i g. 5 eine Seitenteilansicht eines anderen Moduls
mit geringerem Überdruck verstellbarer Ventilkolben zwecks Darstellung der Decodierungsanordnung für
nachgeschaltet, der seinerseits einen mit höherem 45 das Schriftzeichen Y,
Überdruck beaufschlagbaren, mit dem Druckstempel F i g. 6 an Hand der Ansicht einer Lochkarte die
verbundenen Druckkolben steuert. . Verteilung der miteinander verbindbaren Verzwei-
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung gungen nach F i g. 2 und der Entlüftungsverzweigun-
besteht darin, daß die obere, den Codeplatten gegen- gen nach F i g. 3 in den den einzelnen Schriftzeichen
überliegende Platte an den den Entlüftungsverzwei- 50 zugeordneten Codeplatten und
gungen gegenüberliegende Positionen mit Löchern F i g. 7 einen Schnitt in der Linie 7-7 der F i g. 4
versehen ist. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, gemäß in vergrößerter Darstellung.
einer Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens, Die Anordnung gemäß Fig I enthält ein Madie obere, den Codeplatten gegenüberliegende Platte gazin 10 zur Aufnahme eines Stapels gelochter an den den miteinander verbindbaren Verzweigungen 55 Aufzeichnungsträger 11, eine Entnahmetrommel 12, gegenüberliegenden Positionen mit gegen Federdruck Transportrollenpaare 13, 14 und 15 für den Auflängsbewegbaren Druckstiften mit ebenem Fußteil und zeichnungsträgertransport, eine erste und eine zweite an den den Entlüftungsverzweigungen gegenüberlie- Gruppe 16 bzw. 17 von Moduln 18 zur Decodierang genden Positionen mit gegen Federdruck längsbeweg- und Aufzeichnung und ein Ablagefach 19 zur Aufbaren Druckstiften mit Nuten am Fußteil zu versehen. 60 nähme der beschrifteten Aufzeichnungsträger. Die Ein ganz wesentlicher Vorteil nach der Erfindung Entnahmetrommel 12 und die Transportrollenpaare ist die Möglichkeit, jede Decodierungs- und Druck- 13,14,15 werden von einem gemeinsamen Motor 20 Stempelbetätigungsanordnung einschließlich des zu- über durch gestrichelte Linien angedeutete Übertragehörigen Druckstempels als Modul auszubilden; auf gungsmittel und Kupplungen angetrieben,
diese Weise kann nämlich jeweils eine ausgewählte 65 Zur Entnahme der Aufzeichnungsträger 11 aus Anzahl von Moduln zu einer Gruppe beliebig zu- dem Magazin 10 befinden sich am Umfang der Entsammengesetzt werden, wobei je eine durchgehende nahmetrommel 12 eine Anzahl Streifen 21 aus einem Bohrung zur Zufuhr des höheren und des niedrigeren Material hohen Rauhigkeitsgrades, ζ. B. Chlorosulfon-
polyäthylen, die etwas über den Trommelumfang hervorstehen. Die Oberfläche der Streifen 21 ragt so weit über die Grundplatte 22 hinaus, daß jeweils der unterste Aufzeichnungsträger des Stapels entnommen und nach links zwischen eine Rolle 23 und eine Kartenhalsplatte 24 geschoben wird. Der Abstand zwischen diesen beiden Teilen ist so eingestellt, daß jeweils nur ein einziger Aufzeichnungsträger entnommen werden kann. Die Streifen 21 befinden sich nur an einem Teil des Trommelumfanges und sind so angeordnet, daß sie nur zwischen den einzelnen Lochreihen mit dem Aufzeichnungsträger in Berührung kommen. Je Umdrehung der Entnahmetrommel 12 wird ein Aufzeichnungsträger 11 entnommen, ohne daß besondere Anforderungen an den zeitlichen Ablauf der Entnahme gestellt werden.
