DE1253213B - Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb - Google Patents
Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen GrubenbetriebInfo
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/60—Devices for withdrawing props or chocks
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E21d
Deutsche Kl.: 5 c-23/00
Nummer: 1253 213
Aktenzeichen: H 48071VI a/5 c
Anmeldetag: 25. Januar 1963
Auslegetag: 2. November 1967
Die Erfindung betriSt einen Wanderpfeilerausbau für den untertägigen Grubenbetrieb, insbesondere
Strebausbau, dessen Wanderpfeiler über Mittel zum Rücken mit dem Strebförderer oder einem sonstigen
Widerlager verbunden und mittels am Förderer vertikal verschwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilisierungsglieder
gegen ein Abrutschen in Einfallrichtung gesichert sind.
Bei der Verwendung des Wanderpfeilerausbaues in untertägigen Grubenbetrieben als Strebausbau muß
die Verspannung der einzelnen Wanderpfeiler zwischen Hangendem und Liegendem jeweils beim Vorrücken
der Pfeiler gegen die Abbaufront gelöst werden. In Streben mit geneigter Lagerung hat dies zur
Folge, daß die Wanderpfeiler während des Vorrükkens unter der Wirkung der Schwerkraft in Richtung
des Einfaliens aL wandern. Um dies zu verhindern, ist
bereits bekannt, die Wanderpfeiler beiderseits mit parallel zueinander und in Verhiebsrichtung verlaufenden
Gleitführungen auszurüsten, an denen sie sich gegeneinander abstützen. Es hat sich jedoch herausgestellt,
daß diese Gleitführungen insbesondere im unteren Teil des Strebes so hoch belastet werden, daß
sie Beschädigungen erleiden und ihre Gängigkeit leidet, was dazu führen kann, daß die einzelnen Wanderpfeiler
gegeneinander nicht mehr bewegt werden können.
In Streben mit stärkerem Einfallen neigen die Ausbauelemente außerdem zum Kippen, sobald ihre
Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelöst ist. Um dem zu begegnen, ist es bereits bekannt,
die gegeneinander verschieblichen Ausbauelemente auch oberhalb ihres Schwerpunktes, beispielsweise
in Höhe der Kopfplatten oder Kappen, mit Gleitführungen zu versehen, an denen sie sich gegeneinander
abstützen können. Abgesehen von den hohen Kosten, die zur Verwirklichung einer derartigen
Ausbildung aufzuwenden wären, würden die oben beschriebenen, bei Gleitführungen unvermeidlichen
Schwierigkeiten in um so stärkerem Maße auftreten.
Es ist ferner ein wandernder Grubenausbau für einfallende Flöze bekannt, bei welchem bergeseitig
eines in Streblängsrichtung verlaufenden Förderers Stempelgruppen angeordnet sind. Zwischen diesen
Stempelgruppen sind versetzt weitere Stempelgruppen angeordnet. Die Stempelgruppen sind dabei durch
hydraulische oder pneumatische Zylinder miteinander verbunden. Durch wechselweise Beaufschlagung
dieser Zylinder können wahlweise die verschiedenen Stempelgruppen mit dem Förderer gegen den Kohlenstoß
vorgerückt oder aber einzelne Stempelgruppen nachgezogen werden.
Wanderpfeilerausbau für den untertägigen
Grubenbetrieb
Grubenbetrieb
Anmelder:
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt, Hermann-Löns-Str. 11
Dortmund-Gartenstadt, Hermann-Löns-Str. 11
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt
is Einige der in der Draufsicht etwa dreieckförmig
ausgebildeten Grundplatten sind mit spornartigen Verlängerungen versehen, die in am Förderer vorgesehene
Gleitführungen eingreifen. Hierbei ist eine derartige Anordnung getroffen, daß praktisch nur die
Spitze der spornartigen Verlängerungen der Grundplatten in die Gleitführungen eingreifen. Aus diesem
Grund vermögen die spornartigen Verlängerungen bzw. die Gleitführungen ein Abwandern der Stempelgruppen
in Einfallrichtung nicht zu verhindern. Das
»5 eigentliche Festhalten der bergeseitig angeordneten
Stempelgruppen wird daher auch durch die mit den übrigen Stempelgruppen verbundenen Zylinder bewirkt.
Abgesehen von diesen Nachteilen besteht bei dieser bekannten Bauart die Gefahr, daß bei Unebenheiten des Liegenden der lediglich lose geführte spornartige Fortsatz leicht aus den winkelförmigen Gleitführungen am Förderer herausgleitet, so daß diese Halterung völlig wirkungslos wird.
