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DE1253213B - Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb - Google Patents

Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb

Info

Publication number
DE1253213B
DE1253213B DEH48071A DEH0048071A DE1253213B DE 1253213 B DE1253213 B DE 1253213B DE H48071 A DEH48071 A DE H48071A DE H0048071 A DEH0048071 A DE H0048071A DE 1253213 B DE1253213 B DE 1253213B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaped
conveyor
legs
pillar
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH48071A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Arnold Haarmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH48071A priority Critical patent/DE1253213B/de
Priority to GB289464A priority patent/GB1019048A/en
Priority to NL6400557A priority patent/NL6400557A/xx
Publication of DE1253213B publication Critical patent/DE1253213B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks
    • E21D15/606Devices for withdrawing props or chocks the props being moved systematically
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/08Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
    • E21F13/086Armoured conveyors shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E21d
Deutsche Kl.: 5 c-23/00
Nummer: 1253 213
Aktenzeichen: H 48071VI a/5 c
Anmeldetag: 25. Januar 1963
Auslegetag: 2. November 1967
Die Erfindung betriSt einen Wanderpfeilerausbau für den untertägigen Grubenbetrieb, insbesondere Strebausbau, dessen Wanderpfeiler über Mittel zum Rücken mit dem Strebförderer oder einem sonstigen Widerlager verbunden und mittels am Förderer vertikal verschwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilisierungsglieder gegen ein Abrutschen in Einfallrichtung gesichert sind.
Bei der Verwendung des Wanderpfeilerausbaues in untertägigen Grubenbetrieben als Strebausbau muß die Verspannung der einzelnen Wanderpfeiler zwischen Hangendem und Liegendem jeweils beim Vorrücken der Pfeiler gegen die Abbaufront gelöst werden. In Streben mit geneigter Lagerung hat dies zur Folge, daß die Wanderpfeiler während des Vorrükkens unter der Wirkung der Schwerkraft in Richtung des Einfaliens aL wandern. Um dies zu verhindern, ist bereits bekannt, die Wanderpfeiler beiderseits mit parallel zueinander und in Verhiebsrichtung verlaufenden Gleitführungen auszurüsten, an denen sie sich gegeneinander abstützen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Gleitführungen insbesondere im unteren Teil des Strebes so hoch belastet werden, daß sie Beschädigungen erleiden und ihre Gängigkeit leidet, was dazu führen kann, daß die einzelnen Wanderpfeiler gegeneinander nicht mehr bewegt werden können.
In Streben mit stärkerem Einfallen neigen die Ausbauelemente außerdem zum Kippen, sobald ihre Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelöst ist. Um dem zu begegnen, ist es bereits bekannt, die gegeneinander verschieblichen Ausbauelemente auch oberhalb ihres Schwerpunktes, beispielsweise in Höhe der Kopfplatten oder Kappen, mit Gleitführungen zu versehen, an denen sie sich gegeneinander abstützen können. Abgesehen von den hohen Kosten, die zur Verwirklichung einer derartigen Ausbildung aufzuwenden wären, würden die oben beschriebenen, bei Gleitführungen unvermeidlichen Schwierigkeiten in um so stärkerem Maße auftreten.
Es ist ferner ein wandernder Grubenausbau für einfallende Flöze bekannt, bei welchem bergeseitig eines in Streblängsrichtung verlaufenden Förderers Stempelgruppen angeordnet sind. Zwischen diesen Stempelgruppen sind versetzt weitere Stempelgruppen angeordnet. Die Stempelgruppen sind dabei durch hydraulische oder pneumatische Zylinder miteinander verbunden. Durch wechselweise Beaufschlagung dieser Zylinder können wahlweise die verschiedenen Stempelgruppen mit dem Förderer gegen den Kohlenstoß vorgerückt oder aber einzelne Stempelgruppen nachgezogen werden.
Wanderpfeilerausbau für den untertägigen
Grubenbetrieb
Anmelder:
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt, Hermann-Löns-Str. 11
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt
is Einige der in der Draufsicht etwa dreieckförmig ausgebildeten Grundplatten sind mit spornartigen Verlängerungen versehen, die in am Förderer vorgesehene Gleitführungen eingreifen. Hierbei ist eine derartige Anordnung getroffen, daß praktisch nur die Spitze der spornartigen Verlängerungen der Grundplatten in die Gleitführungen eingreifen. Aus diesem Grund vermögen die spornartigen Verlängerungen bzw. die Gleitführungen ein Abwandern der Stempelgruppen in Einfallrichtung nicht zu verhindern. Das
»5 eigentliche Festhalten der bergeseitig angeordneten Stempelgruppen wird daher auch durch die mit den übrigen Stempelgruppen verbundenen Zylinder bewirkt.