Der weitere Weg der Aufzeichnungsträger 11 verläuft durch das Transportrollenpaar 13, durch die Führungsebene der Moduln 18 der Gruppe 16, durch das Transportrollenpaar 14, durch die Moduln 18 der Gruppe 17 und schließlich durch das Transportrollenpaar 15 in das Ablagefach 19. Die Moduln 18 zur Decodierung und Aufzeichnung sind in zwei Gruppen unterteilt, um den Abstand zwischen den einzelnen Transportrollenpaaren der kürzestmöglichen Länge der zu verarbeitenden Aufzeichnungsträger 11 anzupassen.
Beim Durchlauf der Aufzeichnungsträger 11 fühlt jeder einzelne Modul 18 jede einzelne Kartenspalte auf eine besondere Lochung oder Kombination von Lochungen ab. Es wird angenommen, daß es sich um die bekannten achtzigspaltigen Lochkarten mit zwölf Lochreihen handelt. Wenn einer der Moduln 18 die ihm zugeordnete Lochkennzeichnung abfühlt, spricht er durch die Betätigung eines Druckkolbens (nicht gezeigt) an, der einen Druckstempel 26 aufwärts gegen das Farbband 27 treibt und den Abdruck des der abgefühlten Lochung entsprechenden Zeichens am oberen Rand dieser Kartenspalte bewirkt. Das Zeichen befindet sich an der Kopffläche des Stempels 26, der seinerseits rechteckigen Querschnitt hat, so daß eine Drehung des Stempels 26 verhindert ist. Das Farbband 27 ist über frei drehbare Spannrollen 28 geführt und wird durch das Zusammenwirken von Gummi- und Stahlrollen 29 bzw. 30 angetrieben, von denen die Stahlrolle 30 mit dem Antrieb verbunden ist. Das Farbband 27 ist endlos ausgeführt und wird über die Stahlrolle 30 und den Docht einer Einfärbeeinrichtung 31 ständig getränkt.
Die Abfühlung der Kartenlochungen und ihre Umwandlung in Klarschriftzeichen erfolgt pneumatisch mittels Druckluft, die von einer Pumpe 32 geliefert und zu Reduzierventilen 33 und 34 geleitet wird. Das Ventil 34 liefert einen etwas höheren Druck von etwa 0,5 atü, während das Ventil 33 den zugeführten Druck auf etwa 0,2 atü reduziert. Diese Drücke werden über Leitungen 36 bzw. 35 den Moduln 18 zugeführt.
Bei der Abfühlung und Decodierung der Lochungen wird ein Drucksignal der Reihe nach durch eine Anzahl pneumatischer Leitungen geführt. Ein Paar solcher in Reihe geschalteter Leitungen ist in F i g. 2 gezeigt. Die Leitung 40 in der Codeplatte 39 ist mit der Druckquelle verbunden, z. B. über die Leitung 35 in F i g.l, so daß die Luft in Richtung des Pfeiles strömt, und mündet in einen Bereich der Oberfläche 41 des Moduls 18, welcher der abzufühlenden Indexstelle des Aufzeichnungsträgers entspricht. Eine zweite Leitung 42 mündet im gleichen Bereich der Oberfläche 41 und der Leitung 40 benachbart, jedoch nicht mit ihr verbunden. Der Querschnitt der beiden Leitungen 40 und 42 ist so bemessen, daß ihre beiden Enden innerhalb einer einzigen Lochung 43 im Aufzeichnungsträger 11 liegen. Wenn beim Durchlauf des Aufzeichnungsträgers eine Lochung angetroffen wird, gelangt der Druck von der Leitung 40 in die Leitung 42, wobei die Lochung 43 selbst als Leitung
ίο wirksam wird.