Abgesehen von diesen Nachteilen besteht bei dieser bekannten Bauart die Gefahr, daß bei Unebenheiten des Liegenden der lediglich lose geführte spornartige Fortsatz leicht aus den winkelförmigen Gleitführungen am Förderer herausgleitet, so daß diese Halterung völlig wirkungslos wird.
Ferner ist ein aus mehreren Rahmengruppen bestehender wandernder Strebausbau bekannt, bei welchem
die einzelnen Ausbaurahmen jeweils zwei im Abstand voneinander hintereinander angeordnete
Stempel aufweisen und bei denen jeder Stempel über ein Kugelgelenk eine Kappe trägt, die am Hangenden
anliegt. Bei dieser bekannten Bauart sind beiderseits an den Stempelfüßen etwa waagerecht verlaufende
Stützrahmen vorgesehen. Damit die einzelnen Rahmengruppen immer im gleichen Abstand, insbesondere
beim Vorrücken, bleiben, sind außerdem an einem in Streblängsrichtung verlaufenden Förderer
vorspringende Führungsbügel angebracht, in welchen die Rahmengruppen beim Vorrücken geführt sein
sollen. Die Vorrückzylinder sind so angeordnet, daß sie mit dem einen Ende am hinteren Teil des einen
Rahmens und mit dem anderen Ende am vorderen Teil des benachbarten Rahmens befestigt sind.
V09 680/50
3 4
Die am Förderer angeordneten Führungsbügel sind tägigen Grubenbetrieb zu schaffen, bei dem der Wanmit
den Ausbauelementen nicht ständig verbunden, derpfeilerausbau derart gesichert werden soll, daß
so daß sie ein Abwandern der Ausbauelemente in der in einfallenden Streben in streichender Erstrek-Richtung
des Einfallens nicht verhindern können. kung angeordneten Ausbauelementen bezüglich die-Selbst
wenn die Ausbauelemente bzw. die Ausbau- 5 ser Elemente bestehenden Gefahr des Abwanderns
rahmen in der an den Förderer herangerückten Stel- und/oder Kippens in Einfallrichtung begegnet ist,
lung zwischen den Führungsbügeln zu liegen kommen, wobei diese Sicherung unabhängig von benachbarten
würden zumindest die hinteren Enden der Ausbau- Ausbauelementen wirksam sein soll. Diese Aufgabe
rahmen in Richtung des Einfallens abwandern oder wird, ausgehend von einem Wanderpfeilerausbau für
die Ausbaurahmen bei stärkerem Einfallen umkippen, io den untertägigen Grubenbetrieb, insbesondere Strebwenn
nicht die Stützrahmen zusätzlich vorgesehen ausbau, dessen Wanderpfeiler über Mittel zum Rükwären.
Bei der vom Förderer abgerückten Stellung ken mit dem Strebförderer oder einem sonstigen
der Ausbaurahmen, also zu Beginn des Umsetzens Widerlager verbunden und mittels am Förderer verder
Ausbaurahmen, dürfte sich ein Kippen wegen tikal verschwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilider
eingefahrenen Stempel und der hiermit verbünde- ig sierungsglieder gegen ein Abrutschen in Einfallrichnen
Ausschaltung der Auslegerwirkung der Kappen tung gesichert sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst,
auch bei geringem Einfallen trotz der Stützrahmen daß jeder U-förmige Stabilisierungsbügel, der mit
nur schwer vermeiden lassen. seinem parallel zum Strebförderer verlaufenden Steg
Zum Stande der Technik gehört außerdem eine am Strebförderer angelenkt ist und dessen Schenkel
Vorrichtung zum Rücken von wandernden Ausbau- 20 mit dem Ausbauelement verbunden sind, Bestandteil
elementen und gegebenenfalls eines Strebförderers jeweils nur eines einzigen, dadurch selbständigen
mittels eines in Streblängsrichtung angeordneten Ausbauelementes bildet und dieses mit seinen freien
Zugmittels, bei welcher das Zugmittel über Hebel Schenkeln in einer sowohl ein Kippen als auch ein
mit den Ausbauelementen und/oder dem Förderer Abrutschen in Einfallrichtung unabhängig von bederart
verbunden ist, daß beim Hin- und Herziehen 25 nachbarten Ausbauelementen verhindernden Weise
des Zugmittels die Ausbaurahmen und/oder der För- flankenseitig umgreift. Sobald die Verspannung des
derer wechselweise durch Hebelwirkung in Verhiebs- Ausbauelementes zwischen Hangendem und Liegenrichtung
vorgeschoben werden. Mit dem Förderer dem gelöst wird und das Ausbauelement beginnt
sind U-förmige Platten verbunden, derart, daß diese unter der Wirkung der Schwerkraft in Richtung des