Abgesehen von diesen Nachteilen besteht bei dieser bekannten Bauart die Gefahr, daß bei Unebenheiten des Liegenden der lediglich lose geführte spornartige Fortsatz leicht aus den winkelförmigen Gleitführungen am Förderer herausgleitet, so daß diese Halterung völlig wirkungslos wird.
Ferner ist ein aus mehreren Rahmengruppen bestehender wandernder Strebausbau bekannt, bei welchem die einzelnen Ausbaurahmen jeweils zwei im Abstand voneinander hintereinander angeordnete Stempel aufweisen und bei denen jeder Stempel über ein Kugelgelenk eine Kappe trägt, die am Hangenden anliegt. Bei dieser bekannten Bauart sind beiderseits an den Stempelfüßen etwa waagerecht verlaufende Stützrahmen vorgesehen. Damit die einzelnen Rahmengruppen immer im gleichen Abstand, insbesondere beim Vorrücken, bleiben, sind außerdem an einem in Streblängsrichtung verlaufenden Förderer vorspringende Führungsbügel angebracht, in welchen die Rahmengruppen beim Vorrücken geführt sein sollen. Die Vorrückzylinder sind so angeordnet, daß sie mit dem einen Ende am hinteren Teil des einen Rahmens und mit dem anderen Ende am vorderen Teil des benachbarten Rahmens befestigt sind.
V09 680/50
3 4
Die am Förderer angeordneten Führungsbügel sind tägigen Grubenbetrieb zu schaffen, bei dem der Wanmit den Ausbauelementen nicht ständig verbunden, derpfeilerausbau derart gesichert werden soll, daß so daß sie ein Abwandern der Ausbauelemente in der in einfallenden Streben in streichender Erstrek-Richtung des Einfallens nicht verhindern können. kung angeordneten Ausbauelementen bezüglich die-Selbst wenn die Ausbauelemente bzw. die Ausbau- 5 ser Elemente bestehenden Gefahr des Abwanderns rahmen in der an den Förderer herangerückten Stel- und/oder Kippens in Einfallrichtung begegnet ist, lung zwischen den Führungsbügeln zu liegen kommen, wobei diese Sicherung unabhängig von benachbarten würden zumindest die hinteren Enden der Ausbau- Ausbauelementen wirksam sein soll. Diese Aufgabe rahmen in Richtung des Einfallens abwandern oder wird, ausgehend von einem Wanderpfeilerausbau für die Ausbaurahmen bei stärkerem Einfallen umkippen, io den untertägigen Grubenbetrieb, insbesondere Strebwenn nicht die Stützrahmen zusätzlich vorgesehen ausbau, dessen Wanderpfeiler über Mittel zum Rükwären. Bei der vom Förderer abgerückten Stellung ken mit dem Strebförderer oder einem sonstigen der Ausbaurahmen, also zu Beginn des Umsetzens Widerlager verbunden und mittels am Förderer verder Ausbaurahmen, dürfte sich ein Kippen wegen tikal verschwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilider eingefahrenen Stempel und der hiermit verbünde- ig sierungsglieder gegen ein Abrutschen in Einfallrichnen Ausschaltung der Auslegerwirkung der Kappen tung gesichert sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, auch bei geringem Einfallen trotz der Stützrahmen daß jeder U-förmige Stabilisierungsbügel, der mit nur schwer vermeiden lassen. seinem parallel zum Strebförderer verlaufenden Steg
Zum Stande der Technik gehört außerdem eine am Strebförderer angelenkt ist und dessen Schenkel Vorrichtung zum Rücken von wandernden Ausbau- 20 mit dem Ausbauelement verbunden sind, Bestandteil elementen und gegebenenfalls eines Strebförderers jeweils nur eines einzigen, dadurch selbständigen mittels eines in Streblängsrichtung angeordneten Ausbauelementes bildet und dieses mit seinen freien Zugmittels, bei welcher das Zugmittel über Hebel Schenkeln in einer sowohl ein Kippen als auch ein mit den Ausbauelementen und/oder dem Förderer Abrutschen in Einfallrichtung unabhängig von bederart verbunden ist, daß beim Hin- und Herziehen 25 nachbarten Ausbauelementen verhindernden Weise des Zugmittels die Ausbaurahmen und/oder der För- flankenseitig umgreift. Sobald die Verspannung des derer wechselweise durch Hebelwirkung in Verhiebs- Ausbauelementes zwischen Hangendem und Liegenrichtung vorgeschoben werden. Mit dem Förderer dem gelöst