Um die Auflage des Aufzeichnungsträgers 11 auf der Oberfläche 41 zu sichern und ein Entweichen der Druckluft über die obere Fläche des Aufzeichnungsträgers zu verhindern, ist gegenüber den Mündungen der Leitungen 40 und 42 in der oberen Platte 45 ein beweglicher Druckstift 44 angeordnet. Dieser hat einen Fußteil 46 vergrößerten Querschnittes, der etwas größer ist als die Lochung, so daß diese auch unter Berücksichtigung ihrer Toleranzen zuverlässig
ao abgedeckt werden kann. Der Druckstift 44 wird durch eine Feder 47 gegen die obere Fläche des Aufzeichnungsträgers 11 abwärts gedrückt, so daß die Lochung oben luftdicht verschlossen ist. Befindet sich kein Aufzeichnungsträger unter dem Druckstift 44, so wird er auf die Oberfläche 41 gedrückt, so daß die Leitung 40 verschlossen und ein ungewollter Druckverlust verhindert ist.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist die Codeplatte 39 mit Nuten 48 versehen, die den Aufbau eines statisehen Luftdruckes unter dem Aufzeichnungsträger 11 durch Luftaustritt aus Leitung 40 verhindern. Die Nuten 48 haben Verbindung zur Atmosphäre, so daß etwa auftretender statischer Druck unmittelbar abgeleitet wird. Zur Aufnahme der Stifte 44 für die verschiedenen Indexstellen sind in der oberen Platte 45 Aussparungen vorgesehen. Am Fußteil 46 des Druckstiftes 44 ist eine abgeschrägte Kante 50, so daß ein zugeführter Aufzeichnungsträger den Druckstift 44 aufwärts in die gezeigte Stellung verstellt.
Bekanntlich kann nach dem verwendeten Lochkartencode ein Schriftzeichen, z. B. eine Ziffer, durch ein einziges Loch in einer Indexstelle oder durch eine Kombination von Lochungen dargestellt sein. Jeder Modul 18 ist so ausgebildet, daß er nur auf eine bestimmte Lochung bzw. Lochkombination in einer Spalte anspricht. Hierfür ist in Reihe mit den Leitungsverbindungen gemäß Fig. 2 eine Entlüftungsleitung vorgesehen, wie in F i g. 3 dargestellt. Der Zweck dieser Entlüftungsleitung ist, gegebenenfalls den in einer Leitung vorhandenen Druck abzuleiten, d. h. die Leitung zu entlüften, so daß die anschließenden Leitungen keinen nennenswerten Druck mehr erhalten und unbeabsichtigte Betätigungen vermieden sind.
Bei der Anordnung nach F i g. 3 wird Druck in Richtung des Pfeiles durch die Leitung 51 zugeführt, die an der Oberfläche 41 an einer der Indexstellen im Aufzeichnungsträger 11 endet. In der Codeplatte 39 mündet T-förmig in die Leitung 51 eine zweite Leitung 52, also im rechten Winkel zur Leitung 51. Diese Leitung 52 leitet den Druckimpuls zu einer anderen Indexstelle weiter oder zu einem Steuerventil. Ist an der Mündung, also am oberen Ende der Leitung 51 keine Lochung in der Karte, wird die Druckströmung in die Leitung 52 geleitet. Befindet sich in dieser Indexstelle eine Lochung, so strömt das Druckmedium weiterhin aufwärts durch die Lochung im Aufzeichnungsträger und durch eine
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Nut 53 im Druckstift 54. Dabei gelangt wegen der Jede Codeplatte 60 enthält eine zylindrische Boh-
Gestaltung der Verbindung zwischen den Leitungen rung 73, in der ein Ventilkolben 74 mit drei Teil-51 und 52 und wegen des vergrößerten Querschnitts kolben geführt ist. Die Bohrung 73 enthält drei erim Mündungsbereich, der eine Ausdehnung der Luft weiterte Kammern 72 a, 72 b und 72 c. Zwischen den beim Durchtritt durch die Lochung im Aufzeich- 5 Kammern 72 a und 72 b mündet eine Leitung 75, die nungsträger ermöglicht, keine nennenswerte Druck- andererseits zur Atmosphäre führt. Zwischen den mediummenge in die Leitung 52, und der Druck in Kammern 726 und 72 c mündet eine Leitung 76, die der Leitung 51 wird zur Atmosphäre abgeleitet. Die zu einer Bohrung 77 führt, die ihrerseits durch sämt-Entlüftungsverbindung benutzt daher den Bernoulli- liehe Codeplatten 60 der betreffenden Gruppe führt Effekt zur Verhinderung der Strömung in die nach- io und an die Leitung 36 höheren Druckes in F i g. 1 folgende Leitung 52. angeschlossen ist. Die Bohrung 73 ist an ihrem unte-
Der Druckstift 54 wird wie der Druckstift 44 ren Ende durch die Grundplatte 63 verschlossen und (F i g. 2) durch eine Feder 47 in der oberen Platte 45 über einen Kanal 78 und einen Auslaß 78 a in der des Moduls 18 nach unten gedrückt, so daß er den Platte 63 mit der Atmosphäre verbunden. Eine Aufzeichnungsträger 11 gegen die Fläche 41 drückt. 15 Justierschraube 79 in der Platte 63 dient zur Querist kein Aufzeichnungsträger eingelegt, wird der schnittsveränderung des als Entlüftungskanal wirk-Druckstift 54 unmittelbar gegen die Fläche 41 ge- samen Auslasses 78 α.