Platten mit an den Stirnseiten iher Schenkel angeord- 30 Einfallens abzugleiten, muß es hierzu die Schenkel
neten Gelenken mit dem Förderer gekuppelt sind. An des U-förmigen Stabilisierungsbügels aus ihren Längsdiesen
U-förmigen Platten sind jeweils zwei benach- achsen hinaus verbiegen. Bei geeigneter Bemessung
barte Ausbauelemente seitlich geführt. Die U-förmi- der Schenkel des U-förmigen Stabilisierungsbügels
gen Platten besitzen außerdem an ihren den Ausbau- und zweckmäßiger Materialauswahl läßt sich das Abelementen
zugewandten Seitenrändern Leisten, die in 35 wandern des Ausbauelementes beherrschen und
die Sohlschienen der Ausbauelemente eingreifen und innerhalb zulässiger Grenzen halten, ohne daß hierderart
die Führung in Verhiebsrichtung bewirken durch die Anpassungsfähigkeit des Ausbauelementes
sollen. an Unebenheiten des Hangenden und des Liegenden
Diese bekannte Bauart weist Nachteile auf, die beeinträchtigt würde. Der Kippneigung des Ausbaueinem
wirksamen Einsatz in der Praxis im Wege 40 elementes wirkt der U-förmige Stabilisierungsbügel
stehen. So müssen zunächst die U-förmigen Platten in ebenfalls entgegen. Beim Kippen des Ausbauelemenunmittelbarer
Nähe des Liegenden verlaufen, um in tes müßten nämlich die beiden Schenkel des U-förmidie
Sohlschienen der Ausbauelemente eingreifen und gen Stabilisierungsbügels gegeneinander verschwenkt
die Führung in Verhiebsrichtung bewirken zu kön- und hierzu sein Steg verwunden werden. Auch hier
nen. Außerdem müssen die in Einfallrichtung unter- 45 läßt sich durch geeignete Bemessung und Materialsten
Plattenführungen praktisch den gesamten auswahl des Steges die Kippneigung beherrschen,
Schiebedruck der über ihnen angeordneten Ausbau- ohne daß jedoch die Anpassungsfähigkeit des Auselemente
aufnehmen, so daß sie derart hohen Be- bauelementes an Unregelmäßigkeiten des Hangenden"
lastungen ausgesetzt sind, daß sie Beschädigungen und Liegenden beeinträchtigt würde. Der erfindungserfahren
und unbrauchbar werden. Darüber hinaus 5° gemäß vorgeschlagene Stabilisierungsbügel ermöghat
die ständige Abhängigkeit der Plattenführungen licht somit eine gewisse Anpassung an die jeweils
von jeweils zwei Ausbauelementen zur Folge, daß vorliegenden Lagerungsverhältnisse,
dann, wenn ein Ausbauelement schadhaft ist und Zweckmäßig ist das Ausbauelement auf den Schen-
dann, wenn ein Ausbauelement schadhaft ist und Zweckmäßig ist das Ausbauelement auf den Schen-
ausgewechselt werden muß oder beim Vorrücken kein des U-förmigen Stabilisierungsbügels in an sich
zurückbleibt, die Kontinuität des gegenseitigen Ab- 55 bekannter Weise in Verhiebsrichtung verschiebbar,
Stützvorganges an irgendeiner Stelle im Streb unter- wobei jedoch die verschiebliche Verbindung mindebrochen
wird, so daß die Ordnung des gesamten, stens eines der Schenkel des U-förmigen Stabilisieoberhalb
dieser Stelle im Streb befindlichen Ausbaues rungsbügels mit dem Ausbauelement höhenverstellin
Frage gestellt ist. Weiter birgt diese Abhängigkeit bar ist. Hierdurch kann das Vorrücken des Strebförder
U-förmigen Plattenführungen von jeweils zwei 60 derers und das Nachziehen des Ausbauelementes
Ausbauelementen den Nachteil in sich, daß bei wel- gegen den Strebförderer mittels eines Rückzylinders
ligem Liegenden ein Verbiegen der Führungen un- unbehindert vor sich gehen, wobei die Wirksamkeit
ausbleiblich ist. Außerdem vermögen diese U-förmi- des Stabilisierungsbügels währenddessen erhalten
gen Plattenführungen nicht mit Sicherheit ein Kippen bleibt,
der Ausbauelemente zu verhindern. 65 Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Ver-
der Ausbauelemente zu verhindern. 65 Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Ver-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bindung der Schenkel des U-förmigen Stabilisierungsbekannten
Bauarten anhaftenden Nachteile zu ver- bügeis mit dem Wanderpfeiler mittels seitlich am
meiden und einen Wanderpfeilerausbau für den unter- Wanderpfeiler befestigter, die Schenkel umgreifender
Claims (1)