wird und das Ausbauelement beginnt sind U-förmige Platten verbunden, derart, daß diese unter der Wirkung der Schwerkraft in Richtung des Platten mit an den Stirnseiten iher Schenkel angeord- 30 Einfallens abzugleiten, muß es hierzu die Schenkel neten Gelenken mit dem Förderer gekuppelt sind. An des U-förmigen Stabilisierungsbügels aus ihren Längsdiesen U-förmigen Platten sind jeweils zwei benach- achsen hinaus verbiegen. Bei geeigneter Bemessung barte Ausbauelemente seitlich geführt. Die U-förmi- der Schenkel des U-förmigen Stabilisierungsbügels gen Platten besitzen außerdem an ihren den Ausbau- und zweckmäßiger Materialauswahl läßt sich das Abelementen zugewandten Seitenrändern Leisten, die in 35 wandern des Ausbauelementes beherrschen und die Sohlschienen der Ausbauelemente eingreifen und innerhalb zulässiger Grenzen halten, ohne daß hierderart die Führung in Verhiebsrichtung bewirken durch die Anpassungsfähigkeit des Ausbauelementes sollen. an Unebenheiten des Hangenden und des Liegenden
Diese bekannte Bauart weist Nachteile auf, die beeinträchtigt würde. Der Kippneigung des Ausbaueinem wirksamen Einsatz in der Praxis im Wege 40 elementes wirkt der U-förmige Stabilisierungsbügel stehen. So müssen zunächst die U-förmigen Platten in ebenfalls entgegen. Beim Kippen des Ausbauelemenunmittelbarer Nähe des Liegenden verlaufen, um in tes müßten nämlich die beiden Schenkel des U-förmidie Sohlschienen der Ausbauelemente eingreifen und gen Stabilisierungsbügels gegeneinander verschwenkt die Führung in Verhiebsrichtung bewirken zu kön- und hierzu sein Steg verwunden werden. Auch hier nen. Außerdem müssen die in Einfallrichtung unter- 45 läßt sich durch geeignete Bemessung und Materialsten Plattenführungen praktisch den gesamten auswahl des Steges die Kippneigung beherrschen, Schiebedruck der über ihnen angeordneten Ausbau- ohne daß jedoch die Anpassungsfähigkeit des Auselemente aufnehmen, so daß sie derart hohen Be- bauelementes an Unregelmäßigkeiten des Hangenden" lastungen ausgesetzt sind, daß sie Beschädigungen und Liegenden beeinträchtigt würde. Der erfindungserfahren und unbrauchbar werden. Darüber hinaus 5° gemäß vorgeschlagene Stabilisierungsbügel ermöghat die ständige Abhängigkeit der Plattenführungen licht somit eine gewisse Anpassung an die jeweils von jeweils zwei Ausbauelementen zur Folge, daß vorliegenden Lagerungsverhältnisse,
dann, wenn ein Ausbauelement schadhaft ist und Zweckmäßig ist das Ausbauelement auf den Schen-
ausgewechselt werden muß oder beim Vorrücken kein des U-förmigen Stabilisierungsbügels in an sich zurückbleibt, die Kontinuität des gegenseitigen Ab- 55 bekannter Weise in Verhiebsrichtung verschiebbar, Stützvorganges an irgendeiner Stelle im Streb unter- wobei jedoch die verschiebliche Verbindung mindebrochen wird, so daß die Ordnung des gesamten, stens eines der Schenkel des U-förmigen Stabilisieoberhalb dieser Stelle im Streb befindlichen Ausbaues rungsbügels mit dem Ausbauelement höhenverstellin Frage gestellt ist. Weiter birgt diese Abhängigkeit bar ist. Hierdurch kann das Vorrücken des Strebförder U-förmigen Plattenführungen von jeweils zwei 60 derers und das Nachziehen des Ausbauelementes Ausbauelementen den Nachteil in sich, daß bei wel- gegen den Strebförderer mittels eines Rückzylinders ligem Liegenden ein Verbiegen der Führungen un- unbehindert vor sich gehen, wobei die Wirksamkeit ausbleiblich ist. Außerdem vermögen diese U-förmi- des Stabilisierungsbügels währenddessen erhalten gen Plattenführungen nicht mit Sicherheit ein Kippen bleibt,
der Ausbauelemente zu verhindern. 65 Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Ver-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bindung der Schenkel des U-förmigen Stabilisierungsbekannten Bauarten anhaftenden Nachteile zu ver- bügeis mit dem Wanderpfeiler mittels seitlich am meiden und einen Wanderpfeilerausbau für den unter- Wanderpfeiler befestigter, die Schenkel umgreifender