drückt. Die Nut 53 verhindert jedoch ein Verschließen Links von der Bohrung 73 ist eine ebenfalls zylinder Leitung 51 durch den Druckstift, wodurch eine drische Bohrung 80 (F i g. 4) angeordnet, die an mögliche falsche Anzeige vermieden wird, wenn kein ao ihrem oberen Ende durch einen Stopfen 82 und am Aufzeichnungsträger im Modul 18 ist. Der Fußteil 56 unteren Ende durch die Grundplatte 63 geschlossen des Druckstiftes 54 hat entsprechend dem Druckstift ist. Ein in der Bohrung 80 geführter Druckkolben 81 44 ebenfalls eine abgeschrägte Kante 57. ist mit einem Kolbenschaft 83 verbunden, der durch
Jeder der Moduln 18 zur Decodierung enthält ge- den Stopfen 82 hindurchgeführt ist und an seinem maß F i g. 4 eine Codeplatte 60. Eine gemeinsame 25 oberen Ende den Druckhammer 26 mit dem Schriftobere Platte 61 ist mittels Schrauben an den Code- zeichen »A« trägt. Ein Kanal 84 verbindet die ringplatten 60 befestigt, wobei sich zwischen beiden Plat- förmige Kammer 72 b mit der Bohrung 80 oberhalb ten ein Trennstreifen 62 befindet. Trennstreifen 62 ist des Bewegungsbereiches des Druckkolbens 81, und für alle Moduln einer Gruppe, z.B. der Gruppe 16 in ein weiterer Kanal 85 verbindet die ringförmige Fig. 1, gemeinsam und läßt für jeden Modul einen 30 Kammer72c mit der Bohrung80 unterhalb des BeKanal zwischen den Platten 60 und 61 frei, in wel- wegungsbereiches des Druckkolbens 81. Zur Begrenchem der Aufzeichnungsträger 11 transportiert wird. zung der Abwärtsbewegung des Druckkolbens 81 Grundplatten 63 und 64 sind am unteren Ende der dient eine Verlängerung von etwas geringerem Durch-Codeplatte 60 angeordnet und ebenfalls allen Moduln messer an dessen Unterseite. Die unterste Stellung einer Gruppe gemeinsam, wie auch eine Druckplatte 35 des Druckkolbens 81 und des Ventilkolbens 74 wird 65, die an der oberen Platte 61 befestigt ist und eine jeweils durch elastisches Material, z. B. eine Gummi-Fläche aufweist, die während des Drückens als An- Kork-Zusammensetzung begrenzt, um den Anschlag schlagfläche für den Aufzeichnungsträger und das zu dämpfen.