- 5 6Augen erfolgt. Durch Höhenverstellung eines der Automobilbau bekannt. Als Profilformen können beiAugen gegen das andere kann der U-förmige Stabili- spielsweise außer einem runden Profil auch ein im sierungsbügel unter eine Vorspannung gesetzt wer- Querschnitt rechteckförmiges oder quadratisches den, die dem Kippen des Ausbauelementes entgegen- Profil sowie aus geschichteten Stahlblättern bewirkt. Durch geeignete Höhenverstellung der Verbin- S stehende Stabilisierungsbügel verwendet werden. Als dungssteilen läßt sich das Maß der Vorspannung dem Werkstoff wird man in der Regel Federstahl oder Grad des Einfallens anpassen. Ohne daß höhenver- einen Werkstoff mit großer Elastizität, beispielsweise stellbare Verbindungen der Schenkel des U-förmigen den für Achsschenkelbolzen oder Torsionsfedern im Stabilisierungsbügels mit dem Wanderpfeiler notwen- Automobilbau angewendeten Werkstoff verwenden, dig wären, läßt sich eine Vorspannung auch dadurch io Der Steg 10 des U-förmigen Stabilisierungsbügels 9 erzielen, daß die Schenkel des U-förmigen Stabilisie- ist mit dem Förderer 8 oder einem anderen geeigneten rungsbügels gegeneinander um die Längsachse des Widerlager, wie z. B. einer Leitschiene, mittels Augen Steges verwunden sind. 13 und 14 so verbunden, daß die Schenkel 11 und 12 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung des Bügels mit dem Steg 10 um dessen Längsachse kennzeichnet sich diese dadurch, daß der U-förmige 15 schwenkbar sind. Das Auge 13, es handelt sich hier-Stabilisierungsbügel aus Federstahl besteht. bei zweckmäßig um das in Richtung des Einfallens Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß der untere Auge, besitzt ein Langloch, so daß es möglich U-förmige Stabilisierungsbügel um die Längsachse ist, in der Ebene des Liegenden den Förderer 8 geseines Steges schwenkbar am Förderer befestigt ist. ringfügig gegen die Längsachse des Schenkels 10 zu Bei dieser Ausbildung lassen sich Stufen im Liegen- ao schwenken. Eine derartige Schwenkbarkeit ist zweckden leicht durchfahren, ohne daß die Schenkel des mäßig dann vorhanden, wenn der Förderer nicht im U-förmigen Stabilisierungsbügels auf Biegung bean- Ganzen sondern abschnittsweise gegen die Abbausprucht würden. front vorgerückt werden soll.Die Befestigung des Steges des U-förmigen Stabili- Die Schenkel 11 und 12 des U-förmigen Stabilisiesierungsbügels am Förderer erfolgt zweckmäßig mit- as rungsbügels 9 sind mit dem Ausbauelement durch tels zweier den Steg umgreifender Augen, von denen Augenplatten 15 und 16 verbunden. Die Augenplatmindestens eines ein Langloch aufweist. Vorzugs- ten 15 und 16 sind auf den Schenkeln 11 und 12 weise wird das in Richtung des Einfallens untere leicht verschiebbar. Eine oder beide der Augenplat-Auge mit einem Langloch versehen. Diese Ausbil- ten 15 und 16 können am Ausbauelement 1 in einer dung läßt eine geringfügige Verschwenkung des För- 30 in der Zeichnung nicht näher dargestellten Weise derers gegen den Steg des U-förmigen Stabilisierungs- höhenveränderlich befestigt sein oder aber eine oder bügeis zu, wenn eine solche Schwenkung beispiels- beide der Augenplatten 15 und 16 tragen, wie ebenweise dann auftritt, wenn der Förderer nicht als falls in der Zeichnung nicht dargestellt, mehrere in Ganzes, sondern abschnittsweise gegen die Abbau- verschiedener Höhe über dem Liegenden angeordnete front vorgerückt wird. Eine Beeinträchtigung der 35 Augen zur Aufnahme der Schenkel 11 und 12. Durch Wirkung des U-förmigen Stabilisierungsbügels, näm- geeignete Wahl des Unterschiedes der Anbringungslich des Verhinderns des Kippens und des Abwan- höhe der Schenkel 11 und 12 am Ausbauelement 1 derns des Ausbauelementes tritt hierbei nicht ein. läßt sich eine gewünschte Vorspannung des U-förmi-In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Aus- gen Stabilisierungsbügels 9 erzielen.führungsbeispielen eines Wanderpfeilerausbaues 40 Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsformnach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt liegen die beiden Schenkel 11 und 12 des