Claims (1)

  1. 5 6
    Augen erfolgt. Durch Höhenverstellung eines der Automobilbau bekannt. Als Profilformen können beiAugen gegen das andere kann der U-förmige Stabili- spielsweise außer einem runden Profil auch ein im sierungsbügel unter eine Vorspannung gesetzt wer- Querschnitt rechteckförmiges oder quadratisches den, die dem Kippen des Ausbauelementes entgegen- Profil sowie aus geschichteten Stahlblättern bewirkt. Durch geeignete Höhenverstellung der Verbin- S stehende Stabilisierungsbügel verwendet werden. Als dungssteilen läßt sich das Maß der Vorspannung dem Werkstoff wird man in der Regel Federstahl oder Grad des Einfallens anpassen. Ohne daß höhenver- einen Werkstoff mit großer Elastizität, beispielsweise stellbare Verbindungen der Schenkel des U-förmigen den für Achsschenkelbolzen oder Torsionsfedern im Stabilisierungsbügels mit dem Wanderpfeiler notwen- Automobilbau angewendeten Werkstoff verwenden, dig wären, läßt sich eine Vorspannung auch dadurch io Der Steg 10 des U-förmigen Stabilisierungsbügels 9 erzielen, daß die Schenkel des U-förmigen Stabilisie- ist mit dem Förderer 8 oder einem anderen geeigneten rungsbügels gegeneinander um die Längsachse des Widerlager, wie z. B. einer Leitschiene, mittels Augen Steges verwunden sind. 13 und 14 so verbunden, daß die Schenkel 11 und 12 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung des Bügels mit dem Steg 10 um dessen Längsachse kennzeichnet sich diese dadurch, daß der U-förmige 15 schwenkbar sind. Das Auge 13, es handelt sich hier-Stabilisierungsbügel aus Federstahl besteht. bei zweckmäßig um das in Richtung des Einfallens Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß der untere Auge, besitzt ein Langloch, so daß es möglich U-förmige Stabilisierungsbügel um die Längsachse ist, in der Ebene des Liegenden den Förderer 8 geseines Steges schwenkbar am Förderer befestigt ist. ringfügig gegen die Längsachse des Schenkels 10 zu Bei dieser Ausbildung lassen sich Stufen im Liegen- ao schwenken. Eine derartige Schwenkbarkeit ist zweckden leicht durchfahren, ohne daß die Schenkel des mäßig dann vorhanden, wenn der Förderer nicht im U-förmigen Stabilisierungsbügels auf Biegung bean- Ganzen sondern abschnittsweise gegen die Abbausprucht würden. front vorgerückt werden soll.
    Die Befestigung des Steges des U-förmigen Stabili- Die Schenkel 11 und 12 des U-förmigen Stabilisiesierungsbügels am Förderer erfolgt zweckmäßig mit- as rungsbügels 9 sind mit dem Ausbauelement durch tels zweier den Steg umgreifender Augen, von denen Augenplatten 15 und 16 verbunden. Die Augenplatmindestens eines ein Langloch aufweist. Vorzugs- ten 15 und 16 sind auf den Schenkeln 11 und 12 weise wird das in Richtung des Einfallens untere leicht verschiebbar. Eine oder beide der Augenplat-Auge mit einem Langloch versehen. Diese Ausbil- ten 15 und 16 können am Ausbauelement 1 in einer dung läßt eine geringfügige Verschwenkung des För- 30 in der Zeichnung nicht näher dargestellten Weise derers gegen den Steg des U-förmigen Stabilisierungs- höhenveränderlich befestigt sein oder aber eine oder bügeis zu, wenn eine solche Schwenkung beispiels- beide der Augenplatten 15 und 16 tragen, wie ebenweise dann auftritt, wenn der Förderer nicht als falls in der Zeichnung nicht dargestellt, mehrere in Ganzes, sondern abschnittsweise gegen die Abbau- verschiedener Höhe über dem Liegenden angeordnete front vorgerückt wird. Eine Beeinträchtigung der 35 Augen zur Aufnahme der Schenkel 11 und 12. Durch Wirkung des U-förmigen Stabilisierungsbügels, näm- geeignete Wahl des Unterschiedes der Anbringungslich des Verhinderns des Kippens und des Abwan- höhe der Schenkel 11 und 12 am Ausbauelement 1 derns des Ausbauelementes tritt hierbei nicht ein. läßt sich eine gewünschte Vorspannung des U-förmi-
    In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Aus- gen Stabilisierungsbügels 9 erzielen.