Farbband dient. Wenn der Ventilkolben 74 in der in F i g. 4 ge-
In jeder der Codeplatten befinden sich unterein- 40 zeigten Ausgangsstellung ist, übt der aus der Bohrung ander ausgerichtet drei Löcher 66, durch die zur 77 zugeführte höhere Druck sowohl eine aufwärts Verbindung der Codeplatten untereinander Verbin- wirkende als auch eine abwärts wirkende Kraft gegen dungsstäbe 67 geführt sind. Jede Codeplatte enthält den mittleren bzw. den unteren Kolbenteil des Ventilaußerdem eine Bohrung 68 in gemeinsamer Ausrich- kolbens 74 aus und bewirkt durch den Kanal 84 eine tung als Sammelleitung für die durch die Leitung 35 45 Abwärtsbewegung des Druckkolbens 81. Die Teil-(F i g. 1) zugeführte Druckluft niedrigen Druckes. kolben des Ventilkolbens 74 sind von etwas geringe-Ein Kanal 69 in der Oberfläche jeder Codeplatte ver- rem Durchmesser als der Durchmesser der Bohrung bindet die Bohrung 68 mit derjenigen Indexstelle, der 73, so daß das unter höherem Druck stehende Mediese Codeplatte zugeordnet ist. In F i g. 4 führt die dium an jedem der Teilkolben vorbei gelangen kann. Leitung 69 zu dem der Index-Stelle »1« entsprechen- 50 Die aufwärts strömende Druckluft wird durch die den Bereich der Oberfläche 41. Hier hat die betref- Leitung 75 zur Atmosphäre abgeleitet und übt keine fende Codeplatte die Aufzeichnungsträgerspalte auf axiale Kraft auf den Ventilkolben 74 aus. Auch das »12«- und »1 «-Lochungen abzufühlen, die das abwärts entweichende Druckmedium wird durch den Schriftzeichen »A« darstellen. Deshalb besteht eine Kanal 78 und den Auslaß 78 a zur Atmosphäre geverbindbare Leitungsverzweigung in der »1 «-Index- 55 leitet. Die Schraube 79 ist jedoch so justiert, daß stelle und in der »12«-Indexstelle. Eine zweite Lei- unter dem untersten Kolbenteil ein gegen die Atmotung 70 ist daher mit je einer an den beiden Index- Sphäre höherer Druck herrscht. Dies hat zur Folge, stellen liegenden Mündung angeordnet. Eine dritte daß der Ventilkolben 74 in seiner gezeigten oberen Leitung 71 vervollständigt die Verzweigung »12« und Stellung gehalten bleibt. Der hohe Druck aus dem endet am oberen Einlaß einer Steuerventilbohrung 73. 60 Kanal 84 zwingt den Druckkolben 81 abwärts, und Wenn somit zwischen den Platten 60 und 61 eine das Medium unterhalb des Kolbens 81 wird dabei Lochkombination in den Indexstellen »1« und »12« durch den Kanal 85, die Kammer 72c und den Kaauftritt, decken die Druckstifte 44 oberhalb des Auf- nal 78 und den Auslaß 78 a zur Atmosphäre abgezeichnungsträgers diese Lochungen ab, und die leitet.
Druckluft von der die Sammelleitung bildenden Boh- 65 Wird in dem gezeigten Modul die zugeordnete rung 68 wird durch die Leitungen 69, 70 und 71 ge- Lochkombination abgefühlt und dadurch von der leitet, um den Abdruck des Schriftzeichens »A« in Sammelbohrung 68 durch die Leitungen 69, 70 und der betreffenden Spalte am Kartenrand auszulösen. 71 ein Druckimpuls geleitet, so wird der Ventilkolben
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74 abwärts gedrückt, wodurch er den Raum oberhalb Lochungen in der Indexstelle »8« zur Verbindung
des Druckkolbens 81 über den Kanal 84, die Kam- der Leitungen 90 und 91 und in der Indexstelle »0«
mer726 und die Leitung 75 zur Atmosphäre ent- zur Verbindung der Leitungen 93 und 94 festgestellt
lüftet. Dann wird der höhere Druck aus der Sammel- werden. Tritt jedoch eine Lochung entweder in der
bohrung 77 und der Leitung 76 durch den Kanal 85 5 Indexstelle »3« oder in der Indexstelle »4« auf, so
am unteren Ende des Druckkolbens 81 wirksam ge- wird das in den Leitungen 91 oder 92 vorhandene
macht, so daß der Druckkolben und der Druck- Drucksignal durch die Lochungen in der Lochkarte
stempel 26 aufwärts gegen das Farbband 27 und den und die Nuten in den Fußteilen der Druckstifte 54
oberen Rand des Aufzeichnungsträgers 11 zum An- zur Atmosphäre abgeleitet, und das Ansprechen der
schlag kommen und das entsprechende Schriftzeichen io »Y«-Codeplatte ist verhindert, ebenso wie für jede
abgedruckt wird. Lochkombination außer der dem Schriftzeichen »Y«
Wenn der Drackkolben 81 annähernd die Hälfte zugeordneten. Ebensowenig kann ein Drucksignal die
seines Hubes zurückgelegt hat, öffnet er einen Rück- Leitungen 91 oder 94 erreichen, wenn entweder in
kopplungskanal 88, der mit dem Kanal 78 verbunden der Indexstelle »8« oder in der Indexstelle »0« keine
ist, so daß die Druckluft aus dem Raum unterhalb 15 Lochung vorhanden ist.