U-förmigenF i g. 1 eine Draufsicht auf einen Wanderpfeiler Stabilisierungsbügels 9 nicht wie bei der zuerst be-und auf ein Teilstück eines Strebförderers, schriebenen Ausführungsform in einer Ebene, son-F i g. 2 eine Seitenansicht des Wanderpfeilers, vom dern sie sind gegeneinander um die Achse des StegesFörderer gesehen, und 45 10 des Stabilisierungsbügels verschwenkt. Auf dieseF i g. 3 von einer zweiten Ausführungsform einen Weise wird ebenfalls eine Vorspannung des U-fÖrmi-Teil eines Förderers und den U-förmigen Stabilisie- gen Stabilisierungsbügels erzielt, ohne daß es nötigrungsbügel in Seitenansicht. wäre, die beiden Schenkel 11 und 12 in verschiedenenDer Wanderpfeiler 1 besitzt eine Grundplatte 2, Höhen am Ausbauelement 1 zu führen,
auf der vier hydraulische Stempel 3 angeordnet sind. 50 Die Erfindung ist nicht auf Wanderpfeiler mit vier Weiterhin ist-mit der Grundplatte 1 des Wanderpfei- Stempeln, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, lers über Schubstangen 4 ein torbogenartig ausge- beschränkt; sie kann vielmehr auch auf sogenannte bildeter Fuß 5 für einen weiteren hydraulischen Pfeilerstempel, also Wanderpfeiler mit einem Einzel-Grubenstempel 6, den Vorbaustempel, verbunden. stempel sowie gegebenenfalls auf hydraulische oder Die auf den Stempeln 3 und 6 aufliegenden Kopfplat- 55 Reibungsstempel üblicher Bauart, Anwendung finden, ten und Kappen sind in der Zeichnung nicht darge- .
stellt. Schließlich ist an der Grundplatte 2 des Wan- Patentansprüche:
derpfeilers 1 ein doppeltwirkender hydraulischer 1. Wanderpfeilerausbau für den untertägigen Rückzylinder 7 befestigt, dessen Kolbenstange durch Grubenbetrieb, insbesondere Strebausbau, dessen den torbogenförmigen Fuß 5 des Vorbaustempels 6 60 Wanderpfeiler über Mittel zum Rücken mit dem hindurchtritt und am Förderer 8 befestigt ist. Strebförderer oder einem sonstigen Widerlager Der U-förmige Stabilisierungsbügel ist in seiner verbunden und mittels am Förderer vertikal verGesamtheit mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnet. Er schwenkbar angelenkter U-förmiger Stabilisiebesteht aus einem Steg 10 sowie zwei gegen den Steg rungsglieder gegen ein Abrutschen in Einfallrichrechtwinklig abgebogenen Schenkeln 11 und 12. Er 65 tung gesichert sind, dadurch gekennzeichbesteht aus Rundstahl oder einem geeigneten Profil. net, daß jeder U-förmige Stabilisierungsbügel (9), Die zu seiner Herstellung in Frage kommenden Profil- der mit seinem parallel zum Strebförderer (8) formen und Werkstoffe sind beispielsweise aus dem verlaufenden Steg (10) am Strebförderer (8) an-
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48071A DE1253213B (de) | 1963-01-25 | 1963-01-25 | Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb |
| GB289464A GB1019048A (de) | 1963-01-25 | 1964-01-23 | |
| NL6400557A NL6400557A (de) | 1963-01-25 | 1964-01-24 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48071A DE1253213B (de) | 1963-01-25 | 1963-01-25 | Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1253213B true DE1253213B (de) | 1967-11-02 |
Family
ID=7156577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH48071A Pending DE1253213B (de) | 1963-01-25 | 1963-01-25 | Wanderpfeilerausbau fuer den untertaegigen Grubenbetrieb |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1253213B (de) |
| GB (1) | GB1019048A (de) |
| NL (1) | NL6400557A (de) |
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| DE1069548B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1084668B (de) * | 1957-08-06 | 1960-07-07 | Maschb Dr Alexander Schmidt | Wandernder Strebausbau |
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- 1963-01-25 DE DEH48071A patent/DE1253213B/de active Pending
-
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- 1964-01-23 GB GB289464A patent/GB1019048A/en not_active Expired
- 1964-01-24 NL NL6400557A patent/NL6400557A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1019048A (de) | 1966-02-02 |
| NL6400557A (de) | 1964-07-27 |
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