    führungsbeispielen eines Wanderpfeilerausbaues 40 Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform
    nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt liegen die beiden Schenkel 11 und 12 des U-förmigen
    F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Wanderpfeiler Stabilisierungsbügels 9 nicht wie bei der zuerst be-
    und auf ein Teilstück eines Strebförderers, schriebenen Ausführungsform in einer Ebene, son-
    F i g. 2 eine Seitenansicht des Wanderpfeilers, vom dern sie sind gegeneinander um die Achse des Steges
    Förderer gesehen, und 45 10 des Stabilisierungsbügels verschwenkt. Auf diese
    F i g. 3 von einer zweiten Ausführungsform einen Weise wird ebenfalls eine Vorspannung des U-fÖrmi-
    Teil eines Förderers und den U-förmigen Stabilisie- gen Stabilisierungsbügels erzielt, ohne daß es nötig
    rungsbügel in Seitenansicht. wäre, die beiden Schenkel 11 und 12 in verschiedenen
    Der Wanderpfeiler 1 besitzt eine Grundplatte 2, Höhen am Ausbauelement 1 zu führen,
    auf der vier hydraulische Stempel 3 angeordnet sind. 50 Die Erfindung ist nicht auf Wanderpfeiler mit vier Weiterhin ist-mit der Grundplatte 1 des Wanderpfei- Stempeln, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, lers über Schubstangen 4 ein torbogenartig ausge- beschränkt; sie kann vielmehr auch auf sogenannte bildeter Fuß 5 für einen weiteren hydraulischen Pfeilerstempel, also Wanderpfeiler mit einem Einzel-Grubenstempel 6, den Vorbaustempel, verbunden. stempel sowie gegebenenfalls auf hydraulische oder Die auf den Stempeln 3 und 6 aufliegenden Kopfplat- 55 Reibungsstempel üblicher Bauart, Anwendung finden, ten und Kappen sind in der Zeichnung nicht darge- .
    stellt. Schließlich ist an der Grundplatte 2 des Wan- Patentansprüche:
    derpfeilers 1 ein doppeltwirkender hydraulischer 1. Wanderpfeilerausbau für den untertägigen Rückzylinder 7 befestigt, dessen Kolbenstange durch Grubenbetrieb, insbesondere Strebausbau, dessen den torbogenförmigen Fuß 5 des Vorbaustempels 6 60 Wanderpfeiler über Mittel zum Rücken mit dem hindurchtritt und am Förderer 8 befestigt ist. Strebförderer oder einem sonstigen Widerlager Der U-förmige Stabilisierungsbügel ist in seiner verbunden und mittels am Förderer vertikal verGesamtheit mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnet. Er schwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilisiebesteht aus einem Steg 10 sowie zwei gegen den Steg rungsglieder gegen ein Abrutschen in Einfallrichrechtwinklig abgebogenen Schenkeln 11 und 12. Er 65 tung gesichert sind, dadurch gekennzeichbesteht aus Rundstahl oder einem geeigneten Profil. net, daß jeder U-förmige Stabilisierungsbügel (9), Die zu seiner Herstellung in Frage kommenden Profil- der mit seinem parallel zum Strebförderer (8) formen und Werkstoffe sind beispielsweise aus dem verlaufenden Steg (10) am Strebförderer (8) an-
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1028515B (de) * 1955-04-14 1958-04-24 Arnold Haarmann Dr Ing Wandernder Grubenausbau zur bergmaennischen Gewinnung von Kohle u. dgl.
DE1069548B (de) * 1959-11-26
DE1084668B (de) * 1957-08-06 1960-07-07 Maschb Dr Alexander Schmidt Wandernder Strebausbau
DE1132521B (de) * 1954-02-12 1962-07-05 Hans Joachim Von Hippel Dr Ing Vorrichtung zum Ruecken von wandernden Ausbauelementen

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GB1019048A (de) 1966-02-02
NL6400557A (de) 1964-07-27

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