des Druckkolbens 81 in den Kanal 78 zurückströmt, In F i g. 6 sind an Hand einer Lochkarte die Kom-
den Druck unter dem Ventilkolben 74 erhöht und binationen der miteinander verbindbaren und der
diesen in die gezeigte Stellung rückstellt. Diese Be- Entlüftungsverzweigungen dargestellt, die für jedes
wegung des Ventilkolbens 74 steuert die unter höhe- der in einer Lochkarte codiert darstellbaren Schrift-
rem Druck stehende Luft durch die Leitung 76, die 20 zeichen erforderlich sind. Die Indexstellen, in denen
Kammer 72 & und den Kanal 84 in den Raum ober- die beiden grundsätzlichen Verbindungsarten jeweils
halb des Druckkolbens 81, wodurch dessen Rück- erforderlich sind, sind am linken Rand der Lochkarte
stellung eingeleitet wird, nachdem der Abdruck aus- bezeichnet, und die durch die einzelnen Lochungen
geführt ist. Nun befinden sich beide Kolben wieder oder Lochkombinationen dargestellten Schriftzeichen
in der Ausgangslage und sind für einen neuen Ab- 35 sind am oberen Rand der Lochkarte vermerkt. Die
druckvorgang bereit. offenen Rechtecke bezeichnen diejenigen Indexstellen,
Abfühlung und Drucken finden während der Be- in denen in den Codeplatten verbindbare Abzweigun-
wegung des Aufzeichnungsträgers statt; dieser kann gen anzuordnen sind, und sie entsprechen den das
also kontinuierlich durch die Anordnung bewegt jeweilige Schriftzeichen darstellenden Lochungen in
werden. 30 der betreffenden Spalte. Die schraffierten Rechtecke
In F i g. 4 ist noch eine kleine Entlüftungsöffnung hingegen bezeichnen diejenigen Indexstellen, an
89 von der Leitung 71 zur Atmosphäre, dem Druck- denen in der Codeplatte Entlüftungsabzweigungen
stempel 26 benachbart, erkennbar; der Zweck dieser vorzusehen sind, damit der betreffende Modul nicht
Öffnung ist, den Aufbau eines statischen Druckes irrtümlich auf einen anderen Schriftzeichencode an-
oberhalb des Ventilkolbens 74 zu verhindern, und 35 spricht,
dadurch dessen einwandfreies Arbeiten zu sichern. Das Schriftzeichen »C« z. B. ist durch Lochungen
Fig. 5 verdeutlicht die Leitungsführung in der in den Indexstellen »12« und »3« dargestellt. Hin-Codeplatte zur Abfühlung des Schriftzeichens »Y«. gegen ist der Punkt ».« durch Lochungen in den In dieser Codeplatte sind zwei zusätzliche Ent- Indexstellen »12«, »3« und »8« dargestellt, so daß lüftungsabzweigungen notwendig, wie sie an Hand 40 ohne eine Entlüftungsabzweigung in der Indexstelle von Fig. 3 beschrieben wurden, weil noch andere »8« der »Ce-Codeplatte diese fehlerhaft auch dann Lochkombinationen die das »Y« darstellenden ansprechen würde, wenn die Lochkombination für Lochungen enthalten: Das »Y« ist durch Lochungen einen Punkt abgefühlt wird. Ein weiteres Beispiel: in den Indexstellen »0« und »8« dargestellt, während Alle Codeplatten für die Ziffern 1 bis 9 haben Entdas Schriftzeichen»,« und das Symbol»%« durch 45 lüftungsabzweigungen in den Indexstellen »12«, »11« Lochungen in den Indexstellen »0«, »3«, »8« bzw. und »0«, weil eine Lochung in einer dieser Stellen in »0«, »4«, »8« dargestellt sind, also je drei Lochun- Kombination mit einer Lochung in einer Ziffernstelle gen aufweisen. ein alphabetisches Schriftzeichen darstellt.
Die Leitung 90 rechts in F i g. 5 ist mit der Sammel- Die einzelnen Codeplatten können also jeweils entleitung für den niedrigeren Druck verbunden, z. B. 50 sprechend dem verwendeten Code so ausgebildet mit der Bohrung 68 in F i g. 4 und führt zur Index- werden, daß jeder Modul nur auf eine ganz bestimmte stelle »8« der Fläche 41. In die gleiche Indexstelle Kombination von Lochungen in einer Spalte des Aufmündet auch das rechte Ende der Leitung 91, deren Zeichnungsträgers anspricht. Dabei ist der Wahl des linkes Ende zur Indexstelle »4« führt. Eine weitere Lochcodes keine Grenze gesetzt.
Leitung 92 mündet in etwa rechtem Winkel unter- 55 Im folgenden werden Hinweise'zur Herstellung der halb der Fläche in die Leitung 91, so daß auf diese einzelnen Modul-Bauteile gegeben. Jeder Modul 18 Weise die Indexstelle »4« eine Entlüftungsabzwei- bildet eine selbständige Einheit zur Decodierung und gung aufweist. Genauso ist die Indexstelle »3« aus- Aufzeichnung. Die Codeplatten haben dabei eine gebildet, nämlich mit einer durch die Leitungen 92 Dicke, die die Unterbringung der Kolbenanordnun- und 93 gebildeten Entlüftungsabzweigung. Die Lei- 60 gen gestattet, insbesondere also der Bohrungen 73 tung 93 endet mit ihrem linken Ende an der Index- und 80. Aus F i g. 7 ist die herstellungsmäßige Anstelle »0«, in die auch die folgende Leitung 94 mit Ordnung der Bohrungen ersichtlich. Die Kammern ihrem rechten Ende führt. Das linke Ende der Lei- 72 a, 726 und 72 c und die verschiedenen Leitungen tung 94 führt analog zur Leitung 71 in F i g. 4 und sind, wie aus F i g. 7 in Verbindung mit F i g. 4 erzur Kammer 72α des Ventilkolbens74 in Fig. 5 65 sichtlich, durch Fräsen von der in Fig. 4 sichtbaren (nicht gezeigt). Fläche aus hergestellt. Der Rückkopplungskanal 88
Bei der Anordnung nach Fig. 5 erreicht ein wird von der Vorderseite der Codeplatte ausgefräst
Niederdrucksignal die Leitung 94 nur dann, wenn und von der vorderen und unteren Seite der Platte
, . r, ■·. 709 680/187
zur Verbindung mit dem Kanal 78 gebohrt. Die Leitungen 75 und 76 sind so tief ausgeschnitten, wie es zur Verbindung mit der Ventilkolbenbohrung 73 notwendig ist. Nach dem Zusammensetzen der Moduln 18 mit Hilfe der Verbindungsstäbe 67 zu einer Gruppe dient jeweils die Rückseite einer Codeplatte zum Abdichten der an der Vorderseite der benachbarten Codeplatte eingefrästen Leitungen. Die in der F i g. 4 gezeigten Leitungen und Kanäle sind auf diese Weise nach dem Zusammenbau verschlossen. Am Ende jeder Modulgruppe werden dann als Deckel wirksame Platten zum Abdichten verwendet.
Werden an Stelle von Lochkarten üblicher Dicke relativ dünne Aufzeichnungsträger verwendet, z. B. ein Papierstreifen, so könnte der Durchlaßquerschnitt für die Druckimpulse bei den verbindbaren Abzweigungen infolge der geringen Dicke des Aufzeichnungsträgers zu gering sein. Für einen solchen Fall können die Fußteile der Druckstifte 44 mit einer gewissen Vertiefung ausgebildet werden, so daß der ao Luftdurchtritt erleichtert ist. Diese Vertiefung sollte aber möglichst gering gehalten werden, um zu verhindern, daß ungelochte Bereiche des Aufzeichnungsträgers angehoben werden und unbeabsichtigt ein Signal durchlassen.
Die Anordnung der Modulgruppen sowie die Anzahl der Moduln und Modulgruppen kann der Aufzeichnungsträgerlänge und der Anzahl der auftretenden Schriftzeichen angepaßt werden. Zum Beispiel ist es denkbar, daß bei nur numerischen Zeichen oder nur alphabetischen Zeichen eine einzige Modulgruppe ausreicht.
Weiterhin kann die obere Platte auch ohne die eingesetzten Druckstifte 44 und 54 ausgebildet sein, so daß lediglich eine entsprechend bearbeitete obere Führungsplatte für die Aufzeichnungsträger vorgesehen wird, in der gegenüber den Entlüftungsabzweigungen Löcher eingearbeitet sind, die die Entlüftung zur Atmosphäre ermöglichen. Bei einer solchen Ausführung erhöhen sich jedoch die Druckverluste, wenn sich kein Aufzeichnungsträger in der Anordnung befindet; außerdem wird die Flexibilität der Einrichtung erheblich eingeschränkt.
Die Druckeinrichtung braucht im übrigen nicht unbedingt mit der Decodiereinrichtung vereinigt zu sein; soll der Druck auf einen anderen Aufzeichnungsträger übertragen werden, so können die Druckimpulse über Leitungen zu einer anderen Stelle übertragen werden. Auch kann durch Betätigung elektrischer Schalter mittels der Ventilkolben das Druckwerk auch elektrisch gesteuert werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Beschriften von Aufzeichnungsträgern entsprechend deren verschlüsselt gelochten Angaben mit pneumatischer Abfühlung der Lochungen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: jedem Druckstempel (26) ist eine nur auf die dessen Schriftzeichen darstellende Lochung (43) bzw. Lochkombination ansprechende pneumatische Decodierungs- und Druckstempelbetätigungsanordnung zugeordnet und mit den Druckspalten ausgerichtet; jede Decodierungs- und Druckstempelbetätigungsanordriung besteht aus einer Codeplatte (39, 60) mit je Codelochung
(43) einer durch die Lochung (43) selbst miteinander verbindbaren pneumatischen Verzweigung und gegebenenfalls je einer pneumatischen Entlüftungsverzweigung (F i g. 3) an den Positionen möglicher zusätzlicher Lochungen, die bei anderen Zeichen zugeordneten Lochkombinationen auftreten, sowie entsprechenden Verbindungsleitungen (40, 42; 51, 52; 69, 70; 90, 91, 92, 93, 94) zur pneumatischen Steuerung des pneumatisch antreibbaren Druckstempels (26).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Decodierungsanordnung in der Codeplatte (60) ein mit geringerem Überdruck verstellbarer Ventilkolben (74) nachgeschaltet ist, der seinerseits einen mit höherem Überdruck beaufschlagbaren, mit dem Druckstempel (26) verbundenen Druckkolben (81) steuert.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere, den Codeplatten (39; 60) gegenüberliegende Platte an den den Entlüftungsverzweigungen (Fig. 3) gegenüberliegenden Positionen mit Löchern versehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere, den Codeplatten (39; 60) gegenüberliegende Platte (45; 61) an den den miteinander verbindbaren Verzweigungen (Fig. 2) gegenüberliegenden Positionen gegen Federdruck längsbewegbare Druckstifte
(44) mit ebenem Fußteil (46) und an den den Entlüftungsverzweigungen (Fig. 3) gegenüberliegenden Positionen gegen Federkraft längsbewegbare Druckstifte (54) mit Nuten (53) am Fußteil (56) aufweist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Decodierangsund Druckstempelbetätigungsanordnung als Modul (18) ausgebildet und mit einer Anzahl anderer Moduln (18) zu einer Modulgruppe (16,17) beliebig zusammensetzbar ist, wobei je eine durchgehende Bohrung (68, 77) zur Zufuhr des höheren und des niedrigeren pneumatischen Druckes vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 380 639;
schweizerische Patentschrift Nr. 279 116;
USA.-Patentschrift Nr. 1 882 797.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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